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Audio Fidelity-Remasters-Thread

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arnaoutchot
Moderator
#1 erstellt: 27. Aug 2010, 11:52
Ich würde ganz gerne ausserhalb des Steve-Hoffman-Forums (das ich kenne und in dem ich mitlese) mal etwas über die Audio-Fidelity-Remasters plaudern. Mir ist schon klar, dass das SH-Forum natürlich die zentrale Instanz ist, weil dort der "Meister" selbst mitschreibt, aber das hier ist vielleicht auch für Leute ganz interessant, die sich in Englisch vielleicht nicht so perfekt ausdrücken können oder den dortigen Forums-Slang nicht 100% verstehen.

Ich habe mir jetzt ein paar der Audio Fidelity-Remasters besorgt (Deep Purple "In Rock" & "Machine Head"; "Fireball" ist unterwegs, erscheint am 7.9.; Lynyrd Skynyrd "Second Helping"; Donovan "Storyteller"; John Mayall & Friends: "Along for the Ride").

Hier mal ein paar Eindrücke von meiner Seite:

Leider ist der Katalog an Veröffentlichungen nur sehr bedingt interessant für mich, aber das ist sicherlich mein persönliches Geschmacksproblem.

Die Aufmachung der CDs (beispielhaft mal die "Machine Head" unten abgebildet) finde ich sehr schön.

Klanglich habe ich die "Machine Head" nun mal gegen die SACD laufen lassen, und da bestätigte sich eine Vermutung, die ich schon nach der "In Rock" hegte, aber dort nicht im direkten Vergleich überprüfen konnte, weil ich da keine adäquate CD-Ausgabe mehr hatte. SH betont ja immer wieder, dass er Remasters nicht künstlich "bright" macht, wie es heute oft üblich ist. Er verwendet auch keinerlei Kompression, was zunächst zu überraschend leisen CDs führt. Im direkten Vergleich wirkt die AF deswegen etwas matt und - ihr mögt es mir verzeihen - dumpf. Man gewöhnt sich an das Klangbild und kann dann ohne weiteres eine gewisse analoge Wärme zugestehen. Aber inbesondere gegen den Original-Quadro-Mix auf der SACD (ja, zugegeben, der Vergleich hinkt natürlich) fiel die AF bei mir leider ab.

Hab ich was an den Ohren ? Bin ich schon so von digital-komprimiertem Klang verseucht, dass ich das als "dumpf" empfinde ? Wer hat ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht ?

Bei der Lynyrd Skynyrd fiel es mir weniger auf, da hatte ich aber nie das Original-Album oder irgendeine CD-Ausgabe zum Vergleich. "Sweet Home Alabama" klingt hier jedenfalls atemberaubend gut. Der Rest der Platte ist auf ähnlich hohem Niveau. Auch die Donovan- oder Mayall-SACDs fand ich sehr gelungen.

amazon.de

Grüße Michael
vstverstaerker
Moderator
#2 erstellt: 27. Aug 2010, 14:11
Schön, dass dazu ein Thread entsteht. In letzter Zeit sind mir vermehrt diese CDs hier aufgefallen und ich konnte damit noch nichts anfangen und entsprechend kann ich hier noch nichts beitragen.
Dummerweise habe ich mir die Machine Head selbst erst vor kurzer Zeit als normale Remastered CD gekauft.

Michael, was hast du denn für deine bisherigen CDs dieser Reihe jeweils bezahlt? Die Preise bei amazon sind ja sehr unterschiedlich (über 40 € aber im marketplace ab 15 € - vielleicht im System durcheinander gewürfelt mit ganz anderen Auflagen )
arnaoutchot
Moderator
#3 erstellt: 27. Aug 2010, 14:22
Diejenigen, die noch lieferbar sind, kann man recht bequem über den amazon-Marketplace beziehen. Es sind immer die gleichen Ausgaben, in den USA und England werden die Platten aber scheinbar deutlich günstiger angeboten. zB der Marktplatz-Verkäufer BSM (sitzt zwar in Bremen, liefert aber aus England) hat mich noch nie enttäuscht.

Achtung: Die AudioFidelity-Ausgaben sind alle limitiert und numeriert und in der Regel schnell vergriffen. Ausgaben der Vorgängerfirma DCC gehören heute weltweit zu den gesuchtesten und teuersten CDs. Die "Machine Head" von Deep Purple ist nun scheinbar auch nicht mehr offiziell lieferbar, es ist also davon auszugehen, dass sie in Bälde ebenfalls teuer wird. Die "In Rock" ist es schon, aktuell gebraucht nur noch ab EUR 50 aufwärts zu bekommen (klick aufs Bild).

amazon.de
vstverstaerker
Moderator
#4 erstellt: 27. Aug 2010, 14:27
Danke für die Infos. Dann werde ich in Kürze mal suchen, ob aus dieser Reihe noch etwas für mich dabei ist und ob sich das dann auch lohnt.
Kumbbl
Inventar
#5 erstellt: 27. Aug 2010, 15:23

arnaoutchot schrieb:

Klanglich habe ich die "Machine Head" nun mal gegen die SACD laufen lassen, und da bestätigte sich eine Vermutung, die ich schon nach der "In Rock" hegte, aber dort nicht im direkten Vergleich überprüfen konnte, weil ich da keine adäquate CD-Ausgabe mehr hatte. SH betont ja immer wieder, dass er Remasters nicht künstlich "bright" macht, wie es heute oft üblich ist. Er verwendet auch keinerlei Kompression, was zunächst zu überraschend leisen CDs führt. Im direkten Vergleich wirkt die AF deswegen etwas matt und - ihr mögt es mir verzeihen - dumpf. Man gewöhnt sich an das Klangbild und kann dann ohne weiteres eine gewisse analoge Wärme zugestehen. Aber inbesondere gegen den Original-Quadro-Mix auf der SACD (ja, zugegeben, der Vergleich hinkt natürlich) fiel die AF bei mir leider ab.

Hab ich was an den Ohren ? Bin ich schon so von digital-komprimiertem Klang verseucht, dass ich das als "dumpf" empfinde ? Wer hat ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht ?


Nö, du hast nix an den Ohren... auf das erste Hören kann dieser Eindruck in der Tat entstehen, dass einen die AF-machine head "weniger anspringt"... ich hab mir dann aber mal die Mühe gemacht, auf einer brenn-CD alle versionen exakt lautstärke-angeglichen (via replayGain) zu versammeln und dann zu vergleichen (natürlich nur ein paar Tracks)

da niveliert sich dann das "müde" und "dumpf" der AF-version ein, man merkt, dass vieles einfach dem "moderneren" Mastering der aktuellen Standardreleases geschuldet ist... generell ist es so, je lauter du hörst, desto mehr gewinnt die AF-version, da diese absolut trocken und angenehm bleibt... summa sumarum hab ich die AF-Version als am besten empfunden (neurtral, angenehm und der beste, konturierteste und trockenste Bassbereich inkl. schlagzeug), dicht gefolgt von den Remix-versionen der Anniversary-Ausgabe von machine Head... die SACD kenn ich nicht, vermute aber, dass die Stereospur wie die normalen Remaster klingt...

