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Passende Lautsprecher..

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alexklein
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 22. Jul 2003, 20:08
Hallo..

ich habe letztes wochenende einen verstärker von pioneer (a-109) relativ günstig erstanden. das gerät leistet 2x40watt sinus an 8 ohm. weiss jemand ob ich selbigen verstärker auch auf 4 ohm laufen lassen kann ohne dass er schaden nimmt? habe dazu leider keine angabe gefunden ..

nun bin ich auf der suche nach ein paar schönen preis-leistungstechnisch sehr gut angesiedelten (stand)lautsprechern (max. 100EUR).

mir ist bewusst dass ich dafür kein highend erwarten kann, aber es wird auch nur in einem relativ kleinen raum (12qm) benötigt und soll auch keine klassik ö.ä. abspielen.

würde mich sehr freuen wenn ihr ein paar tipps für mich hättet


ps: noch eine kleine grundlegende frage: wieviel sinuswatt sollten lautsprecher bei o.g. verstärker haben? ich meine noch zu wissen dass die wattzahl der lautsprecher immer *unter* der des verstärkers sein soll... oder?
stadtbusjack
Inventar
#2 erstellt: 22. Jul 2003, 20:12
Ja, 4 Ohm sollten kein Problem für den Amp darstellen. Deine zweite Frage lässt sich leider nicht pauschal beantworten, aber der Verstärker sollte mit keinen impendanzunkritischen Boxen Probleme haben.
alexklein
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 22. Jul 2003, 20:18
hi! danke für die antwort...

bist du dir sicher? nicht dass mir der verstärker abraucht :-)
da kommt mir eine vllt. blöde frage in den sinn: wie kann ich eigentlich die impedanz zw. lautsprechern und verstärker einstellen? muss es da nicht einen "schalter" o.ä. am amp. geben? (nicht steinigen)

was meinst du denn mit "der verstärker sollte mit keinen impedanzunkritischen boxen probleme haben"? <- war das auf meine frage bzgl. der sinuswatt der boxen im verhältnis zu denen den des verstärkers bezogen?!

hast du vielleicht noch einen tipp welche boxen ich nehmen sollte?
stadtbusjack
Inventar
#4 erstellt: 22. Jul 2003, 20:23
Ne, der Verstärker dürfte dir nicht abrauchen. Wenn du Zweifel hast, dann fahr erst auf sehr niedriger Lautstärke und taste dich langsam rauf, um zu sehen, bis wohin du gehen kannst. Das mit den impendanzunkritischen Boxen war auf den PS bezogen. Mit Impendanzkritischen Boxen meine ich z.B. die alten Infinity Kappa, die gingen teilweise unter 1 Ohm runter, das macht dem Verstärker dann schon sehr zu schaffen. Nen wirklichen Tip für Boxen kann ich dir kaum geben, bzw. ich könnte dir ungefähr hundert Tips geben *gg* aber das hilft dir dann ja auch nicht wirklich weiter. Nur soviel: Geh zum Fachhändler (nicht zu Mediamarkt oder Saturn), hör dir mehrere Boxen ausgiebig an und hör dir nicht nur Canton oder JBl an, sondern auch kleinere Hersteller!
alexklein
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 22. Jul 2003, 20:30
hallo

danke nochmal für deine antwort..
achso.. dh also es gibt absolut keinen zusammenhang zwischen der wattangabe der lautsprecher und der des amps? also könnte ich theoretisch 2x 500watt sinus discoboxen an meinen 2x40watt pioneer klemmen? ich dachte da würde dann ein "clipping" oder so auftreten?!

achso ok, werde dann mal ins fachgeschäft gehen.. hoffe nur dass die dort auch sowas günstiges haben.. dachte, dass ihr mir vllt. einen speziellen tipp zu ner preis/leistungsbombe oder so geben könntet .. grade in dem preisbereich müsste es doch etwas mit ansprechendem klang geben - super tollen klang erwarte ich wie gesagt sowieso nicht.
Herbert
Inventar
#6 erstellt: 22. Jul 2003, 20:34
Hallo,

der Pioneer müsste wie jeder moderne Verstärker auch mit 4 Ohm-Boxen zurecht kommen. Die AUFNAHMELEISTUNG "Sinuswatt" hat -allein gesehen- nichts mit der Leistung von Lautsprechern zu tun! Achten würde ich auf die Kennschallempfindlichkeit (Wirkungsgrad) der Lautsprecher. Empfehlen würde ich hier einen Wirkungsgrad um die 90 dB/1W 1m.

