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Frage zu schallplatten digitalisierung

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Autor
Beitrag
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 14. Apr 2012, 21:12
naben allerseits,

ich hab schon das halbe weg durchsucht, allerdings irgendwie mein problem nicht gefunden in sämtlichen foren...

ich hab angefangen vinyls zu sammeln. hauptsächlich 80er musik. mögen mich manche auslachen, irgendwie hab ich mich in die teile verguckt.

nun hab ich mir ein "numark ttusb turntable" gekauft. dachte mir ok, "die platten die du gut findest und in zukunft kaufst bei ebay, aufm flohmarkt etc.. , kannste ja ma reinhören und wenne bock hast digitalisierst du sie dir fürn pc als mp3", zur auswahl stehen "audacity und magix audio cleaning lab 15" die boxen sind studio monitore (krk rokit 5)

ich lass von dem numark ein "line" signal in ein "saffire focusright usb 6" usb audio interace laufen, welches dann in den pc per usb läuft. das ist zwar kein richtiger phonoverstärker aber man sagte mir beim musikshop thomann, dass es so funktionieren würde...

MEIN PROBLEM IST.

alles schön und gut, signal kommt an und es kommt alles in halbwegs guter qualität an. ALLERDINGS... das einzige was mich stört: auch wenn ich die platten vorher gut fusselfrei kriege... sämtliche "Höhen, hohe frequenzen allg. einfach nur S-laute".... zwischen wie sonst etwas... die qualität ist gut, aber bei den höhen versagt alles... obwohl ich keine verstärkung vom focusrite drin habe. läuft einfach alles durch ..

hat jemand von euch profis vielleicht eine idee, woran das liegen kann?? brauch ich ein neuen plattenspieler?? oder eine bessere nadel?? oder brauch ich einfach nur ein richtigen phonoverstärker???

ich hoffe irgendjemand kann mir helfen...

schönen abend noch
Detektordeibel
Inventar
#2 erstellt: 14. Apr 2012, 22:53
Das Ding hier?

http://www.testberic...k_ttusb_p113887.html

Der Dreher ist hart an der Kotzgrenze, könnte aber grad noch so als Hifi durchgehen, der Gleichlauf ist wohl besser als die angegebenn 0,25%

Tonabnehmer ist sowas weißes mit Audio Technica Logo? Wenn ja, dann wir das ein AT91 sein. Das ist für das Höhenproblem verantwortlich klingt ziemlich dumpf. Kannste mit elliptischer Nadel aufrüsten. Ansonsten würd ich das runterhauen und ein Ortofon (concorde) Arkiv auf den Dreher setzen. Das ist ein Tonabnehmer speziell zum digitalisieren und Nadelschliff ist ebenfalls besser.


[Beitrag von Detektordeibel am 14. Apr 2012, 22:56 bearbeitet]
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 15. Apr 2012, 08:58
boa, super für die schnelle antwort... ich war schon beunruhigt, das ding wäre kaputt... aber es liegt halt echt nur in den höhen das meine boxen anfang zu rauschen als wären diese irgendwie schrott ... der rest hört sich gut an...

ich muss zugeben, ich hab noch nich so viel erfahrung auf dem gebiet.. aber das thema vinyl reizt mich unendlich ...

von audio technica ist das glaube ich nich.. hab extra mal paar bilder davon gemacht, damit du sehen kannst, wie der tonabnehmer aufgebaut ist. die nadel hab ich auch zufällig bei ebay gefunden. das wäre die hier -> http://www.ebay.de/i...-Aguja-/390360724748

1

2

3

liegt es denn ehrlich nur an der nadel und dem abnehmer?? brauch ich also kein extra phonoverstärker ??

nochmalls danke für jede antwort...
Detektordeibel
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2012, 14:23

brauch ich also kein extra phonoverstärker ?


nein, der hat einen bereits eingebaut. Wenn du auf "Line" stellst wird der eingeschaltet, wenn du auf "Phono" schaltest ist er deaktiviert.