Aber "In Rock" ist IMHO der Best Buy von Deep Purple von AF - die ist um Welten besser als alle verfügbaren Standard-Ausgaben...

"12 songs" von Randy Newmann klingt auch sensationell von AF...

Generell hat vor allem Steve Hoffman schon eine andere mastering-Philisophie wie viele andere Mastering-Ings - auf den ersten Blick manhcmal nicht so anspringend, aber vor allem für Dauerhörer fast immer besser, weil die Musik im besten Sinne "stressfrei" gemastert ist...

leider sind die Packages nicht mehr so hochwertig wie damals von DCC...letzteres war das beste remaster-Label, das es jemals gab und gibt... leider war und nicht ist ;-)

aber die DCC-Ausgaben von den Eagles(!), Elvis, Jethro Tull(!), heart, Elton John, Jim Croce, Bob Seger, Van Halen(!), Metallica sind um so viel klagling besser als alles andere, was auf dem markt ist, da rentieren sich sogar teilweise dreistellige beträge; der Musikgenuß entschädigt dafür...

Hier: Alle DCC-Releases

Muss man nicht alle haben, von vielen gibts auch gute Normalausgaben, aber - siehe oben - manches ist fast ein Muss - wenn man das mal gehört hat, will man keine andere Ausgabe mehr in den Player schieben - und dazu braucht man keine Goldohren und 1000€ Kabel ;-)


[Beitrag von Kumbbl am 27. Aug 2010, 15:24 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#6 erstellt: 27. Aug 2010, 15:26

arnaoutchot schrieb:
Diejenigen, die noch lieferbar sind, kann man recht bequem über den amazon-Marketplace beziehen. Es sind immer die gleichen Ausgaben, in den USA und England werden die Platten aber scheinbar deutlich günstiger angeboten. zB der Marktplatz-Verkäufer BSM (sitzt zwar in Bremen, liefert aber aus England) hat mich noch nie enttäuscht.


yepp, kann ich bestätigen - oft um ca. 10€ günstiger und topp-Qualität und zuverlässig...
Kumbbl
Inventar
#7 erstellt: 27. Aug 2010, 15:29

vstverstaerker schrieb:
Schön, dass dazu ein Thread entsteht. In letzter Zeit sind mir vermehrt diese CDs hier aufgefallen und ich konnte damit noch nichts anfangen und entsprechend kann ich hier noch nichts beitragen.
Dummerweise habe ich mir die Machine Head selbst erst vor kurzer Zeit als normale Remastered CD gekauft.


die taugt IMHO wenig - Peter Mew hat sich mit den Purple Remaster nicht gerade mit Ruhm bekleckert... MH nicht so schlimm wie In Rock, aber auch nix g'scheites...

Wie bei der Made in Japan ist die Original Pressung besser als die remaster, wenn man sich nicht die AF gönnen will...
arnaoutchot
Moderator
#8 erstellt: 27. Aug 2010, 15:39
Kumbbl, danke für Deinen Erläuterung, ich habe es ähnlich empfunden (wenngleich ich es nicht technisch nachgemessen habe, sondern in diesem Fall nur extrem dilettantisch einfach vom Hörgefühl her verglichen habe). Ich habe ja auch unkorrekterweise einfach das SACD-Quadro-Remaster hergenommen, das ich aber sehr gut finde, was natürlich auch am Raumklang liegt. Alleine die ersten Takte von "Smoke on the Water" sind den Preis für die SACD wert (Blackmore rear left, Lord rear right, Paice mit den Drums auf der Front und dann Glover's Bass knochentrocken auf allen vieren !!!)

Ich gebe Dir aber vollkommen recht, dass die AF-Remaster nach Gewöhnung sehr natürlich klingen und mit höherer Lautstärke gewinnen, für Zimmerlautstärke sind sie nicht gemacht , das ist vermutlich der große Unterschied zu dem komprimierten Zeug, mit dem wir heute dauernd zugemüllt werden. ...

Von DCC hab ich leider nur die "Bob Seger - Night Moves", die hüte ich aber wie meinen Augapfel, nicht nur weil sie gut klingt, sondern auch, weil sie mir auch musikalisch gut gefällt.


[Beitrag von arnaoutchot am 27. Aug 2010, 15:46 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#9 erstellt: 27. Aug 2010, 15:54

arnaoutchot schrieb:
Kumbbl, danke für Deinen Erläuterung, ich habe es ähnlich empfunden (wenngleich ich es nicht technisch nachgemessen habe, sondern in diesem Fall nur extrem dilettantisch einfach vom Hörgefühl her verglichen habe). Ich habe ja auch unkorrekterweise einfach das SACD-Quadro-Remaster hergenommen, das ich aber sehr gut finde, was natürlich auch am Raumklang liegt. Alleine die ersten Takte von "Smoke on the Water" sind den Preis für die SACD wert (Blackmore rear left, Lord rear right, Paice mit den Drums auf der Front und dann Glover's Bass knochentrocken auf allen vieren !!!)

mag ja sein, aber mangels surround-Anlage (nur Stereo LS und hochwertige KH-Anlage) komme ich per def. nicht in diesen genuß - btw. und IMHO übrigens die einzige Daseinsberechtigung von SACDs überhaupt, die Surround-Fähigkeiten - denn für Stereo braucht es definitiv keine DSD, um super Klang zu produzieren, da reicht die CD dicke, wenn man sich denn Mühe gibt und es kann ;-)
dein Klangbeshcriebung der MH klingt sehr verlockend, auch die der Brothers-SACD in nem anderen Thread, aber auf den Zug werde ich trotzdem nicht mehr aufspringen...obwohl......... ;-)


arnaoutchot schrieb:

Ich gebe Dir aber vollkommen recht, dass die AF-Remaster nach Gewöhnung sehr natürlich klingen und mit höherer Lautstärke gewinnen, für Zimmerlautstärke sind sie nicht gemacht , das ist vermutlich der große Unterschied zu dem komprimierten Zeug, mit dem wir heute dauernd zugemüllt werden. ...


