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cmp² AD Wandler 192khz nötig?

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derdort
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Feb 2010, 18:53
hallo alle zusammen,
villeicht haben schon einige durch die neuste klang und ton von cmp² systemen gehört...
dabei geht es um speziell angepasste computersysteme, mit denen man qualitativ nicht nur an solo cd player herankommen soll, sondern sie sogar zu übertreffen... naja wie auch immer,
da ich selber meine gesamte musik über pc abspiele habe ich mir in den kopf gesetzt einen solchen etwas abgeändert zu basteln, auch wenn ich warscheinlich das nötige hifi system nicht habe um einen riesigen unterschied zu hören. aber es ist sowieso eine verbesserung nötig.

auf der cmp² seite steht, das eine soundkarte mir 24/192khz nötig sei und empfolen ist die ESI July@.
Da man mit diesem pc nun nur muik abspielt, reicht es da nicht aus wenn nur der DA Wandler 192khz unterstüzt und nicht auch noch der AD wandler? wie z.b. bei der ESI Maya44?
oder ist der AD Wandler auch für die musil wiedergabe relevant?

vielen dank im voraus
für die hp von cmp²: http://cplay.sourceforge.net/pmwiki.php?n=Main.HomePage#cPlay
HiLogic
Inventar
#2 erstellt: 26. Feb 2010, 20:10
Du bist schon der 3te innerhalb der letzten 1-2 Wochen der aufgrund eines Artikels auf diesen Unsinn reingefallen ist... Leute! cPlay klingt weder besser noch schlechter als alle andere Player!

Verwende lieber einen komfortablen Player anstatt an einen "besseren Klang" dieses Stück Softwaremülls zu glauben!


da ich selber meine gesamte musik über pc abspiele habe ich mir in den kopf gesetzt einen solchen etwas abgeändert zu basteln, auch wenn ich warscheinlich das nötige hifi system nicht habe um einen riesigen unterschied zu hören. aber es ist sowieso eine verbesserung nötig.

Ich kenne die Beschreibungen auf der Website und diese sind an Schwachsinn kaum noch zu übertreffen. Das fängt beim Tip zu einem 500Watt Netzteil an und hört irgendwo bei veränderten Clock-Timern des Betriebssystems auf.

Ich geb Dir einen gut gemeinten Rat: Vergisss den ganzen Quatsch schnellstens wieder! Wenn Du unbedingt einen HTPC bauen willst dann nur zu, aber bitte nicht mit den schwachsinningen Tips der cplay Website...


[Beitrag von HiLogic am 26. Feb 2010, 20:16 bearbeitet]
derdort
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 26. Feb 2010, 20:32
ist ja schön das du mir deine histerische meinung zu diesem "stück softwaremüll" näher bringen willst.
hast du denn bereits schon mal selber ein genau so aufgebautes system gehört?..es wird zumindest etwas dabei sein.
immerhin ist klang und ton eine sehr seriöse zeitschrift und die würden keinen müll verbreiten un den ganze aufwand auf der hp würde auch keiner machen nur um sich daran zu erfreune das andere dadurch geld zum fenster rauswerfen. (natürlich sind 500w ziehmlich viel und warum sollte man sich 2x2800mhz kaufen um die dann runterzutakten, aber die ansätze sind nicht dumm! und es kommt ja auch noch auf andere aspekte als nur auf das programm an!)

wie auch immer: wie beschrieben geht es nicht nur um cmp² sondern insgesamt um eine bessere wiederqgabequalität, da ich bis jetzt von onboard höre.
und deswegen besteht trotzdem noch meine Frage zu den AD/DA Wandlern.

und wenn ich mir schon ein speziellen rechner dafür baue wie du sagst...warum dann nicht gleich ausprobieren?!?
teuer ist der rechner nicht, wenn man minimale veränderungen vornimmt. immerhin habe ich einige der komponenten bereits aus alten zeiten nich hier liegen.

danke uim voraus...
HiLogic
Inventar
#4 erstellt: 26. Feb 2010, 20:53

derdort schrieb:
hast du denn bereits schon mal selber ein genau so aufgebautes system gehört?..es wird zumindest etwas dabei sein.

Brauche ich nicht, da fast alle Tips auf der Website jedem Realismus entbehren und auf keinerlei technischer Grundlage basieren. z.B. der Tip die Timings des Betriebssystems zu ändern, obwohl jeder Wandler/Soundkarte seine eigene Taktung besitzt.


derdort schrieb:
immerhin ist klang und ton eine sehr seriöse zeitschrift und die würden keinen müll verbreiten

Eine Zeitung die behauptet diese Software würde besser klingen als irgendeine andere IST meiner Ansicht nach unseriös. Genaugenommen basiert Dein aktueller glauben an diesen Artikel doch auch nur auf deren Ruf und hören-sagen. Zwischen "Audio", "Stereo" und Co. ist die Zeitschrift aber in guter Gesellschaft...


derdort schrieb:
un den ganze aufwand auf der hp würde auch keiner machen nur um sich daran zu erfreune das andere dadurch geld zum fenster rauswerfen.

Dazu hab ich eine persönliche Theorie, aber die tut hier nichts zur Sache


derdort schrieb:
(natürlich sind 500w ziehmlich viel und warum sollte man sich 2x2800mhz kaufen um die dann runterzutakten, aber die ansätze sind nicht dumm! und es kommt ja auch noch auf andere aspekte als nur auf das programm an!)

Nenn mir bitte ein paar Ansätze von dort die NICHT dumm sind und welche NICHT schon unlängst bekannt sind (z.B. Bitperfekte Wiedergabe)


derdort schrieb:
wie auch immer: wie beschrieben geht es nicht nur um cmp² sondern insgesamt um eine bessere wiederqgabequalität, da ich bis jetzt von onboard höre.
und deswegen besteht trotzdem noch meine Frage zu den AD/DA Wandlern.