Der Tonabnehmer den du da hast ist das Numark-Groovetool, hier hat da neulich einer Probeaufnahmen hochgeladen die jetzt gar nicht sooo schlecht klangen (AT95 war schlimmer), aber ist wirklich ein ziemlich billiges Teil.


aber es liegt halt echt nur in den höhen das meine boxen anfang zu rauschen als wären diese irgendwie schrott


Kannst du uns vielleicht mal ein MP3 File wo man das hört hochladen? Nur bei einer oder bei allen Platten?

Carbonfaserbürste und Nadelreiniger hast du schon? Ohne Haube schaut das nach ner recht staubigen Angelegenheit irgendwie aus.


[Beitrag von Detektordeibel am 15. Apr 2012, 14:25 bearbeitet]
UniversumFan82
Inventar
#5 erstellt: 15. Apr 2012, 14:40
Hallo,
schön dass Du Dich für die gute alte Musik interessierst!
Das mit dem selbst Digitalisieren hatte ich auch mal angefangen, aber schnell wieder aufgegeben, ist einfach zu zeitaufwendig. Ich höre lieber Musik, als dass ich stundenlang am PC rummache bis es mir gefällt.
Die meisten Sachen gibt es in der Bucht/Flomarkt/Second Hand auf CD zu Spottpreisen - so digitalisiere ich mittlerweile Zeit- und Nervensparend meine Vinyls. Und zum Abspielen brauchst Du sowieso ein vernünftiges Gerät (muss nicht teuer sein, ein passender Klassiker) - die Fräse würde ich schnell wieder verkaufen, an Statt noch was reinzustecken.
Nur meine 5 Cent.

Gruß und viel Spaß beim Musikhören,
Manfred
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 15. Apr 2012, 14:45
ja also ich glaube das line signal ist besser als das vom phono... und per chinch gehts ja auch ins audio interface also passt alles so von der kette her glaube ich..

also wie gesagt, ich fange grad erst mit der sammlung an, habe 7-8 platten aber alle ziemlicher "neu" zustand keine kratzer nichts, ...

die bürste habe ich schon gekauft weil man mir das geraten hat, ist noch unterwegs bei der post.

die nadel ist laut verkäufer ca 1 monat alt.. war ja neues gerät.. staubig sieht wirklich nur die "slipmat??" aus ..

klar ich hab jetzt kurz mal was aufgenomm ... bin mal gespannt auf euer fachurteil :-)

hab das jetzt auf speedyshare hochgeladen, einfach oben auf "new" klicken dann speichern..

http://speedy.sh/sYdBC/NEW.mp3

EDIT: @ UniversumFan82 ... ja wie gesagt ich find diese schwarzen teile echt super... die musik von heute, auch wenn ich erst 22 bin ... sorry aber total nicht meine richtung... da hör ich lieber die alten sachen ...
klar könnte ich mir die ganzen platten anhörn und die, die ich gut finde nach ner passenden cd suchen,.. allerdings hab ich irgendwie mehr lust zeit darein zu stecken und mich damit zu befassen


[Beitrag von brycee am 15. Apr 2012, 14:48 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#7 erstellt: 15. Apr 2012, 14:46
Der Dreher ist zwar hässlich wie die Nacht, heißt aber nicht das der nicht funktioniert.

Ohne Stereoanlage ist seine Lösung an sich praktikabel..
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 15. Apr 2012, 14:55
wie gesagt, ... ich sammel die jetzt quasi als neues hobby... ich find es ist einfach ein bischen mehr wert wenn man son riesen cover mit großer platte drin hat, als son hand cd case... lacht mich ruhig aus ;D haha

ich will halt einfach mal hier und da platten kaufen, die intensiv hören und wenn ich dann mal ein paar gute dinger finde, die in einer mp3 ähnlichen qualität auf den pc holen per digitalisierung..

gruß
Detektordeibel
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2012, 15:21
Das File klingt an sich völlig in Ordnung - zischende S-Laute kann ich hier gar nicht ausmachen, auch wenn ich die mitten und Bässe runterdrehe - Die E-Gitarre klingt vielleicht etwas fieß.