In der angedachten Preisklasse ist meines Erachtens ausser Chinaschrott mit "Empfohlenen Verkaufspreis 399,- - bei uns für nur 79,-" als Fertigbox nichts zu erstehen. Deswegen würde ich auf den Selbstbau ausweichen, z.B.
http://www.boxenselbstbau.de/hifi/bau_ct.htm#ct183

Gruss
Herbert


[Beitrag von Herbert am 22. Jul 2003, 20:36 bearbeitet]
Wholefish
Inventar
#7 erstellt: 22. Jul 2003, 20:40
Clipping bedeutet ganz grob dass der Verstärker anfängt zu verzerren.
Wenn du den Verstärker nicht mit der Lautstärke überlastest hätte er kein Problem damit diese "500 Watt Discoboxen" zu betreiben.
Es könnte nur leicht passieren dass man dann immer weiter aufdreht
Bis dann der Verstärker sagt
Das dauert aber.

Zu deiner Boxen Frage, ein Fachgeschäft hat normalerweise nichts in deiner Preisklasse und der Gang zu Media Markt und co ist bei dir vielleicht nicht schlecht.
Ich habe als Lautsprecher für eine drittanlage im Keller mal solche "Billigboxen" bei Promarkt gekauft. Tema TL 100 oder so, für 170 Mark Stück. Ansonsten sieht man oft so Lautsprecher mit silbernem Mitteltöner manchmal von Magnat, manchmal Jensen wie der Markt gerade gelaunt ist. Die tun ungefähr das gleiche wie meine im Keller.
Die verrichten ihren Dienst immer Keller.
Ich will nicht wissen wie der Frequenzgang und so aussieht aber eigentlich find ich die gut.
Es macht einen Unterschied ob man Lautsprecher kauft zum Musik hören, oder zum Musik genießen.
stadtbusjack
Inventar
#8 erstellt: 22. Jul 2003, 20:42
Oh, ja, ich hatte nicht gesehen, dass du Boxen für 100€ willst, da wirst du wohl beim Fachhandel nix finden....
alexklein
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 22. Jul 2003, 20:48
hallo herbert

danke für den link - werde mich dort mal umschauen.
wie gesagt es müssen wirklich keine klangwunder sein.. habe vorhin sehr günstige magnat, cat,- boxen gesehen. fällt das auch unter chinaschrott oder wäre das eine alternative?

nochmal zu der frage oben? wie wird eigentlich die impedanz am verstärker geändert?
wieviel watt würde der verstärker an 4 OHM bringen? welche symptome würden auftreten wenn der verstärker die 4ohm nicht verkraftet?

gruß
Herbert
Inventar
#10 erstellt: 22. Jul 2003, 21:00
Hallo,

gerade Magnat praktiziert die Unsitte, auf Händlerwunsch "Mond"-UVPs zu nennen. CAT dürfte qualitativ wohl nur noch von Bose unterboten werden.

Ein halbwegs ausreichend dimensioniertes Netzteil vorausgesetzt müsste der Verstärker an 4 Ohm etwa 50 - 60 Watt leisten. Bei niedrigen Lautsprecherimpendanzen muss die Endstufe höhere Ströme liefern. Dadurch steigt die Wärmeverlustleistung, sie heizt sich auf. Falls sie nicht entsprechend ausgelegt ist, wird die Temperatur so hoch werden, dass die Transistoren durchbrennen.

Gruss
Herbert
stadtbusjack
Inventar
#11 erstellt: 22. Jul 2003, 21:02
>>CAT dürfte qualitativ wohl nur noch von Bose unterboten werden.<<

Eigentlich unglaublich, aber meine alten Cats haben sogar das geschafft *g*
Herbert
Inventar
#12 erstellt: 22. Jul 2003, 21:03
UNGLAUBLICH !!

*GGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGGG*
subwave
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 23. Jul 2003, 08:59
Hi!

Die Impedanz am Verstärker kann nicht über Regler verändert werden. Sie berechnet sich aus Innenwiederstand des Verstärker ,der Boxen und des Kabels.
Die Hersteller geben jetzt bei ihren Geräten Richtlinien an, bei welcher Impedanz z.B. der Verstärker stabil funktioniert.
Bei einer wird Box ebenfalls die Impedanz angegeben. Da sich die Impedanz aber bei verschiedenen Frequenzen ändert, vermute ich mal, daß die unterste Grenze im Impedanzverlauf angegeben wird? Vielleicht weiß hier jemand genaues?

Wenn du also ein Paar Boxen an einen Verstärker anschließt, bestimmen diese Geräte automatisch die Impedanz.

Wegen deines Verstärkers: Gucke doch mal hinten bei den Lautsprecheranschlüssen. Vielleicht findest du da ja eine genauere Impedanzangabe.

