Yamaha MX-A5000 besser als Rotel RMB-1095 ?

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DaywalkerNL
Stammgast
#1 erstellt: 22. Nov 2015, 16:31
Hallo Leute,
ich bin mit den Gedanken meines nächsten System-Wechsels immer noch nicht ganz viel weiter und noch am Lesen und Denken.
Meine Frage hier jetzt ist ausschliesslich auf die ENDSTUFEN bezogen. ( habe Sie jetzt mit Absicht nicht ins Yamaha Forum gepostet, da die Rotel ja mit in der Diskussion ist ).

Aktuell fahre ich einen Yamaha RX-A820 (als Vorstufe) und eine ROTEL RMB-1095 als Endstufe dahinter.

Nun möchte ich demnächst evtl. auf Atmos setzen. Entweder mit ner CX-A5100 oder 2050/3050... tut im Detail für diese Frage auch nichts zur Sache.

Die Frage die sich dann stellt, betreibe ich die Rotel 1095 weiter , oder nehme ich eine passende MX-A5000 dazu ?

Kurzum gefragt, welche Endstufe ist besser ? Rotel-RMB1095 oder Yamaha MX-A5000 ?

PS: Das die Yamaha natürlich "mehr Kanäle" hat, ist völlig klar. - Aber man könnte ja z.B. auch eine Rotel 1075 oder 1085 dazu nehmen für die neuen Lautsprecher.

Greetz
submann
Inventar
#2 erstellt: 25. Nov 2015, 11:04
Kann man so schnell nicht beantworten, da noch paar wichtige Fakten von Dir nicht bekannt sind, wie z.B. wie gross ist Dein Raum, welche Speaker hast Du, welches Setup, welche Speaker Konfik. ist Dein Raum aktusisch optimiert, wie laut hörst Du Musik und Film?
Malcolm
Inventar
#3 erstellt: 25. Nov 2015, 19:34
Kann man ganz einfach beantworten.

Die Rotel hat von allem mehr.

Leistung. Kontrolle. Dämpfungsfaktor.

Die Yamaha hat mehr Kanäle.
DaywalkerNL
Stammgast
#4 erstellt: 26. Nov 2015, 09:58
Danke, das sich jemand an Antworten "traut" ;-)
Zum Setup, sind alles recht "leistungshungrige" Nuberts.

Front : Nuwave 125 inkl. ATM
Center : Nubert CS-72
Rear : Nubert DS-60
Front Hight : Nubox310 ( derzeit direkt am AVR )


Der Raum (reiner Heimkinoraum) hat überschaubare 22-23m2. Ist derzeit mit einigen Basotect 10cm "optimiert" - allerdings noch recht unproffesionell nur von mir. An einem weiteren richtigem Profi-Update wird derzeit gearbeitet.

Die Frage nach den Endstufen bezieht sich halt auf ein baldiges ATMOS Update. - Was als ATMOS/Decken LS zum Einsatz kommt, steht leider noch nicht fest.

Gruß,

Day
dejavu1712
Inventar
#5 erstellt: 28. Nov 2015, 21:48
Das ist in der Tat einfach und schnell beantwortet.

Die Yamaha kann in allen Belangen aber insbesondere von der Leistung nicht annähernd mit der Rotel mithalten,
das einzige was die MX A 5000 mehr hat sind die Kanäle, aber das reduziert die Kanal-Leistung der Endstufe.

Ich sehe daher keinen Grund die Rotel zu ersetzen, insbesondere da jetzt auch noch das LS System bekannt ist,
wenn man die Nubert Fullrange ohne Subwoofer betreibt und ein ATM für mehr Tief Bass einsetzt, ist es sicher
kein Fehler genügend Leistungsreserven zu haben und das kann im Extremfall sogar Klang entscheidend sein.

