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Abstand zwischen den LS Messen

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Klas126
Inventar
#1 erstellt: 21. Nov 2013, 17:37
Hi ich frage mich ob es ein fehler ist den Abstand zwischen den LS zu messen wenn ich dabei den Mittelpunkt der Hochtöner der LS als ausgangspunkt nehme. Und messt ihr bevor ihr einwinkelt oder wenn sie eingewinkelt sind? da können ja sicher auch nochmal 10 cm verloren gehen.

mfg
IchMagRadio
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 21. Nov 2013, 18:38
Ich denke, es ist grundsätzlich richtig wie Du vorgehst.

Ich setze mal voraus, Du machst das um die Hörposition im Stereodreieck zu ermitteln, oder? Da finde ich, dass das gleichseitige Dreieck ohnehin nur als Anhaltspunkt dient und Du, so lange Du ein gleichschenkliges Dreieck beibehältst, d.h. Die Hörposition immer zu beiden LS den gleichen Abstand behält - Du also in der Mitte sitzt, sowieso etwas ausprobieren solltest, mit welchem Abstand es dann tatsachlich am besten klingt.

Deshalb ist 100%ige Genauigkeit sowieso nicht entscheidend, was den Abstand angeht. Wichtig ist die Position in der Mitte (und die Aufstellposition der LS was Wandabstände seitlich und hinten betrifft) und ab da heißt es nach meiner Erfahrung sowieso experimentieren, mit dem Abstand wie auch dem Winkel (der natürlich wiederum auf beiden Seiten gleich sein sollte) - jeder LS ist da etwas anders.

Anders gesagt: erst das Maßband, aber dann nur noch die Ohren einsetzen

Viel Spaß und Erfolg dabei


[Beitrag von IchMagRadio am 21. Nov 2013, 18:40 bearbeitet]
Alligatorbirne
Stammgast
#3 erstellt: 22. Nov 2013, 01:43
Sich nur auf den Hochtöner zu beziehen ist genaugenommen nicht richtig.


Liegen Mittel und Hochtöner in einer Reihe übereinander, kann man davon ausgehen, dass der Punkt auf der vertikalen Mittelline liegt.
Die Höhe des Punktes ist aber noch unklar.
Sie wird sicherlich zwischen Mittel und Hochtöner liegen.
Die Trennfrequenz zw. Mittel und Hochtöner trägt wesentlich zur Lage des Punktes bei.

An diesem Punkt startet dann akustische Achse des Lautsprechers, diese muss nicht immer 90° zur Schallwand stehen, sie kann auch nach z.B leicht unten zeigen, dies hängt wieder von Signallaufzeiten der Frequenzweiche in Kombination mit den Treibern ab.

Dies genau zu ermitteln ist schwer.
Im Zweifelsfall würde ich auf die Mitte von Mittel und Hochtöner beziehen.

Interessante PDF-Datei von Neumann dazu:
http://www.neumann-kh-line.com/klein-hummel/globals.nsf/resources/kleinundhummel_acoustical_axis_definitions_v02_de20090206.pdf/$File/kleinundhummel_acoustical_axis_definitions_v02_de20090206.pdf


[Beitrag von Alligatorbirne am 22. Nov 2013, 01:45 bearbeitet]
cr
Moderator
#4 erstellt: 22. Nov 2013, 03:16
1. Die Höhe des Punktes spielt keine Rolle, wenn die beiden LS gleich hoch stehen.
2. Wozu so genau? Die Asymmetrie des Hörraumes hat mehr Einfluss als ein paar Dutzend Zentimeter auf oder ab.
Klas126
Inventar
#5 erstellt: 22. Nov 2013, 12:13
Ich mache mich dabei immer verrückt, cr.

Wenn alles +- 1cm genau ist fühle ich mich irgentwie gut ^^ ich glaube mal gelesen zu haben das Symmetrie ein gutes gefühl für den Menschen vermittelt und so empfinde ich das auch. Am liebsten hätte ich ein schienengestell im Boden von Profis gebaut, wo ich die LS einrasten kann und sie dann ganz genau drauf verschieben kann und sie dann immer Symmetrisch auf den Hörplatz zielen ^^ so stark ist meine Neurose was das angeht

mfg
cr
Moderator
#6 erstellt: 22. Nov 2013, 13:05
Den Kopf auch einrasten, nicht vergessen

Bei den Lautsprechern, wo alle Chassis in einer vertikalen Linie liegen, ist es ja sowieso einfach. Schwieriger ist die theoretische Ermittlung bei Lautsprechern, wo HT und MT nebeneinander über dem TT liegen oder bei liegenden Regalboxen.
Ich würde im übrigen den Bereich 1000 bis 4000 Hz als den relevantesten erachten, weil hier die Hörempfindlichkeit am größen ist (insb. um die 2000 Hz). Trifft also öfters auch den Mitteltöner statt den Hochtöner.
Alligatorbirne
Stammgast
#7 erstellt: 22. Nov 2013, 13:59

cr (Beitrag #4) schrieb:
1. Die Höhe des Punktes spielt keine Rolle, wenn die beiden LS gleich hoch stehen.
2. Wozu so genau? Die Asymmetrie des Hörraumes hat mehr Einfluss als ein paar Dutzend Zentimeter auf oder ab.


Wenn 1. richtig sein würde, spräche ja nichts gegen Standboxen auf dem Schreibtisch.

Auch wenn man es nicht alles haarklein umsetzt, schadet es nicht zu wissen, wie der Idealfall aussieht.
TKCologne
Inventar
#8 erstellt: 22. Nov 2013, 14:05
Ich stell mir gerade meine Ergo's auf meinem Schreibtisch vor. Auch wenn der 1x2m ist, sähe das erstens sch.... aus und zweitens wüßte ich nicht auf welchen Stuhl ich mich setzten soll um vernünftig hören zu können.
cr
Moderator
#9 erstellt: 22. Nov 2013, 17:54

Wenn 1. richtig sein würde, spräche ja nichts gegen Standboxen auf dem Schreibtisch.


Bitte keine Texte aus dem Zusammenhang reißen. Es ging zuvor nur um die Mittenbestimmung auf horizontaler Ebene, von der optimalen Hörhöhe war keine Rede. Und dafür ist es egal, auf welcher Höhe der von dir zu ermittelnde Punkt liegt. Die Mitte als lotrechte Normalebene (normal auf die Verbindungsachse der Hochtöner und lotrecht, somit ist sie eindeutig definiert) bleibt immer an derselben Stelle unter den genannten Voraussetzungen (alle Chassis lotrecht auf einer Linie) und schneidet die Verbindungslinie der beiden Hochtöner genau in der Mitte.
cr
Moderator
#10 erstellt: 22. Nov 2013, 17:55

TKCologne (Beitrag #8) schrieb:
Ich stell mir gerade meine Ergo's auf meinem Schreibtisch vor. Auch wenn der 1x2m ist, sähe das erstens sch.... aus und zweitens wüßte ich nicht auf welchen Stuhl ich mich setzten soll um vernünftig hören zu können. :D


Einfach die Boxen auf den Kopf stellen, dann passt auch die Höhe
TKCologne
Inventar
#11 erstellt: 22. Nov 2013, 17:58
Sähe zwar immer noch bescheiden aus, käme aber hin.
cr
Moderator
#12 erstellt: 22. Nov 2013, 18:02
Unlängst hatten wir hier so einen Fall, wo dem Hörer nichts anderes übrigblieb. Es war aufgrund der räumlichen Verhältnisse und der Möblierung die beste Möglichkeit für die Standboxen....... (oder das geringste Übel)
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