Hier fehlt es an (Fein)-Auflösung für meinen Geschmack, aber mehr ist mit der Rundnadel des Tonabnehmers halt einfach nicht drin.


ich find es ist einfach ein bischen mehr wert wenn man son riesen cover mit großer platte drin hat, als son hand cd case... lacht mich ruhig aus ;D haha


Du wirst überrascht sein, das klingt oft auch besser wie die CD und hier gibts genug Leute die 1000 und mehr Platten im Keller haben und mehr wie 3-Plattenspieler. Und gehört wird noch ganz anderes.

Wenn du bessere ergebnisse erzielen willst solltest du den Tonabnehmer wechseln gegen einen mit einer elliptischen Nadel. 50-100€ kostet sowas allerdings schon. Kannste aber zu einem anderen Plattenspieler später mitnehmen falls du dir ne Anlage aufbauen willst.

Vorschläge:

AT 110E oder Ortofon OM Arkiv ca 50€ - Musste dann aber mit Schablone richtig justieren auf das Headshell schrauben wo jetzt das Numark drunter hängt etc. ist etwas aufwendiger für einsteiger.

Leichter zu montieren. Ortofon Concorde Arkiv - klingt wie das OM Arkiv, musste aber nur ranstecken.

AT120E Orange - Mehr Klangqualität und noch feinere Nadel, kostet allerdings 100€ ca. damit wird der Plattenspieler auch noch klarkommen.
UniversumFan82
Inventar
#10 erstellt: 15. Apr 2012, 15:21

brycee schrieb:
wie gesagt, ... ich sammel die jetzt quasi als neues hobby... ich find es ist einfach ein bischen mehr wert wenn man son riesen cover mit großer platte drin hat, als son hand cd case... lacht mich ruhig aus ;D haha

ich will halt einfach mal hier und da platten kaufen, die intensiv hören und wenn ich dann mal ein paar gute dinger finde, die in einer mp3 ähnlichen qualität auf den pc holen per digitalisierung..

gruß

Das ist ein klasse Hobby, hier wird niemand Dich dafür auslachen, sonst wäre ich ja schon 'ne große Lachnummer :

Vinyl

Ist übrigens ein altes Foto vom letzten Jahr, mittlerweile brauche ich bald ein neues größeres Regal.
Ich mag Dir ja auch den Spaß am Digitalisieren nicht nehmen, hab's ja auch mal gemacht. Aber wie gesagt, ich höre lieber Musik.
Viele Grüße,
Manfred
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 15. Apr 2012, 15:33
@UniversumFan82... wahnsinns regal! ich hoffe ich schaffs auch noch soweit.. ich bete das diese platten einfach noch jahrzehnte auch mit heutiger musik noch gepresst werden...wer brauch diese cds ...

@Detektordeibel.... du hast keine ss laute?? krass... ja also wie gesagt, ich find auch alles völlig ok, bis auf das die höhen ruhig noch ein wenig besser verarbeitet werden könnten..

also ich bin bereit (wenn ich denn auch mp3 ähnliche qualität dadurch kriege) auch ne nadel bzw tonabnehmer für 50-80 euro zu kaufen .. mir wurde auch schon geraten zu einem elliptischen system umzusteigen.. allerdings hab ich dann auch gehört das die die platten noch mehr abnutzen wie spährische ..

blind gesagt würde ich jetzt die Ortofon Concorde Arkiv wählen, da es mir als einfachste scheint... einfach die jetzige abdrehen, neue drauf und hoffentlich guter sound dann

oder sehe ich das falsch??
UniversumFan82
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2012, 15:34
Das AT110E habe ich hier auch als System für die nicht mehr so ganz guten Scheiben, durchaus brauchbar. Wenn das Dingen einen recht leichten Arm hat (ich kenn den leider nicht) wäre ein Acutex 412 STR ein Tip, wenn noch irgendwo eines zu bekommen ist, ich habe das für um die 50 Euro plus Versand bekommen und das spielt so manches teures System locker an die Wand. Sieht zwar nach Billigplastik aus, hat aber Shibata-Schliff.