Wenn mehr Kanäle benötigt werden, kann man das mit einer zusätzlichen Endstufe lösen, 50 Watt pro Kanal sind
meist ausreichend, da Effekt LS üblicherweise vom Bass befreit sind und weniger Leistung zugeführt bekommen.
DaywalkerNL
Stammgast
#6 erstellt: 28. Nov 2015, 22:42
Danke für die Antwort. Habe heute live vom Fachmann eine sich ziemlich deckende Antwort erhalten.
Kurzum : Die Rotel auf jedenfall behalten... alles andere wäre ein Rückschritt.

PS : Sub´s sind natürlich vorhanden. 2 Stk sogar (2x Nubert AW-1500 ). Waren nur in der Auflistung nicht mit drin, weil für die Endstufe direkt uninteressant.

Also wäre z.B. in Verbindung mit einer CX-A5100 evtl. eine Rotel RMB-1075 für die Atmos Kanäle eine gute Wahl?
dejavu1712
Inventar
#7 erstellt: 28. Nov 2015, 22:59
Die ist mMn schon überdimensioniert, ich nutze z.B. zwei LB PA230 für meine 4 Dolby Atmos LS.

Ich finde die sehr gut funktionierende Ein und Ausschalt Automatik sehr angenehm, die 2x 30W
reichen für meine Zwecke völlig aus, selbst wenn ich mal sehr hohe Pegel fahren sollte.
Mickey_Mouse
Inventar
#8 erstellt: 30. Nov 2015, 02:27
also ich sehe das anders...

beide Endstufen liefern pro Kanal ca. 300W wenn nur zwei Kanäle gefordert sind.
ein extrem hoher Dämpfungsfaktor deutet i.d.R. auf eine extreme Gegenkopplung hin, die an anderer Stelle wieder negative Auswirkungen hat und ist eben auch absolut nutzlos, weil die Widerstände in den LS wesentlich höher sind.

Also wenn man die Rotel hat und die Anzahl der Kanäle ausreicht, dann wäre man ja blöd die gegen die Yamaha einzutauschen.
Braucht man mehr Kanäle, dann wird es kompliziert. Wie viele fehlen? Will man sich noch mehr Geraffel da hinstellen?
dejavu1712
Inventar
#9 erstellt: 30. Nov 2015, 10:29

Mickey_Mouse (Beitrag #8) schrieb:

also ich sehe das anders...


Ich auch....


Mickey_Mouse (Beitrag #8) schrieb:

beide Endstufen liefern pro Kanal ca. 300W wenn nur zwei Kanäle gefordert sind.


Du kannst das ja gerne anders sehen, aber die Rotel liefert 200 W pro Kanal All Channel Driven!

Weitere Punkte sind die Leistungsmessung bei 20-20000 Hz und ein Gesamt-Klirrfaktor von nur 0,03%!

Der Hersteller hat es nicht nötig wie z.B. Yamaha, bei der MX-A 5000 nur die 2 Kanal Leistung anzugeben,
weil die geringere Mehrkanal Leistung sich im Prospekt nicht so gut macht, das gilt allerdings auch für viele
andere Mainstream Hersteller, ein weiterer Punkt, die Rotel glänzt durch ihre vorzügliche Laststabilität.

Wenn man sich im Vergleich zur Yamaha mal die inneren Werte und die Daten ansieht, 2 x 1,2 KVA Trafo,
176.000 uF Siebung etc. und das für nur 5 Kanäle, dann sollte auch einem "Yamaha Fan" ganz schnell klar
werden, das hier kein Spielzeug am Werk ist, so eine Materialschlacht kommt heute nur noch sehr selten
zum Einsatz, wie z.B. bei Anthem, dort kostet eine solche Endstufe wie die P5 dann aber ein vielfaches.

Das sind alles Gründe warum ich die Rotel auf keinen Fall gegen die Yamaha tauschen würde, vor allem
nicht bei den verwendeten LS, insbesondere die NuWave 125 mit ATM fordert den Verstärker heraus.


Mickey_Mouse (Beitrag #8) schrieb:

Braucht man mehr Kanäle, dann wird es kompliziert. Wie viele fehlen? Will man sich noch mehr Geraffel da hinstellen?


