Empfehlung (?) BT Übertrager/Empfänger für mobile LS

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gmjwtech
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jul 2025, 12:45
Hi Leute


gibt`s Empfehlungen/Erfahrungen zu HD-fähigen und Hifi-tauglichen BT-Übertrager/-Empfänger?


Gesuchte Eigenschaften:

- Möglichst kleines Board/Platine (soll in ein mobiles DIY Soundsystem-Projekt verbaut werden).

- Klangqualität & Signalstabilität wird gegenüber Reichweite favourisiert.

- Mindestreichweite sollte bei etwa 3-6m weitgehend verlust- und störungsfrei bleiben können.

- Sender sollte mehrfache Empfänger ansteuern können (mind. zwei).

- In- / Output von/zu mobilen Mixer (Line-Out) und zu 2x TPA3251D2 basierte Mono-Amp-Platine (Line-In)
vorzugsweise per Analog-Line (notfalls gibt es aber auch noch ne XH2.54 3P Buchse).



Besten Dank für Eure Tipps!


[Beitrag von gmjwtech am 02. Jul 2025, 13:09 bearbeitet]
Buddy_Casino
Stammgast
#2 erstellt: 02. Jul 2025, 14:32

- Sender sollte mehrfache Empfänger ansteuern können (mind. zwei).

Das würde ich mir nochmal überlegen - perfekt ist die Synchro nie. Seit kurzem gibt es die ersten BT Auracast Chips, da ist es dann wenigstens nicht mehr proprietär, aber wie gut die funktionieren weiß ich auch nicht. Ich würde vermuten es ist noch nicht ausgereift.
gmjwtech
Stammgast
#3 erstellt: 05. Jul 2025, 11:23

Buddy_Casino (Beitrag #2) schrieb:

- Sender sollte mehrfache Empfänger ansteuern können (mind. zwei).

Das würde ich mir nochmal überlegen - perfekt ist die Synchro nie. Seit kurzem gibt es die ersten BT Auracast Chips, da ist es dann wenigstens nicht mehr proprietär, aber wie gut die funktionieren weiß ich auch nicht. Ich würde vermuten es ist noch nicht ausgereift.


Hi

danke für deinen Tipp!


Ich hab das Problem bereits bei der separaten Ansteuerung der getrennten Amps für die Tops & Subwoofer bemerkt und mal angedacht,
dass ich nötigenfalls eine kleine verzögerungsschaltung dazwischenbau. Gibts ebenso Kleinstplatinen. Wie gut die sind weiss ich zwar auch nicht, aber vermute, dass das in Hinsicht der elektronischen Funktion jetzt nicht so sehr kompliziert sein sollte.
gmjwtech
Stammgast
#4 erstellt: 05. Jul 2025, 11:24

Buddy_Casino (Beitrag #2) schrieb:

- Sender sollte mehrfache Empfänger ansteuern können (mind. zwei).

Das würde ich mir nochmal überlegen - perfekt ist die Synchro nie. Seit kurzem gibt es die ersten BT Auracast Chips, da ist es dann wenigstens nicht mehr proprietär, aber wie gut die funktionieren weiß ich auch nicht. Ich würde vermuten es ist noch nicht ausgereift.


Hi

danke für deinen Tipp!


Ich hab das Problem bereits bei der separaten Ansteuerung der getrennten Amps für die Tops & Subwoofer bemerkt und mal angedacht,
dass ich nötigenfalls eine kleine Verzögerungsschaltung dazwischenbau.

Gibts ebenso als Kleinstplatine. Wie gut die sind, weiss ich zwar auch nicht, aber vermute mal, dass das in Hinsicht der elektronischen Funktion jetzt nicht so sehr kompliziert sein dürfte.
Buddy_Casino
Stammgast
#5 erstellt: 05. Jul 2025, 15:15

gmjwtech (Beitrag #3) schrieb:
Ich hab das Problem bereits bei der separaten Ansteuerung der getrennten Amps für die Tops & Subwoofer bemerkt und mal angedacht,
dass ich nötigenfalls eine kleine verzögerungsschaltung dazwischenbau. Gibts ebenso Kleinstplatinen. Wie gut die sind weiss ich zwar auch nicht, aber vermute, dass das in Hinsicht der elektronischen Funktion jetzt nicht so sehr kompliziert sein sollte.

Das Problem ist dass die Verzögerung bei jedem connect etwas anders ausfällt, und auch über die Zeit hinweg driftet, weil die Quarze für den Takt nicht perfekt sind. Die Wahrscheinlichkeit ein Phasengenaues Signal zu bekommen, was für eine gut klingende Trennung wichtig wäre, halte ich für gering.

Bluetooth an sich ist schonmal fraglich, aber kann man machen, wenn die Antenne gut ist und die Datenrate anständig. Getrennte Wege über BT Multicast - ich sage nicht dass es nicht gehen kann, aber das Risiko ist hoch dass das Ergebnis enttäuscht.
gmjwtech
Stammgast
#6 erstellt: 06. Jul 2025, 19:16

Buddy_Casino (Beitrag #5) schrieb:
(...) wenn die Antenne gut ist und die Datenrate anständig. Getrennte Wege über BT Multicast (...) Ergebnis enttäuscht.



hmmm ... verstehe.

