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Soundtechnische Möglichkeiten bzg. eines Problems

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LOEweNz@Hn
Neuling
#1 erstellt: 27. Nov 2009, 20:31
Hallo!

Ich hoffe ich habe mich im richtigen Forum angemeldet, denn es geht um ein komplexeres Soundproblem und ich wollte mal eure Vorschläge/Meinung dazu hören.

Und zwar covern wir in der Schule Jgs. 12/13 im musikpraktischen Kurs die Band Rammstein. Da wir keinen Keyboarder haben, habe ich alle Töne/Sounds/Instrumente, die nicht Gitarre, Bass, Drums und Gesang sind (also nur die Instrumentals/Synthesizer im Hintergrund) zu einer neuen Mp3-Datei zusammengeschnitten. Seperat dazu habe ich ein Metronom in Form einer Mp3-Datei erstellt, die auf die Instrumental/Synthesizer-Datei abgestimmt ist, sodass der Takt sitzt.

Jetzt sieht mein Plan vor beide Mp3-Dateien auf einem Rechner gleichzeitig abzuspielen. Allerdings darf nur der Drummer das Metronom hören und der Rest des Publikums die Instrumental-Datei.

Wie würdet ihr da vorgehen?
(Da es sich um ein Schulprojekt handelt, bitte kostengünstige/(am besten) kostenlose Lösungen anbieten)


Wenn ihr meine Idee hören wollt, die ich morgen umzusetzen versuche, hier ist sie:
An meinem Rechner wird neben der OnBoard-Soundkarte eine zweite externe Soundkarte installiert. Es gibt Abspielprogramme, bei denen man sich die Soundkarte, mit der das Stück abgespielt werden soll, aussuchen kann. Somit könnte ich eine Datei über die eine und die andere Datei über die andere Soundkarte abspielen lassen. Der Drummer bekommt von mir einen kabellosen Köpfhörer (darüber läuft das Metronom). Die Instrumental-Datei wird über feste Lautsprecherboxen im Forum der Schule abgespielt.

Die Synchronität der beiden Dateien erreiche ich durch zwei Mauszeiger an einem Computer. Ich habe danach gegooglet und eine Lösung dafür gefunden. Damit könnte, ich sozusagen zwei Klicks zur selben Zeit ausführen, nämlich auf die Play-Buttons der beiden Abspielprogramme.

Was haltet ihr davon?


Mit freundlichen Grüßen
LOEweNz@Hn


PS: Wenn das hier das falsche Unterforum ist, bitte verschieben.
Kharne
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 27. Nov 2009, 20:54
Gute Idee, aber das mit den Kabellosen Kh für den Drummer ist nicht das wahre.
Ich würde vorschlagen günstige Inears (CX300) mit langem Kabel nehmen, ist besser für den Drummer, der hört dann nämlich das Metronom richtig ;).

Ich würde ausserdem Gehörschutz für jeden von euch empfehlen, ist besser für eure Ohren, die werdens euch später danken, vor allem wenn ihr weiter Musik spielt.

Gruß
Kharne
Soundy73
Inventar
#3 erstellt: 27. Nov 2009, 21:08
Hi!
Freue mich von Selbermachern was zu lesen.
Das mit der Soundkarte klingt zwar machbar, aber wieso soll der arme Drummer nicht die Musik hören? Nach meiner Erfahrung sind die Drummer die absoluten Cracks der Szene Mach Dir da mal keine grauen Haare, für die monitore so´n bißchen Metronom mit drin, dann wird das "sackstark"

Es geht, in meinen alten Ohren, immer noch nix über livehaftige Musik! Viel Erfolg!!
LOEweNz@Hn
Neuling
#4 erstellt: 27. Nov 2009, 22:06

Kharne schrieb:
Gute Idee, aber das mit den Kabellosen Kh für den Drummer ist nicht das wahre.
Ich würde vorschlagen günstige Inears (CX300) mit langem Kabel nehmen, ist besser für den Drummer, der hört dann nämlich das Metronom richtig ;).