Gruß,
Manfred
UniversumFan82
Inventar
#13 erstellt: 15. Apr 2012, 15:39
Da haben wir uns überschnitten, bei richtiger Einstellung nutzen die LPs nicht mehr ab, egal was für ein System, da macht sich eine Abnutzung erst nach ca. 500 Abspielungen bemerkbar, so oft habe ich noch keiner meiner Scheiben gehört!
Ich kaufe ganze Sammlungen, suche mir das raus, was ich behalten möchte und der Rest geht wieder weg, manchmal ist das eine Nullnummer, heißt für die zu behaltenen habe ich nichts gezahlt.
Mit Ortofon bin ich bisher nicht warm geworden, irgendwie finde ich die an leichten Armen alle muffig, aber jeder hat ja ein anderes Gehör.
Gruß,
Manfred
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 15. Apr 2012, 15:48
hmm...hab auch im internet gutes über die Shure M 97 XE gelesen .. kennste die vielleicht? also mein dad hat mir ja geraten mit ein audio technica spieler zu kaufen ... obwohl er damals ein elac spieler hatte

also auf jedenfall wird das nächste abnehmersystem ein eliptisches...

ist wahrscheinlich schlau ganze sammlungen zu kaufen


[Beitrag von brycee am 15. Apr 2012, 15:48 bearbeitet]
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 15. Apr 2012, 16:22
hier hab ich noch ein hinweis auf die qualität, das was ich vorhin erwähnte mit den hohen frequenzen,... habe nix dran verändert, liegt das definitiv an der nadel bzw abnehmer???

http://speedy.sh/Gg9nU/sssssssss.mp3 .... wie das nerft kennt ihr das?
UniversumFan82
Inventar
#16 erstellt: 15. Apr 2012, 16:34
Zu meiner Digitalisierzeit war das noch richtig kompliziert, mit der ganzen Anlage an einer guten Soundkarte des PC, aufgenommen mit Wavelab und dann mit Steinberg Clean bereinigt, eine LP dauerte da schon mal ein paar Stunden, USB-Dreher gab es da (1999) noch nicht und man musste das Ergebnis hinterher mit einem 2-fach-Brenner auf CD bringen, da es auch keine fetten Festplatten gab.
Mit den neuen Teilen kenne ich mich nicht aus.

Zu den Tonabnehmern, eigentlich müßte man erst wissen, wie leicht oder schwer der Tonarm ist, aber sicher wird bei der Fräse so etwas nicht in den Papieren stehen. Man kann nämlich nicht einfach jedes System unter jeden Tonarm schrauben, nur weil er angeblich top ist. Wenn Du ein richtig steifes System unter einen richtig leichten Arm schraubst, hüpft Dir bei tiefen Tönen die Nadel aus der Rille und ansonsten gibt es heftige Verzerrungen, da sich der Arm und nicht die Nadelaufhängung bewegt.
Lies mal das dazu: Compliance, etc.
Das Shure habe ich selbst noch nicht gehört, kann also nichts dazu sagen.

Ich würde mir aber zum Vinyl geniessen eine kleine günstige eventuell gebrauchte analoge Anlage besorgen.

Gruß,
Manfred
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 15. Apr 2012, 16:48
hm hm hm ... also anlage brauch ich nicht wirklich ... da ich selbst musik produziere mit steinberg cubase, waren damals auch die ersten investitionen gute boxen (studio monitore)...

heutzutage ist das auf jedenfall leichter... durch mein kleines heimstudio hier lass ich alle signale, egal vom pc oder studio mikrofon usw über ein usb audio interface laufen, dort laufen alle signale rein , werden digital gewandelt und laufen direkt ins jeweilige programm rein. das audio interface (focusrite_saffire_6usb ) dient dann einfach als ein verstärker, bzw kann das signal dann wie als wenn man ein hifi verstärker benutzt weiterleiten.