Kauf Dir einfach einen passablen externen D/A Wandler. Der Markt gibt da einiges her. Ansonsten sind sowohl die ESI Juli@ als auch die Maya44 vollends für die Anforderungen geeignet. 192Khz D/A Wandlung ist nicht notwendig sofern die nicht irgendwelche Audio-Dateien mit dieser Taktung besitzt.


derdort schrieb:
und wenn ich mir schon ein speziellen rechner dafür baue wie du sagst...warum dann nicht gleich ausprobieren?!?

Bei einer Neuanschaffung solltest Du meiner Meinung nach lieber auf aktuelle Merkmale achten (niedriger Stromverbrauch, HDTV tauglichkeit, aktuelle Hardware, etc. pp) als auf die "dortigen" Hardware-Tips.


[Beitrag von HiLogic am 26. Feb 2010, 21:36 bearbeitet]
Butti2
Stammgast
#5 erstellt: 26. Feb 2010, 20:53

derdort schrieb:
dabei geht es um speziell angepasste computersysteme, mit denen man qualitativ nicht nur an solo cd player herankommen soll, sondern sie sogar zu übertreffen...

In wiefern denn?

Wo sind die Mängel von unauffälligen CD-Playern. Was genau macht cmp² klanglich besser, als die üblichen Medienplayer: Foobar, Mediamonkey, Winamp, J. River MEDIA CENTER usw.


derdort schrieb:
oder ist der AD Wandler auch für die musil wiedergabe relevant?

Nein.

Grüße
derdort
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Feb 2010, 23:11
meine Güte...
also danke erstmal für die Beantwortung meiner Frage

Wenn du der Meinung bist, das du nur Aufgrund sich für dich nicht sinnvoll zusammensetzende Hardware und technischer Grundlagen, bereits sagen kannst, das das System keinerlei verbesserungen erbringt, ohne es einmal gehört zu haben, finde ich das etwas naiv.
immerhin gibt es viele Personen die da anderer meinung sind, und ich meine nicht nur den Autor des Artikels.
Würde es dich nicht einmal interessieren?
Immerhin basiert die Idee darauf Windows und ünnötige Compatimente eines Rechensystems weit außenvor zulassen, was schon mal ein guter Grundgetanke ist(meiner Meinung nach). Es geht auch nur um ein reines Musikwiedergabesystem. HDTV und Blueray spielen hier keine Rolle,wesshalb ich auch keine aktuelle Hardware benötige. und manchmal ist Weniger eben Mehr.
Ich habe nicht so viel technische Ahnung, allerdings kann ich mir gut vorstellen, das das Programm mit einem Ram-Riegel besser auskommt, da es hier ja wie beschrieben ein spezielles verfahren anwendet.
Und das du nun die Wahl der Empfehlung eines überdimensionierten Netzteils an die große Glocke hängst ist etwas übertrieben. Immerhin empfehlen sie nur was sie ausprobiert haben, und evt. hatten sie nunmal gerade eins mit 500Watt zur Hand.



zu Butti2:

wie oben geschrieben ist der Grundgedanke die Musikwiedergabe von Windows und alle anderen unwichtigen Störfaktoren abzuschotten, sowie Hardwarecomponenten wie unwichtige Ports und andere Einflüsse auf den Computer abzuschalten.
Technisch genau kann ich dir das nicht erklären, ich gebe nur das wieder was ich gelesen und gehört habe.
Dumm hört sich der Gedanke für mich nicht an und ist es immerhin wert genauer betrachtet zu werden.
Die Wiedergabe soll wohl qualitativ besser sein. Bezeugen kann ich das nicht, da ichs noch nicht gehört habe...(Logic aber auch nicht^^)
wenn du noch mehr wissen willst hier ter hp link: http://cplay.sourceforge.net/

naja der Vorteil gegenüber normalen CD Playern ist die Archivierung von viel Musik ohne andauernd cds zu wechseln.
Außerdem gibt es mittlerweile möglichkeiten das digitale signal zu bearbeiten, was z.B. viele neue Receiver machen, was normale CD-Player natürlich nicht bieten können und...
überall sind Störquellen... wir werden sehen wie sich die sache entwickelt.


[Beitrag von derdort am 26. Feb 2010, 23:14 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#7 erstellt: 26. Feb 2010, 23:36

derdort schrieb:
Wenn du der Meinung bist, das du nur Aufgrund sich für dich nicht sinnvoll zusammensetzende Hardware und technischer Grundlagen, bereits sagen kannst, das das System keinerlei verbesserungen erbringt, ohne es einmal gehört zu haben, finde ich das etwas naiv.

Ich denke nicht, dass ich hier in dem Ruf stehe Naiv zu sein. Ich hinterfrage, teste und bilde mir meine Meinung eben NICHT aus der "Klang und Ton". Genaugenommen bin ich das genaue Gegenteil von Naiv.

Ebenso muß ich nicht vom 10 Stock springen um die Schwerkraft zu erproben, noch muß ich ein IDE CD-Rom via USB Adapter anschließen um zu wissen, dass es keinerlei Klangverbesserung geben kann (das ist einer der Schwachsinnigen Tips...).

Du machst auf mich mit dieser Aussage den Eindruck, als würdest Du an "klingende" Stromkabel glauben, sobald man Dir eine "plausible" Erklärung dafür liefert


derdort schrieb:
immerhin gibt es viele Personen die da anderer meinung sind, und ich meine nicht nur den Autor des Artikels. Würde es dich nicht einmal interessieren?

Es gab auch viele Personen die dachten im Jahr 2000 geht die Welt unter... Und 2012 werden wir gemäß Maya-Kalender auch nicht überleben. Ebenfalls gibt es viele Menschen die schon Ufos gesehen haben und von Aliens entführt wurden...

Um auf Deine Frage zurück zu kommen: Nein, interessiert mich tatsächlich nicht.


derdort schrieb:
Immerhin basiert die Idee darauf Windows und ünnötige Compatimente eines Rechensystems weit außenvor zulassen, was schon mal ein guter Grundgetanke ist(meiner Meinung nach).