Zimmerlautstärke reicht schon, um die Vorteil zur geltung zu bringen, reine leisehörer haben vielleicht wirklich weniger davon, obwohl ich auch beim KH-leisehören die AF-version vorziehe - aber präferiere halt unkomprimiertes absolut...


arnaoutchot schrieb:

Von DCC hab ich leider nur die "Bob Seger - Night Moves", die hüte ich aber wie meinen Augapfel, nicht nur weil sie gut klingt, sondern auch, weil sie mir auch musikalisch gut gefällt.


ja, hüte sie, denn von Night MOves gibts nix zu kaufen, was nur annähernd so gut klingt - außerdem ist sie mindestens 60 € aufwärts wert mit steigender Tendenz - wie alle DCCs... ;-)
arnaoutchot
Moderator
#10 erstellt: 27. Aug 2010, 16:34

Kumbbl schrieb:
(Bob Seger - Night Moves / DCC) außerdem ist sie mindestens 60 € aufwärts wert mit steigender Tendenz - wie alle DCCs... ;-)


Hab sie gleich mal aus dem Safe geholt und aufgelegt. Feines Scheibchen.

Hab mir auch gerade mal die Liste der DCCs angeschaut, die ich bisher nie so sortiert vor mir hatte. Da wären schon noch ein paar dabei, die mich interessieren, z.B. Jackson Browne oder Joni Mitchell. Die "Doors" habe ich schon 2 x alle als ganz gute Original-Stereo-Remaster in der Garagentor-Klapp-Box und ausserdem als DVD-Audios. Im Gegensatz zu anderen hatte ich mit den DVD-Audios keine Berührungsängste, auch wenn es natürlich nicht mehr die Originalabmischungen sind. Leider enthält der DCC-Katalog aber auch einiges an Luschen, trotzdem ich großer Jazz- und Miles-Davis-Fan bin, reizen mich die ganzen 50er-Jahre-Aufarbeitungen nicht sehr.

Alles thrillt mich auch nicht im Audio-Fidelity-Programm. Grand Funk, Asia, Styx oder Billy Idol kann man für meinen Geschmack mit dem Mantel der Geschichte bedeckt lassen. Und Simon & Garfunkel hat es ja schon in recht ordentlichen anderen wesentlich günstigeren Remasters gegeben.
Kumbbl
Inventar
#11 erstellt: 27. Aug 2010, 17:59

arnaoutchot schrieb:

Hab mir auch gerade mal die Liste der DCCs angeschaut, die ich bisher nie so sortiert vor mir hatte. Da wären schon noch ein paar dabei, die mich interessieren, z.B. Jackson Browne oder Joni Mitchell. Die "Doors" habe ich schon 2 x alle als ganz gute Original-Stereo-Remaster in der Garagentor-Klapp-Box

die ist eh bestens - hab ich auch...da vermisst man nix mehr...


arnaoutchot schrieb:

Alles thrillt mich auch nicht im Audio-Fidelity-Programm. Grand Funk, Asia, Styx oder Billy Idol kann man für meinen Geschmack mit dem Mantel der Geschichte bedeckt lassen. Und Simon & Garfunkel hat es ja schon in recht ordentlichen anderen wesentlich günstigeren Remasters gegeben.

mich macht auch nicht alles an - hab zwar insgesamt schon einen Haufen DCCs, MFSLs und ein paar AFs, aber auch nur sehr ausgesucht - nur des Sammels wegen kauf ich mir nix...muss mir scho sehr gut gefallen, die Musik, damit ich viel Geld ausgebe...

aber Rebel Yell ist es schon wert - darüber hinaus kann man in der Tat den mantel des schweigens über Billy Idol decken, wohl wahr ;-)
MartinG
Stammgast
#12 erstellt: 29. Aug 2010, 15:51
Ich bin auch ein großer Anhänger von Steve's Mastering-Philosophie - und vor allem von den klanglichen Resultaten.

Meine Audio-Fidelity-Sammlung umfasst:

Deep Purple - Who do we think we are
Beach Boys - Pet Sounds
Joe Walsh - The Smoker you Drink, the Player you Get
The Band - The Band
Stevie Wonder - Talking Book
Randy Newman - 12 Songs
Doobie Brothers - Minute by Minute
The Zombies (SACD)
Donovan - Storyteller (SACD)

Als dumpf empfinde ich absolut keine davon, alles ist für meine Ohren wunderbar rund. Pet Sounds gab es ja auch schon von DCC - und mir gefällt im Vergleich die AF deutlich besser (die DCC ist mir da etwas zu bass- und mittenbetont).
Den geringsten Zugewinn empfinde ich bei Talking Book - hier ist die unremasterte Standard-CD aus den 80ern ebenfalls sehr gut und kaum zu unterscheiden.
Der Anfang von "Who do we think..." ist geradezu spektakulär. Hier habe ich schon schon Staunen bei mehreren Analog-Freaks und CD-Skeptikern im Freundeskreis hervorrufen können (so wie auch mit der DCC-CD "McCartney").
Da ich "In Rock" nicht mag, "Machine Head" als SACD habe und "Fireball" zu selten höre, werde ich hier trotzdem nicht weiter sammeln.
Jetzt freue ich mich erstmal auf "Songs in the Key of Life"!!
Auf der Negativ-Seite ist aber eindeutig Sparsamkeit im Grafikbereich zu bemängeln. Die Scans sind nicht sehr professionell und farbtreu (meist zu dunkel) - das Lettering teilweise seltsam, Logos sind verpixelt... In dieser Hinsicht leider eine ganz andere Liga als DCC. Auch die Drucke selbst und die Jewelcases sind Sub-Standard.
Trotzdem: auf jeden Fall mein Lieblings-Reissue-Label.

Gruß,
Martin


[Beitrag von MartinG am 29. Aug 2010, 15:52 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#13 erstellt: 30. Aug 2010, 07:33

MartinG schrieb:
Ich bin auch ein großer Anhänger von Steve's Mastering-Philosophie - und vor allem von den klanglichen Resultaten.

Der Anfang von "Who do we think..." ist geradezu spektakulär. Hier habe ich schon schon Staunen bei mehreren Analog-Freaks und CD-Skeptikern im Freundeskreis hervorrufen können.


Seufz, dann werde ich mich auch noch auf die Suche nach dieser begeben. Das ist in meinen Augen insgesamt eine der schwächeren DP-Scheiben, aber man ist ja Sammler ...
Kumbbl
Inventar
#14 erstellt: 30. Aug 2010, 10:52
unnötiges Komplettzitat bei Direktantwort entfernt

warum auf die Suche machen?? die wurde wegen großer nachfrage neu bei AF aufgelegt und gibts z.B. dort im Shop für 24,99 USD...
Ist zwar die schwächs der vier Mark II Alben, aber nichts desto trotz gut, sie hat definitiv ein paar Hammersong - und allein Woman from Tokyo muss man in der AF-version(!) besitzen und dann den lautstärkesteller nach rechts..... ;-)


[Beitrag von vstverstaerker am 30. Aug 2010, 17:14 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#15 erstellt: 30. Aug 2010, 10:54

MartinG schrieb:

Auf der Negativ-Seite ist aber eindeutig Sparsamkeit im Grafikbereich zu bemängeln. Die Scans sind nicht sehr professionell und farbtreu (meist zu dunkel) - das Lettering teilweise seltsam, Logos sind verpixelt... In dieser Hinsicht leider eine ganz andere Liga als DCC. Auch die Drucke selbst und die Jewelcases sind Sub-Standard.