wenn ich jetzt zum digitalisieren gehe, leg ich die platte auf, und nehme auf mit (momentan noch magix audio cleaning lab 15). da kriegt man wortwörtlich jeden knacks, klick, usw raus... die platten hörn sind dann echt schon richtig gut an,... .. und direkt von dort aus kann man die sachen als mp3 speichern momentan mach ich das auf 320 kbits, ..

das ist eigentlich alles eine super sache jetzt müsste nur noch die jeweilige platte in guten zustand sein und halt, wie wir hier seit gestern gesprochen haben ein guter tonabnehmer inkls nadel ... nur wusste ich nicht das man eher einen alten klassiker plattenspieler als einen neuen kaufen sollte...
Detektordeibel
Inventar
#18 erstellt: 15. Apr 2012, 17:02


Mit den neuen Teilen kenne ich mich nicht aus.


Plattenspieler anschließen. "Record" Drücken. Dann ggf. noch filtern.

Ich digitalsiere mit nem MP3 Recorder den ich an meinem Externen Vorverstärker zur Anlage hin einschleife. - Die Daten schiebe ich dann einfach rüber auf den PC und schneide sie einfach in die einzelnen Stücke mit Audacity. Nachbearbeiten ist unnötig. Die Platten werden vorher ggf. gewaschen, so gibts keinen Rauschteppich.

Gebrannt wird dann ggf. auf Audio CD oder bleibt auf der Festplatte bzw. den USB Stick fürs Auto.

Kassetten früher aus dem Radio aufnehmen war da schwieriger.



. allerdings hab ich dann auch gehört das die die platten noch mehr abnutzen wie spährische ..


Ne, das Auflagegewicht kannste dann meist sogar etwas runterschrauben, schärfere Nadel sind sogar Plattenschonender. Was Platten kaputtmacht sind stumpfe/abgerockte Nadeln und hohe Auflagegewichte.


.. wie das nerft kennt ihr das?


Das hör ich jetzt auch, das klingt so wie ein fetter Staubbatzen an der Nadel, der geht paar Umdrehungen mit, und dann löst er sich wieder und klingt "normal". - Welches Auflagegewicht hast du eingestellt?

Da dein Nadelreiniger noch nicht da ist such dir mal nen feinen Pinsel und etwas Alkohol.


. Man kann nämlich nicht einfach jedes System unter jeden Tonarm schrauben, nur weil er angeblich top ist


Diese DJ-Dreher sind im weitesten Sinne alle Technics-Plagiate. SME Headshell und mittelschwerer Tonarm. Mit ner Durchschnitts Compliance zwischen 15 und 30 kannste an die Teile so ziemlich alles dranhängen in der Praxis, da rumrechnen ist völlig unnötig.

Das Shure M97 würde da natürlich auch gehen. Das Concorde wäre die einfachste Lösung, bleibt allerdings noch die Frage ob der Tonarm ne Höhenverstellung hat.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 15. Apr 2012, 17:15
also hab jetzt mal n pinsel genommen ohne alcohol, paar mal über die nadel gegangen vorsichtig ... klingt aber immernoch so .... das gewicht hab ich jetzt mal wie im netz beschreiben "2,5g-3,5g" durchgetestet... aber immernoch diese krassen s-laute vorhanden..

den tonarm kann man NICHT höhenverstellen ..

ich denke es liegt einfach wie ihr schon gesagt habt am abnehmer... zum thema mp3 recorder... ja wäre sicherlich auch noch n schritt einfacher, aber dafür muss ich erstmal ein gutes klangbild hinbekommen das es sich auch lohnt das aufzunehm wa
Detektordeibel
Inventar
#20 erstellt: 15. Apr 2012, 17:30
Kann auch sein das die Schallplatte defekt ist wenn das immer an derselben Stelle auftritt.


den tonarm kann man NICHT höhenverstellen ..


