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Frage an die Rip-Profis

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Autor
Beitrag
Spike_muc
Stammgast
#1 erstellt: 04. Jul 2008, 12:02
Hi Leute,

folgendes Thema:

Ich würde jetzt gerne damit beginnen meine CD´s alle auf Festplatte zu bannen um dann über NAS und dann vom AV-Receiver direkt auf die Dateien zuzugreifen (Denon AVP-A1HD), evtl. auch über ein Sonos-System.

Wenn ich es richtig verstanden habe wäre Flac das vernünftigste, da wohl WAV ein "dummes" Format ist (und natürlich weniger Platz braucht).

Nun habe ich EAC installiert und eingerichtet. Ein entsprechendes rippen einer CD dauert relativ lange.

Daher die Frage:
Wäre es nicht auch möglich die CD´s als WAV über Windows Media Player oder itunes einzulesen. Da wird dann doch auch der Albumtitel usw mit gespeichert. Danach die gesamten Alben dann erst in Flac zu wandeln.

-> ergibt sich daraus ein Problem bzgl. der Dateien und dieser Tags ?
-> ist die Qualität der ausgelesenen Daten hörbar schlechter über die WMP Lösung als über EAC ?

Oder welche Tipps, Softwarelösungen oder Reihenfolge würdet Ihr Vorschlagen ??

danke

spike
Spongonaut
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 04. Jul 2008, 12:19
Hi spike,

ich benutze dbpoweramp reference (www.dbpoweramp.com) - das kostet zwar 36 US$ (ca. 23 Euro), erledigt aber alle Schritte (Rippen, Überprüfung der gerippten Daten, Taggen, Cover einbinden, Datei benennen, in gewünschtes Dateiformat konvertieren und in den richtigen Ordner speichern) selbständig...bei 1400 CDs war mir das die paar Euronen wert.

Meines Wissens nach bieten WMP und iTunes keine Möglichkeit zum sicheren Rippen, deswegen geht das etwas schneller als bei EAC (das soo langsam nun aber auch nicht ist)...da würde ich eher ein bißchen länger warten und dafür einen fehlerfreien Rip auf der Platte haben.

Gruß,

Rolf
Spike_muc
Stammgast
#3 erstellt: 04. Jul 2008, 12:55

Spongonaut schrieb:
Hi spike,

ich benutze dbpoweramp reference (www.dbpoweramp.com) - das kostet zwar 36 US$ (ca. 23 Euro), erledigt aber alle Schritte (Rippen, Überprüfung der gerippten Daten, Taggen, Cover einbinden, Datei benennen, in gewünschtes Dateiformat konvertieren und in den richtigen Ordner speichern) selbständig...bei 1400 CDs war mir das die paar Euronen wert.

Meines Wissens nach bieten WMP und iTunes keine Möglichkeit zum sicheren Rippen, deswegen geht das etwas schneller als bei EAC (das soo langsam nun aber auch nicht ist)...da würde ich eher ein bißchen länger warten und dafür einen fehlerfreien Rip auf der Platte haben.

Gruß,

Rolf


Danke für Deine Antwort..

Habe mir das Programm eben mal runtergeladen und auch von der Codec-Central den Flac Codec geladen. Sieht ganz gut aus das ganze. Nachdem Du ja scheinbar mit 1400 CD`s eine gute Erfahrung hast....

Was sollte ich denn alles entsprechend einstellen um optimale Ergebnisse seitens Qualität als auch Performance zu erzielen. Auf was ist noch zu achten..

Sorry wenn ich so frage, aber das Thema ist gänzlich neu für mich und man kann sich zu der ganzen Sache totlesen und weiss noch immer nichts.. ;-)

danke

spike
Spongonaut
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Jul 2008, 13:26
Hi spike,

hier sind meine Settings:

A. Options
Ripping method: secure
AccurateRip: eingeschaltet
MetaData / Write ID Tags - nach deinen Anforderungen; ich habe:
AccurateRip Result
Album Art
Album Artist
Compilation Flag
Disc Number
Genre
Style
ISRC
UPC
Encoder
Encoder Settings
Force no date on year
Custom tag : ALBUMARTIST (manche UPnP Server verstehen 'Album Artist' nicht)


B. Hauptfenster Einstellungen Links
Rip to: FLAC
Path: H:\Music\FLAC\ (bitte anpassen )
Naming:[IFCOMP][IFVALUE]album artist,[album artist],Various Artists[]\[album][IFMULTI] Disc [disc][]\[track] - [artist] - [title][][IF!COMP][IFVALUE]album artist,[album artist],[artist][]\[album]\[artist] - [track] - [title][]
(nicht fragen, einfach kopieren - erzeugt Unterverzeichnisse für Album Artist / Albumname und Titel im Format Artist - Track - Trackname)

C. Hauptfenster Einstellungen Mitte
Encoder: Compression Level 6
DSP:
- ID Tag processing
Map Artist -> Album Artist, Artist -> ALBUMARTIST
(wie gesagt, ich hatte da ein paar Probleme mit alten Twonkyversionen und FLAC Tags, und jetzt bleibt's halt so )
- ReplayGain
Calculate Track Gain + Album Gain (Album identified by Album ID Tag)


That's it...funktioniert für mich sehr gut.


Gruß,

Rolf
Spongonaut
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 04. Jul 2008, 13:35
Wo ich eh schon mal dabei bin...das Forum ist ja eigentlich eine hervorragende Backup-Lösung

Für den iPod muß man natürlich nach MP3 konvertieren, dazu nimmt man den Batch Converter.

Converting to: MP3 (Lame)
Target: Quality VBR, Regler rechts am Anschlag (gibt so 200 - 240 kbps)
Encoding: slow
Output Location: 'Folder' H:\Music\MP3\ , 'Dynamic' [IFCOMP][IFVALUE]album artist,[album artist],Various Artists[]\[album][IFMULTI] Disc [disc][]\[track] - [artist] - [title][][IF!COMP][IFVALUE]album artist,[album artist],[artist][]\[album]\[artist] - [track] - [title][]
DSP Effects: ID Tag Processing
- Deletions: alle 4 replaygain tags (der iPod kennt ReplayGain nicht, ich lasse stattdessen MP3Gain über die MP3s laufen)
Spike_muc
Stammgast
#6 erstellt: 05. Jul 2008, 17:12
Hi,

das Programm ist wirklich super und die Performance auch deutlich besser als mit EAC, trotz Secure Modus usw..... danke für diesen Tipp !

Sag mir bitte noch was zu diesen Einstellungen bzw. was die bringen bzw. ich davon habe...
Da muss ich dann zusätzlich wohl das DSP Paket laden.....


DSP:
- ID Tag processing
Map Artist -> Album Artist, Artist -> ALBUMARTIST
(wie gesagt, ich hatte da ein paar Probleme mit alten Twonkyversionen und FLAC Tags, und jetzt bleibt's halt so )
- ReplayGain
Calculate Track Gain + Album Gain (Album identified by Album ID Tag)


danke

spike
BillGehts
Stammgast
#7 erstellt: 05. Jul 2008, 17:49
Natürlich ist die Performance besser als mit EAC, dafür ist die Qualität aber auch deutlich schlechter. Mir ist kein Programm außer EAC bekannt, dass CDs wirklich exakt auslesen kann.

Ansonsten kannst Du Dir das FLAC kodieren auch sparen und MP3 draus machen.
Spongonaut
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 06. Jul 2008, 14:30
@ spike:

Die Map-Einstellunger bewirken, daß der Wert des 'Artist'-Tags in zwei andere Tags (Album Artist und ALBUMARTIST) kopiert wird.
ReplayGain siehe http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=23

BTW - die dbpoweramp-Website hat ein Forum, in dem die meisten Fragen schon abgehandelt wurden...einfach mal reinschauen.