Jo, da stimme ich auch zu - CDs in diesem Preissegment sollten auch das gesamte Package hochwertig gestalten...auch wenn mir der Klang am wichtigsten ist ...
HiFi_Addicted
Inventar
#16 erstellt: 30. Aug 2010, 18:46
Mir ist eigentlich das Package komplett egal. Ich begnüge mich auch mit FLAC oder ähnlichem. So oft greif ich auch nicht zu den Orginalen die landen nach dem Rippen in der Regel im Regal
MartinG
Stammgast
#17 erstellt: 30. Aug 2010, 19:30

HiFi_Addicted schrieb:
Mir ist eigentlich das Package komplett egal. Ich begnüge mich auch mit FLAC oder ähnlichem. So oft greif ich auch nicht zu den Orginalen die landen nach dem Rippen in der Regel im Regal


Ja, im Prinzip hast du völlig recht - und ich habe auch kaum eine Audio-Fidelity-CD, von der ich nicht noch irgend ein Schrott-Remaster mit exzellenter Druckware stehen hätte. Reicht also theoretisch.
Aber es muß doch nicht sein! Ich arbeite selbst als Mastering-Tonmeister bei einem CD-herstellenenden Dienstleister. Und jeder unserer (in der Regel) No-Name-Kunden bekommt drucktechnisch weit besseres als das, was AF bietet. Und das beziehen wir zu ganz normalen Preisen von ganz "normalen" deutschen Presswerken. Käme ein Kunde mit solchen Vorlagen, würden wir ihn anrufen und fragen, ob er sich sicher ist, was er da tut. Oder ob wir ihm nicht besser helfen sollen mit einem guten Grafiker.
Wenn das ein Kostenfaktor ist bei AF, verzichte ich gern auf das unsinnige Gold.
Denn: wenn man mit MFSL konkurieren will, sollte man im Druck doch nicht unbedingt schlechteres anbeiten als die Standard-CD? Es geht ja nicht nur um das Exemplar, was ich kaufe, sondern darum, dass es noch lange ausreichend viele tun.

Gruß,
Martin


[Beitrag von MartinG am 30. Aug 2010, 19:31 bearbeitet]
Ohrnator
Stammgast
#18 erstellt: 31. Aug 2010, 07:39

HiFi_Addicted schrieb:
Mir ist eigentlich das Package komplett egal. Ich begnüge mich auch mit FLAC oder ähnlichem. So oft greif ich auch nicht zu den Orginalen die landen nach dem Rippen in der Regel im Regal


Geht mir ähnlich, außer FLAC und mp3 brauche ich wenig. Schöne dicke Booklets oder Special-Editions sind bei mir als Kunde eigentlich reine Verschwendung. Da blättert man beim ersten Hören mal durch, rippt die Scheibe und packt sie in den Schrank. Mittlerweile blockiert ne Menge Plastik schon einen großen Teil der Schrankwand. Wenn mein Kellerraum nicht feucht wäre, würde das Zeugs wohl dahin verschwinden.
Kumbbl
Inventar
#19 erstellt: 01. Sep 2010, 13:33
unnötiges Komplettzitat bei Direktantwort entfernt

prinzipiell sehe ich das schon auch so...wenn ich aber schon mehr als 20€ für ne CD ausgebe, dann erwarte ich ein rundum sorgfältiges Paket.

Schön wäre, wenn die Labels flacs zusätzlich zum Download zu einem geringeren preis anbieten würden - für Leute, die nur an der reinen Musik interessiert sind, diese aber dann in voller Auflösung und Qualität...


[Beitrag von vstverstaerker am 02. Sep 2010, 17:21 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#20 erstellt: 10. Sep 2010, 16:57
Heute diese hier neu eingetroffen: Randy Newman - 12 Songs. Hatte die Platte bislang gar nicht in einer anderen Ausgabe, kannte nur ein paar Stücke von dem "Lonely at the Top"-Sampler, der natürlich klanglich nicht mithalten kann. Klingt sehr gut, auch wenn Newman vermutlich nicht das ideale Objekt für audiophile Remasterings ist (zu sehr ist seine Musik dem Text und dem Songwriting verschrieben, die instrumentale Begleitung ist zwar vielfältig, aber "begleitet" doch eher). Etwas überrascht war ich, dass die CD nach 30 Minuten schon aus ist. Na gut, ist halt so ..

amazon.de

Was haltet ihr eigentlich von der Tatsache, dass die AF-CDs in HDCD kodiert sind ? Ich habe gehört, dass sie dadurch auf nicht HDCD-fähigen Playern eigentlich schlechter klingen (weil dort dann nur eine Wortbreite von 14 bit genutzt werden kann). Ich habe das Problem glücklicherweise nicht, mein Player kann HDCD dekodieren. Gibt es dazu Erkenntnisse ?

Grüße Michael
MartinG
Stammgast
#21 erstellt: 10. Sep 2010, 20:07

arnaoutchot schrieb:
Ich habe gehört, dass sie dadurch auf nicht HDCD-fähigen Playern eigentlich schlechter klingen (weil dort dann nur eine Wortbreite von 14 bit genutzt werden kann).


Das ist allerdings nur ein Gerücht, das wäre ja entsetzlich.
Nein, die HDCD-Information ist nur in das Dithering-Rauschen hineinkodiert, dass man ja eh benötigt, um die digitalen Rundungsfehler signalunabhängig zu machen. Micht stört das nicht, ich glaube allerdings auch nicht daran, dass HDCD viel bringt. Schon gar nicht, wenn man Peak-Extension nicht benutzt (wie Audio Fidelity).

Gruß,
Martin
HiFi_Addicted
Inventar
#22 erstellt: 10. Sep 2010, 20:26
Ein HDCD Decoder verhält sich wie ein Schieberegister wenn die Peak Extnsions nicht benutzt werden. -> Headroom um Intersample Overs zu verhindern und geringere Störabstand als eine normale CD weil der Pegl um 6dB abgesenk wird vor dem Wandler.

-> Bei Audio Fidelity HDCDs den Decoder meiden.
arnaoutchot
Moderator
#23 erstellt: 11. Sep 2010, 08:41
Ich verstehe das nicht. Zum einen verstehe ich als Laie nicht was Peak Extension bedeutet. Zum anderen verstehe ich nicht, warum AF dann HDCDs macht, wenn es angeblich nichts bringt. Irgendwas müssen die sich doch dabei gedacht haben, oder ?
HiFi_Addicted
Inventar
#24 erstellt: 11. Sep 2010, 11:52
Die Peak Extension ist nix anderes als ein Dynamikkompressor bei der Aufnahme und ein Dynamikexpander im Player.