Dann muss man beim Systemwechsel die Einbauhöhe beachten. - Da ist dann irgendwo der Punkt wo man dann langsam über nen besseren Dreher nachdenken kann.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 15. Apr 2012, 17:36
nene also ich hab ja die s-laute auf jeder platte an diesen extremen höhen .. als ob die nadel keine höhen aufnehm will haha ..

wenn du sagst neuen dreher... in jeden musik haus wird gesagt das für die digitalisierung ein usb dreher von vorteil ist... was würdest ihr denn als erfahrene empfehlen ... es gibt ja echt on mass plattenspieler... wo liegt denn jetzt der vorteil beim höhenverstellbaren arm?? das die nadel evntl nich drunterpasst unter den jetzigen???

man man man das ja echt ne wissenschaft mit den vinyls
Detektordeibel
Inventar
#22 erstellt: 15. Apr 2012, 17:49
Du benutzt den USB Eingang gar nicht, wo ist also dessen Vorteil?

Diese USB Teile dran sind meist zusatzspielzeug, Wandler recht billig usw. braucht man nicht wirklich.


wo liegt denn jetzt der vorteil beim höhenverstellbaren arm?? das die nadel evntl nich drunterpasst unter den jetzigen???


Die Tonabnehmer haben unterschiedliche Bauhöhen, Wenns zu "hoch" ist passt es nicht drunter und der Tonarm steht hoch, ist nicht richtig zum ausbalancieren etc.- gab auch sehr gute Dreher ohne Höhenverstellung aber das ist ne andere Geschichte.


was würdest ihr denn als erfahrene empfehlen


Bei kleinem Budget japanische Direkttriebler. Gibts vergleichsweise viele gebraucht und sind recht robust.

http://www.ebay.de/i...&hash=item3374a1b396

http://www.ebay.de/i...&hash=item4164ac0fbb

hier die Bedienungsanleitung.
http://www.vinylengi...lected_model=SL-3310

Qualität ist hier ne ganz ganz andere, die sind alleine doppelt so schwer wie der Numark. Haben auch Endabschaltung und der zweite auch Automatik. Gleichlauf fast 10 mal besser.

Der zweite hier hat nen guten Preis und ein ordentliches System ab Werk. Dann brauchste noch nen Phono-Vorverstärker, ein Behringer PP400 oder Dynavox TC 750 für ca 30€ würde schon reichen.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 15. Apr 2012, 20:34
ich bin ja wirklich dankbar für die ganzen tipps und so ... technics hör ich auch soo oft von leuten die über platten reden ..

nur steh ich jetz wieder zwischen 2 sachen.. jetzigen verkaufen und neuen holen, oder jetzigen nehmen und n 80 euro tonabnehmen + nadel kaufen?? ... ich erinner mich glaub ich daran wie ich vor ein paar tagen gelesen habe, dass direktbetriebene spieler nicht so gut sein sollen für digitalisierungen wie die riemen betriebenen ?!?!?

kann man denn beispielsweise sone Ortofon Concorde Arkiv auch an son "altes" ding basteln??



Edit: @Detektordeibel... auch unter der gefahr das mir den wohl einer hier wegschnappt... hab bischen im internet rumgeguckt... könnte einen Technics SL-D2 für 65 euro kriegen - > http://kleinanzeigen...hnics-sl-d2/58413865 ... macht der einen großen unterschied zu dem Technics SL-3310??? meinst damit krieg ich den guten sound??


[Beitrag von brycee am 15. Apr 2012, 22:12 bearbeitet]
Detektordeibel
Inventar
#24 erstellt: 16. Apr 2012, 02:04
Ist ein Halbautomat (also nur Tonarmrückführung) und ein paar Jahre jünger sonst kein gigantischer Unterschied, der Tonabnehmer (Technics 207C) bei dem aus dem Inserat ist mindestens so gut wie das Arkiv. Für 65€ mit Sicherheit kein Fehler. - Evtl noch ne Nachbaunadel für 20€ dafür und das war es schon.

Concorde-Systeme kannste da übrigens genauso anschließen, das Numark Groovetool würde auch dran passen, das ist SME Standard, ist sehr variables Gerät.


