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neue Nubert Boxen - neuer Verstärker sinnvoll/notwendig?

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BassTrap
Inventar
#51 erstellt: 18. Nov 2025, 17:00

BassTrap (Beitrag #50) schrieb:
Das Abstandsgesetz gilt in Räumen nur sehr nahe am Lautsprecher.

Korrektur: es gilt auch nahe am Lautsprecher nicht, da dort die Membraneflächen für die vom Abstandsgesetz geforderte punktförmige Quelle (näherungsweise: kleine Ausdehnung der Quelle im Vergleich zur Entfernung)*) viel zu groß ist.

*) Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsgesetz


[Beitrag von BassTrap am 18. Nov 2025, 17:02 bearbeitet]
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#52 erstellt: 18. Nov 2025, 18:25
Vielen Dank noch für die weiteren Antworten. Mein Raum hat 36qm.

Falls es noch weitere Empfehlungen gibt immer gerne
Pollton
Inventar
#53 erstellt: 18. Nov 2025, 22:58

n5pdimi (Beitrag #47) schrieb:
Was hat denn der Abstand mit dem Wirkungsgrad zu tun? Die Nubert haben ja quasi "absichtlich" einen so niedrigen Wirkungsgrad. Das sollte für den Pioneer aber kein Problem darstellen.

Wegen des großen Hörabstandes war ich von einem großen Raum ausgegangen. Ich denke, es macht schon einen Unterschied, ob ich in einen kleinen Raum 2 m oder in einen großen 4,60 m davor sitze. Jetzt weiß ich, es sind 36 m², also nicht so groß wie ich dachte.

Warum machen die absichtlich so einen niedrigen Wirkungsgrad? Na ja, wie auch immer, offensichtlich sind die CS-174 ja wohl zu leise.
BassTrap
Inventar
#54 erstellt: 18. Nov 2025, 23:39

Pollton (Beitrag #53) schrieb:
Warum machen die absichtlich so einen niedrigen Wirkungsgrad?

Absicht ist das sicher nicht. Der ergibt sich aus den Chassis und dem Weichendesign. Nubert hat sich ja neutralen Klang auf die Fahne geschrieben, also einen möglichst glatten Frequenzgang. Schau Dir mal wirkungsgradstärkere an, z.B. B&W und Klipsch, wie bei denen z.T. der Frequenzgang zappelt.


Na ja, wie auch immer, offensichtlich sind die CS-174 ja wohl zu leise.

Das liegt aber nicht am Wirkungsgrad. Die Fronts sind nur 1dB lauter. Das liegt an der Aufstellung und dem Raum.


[Beitrag von BassTrap am 18. Nov 2025, 23:40 bearbeitet]
Pollton
Inventar
#55 erstellt: 19. Nov 2025, 10:41

BassTrap (Beitrag #54) schrieb:

Na ja, wie auch immer, offensichtlich sind die CS-174 ja wohl zu leise.

Das liegt aber nicht am Wirkungsgrad. Die Fronts sind nur 1dB lauter. Das liegt an der Aufstellung und dem Raum.


Ich denke schon, theoretisch muss man für die Fronts noch 3 dB dazu rechnen, weil es ja zwei sind. Doppelte Membranfläche = +3 dB. Zusammen wären die dann 4 dB lauter. Aber das müsste eigentlich die Einmessung ausgleichen, insofern es auch richtig ausgeführt wurde. Bei mir zu Hause wird der Center auch immer zu leise eingemessen, ich muss immer mindestens 3 dB dazu geben, sonst verstehe ich die Sprache nicht.
Ich weiß nicht, ob es schon gemacht wurde? Ich würde einfach mal 6 dB für den Center dazu geben.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#56 erstellt: 19. Nov 2025, 22:54
Kleine Anmerkung:
Pollton, wenn du von Schalldruckpegel sprichst (wird in REW als SPL angezeigt) bedeutet eine zweite gleiche Schallquelle (wenn sie positiv interferiert) eine Erhöhung des Schalldruckpegels um +6dB , nicht +3dB.
(Das wäre nur bei der Schallleistung so.)

Und dass der Center EIN Lautsprecher (Kanal) ist und die Fronts Zwei, wissen die Tonleute beim Film und mischen das so ab, dass die Schalldruckpegel aus allen Lautsprechern genau so sind wie DIE das wollen. D.h. um einen Film in „Originallautstärke“ zu hören, muss man den Center NICHT lauter stellen als die anderen EINZELNEN Lautsprecher.
Eine ordentliche Einmessung vorausgesetzt, passt das dann sehr genau. Und bei der Einmessung werden Lautstärkeunterschiede zwischen den Lautsprechern - egal woher die kommen (z.B. wegen unterschiedlichem Abstand oder unterschiedlicher Empfindlichkeit) - ausgeglichen.