Klar... Der PC klingt besser, wenn ich z.B. den MSN Explorer deinstalliere (noch einer dieser nonsense Tips...).

Oder wenn ich sämtliche Stromspartechnologien der CPU abschalte, nur um kurze Zeit später die CPU manuell zu untertakten... Mal abgesehen davon, dass die CPU dann immernoch im GigaHertz Bereich arbeitet und somit "böse" Schwingungen abgibt (wieder so ein "toller" Tip...).


derdort schrieb:
Ich habe nicht so viel technische Ahnung, allerdings kann ich mir gut vorstellen, das das Programm mit einem Ram-Riegel besser auskommt, da es hier ja wie beschrieben ein spezielles verfahren anwendet.

Was bringt Dich zu solchen Theorien, wenn Du eigentlich keine Ahnung hast (hast Du gesagt, nicht ich)?

Die Speicherverwaltung wird durch das Betriebssystem vorgenommen. Da gibts keine "speziellen Verfahren" die angewendet werden könnten. Kannste mir glauben, ich habe im Studium genug C++ programmiert um etwas von Speicherallokierung, Paging bis hin zu Mutexen zu verstehen.

Das einzige was durch die Verwendung von 1 RAM Riegel erreicht wird ist, dass Du keinen DUAL-Channel Betrieb mehr nutzen kannst, womit Du den Rechner völlig unnötig ausbremst. Anders ausgedrückt: Der größte Blödsinn den man beim Rechner-Bau machen kann.


derdort schrieb:
Und das du nun die Wahl der Empfehlung eines überdimensionierten Netzteils an die große Glocke hängst ist etwas übertrieben. Immerhin empfehlen sie nur was sie ausprobiert haben, und evt. hatten sie nunmal gerade eins mit 500Watt zur Hand.

Und genau dieses 500W Netzteil klingt dann unheimlich gut... Ist schon klar
Besonders wenn dessen Lüfter die ganze Zeit läuft und dadurch mehr "hintergrundrauschen" abgibt als es der schlechteste CD-Player je könnte...


derdort schrieb:
Bezeugen kann ich das nicht, da ichs noch nicht gehört habe...(Logic aber auch nicht^^)

Hast Recht. Was nicht existiert (Klangverbesserung), kann ich auch nicht beweisen....


Letztendlich soll es mir auch egal sein... Schließlich kannst Du machen was Du willst. Wenn Du gut gemeinte Ratschläge zugunsten von Nonsense ignorierst, dann kann ich Dir aber leider nicht mehr helfen. Da hört mein Horizont auf


[Beitrag von HiLogic am 27. Feb 2010, 15:20 bearbeitet]
Lotion
Inventar
#8 erstellt: 27. Feb 2010, 00:12
Nun, ich habe sowohl cmp+cplay als auch Foobar2000 1.0 mit ASIO4ALL auf einem Notebook installiert und gehe von da an einen externen Wandler.

Gestern habe ich mit einem Freund (der beide Programme nicht kennt) ein paar Lieder im Vergleich gehört und wir beide fanden die Darbietung mit cmp detailreicher und ansprechender als mit Foobar. Die Hardwaretipps sind allerdings etwas sonderbar. Die Software ist grauenhaft zu bedienen und vom Konzept recht strange. Das reine Klangresultat allerdings sehr gut.
HiLogic
Inventar
#9 erstellt: 27. Feb 2010, 02:26

Lotion schrieb:
Gestern habe ich mit einem Freund (der beide Programme nicht kennt) ein paar Lieder im Vergleich gehört und wir beide fanden die Darbietung mit cmp detailreicher und ansprechender als mit Foobar.

Jo, ist klar... Dann erklär mir mal wo der plötzliche Detailreichtum herkommen soll?! Habt ihr die Sache ausgepegelt und via Blindtest verifiziert?

Ich sags ungern nochmal, aber: Foobar2000 ermöglicht BitPerfekte wiedergabe! Mehr ist technisch unmöglich und nicht machbar!
Dilbert
Stammgast
#10 erstellt: 27. Feb 2010, 08:21
@Lotion:

cmp über?, foobar über ASIO?
Wenn bei cmp der Windows-Mixer umgangen wird indem über ASIO oder ähnliche Treiber die Sound-Karte direkt bedient wird während Foobar ohne diese Features über den Windows-Mixer geaufen ist, kann das je nach Einstellungen einen hörbaren Effekt haben. Gggf. hat auch ein Up- und downsamplen (48KHz) stattgefunden, das ebenfalls nachteilig sein kann.

Fragend

Dilbert
arneleiser
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 27. Feb 2010, 08:45
hallo zusammen,
ich hatte immer das problem mit foobar, das ich leichte störgeräusche und knachsen bei der wiedergabe hatte.
mit cmp/cplay habe ich diese geräusche nicht mehr.
die wiedergabe läuft viel sauberer ab.
warum das so ist weis ich auch nicht.
habe 3 verschieden soundkarten an drei verschieden rechnern getestet. das ergebniss war eindeutig. jedesmal hat es zur einer verbesserung geführt.(nicht nur meine meinung)
betreibe ein voll aktives system mit der allocator software.

ich werde meine hifi klammotten (endstufen dcx cdplayer vorverstärker usw.) alle verkaufen.

also an alle die dagegen schiessen(ohne den player überhaut gehört zu haben. toll!!!), erst ausprobieren, und dann lästern.

für mich ist klar, die zukumft gehört dem pc.

gruß arne
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 27. Feb 2010, 09:50

derdort schrieb:

Technisch genau kann ich dir das nicht erklären, ich gebe nur das wieder was ich gelesen und gehört habe.