Was ist daran kompliziert?

Der einzige Vorteil den die Yamaha mitbringt, man hat 11 Kanäle zur Verfügung und muss nur ein Gehäuse stellen,
aber auch das kann je nach Belastung schnell zum Problem werden, insbesondere wenn der Verstärker keine aktive
Kühlung hat, für mich gibt es jedenfalls genügend Gründe nicht mehr als max. 5-7 Kanäle in einer Endstufe zu haben.
Passat
Moderator
#10 erstellt: 30. Nov 2015, 16:00
Die MX-A5000 hat aber eine aktive Kühlung!

Und leistungsmäßig sieht die auch nicht so schlecht aus.
Die gemessene Leistung war wie folgt:
2x 186/292 Watt an 8/4 Ohm Sinus
5x 176/214 Watt an 8/4 Ohm Sinus
5x 176/251 Watt an 8/4 Ohm Musik
7x 159/214 Watt an 8/4 Ohm Musik

Also nicht so schlecht und selbst beim 5-Kanal Betrieb noch deutlich über der Herstellerangabe von 150 Watt an 8 Ohm.

Grüße
Roman
Malcolm
Inventar
#11 erstellt: 30. Nov 2015, 17:05
Die spannende Frage ist ja: Wieviel Leistung bleibt noch beim 11-Kanal-Betrieb?

Und wie hoch ist da der Klirr?

Und da dürfte die Leistung eben bei unter 50% liegen gegenüber einer Rotel-Kombi aus mehreren Endstufen...

Ob man das braucht sei eine andere Frage, aber es ist definitiv erstmal weniger.
Passat
Moderator
#12 erstellt: 30. Nov 2015, 17:49
Wobei das in der Praxis irrelevant ist, da eigentlich nie auf allen Kanälen gleichzeitig die volle Leistung gefordert wird.

Insbesondere die Presence brauchen deutlich weniger Leistung.
Beim DSP-Z11 hatte Yamaha dem auch Rechnung getragen und den Presence-Kanälen nur eine Endstufe mit 60 Watt verpasst.
Der hat also nicht 11x150 Watt, sondern 7x150 Watt + 4x60 Watt.

Und die Praxis zeigt auch, das die Leistung der MX-A5000 völlig ausreichend ist, selbst für Lauthörer.
Hier im Forum hat es bisher noch niemand geschafft, das bei der MX-A5000 die temperaturgesteuerten Lüfter angesprungen sind.

Grüße
Roman
Mickey_Mouse
Inventar
#13 erstellt: 30. Nov 2015, 21:59
ich wollte weder die Rotel schlecht noch die Yamaha schön reden!

wenn man die Rotel schon hat und mit den 5 Kanälen "auskommt", dann dürfte die Lage klar sein.

braucht man mehr Kanäle, dann wird es eben aus meiner Sicht tatsächlich "kompliziert". Selbst mit einer zweiten RMB-1095 kommt man "nur" auf 10 Kanäle und benötigt für einen aktuellen Vollausbau noch eine weitere Endstufe.
Ich habe selber eine Weile eine TAG McLaren 700:7R (max. 7-Kanäle) und eine Sony TA-N220 (max. 4 Kanäle) (beide variabel brückbar) betrieben. Zusammen mit der auch nicht gerade zierlichen CX-A Vorstufe ist das ein riesiger Haufen Elektronik, den man erstmal irgendwie unterbringen muss. Gerade wenn man tatsächlich die Leistung fordert, dann muss ja auch die Hitze irgendwo hin. Die Rotel gibt max. 1kW aus, bei einem typischen Wirkungsgrad von 60% bedeutet das, dass da knapp 700W an Abwärme anfallen, die müssen ohne zusätzlichen Lüfter ja auch "abfließen" können, übereinander stapeln empfiehlt sich da eher nicht.