Ich würde ausserdem Gehörschutz für jeden von euch empfehlen, ist besser für eure Ohren, die werdens euch später danken, vor allem wenn ihr weiter Musik spielt.

Gruß
Kharne

Danke.
Das Problem dabei ist, dass sich das Mischpult, wo der Rechner stehen wird und wo die ganze Anlage angeschlossen ist, rechts neben dem Eingang zum Forum steht. Man geht quasi, wen man reingeht geradewegs auf die Bühne zu. Und das sind gut 10-15 Meter. Genau ein Kabel durch die Mitte des Raumes zwischen dem Publikum zum Schlagzeug zu legen sieht nicht gerade besonders gut aus.
Ich müsste erst mal nachfragen, ob man das Zeug hinter das Schlagzeug oder neben die Bühne bauen kann.
Ich habe auch eben nach den Köpfhörern geschaut. Der Preis beläuft sich auf etwa 35€, soweit ich das richtig gesehen habe. Also erst nachfragen und dann kaufen, ansonsten ist das ja zwecklos.

Gehörschutz ist eine gute Idee, aber vor allem auch gut, um Feinheiten aus der Musik rauszuhören.


Soundy73 schrieb:
:D Hi!
Freue mich von Selbermachern was zu lesen.
Das mit der Soundkarte klingt zwar machbar, aber wieso soll der arme Drummer nicht die Musik hören? Nach meiner Erfahrung sind die Drummer die absoluten Cracks der Szene Mach Dir da mal keine grauen Haare, für die monitore so´n bißchen Metronom mit drin, dann wird das "sackstark"

Es geht, in meinen alten Ohren, immer noch nix über livehaftige Musik! Viel Erfolg!!

Freue mich von euch zu lesen. ^^
Wir haben es vorher getestet und der Drummer kommt definitiv aus dem Rhytmus, egal wie sehr er sich angestrengt hat und er ist wirklich ein verdammt guter Drummer, das kann ich euch sagen, ein echter Drum-Freak. Die Synthesizer-Sounds sind sehr monoton, wiederholen sich ständig und sind schnell. Einmal raus, dann hat man es verpatzt.
Das andere Instrumental besteht aus Streicher und Chören. Man kann nicht genau hören, wann ein Takt anfängt und wann er aufhört. So ist man irgendwann entweder zu schnell oder zu langsam und der Drummer hat nichts mitgekriegt. Die Folge ist auch hier wieder, dass man den Rhytmus verpasst.


Fallen euch denn spontan Alternativen zu meiner Idee ein?


Grüße
Soundy73
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2009, 22:14
Jeder einigermaßen professionelle Mischer hat einen Monitorausgang, auf den man etwas anderes legen kann als auf "Send". Da ginge das mit dem Metronom, für alle Musikanten (Wenn´s nicht zu laut ist) ohne dem Publikum den Sound zu vermurksen.


-wünsche immer noch gutes Gelingen!

By the way: wie willst Du denn die Synchronität herstellen?

Ich denk´ mal da hilft nur üben, üben , üben!


[Beitrag von Soundy73 am 27. Nov 2009, 22:15 bearbeitet]
LOEweNz@Hn
Neuling
#6 erstellt: 27. Nov 2009, 22:16

Soundy73 schrieb:
:( Jeder einigermaßen professionelle Mischer hat einen Monitorausgang, auf den man etwas anderes legen kann als auf "Send". Da ginge das mit dem Metronom, für alle Musikanten (Wenn´s nicht zu laut ist) ohne dem Publikum den Sound zu vermurksen.


-wünsche immer noch gutes Gelingen!

Dankeschön!

Kannst du das vielleicht detaillierter ausführen? In Sachen Mischpult bin ich leider nicht so bewandert.