Der Ketten-Gedanke. Ist in einer Kette ein Glied schlecht, dann ist die ganze Mühe umsonst.
Empfehlenswert ist, insbesonders die Spannungswandlersektion auf dem Mainboard, sowie das Laufwerksgehäuse zweischichtig mit C37 Lack zu versehen. Geschirmte SATA-Kabel sind oberste Pflicht. In einer Fachwerkstatt kann man sich noch die Feinsicherungen des Netzteils gegen deutlich besserklingende austauschen lassen. Was die Software anbelangt, kann ein CPU-Kern nur eine Sache gleichzeitig tun, mehrere müssen sich synchronisieren. Da liegt es auf der Hand, das jede überflüssige Software den softwarinduzierten Jitter reduziert und dessen Entfernung dem Klang zuträglich ist.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):


oops ..... habe ich das geschrieben?


Meine ich das ernst?






[Beitrag von ZeeeM am 27. Feb 2010, 12:03 bearbeitet]
derdort
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 27. Feb 2010, 11:22
guten morgen alle zusammen^^,
vielen dank das sich so viele gemeldet haben.

nochmal zu logic,
damit hier jetzt kein gestreite draus wird eine ernsthaft gemeinte Entschuldigung an dich.
Natürlich respektiere ich deine Meinung, mich hat nur deine aggressive Haltung zu diesem Thema etwas angefahren.


noch mal zum Netzteil^^
ich habe nicht gesagt, das das 500w Netzteil für einen besseren Sound sorgt.
Wenn sie nun mal gerade ein 500w hatten, können sie nunmal kein anderes empfehlen, sie sagen nur, dass es mit diesem gut funktioniert hat.

PS: wie du sehen kannst sind auch andere meiner Meinung: Erst hören, dann urteilen.
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Feb 2010, 12:02

derdort schrieb:
Erst hören, dann urteilen.


Erst verifizierte (Doppel-)Blindtests machen, dann allgemeine Behauptungen à la "X klingt eindeutig besser als Y" in die Welt setzen.
analog+
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 27. Feb 2010, 13:30
Hallo,

nun möchte ich mal ausführlicher zum CMP-Projekt Stellung nehmen:

Es geht bei alledem nicht um „bitperfect“, es geht um Jitter.
Auch ein verjitterter Datenstrom ist i.d.R. „bitperfect“.

Das Problem bei der Audiowiedergabe ist der DA-Wandler. Der hat die Aufgabe, die angelieferten Datenpakte in analoge Spannungen umzuwandeln. Das funktioniert auch bei sehr hochwertigen Wandlern nur dann zufriedenstellend, wenn das Datensignal kontinuierlich , also sauber getaktet angeliefert wird.
Das Ergebnis der Wandlung hängt also ab vom Aufwand der getrieben wird um das sicherzustellen.. Teuere Wandler/Streamingeinheiten (z.B. von Linn, Naim) puffern dazu intern die komplette Musikfile um sie dann neu getaktet auszulesen und dem Wandler zu übergeben.
Dazu verwenden die intern einen kleinen Rechner mit einem Embedded Betriebssystem,
meist auf Linuxbasis (wg. lizenzfrei und offen), der dann auch ggflls. Upsampling , Netzwerkkommunikation und anderes übernimmt..
Preiswerte Dac`s treiben hier weniger Aufwand, der Grund, warum die auch bei gleichen DA-Wandlern nicht so gut klingen.

Das CMP-Projekt versucht nun, mit preiswerter Standardhardware und Windows vergleichbare Ergebnisse zu erzielen (was meiner Meinung nach unglaublich gut gelungen ist).
Für die normale Datenverarbeitung ist es relativ egal, wie genau getaktet wird. Die interne Windowsclock ist nicht konstant, der Takt oszillert um den Sollwert. Das wird gemacht, um Störspitzen zu mildern (EMV-EMB) „Clock Spreading“.
Weiterhin stören Zeitverzögerungen beim parallelen Verarbeiten zahlreicher Prozesse und Anwendungen das jeweilige Ergebnis nicht, der Rechner wird höchstens langsamer.
Beim Auslesen von Audiofiles stimmt das nicht mehr, ob die langsamer oder schneller angeliefert werden wirkt sich am DA-Wandler sehr wohl aus. Denn der erzeugt ein analoges Musiksignal, auch kleine Unterschiede darin kann man hören.

Am Jitter setzt also das Open-Source Projekt an, CMP ist dabei der Kern.
Unter CMP werden bereits einige Windowsprozesse tempörär deaktiviert, der Explorer in den Hintergrund gesetzt und dann der Player gestartet. Dabei ist es zunächst egal, welchen Player man verwendet, man kann auch Foobar in CMP einbinden, CPlay muß nicht zwingend verwendet werden.
Richtig gut wird das Ganze dann, wenn man statt Windows das Embedded-Windows unter Minlogon einsetzt. Das ist ein abgespecktes, schlankes Windows das von Microsoft für Embedded-Systeme u.a. für die Prozesssteuerung zur Verfügung gestellt wird. Dabei werden z.B. die gestarteten Prozesse auf ein Drittel vermindert und der Systemoverhead drastisch reduziert.. Da jetzt nicht mehr alle Funktionen des normalen Windows genutzt werden können, empfiehlt sich dessen Einsatz auf einem separaten Rechner.

Dazu werden Vorschläge gemacht, es gibt mehrere Möglichkeiten; vom „alten“ 45-nm Prozessor über den Doppelkern-Atom mit Mini-ATX-Mainboard bis zum neuen I3-Prozessor mit H55/56 Chipsatz. Man kann das Ganze in eine schickes Zalmangehäuse mit Touchscreen packen oder in ein billiges HTPC-Gehäuse , wie man will. Einige haben auch Notebooks verwendet, im zugehörigen Forum kann man dazu nachlesen.
Wieviel man dann von den weiter vorgeschlagenen Optimierungen vornehmen will, kann man selbst entscheiden und erhören, deren Umfang ist abhängig von der eingesetzten Hardwarebasis. Meine Erfahrung ist, möglicht viel davon zu machen.
Auch der Einsatz eines dezidierten Asio2-Treibers für den Dac wirkt sich aus! Asio4All ist , da nicht Dac-spezifisch, zwar besser als nichts aber nicht optimal.