Dann gibts wohl doch nur die Alternative über Kabel .... oder möglicherweise noch über Wifi
Buddy_Casino
Stammgast
#7 erstellt: 07. Jul 2025, 16:16
Das Problem bei Wifi ist die hohe Verzögerung, weil die Protokolle die es gibt (AirPlay etc) große Puffer haben. Evtl ist das Wurscht, aber vermutlich nicht. Auch funktionieren diese Protokolle nicht Peer-To-Peer, sondern brauchen einen aktiven HotSpot.

Ich bin am Ende für das gleiche Problem bei Bluetooth und Klinkenkabel gelandet.
franky-gomera
Inventar
#8 erstellt: 07. Jul 2025, 17:48
Ich habe bei AliExpress Multi Bluetooth Adapter Boards gefunden.
Ein Sender und beliebig viele Empfänger, wenn ich mich recht erinnere.... ich hab sie nur leider nicht wieder gefunden.
War ungefähr 10€ pro Board und ich wollte 1 Sender und zwei Empfänger.
Die Idee war, den DJ gegenüber der Anlage,auf der anderen Seite der Tanzfläche zu positionieren.... ein Kabel kann man in der Positionierung nicht stolper frei verlegen.
Hab's dann aber verworfen, weil ich es eigentlich gar nicht brauche....30€ just for Fun war mir dann auch etwas zu viel.
Aber es gab sowas schon.... Qualität?... keine Ahnung, das muss man wohl selbst heraus finden.
Ich schau nochmal in Ruhe, ob's die Teile noch irgendwo gibt.
gmjwtech
Stammgast
#9 erstellt: 08. Jul 2025, 18:12

franky-gomera (Beitrag #8) schrieb:
War ungefähr 10€ pro Board und ich wollte 1 Sender und zwei Empfänger..


Ja, da gibt`s Dutzende.


Hab jetzt auch noch mal nach weiteren drahtlosen Verbindungen recherchiert.

Im Pro-Bereich gibt`s noch die 2,4 GHz ISM Band-Technologie.
Allerdings fangen die Geräte erst ab rund €50,- für ein Set Sender/Empfänger an und sind laut Erfahrungsberichten, was Stabilität od. Störungen betrifft, auch nicht unbedingt immer zuverlässig. Hinzu kommt, die Einstiegsklasse ist lediglich für Signalübertragung f. Gitarre/Bass ausgelegt. Angegeben sind jedoch Frequenzgang von 20-20k Hz.

Wird in meinem DIY Projekt dann wohl nur bei einem kabelgebundenen Tech Line-Up bleiben, wo alles in einer Linie und links und rechts von der Abspiel/Mixer-Position aus aufgebaut werden muss, ohne dass allzu nah und wild beim Equipement getanzt werden darf.

Tja, wer hätte das gedacht im technologiegetriebenen 21 Jhrdt.


[Beitrag von gmjwtech am 08. Jul 2025, 19:37 bearbeitet]
Buddy_Casino
Stammgast
#10 erstellt: 08. Jul 2025, 20:49
„Wer Funk kennt, nimmt Kabel.“
Sockratis
Stammgast
#11 erstellt: 10. Jul 2025, 08:44
Auch ich die Aussage im letzten Thread unterschreiben würde, für die meisten der oben angesprochenen Probleme bietet Bluetooth heute Lösungen.

Wenn es nir zwei Empfänger werden sollen, ist TWS gut genug um bei zeitlichen Abweichungen dafür zu sorgen das der Laufzeitunterschied der nicht mittig sitzenden Hörers das größte Problem sind. Für Multipunktverbindungen gibt es im aktuellen Standart auch was, hab ich aber noch keine Praktische Erfahrung mit.

Für deinen Anwendungsfall gibs fertige Boards mit TWS ab ca 15GeldEinheiten, aus dem Reich der Mitte sicher auch für weniger.
Vor dem Zwischenfall mot dem Virus unbekannter Herrkunft waren die CSR-Chips von Qualcomm noch gerne genommen, weil einige einen rudimentären DSP liefern und man zB so die beiden Stereokanäle für ein aktives aber in getrennten Gehäusen zu transportieren des Monosystem verfrickeln konnte.

bei deutschen Händlern gabs TWS auf jeden Fall bei Wondom/Boomaudio. TinySine dürfte vergleichbares haben.
Vll lohnt auch ein Blick in das DIVPerksVideo in dem er BTInEars zu Schreibtischzröten umbaut.
gmjwtech
Stammgast
#12 erstellt: 11. Jul 2025, 13:48

Sockratis (Beitrag #11) schrieb:
Wenn es nir zwei Empfänger werden sollen, ist TWS gut genug (...) Wondom/Boomaudio. TinySine dürfte vergleichbares haben. Vll lohnt auch ein Blick in das DIVPerksVideo in dem er BTInEars zu Schreibtischzröten umbaut.



Vielen Dank für Deine Tipps!

Wondom ist mir in Vergangenheit auch schon aufgefallen, wenn es um diverse Boards für DIY Projekte geht.
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