Trotzdem spricht überhaupt nichts gegen ein Lauterstellen einer bestimmten Lautsprechergruppe - ich habe oft lauter gedrehte Center und oder Rears gesehen. Es passt was gefällt.

Warum genau hier in diesem Fall der Center als zu leise empfunden wird, konnte bis hierher nicht geklärt werden.

Mein Tipp ist aber ebenfalls:
Dreh den Center so laut bis es dir subjektiv gefällt. Wenn aber selbst eine Verstärkung des Centerkanals gegenüber den Fronts von 6 dB (Schalldruckpegel ) nicht die Beanstandung behebt, ist irgendwas mit der Einmesserei nicht in Ordnung.
Ich kenne den Verstärker nicht, aber einen Pegelabgleich sollte selbst das schlichteste Einmessystem hinbekommen.

Dass ein anderer Center dein Lautstärkeproblem löst, bezweifle ich aufgrund der angeführten Gründe.

Ich wage zu behaupten, dass du bei deinem Center kein Lautstärke, sondern entweder ein Raumakustik-Problem hast. Und dass du dadurch eine so schlechte „Klarheit“ aus dem Center hast, dass du z.B. Sprache schlecht verstehst und daraus schließt, dass sie zu leise ist.
Oder irgendwas ist bei der Einmessung passiert, was den Center klanglich so beeinträchtigt.
Um das zu klären wäre wahrscheinlich ein Videocall oder eine Hilfe vor Ort nötig.


[Beitrag von ChrisHiFi123 am 19. Nov 2025, 23:10 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#57 erstellt: 20. Nov 2025, 05:14
Beschreibe mal die Wiedergabe des Centers beim Leisehören, normaler und hoher Lautstärke.
Böötman
Inventar
#58 erstellt: 20. Nov 2025, 07:13
[quote="Pollton (Beitrag #53)"]Warum machen die absichtlich so einen niedrigen Wirkungsgrad?[/quote]

1. Weil es Passivlautsprecher sind und
2. weil sich Nubert einen neutralen Klang bei zeitglich angestrebter Impendanzlinearität verschrieben hat.

Bei Passivlautsprechern hat man halt nur die Möglichkeit, Pegelspitzen an Pegelsenken anzupassen da ja nirgendwo die Energie zum Anheben der senken herkommen kann. Kurzum: entweder was leiser und damit tendenziell linearer oder was lauter und dafür welliger. Man darf bei der Betrachtung auch die jeweilige Frequenzweiche als passives Bauteil im Signalweg nicht außer acht lassen. Gerade die ist bei Nubert i.d.R. sehr aufwändig zur erreichung der selbst gesteckten Ziele. Weiterhin sollte man bei den Wirkungsgradangaben auch auf die genannte Bezugsspannung nebst zugehörige Impendanz beachten.


[Beitrag von Böötman am 20. Nov 2025, 07:14 bearbeitet]
Pollton
Inventar
#59 erstellt: 20. Nov 2025, 13:58

ChrisHiFi123 (Beitrag #56) schrieb:
Kleine Anmerkung:
Pollton, wenn du von Schalldruckpegel sprichst (wird in REW als SPL angezeigt) bedeutet eine zweite gleiche Schallquelle (wenn sie positiv interferiert) eine Erhöhung des Schalldruckpegels um +6dB , nicht +3dB.
(Das wäre nur bei der Schallleistung so.)

Oh ja, bei doppelte Schallquelle kommt ja noch doppelte Leistung dazu.


Und dass der Center EIN Lautsprecher (Kanal) ist und die Fronts Zwei, wissen die Tonleute beim Film und mischen das so ab,

Okay, daran habe ich nicht gedacht. Das macht natürlich Sinn


um einen Film in „Originallautstärke“ zu hören, muss man den Center NICHT lauter stellen als die anderen EINZELNEN Lautsprecher.
Eine ordentliche Einmessung vorausgesetzt, passt das dann sehr genau. Und bei der Einmessung werden Lautstärkeunterschiede zwischen den Lautsprechern - egal woher die kommen (z.B. wegen unterschiedlichem Abstand oder unterschiedlicher Empfindlichkeit) - ausgeglichen.