@ BillGehts:

Dann kennst du jetzt zwei
Schau mal hier http://www.dbpoweramp.com/secure-ripper.htm , da wird das Prinzip erläutert - grob gesagt wird das verwendete Laufwerk zunächst einmalig mit einer bekannten CD (die 'Eichdatenbank' umfaßt m.W. 20000+ Titel) geeicht, um vergleichbare CRCs erzeugen zu können.
Anschließend wird beim Einlesen neuer CDs zuerst ein schneller Rip gemacht und der CRC mit einer Onlinedatenbank verglichen; bei Übereinstimmung ist das Ergebnis ok, wenn nicht, wird 'secure' (wie bei EAC) gerippt. Die Datenbank wird automatisch aktuell gehalten, indem man alle paar Wochen / CDs seine Ripergebnisse zur Datenbank schickt (ob/wie oft ist konfigurierbar)
Im Schnitt sollte das die Ripdauer deutlich reduzieren (und hat es bei mir auch).

Gruß,

Rolf
Spike_muc
Stammgast
#9 erstellt: 06. Jul 2008, 16:41

Spongonaut schrieb:
@ spike:

Die Map-Einstellunger bewirken, daß der Wert des 'Artist'-Tags in zwei andere Tags (Album Artist und ALBUMARTIST) kopiert wird.
ReplayGain siehe http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=23

BTW - die dbpoweramp-Website hat ein Forum, in dem die meisten Fragen schon abgehandelt wurden...einfach mal reinschauen.



Gruß,

Rolf


Und wieder eine Nachfrage.... denn das mit den Tags hab ich nicht wirklich verstanden.... wieso noch einmal ID Tags und dann speichern... genügt es nicht völlig hier die Standardeinstellungen vom Programm zu verwenden. Diese legen die Flac Alben incl. Unterordner problemlos auf der Platte ab...
Oder kommen da die aktuellen NAS Server (dann wohl mit Twonkey) nicht zurecht und deshalb das extra speichern ?

Replay Gain hab ich jetzt brav aktivert ;-)

merci

spike
Spongonaut
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 07. Jul 2008, 12:12
Hi spike,

ich sortiere immer nach Album Artist, nicht nach Artist - und als ich meine Sammlung gerippt habe, hatte ich sowohl SqueezeServer als auch Twonky (4.4.2, glaube ich) installiert. SS konnte nur das eine Tag lesen (Album Artist, glaube ich - bin mir nicht sicher), Twonky das andere (ALBUMARTIST)...deswegen habe ich beide hinzugefügt.
Mittlerweile sollte Twonky auch Album Artist können, ich habe das Setting nur aus Nostalgie beibehalten
Du solltest auch ohne die Mappings auskommen können, wenn du irgenwann meinst, die zu brauchen, kannst du sie via Batch Converter noch hinzufügen.
Generell - probier einfach aus, ob die Defaultsettings für dich ok sind, wenn ja, brauchst du nichts zu ändern

Gruß,

Rolf
Spike_muc
Stammgast
#11 erstellt: 07. Jul 2008, 12:22

Spongonaut schrieb:
Hi spike,

ich sortiere immer nach Album Artist, nicht nach Artist - und als ich meine Sammlung gerippt habe, hatte ich sowohl SqueezeServer als auch Twonky (4.4.2, glaube ich) installiert. SS konnte nur das eine Tag lesen (Album Artist, glaube ich - bin mir nicht sicher), Twonky das andere (ALBUMARTIST)...deswegen habe ich beide hinzugefügt.
Mittlerweile sollte Twonky auch Album Artist können, ich habe das Setting nur aus Nostalgie beibehalten
Du solltest auch ohne die Mappings auskommen können, wenn du irgenwann meinst, die zu brauchen, kannst du sie via Batch Converter noch hinzufügen.
Generell - probier einfach aus, ob die Defaultsettings für dich ok sind, wenn ja, brauchst du nichts zu ändern

Gruß,

Rolf


Merci... das ist gut... denn die ersten 40 CD´s sind jetzt schon eingelesen.
Bin Dir echt mehr als nur dankbar für den Tipp...das Programm ist absolute spitzenklasse. Hab mir jetzt im Vorfeld ja schon einige angesehen.... aber dbpoweramp ist für mich mit Abstand die Nummer 1. Die paar Euros ist das bei weitem Wert.

lg

Flo
Spike_muc
Stammgast
#12 erstellt: 20. Sep 2008, 18:07
Hi,

jetzt ist mir noch was aufgefallen......

Ich hab alles CD´s gerippt... und wenn ich über den Laptop mit dem USB-Laufwerk auf einzelne Flacs zugreife zeigt er bei Dateiinfos die ganzen Tags mit an..

Nun habe ich die Dateien von dem USB-Drive noch auf einen NAS Server kopiert und in mein Arbeitsnetzwerk integriert.... hier zeigt es mir aber dann bei Dateiinfo keine Tags mehr an...

Frage:
1. Liegt es daran das ich auf dem Büronetzwerk dbpoweramp nicht installiert habe ?
2. oder gehen die Tags beim überspielen irgendwie verloren ?
3. wie bekomm ich die wieder her ?

merci

spike
Zummsel
Neuling
#13 erstellt: 28. Aug 2010, 10:48
Hallo Spike_muc,

ganz genau, dbPoweramp generiert zusätzliche Eigenschafftsseiten im Explorer - allerdings bei mir unter Windows 7 nicht :-(

Beim Kopieren gehen die Tags nicht verloren, keine Sorge ...

Ich benutze übrigens "MultiEncoder" und außerdem "Multi-CPU Force" - mit ähnlichen Einstellungen wie >>Spongonaut<<.

Damit habe ich dann parallel (in einer anderen Ordnerstruktur "D:\iTunes") gleichzeitig die MP3-Files für mein iPhone.

Grüße auch aus MUC
Zummsel
Neuling
#14 erstellt: 28. Aug 2010, 11:02
... kennt jemand eine Möglichkeit in dBpoweramp eine CD (Klassik) ein eine Datei zu rippen? Die Titelwechsel sind doch manchmal störend, trotz "Überblenden". EAC kann das, nur möchte ich nicht zwei Tools für die gleiche Sache installieren ...
j!more
Inventar
#15 erstellt: 28. Aug 2010, 15:17

Zummsel schrieb:
... kennt jemand eine Möglichkeit in dBpoweramp eine CD (Klassik) ein eine Datei zu rippen? Die Titelwechsel sind doch manchmal störend, trotz "Überblenden". EAC kann das, nur möchte ich nicht zwei Tools für die gleiche Sache installieren ...


Das ist eine Frage des Players - der muss Gapless-Playback unterstützen. Auf der CD sind ja auch einzelnen Tracks, die der CDP ohne Unterbrechung wieder gibt.
cr
Moderator
#16 erstellt: 29. Aug 2010, 00:43
Auf der CD sind keine einzelnen Tracks, sondern ein Stream, der die Startmarken durch den Subcode definiert (bekanntermaßen ist eine AudioCD kein Dateisystem, wodurch auch die ganzen Ripping-Probleme entstehen).
Wenn korrekt gerippt wird, dann sind die wav- und flac-Dateien allerdings ohne gap hinterenander abspielbar, so es der Player unterstützt. Player, die diese nicht tun, kann man eh vergessen (Ripsoftware sowieso, wenn man hier schon die Hausaufgaben nicht gemacht hat, möchte ich nicht wissen, was sonst noch alles schiefläuft).
DaS Rippen der CD ine EINE Datei ist völlig unnötig und lästig beim Abspielen.
e-factory
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 29. Aug 2010, 16:05

BillGehts schrieb:
Natürlich ist die Performance besser als mit EAC, dafür ist die Qualität aber auch deutlich schlechter. Mir ist kein Programm außer EAC bekannt, dass CDs wirklich exakt auslesen kann.

