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Musik hören am PC: Aktive Nahfeldmonitore, Heavy Metal

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nillin
Neuling
#1 erstellt: 17. Dez 2009, 12:50
Habe mich hier zwei Tage lang durch viele Threads gelesen, konnte auch einige Fragen klären, aber mein grundsätzliches "Problem" blieb bestehen.

Wenn ich vor dem PC sitze, läuft eigentlich ständig Musik, davon hauptsächlich MP3 - alles andere über meinen Yamaha AX 596 Verstärker und Standlautsprecher. Da diese aber nicht auf den PC-Arbeitsplatz ausgerichtet sind, kann ich die nicht verwenden, wenn ich am PC sitze. Hab hier ewig alte Standard PC-Boxen stehen, die aber erstaunlich gut Leistung bringen und auch einen passablen Klang liefern, zumindest für mein nicht allzu audiophiles Gehör. Bin aber aktuell am überlegen, die mal gegen was qualitatives auszutauschen, und steh jetzt vor der Frage, in welche Richtung ich mich umschauen soll.

Folgende Kriterien:

- Es sollte ein 2.0 System werden, Subwoofer möcht ich vermeiden. Allzu laut kann und will ich wegen den Nachbarn eh nicht aufdrehen, außerdem sitz ich sowieso zu 95% direkt vor den Boxen und will nicht den Raum beschallen. Bass-arm sollte der Klang natürlich trotzdem nicht sein.
- Hörabstand ca. 70cm, wandnahe Aufstellung.
- Audioquelle: MP3
- Musikrichtung: Metal
- Bin nicht sonderlich audiophil, möchte einfach am PC Musik hören, nicht analysieren.
- Budget: ca. 200 EUR

Aufgrund der diversen Threads hier tendiere ich im Moment mehr zu Nahfeldmonitoren als zu PC-Boxen oder einem Paar Regallautsprechern. Es stellen sich mir jedoch folgende Fragen:

1) Machen Nahfeldmonitore bei normalen Musikgenuß am PC überhaupt Sinn? Zumal hier MP3 als Tonquelle dient, viele MP3s (z.B. von Kassetten und Vinyl) nicht gerade die beste Qualität haben, und (Studio-)Nahfeldmonitore die Musik per se recht originalgetreu bzw. neutral wiedergeben (sollen)? Wären vielleicht doch Hi-Fi Regallautsprecher sinnvoller? Oder gar PC-Boxen?

2) Wenn Nahfeldmonitore, sollen diese passiv oder aktiv laufen? Ich könnte sie nämlich auch an meinen Verstärker (Yamaha AX 596, kein digitaler Eingang) anschließen, oder soll man sich diesen Umweg sparen?
Aktuell habe ich am PC onboard-sound (Gigabyte GA-MA69GM-S2H), an einer eigenen Soundkarte soll es aber nicht scheitern.

3) Wißt ihr zufällig von entsprechenden aktuellen Angeboten (z.B. Lager-Abverkäufen,..)?

Besten Dank!

Edit:

Hier wären vier Vorschläge meinerseits, sind jedoch alles aktive Nahfeldmonitore:

SAMSON MEDIA ONE 5A
M-AUDIO AV40 STUDIOPHILE
BEHRINGER MS40
M-AUDIO STUDIOPHILE BX5A DELUXE

Ein Beispiel für passiv Monitore:

BEHRINGER B2031P TRUTH


[Beitrag von nillin am 17. Dez 2009, 13:10 bearbeitet]
Cortana
Inventar
#2 erstellt: 17. Dez 2009, 14:16

nillin schrieb:
1) Machen Nahfeldmonitore bei normalen Musikgenuß am PC überhaupt Sinn? Zumal hier MP3 als Tonquelle dient, viele MP3s (z.B. von Kassetten und Vinyl) nicht gerade die beste Qualität haben, und (Studio-)Nahfeldmonitore die Musik per se recht originalgetreu bzw. neutral wiedergeben (sollen)? Wären vielleicht doch Hi-Fi Regallautsprecher sinnvoller? Oder gar PC-Boxen?

2) Wenn Nahfeldmonitore, sollen diese passiv oder aktiv laufen? Ich könnte sie nämlich auch an meinen Verstärker (Yamaha AX 596, kein digitaler Eingang) anschließen, oder soll man sich diesen Umweg sparen?
Aktuell habe ich am PC onboard-sound (Gigabyte GA-MA69GM-S2H), an einer eigenen Soundkarte soll es aber nicht scheitern.