Der Bereich von -3dbFS bis +6dBFs wird mit dem Faktor 3:1 in den Bereich zwischen -3dbFS bis -0dbFS zusammen gestaucht.

Informationen über Attack und Release Zeiten hab ich leider nicht.

Bei Bereits stärker komprimierten Material würde würde das wenn die HDCD ohne Decoder wiedergegeben wird zu Verzerrungen führen.

MartinG
Stammgast
#25 erstellt: 11. Sep 2010, 14:56

arnaoutchot schrieb:
Ich verstehe das nicht. Zum einen verstehe ich als Laie nicht was Peak Extension bedeutet. Zum anderen verstehe ich nicht, warum AF dann HDCDs macht, wenn es angeblich nichts bringt. Irgendwas müssen die sich doch dabei gedacht haben, oder ?


Also Steve Hoffman hat in seinem Forum noch kein Wörtchen darüber verloren, ob er HDCD gut findet.
Also nehme ich an, dass es eine Entscheidung des Labels ist, und Marketing-Gründe hat.

Gruß,
Martin
Kumbbl
Inventar
#26 erstellt: 12. Sep 2010, 18:39

MartinG schrieb:

arnaoutchot schrieb:
Ich verstehe das nicht. Zum einen verstehe ich als Laie nicht was Peak Extension bedeutet. Zum anderen verstehe ich nicht, warum AF dann HDCDs macht, wenn es angeblich nichts bringt. Irgendwas müssen die sich doch dabei gedacht haben, oder ?


Also Steve Hoffman hat in seinem Forum noch kein Wörtchen darüber verloren, ob er HDCD gut findet.
Also nehme ich an, dass es eine Entscheidung des Labels ist, und Marketing-Gründe hat.


habe alle Deep Purple von Audio Fidelity einmal mit HDCD-decodiert und einmal "normal" abgespielt verglichen, Ergebnis: man hört nicht den Hauch eines Unterschieds... IMHO ist HDCD einfach Blödsinn und wieder mal (genauso wie XRCD und sonstiger Mist) ein versuch, aus dem redbook-Format über irgendwelche "tricks" noch etwas mehr rauszuholen - IMHO bringt das ganze gar nix, das Format bleibt letztendlich, wie es ist, es ist bei sehr gutem Mastering eh zu tollem Klang fähig und richtig mehr bringt dann eh erst das 24/96-Format ...

HDCD wirkt wenn dann autosuggestiv durch das aufgedruckte HCDC-Label ........................ ;-)
arnaoutchot
Moderator
#27 erstellt: 20. Sep 2010, 14:45

MartinG schrieb:
Also Steve Hoffman hat in seinem Forum noch kein Wörtchen darüber verloren, ob er HDCD gut findet.
Also nehme ich an, dass es eine Entscheidung des Labels ist, und Marketing-Gründe hat.



Kumbbl schrieb:
IMHO ist HDCD einfach Blödsinn und wieder mal (genauso wie XRCD und sonstiger Mist) ein versuch, aus dem redbook-Format über irgendwelche "tricks" noch etwas mehr rauszuholen


Seid mir nicht böse, aber ich kann das irgendwie immer noch nicht so recht nachvollziehen. Ich habe eine völlig neutrale Meinung zu HDCD. Ich bin weder ein blinder Gläubiger an Formate wie HDCD, noch kann ich leugnen, dass sich viele HDCDs über meinen Player dekodiert gut anhören. Ich habe zB fast alle Grateful-Dead-CDs, die in HDCD kodiert sind und teilweise fantastisch gut klingen. ok, das kann natürlich das gute Remastering sein.

Nun - sage ich mal mangels besseren Wissens - "duldet" auch Steve Hoffman die Kodierung seiner nicht unaufwendigen Remasters in HDCD. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass der gute Steve sich hinsetzt und die von Zahn der Zeit angenagten Masterbänder einer "Fireball" zusammenfriemelt, um sein mühsam errungenes Ergebnis dann mit einer allgemein als Hokus Pokus betrachteten Kodierung zu versauen. Egal was ihm sein Label vorschreibt.

Noch ein Punkt: Das Edellabel Linn verwendet durchgängig HDCD, neben CDs auch für die CD-Spuren seiner SACDs. Ich habe mal Herrn Tiefenbrun, den Chef von Linn kennengelernt (aber leider nicht zu diesem Thema befragt). Das war amüsant, die Jungs von Linn hören scheinbar wirklich noch die Flöhe husten und haben sich ja jetzt sogar vom Bau digitaler Zuspieler verabschiedet, weil man im digitalen Bereich nur noch auf abtastungsfreies Streaming setzt (natürlich auch w/ HD-Studio Master). Aber man verwendet für die eigenen CDs HDCD. Warum? Das machen die doch nicht nur, weil sie Lizenzgebühren an Microsoft zahlen wollen. Ich verstehe es nicht.


Zum ursprünglichen Thema:

Letzte Woche ist die "Who Do We Think We Are" eingetroffen. Zwei nette Überraschungen: Klanglich auf dem hohen Niveau der anderen AF-Remasters, und inhaltlich wesentlich besser, als ich sie in Erinnerung hatte. Ich hab die Platte vermutlich Ende der 70er Jahre das letzte Mal auf Vinyl gehört und danach nie wieder. Titel wie "Rat Bat Blue" mit dem gedoppelten Cembalo-Solo oder das bluesige "Our Lady" haben alte Erinnerungen geweckt. Und "Woman from Tokyo" hätte auch auf "Machine Head" zu einem der stärkeren Stücke gehört. Wie bereits weiter oben geschrieben kann man die CD aktuell wieder bei AF direkt bestellen. Jetzt fehlt nur noch die "Fireball", die schwimmt seit etwa 2 Wochen scheinbar auf dem langsamsten Postschiff auf dem Atlantik zu mir.

amazon.de
arnaoutchot
Moderator
#28 erstellt: 22. Sep 2010, 19:08
So, jetzt ist auch der letzte Teil der "Deep-Purple-Mark II-Tetralogie" hier aufgeschlagen: "Fireball". Und was für ein Teil das ist !!! Die Berichte über eine schlechtere Klangqualität wegen schon stark von Zahn der Zeit angenagter Masterbänder kann ich nicht recht nachvollziehen. Ich finde sie klingt super !!!

Ich muss natürlich zugeben, dass ich hier nicht wie bei der "Machine Head" mit der SACD und der DVD-Audio starke Konkurrenz im Hause habe. Im Gegenteil, schon wie die oben besprochene "Who Do You Think We Are" habe ich die "Fireball" vermutlich komplett vor knapp dreissig Jahren das letzt Mal auf Vinyl gehört. Alte Erinnerungen kommen hoch. Der fetzige Opener, das leicht jazzige "The Mule" oder das Country-Nümmerchen "Anyone's Daughter". Und "Strange Kind of Woman" ist glaube ich ein guter Ersatz für "Demon's Eye" (an das ich mich nicht mehr recht erinnern kann ).