Ansonsten kannst Du Dir das FLAC kodieren auch sparen und MP3 draus machen.


Doch XLD kann das auch
!Andreas!
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 08. Mrz 2013, 15:56
Problem mit dBpoweramp:

es rippt nicht mehr.

Egal mit welcher CD und mit welchem der beiden XP-Notebooks: das Programm geht die CD durch und schreibt hinter jeden Track: "Error".

Die CD wird nach dem Einlegen aber erkannt, Titel etc. werden zugeordnet

Kann es ein Netzwerkproblem sein? Ich lege die FLAC auf einer USB-Platte (als Fritz.NAS) ab.

Ich würde mich sehr über einen Tip freuen, wo ich mal nachschauen kann!
nenkars
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 08. Mrz 2013, 16:26
kannst du mal eine vollständige log datei von einem fehlgeschlagenen rip posten?

netzwerk als ursache lässt sich ausschließen, indem du die tracks erstmal lokal rippst.
!Andreas!
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 08. Mrz 2013, 18:13
Das Prblem ist, dass es in den letzten 5 Tagen prima funktioniert hat. Als ich ein zweites Notebook im Netzwerk ebenfalls zum rippen eingerichtet habe, hat es noch ca. 2 Std. geklappt, aber seither sind 9 von 10 Versuchen Fehlversuche. Das Laufwerk springt von Titel zu Titel und im dBpoweramp steht dann hinter jedem Titel "Error".

Nun habe ich mal einen Rip gestartet, auf der lokalen Festplatte. "Dummerweise" funktioniert's. Ob es Zufall ist, werde ich mal testen.

Vielleicht kannst Du aber auch was aus der Log-Datei sehen? ...in der Hoffnung, dass Du diesen Text hier meinst:

Error ripping to FLAC, 'Track 1' to 'Z:\WD-MyBook1140-01\FLAC_MUSIK\Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel\Klaviersonaten Nr. 8 - 11 (Alfred Brendel)\01 Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel - moll op. 13 'Pathétique' - 1. Grave - Allegro di molto e con brio.flac'
Error unable to open File 'Z:\WD-MyBook1140-01\FLAC_MUSIK\Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel\Klaviersonaten Nr. 8 - 11 (Alfred Brendel)\01 Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel - moll op. 13 'Pathétique' - 1. Grave - Allegro di molto e con brio.flac' for writing. [clEncoder::BeginConversion]

......den Rest lösche ich lieber mal...


[Beitrag von !Andreas! am 09. Mrz 2013, 13:00 bearbeitet]
j!more
Inventar
#21 erstellt: 08. Mrz 2013, 19:59
Aus welchen Gründen auch immer kann dbpoweramp nicht in das Verzeichnis Z:\WD-MyBook1140-01\FLAC_MUSIK\ schreiben. Versuche mal auf die lokale Platte zu rippen.
nenkars
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 08. Mrz 2013, 20:12
lokal hat er es doch auch versucht, und es scheint zu funktionieren.

dann liegt das problem wirklich irgendwie an einer netzwerk- bzw. rechte geschichte. hast du denn sonst probleme beim lesen und schreiben von und auf dieses laufwerk Z: ? ich kenne selbst dieses Fritz.NAS nicht, deshalb kann ich wenig konkretes sagen, sorry.
j!more
Inventar
#23 erstellt: 08. Mrz 2013, 20:28

nenkars (Beitrag #22) schrieb:
lokal hat er es doch auch versucht, und es scheint zu funktionieren.


Sorry, hatte ich vor lauter Log nicht gesehen.
mightyhuhn
Inventar
#24 erstellt: 08. Mrz 2013, 20:42
ich hab grad keine lust zuzählen wie lang die datei namen sind aber das "nas" wird wohl nur fat sein und das sind shcon stolze datei namen bei
!Andreas!
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 08. Mrz 2013, 21:45
hm - Deteinamenlängen spielen also auch noch eine Rolle!?

Also - ich hoffe mal, dass es schlicht ein Netzwerkproblem ist, was sich durch paralleles Ripping auf zwei Rechnen mit gemeinsamem Speicherort ergeben hat...

Momentan läuft's prima in dem wir auf beiden Rechnern lokal speichern. Später möchte ich es dann auf die Netzwerk-Festplatte ziehen.

Danke für Eure schnelle Hilfe!

Andreas
mightyhuhn
Inventar
#26 erstellt: 08. Mrz 2013, 23:06
probier es aus erstell einfach eine datei mit denn namen = WD-MyBook1140-017FLAC_MUSIK7Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel7Klaviersonaten Nr. 8 - 11 (Alfred Brendel)701 Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel - moll op. 13 'Pathétique' - 1. Grave - Allegro di molto e con brio7flac

mein richtiges nas sagt ab und an auch mal "nein" das limited ist bei weiten nicht so hoch wie die meisten denken oben drauf kommt nach das diese fritzbox sicher keine modernen filesystems unterstützt
sl.tom
Stammgast
#27 erstellt: 09. Mrz 2013, 00:09
Hallo Andreas,

das ist kein Netzwerkproblem, sondern die Dateinamen werden schlichtweg und ergreifend zu lang - speziell bei Klassik, wenn man unbedingt jede Info im Namen unterbringen möchte, wird dieses Limit sehr schnell überschritten. Daran ändert auch ein "modernes" Dateisystem nichts.

Der Grund, warum es auf dem Laptop noch geklappt hatte, lag wohl daran, daß der vollständige Pfad bis zum Arbeitsverzeichnis noch innerhalb des Limits lag - Du hingegen auf der Platte für das NAS ein paar (wenige) Verwaltungsverzeichnisse angelegt haben dürftest, die dann das Limit übersteigen.

Vorsicht: der "Trick", in das Arbeitsverzeichnis (innerhalb des Limits) zu wechseln und von dort aus wiederum die zulässige Länge voll ausnutzen zu können, funktioniert zwar, allerdings kannst Du dann später nicht mehr auf diese Dateien zugreifen - und somit auch nicht sichern, weil Du hierfür stets von der Wurzel aus gehen und zählen mußt!

Für die max. Dateinamenslänge existieren stets zwei Limits:
- max. Länge ohne Pfadangabe (255 unter Unix, 64 unter Windoof - glaube ich zumindest)
- max. Länge incl. aller Pfadangaben (4k - früher 1k - unter Unix, Windoof 0 Ahnung)
Jeweils incl. dem Terminierungszeichen - also Eins weniger.

Aber selbst wenn Du alle Deine CDs mit extrem langen Dateinamen abgelegt haben wirst, kann (und wird es wohl auch mit gegebener Wahrscheinlichkeit) es der Fall sein, daß manch eine Komponente nicht mit derart langen Namen umgehen kann - bei Zugriff via ODBC z.B. ist die Länge incl. aller Pfade auf 255 begrenzt...

Exakt deshalb gibt es diese Tags (oder allgemeiner Metadaten), damit sämtliche Zusatzinformationen vollständig untergebracht werden können und dabei die Dateinamen nicht ausufern müssen.