Da ist die Frage, was die Einmessung daraus macht. Ich muss den Center auch immer lauter stellen. Ich höre in 3,5 m Abstand und die Fronts stehen 2,5m auseinander. Ist auch nicht optimal, ich weiß, geht aber nicht anders.


Warum genau hier in diesem Fall der Center als zu leise empfunden wird, konnte bis hierher nicht geklärt werden.

Ich habe dazu eine Theorie, aber wir wurde da widersprochen. Ich bin Selbstbauer, wenn ich im Raum ein Lautsprecher in größerer Entfernung messe, habe ich einen Pegelabfall. Also haben wir im Raum auch einen gewissen Pegelabfall. Im Raum verhält sich das anders, als im Freifeld. Wir hören hauptsächlich den Diffusschall aber auch den Direktschall. Je näher wir an den der Schallquelle sitzen, um so mehr, in 4,60m kommt da aber kaum noch was an, da hört man überwiegend Diffusschal. Kein Wunder wenn man nichts mehr versteht. Das merke ich ja selbst, in 3,5 m ist die Sprachverständlichkeit nicht gut, wenn ich 2 m vorrücke ist es viel besser.
Das ließ mir keine Ruhe, ich habe das mal gemessen. Ich muss dazu sagen, ich habe auch nur 3.0 und habe auf Multichannel gestellt. Ich habe in 1 m und in 3,5 m gemessen, da wo ich sitze. Im Bass war der Pegel gleich, aber ab 500 Hz fiel der Pegel ab. Im Mittelton und Hochton hatte ich 3- 3,5 dB weniger Schalldruck. Ja klar, der Bass dehnt sich ja Kugelförmig aus und Mittel und Hochton strahlen auch direkt ab. Man kann also sagen, man hat im Raum auf einem 1 m 1 dB Verlust.


@Böötman: Da ich mich auch mit Lautsprecherselbstbau beschäftige, ist mir das bewusst. Aber dann sind die wohl für kleine Räume gedacht.
Niedrigen Wirkungsgrad und großen Hörabstand ist eine nicht so gute Kombination wie ich finde.
BassTrap
Inventar
#60 erstellt: 20. Nov 2025, 16:21

Pollton (Beitrag #59) schrieb:
Niedrigen Wirkungsgrad und großen Hörabstand ist eine nicht so gute Kombination wie ich finde. ;)

Der Wirkungsgrad bestimmt lediglich, wie hoch der Pegel bei gegebener Verstärkerleistung ist. Bei einem geringeren Wirkungsgrad nimmt der Pegel mit zunehmender Entfernung aber doch nicht stärker ab als bei höherem. Das ist aber das, was Du hier meinst. Kann aber nicht sein.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#61 erstellt: 20. Nov 2025, 18:15
Yep - so isses. Der Lautstärkeverlust über die Entfernung ist genau gleich - egal ob es ein Lautsprecher mit einer Empfindlichkeit von 100 dB/W/m oder 80 dB/W/m ist.

D.h. der Anteil des Direktschalls am Gesamtschall an der Hörposition ist bei beiden Lautsprechern genau gleich und deswegen klingen sie an derselben Position auch genau gleich diffus.

Wenn der Verstärker SOO schwach ist, dass er im Clipping-Bereich arbeitet, um den gewünschten Schalldruck am Hörplatz zu erzeugen (Diffusschall plus Direktschall), kommen diese Verzerrungsanteile natürlich noch on top und verschlechtern die "Klarheit" noch zusätzlich.
Das ist aber bei dem Verstärker und den hier besprochenen Lautstärken überaus unwahrscheinlich.

AUSSER: Es ist etwas mit der Einmessung ganz schrecklich schief gelaufen - dann ist es nur noch unwahrscheinlich :-)
Pollton
Inventar
#62 erstellt: 20. Nov 2025, 23:30

BassTrap (Beitrag #60) schrieb:

Pollton (Beitrag #59) schrieb:
Niedrigen Wirkungsgrad und großen Hörabstand ist eine nicht so gute Kombination wie ich finde. ;)

Der Wirkungsgrad bestimmt lediglich, wie hoch der Pegel bei gegebener Verstärkerleistung ist. Bei einem geringeren Wirkungsgrad nimmt der Pegel mit zunehmender Entfernung aber doch nicht stärker ab als bei höherem. Das ist aber das, was Du hier meinst. Kann aber nicht sein.

Nein das meine ich nicht, ich weiß nicht, wie du darauf kommst? Wahrscheinlich hast du mich falsch verstanden.