Also alles in allem eine feine Platte, instinktiv ist das Remaster sehr gut, aber wie gesagt, ich kenne keine andere CD-Ausgabe.

amazon.de
MartinG
Stammgast
#29 erstellt: 24. Okt 2010, 16:41
Ich bin jetzt mal sehr gespannt auf

amazon.de


Sie wurde gerade versandt.
Steve Hoffman hat sich selbst sehr positiv geäussert über das Ergebnis.
Mir gefällt zwar der Surround-Mix der SACD, aber vom Stereo-Mastering bin ich alles andere als begeistert. Meine uralte CBS-CD gefällt mir da besser, aber auch die finde ich ziemlich flach. Bin gespannt...

"Songs in the Key of Life" von Stevie Wonder wird jetzt ja echt ein Problem. Audio Fidelity hat sie als CDs angekündigt - und Universal Japan als SHM SACD. Formate und Auflösungen sind für mich eher zweitrangig - stellt sich also die Frage, wer "besser" mastert. Schwer herauszufinden, ohne sich beide zu kaufen ;-(

Gruß
Martin
arnaoutchot
Moderator
#30 erstellt: 25. Okt 2010, 12:57
Nachdem ich persönlich-geschmacklich weder besonderer Joel und schon gar kein Wonder-Fan bin, werde ich mich an der Aufklärung dieser Rätsel vermutlich nicht beteiligen können ...
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 28. Okt 2010, 11:46
Die Stevie Wonder AFZ100 "Music of my Mind" ist mittlerweile bei mir eingetroffen.

Das Master auf der "normalen" Spur klingt m.E. sehr gut;
nicht so extrem wie das bei so vielen neu remasterten CDs der Fall ist, wo man das Gefühl hat, dass es hier sorry "nur um Pegel und Bass geht, da die Welt ja anscheinend nur noch MP3 Player hört und die Schwächen des mobilen Kopfhörers damit kaschiert werden müssen".

Ich hatte mit von einem Beannten eine ältere Standard CD zum Vergleich geliehen und kann die Gold CD im Vergleich dazu wirklich empfehlen.

Da mein HDCD fähiger Player erst in Kürze kommt, kann ich zu dieser Wiedergabe allerdings derzeit nichts beitragen.

Gruß,

hoeren_und_staunen
MartinG
Stammgast
#32 erstellt: 28. Okt 2010, 12:14

hoeren_und_staunen schrieb:
Die Stevie Wonder AFZ100 "Music of my Mind" ist mittlerweile bei mir eingetroffen.

Das Master auf der "normalen" Spur klingt m.E. sehr gut..

Ich hatte mit von einem Beannten eine ältere Standard CD zum Vergleich geliehen und kann die Gold CD im Vergleich dazu wirklich empfehlen.


Wieso "normale Spur"? Es ist doch keine SACD, also gibt es nur eine.
Kannst du sagen ob die alte CD schon das Remaster war oder die unremasterte? (es gibt nur diese beiden). Die Remaster haben ein gelb/braunes Tamla-Label, während die Original-CDs in Europa das Motown-Label trugen.
Bei "Talking Book" kann ich den Unterschied zu 80er-Jahre-CD ehrlich gesagt nicht relevant hören (bis auf einen beseitigten nervigen Dropout), darum habe ich mir "Music of my Mind" erstmal gespart...

Gruß,
Martin


[Beitrag von MartinG am 28. Okt 2010, 12:15 bearbeitet]
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 28. Okt 2010, 12:33
Hallo Martin,

sorry, unter normaler Spur wollte ich deklarieren, dass es die Wiedergabe über einen normalen 16 Bit AD Wandler im CD Player ist.

HDCD erfordert ja einen 20 Bit AD Wandler, da zwei weitere Bits genutzt werden, die bei "Standard 16 Bit" Wiedergabe ohne HDCD Filter erst einmal ungenutzt bleiben.

Ich habe die geliehene CD leider nicht mehr hier, erinnere mich jetzt aber nicht, dass evtl. ein "Remastert" auf der Hülle stand. Ich habe auch nicht mehr in Erinnerng ob Motown oder evtl. Tamla. Da mein Bekannter die aber schon diverse Jahre hat, gehe ich jetzt erst einmal blind von Motown aus.

Wie gesagt, ich habe diverse HDCD kodierte Datenträger, aber noch keinen Vergleich "HDCD" und "nicht HDCD" vornehmen können. Dies liegt auch daran, dass ich derartige Datenträger (MFSL, Mastersound, DCC /Audio Fidelity, Rykodisk, ...) so es mein Geschmack ist, sammle.

Ich gehe davon aus, dass du einen HDCD Filter verbaut hast und ich dir somit erst einmal abnehme, dass du bei "Talking Book" keinen Unterschied gehört hast. Bei mir steht diese Erfahrung noch aus.

Ich habe leider zu selten die Möglichkeit die "AF" Ausgaben mit dem Original (Erstausgabe) vergleichen zu können, um definitiv erst einmal global behaupten zu können, es wäre ein besseres Mastering, für mich klingen die AF Aufnahmen generell in sich sehr rund und ausgewogen ohne es an Dynamik wo sie benötigt wird, fehlen zu lassen.

Ob nun ein Steve Hoffman oder wie hier ein Kevin Gray gemastert hat, ist für mich dabei erst einmal sekundär.


Ich hoffe, zumindest etwas geholfen haben zu können.

Gruß,

hoeren_und_staunen
MartinG
Stammgast
#34 erstellt: 28. Okt 2010, 13:47

hoeren_und_staunen schrieb:

Ich gehe davon aus, dass du einen HDCD Filter verbaut hast und ich dir somit erst einmal abnehme, dass du bei "Talking Book" keinen Unterschied gehört hast. Bei mir steht diese Erfahrung noch aus.

Ich habe leider zu selten die Möglichkeit die "AF" Ausgaben mit dem Original (Erstausgabe) vergleichen zu können, um definitiv erst einmal global behaupten zu können, es wäre ein besseres Mastering, für mich klingen die AF Aufnahmen generell in sich sehr rund und ausgewogen ohne es an Dynamik wo sie benötigt wird, fehlen zu lassen.

Ob nun ein Steve Hoffman oder wie hier ein Kevin Gray gemastert hat, ist für mich dabei erst einmal sekundär.