Gruß Tom
nenkars
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 09. Mrz 2013, 01:59

sl.tom (Beitrag #27) schrieb:
Für die max. Dateinamenslänge existieren stets zwei Limits:
- max. Länge ohne Pfadangabe (255 unter Unix, 64 unter Windoof - glaube ich zumindest)

das hängt wie oben schon geschrieben vom dateisystem ab, nicht vom betriebssystem. und beide zwahlen die du da nennst klingen wie aus den 80ern, aber ich hab gerade auch keinen nerv die echten, aktellen limits zu googlen.

die idee ist nicht verkehrt, aber ich glaube, dass für alle >aktuellen< dateisysteme so ein pfad/name kein problem ist:

'Z:\WD-MyBook1140-01\FLAC_MUSIK\Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel\Klaviersonaten Nr. 8 - 11 (Alfred Brendel)\04 Ludwig van Beethoven – Alfred Brendel - dur op. 14 Nr. 1 - 1. Allegro.flac

das müssten insgesamt 189 zeichen sein, davon 77 der dateiname inkl. endung. harmlos, oder?
j!more
Inventar
#29 erstellt: 09. Mrz 2013, 07:36
Versuch mach kluch - warum nicht einfach ausprobieren?
!Andreas!
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 09. Mrz 2013, 12:06

sl.tom (Beitrag #27) schrieb:


das ist kein Netzwerkproblem, sondern die Dateinamen werden schlichtweg und ergreifend zu lang...



das wäre sicherlich die beste Lösung, dann bräuchte ich die Ordner nur umzubenennen, oder?

Klappt aber trotdem nicht: auch nach Löschen der Ordner mit den superlangen Ordner- und Dateinamen habe ich ein Problem - schwerwiegender als vorher:



Wenn die USB-Plattte an Windows ist, sehe ich alle Musikunterordner, an der Fritzbox angeschlossen kann ich auf die USB-Platte (als NAS) zugreifen, aber innerhalb des Musikordners sehe ich hier keinen Unterordner, keine Datei.

Kann es sein, dass mir die FritzBox übel nimmt, dass ich die USB-Platte zwischenzeitlich an einem anderen Gerät (XP-Notebook) angeschlossen hatte und deshalb keine Inhalte mehr anzeigt? Muss ich die Platte etwa formatieren?
sl.tom
Stammgast
#31 erstellt: 09. Mrz 2013, 16:18
Hi Andreas,

neu formatieren ist hierbei bestimmt nicht nötig - ich könnte mir vorstellen, daß der Mediastreamer im NAS evtl. die Pfade cacht; wenn Du dann die Verzeichnisse umbenennst, könnte der durcheinander kommen.
Auch unterstützt so ein NAS nicht unebdingt beliebig viele Einträge innerhalb eines Verzeichnisses; zudem ist oftmals auch die max. Verschachtelungstiefe begrenzt...

Ich würde an Deiner Stelle den Mediaserver in der Fritzbox neu einrichten, dann sollte das wieder klappen. Ein Blick in dessen Handbuch könnte evtl. auch nicht schaden. Viel Glück.

@nenkars: ich habe eben mal nachgesehen - M$ kann mittlerweile ebenfalls mit 255 Zeichen umgehen, aber incl. aller Pfade.
BTW, in den 80ern war bei spätestens 14 Zeichen Schluß.

Gruß Tom
j!more
Inventar
#32 erstellt: 10. Mrz 2013, 09:26
Du solltest die Platte an Deinen lokalen Rechner anschließen und alle Dateien auf Basis der Tags mit einem Programm wie foobar umbenennen bzw. verschieben. Sei dabei etwas zurückhaltender bei den Dateinamen und beschränke Dich beispielsweise auf Disc/Track/Name. Die Informationen liegen ja in den Dateien und gehen nicht nur nicht verloren, sondern werden von dort aus auch durch alle Mediaplayer genutzt.


[Beitrag von j!more am 10. Mrz 2013, 09:50 bearbeitet]
!Andreas!
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 11. Mrz 2013, 22:57
Vielen Dank für Eure Hilfen!

Es funktioniert nun - ich habe einfach die Ordner kürzer benannt und dann innerhalb der Ordner die Titel einfach radikal gekürzt. Erst dadurch habe ich verstanden, dass ja die Infos für Playlisten etc. allein aus den Tags geholt werden und nicht aus Ordner- oder Dateinnamen. Das muss einem doch gesagt sein!!

Nun klappt es wie gesagt prima und ich genieße viel Musik, auch längst vergessene Schätze...

Was mir noch unklar ist: das Umbennen oder Änderung in den Tags dauert ewig (~8 Minuten für eine CD), wenn ich es auf dem NAS mache - schließe ich die NAS-Festplatte per USB am Rechner an, dauert es 1 Sekunde. Aber nun weiß ich's und werde wohl dieses Jahr noch fertig mit dem Rippen...

Danke noch mal!

nenkars
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 11. Mrz 2013, 23:02
schön, dass es nun so klappt, wenn letztendlich die musik wieder im vordergrund steht, passt doch alles.

insgesamt hört sich das an, als ob diese fritz.nas lösung einfach nicht funktioniert, wie man es von einem aktuellen nas erwarten kann. wenn es das budget erlaubt, würde ich mal darüber nachdenken, nicht einfach einen ordentlichen speicher fürs lan anzuschaffen, synology, qnap usw... im netzwerk subforum gibts dazu haufenweise threads.
cr
Moderator
#35 erstellt: 23. Mrz 2013, 22:43
Ich habe selber 2000 CDs gerippt und finde, dass man nicht jedes Detail im Dateinamen haben muss. Ich bin meist mit max. 60 bis 80 ausgekommen, zB
Beethoven_Klavierkonzert1_Karajan_Pollini_1973_I. (kurze Satzbezeichnung)

Allein zu beginnen mit "Ludwig van Beethoven" ist schon ein Unsinn, denn a) sind die Vornamen der Komponisten fast immer überflüssig, und b) geht die alphabetische Ordnung verloren

Nur meine Erfahrung.

Braucht man den Vornamen, zB Kate Bush, dann bitte: Bush, Kate.
nenkars
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 24. Mrz 2013, 01:40

cr (Beitrag #35) schrieb:
Nur meine Erfahrung.

ich habe ähnliche erfahrungen mit meiner persönlichen systematik gemacht, die meistgehend auf metadaten (ID3/vorbis comments) statt auf ordner-/dateineman (die ja in gewisser hinsicht auch "metadaten" sind) basieren.

wäre es nicht erstrebenswert nach einem system zu forschen, das allen möglichst gerecht wird? also ganz, ganz, allgemein gesagt: es wäre doch toll, wenn EAC und XLD mir meine CDs perfekt rippen und taggen, meine iTunes lieder sich einfügen, dazu noch kram von Spotify usw... und ich finde alles genau so wieder, wie ich es erwarte ("ich" in diesem fall "wir alle"). Musicbrainz verfolgt einen interessanten ansatz für tagging von klassichen CDs, begnadete filesharing communities bemühen sich um einheitliche standards, es ist nicht einfach.

aber in welchem rahmen findet man einen raum für sinnvolle diskussion?
(ich schlage diesen thread nicht dafür vor und will ihn dafür auch nicht missbrauchen)
cr
Moderator
#37 erstellt: 24. Mrz 2013, 01:53
Die größte Schwierigkeit ist, Klassik und Rock/Pop u.ä. unter einen Hut zu bringen. Das fängt damit an, dass die cddb schon von der Systematik Klassik-untauglich ist (ich mußte jede CD stark nachbearbeiten). Und bei Rock/Pop kommt immer zuerst der Vorname. Wenn diese Datenbank verbessert würde, wäre schon einiges gewonnen. Zu iTunes und Spotify kann ich nichts sagen, nie genützt.....
Die Hauptarbeit war nicht das Rippen (3 Minuten (Plextor)), sondern das Umbeschriften.
j!more
Inventar
#38 erstellt: 24. Mrz 2013, 18:59
Ein guter erster Schritt ist, Datei- und Pfadnamen nur den Stellenwert einzuräumen, den sie vor dem Hintergrund von Metatags und den Programmen haben, die mit Metatags umgehen können. Dann ist eine zweistufige Ordnerhierachie (Interpret/Album) und ein Dateiname Disk.Track Titel völlig ausreichend.