[Beitrag von Detektordeibel am 16. Apr 2012, 02:05 bearbeitet]
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 16. Apr 2012, 08:22
moin

ja ich könnte sagen, dass er mir den Technics 207C da mit einbauen soll, wenn du sagst das sie besser ist als dieses AT95E.

ich glaube da mach ich keinen schlechten deal, und voll automatik brauch ich ja eigentlich nich, bin ja noch jung mit den fingers das man da auch concorde bzw neue abnehmer ranbauen kann ist schonmal geil!

ob der besser klingt als der numark von hier den ich momentan nutz??
Detektordeibel
Inventar
#26 erstellt: 16. Apr 2012, 13:23
Das 207 ist deutlich besser als das AT95, ist auch noch ausbaufähig bis zur Jico SAS Nadel.

Der Dreher ist im Prinzip eine Home-Hifi Variante des Technics 1200, der kleine Plastiknumark wird dir im Direktvergleich wie absoluter Schrott vorkommen.

Phono-Vorverstärker brauchste halt noch wie gesagt. Der Behringer ist der günstigste in ner guten Qualität, gibts beim "großen T" Musikhaus.


[Beitrag von Detektordeibel am 16. Apr 2012, 13:24 bearbeitet]
Burkie
Inventar
#27 erstellt: 16. Apr 2012, 13:28
Hallo,

das Klangbeispiel ist doch OK. Jedenfalls ist nichts defekt.

Was hast Du überhaupt für Lautsprecher? Oder hörst Du über Kopfhörer?

MfG
Detektordeibel
Inventar
#28 erstellt: 16. Apr 2012, 13:36
Burkie
Inventar
#29 erstellt: 16. Apr 2012, 13:56
Achja, das...

Ich würde fast sagen, in gewissem Ausmass sind solche Artefakte (Verzerrungen bei S-Lauten) normal. Man bekommt es bei Platten nie völlig weg. Bei manchen Platten ist es auch schon so in der Rille. Besonders bei neuen Platten, die also erst in den letzten Jahren gepresst wurden.

Staubflusen, die sich an der Nadel verfangen haben, können Ursache sein.
Nicht ganz optimal justierte Tonabnehmer (Geometrie) können ebenfalls Ursache sein.

MfG
Detektordeibel
Inventar
#30 erstellt: 16. Apr 2012, 14:11
ich habe sowas bei genau einer Schallplatte, und da sieht man schon das es ein mechanischer Defekt der Platte ist.

Wenn das ein dauerhaftes Problem ist, dann stimmt jedenfalls etwas nicht.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 16. Apr 2012, 16:28
naben jungz ich habs kaum erwartet dieses gespräch fortzuführen hier haha ...

also es wird noch ne nummer schwerer... @ Detektordeibel

das ist der "Technics Direkt Drive Automatic SL-3310"
http://kleinanzeigen...tic-sl-3310/53504952


für 70 wäre er meiner

einer von beiden wirds wohl sein, nur frage ist welcher ... wenns keine großen unterschiede gibt wie du schon sagst, ich würde ja den Technics SL-D2 kaufen....


kann mich nicht entscheiden
Detektordeibel
Inventar
#32 erstellt: 16. Apr 2012, 18:11
Die Geräte selber nehmen sich beide nichts. Ausstattung, Antrieb und Tonarm.

Der D3 wäre trotzdem meine Wahl.

Das 207 System ist imho etwas besser als das 270er System am 3310, auch hat das 207 eine bessere Versorgung mit Ersatznadeln. - Auch Originalnadeln bekommt man manchmal noch dafür.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 16. Apr 2012, 18:15

Der D3 wäre trotzdem meine Wahl.


hm jetzt sagst du D3 und nicht mehr d2 ... nehm sich denn die beiden jetzt n unterschied?

also ich bin jetzt wohl am besten dran mit dem d2 und dem 207c system das er draufschrauben will richtig?? dann würde ich nämlich das ding handfest machen
Detektordeibel
Inventar
#34 erstellt: 16. Apr 2012, 18:24
Sorry, meinte dein anderes Angebot mit dem D2.