Oder es ist total einfach zu verstehen, aber ich tu es trotzdem nicht. ^^
Soundy73
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2009, 22:33
Sorry! Wollte nicht überheblich klingen, bei Profi-Mischern gbt es immmer den SEND- Ausgang , der zu den Endstufen -> Lautsprechern für das Publikumgeht und dann gibt es den Monitor-Ausgang , auf den das signal gelegt wird, das die Musiker über ihre Monitorboxen (im allgemeinen auf dr Bühne liegende Pultgehäuse) hören. Heute werde die Monitorboxen allerdings oft eingespart und durch In-Ear-Phones ersetzt (das sind an die Ohrmuschel des Musikers angepasste Kopfhörerchen "Otoplastiken"). Man spart die Bühnenmonitore ein und kannjedem Musiker das Signal auf´s Ohr schicken, das er für den perfekten Sound braucht.

Ich weiß nicht , wie Ihr ausgestattet seid - bitte Input, bin aber ziemlich kaputt - wenn´s morgen reicht wär´Super.

HiFi-Forums-Stress -> Neuer Thread
LOEweNz@Hn
Neuling
#8 erstellt: 28. Nov 2009, 00:03

Soundy73 schrieb:

By the way: wie willst Du denn die Synchronität herstellen?

Ich denk´ mal da hilft nur üben, üben , üben!

Zuerst wird das Instrumental des Songs erstellt. Dazu nimmt man den Original-Song und schaut, welche Teile des Liedes ohne jeglichen Gitarren/Bass/Drums/Gesang-Einfluss sind. Diese werden mit einem Aufnhame-Programm (No23 Recorder) aufgenommen und mit einem Soundbearbeitungsprogramm (in meinem Fall Audacity) kopiert und zusammengeschnitten, sodass es mit der Länge des Original-Songs gleichauf ist und alle Parts des Song drin sind (Strophen, Refrain). Teile des Originals, an die ich aufgrund anderer instrumentaler Einflüsse nicht rankomme, werden von mir selbst nachkomponiert (diverse Programme schaffen qualitativ hochwertige Chöre und Streicher). Diese Teile hör ich dann einfach aus dem Original raus. Der Streicher vom Song "Reise, Reise" hat z.B. etwa 3 Streicher-Spuren in verschiedenen Oktaven. Dafür braucht man ein feines Gehör. Mittlerweile bin ich so gut trainiert, dass ich locker alle Instrumente und deren verschiedene Oktaven aus Songs raushören kann.

Dann muss man nur noch ausprobieren wieviel bpm der Song hat. Das geht nur über testen. Wenn man das richtige Tempo gefunden hat, nimmt man ein Audio-Aufnahme-Programm (ich nehme No23-Recorder) und spielt ein Metronom ab (z.B. aus Guitar Pro oder diversen Online-Metronome). Damit wird der Sound direkt von der Soundkarte abgefangen.

Die daraus entstehende Datei wird der Instrumental-spur in Audacity hinzugefügt. Jetzt muss man nur noch sehen, dass der erste Metronom-Schlag zur selben Zeit anfängt, wie das Instrumental. Hier und da muss man dann noch ein wenig ausbessern, weil minimale Verzögerung nicht auszuschließen sind. Man geht also das ganze Stück durch und guckt, dass das Metronom im Rhytmus bleibt.

Um dann die Dateien seperat abzuspeichern, löscht man eine der Spuren (z.B. das Metronom) und exportiert die übrigbleibende als Mp3. Damit hat man das Instrumental ohne das Metronom, ist aber synchron zu diesem). Jetzt macht man sowas wie "Bearbeiten --> Rückgängig machen", damit die gelöschte Spur wieder da ist. Den Vorgang am Anfang des Absatzes macht man dann noch ein weiteres mal, wobei man diesmal die andere Spur (Instrumental-Spur) löscht, damit nur das Metronom übrigbleibt. Diese Datei wird dann nur der Drummer hören.

Tja und so wird's gemacht!


[Beitrag von LOEweNz@Hn am 28. Nov 2009, 00:09 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#9 erstellt: 28. Nov 2009, 17:46
Wow ´ne Menge Arbeit, viel Spaß dabei.

Bin dann mal verschwunden in den Weiten des Forums
Suche:
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