Interessant wäre auch die Möglichkeit, den Rechner als Client zu betreiben der dann über das Netzwerk gesteuert wird.

Zum Resampeln:
Auch hier kann man selbst entscheiden, ob man das einsetzen will, CPlay zwingt nicht dazu; will man`s, hat man zwei Methoden zur Auswahl. Das Ergebnis eines Resamplings hängt übrigens immer ab von Genauigkeit, mit der das passiert. Es ist klar, dass eine Software, die das mit 16-Bit Genauigkeit macht, nicht das Ergebnis einer 64-Bit Genauigkeit bringt. Linn und Naim arbeiten hier intern mit sehr hoher Genauigkeit, was gut hörbar ist (CPlay mit 64 Bit).
Resampled werden übrigens nur CD-Daten, hochaufgelöste Formate nicht.
Also auch hier anhören und probieren. Meine Erfahrungen damit sind positiv, allerdings abhängig vom Musikmaterial.

Überhaupt: Ausprobieren!
Hier wird nichts verkauft, man kann die Open-Source-Software runterladen und testen.
Ich habe so angefangen, zum Testen mit meinem Notebook, und dann gemerkt, wie erheblich die Verbesserungen auch ohne Minlogon bereits waren. Übrigens ist mir aufgefallen, dass es ein Unterschied ist, ob ich das Notebook (HP) über sein Steckernetzteil oder den eingebauten Akku betreibe, letzteres ist besser. (Dazu: Ich habe mir seinerzeit eine separate Stromleitung vom Zähler zur Anlage legen lassen – mit Netzstrom habe ich also an sich keine Probleme).
Auch mein externer Dac regiert auf Akkustrom sehr positiv.

Das CMP-Projekt ist im Fluß, es lebt von Feedback und Austausch der Anwender. Es ist zwar einfach, aber nicht trivial. Und man muß sich eben mal die Mühe machen auch die Erklärungen zu lesen, die dort z.B. zum Thema Jitter und Upsampeln gegeben werden.
Das Ganze ist weder Voodoo noch Hexenwerk.
An der Programmoberfläche muß allerdings noch gearbeitet werden...

Noch ein Tipp für den, der`s trotzdem wagen will:
In der (englischen) Software sind die Pfadangaben in der Ini-File von CMP (.pth) natürlich englisch bezeichnet, unser deutsches Windows versteht das nicht, Es muß also z.B. statt „program files“ „Programme“ und statt „windows“ „Windows“ heißen; dann wird z.B. auch der Player gefunden .

Und Cue-Sheets: Die müssen im selben Ordner liegen wie die Musikfiles Ich erstelle sie einfach und schnell mit dem „Recursive Cue Creator“, einer simplen Java-basierten Anwendung. mit der das auch nachträglich noch schnell und einfach auf Knopfdruck geht.
EAC finde ich hier umständlicher.

Viele Grüße
Butti2
Stammgast
#16 erstellt: 27. Feb 2010, 13:58
Wurden die gehörten Unterschiede auch im Blindtest verifiziert?

Grüße
analog+
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 27. Feb 2010, 14:12
Ja, mehreren Freunde und Sohn - alle wußten nicht was läuft. Der Unterschied ist allerdings sehr deutlich...

Grüße
HiLogic
Inventar
#18 erstellt: 27. Feb 2010, 15:22

analog+ schrieb:
Der Unterschied ist allerdings sehr deutlich...

Jup... So deutlich, dass z.B. ich gar nichts gehört habe...

Glaubst Du den ganzen Mist wirklich den Du da schreibst?!


analog+ schrieb:
Weiterhin stören Zeitverzögerungen beim parallelen Verarbeiten zahlreicher Prozesse und Anwendungen das jeweilige Ergebnis nicht, der Rechner wird höchstens langsamer. Beim Auslesen von Audiofiles stimmt das nicht mehr, ob die langsamer oder schneller angeliefert werden wirkt sich am DA-Wandler sehr wohl aus. Denn der erzeugt ein analoges Musiksignal, auch kleine Unterschiede darin kann man hören.

Du selbst hast gesagt, dass "gute Player" aus dem Speicher spielen... Das macht übrigens JEDER Player, denn mir ist keiner bekannt, der keinen Pre-Buffer zum lesen der Audio-Daten hätte. Ob Du nun den kompletten Track oder nur 1 Minute in die Zukunft pufferst ist dabei völlig unerheblich.

Whatever: Die Datenübertragung vom RAM zu den einzelnen Schnittstellen und Bussystemen liegt heute bei mehreren GigaByte / Sekunde. Ein Audio PCM Stream hat je nach Sample-Rate max. 10 MegaByte / Sekunde... Selbst wenn Du CPU und RAM mit Prime95 voll auslasten würdest, würde das immernoch nicht reichen um die Audio-Übertragung zu S/PDIF oder USB ins schwanken zu bringen!


analog+ schrieb:
Am Jitter setzt also das Open-Source Projekt an, CMP ist dabei der Kern.

Ah ja... Der BÖSE Jitter der jeden Wandler aus dem Takt bringt... In der Netzwerktechnik wo 10GigaBit über Kupfer realisiert werden ist das durchaus ein Problem, bei der Audio-Übertragung (was so ziemlich die lächerlichste Form der Datenübertragung ist), ist das lediglich theoretisches Blabla. Wird bevorzugt gerne dann genannt, wenn alle anderen Argumente bereits wiederlegt wurden.


analog+ schrieb:
Unter CMP werden bereits einige Windowsprozesse tempörär deaktiviert, der Explorer in den Hintergrund gesetzt und dann der Player gestartet

Ich vermute Du weisst nicht 100% wovon Du sprichst. Der Explorer selbst übernimmt das Window und Task-Management. Wenn Du den in den Hintergrund setzt (was gar nicht möglich ist), dann hast Du ganz Windows abgeschossen!