Die vielen Buchstaben und zahlen. D3 ist vollautomatisch, der D2 halbautomat.
Ansonsten sind die 100% baugleich.

Der SL-3310 ist auch ein Vollautomat wie der D3, das Laufwerk ist aber wahrscheinlich auch fast identisch zu D2/D3 reihe, die sind nur ein Jahr oder so später erschienen.


[Beitrag von Detektordeibel am 16. Apr 2012, 18:25 bearbeitet]
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 16. Apr 2012, 18:26
macht nichts .. ich glaub ich verwirr euch die letzten 2 tage soweiso extrem mit mein ganzen fragen ... aber dann werd ich mir den D2 mit dem 207C system dingfest machen ... ich danke dir für die schnellen antworten!!!
Detektordeibel
Inventar
#36 erstellt: 16. Apr 2012, 18:27
Joah, meld dich einfach wieder wenn das Ding und der Vorverstärker bei dir ist.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#37 erstellt: 16. Apr 2012, 18:30
kannst dich drauf verlassen !!!! ihr seit die besten
UniversumFan82
Inventar
#38 erstellt: 16. Apr 2012, 19:38
Mit den Technics DDs kann man eigentlich nicht viel falsch machen, robust und zuverlässig und der Gleichlauf wesentlich besser als bei den neuen Frühstückbrett-Gummiband-Drehern.
Das Design ist nicht mein Ding, aber das ist ja der persönliche Geschmack, technisch sind sie gut.
Hoffentlich ist das ein gut gepflegtes Teil, dann wirst Du sicher Freude dran haben.
Gruß,
Manfred
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 16. Apr 2012, 19:42
also ich würde ein guten klang, einem schlechten design vorziehn. ich bin so gespannt auf das teil

ja also ich muss denke ich noch ein bischen mehr über dreher von früher erfahren in der email schrieb der besitzer:


"Gut erhalten ist der Dreher auf jeden Fall, bevor ich ihn eingestellt habe wurde er zerlegt und abgeschmiert. Wer einmal im Jahr das Tellerlager abschmiert, der kann noch viele Jahre Spaß mit dem Plattenspieler haben"


ich denke das teil ist top in ordnung
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 21. Apr 2012, 11:57
sooo da bin ich wieder.. allerdings nur mit Teil 1 der phonoverstärker ist immernoch unterwegs.... supernervig..

aber hier wollt ich euch schonmal den neuen dreher zeigen ... also da merkt man schon nen krassen unterschied zu den neuen haha

1

2

3
Detektordeibel
Inventar
#41 erstellt: 21. Apr 2012, 14:39
207C ist dabei, schaut auch nicht verbogen aus, gut gut.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 21. Apr 2012, 15:17

207C ist dabei, schaut auch nicht verbogen aus, gut gut.


ja auf jedenfall, es sieht älter, aber dennoch besser aus als der numark...

das lustige is ja das ich mich gefragt habe, wo beim pitchrad wohl die mitte ist is nix mehr mit regler hoch und runter machen... seit heute weiß ich dann auch mal wofür die rote lampe ist bei plattenspielern ha ha ha ...

jetzt bin ich nur noch am warten auf den phonoverstärker und dann mal sehen was die qualität so rausholt.
brycee
Schaut ab und zu mal vorbei
#43 erstellt: 27. Apr 2012, 18:01
so .. heute ist endlich alles angekommen. und ich kann nur eines verkünden...

JUNGZ IHR SEIT DIE BESTEN!! ... das ist ein sound in den ich mich verliebt habe....

http://speedy.sh/zucCp/test.mp3

die slaute sind wie weggeblasen... und auf einmal ist ein mega tierischer gut klingender bass da...

ich denke man könnte noch mehr rausholen... aber so macht mir das ganze 1 million mal mehr spaß...

ich danke euch für sämtliche hilfe die ihr mir gegeben habt.. großes lob an euch! ich will garnicht wissen wie schnell ich es wiederaufgegeben hätte weil nichts geklappt hat


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