1) Natürlich machen sie Sinn, egal mit welchem Quellmaterial. Für den PC würde ich eig immer nur Aktiv Monitore empfehlen, vorallem weil die billigen Modelle (300 Euro und weniger das Paar) nicht wirklich stockneutral sind und eher nach Hifi klingen.

2) Aktiv-Monitore haben schon ihre Vorteile, sehe keinen einzigen Grund passive zu kaufen. Am besten am Preout des Verstärkers oder über eine neue Soundkarte am PC, muss nicht teuer sein.
nillin
Neuling
#3 erstellt: 17. Dez 2009, 14:34

Cortana schrieb:

1) Natürlich machen sie Sinn, egal mit welchem Quellmaterial. Für den PC würde ich eig immer nur Aktiv Monitore empfehlen, vorallem weil die billigen Modelle (300 Euro und weniger das Paar) nicht wirklich stockneutral sind und eher nach Hifi klingen.

2) Aktiv-Monitore haben schon ihre Vorteile, sehe keinen einzigen Grund passive zu kaufen. Am besten am Preout des Verstärkers oder über eine neue Soundkarte am PC, muss nicht teuer sein.


Danke für deine Antwort.

ad 1) Genau das hab ich vorhin in einem anderen Forum gelesen, daß eben Nahfeldmonitore in einer Preisklasse von ca. 200 EUR eher "warm" als neutral klingen. Das wär dann ja in meinem Sinn.

ad 2) Hab mich jetzt für Aktiv-Monitore entschieden, auch um weiteren Kabelsalat zu vermeiden und vom Verstärker unabhängig zu bleiben. Habt ihr hier Tipps?

Was sagt ihr zu diesen beiden:

SAMSON MEDIA ONE 5A
M-AUDIO STUDIOPHILE BX5A DELUXE

Edit: Die Samson hat mir am besten gefallen, fällt jetzt aber raus, da ich gerade gelesen hab, daß die Bassreflexrohre rückseitige Öffnungen haben. Bei mir sollen die ja direkt an der Wand stehen. Schade.

Würde der onboard-sound eigentlich nicht ausreichen, um vom line-out an die Monitore zu gehen? Was wäre sonst sinnvoller? Hab mich mit Soundkarten noch nie beschäftigt, was ich aber gelesen habe, reicht etwas schlichtes. Deshalb auch meine Frage bezüglich dem onboard-sound. Tip für eine simple, gute Soundkarte?


[Beitrag von nillin am 17. Dez 2009, 15:48 bearbeitet]
vstverstaerker
Moderator
#4 erstellt: 17. Dez 2009, 19:09
wenn du aus platzgründen etc bassreflex nach vorne brauchst: fostex pm0.4
stehen bei mir gezwungenermaßen im regal (siehe profil), und da ich auch hauptsächlich metal höre kann ich dir sagen dass die ls tierisch spaß machen
Cortana
Inventar
#5 erstellt: 17. Dez 2009, 19:28
Extern: http://www.thomann.de/de/behringer_ucontrol_uca_202.htm

Intern: http://www.thomann.de/de/m_audio_delta_audiophile_2496_retour.htm

Selbst diese billige Behringer USB Soundkarte sollte besser sein als deine Onboard. Fragt sich halt ob sich das für dich lohnt, der Unterschied ist halt nicht wirklich sehr gross.
nillin
Neuling
#6 erstellt: 21. Dez 2009, 13:15
Danke für eure Antworten.

@ Cortana: Die USB-Soundkarte wäre wohl kein großer Gewinn, meine onboard Soundkarte hat ebenfalls 48 kHz Wandler. Und wenn, dann lieber eine interne Karte, damit nicht noch was rumhängt. Aber ob es wirklich sowas anspruchsvolles sein muß, wie die zweite von dir gepostete? Ich will ja nur Musik hören. Aber wie geschrieben, da solls dann nicht dran scheitern.

Nochmal zu den Lautsprechern. Durch eure Antworten und weitere Überlegungen haben sich meine Anforderungen nun weiter konkretisiert. Ich faß nochmal zusammen:

- Aktive Nahfeldmonitore
- Bassreflex nicht nach hinten, da wandnahe Aufstellung
- nicht Bass-arm, da kein Subwoofer geplant
- magnetisch abgeschirmt
- lieber "warmer" als allzu neutraler Klang, da ausschließlich zum Musik hören verwendet
- Hörabstand ca. 70cm
- Tonquelle: MP3
- Musikrichtung: Metal
- Budget: 200-250 EUR

Vielleicht hat noch jemand Tipps für mich. Unter Umständen verwendet ja jemand von euch Lautsprecher unter ähnlichen Bedingungen und Anforderungen.