Nein, ich haben keinen HDCD-Decoder. Da bei Audio Fidelity aber "Peak Extension" nicht genutzt wird, funktioniert wohl auch hdcd.exe in vollem Umfang. Das damit dekodierte File habe ich mal bei angepasster Lautstärke mit einem 16 Bit File von der selben AF-CD verglichen und keinen Unterschied gehört.
Ob Hoffman oder Gray ist sicher nicht entscheidend.. der Ansatz und das Equipment sind auf jeden Fall identisch.
Leider werden bei Stevie Wonder ja wir immer nur Bandkopien verwendet, denn Stevie hat seine Mastertapes für CD-Veröffentlichungen noch nie (!) herausgerückt. Ausnahme: "Innervisions" bei MFSL.
Gruß,
Martin
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 28. Okt 2010, 14:01
Hallo Martin,

ich werde, wenn ich zum Jahresende mein neues CD Equipment mit 24 Bit Wandler habe, mal etwas dazu kundtun (wird natürlich subjektiv sein, was auch sonst).

Da ich generell auf Nuancen und Details beim Musikhören großen Wert lege, werde ich mir Mühe beim Vergleich geben.

Dann kann ich neben Vinyl Aufnahmen auch endlich XRCD als Vergleich zur Rate ziehen, da ich z.B. von Dire Straits (Brothers in Arms) mittlerweile diverse Aufnahmen habe.

Wir wollen uns ja aber vom Thread-Titel jetzt nicht zu weit
entfernen; daher:

meine nächste AFZ wird "Phil Collins - Face Value" werden.

Gruß,

hoeren_und_staunen


[Beitrag von hoeren_und_staunen am 28. Okt 2010, 14:02 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#36 erstellt: 28. Okt 2010, 17:00

hoeren_und_staunen schrieb:

meine nächste AFZ wird "Phil Collins - Face Value" werden.


Auf die bin ich auch gespannt. Wann soll die erscheinen ? Das ist mit Blick auf das seichte Collins'sche Gesamt-Solowerk eine herausragende Scheibe.

Um die eine oder andere audiophile Classic-Rock-Platte geht es übrigens auch hier:
http://www.hifi-foru...um_id=217&thread=130
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 28. Okt 2010, 17:10
Hallo,

ist leider erst angekündigt.

http://www.audiofidelity.net/

Bei Stevie Wonder (Music of my Mind) und Billy Joel (52nd Street) ging es zwischen Ankündigung und Erscheinungsdatum erstaunlch schnell.

Nachfrage bei sieveking-sound.de ergab, dass es ca. drei Wochen dauert, bis ein in USA verfügbarer (nicht nur angekündigter) Artikel hier erhältlich ist.

Also werden wir uns wohl noch ein paar Tage in Geduld üben müssen.

Anm. die letzte CD von Stevie Wonder war schon auf 9999 Exemplare begrenzt (siehe vierstellige lfd. Seriennummer auf der Rückseite).
Da fürchte ich, werden die AF wohl immer schneller OOP (out of print) und somit zu Sammlerobjekten werden.


Gruß,

hoeren_und_staunen
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 29. Okt 2010, 05:57
So, nun habe ich Details zu Phil Collins - Face Value gefunden. Angekündigt in USA zum 16.11.2010

http://www.elusivedisc.com/prodinfo.asp?number=AFGCD084

Nehmen wir ca. 3 Wochen dazu, sollte die bis spätestens Mitte Dezember bei uns verfügbar sein.

Anm. zum letzten Posting.

Da habe ich mich verguckt. Selbstverständlich sind alle limitierten und numerierten Audio Fidelity Gold CD nur mit 4-stelliger lfd. Nummer versehen, also auf max. 9999 Exemplare begrenzt.

Da hatte ich wohl die lfd. Nr der Mobile Fidelity Gold CDs im Kopf, die 5-stellig sind.

"Asche auf mein Haupt"

hoeren_und_staunen


[Beitrag von hoeren_und_staunen am 29. Okt 2010, 06:00 bearbeitet]
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 29. Okt 2010, 06:54

hoeren_und_staunen schrieb:
Da habe ich mich verguckt. Selbstverständlich sind alle limitierten und numerierten Audio Fidelity Gold CD nur mit 4-stelliger lfd. Nummer versehen, also auf max. 9999 Exemplare begrenzt.


Woher weißt Du... das sie auf 9999 Exemplare begrenzt sind? Nur weil die Zahl 4-stellig ist?

Die Audio Fidelity CDs sind auf 5000 Pressungen ausgelegt... in Ausnahmefällen bis 7500.
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 29. Okt 2010, 07:23

Rollerblader schrieb:

hoeren_und_staunen schrieb:
Da habe ich mich verguckt. Selbstverständlich sind alle limitierten und numerierten Audio Fidelity Gold CD nur mit 4-stelliger lfd. Nummer versehen, also auf max. 9999 Exemplare begrenzt.


Woher weißt Du... das sie auf 9999 Exemplare begrenzt sind? Nur weil die Zahl 4-stellig ist?

Die Audio Fidelity CDs sind auf 5000 Pressungen ausgelegt... in Ausnahmefällen bis 7500.


Hallo Rollerblader,

ich räume ein, dass hier die Logik bei mir gegriffen hat.
somit erwähnte ich ja max. 9999, da vierstellig.
Wenn du eine bessere / aktuellere Infomation hast, sollten wir diese definitv statt meiner kommunizieren.

Es ist gut möglich, dass 5000 stimmt, da die höchste meiner AF CD Nummerierungen, die ich direkt in Deutschland erwarb, die 4879 ist.

Könntest du noch kurz mitteilen, woher deine Information entstammt?


Gruß,

hoeren_und_staunen
Ohrnator
Stammgast
#41 erstellt: 29. Okt 2010, 07:28
Hey ich riskiere mal die Steinigung und oute mich als Rebel-Yell-Fan. Hat zufällig schon jemand die AF-Variante von Billy-Boy gehört und Vergleiche zu anderen Ausgaben?
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 29. Okt 2010, 07:39

hoeren_und_staunen schrieb:
Könntest du noch kurz mitteilen, woher deine Information entstammt?


Von M.Blonstein, Audio Fidelity President




Ohrnator schrieb:
Hey ich riskiere mal die Steinigung und oute mich als Rebel-Yell-Fan. Hat zufällig schon jemand die AF-Variante von Billy-Boy gehört und Vergleiche zu anderen Ausgaben?


Es ist die beste digitale Version im Vgl zur Original Capitol... Lichtjahre besser als das aktuelle Remaster!


[Beitrag von Rollerblader am 29. Okt 2010, 07:41 bearbeitet]
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 29. Okt 2010, 07:45

Rollerblader schrieb:

hoeren_und_staunen schrieb:
Könntest du noch kurz mitteilen, woher deine Information entstammt?


Von M.Blonstein, Audio Fidelity President



Sorry, wenn ich kurz nachbohre.

Handelt es sich um ein in einem Interview gehört/gesehen, bzw. aus einem nicht verlinkbaren Printbeitrag oder gibt es evtl. eine recherchierbare Quelle zu dieser Information?

Anm: es ist rein interessehalber bei mir und hat nichts mit Sammlerwert o.Ä. zu tun.