Für den Zugriff ( auch erweiterte Merkmale wie Werk Satz, Genre, Komponist, Orchester, Dirigent etc.) bedient man sich dann eines geeigneten Mediaplayers, und da mittlerweile ja für jeden was dabei. Die besseren Player lassen auch nutzerspezifische Tags zu, die etwa Anforderungen von Klassik- und Jazzhörern perfekt abdecken. Aber: Je höher die eigenen Ansprüche, desto größer der Aufwand für die Nachbearbeitung.

Ich bin im Lauf der Zeit sehr viel pragmatischer geworden. Das Umstellen von Vorname Name auf Name, Vorname schenke ich mir mittlerweile und mache es rückgängig, wann immer ich auf ein so getaggtes Album stosse. Über die Suchfunktion meines Mediaplayers bekomme ich sämtliche Alben eines Interpreten unabhängig von der verwendeten Namenskonvention. Eine Umstellung auf Name, Vorname macht nur Sinn, wenn ich das so auf Platte sortieren will, und dafür sehe ich keine Veranlassung.
Kumbbl
Inventar
#39 erstellt: 25. Mrz 2013, 11:31

j!more (Beitrag #38) schrieb:
Ein guter erster Schritt ist, Datei- und Pfadnamen nur den Stellenwert einzuräumen, den sie vor dem Hintergrund von Metatags und den Programmen haben, die mit Metatags umgehen können. Dann ist eine zweistufige Ordnerhierachie (Interpret/Album) und ein Dateiname Disk.Track Titel völlig ausreichend.


Hmm, prinzipiell bin ich ja bei dir, die Ordnerstruktur so einfach wie möglich zu halten und alles andere über tags zu regeln... aber Interpret/Album könnte etwas kurz gesprungen sein, weil:
- viele sammeln mehrere Ausgaben ein und desselben Albums, z.B. Remaster-Versionen, alte Erstpressungen etc.. da ist dann Interpret/Album zwangsläufig gleich und das Rippen einer weiteren Version würde die vorhergehende überschreiben
- Bei Klassik spielen auch viele Interpreten/Dirigenten viele Werke öfter ein ==> auch da ist diese Systematik zu kurz gesprungen

Helfen kann:
+ Interpret/Album/Datum: Dann muss aber im Feld Datum auch immer das Releasedatum und nicht das Aufnahmedatum des Albums korrekt gepfelgt sein - was oftmals nicht der Fall ist, da viele neuauflagen im Pop/Rockbereich als Standardwert im Feld Datum das Aufnahmedatum enthalten --> aufpassen
+ In meinen Augen besser: Ein Feld "Label" anlegen und in dieses Label plus Release-Nummer eintragen, also z.B. "EMI Japan 1st press CP35-3017" --> das ist immer eindeutig und erlaubt für die seltenen Fälle, wo nicht, genügend Flexibilität, um noch ein "Remaster 2012" oder dergleichen zu ergänzen
+ Feld Composer und Opus für Klassik ergänzen.... Opus hilft, um Dateinnamengleichheit zu vermeiden, da auf vielen CDs oftmals mehrere Tracks mit Namen "Allegro" oder ähnlichem drauf sind....

Fürs Rippen kann man in Foobar folgende Systematik angeben:

[%composer%\]%artist%\%album%[\%label%][\%date%][\%opus%]\%tracknumber%. %title%

(Eckige Klammern [...] bedeuten, dass der Folder/Dateinamenbestandteil nur angelegt wird, wenn das Feld existiert und nen Wert enthält...)

Damit ist man aller Sorgen ledig, die Folder/dateinamen bleiben angenehm kurz und man ist trotzdem garantiert eindeutig...

(Diese völlige Freiheit im Tagging und der Verwendung dieser Tags für alles mögliche (u.a. eben für Dateinamenerzeugung) läßt übrigens Foobar aus der Masse der Audioprogramme erausstechen - so ein einfaches, mächtiges und absolut konsistent durchgezogenes Konzept kenne ich von keinem anderen Audioprogramm - das aber nur BTW)


j!more (Beitrag #38) schrieb:

Ich bin im Lauf der Zeit sehr viel pragmatischer geworden. Das Umstellen von Vorname Name auf Name, Vorname schenke ich mir mittlerweile und mache es rückgängig, wann immer ich auf ein so getaggtes Album stosse. Über die Suchfunktion meines Mediaplayers bekomme ich sämtliche Alben eines Interpreten unabhängig von der verwendeten Namenskonvention. Eine Umstellung auf Name, Vorname macht nur Sinn, wenn ich das so auf Platte sortieren will, und dafür sehe ich keine Veranlassung.


völlig d'accord...
ParrotHH
Inventar
#40 erstellt: 25. Mrz 2013, 13:23

j!more (Beitrag #38) schrieb:
Ein guter erster Schritt ist, Datei- und Pfadnamen nur den Stellenwert einzuräumen, den sie vor dem Hintergrund von Metatags und den Programmen haben, die mit Metatags umgehen können. Dann ist eine zweistufige Ordnerhierachie (Interpret/Album) und ein Dateiname Disk.Track Titel völlig ausreichend.

Für den Zugriff ( auch erweiterte Merkmale wie Werk Satz, Genre, Komponist, Orchester, Dirigent etc.) bedient man sich dann eines geeigneten Mediaplayers, und da mittlerweile ja für jeden was dabei.


Ich bin immer noch ein großer Verfechter einer ordentlichen Ordnerstruktur. Das geht los damit, dass ich Klassik, Jazz, Pop, Elektro/Dance und Hörbücher gerne getrennt voneinander habe. Und endet damit, dass es bei mir nicht "den" Medienplayer gibt.

Im Einsatz sind

  • Squeezeboxen (LMS)
  • T+A Musicplayer (DLNA)
  • Pioneer PDX Z9 Receiver (DLNA)
  • USB-Festplatte im Auto (praktisch ein gespiegelter Datenbestand)
  • Web-Frontend der Audio-Station meines Synology-NAS
  • Tablet mit Teilen der Musiksammlung auf Speicherkarte (Mort-Player)
  • Audio-Station App auf dem Smartphone


Das einzige, was sich da auf Dauer bewährt hat, ist Ordnernavigation. Die funktioniert überall, und ist vor allem überall prinzipbedingt gleich. Tags sind nette Zusatzinfos, die ich auch gewissenhaft pflege, aber zum Navigieren in meiner Sammlung nicht praktikabel sind.

Parrot
cr
Moderator
#41 erstellt: 25. Mrz 2013, 13:55

Das einzige, was sich da auf Dauer bewährt hat, ist Ordnernavigation.


