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Beschallung Schulungsraum Canton GLE und t.amp

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wita01
Neuling
#1 erstellt: 27. Apr 2016, 08:31
Hallo liebe HiFi Freunde

Das ist mein erster Post in dieser Community, ich habe in der Vergangenheit aber schon einige Diskussionen in diesem Forum verfolgt. Zuerst möchte ich mich an dieser Stelle bei Euch für die großartige Unterstützung danken, die ihr stets bietet.
Warum wende ich mich an euch?

Grundlage
Ich wurde damit beauftragt, die Beschallungsanlage in unserem Feuerwehr- Schulungsraum neu zu gestalten. Aktuell besteht diese lediglich aus einem Logitech 2.1 System, welches in der Ecke hinter dem Rednerpult steht, und naturgemäß völlig überfordert ist.

Fragestellung
Nach einiger Recherche bin ich nun auf folgende Hauptkomponenten gekommen:

-2x Canton GLE 410.2 (links und rechts neben der Leinwand)
-2x Canton GLE 420 (links und rechts, im vorderen Drittel des Raumes unterhalb des I-Trägers, etwas höher als die vorderen, mittels Wandhalterung schräg in Richtung der hinteren Sitzreihen gerichtet)
-t.amp e4-130 (4 Kanal Verstärker, jeweils zwei Kanäle im Parallelbetrieb, kann der Amp.)
-Passiv- Lautstärkeregler am Sideboard

…und würde von euch gerne wissen, ob ich eurer Meinung nach damit „ins schwarze treffe“, oder mich doch lieber noch nach Alternativen umsehen sollte, bevor ich ca. 800 – 1000 € aus der Mannschaftskasse ausgebe.
Speziell bezüglich der Kombination HiFi Lautsprecher und PA Verstärker bin ich noch unsicher.

Raum
Die angehängte Skizze ist zwar nicht ganz maßstabsgetreu, aber ich hoffe, dass ich damit mein Vorhaben etwas veranschaulichen kann. Ggf. kann ich noch Originalfotos vom Raum posten.
Es sei noch erwähnt, dass alle schiefen Flächen mit Gipskarton Akustikplatten verkleidet sind.
Skizze Beschallung Schulungsraum

Wofür benötigen wir die Anlage? (nach Priorität geordnet)
-Schulungsvideos
-Hintergrundmusik bei Präsentation/Diashow
-Gelegentlich TV
-Gelegentlich DVD
-Gelegentlich Radio

Sonstige Anforderungen
-Stereo, kein Mehrkanalsound
-Absolut einfach zu bedienen, darum scheiden ein AVReceiver, oder ein Vollverstärker aus:
PC, Anschluss für Notebook, TV Tuner sind an einem VGA KVM Switch angeschlossen. Das Audiosignal wird ebenfalls vom KVM Switch umgeschaltet und soll über den Passiv- Lautstärkeregler an die Anlage. Außer dem Einschalten der Stromversorgung soll keine Interaktion zum Betriebsbereitschalten der Anlage nötig sein. Keine Fernbedienung, keine zusätzliche Quellenauswahl usw. -> keine unnötigen Fehlerquellen


Würde mich sehr über ein paar Kommentare von euch freuen.

Grüße,
Stefan


[Beitrag von wita01 am 27. Apr 2016, 08:34 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#2 erstellt: 27. Apr 2016, 10:28

Speziell bezüglich der Kombination HiFi Lautsprecher und PA Verstärker bin ich noch unsicher.

Was spricht gegen PA-Lautsprecher?
Selbst wenn ihr bisher Logitech hattet, dürften die GLE mit dem Raum schnell überfordert sein.

Z.b. 4x diese: http://www.thomann.de/de/ld_systems_sat_82_g2.htm
und 1x Endstufe (hattest du ja schon): http://www.thomann.de/de/the_tamp_e4_130.htm
wita01
Neuling
#3 erstellt: 28. Apr 2016, 11:04
Hallo, danke für deine rasche Antwort gestern.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher nicht über PA-Lautsprecher nachgedacht habe. Vermutlich aus dem Grund, weil ich auch Zuhause auch nur Canton HiFi Lautsprecher in Verwendung habe.
Aber ich denke du hast vollkommen recht, es spricht nichts gegen PA-Lautsprecher, ganz im Gegenteil.

Die LD Systems gibt es auch in weiß, was für meinen aktuellen Anwendungsfall ein muss ist. Werde ich mir wohl nochmal genauer ansehen
Ausserdem tut sich auch am Gebrauchtmarkt etwas. Bei einer voraussichtlichen Betriebszeit von unter 10h pro Jahr wäre das für uns ebenfalls denkbar.

Noch eine Frage, bin ich mit den 4 Lautsprechern gut bedient, oder lieber 6, 8? und dafür etwas kleinere und über die ganze Raumlänge verteilt?

Danke,
Stefan
JULOR
Inventar
#4 erstellt: 30. Apr 2016, 10:34
Probiere doch erst 4 LS. Erweitern kannst du immer noch.
Es gibt auch die LD 62, sind kleiner und viel günstiger. Vielleicht braucht man dann aber einen Subwoofer dazu.
dejavu1712
Inventar
#5 erstellt: 30. Apr 2016, 10:47
Geht es hauptsächlich um Musik oder die Sprachverständlichkeit?

Dementsprechend sollte die Auswahl der LS vorgenommen werden.