Danke und Gruß,

hoeren_und_staunen
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 29. Okt 2010, 08:11

hoeren_und_staunen schrieb:
Sorry, wenn ich kurz nachbohre.

Handelt es sich um ein in einem Interview gehört/gesehen, bzw. aus einem nicht verlinkbaren Printbeitrag oder gibt es evtl. eine recherchierbare Quelle zu dieser Information?


Ich kenne den Boss von AF persönlich... das sollte als Informationsquelle wohl reichen.
hoeren_und_staunen
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 29. Okt 2010, 08:23

Rollerblader schrieb:

hoeren_und_staunen schrieb:
Sorry, wenn ich kurz nachbohre.

Handelt es sich um ein in einem Interview gehört/gesehen, bzw. aus einem nicht verlinkbaren Printbeitrag oder gibt es evtl. eine recherchierbare Quelle zu dieser Information?


Ich kenne den Boss von AF persönlich... das sollte als Informationsquelle wohl reichen.


O.K. nichts für ungut.

Frage bliebe dann evtl., warum die CDs nicht mit x/5000 wie bei anderen genau limitierten Datenträgern deklariert sind?

Aber das soll unser Problem hier an dieser Stelle nicht sein, da es ja primär um die Musik selbst bzw. Qualität der Musik auf diesen Datenträgern geht.

Wenn diese Info auch nirgendwo nachlesbar ist, nehme ich dies dann erst einmal als Quellangabe.


Danke und Gruß,

hoeren_und_staunen
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 29. Okt 2010, 08:52
MartinG
Stammgast
#47 erstellt: 05. Nov 2010, 22:38
Heute ist meine "52nd Street" gekommen - und diesmal bin ich wieder sehr begeistert!
Klanglich ist sie relevant anders als alles was ich kenne: Japan-for-Europe CD von 1983 (?), Remaster (1998) und SACD. Allen gemeinsam sind nämlich relativ zischelige Höhen, wobei Remaster und SACD dann zum Ausgleich einen etwas übertriebenen "Bauch" haben.
Zwar ist der 5.1-Mix der SACD sehr schön, aber so langsam komme ich bei persönlich bei alten Aufnahmen wieder davon weg - und ich suche weiter nach der ultimativen Stereo-Version.
Steve Hoffman hat sich nun wohl nicht mal eine Original-LP zum Vorbild genommen, sondern das Album einfach sehr warm und rund gemastert. Allerdings könnte der Hohenanteil in diesem Fall auch Streitpunkt sein - wenn man die anderen Versionen direkt vorher hört, fragt man sich vielleicht, ob es nicht doch zu dumpf ist. Aber für sich genommen ist es für meine Ohren genau richtig.
Auch verpackungstechnisch hat sich was verbessert. Das Slipcase ist glossy, die Farben stimmen, die Scans sind besser, das Label ist kaum verpixelt... und: das Jewelcase trägt ein CompactDisc-Logo ;-) Zwar ist das Logo nicht wichtig aber: das Ramsch-Jewelcase trägt in der Regel keines. Und dieses wirkt endlich mal wieder normal.

Gruß,
Martin

P.S.: 19,90 inklusive Versand bei CDWOW... kann man nicht klagen
Kumbbl
Inventar
#48 erstellt: 06. Nov 2010, 15:04

MartinG schrieb:
Heute ist meine "52nd Street" gekommen - und diesmal bin ich wieder sehr begeistert!
...
Steve Hoffman hat sich nun wohl nicht mal eine Original-LP zum Vorbild genommen, sondern das Album einfach sehr warm und rund gemastert. Allerdings könnte der Hohenanteil in diesem Fall auch Streitpunkt sein - wenn man die anderen Versionen direkt vorher hört, fragt man sich vielleicht, ob es nicht doch zu dumpf ist. Aber für sich genommen ist es für meine Ohren genau richtig.


meinungen zu 50nd von AF

wurde mir weitergeleitet ... scheint ein recht kontroverses Mastering sein... bin gespannt, wie ich es finde...
MartinG
Stammgast
#49 erstellt: 06. Nov 2010, 17:18

Kumbbl schrieb:


meinungen zu 50nd von AF

wurde mir weitergeleitet ... scheint ein recht kontroverses Mastering sein... bin gespannt, wie ich es finde...


Ja, das habe ich auch gelesen. Es wurde auch Hoffman-Forum diskutiert, die Diskussion wurde aber mittlerweile gelöscht.
Eventuell muß man dazu wissen, dass Jamie Tate auch dort früher viel geschrieben hat, dann aber irgendwie in Ungnade gefallen ist und aus dem Hoffman-Forum verwiesen wurde.
Ich finde aber, dass seine Kritik zumindest eine mögliche Sichtweise ist.
Doch seine Beispiel-Vergleichsdateien sind problemtisch. Wenn man 3x hintereinander sehr höhenbetont gehört hat, findet man das Hoffman-Mastering zumnächst wirklich recht dumpf. Mit etwas Abstand wirkt es ganz anders.

Gruß
Martin
Rollerblader
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 06. Nov 2010, 18:14
Ich habe 52nd Street nur kurz hören können..... wenn man das erste Ted Jensen Remaster gewöhnt ist, dann kommt das SH Remaster wirklich etwas dumpf daher... was sich aber nach mehrmaligen Hören relativiert. Sie ist tonal am ausgewogensten, aber auch SH hat es nicht geschafft aus dem schlechten Mix eine audiophile Aufnahme zu machen. Auch einem Mastering Engineer sind Grenzen gesetzt.
MartinG
Stammgast
#51 erstellt: 09. Nov 2010, 22:53

Rollerblader schrieb:
Ich habe 52nd Street nur kurz hören können..... wenn man das erste Ted Jensen Remaster gewöhnt ist, dann kommt das SH Remaster wirklich etwas dumpf daher... was sich aber nach mehrmaligen Hören relativiert. Sie ist tonal am ausgewogensten, aber auch SH hat es nicht geschafft aus dem schlechten Mix eine audiophile Aufnahme zu machen. Auch einem Mastering Engineer sind Grenzen gesetzt.


Meine Ted-Jensen-CD hatte ich allerdings weg gegeben, als ich mir die SACD gekauft habe. Habe damals wenig Unterschied gehört.
Die SACD ist mir aber entschieden zu künstlich aufgeblasen in den unteren Mitten/Tiefen - wohl, um einen Ausgleich zu geben zu den etwas pappigen, zischeligen Höhen.
Nach ein paar Tagen mit der Audio-Fidelity-Version ist mir diese jetzt eine liebsten Veröffentlichungen des Labels überhaupt! Auch wenn du Recht hast, Claus, dass der Mix nicht gerade audiophil ist. Aber ich mag das Album inzwischen noch lieber als "The Stranger" (was hoffentlich auch noch kommt bei AF (?)).

Gruß,
Martin
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