Würden wir über Stereo Lautsprecher reden, hätten die meisten Leute gesagt, 84,5 dB wären unterirdisch, die Lautsprecher würden nichts taugen, aber bei einem einzelnen Center ist das jetzt okay. Das verstehe ich nicht? Jeder seriöse Verkäufer würde keine wirkungsgradschwachen Lautsprecher für große Räume empfehlen. Bitte nicht wieder falsch verstehen. Der Wirkungsgrad sagt ja nichts über die Qualität aus, ist halt Situation abhängig oder was man erreichen will.
Nun kann man den Pegel vom Center erhöhen, aber anscheinend hat das auch nichts gebracht.

Was ich eigentlich meine. Wenn sowieso neue Lautsprecher her sollen, warum nicht gleich welche mit höherem Wirkungsgrad? Sonst ist ja wieder das gleiche Problem da.
Vielleicht z. B. eine Klipsch? Ich persönlich mag die nicht so, aber die können gut Schallenergie in den Raum ballern. War ja nur so eine Idee


[Beitrag von Pollton am 20. Nov 2025, 23:31 bearbeitet]
BassTrap
Inventar
#63 erstellt: 21. Nov 2025, 00:43

Pollton (Beitrag #62) schrieb:
Was ich eigentlich meine. Wenn sowieso neue Lautsprecher her sollen, warum nicht gleich welche mit höherem Wirkungsgrad? Sonst ist ja wieder das gleiche Problem da.

Du hängst offenbar in einer GeringererWirkungsgradMachtDialogeDesCentersLeiseIrrtum-Endlosschleife. Bau Dir dort doch mal einen Break oder einen Goto:IstNichtSo ein.


[Beitrag von BassTrap am 21. Nov 2025, 00:54 bearbeitet]
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#64 erstellt: 21. Nov 2025, 06:56
Die Sache mit dem Wirkungsgrad hat NICHTS mit der Eignung für große Räume zu tun - NUR mit der erforderlichen Verstärkerleistung.

In dem Fall hier mit Hörabständen von wenigen Metern und einer Lautstärke die irgendwo im Bereich von ca 80 bis 85 dB (SPL) am Hörplatz bei Sprache sein soll, ist der Verstärker NICHT der limitierende Faktor.

Bei open-air Konzerten mit Hörabständen mit mehr als 30 Metern und einem gewünschten Schalddruckpegel am Hörplatz von deutlich über 100 dB werden wirkungsgradstarke Lautsprecher eingesetzt, um "Strom zu sparen".

Deswegen war die Frage von pogopogo eine interessante Frage, auf die wir hoffentlich noch eine Antwort bekommen. Denn wenn das Problem an der Verstärkerleistung liegt, müsste es mit steigender LAutstärke größer werden.

Aber der TE scheint hier raus zu sein - oder anderweitig abgelenkt :-)
pogopogo
Inventar
#65 erstellt: 21. Nov 2025, 07:02
Allein aus dem Kennschalldruckpegel (Wirkungsgrad ) kann man die benötigte Leistung über 20Hz – 20kHz nicht bestimmen.
Dafür braucht man die frequenzabhängige Empfindlichkeit und Impedanz des Lautsprechers.


[Beitrag von pogopogo am 21. Nov 2025, 07:02 bearbeitet]
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#66 erstellt: 21. Nov 2025, 07:11
Logo, aber im Sprachfrequenzbereich, wird das die Welt nicht sooo stark verändern. Oder?

Eine ungünstige Korrekturkurve durch die Einmessung jedoch kann die benötigte Verstärkerleistung sehr stark verändern.
n5pdimi
Inventar
#67 erstellt: 21. Nov 2025, 08:57
Nein, auch bei Stereolautsprechern bedeutet niedriger (= schlechter) Wirkungsgrad nicht schlechter Lautsprecher. Wer das so pauschal beantwortet, hat sich damit nicht befasst. Das würe ja bedeuten, je höher der Wirkungsgrad, desto besser sind die LS. Kann man sich Probehören und die anderen Daten schenken...?


Wer es von Nubert selbst erklärt bekommen möchte warum und wieso: https://www.nubert.de/media/73/fa/63/1656406791/technik-satt.pdf
Pollton
Inventar
#68 erstellt: 21. Nov 2025, 16:43

BassTrap (Beitrag #63) schrieb:

Pollton (Beitrag #62) schrieb:
Was ich eigentlich meine. Wenn sowieso neue Lautsprecher her sollen, warum nicht gleich welche mit höherem Wirkungsgrad? Sonst ist ja wieder das gleiche Problem da.