Gruß!
das_n
Inventar
#14 erstellt: 23. Jul 2003, 20:27

>>CAT dürfte qualitativ wohl nur noch von Bose unterboten werden.<<

Eigentlich unglaublich, aber meine alten Cats haben sogar das geschafft *g*


lol meine auch!! der mitteltöner hat sich aus seinem korb abgelöst und die hochtöner sind schon abgeraucht obwohl noch kein clippen zu hören war........
und das teil is aus ca 10mm mdf gebaut( 90cm standbox!!) und stinkt einem erstmal noch 3 wochen nach dem kauf die bude voll.....
zucker
Moderator
#15 erstellt: 23. Jul 2003, 20:37
HI, LS müssen immer eine höhere sinusleistung aufweisen als der dazugehörige verstärker, die ohm zahl muß immer mindestens gleich oder höher sein als der herssteller des verstärkers angibt. Bei geringerem Lastwiderstand fließt ein erhöhter strom durch die endstufentransistoren, hat die endstufe keinen strombegrenzer(schaltet ab) dann zerstört er diese sofort. Hat ein LS eine geringere Leistung als ihm angeboten wir stirbt er. das sind fundamentale vorraussetzungen der elektroakustik
gruß henry
Wholefish
Inventar
#16 erstellt: 23. Jul 2003, 20:59
@zucker
LS müssen immer eine höhere sinusleistung aufweisen als der dazugehörige verstärker
naja, vielleicht ein bisschen zurückhaltender.
Erst mal, ein Lautsprecher hat keine Sinusleistung. Der hat überhaupt keine Leistung, der hat nur eine Nennbelasbarkeit.

...muss eine höhere
Schrott
Das stimmt auch wieder nicht so ganz. Ein 50 Watt Verstärker zerhaut ohne Mühe eine 200 Watt Box in dem er wild durch die Gegend clippt. Noch nichts von Clipping gehört? Verzerrungen vom Verstärker die schon so machem Hochtöner das Leben gekostet hat.
Im Grunde genommen, umso stärker der Verstärker ist, umso sicherer ist es für den Hochtöner. Man darf halt nur nicht voll aufdrehen, aber das sollte man bei einem schwachen Verstärker auch nicht machen. Bei einem schwachen Verstärker ist nur die Gefahr weit aufzudrehen größer als bei einem starken weil der die Lautstärke logischerweise früher erreicht.
Alles klar, dann
Herbert
Inventar
#17 erstellt: 23. Jul 2003, 21:07
Hallo Henry,

>>>LS müssen immer eine höhere sinusleistung aufweisen als der dazugehörige verstärker..... Hat ein LS eine geringere Leistung als ihm angeboten wir stirbt er. das sind fundamentale vorraussetzungen der elektroakustik<<<

Demnach hätten mir in der Vergangenheit mehr als 10 unterschiedliche LS sterben müssen! Im Extremfall habe ich sogar 6W-LS mit einem 200W-Verstärker mit nahezu (Rock-)Konzertlautstärke gefahren.

Wie bereits schon gesagt: Die Sinus"leistung" allein genügt nicht zur Beuteilung. Und noch mal ein Beispiel:
Ein wirkungsgradstarker Lautsprecher mit 100 W Sinus"leistung" entspricht einem wirkungsgradschwächeren (-20 dB Kennschalldruck) mit theoretisch 10.000 W Sinus"leistung"!

Kritisch im Heimbereich sind eigentlich nur 2 Fälle zu sehen:
1)"Wirkungsgradkrüppel" mit niedriger Belastbarkeit, hier segnet der LS aufgrund thermischer oder mechanischer Überlastung das Zeitliche.
2) "Wirkungsgradkrüppel" hoher Belastbarkeit mit schwachem Verstärker: Clipping.

Gruss
Herbert
zucker
Moderator
#18 erstellt: 23. Jul 2003, 21:09
ein hochtöner geht nur dann zu bruch, wenn im frquenzen, die er nicht verarbeiten kann, zugeführt werden und das natürlich in ausreichender leistung. es ist wohl möglich mit einer übersteuerten endstufe LS hinzurichten, das hat auf jeden fall mit clipping zu tun. immrehin erzeugt eine 1000w endstufe bei 4r ca. 63 volt am LS, deshalb sollte man diese dann um ca. 3db niedriger fahren, dann liegen nur noch ca. 44 volt an. das ändert aber nichts daran das LS grundsätzlich höher belastbar sein sollten als die endstufen an leistung abgeben
gruß henry
Wholefish
Inventar
#19 erstellt: 23. Jul 2003, 22:47
Wenn du das "grundsätzlich" weg nimmst dann stimmt ich dir zu.
Du tust gerade so, als würde Zwangsläufig jede Box die an einem stärkeren Verstärker angeschlossen ist, kaputt gehen.
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