Finde ich auch.
E- und U-Musik ist bei mir auch in 2 separaten Über-Ordnern.
Jeder dieser Ordner hat dann nochmals ein paar Ordner, weil ich auch dort nicht alles beisammen haben will.
Mehrfachaufnahmen bei Klassik mit demselben Interpreten sind durch das Aufnahmedatum hinreichend unterschieden.
Gerade bei Klassik kann man sich dann bei den Dateinamen (und Ordnernamen - jede CD ist in einem Ordner*) kurz fassen. Weder brauche ich den Vornamen des Komponisten, Dirigenten, Interpreten, noch das Orchester. Auch die genaue Trackbezeichnung ist oft unnötig, bei Symphonien verzichte darauf in der Regel sowieso und schreibe nur I. II. III. IV (ich brauche in der Dateistruktur wirklich nicht wissen, ob der Satz jetzt molto adagissimo oder sonst was ist)
p) Odner enthält alle Tracks, Cover/Rückseite und Inlay-Rückseite, Text-file mit dem Ripping-Protokoll (wo allenfalls unkorrigierbare Fehler gelistet sind) und allenfalls noch die komplette Track-Liste, falls nicht schon bei Booklet-Rückseite/Inlay-Rückseite vorhanden.
Kumbbl
Inventar
#42 erstellt: 25. Mrz 2013, 19:09

ParrotHH (Beitrag #40) schrieb:

Ich bin immer noch ein großer Verfechter einer ordentlichen Ordnerstruktur. Das geht los damit, dass ich Klassik, Jazz, Pop, Elektro/Dance und Hörbücher gerne getrennt voneinander habe.


und wieso bedingt das ne suche und ablage nach ordnerstrukturen?! mag ja sein, dass du das gerne getrennt hast, aber das ist für die diskussion ob via tags oder via ordner völlig irrelevant, denn dafür gibt es das Tag "Genre"...damit wird alles auf logischer ebene getrennt und nicht auf physischer, so wie sich das eben gehört und wie es sinnvoll ist...


ParrotHH (Beitrag #40) schrieb:

Und endet damit, dass es bei mir nicht "den" Medienplayer gibt.

Im Einsatz sind

  • Squeezeboxen (LMS)
  • T+A Musicplayer (DLNA)
  • Pioneer PDX Z9 Receiver (DLNA)
  • USB-Festplatte im Auto (praktisch ein gespiegelter Datenbestand)
  • Web-Frontend der Audio-Station meines Synology-NAS
  • Tablet mit Teilen der Musiksammlung auf Speicherkarte (Mort-Player)
  • Audio-Station App auf dem Smartphone


Das einzige, was sich da auf Dauer bewährt hat, ist Ordnernavigation. Die funktioniert überall, und ist vor allem überall prinzipbedingt gleich. Tags sind nette Zusatzinfos, die ich auch gewissenhaft pflege, aber zum Navigieren in meiner Sammlung nicht praktikabel sind.


sorry, aber das kann ich in keinster Weise nachvollziehen: fast alle Geräte unterstützen heutzutage ein Standard-set von Tags, welches Minimum Artist, Album, Date, Genre und Title umfasst - i.a. wesentlich mehr... damit kommt man sehr sehr weit (Labelinfos kann man z.B. in den Albumnamen kodieren, falls nötig.

Ich lehne mich mal soweit aus dem Fenster, zu behaupten, dass auch in deiner Sammlung eine Navigation via tags sehr praktikabel ist... in keinem deiner geräte oben sehe ich ein Hindernis mit tags zu arbeiten - und eine App, die das nicht sauber unterstützt wird einfach elimiert und gelöscht, gibt ja schließelich 1000 Alternativen...

Zu behaupten, suchen in Musiksammlungen im 4-stelligen bereich via Ordnern ist das einzige praktikable und einfacher und schneller als via Tags ist ungefähr so, wie wenn jemand behauptet, eine nationabibliothek via Karteikartensystem zu durchsuchen ist praktikabler und einfacher und schneller wie mittels geeignter Datenbank - beide Behauptungen sind schlichtweg eins: kompletter Blödsinn - sorry, wenn ich das so hart sage, ist nicht persönlich gemeint...

Darf und soll ja jeder seiner persönlichen Such-Fasson frönen, aber das was ihr hier behauptet, ist schlichtweg (unabsichtliche) Irreführung von anderen leuten, die sich orientieren wollen...

In nem vernünftigen Audioplayer gibt man ein paar aussagekräftige Buchstaben in ein Suchfeld ein und das programm liefert in sekundenbruchteilen dazu passende Alben, egal ob das suchwort in einem Interpret, Album oder titel vorkommt - die genauigkeit ist steuerbar durch die buchstaben, die man zur suche eingibt... mach das mal mit Ordnern, vor allem rekursiv... wenn dann ginge das auf einer Kommendozeile via einer grep/find-Kombination einigermaßen effizient, aber ich bezweifle mal sehr stark, dass jemand von euch damit arbeitet... aber via Windows-Explorer ist diese Art von suche nach Alben, Tracks oder was-auch-immer schlichtweg ein graus...

Und die - zugegeben - notwendige manuelle Tag-Nachbearbeitung bei Klassik (bei Pop/Rock in 99,9% der Fälle komplett unnötig) ist auch nicht arbeitsintensiver als die Daten in den ordner und Dateinamen einzupflegen...

Zusammenfassend: Tags sind in gewissem Umfang standardisiert, es können exterm viele Geräte sinnvoll damit umgehen und das Ignorieren von Tags und das reine Suchen und ablegen via ordnerstruktur mag für euch aus gewohnheit euch am besten erscheinen, für 99,99% aller anderen User ab sicherlich nicht... aber das anderen unbedarften Usern zu empfehlen, als zu präferieren ggü. einer Tag-Nutzung bezeichne ich als schon fragwürdig...Tags beseite zu lassen und sich nur auf Ordner abzustützen ist anachronistisch und bietet exakt 0 Vorteil dafür aber gefühlte 127 nachteile.

Um deinen letzten Satz aufzugreifen: Das einzige, was sich da auf Dauer bewährt hat, ist sauberes Tagging und Tagnavigation. Die funktioniert überall, und ist vor allem überall prinzipbedingt gleich. Ne gewisse Ordnerstruktur ist ne nette Zugabe, die ich auch pflege und einhalte, aber zum Navigieren in meiner Sammlung nicht praktikabel ist und komplett unnötig.

Ende der Brandrede

P.S.
Nur ein Beispiel: Ein Tablet mit Teilen der Musiksammlung auf Speicherkarte zu bestücken, funktioniert mittels einer sauber getaggten Musiksammlung und einem vernünftigen Audioprogramm 10mal schneller als via rumkopiererei über ordner - mindestens 10 mal schneller, um genau zu sein, sofern du nicht immer nur genau einen Interpreten oder dergleichen kopieren willst, sondern "quer Beet"...bis du in deinen verschachtelten ordnerstrukturen immer zum rechten Ort navigiert hast und was kopiert hast usw usf. hab ich via Audioprogramm und Tags 10 mal soviel schnell in eine Playlist zusammengesucht und diese via One-KLick auf ein Tablet, iPhone oder sonstwohin übertragen...


[Beitrag von Kumbbl am 25. Mrz 2013, 20:00 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#43 erstellt: 25. Mrz 2013, 19:20

cr (Beitrag #35) schrieb:

Braucht man den Vornamen, zB Kate Bush, dann bitte: Bush, Kate.


ich persönlich finde im Musikbereich (zumindest mal Rock-Pop-bereich aber eigentlich generell) die Kombination Vorname+Nachname immer intuitiver, weil sie dem typischen namensgebrauch von Küstlern entspricht... wenn ich was von Kate Bush hören will denke ich in meinen grauen Zellen nicht an "Bush, Kate" sondern an "Kate Bush" - ich persönlich habe z.B. tatsächlich in meinem CD-regal alle Künstler bei ihrem Vornamen einsortiert, weil der schlichtweg als erstes kommt und damit stimmig ist zu mehrteiligen Bandnamen wie Deep Purple oder Dire Straits... ich suche nach dem Wort, dass in meiner gedankenwelt als erstes kommt und und bei einer Kate Bush denke ich zuerst das Wort Kate und dann erst Bush...genau wie bei Deep Purple erst an deep und dann an Purple...