Davon abgesehen werden untätige (idle) Prozesse von jedem Betriebssystem ohnehin in den Wait oder Sleep-State versetzt und machen daraufhin vorerst gar nichts mehr. Dafür braucht man kein CMP!


analog+ schrieb:
Richtig gut wird das Ganze dann, wenn man statt Windows das Embedded-Windows unter Minlogon einsetzt. Das ist ein abgespecktes, schlankes Windows das von Microsoft für Embedded-Systeme u.a. für die Prozesssteuerung zur Verfügung gestellt wird

Bullshit! Minlogon selbst ist noch kein abspecktes Windows. Du startest lediglich ein paar Prozesse weniger (wobei mir hier überhaupt noch jemand beweisen muß, dass das etwas bringt) und arbeitest per Default als User "System". Vom Sicherheitsaspekt ist das schonmal grob fahrlässig, aber ok... Darum solls hier nicht gehen.


analog+ schrieb:
Übrigens ist mir aufgefallen, dass es ein Unterschied ist, ob ich das Notebook (HP) über sein Steckernetzteil oder den eingebauten Akku betreibe, letzteres ist besser.

Genau. Ich finde es ja immer Klasse wie ihr selbst an eurer glaubwürdigkeit sägt, denn: Wer Dich jetzt noch für voll nimmt, der hat andere Probleme als CMP...


fe-lixx schrieb:
Man beachte den Status des Users und den Ort, an dem sich der Thread befindet. Hexenjagd im 21. Jh. oder angemessene Behandlung von Trollen und deren Gefolgen? ;)

Hydrogenaudio hat einen Riesen-Vorteil anhand deren AGBs... Jeder der nur dummes Zeug labert ohne Substanz und Beweisgehalt, der wird gesperrt/gebanned. Somit steht natürlich das ganze cPlay Gelumpe auf sehr wackeligen Füßen


[Beitrag von HiLogic am 27. Feb 2010, 16:54 bearbeitet]
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 27. Feb 2010, 15:51
Das Thema gab's übrigens natürlich auch schon bei Hydrogenaudio.

Man beachte den Status des Users und den Ort, an dem sich der Thread befindet. Hexenjagd im 21. Jh. oder angemessene Behandlung von Trollen und deren Gefolgen?
Lotion
Inventar
#20 erstellt: 27. Feb 2010, 16:08

HiLogic schrieb:

analog+ schrieb:
Der Unterschied ist allerdings sehr deutlich...

Jup... So deutlich, dass z.B. ich gar nichts gehört habe...



Nun, das kann viele Gründe haben:
- Du hörst schlecht.
- Du kannst den Unterschied nicht hören, weil Du in Vergleichshören nicht geübt bist.
- Deine Anlage ist nicht gut genug, um Unterschiede herauszustellen
- Du hast die Software/Hardware falsch konfiguriert

@butti2: Nein, wir sind alle sehend, aber kurzsichtig.


[Beitrag von Lotion am 27. Feb 2010, 16:09 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#21 erstellt: 27. Feb 2010, 16:13
Genau so wirds sein... Was hälst Du von meiner Begründung: Das ganze ist wirkungsloser Kappes?

In der Voodoo Ecke wäre das ganze Thema besser aufgehoben...


[Beitrag von HiLogic am 27. Feb 2010, 22:14 bearbeitet]
analog+
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 27. Feb 2010, 16:37
Das mit den Trollen finde ich interessant.

HLogic übrigens hat um 15.21 (Beitrag 18) auf einen Beitrag ( Nr.19) geantwortet, der erst um 15.51 eingestellt wurde...?
vstverstaerker
Moderator
#23 erstellt: 27. Feb 2010, 16:50
Er hat nicht geantwortet sondern seinen Beitrag danach editiert
HiLogic
Inventar
#24 erstellt: 27. Feb 2010, 16:54
Hehe. Ich wusste, dass das für Verwirrung sorgt Ich wollte allerdings nicht extra einen 2ten Post erföffnen.
P.S.: Eben habe ich den Beitrag nochmal editiert...


[Beitrag von HiLogic am 27. Feb 2010, 16:55 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#25 erstellt: 27. Feb 2010, 16:59

HiLogic schrieb:
Der Explorer selbst übernimmt das Window und Task-Management.


Das ist falsch.
Mit dem Prozessscheduling hat der Explorer nix zu tun. Der ist einfach nur die Shell und mehr nicht. Windows läuft auch ohne den Explorer.
Anyway... Für einen PC ist es eine Popelaufgabe ein Puffer zu füllen aus dem dann die Daten, unabhängig von irgendwelchen Taktbefindlichkeiten des Rechners, von einwm DAC genau ausgelesen werden. Der Puffer muss nur gross genug sein und der Playersoftware sagen, das sie mal pausieren soll, wenn der Puffer voll ist. Fertig ist der Lack.
Auch bei dem Naim-DAC wird ein Reclocken mit Puffer als teures High-Tech verkauft.


[Beitrag von ZeeeM am 27. Feb 2010, 17:00 bearbeitet]
Kharne
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 27. Feb 2010, 17:07
Wieso sind Trolle immer davon überzeugt, dass sie selbst Heilsbringer und keine Trolle seien :.?
HiLogic
Inventar
#27 erstellt: 27. Feb 2010, 17:10

ZeeeM schrieb:
Das ist falsch.
Mit dem Prozessscheduling hat der Explorer nix zu tun. Der ist einfach nur die Shell und mehr nicht. Windows läuft auch ohne den Explorer.

Ja richtig, Process & Memory-Management ist Aufgabe des Kernels. Ich wollte die Erklärung, bzw. Antwort aber nicht komplexer machen als sie es ohnehin schon ist.