Du hängst offenbar in einer GeringererWirkungsgradMachtDialogeDesCentersLeiseIrrtum-Endlosschleife. Bau Dir dort doch mal einen Break oder einen Goto:IstNichtSo ein.

Es war wohl schon spät in der Nacht?
Pollton
Inventar
#69 erstellt: 21. Nov 2025, 17:00

ChrisHiFi123 (Beitrag #64) schrieb:
Bei open-air Konzerten mit Hörabständen mit mehr als 30 Metern und einem gewünschten Schalddruckpegel am Hörplatz von deutlich über 100 dB werden wirkungsgradstarke Lautsprecher eingesetzt, um "Strom zu sparen".

Ist das ernst gemeint?

Ich diskutiere hier darüber vorerst nicht weiter, weil zwecklos.

Ich habe dem Themenstarter ernst gemeinte Tipps gegeben und dabei bleibe ich.

Ich hoffe, er findet eine Lösung und berichtet hier weiter.
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#70 erstellt: 22. Nov 2025, 10:00
Hallo, kurzes Update. Ich muss leider sagen, dass ich vieles von den letzten Posts nicht ganz verstanden habe (technisches Unvermögen meinerseits) Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank alle alle für die Tipps und Mühen

Ich habe jetzt ein Audiovector Set (QR3 und Qr C) bestellt und es ist gestern auch angekommen. Ich teste dann jetzt mal, wie es sich hier mit dem Center verhält und werde auch mal auf +6db stellen falls nötig.

Eine Frage hätte ich noch: hier sind jetzt Spikes dabei. Ich habe schwimmendes Laminat. Soll ich die dran machen und dann mit Unterlegpads oder einer Granitplatte entkoppeln? Oder stehen die gut so wie sie sind ohne die Spikes. Sorry falls das eine blöde Frage ist.

Viele,Grüße
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#71 erstellt: 22. Nov 2025, 10:17
Die Granitplatte hat gerade ein Veto bekommen

Also blieben nur Pads oder gar nichts.
der_Lauscher
Inventar
#72 erstellt: 22. Nov 2025, 19:50
habe mit Bolide gute Erfahrungen, auch wenn die jetzt nicht gerade günstig sind.
Du könntest aber auch andere Pads verwenden
Nur Spikes mit Teller auf schwimmenden Laminat bringt nicht sonderlich viel

Viel Spaß mit den "Dänen" - und bitte Erfahrungen damit berichten
PilotEnthusiast
Stammgast
#73 erstellt: 23. Nov 2025, 13:51
Ich würde die Lautsprecher auf jeden Fall vom schwimmenden Laminat entkoppeln. Sonst schwingt dir der ganze Boden mit (vor allem mit Spikes). Bedeutet du brauchst irgendwelche Pads. Ich persönlich finde die Oehlbach Shock Absorber gut.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#74 erstellt: 23. Nov 2025, 18:51
Schau erstmal, wie die klingen im Vergleich zu deinen Lautsprechern.

"Schockabsorber" sollten zum Lautsprecher passen - wenn du dich mal entschieden hast, kaufst du dir einfach die zu deinen Lautsprechern passenden Absorber.

Bin schon gespannt, ob dein Centerproblem mit den neuen LS und der neuen Einmessung dann weg ist.
:-)
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#75 erstellt: 23. Nov 2025, 19:11
Habe jetzt heute alles eingerichtet und probegehört. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Bin sehr zufrieden bis jetzt. Center ist auf 2,5db und definitiv laut genug.

Was wären denn passende Absorber? Finde es klingt auch ohne schon sehr gut.
der_Lauscher
Inventar
#76 erstellt: 23. Nov 2025, 19:59

Vaeleia12 (Beitrag #75) schrieb:
Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Bin sehr zufrieden bis jetzt.

... passende Absorber? Finde es klingt auch ohne schon sehr gut.

der Klangunterschied zu den NuLine war zu erwarten und bestätigt auch meine Erfahrungen damit
Sind es jetzt eigentlich SE oder ohne SE-Versionen geworden ?