Nun, wie auch immer, mag auch meiner abartigen Denkweise geschuldet sein - ich finde es jedenfalls so intuitiver in der Welt der Künstler...

aber wie schon gesagt, via Tags ist das eigentlich eh wurscht, denn egal ob ich schnell Kate oder Bush eintippe, beides führt mich zum Ziel...ich muss es nicht mal wissen, wie ich es abgelegt habe, bei einer Ordnernavigation müßte ich das sehr wohl, weil ich sonst ggf. am falschen ende mit meiner suche beginne...
nenkars
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 25. Mrz 2013, 19:44

Kumbbl (Beitrag #43) schrieb:
wenn ich was von Kate Bush hören will denke ich in meinen grauen Zellen nicht an "Bush, Kate" sondern an "Kate Bush"

Geht mir ganz genau so und dementsprechend sortiere ich meine Musik. So wie ich einem Freund eine Band oder Künstler nennen würde, so ist sie bei mir auch benannt.

"Hey, hör dir unbedingt mal was von Arnalds, Ólafur oder Streets, The an, die sind echt super!" - Nö.

Bei Klassik ist das natürlich nicht so einfach. Schwierig, alles unter einen Hut zu bekommen. Auch was oben bzgl. Dateinamen und verschiedenen Playern gesagt wurde. Mit vielen - auch aktuellen - Geräten, kann man einfach noch nicht alles über Tags machen, leider. Mit foobar oder anderen ähnlich fähigen Playern bewegt man sich da schon fast in einer Utopie. Aber ich benutze konsequent nur noch Geräte, die das halbwegs beherrschen, klares Kaufkriterium. Autoradio ist wirklich noch die einzige Ausnahme bei mir, aber das nächste wird auch mit Metadaten klar kommen müssen.
Kumbbl
Inventar
#45 erstellt: 25. Mrz 2013, 19:57

nenkars (Beitrag #44) schrieb:
Aber ich benutze konsequent nur noch Geräte, die das halbwegs beherrschen, klares Kaufkriterium.


absolut - Geräte, die mit Tags nicht vernünftig umgehen können, haben IMHO mittlerweile wenig Daseinsberechtigung


nenkars (Beitrag #44) schrieb:

Autoradio ist wirklich noch die einzige Ausnahme bei mir, aber das nächste wird auch mit Metadaten klar kommen müssen.


Hmm, die Werksaudioanlagen, die ich kenne, können zumindest bei MP3 mit Artist, Album und Title umgehen, fürs Auto ist das IMO auch ausreichend...wenngleich auch hier gilt: es wäre wünschenswert, wenn hier die Industrie nachziehen würde... aber der weg im auto geht eh dahin, dass man via Dockingstation oder Bluetooth die Musik vom Smartphone abspielt, somit hat sich das Thema eh bald erledigt...


[Beitrag von Kumbbl am 25. Mrz 2013, 19:58 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#46 erstellt: 25. Mrz 2013, 20:28

Kumbbl (Beitrag #42) schrieb:
und wieso bedingt das ne suche und ablage nach ordnerstrukturen?! mag ja sein, dass du das gerne getrennt hast, aber das ist für die diskussion ob via tags oder via ordner völlig irrelevant, denn dafür gibt es das Tag "Genre"...damit wird alles auf logischer ebene getrennt und nicht auf pyhischer, so wie sich das eben gehört und wie es sinnvoll ist...


Grau, teurer Kumbbl, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Verzeichnisbaum.

Mit Sammlungen im "4-stelligen Bereich" mag das ja alles gehen. Meine ist aber deutlich (!) größer. Außerdem kannst Du gerne mal versuchen, der Software meines Autos beizubringen, die angeschlossene Festplatte nach Genre oder Komponist darzustellen. Die kann nur Ordner. So einfach ist das!

Ich mache jeden Tag seit über 20 Jahren nichts anderes, als mit Datenbanken zu arbeiten. Datenbankdesign und - programmierung ist mein Beruf. Und damit meine ich "richtige" Datenbanken mit richtig vielen Tabellen und richtig vielen Daten im unternehmenskritischen Einsatz. Das Denken in Datenbankstrukturen ist also mein täglich Brot.

Und es ist ja nicht so, als wären die Titel nicht ordentlich getaggt. Das sind sie sehr wohl. Aber es ist schlicht nicht praktikabel bei mir. Das hat sich in den letzen 15 Jahren, in denen ich schon auch mal das eine oder andere ausprobiert habe, herausgestellt.

Ich wünsch Euch allen dann auch viel Spass, wenn ihr mal wieder in einer Bibliothek seid, oder ausnahmsweise mal eine CD kaufen wollt, und dann nach Kate Bush sucht. Da steh ich schon an der Kasse, während ihr noch durch die Regale irrt. Die Sortierung nach "Nachname, Vorname" hat sich ja nun wahrlich über Jahrhunderte bewährt. Ich sehe keinen Grund, das zu ändern, nur weil das Medium ein anderes geworden ist.

Parrot
cr
Moderator
#47 erstellt: 25. Mrz 2013, 21:52
Für mich ist die Kate Bush auch die Bush, Kate, und außer in Geschäften, wo komplette Daus die Regale befüllen, habe ich ihre CDs noch nie unter K gefunden*. Zudem bilden die meisten Vornamen schon aus sprachlichen Gründen meist nicht einen derartigen engen Konnex zum Nachnamen wie bei Kate Bush (2x einsilbig, daher prägnant), bei etlichen Künstlern weiß ich zwar den Nachnamen, aber nicht den Vornamen

*eher noch findet man Pink Floyd unter Floyd, Pink und Deep Purple und Purple, Deep, als Kate Bush unter K

Zur lexikographischen Ordnung gehört ferner noch, dass man den bestimmten Artikel (der, die, das) nicht berücksichtigt, wer das nicht mehr weiß, kann auch lange suchen. So sollte man Die Ärzte unter A suchen und nicht unter D.


[Beitrag von cr am 25. Mrz 2013, 21:54 bearbeitet]
j!more
Inventar
#48 erstellt: 26. Mrz 2013, 10:23
@ParrotHH: Es ist ja überhaupt keine Affäre, getaggte Dateien in eine beliebige Ordnerstruktur zu schreiben, sollte das erforderlich sein, weil etwa das Autoradio zu doof ist um Tags zu verarbeiten. Mit einem Programm wie jriver oder dem hier sehr beliebten foobar ist das ein Klacks, und auch extrem große Datenmengen hat man damit perfekt im Griff. Ein solches Programm sortiert auch Neuzugänge automatisch in eine vorher festgelegte Struktur, wenn man das denn will.