Du hast natürlich auch Recht, dass "Windows" (wenn man es so versteht, dass Windows = Kernel ist) ohne Explorer noch läuft, aber es ist wie bei Linux: Ohne Bash oder eine sonstige Shell (in diesem Fall der Explorer), kannst Du nichts weiteres starten. Der Kernel läuft zwar, aber mehr auch nicht.


[Beitrag von HiLogic am 27. Feb 2010, 17:11 bearbeitet]
analog+
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 27. Feb 2010, 17:40
CMP ist eine Shell...Die verwendet einen eigenen Explorer, den sogenannten File-Explorer.
Kharne
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 27. Feb 2010, 17:48
Was ist das denn für ein Schwachsinn?

Wo liegt der Sinn eine eigene Shell zu programmieren?
Soll das etwa besseren Klang bringen?
Ist sie denn auch ordentlich geschrieben, oder stürzt sie dauernd ab?
Umd läuft sie auch parallel zu Windows? Stabil?
Wie ist die Performance? Kann (darf) man nebenher noch spielen oder im Inet surfen, oder zwingt das jeden HighEnd Rechner in die Knie?
Ach ja ich vergass: Man darf ja nur spezielle Hardware mit einer speziellen Konfiguration nutzen.


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Wer wirklich so doof ist sich so einen Rechner zusammenzubauen, dem seien Be Quiet Dark power pro Netzteile empfohlen, die sind relativ leise....


[Beitrag von Kharne am 27. Feb 2010, 17:49 bearbeitet]
RamonesMania
Stammgast
#30 erstellt: 27. Feb 2010, 19:59
Ist zwar leicht OT, möchte aber keinen neuen Thread aufmachen..

Ich habe mir gerade CMP heruntergeladen (bin durch die Diskussion neugierig geworden), und zwar hier.

Beim Download schlägt mein Virenscanner (Kaspersky) Alarm, merkwürdig, sourceforge.net galt bei mir immer als zuverlässige Quelle.

Also die betroffene Datei flugs zu Virustotal hochgeladen, da ergibt sich ein uneinheitliches Bild:



Hier der direkte Link zu den Ergebnissen:
http://www.virustotal.com/de/analisis/9f0bf383a032d2301f1a3a74f65e8a1469fdcdac8ce8518e363c2aa4aa0a8b29-1263724387

Ich mag noch nicht so recht glauben, daß es sich hier tatsächlich um einen Schädling handelt, wollte euch die Info aber auch nicht vorenthalten.

P.S.: So wird mir der vollendete Klanggenuss wohl vorerst verborgen bleiben, macht aber nix

[edit]
So, ich habe etwas weiter geforscht und diesen Beitrag bei Klang&+Ton gefunden: Link.
Scheint also ein Fehlalarm seitens diverser Virenscanner zu sein.
[/edit]


[Beitrag von RamonesMania am 27. Feb 2010, 20:30 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#31 erstellt: 27. Feb 2010, 20:10

Kharne schrieb:

Wo liegt der Sinn eine eigene Shell zu programmieren?


Macht schon Sinn, wenn man einen reinen Player bauen will und mit den Resourcen sparen möchte.
Wenn das Ding nur ein Display und ein paar Knöppe hat, dann brauch man den Explorer nicht mehr.
So ein XPEmbedded kann man bis auf weniger als 40 MB strippen und man verpasste dem Ding eine Shell, die nur das macht, was man von dem Gesamtgerät verlangt.
derdort
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 28. Feb 2010, 11:29
die Diskusion hat sich ja besser entwickelt als erwartet,
umd ich bin zu unwissend um mitreden zu können
playmate
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 28. Feb 2010, 12:05
Sehr geehrtes Forum,

Es scheint ein wenig Bewegung und "offene ohren" in das Thema cMP2 gekommen sein.
Eigentlich hab ich den Anstoß für diese bemerkenswerte Software vor ein paar Wochen gegeben, aber nach den maßlos perfiden Äusserungen von HiLogic zum Thema, schien es mir eigentlich Grund genug dieses Forum nicht weiter zu verfolgen.
...sorry, aber wozu gibt es eine Moderation in diesem Forum ?
Mein Anliegen war es nicht mich zu Profilieren oder zu Behaupten.
Klar können wir unterschiedlicher Meinung sein, aber der Gebrauch von der von HiLogic verwendeten Sprache, find ich ganz einfach übel und unverschämt !

So viel dazu.

Das cMP2 System habe ich seit über einem Jahr bei mir in Betrieb und es ist ganz einfach hervorragend. - und läuft völlig stabil!
Sicherlich gibt es einige Maßnahmen des Projektes die nicht gleich nachvollziehbar oder die sich gleich in hörbare Verbesserungen erschließen, aber in der Summe von allen knapp 100 Punkten, ist da richtig viel zu holen:

der cMP Modus selbst ist eine sehr hörbare Ergänzung zu cPlay, aber speziel der "kritische" minlogon und die Voltage bzw. -Taktungs Modifikationen sind von großer Bedeutung. -i.e. eine deutlich ruhigere und präziesere Darstellung.
Wer das nicht hören kann, sollte sich ein anderes Hobby zulegen.

Übrigens hat cMP über 2500 Nutzer weltweit und ist ein Projekt das schon seit 2007 eine enthusiastische Folgschafft hat....auch von Profis aus der High-end Industrie die mit einer gewisser "Sorge" sehen wie dieses Projekt Ihr den Markt schmälert.
Etliche Hörtest Vergleiche hat es in den USA gegeben und dort hat sich dieses System gegen die ganz "Großen" von Ayre, Linn, Wadia, dCS Scarlatti und andere behaupten können.... und in dieser Tatsache liegt natürlich der Gedanke nah das nicht alle begeistert sind !
Wer es nicht glauben will, der soll mit seinem CD-Player glücklich bleiben.
premiumhifi
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 28. Feb 2010, 14:11
ich bin da ganz auf der seite von hilogic !

denn, an welcher stelle hat er aus technischer sicht unrecht ?