Die Absorber sind nicht unbedingt für dich, daß es besser klingt, sondern mehr für die Nachbarn darunter und nebenan, damit DIE nicht soviel von deiner Musik haben
Ich würde die Absorber so aussuchen, daß die AMT der Main genau auf deiner Ohrhöhe sind und ggf. dafür höhenverstellbar sind, damit der AMT durch neigen des ganzen Lautsprechers wenigstens direkt auf dein Ohr zeigt.
Deshalb habe ich unter meinen Audiovector die hohen Spikes mit Teller, eine 3 cm Marmorplatte und darunter 5 mm Moosgummimatte, alles stehend auf ebenfalls Laminat. Dadurch habe ich spürbar weniger Einkopplung in den Boden (durch das nach unten zeigende BR) und die Höhe des AMT stimmt nun bis auf 2 cm mit der Ohrhöhe am Sitzplatz überein.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#77 erstellt: 23. Nov 2025, 20:22
DAS ist eine (für mich) unerwartete Beurteilung.

Du hast nicht zufällig "Lust", diesselbe Prozedur mit deinem alten Lautsprechersetup zu wiederholen?
Ich bin immernoch überzeugt, dass dein Problem nicht an den Lautsprechern lag, sondern an der Einmessung/Platzierung/...
Wenn du die alten Lautsprecher genauso hinstellst wie die neuen und genauso einmisst, sollte der Unterschied zusammenschmelzen.

(Ich hatte das auch schon, dass ich neues Equipment gekauft habe und dann natürlich voller Stolz alles ganz penibel neu eingemessen und begeistert von der positiven Veränderung meinen Kauf bestätigt wusste.
Als ich aber das alte Equipment nochmal komplett neu eingerichtet hatte, war der Unterschied plötzlich viel kleiner.)

Wegen Absorber:
Da kann man sich nur auf die Herstellerangabe verlassen - sonst müsste man die Materialeigenschaften sehr genau kennen, was aber quasi unmöglich ist. Dann könnte man das nachrechnen.
Aber so würde ich die Absorber kaufen, die zur Masse des zu federnden Systems passen. Also wenn deine Lautsprecher 12 kg wiegen, würde ich keine Absorber kaufen, die bis 80 kg gehen.
Physikalischer Hintergrund ist, dass ein Absorber wie du ihn bei z.b. inakustik kaufen kannst, auch eine Feder ist und eine Feder und ein LAutsprecher sind ein schwingfähiges System mit einer Resonanzfrequenz. Der Trick bei diesen Absorbern ist nun, das sie oberhalb dieser Resonanzfrequenz entkoppeln. Vorher aber nicht. Und IN der Resonanzfrequenz sogar das Gegenteil von dem bewirken, was sie bewirken sollen. Dann resoniert dein Lautsprecher und das ist nicht gewollt.
Wenn du nun einen Absorber kaufst, der z.B. für 80 kg ausgelegt ist und da nur einen 12 kg Lautsprecher draufstellst, ist die Resonanzfrequenz VIEL höher, als es der Hersteller beabsichtigt hat.
Natürlich kann ich dir nicht sagen, ob du dann schon im Bereich von 20 ... 40 Hz wärst, aber wie gesagt... da muss man sich auf den Hersteller verlassen.
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#78 erstellt: 23. Nov 2025, 20:58
Also ich kann dir nur sagen, dass ich die alten Lautsprecher jetzt mit den gleichen Einstellungen betreibe wie die Nubert und ich hier definitiv einen Unterschied höre, besonders was den Center angeht. Und meine Frau auch - bin da nicht alleine mit der Meinung. Man kann da ja auch tatsächlich nicht so viel einstellen am Receiver - Einmessung mit dem Pioneer System habe ich bei beiden gemacht - Position der Lautsprecher und des Centers ist durch die baubedingte Lage des Wohnzimmers auch gleich. Danach halt noch ein bisschen an der dB Schraube gedreht +0,5 für das Center welches jetzt auf 2,5 steht. Noch höher würde ich nicht gehen da der Center sonst viel zu dominant wäre.

Vielleicht habe ich auch nur ein Montagsmodell des Nubert Centers bekommen - ich habe definitiv sehr viel mit dem probiert und eingestellt, neu gemessen etc…

Danke für die Erklärung mit den Absorbern! Also sollten die 4 Absorber dann zusammen nur die 15,4 kg absorbieren? Also wären bspw. Die genannten Oelbach viel zu überdimensioniert? Und von Inakustik dann eher die mittleren bis 20 Kilo bei 4 Stück?
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#79 erstellt: 23. Nov 2025, 21:01

der_Lauscher (Beitrag #76) schrieb:

Vaeleia12 (Beitrag #75) schrieb:
Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Bin sehr zufrieden bis jetzt.