Desweiteren würde ich den T.Amp mit Lüfter nur empfehlen wenn dieser
in einem anderen Raum steht, ansonsten kann der schnell störend wirken.

Hier macht ein Verstärker mit Temperatur gesteuertem leisem Lüfter oder
einer passiven Kühlung deutlich mehr Sinn, sowas kostet aber mehr Geld.

Wenn man in einem großen Raum vier LS an unterschiedlichen Positionen
installiert, kann es zu einem Delay kommen, das man bei Bedarf ausgleichen
können sollte, ganz so einfach ist ein solches Projekt dann mMn doch nicht.
JULOR
Inventar
#6 erstellt: 30. Apr 2016, 14:40
Wenn die Skizze stimmt, ist der Raum 15x20m=300qm groß mit 3,5m bis 6m Deckenhöhe. Da dürfte ein Lüfter nicht die große Rolle spielen. Wenn es das Budget zulässt, ist eine lüfterlose Endstufe aber komfortabler. Oder eine Class-D-Endstufe, die sind ja auch nicht so laut.

Würden hier auch die schicken Wharfedale-PA-Speaker passen? Ich kenne sie nicht, fand sie aber interessant.
Tywin
Inventar
#7 erstellt: 30. Apr 2016, 15:07
Hallo,

meinst Du die?

Wharfedale Pro passiver PA Lautsprecher Titan 8

http://www.elv.de/wh...precher-titan-8.html

Hat die schon mal jemand gehört? Finde ich auch interessant ... taugt ja vielleicht auch für Heimanwendungen? Sieht ein wenig nach Genelec aus.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 30. Apr 2016, 15:08 bearbeitet]
JULOR
Inventar
#8 erstellt: 30. Apr 2016, 15:08
Ja, die meinte ich. dejavu hat die wohl.


[Beitrag von JULOR am 30. Apr 2016, 15:09 bearbeitet]
Big_Määääc
Inventar
#9 erstellt: 02. Mai 2016, 13:33
Lasst euch vor ort von nem Fachmann beraten,
und was aufbauen,
sonst wird das ruck zuck ne unverständliche aber teure Installation.
dejavu1712
Inventar
#10 erstellt: 02. Mai 2016, 14:33
Ja ich habe die Wharfedale Titan 8 und bin der Meinung mit denen kann man gut Musik
hören oder ein günstiges und potentes Mehrkanal System aufbauen, sofern man den
Plastik Look mag oder die LS unsichtbar verbaut, aber das was der TE sucht, ist mMn
nochmal eine ganz andere Nummer, Sprachverständlichkeit bei moderaten Pegeln ist
hier gefragt, ein mögliches Delay muss auch beachtet werden, so einfach ist das nicht.

Die Bedenken von Big_Määääc kann ich hier durchaus nachvollziehen und verstehen.
JULOR
Inventar
#11 erstellt: 02. Mai 2016, 15:02
Ich kenne jetzt keinen Seminarraum, der eine Delayline benötigt, soviel sind 20m nun auch wieder nicht. Aber eine professionelle Beratung und Installation ist sicher nicht verkehrt.

Ich ging halt von einer Verbesserung des Logitech-"Systems" aus. Und das ist mit einfachen Mitteln schon zu erreichen.
dejavu1712
Inventar
#12 erstellt: 02. Mai 2016, 15:12
Der Schulungsraum hat 300 qm und ist 6 mtr. hoch, die Akustik ist unbekannt, daher rate ich
nicht mit der bisherigen Unbedarftheit, auch bzgl. dem Delay, an die Thematik heran zu gehen.

Sorry, auch wenn Du der Meinung bist, das alle dir bekannten Schulungsräume das nicht brauchen.
JULOR
Inventar
#13 erstellt: 02. Mai 2016, 15:19
Ich habe selbst geschrieben, wie groß der Raum ist. Es ist sicher nicht einfach. Aber hier geht es doch um eine Installation aus der Mannschaftskasse, also eher den privaten Gebrauch (?).

Wenn eine professionelle Installation nötig und gewünscht wird, gebe ich dir völlig recht. Und dann sollte man sich um einen Zuschuss aus der Gemeindekasse bemühen.
morettnik
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 02. Mai 2016, 15:33
Hallo wita01,

evtl. sollte man hier LS wählen, welche von Haus aus schon die richtigen Eigenschaften für eine solche Installation mitbringen (Abstrahlwinkel).
So könnte man auf einige zusätzliche LS verzichten und ggf. das Thema Sprachverständlichkeit schon mit 2 LS im Frontbereich erschlagen.
Wenn man dann im Nachhinein feststellt, dass man doch mehr Wert auf eine Abdeckung des gesamten Frequenzspektrums legt, kann man immernoch mit einem Subwoofer aufrüsten.

Es kommt natürlich immer auf den Anspruch (evtl. auch optisch) und das entsprechende Budget an.

Eine Idee wäre z.B. hier die LX60 oder LX100 von Fohhn

Der Vorteil hier wäre, dass man die LS alternativ auch via 100V technik betreiben und somit auf eine günstigere Endstufe ausweichen kann.

Wenn Ihr einen Fachmann damit beauftragen wollt, die ganze Geschichte für euch zu konzeptionieren und ggf. zu installieren,
wird das allerdings auch von den zu kalkulierenden Kosten her "eine ganz andere Nummer".
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