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Älterer Blindtest-Entlarvende Ergebnisse

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gangster1234
Inventar
#1 erstellt: 08. Dez 2007, 17:09
Ich weiß, ist schon ein bisschen her, aber ich habe da was interessantes gefunden.

http://www.audiotreff.de/mp3-cd.html

und ergänzend dieses

http://www.musica.at/sforum/messages/3/9582.html

Was mich nachdenklich macht : Nicht nur die beiden von R.Halstenbach erwischten Goldohren versagen ausgerechnet bei Lied Nr.3 ( =Track 9-12). Auch ein Teilnehmer Namens Ruhnke versagt ausgerechnet da.

gruß gangster
gangster1234
Inventar
#2 erstellt: 18. Dez 2007, 14:11
Was ich wirklich nicht nachvollziehen kann :

Wenn man sich die Auswertung mal ansieht, dann hat der Teilnehmer Ruhnke insgesamt 23 Tips ( von 32 möglichen ) abgegeben. Davon entfallen z.B. 5 auf das Original, das 3 mal korrekt erkannt wurde.

Erschreckender ist jedoch : Auf das 128er Stück, ( also das, welches am stärksten Artefakte aufweist ), wurden 7 Tipps abgegeben. Davon ist einer richtig und 6 falsch.

Wie Rainer Halstenbach damals darauf kam ihm zu attestieren, er hätte in diesem Mp3-Blindtest besonders gut abgeschnitten, weiß ich aufgrund des vorliegenden Ergebnisses nicht.

Auffallend jedenfalls auch : O.g Teilnehmer liegt stets maximal 1 Codierungs-Stufe daneben.

Ich denke, hier haben wir einen Fall von "Legendenbildung-live" erlebt. Vielleicht, weil man sich mochte oder sich einen Nutzen davon versprach ?

gruß gangster


[Beitrag von gangster1234 am 18. Dez 2007, 14:16 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 18. Dez 2007, 15:11
Hallo,

hast Du es richtig gelesen? Die 128´er wiesen auf Grund einer anderen Kodierung eine bessere Qualität auf, als die 192´er, so daß es nicht ungewöhnlich (gar beabsichtigt) war, hier "daneben" zu tippen. Genau hierauf beruhte ja auch letztendlich der "Betrugsvorwurf" gegen das "nachgereichte" Ergebnis.

Grüsse aus OWL

kp
gangster1234
Inventar
#4 erstellt: 18. Dez 2007, 15:20
Ja, das ist mir nicht entgangen. Nur : Im Nachhinein kann man alles behaupten. Das kenne ich zur Genüge von den Kabeltests. Entgangen ist mir auch nicht, dass 29 von 43 berufenen Teilnehmern garkein Ergebnis abliefern. Weil´s nix zu hören gibt ?!?

Ich bezweifle z.B. sehr, dass die Artefakte des "schlechteren" Xing-Encoders in 192 sich derart frappierend genauso anhören könnten wie die des "guten" Encoders in 128. Darauf sollte die Erkennung ja beruhen. Die Teilnehmer jedenfalls sind doch alle? davon ausgegangen, dass der gleiche Encoder benutzt wurde. Oder nicht ?

gruß gangster


[Beitrag von gangster1234 am 18. Dez 2007, 15:28 bearbeitet]
gangster1234
Inventar
#5 erstellt: 19. Dez 2007, 14:00
Wertet man das ganze mal unter dem Gesichtspunkt : " Gemeine Falle eingebaut : 192 schlechter encoded als 128, bitte erkennen " aus, kommt man auf 17 Treffer bei 23 abgegebenen Tips.

Macht rd. 74% Trefferquote, wenn wir 23 wohlwollend als 100%-Marke annehmen. Grenzwertig. Ginge in jedem anderen BT als noch nicht signifikant erkannt durch. Eher als noch gut geraten. Perfekt grenzwertig. Dazu das Scheitern am berüchtigten Track 3. Hmmm.

Wenn wir hingegen realistisch bleiben und 32 mögliche Tipps als 100%-Marke akzeptieren, sind wir bei 53% Trefferquote. Höchst durchschnittlich. Hätte man auch würfeln können. Diese Ergebnisse gab´s z.B. beim Münchner Kabeltest zuhauf.

Um wirklich an gewisse Hörfähigkeiten glauben zu können, hätte ich mir halt gewünscht, dass irgendeiner derjenigen, die angeblich sgnifikant herausgehört haben, mal so etwas wie : " Rainer, bist du sicher, dass du zwar mit gutem Codec, aber fieserweise auch mit 64 encoded hast ?" geäußert hätten. Qualitativ, d.h. Klanglich, den Beschreibungen von Rainer folgend, dürfte der schlechte 192er Xing im Bereich guter Encoder mit 64 liegen ?!?

gruß gangster


[Beitrag von gangster1234 am 19. Dez 2007, 14:50 bearbeitet]
rstorch
Inventar
#6 erstellt: 21. Dez 2007, 00:10
Sich über diesen Test zu streiten ist müsig, er wurde einfach nur schlecht gemacht. Die Begründung dazu habe ich bereits in einem anderen Thread gegeben.

Besser ist:
Selbst einige Lieder zu kodieren und im Doppelblindtest einen Hörvergleich durchzuführen. Jeder kann dann seine eigenen Schlüsse ziehen. Wer keine Unterschiede hört, kann sich über das gesparte Geld beim Kauf einer kleineren Festplatte freuen, wenn er alles in 192 kbit codiert statt ohne verlustbehafteten Codec zu speichern.
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