@ vstverstaerker: Hab mir die Fostex mal angesehen und nehm sie einstweilen in die engere Auswahl. Aber vielleicht finden sich ja zu einem Paarpreis von 200 EUR noch bessere.

Edit: Hab den Thread-Titel an den Inhalt angepaßt, den ersten Beitrag konnte ich leider nicht mehr bearbeiten.


[Beitrag von nillin am 21. Dez 2009, 13:58 bearbeitet]
Cortana
Inventar
#7 erstellt: 21. Dez 2009, 17:01

nillin schrieb:
Die USB-Soundkarte wäre wohl kein großer Gewinn, meine onboard Soundkarte hat ebenfalls 48 kHz Wandler.

Es geht nicht darum was der Wandler kann, sondern welcher verbaut ist. Da gibt es halt schrottige (wie auf deiner Onboardkarte) und gute bis sehr gute.
nillin
Neuling
#8 erstellt: 21. Dez 2009, 20:29

Cortana schrieb:

Es geht nicht darum was der Wandler kann, sondern welcher verbaut ist. Da gibt es halt schrottige (wie auf deiner Onboardkarte) und gute bis sehr gute.


Aha. Wie geschrieben, hab mich mit Soundkarten noch nie auseinandergesetzt. Werd ich mir irgendwas mitbestellen.

Hab heute wieder Stunden nach passenden Lautsprechern gesucht, aber ich finde nicht mal eine Alternative zu den Fostex PM-04. Viele fallen leider sofort raus, da die Bassreflex-Öffnungen nach hinten ausgerichtet sind. Ich kanns halt nicht einschätzen, ob die Fostex genug Bassleistung bringt, sollen ja ohne Subwoofer laufen. Wär sonst eher für die FOSTEX PM-05 MKII, aber die sind mir irgendwie ein Stück zu groß für die Aufstellung am Schreibtisch, und ob sich der Aufpreis von 120 EUR lohnt, kann ich auch nicht sagen. Und außerdem steht bei der Thom.-Beschreibung "Extrem natürliche Wiedergabe", und das schreckt mich dann auch wieder ab (siehe Anforderungen). Eine Alternative zu diesen wären eventuell die "KRK RP5 ROKIT G2".

Aber einstweilen bleibt es wohl bei den Fostex PM-04.

Eine allgemeine Frage noch. Die Fostex PM-04 haben - wie viele andere Abhörmonitore auch - den Netzschalter an der Rückseite. Kann man die Lautsprecher eigentlich problemlos über eine Steckerleiste ein- und ausschalten, oder sollte man hier immer die Netzschalter direkt benützen?


[Beitrag von nillin am 21. Dez 2009, 20:48 bearbeitet]
vstverstaerker
Moderator
#9 erstellt: 22. Dez 2009, 10:57
zu deiner frage:
ich nutze eine abschaltbare leiste weil ich halt auch nicht an die schalter komme. ist kein problem, man sollte nur aufpassen was für eine lautstärke anliegt, es gibt nämlich beim ein- und ausschalten einen dumpfen "knall", aber den hat man auch ohne die steckdosenleiste.

falls dir die fostex nicht gefallen kannst du sie ja bei thomann zurück schicken.
nillin
Neuling
#10 erstellt: 22. Dez 2009, 12:37
@ Vstverstaerker: Deswegen hätt ich gern noch vergleichbare Monitore mitbestellt, und dann eben das für mich bessere Paar behalten.

Was hörst du eigentlich für Metal Genres? Und du findest die Lautsprecher dafür geeignet (auch vom Bass her)?

So wie es aussieht werde ich eure Ratschläge annehmen und mir die M-AUDIO DELTA AUDIOPHILE 2496 sowie eben die Foestex PM-04 bestellen.

Weitere Vorschläge werden aber noch angenommen!


[Beitrag von nillin am 22. Dez 2009, 12:37 bearbeitet]
vstverstaerker
Moderator
#11 erstellt: 22. Dez 2009, 15:09
ich hatte mir damals noch die prodipe pro 5 bestellt. sind etwas teurer, klingen auch toll, bassreflex nach vorn. die waren jedoch 1.) zu tief für mein regal (netzstecker) und 2.) hatten sie ein grundrauschen welches die fostex überhaupt nicht haben. bei den prodipe wird davon auch des öfteren berichtet, aber es soll auch user geben die kein grundrauschen haben (kann aber auch an deren gehör liegen ).

ich finde den bass vollkommen ausreichend, gerade weil man ja dicht davor sitzt kommt das auch gut rüber.
ich höre eigentlich alles von melodic death bis new metal. manchmal auch andere basslastige (orchester)-musik und bisher habe ich nix vermisst
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