[Beitrag von premiumhifi am 28. Feb 2010, 14:15 bearbeitet]
Dilbert
Stammgast
#35 erstellt: 28. Feb 2010, 15:38
Verfolge gerade diesen diesen Fred mit Interesse und hab mir mal die Homepage von cmp2 angeschaut.

Das "Geheimnis" - neben den mehr auf Voodoo beruhenden Ansätzen - ist wohl das upsampling aller Audio-Daten auf 24/192 mit dem SRC-Code (Secret-Rabbit-Code), und die Übertragung dieser Daten über ASIO2 an eine Soundkarte, die mit 24/192KHz angesteuert werden kann. Das Upsamplen soll die anschliessende Analogisierung auf der Sounkarte verbessern, da 192KHz gegenüber z.B. 44.1KHz eine bessere Annäherung an ein analoges Signal liefert. Wenn ich mich recht erinnere wird dies auch beim Benmark DAC1 so gemacht und auch andere "High-End"-DACS heben auf die Vorteile ab.

Ich lehne mich jetzt mal ganz...zzz weit aus dem Fenster und vergleiche den Interpolationsalgorithmus mit einer Subpixel-Interpolation in der Bildverarbeitung, bei der auch auf Grund der Kentniss der benachbarten Grauwerte der virtuelle "Grauwert-Verlauf" innerhalb des Pixels angenähert wird. Warum und inwieweit ein analoges Signal das aus einer solchen Interpolation gewonnen wird, mehr Ähnlichkeit mit dem analogen "Original" aufweisen soll oder aber auch "falsch" sein kann, geht daraus aber nicht hervor. Ich habe auch noch keine solche Gegenüberstellung gesehen.

Bei der Durchsicht der Spezifikationen kam mir ein ganz anderer "Verdacht" auf: zum Einen ist bei cPlay von einem DSP die Rede und ausserdem wird als Minimum ein PIV besser ein Dual-Core empfohlen. Also zum reinen Abspielen einer 16/44.1 Audiodatei (wav oder flac) reicht ein PIII/500MHz völlig aus (ASIO+Terratec EWX 24/96) da gibt es keine Störungen oder Artefakte (ich muss mal schauen, wie das mit foobar2000 und aktiviertem SRC-Plugin aussieht). Wenn ich jetzt also das Signal schon "interpoliere", dann kann ich es auch gleich aufhübschen, soll heissen sounden, und das kann dann in der Tat beeindruckender klingen, als wenn ich nur das originäre 16/44.1 Signal analogisiere.

Grüsse

Dilbert

Edit: Satzzeichen


[Beitrag von Dilbert am 28. Feb 2010, 15:42 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#36 erstellt: 28. Feb 2010, 17:55

playmate schrieb:
Mein Anliegen war es nicht mich zu Profilieren oder zu Behaupten.

Ach nein? Warum denn sonst hast Du Dich hier neu registriert und Deinen ersten Post zu ausgerechnet diesem Thema abgegeben?



Dilbert schrieb:
Das "Geheimnis" - neben den mehr auf Voodoo beruhenden Ansätzen - ist wohl das upsampling aller Audio-Daten auf 24/192 mit dem SRC-Code (Secret-Rabbit-Code), und die Übertragung dieser Daten über ASIO2 an eine Soundkarte, die mit 24/192KHz angesteuert werden kann. Das Upsamplen soll die anschliessende Analogisierung auf der Sounkarte verbessern, da 192KHz gegenüber z.B. 44.1KHz eine bessere Annäherung an ein analoges Signal liefert. Wenn ich mich recht erinnere wird dies auch beim Benmark DAC1 so gemacht und auch andere "High-End"-DACS heben auf die Vorteile ab.

So hab ich es auch verstanden. Resampled cPlay eigentlich starr auf die 192Khz? Wenn ja, dann wäre das nicht sonderlich produktiv.

Da 192Khz kein vielfaches von 44.1Khz (dürfte wohl die häufigste Quelle sein), muß ein asymmetrisches Upsampling erfolgen. Somit werden Werte "reingequetscht" um auf die Zieltaktung zu kommen. Das macht SoX zugegebenermaßen besser als andere Resampler, hat mit dem "Original" aber nicht mehr viel zu tun.

Den SoX Resampler gibts übrigens auch für Foobar2000 als Plugin und bietet hier auch die einigermaßen sinnvolle Option "Upsampling x2" und "Upsampling x4".


[Beitrag von HiLogic am 28. Feb 2010, 20:50 bearbeitet]
Dilbert
Stammgast
#37 erstellt: 28. Feb 2010, 20:21
Da auch USB-Dacs angesprochen werden und die Beschränkung auf 96KHz bemerkt wird, gehe ich mal einfach davon aus, dass die Upsample-Rate eingestellt werden kann, denn ansonsten wäre man ja auch auf hochwertigere Sound-Karten beschränkt, die 24/192KHz können.
Ich denke auch, daß man das Problem mit dem krummmen Faktor z.B. bei 44.1 auf 192KHz durch aufwendige Interpolationsalgorithmen durchaus in den Griff bekommen kann, so daß man zumindest nichts kaputtmacht, aber ob dies der Klangverbesserung dient?
Ich habe eigentlich das Upsamplen auf eine fixe Rate (z.B. auf 48KHz bei vielen Consumerkarten) immer als eine schlechtes Lösung angesehen, um den HW/SW-Aufwand bei der D/A-Wandlung unterschiedlicher Abtastraten zu reduzieren.

Grüsse

Dilbert


[Beitrag von Dilbert am 28. Feb 2010, 20:24 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#38 erstellt: 28. Feb 2010, 20:29

Dilbert schrieb:
Da auch USB-Dacs angesprochen werden und die Beschränkung auf 96KHz bemerkt wird,....


Muss ich jetzt irgendwas an meiner EMU0202 USB machen, damit sie nicht mehr 192KHz kann?
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