... passende Absorber? Finde es klingt auch ohne schon sehr gut.

der Klangunterschied zu den NuLine war zu erwarten und bestätigt auch meine Erfahrungen damit
Sind es jetzt eigentlich SE oder ohne SE-Versionen geworden ?

Die Absorber sind nicht unbedingt für dich, daß es besser klingt, sondern mehr für die Nachbarn darunter und nebenan, damit DIE nicht soviel von deiner Musik haben
Ich würde die Absorber so aussuchen, daß die AMT der Main genau auf deiner Ohrhöhe sind und ggf. dafür höhenverstellbar sind, damit der AMT durch neigen des ganzen Lautsprechers wenigstens direkt auf dein Ohr zeigt.
Deshalb habe ich unter meinen Audiovector die hohen Spikes mit Teller, eine 3 cm Marmorplatte und darunter 5 mm Moosgummimatte, alles stehend auf ebenfalls Laminat. Dadurch habe ich spürbar weniger Einkopplung in den Boden (durch das nach unten zeigende BR) und die Höhe des AMT stimmt nun bis auf 2 cm mit der Ohrhöhe am Sitzplatz überein.


Ohne SE - die waren im Budget

Danke für die Info bzgl. der Absorber! Die AMT sind so ziemlich auf Ohrhöhe momentan ohne irgendwas und klingen gut!
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#80 erstellt: 23. Nov 2025, 21:11
Alles klar. Krass. Danke dir für die Rückmeldung.

Wegen der Absorber: Ja genau!
Aber kauf die natürlich nur, wenn du das Mitschwingen des Bodens verhindern willst. Ansonsten kannst du das genauso gut auch lassen. Vielleicht schwingt der Boden ja auch gar nicht mit... und selbst wenn... wenn es nicht stört...
pogopogo
Inventar
#81 erstellt: 23. Nov 2025, 21:35

pogopogo (Beitrag #57) schrieb:
Beschreibe mal die Wiedergabe des Centers beim Leisehören, normaler und hoher Lautstärke.

Dem AVR wird einfach die Puste ausgegangen sein. Kennschalldruck und Impedanzverlauf sind bei Nubert schon eine andere Hausnummer.
der_Lauscher
Inventar
#82 erstellt: 23. Nov 2025, 22:23

ChrisHiFi123 (Beitrag #77) schrieb:
Ich bin immernoch überzeugt, dass dein Problem nicht an den Lautsprechern lag, sondern an der Einmessung/Platzierung/...
Wenn du die alten Lautsprecher genauso hinstellst wie die neuen und genauso einmisst, sollte der Unterschied zusammenschmelzen.


pogopogo (Beitrag #81) schrieb:
[Kennschalldruck und Impedanzverlauf sind bei Nubert schon eine andere Hausnummer.

anscheinend habt ihr noch NIE Nubert und/oder Audiovector Lautsprecher gehört
Es liegt hier nicht am AVR wegen zu geringer Leistung oder Einmessung, du brächtest selbst mit einem 1 KW PA-Amp nichts vernünftiges aus den NuLine. Laut schon, aber nichts Verständliches
Lies dir meinen Beitrag aus #24 nochmals durch

Und das sagt einer, der schon 6 Heimkinoanlagen mit unterschiedlichsten Nubert-Serien aufgebaut hat


[Beitrag von der_Lauscher am 23. Nov 2025, 22:39 bearbeitet]
Pollton
Inventar
#83 erstellt: 24. Nov 2025, 10:59

Vaeleia12 (Beitrag #75) schrieb:
Habe jetzt heute alles eingerichtet und probegehört. Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Bin sehr zufrieden bis jetzt. Center ist auf 2,5db und definitiv laut genug.

Ja, ist doch schön, dass es jetzt besser funktioniert. Die Audiovector sehen sehr schick aus