Die Kombi CX-A/MX-A ist ja auch schon ein ganz schöner Turm. Bei mir steht aus verschiedenen Gründen die Endstufe oben, neben der Erreichbarkeit der Umschalter und dem nicht zu 100% dimmbaren Display der CX-A direkt am unteren Rand der Leinwand war eben auch die Temperatur dafür ausschlaggebend. Die Vorstufe wird nur handwarm auch mit der Endstufe oben drauf und wenn es der zu warm wird, dann schalten sich halt die Lüfter dazu, ist mir aber wie gesagt noch nie passiert.

Der letzte Punkt ist noch: soviel ich weiß müsste die Rotel schon knapp 10 Jahre alt sein. Auch wenn Endstufen keine (oder so gut wie keine, wenn man von den Ausgangsrelais und Schaltern mal absieht) mechanischen Teile beinhalten, besser werden die durch tägliches Aufheizen und abkühlen auch nicht.

Daher wäre meine Entscheidung: wenn 5 Kanäle reichen, keine Frage: Rotel behalten. Werden mehr Kanäle benötigt, dann würde ich mir (wieder) die MX-A kaufen, statt zu dem riesigen Trümmer noch mehr Endstufen dazu zu stellen. Das hängt aber auch vom Platz und Einsatzzweck ab.
submann
Inventar
#14 erstellt: 08. Dez 2015, 09:56

Passat (Beitrag #12) schrieb:
Wobei das in der Praxis irrelevant ist, da eigentlich nie auf allen Kanälen gleichzeitig die volle Leistung gefordert wird.

Insbesondere die Presence brauchen deutlich weniger Leistung.
Beim DSP-Z11 hatte Yamaha dem auch Rechnung getragen und den Presence-Kanälen nur eine Endstufe mit 60 Watt verpasst.
Der hat also nicht 11x150 Watt, sondern 7x150 Watt + 4x60 Watt.

Und die Praxis zeigt auch, das die Leistung der MX-A5000 völlig ausreichend ist, selbst für Lauthörer.
Hier im Forum hat es bisher noch niemand geschafft, das bei der MX-A5000 die temperaturgesteuerten Lüfter angesprungen sind.

Grüße
Roman
BennyTurbo hat seine MX-5000 bei San Andreas zum blasen gebracht bei Spitzen von 110db, also es geht, aber was hier immer wieder vergessen wird ist, das man eigentlich im Mehrkanal die Subwoofer alles unter 80-70Hz machen lässt, bei reinem Stereo hören, langt die Leistung der Yamaha auf jedenfall aus!
Mickey_Mouse
Inventar
#15 erstellt: 08. Dez 2015, 16:01
blasen heißt ja noch nicht am absoluten Limit!
wenn die MX-A über längere Zeit 700W an Abwärme erzeugt, dann muss die ja auch irgendwo hin!
es wäre da mal interessant was eine auf dem Papier zwar leistungsstärkere aber rein passiv gekühlte Endstufe da gemacht hätte?
Man hätte mit Spitzen von 111 oder 112dB statt 110dB hören können und nach einer Stunde wenn der Film richtig spannend wird schaltet die Übertemperatur Sicherung ab statt zwei große Lüfter dazu...

Auch hier wieder: ich will der Rotel auf keinen Fall unterstellen, dass sie sich ständig abschaltet!
Physik ist aber nunmal Physik und damit die ihre Verlustleistung rein durch Konvektion los wird muss sie auch entsprechend frei stehen.
punsch
Stammgast
#16 erstellt: 08. Dez 2015, 23:02
Abend,

ich denke es wir ziemlich egal sein.

Meiner Meinung nach wir man keinen unterschied feststellen können.

Sei es in der Maximalen Lautstärke oder dem Klang. Es hängt sowieso ein "DSP" davor der den Klang reguliert
und ob die Kiste jetzt 150 oder 200 Watt hat .... 50Watt mehr ist ein Witz, bestimmt kein pro Argument.

Ich würde einfach das billigere nehmen

Auch wenn das wahrscheinlich keiner "hören" will.

MfG

Markus
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