Ein bisschen mehr Wirkungsgrad haben sie ja, aber daran wird es in diesem Fall wohl nicht gelegen haben. Ich denke, dass sich der Klang von den Audiovector viel besser löst, als von den Nubert.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#84 erstellt: 24. Nov 2025, 11:56
@Lauscher: Dass man nix Vernünftiges aus einem Nubert LSrausbekommt höre ich zum ersten Mal. Langweilig hab ich schon oft gehört. Aber deine Bewertung ist ja niederschmetternd.
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#85 erstellt: 24. Nov 2025, 15:19
Wie gesagt, Nubert macht bestimmt auch tolle Lautsprecher und sie sind ganz sicher hervorragend konstruiert. Hier könnte es viele Gründe gegeben haben, warum es bei mir nicht gut klang (bzw. für mich!). Vielleicht hätte ja einer von euch das ganz anders wahrgenommen als ich. Für mich und mein Wohnzimmer sind jedenfalls die Audiovector die bessere Wahl.
n5pdimi
Inventar
#86 erstellt: 24. Nov 2025, 15:29
Das ist ja eben genau das was wir oder zumidnest einige hier immer wieder gebetsmühlenartig runterspulen wenn "Lautsprecherberatungen" gewünscht wird (was zu 75% sowieso am Ende ein Teufel Ultima wird): vollkommen egal, was irgend jemand anderem gefällt und wie toll Lautsprecher A oder B getestet ist! Wenn es Dir klanglich nicht passt, muss was anderes her. So einfach ist.
der_Lauscher
Inventar
#87 erstellt: 24. Nov 2025, 16:41

n5pdimi (Beitrag #86) schrieb:
vollkommen egal, was irgend jemand anderem gefällt und wie toll Lautsprecher A oder B getestet ist! Wenn es Dir klanglich nicht passt, muss was anderes her.

genauso ist es , es geht nur um die EIGENEN Empfindungen im eigenen Raum

@ChrisHiFi123, also hast du noch keine Nubert selbst gehört
Es gibt schon auch Nubert LS, die mir gefallen (für den Preis zumindest), sonst hätte ich nicht über 20 Stck gekauft und immer noch ein paar wenige davon im Einsatz
Hier speziell ging es anfangs um den Center, noch spezieller NuLine-Serie. Die ist für mich halt viel zu rückhaltend in den Höhen, bei Schwächen in den Mitten und zu einem weichen Baß, der aufgedickt wirkt. Daher ist so ein Lautsprecher, bei dem es als Center im Filmbetrieb überwiegend um verständliche Sprache geht, ungeeignet. Ist aber persönliche Geschmackssache - und wenn dir das gefällt, findest du vermutlich auch einen Teufel L220-C, eine Bose Acuostimass oder eine JBL Control 1 als absolut ausreichend dafür
Wäre für mich auch i.O. Der TE hat aber explizit eine Verbesserung gesucht, die jedoch mit einem anderen Verstärker nicht erreichbar gewesen wäre

Das Hauptziel des TE ist erreicht, freue mich für ihn
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#88 erstellt: 24. Nov 2025, 17:46
Ich freue mich auch sehr - das zeigt, dass selbst Lautsprecherberatungen im Forum funktionieren können und nicht von vorneherein ausgeschlossen werden müssen.

@n5pdimi: Das sollte kein Bezug zu deinem Post. sein. Hätte ih auch ohne ihn genau so geschrieben.

@Lauscher: Hab schon viele Nuberts gehört, aber nicht genau diesen Center. ICh hatte mal den NuBoxx B50 Center getestet. Generell was Sprachverständlichkeit für mich immer eine Stärke, weil sie so linear abgestimmt sind und in meinen Ohren immer sehr natürlich klingen.
pogopogo
Inventar
#89 erstellt: 24. Nov 2025, 18:55
Wie waren eigentlich die Klangwahlschalter an den Nuberts gesetzt?
Vaeleia12
Ist häufiger hier
#90 erstellt: 26. Dez 2025, 18:10
Hallo zusammen,

zunächst noch frohe Weihnachten und hoffentlich für alle geruhsame Feiertage. Die Lautsprecher machen immer noch richtig Spaß - bin jeden Tag aufs Neue begeistert.

Wie angekündigt geht jetzt die langsam die Suche nach einem passenden Subwoofer los - momentan stehen bei mir der Canton Sub 501 (allerdings in schwarz gerade nicht lieferbar) oder ein SVS 1000 Pro bzw. 2000 Pro zur Auswahl. Das Setup meines Wohnzimmers kennt ihr ja - idealerweise sollte der Sub nicht so breit sein. Von der Breite sprechen mich alle 3 Subs daher gut an (33-36cm).

Günstiger zu haben wären die SVS Subs ja als Vorgängermodelle (ohne Pro) - allerdings haben die dann kein DSP. Am falschen Ende möchte ich jetzt auch nicht sparen - oder macht das keinen so gravierenden Unterschied? Habt ihr noch weitere Empfehlungen? Die Elac Varro sind mir leider schon etwas zu breit - den Arendal 1961 1S finde ich auch noch spannend, ist momentan aber auch nicht lieferbar.

Viele Grüße!
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