@cr: Wenn ich "Die Ärzte" suche, gebe ich "Ärzte" ein und bekomme eine Liste der folgenden Art:

"Die Ärzte" (Artist)
"Die Ärzte" (Album-Artist)
"Nach uns die Sintflut" (Album)
"Live - Nach uns die Sintflut" (Album)*
...
"Urlaub" (Composer)

All diese Fundstellen werden dabei im Hauptfenster des Programms (jriver) angezeigt und zwar so wie ich das vorgegeben haben - ich favorisere die Ansicht nach Alben. Diese Darstellung kann ich dann, auf ein Tag eingrenzen, das meiner Vorstellung des gesuchten am besten entspricht. Dauert bei zig tausenden Einträgen in der Datenbank einen Sekundenbruchteil. Analog geht das auch mit Kate Bush. Da werden Bush, Kate und Kate Bush angezeigt, wenn ich kate bush eingebe. Bzw. alle Kates oder Bushs, wenn ich nicht durch Vor- oder Nachnamen eingrenze. Mehrere Interpreten? Kein Problem. Bandmitglied statt Band? Kein Problem, wenn die Tags gut gepflegt sind. Dann findet Jack Bruce auch Cream und Kip Hanrahan.

Mit Ordnern geht das nicht.

In jriver habe ich diverse virtuelle Ordner für verschiedene Zwecke angelegt, etwa "unvollständig", "mp3", "aac" oder "flac". Die geben auf Basis sehr ausgefuchster Filter- und Sortiermöglichkeiten beliebige Sichten auf den Bestand, ohne die Verzeichnisstruktur zu ändern. Denkbar wären hier "Komponist", "Dirigent", "Orchester", "Genre" und beliebige Kombinationen.

Ist mit Ordnern nicht zu machen.

* Bei dieser Gelegenheit gefunden. Vor Jahren als mp3 gerippt und falsch benannt. Ist ratzfatz vom korrekt benannten Album nochmal mit einer höheren Bitrate aus generiert und automatisch mit allen Tags im richtigen Ordner.


[Beitrag von j!more am 26. Mrz 2013, 11:47 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#49 erstellt: 26. Mrz 2013, 12:18

ParrotHH (Beitrag #46) schrieb:

Grau, teurer Kumbbl, ist alle Theorie, und Grün des Lebens goldner Verzeichnisbaum.

... und gülden ist der praktische Einsatz von Tags in Musiksammlungen jedweder größe und trist und grau und nebel verhangen die ordnersuche...


ParrotHH (Beitrag #46) schrieb:

Mit Sammlungen im "4-stelligen Bereich" mag das ja alles gehen. Meine ist aber deutlich (!) größer.


Ich hab höchst erfolgreich (d.h. schnell, stabil, effizient, komfortabel) via Tags Musiksammlungen von ca. 25000 Alben verwaltet und durchsucht...und es war nicht abzusehen, dass man hier an eine irgendwie geartete Grenze stößt... und so viel größer wird deine Sammlung dann auch nicht sein, als dass hier ein fundamentaler Unterschied meine behauptung unzutreffend machen würde...


ParrotHH (Beitrag #46) schrieb:

Außerdem kannst Du gerne mal versuchen, der Software meines Autos beizubringen, die angeschlossene Festplatte nach Genre oder Komponist darzustellen. Die kann nur Ordner. So einfach ist das!


ja, so einfach ist das - das muss man deinem Auto gar nicht beibringen...ich hab ja nie behauptet, dass man alle tracks plain in einen einziger Ordner schreiben soll - auch ich habe eine Ordnerstruktur (siehe weiter oben, da hab ich sogar eine konkrete empfohlen), die ein Album eindeutig ablegt - und diese Ordnerstrukltur kannst man meinetwegen auch als ultima ratio (wenn wirklioch gar nix mit Tags geht) durchsuchen, in deinem Fall eben die USB-Platte im auto - wobei ich es schon leicht bizarr finde, über eine Ordnersuche im Auto eine 5-stellige Musiksammlung zu durchsuchen... aber das geht mich auch nix an...
wichtig ist hier: als ultima ratio steht in seltensten use-Cases die ordnerstrukltur immer parat, das moniert auch niemand - aber in 99,9% aller usecases ist die Ordnerstruktur völlig transparent und unerheblich, da die arbeit und bedienung via tags viel schneller und komfortabler ist...

Um dein Supermark-Kassenbeispiel aufzugreifen: bis du dir eine Playlist aus - sagen wir mal - 10 Alben über deine Ordner zusammengesucht hast, hab ich via tags die gleiche Playlist schon lange angehört - komplett.


ParrotHH (Beitrag #46) schrieb:

Ich mache jeden Tag seit über 20 Jahren nichts anderes, als mit Datenbanken zu arbeiten. Datenbankdesign und - programmierung ist mein Beruf. Und damit meine ich "richtige" Datenbanken mit richtig vielen Tabellen und richtig vielen Daten im unternehmenskritischen Einsatz. Das Denken in Datenbankstrukturen ist also mein täglich Brot.


teuerster Parrot, davon abgesehen, dass ich auch Informatik studiert habe und sogar meine Diplomarbeit über "richtige" (wie du zu sagen pflegst) Datenbanken geschrieben habe, tut das hier eigentlich gar nix zur sache - denn um ein Musikprogramm mit guter tagunterstützung einzusetzen, braucht niemand auch nur ein Jota Ahnung von Datenbanken haben - und das ist gut so...


ParrotHH (Beitrag #46) schrieb:

Und es ist ja nicht so, als wären die Titel nicht ordentlich getaggt. Das sind sie sehr wohl. Aber es ist schlicht nicht praktikabel bei mir. Das hat sich in den letzen 15 Jahren, in denen ich schon auch mal das eine oder andere ausprobiert habe, herausgestellt.


Tia, und dieser schlichten Allgemeinplatz "ist nicht praktikabel" ist schlichtweg nicht besonders überzeugend, denn ich sehe immer noch nicht, wieso es das nicht sein soll...


ParrotHH (Beitrag #46) schrieb:

Ich wünsch Euch allen dann auch viel Spass, wenn ihr mal wieder in einer Bibliothek seid, oder ausnahmsweise mal eine CD kaufen wollt, und dann nach Kate Bush sucht. Da steh ich schon an der Kasse, während ihr noch durch die Regale irrt. Die Sortierung nach "Nachname, Vorname" hat sich ja nun wahrlich über Jahrhunderte bewährt. Ich sehe keinen Grund, das zu ändern, nur weil das Medium ein anderes geworden ist.


musst du auch gar nicht, ich hab oben nur erwähnt, dass Vorname+nachname für MICH intuitiver ist - ich kann durchaus verstehen, wenn jemand Nachname, Vorname besser findet - c'est la vie... viel wichtiger ist vielmehr, dass mit Tags das ganze irrelevant ist, weil man seine sachen so oder so findet, was auf die Ordnersuche so sicherlich nicht zutrifft...

ansonsten hat j!more schon vieles angedeutet, was letztendlich nur meine obige Behauptung beispielhaft belegt: Möglichst-viele-Infos-im-Ordnernamen plus suche in Verzeichnisstrukturen bietet exakt 0 Vorteile und Minimum 127 Nachteile ggü. der verwendung von tags - und Tags sind hervorragend praktikabel bei riesigen Musiksammlungen und mit unterschiedlichsten Geräten - und für den Fall USB-Platte im Auto genügt dann eine einfache Ordnerstruktur vollauf (welche man natürlich immer anlegt (bzw. das Rippprogramm automatisch erzeugt), aber die Betonung liegt auf "anlegt" und nicht auf "nutzt".. in meine Ordner auf der Festplatte schau ich exakt nie und ich hab noch nie was vermisst...
ParrotHH
Inventar
#50 erstellt: 26. Mrz 2013, 14:41
Kumbbl,

the point is: in den letzten 15 Jahren habe ich schon eine Menge ausprobiert. Wenn irgendwas besser und einfacher ist, setzt es sich einfach in der (meiner) Praxis durch. Ich bin da durchaus experimentierfreudig und in technischen Dingen eher ein early adopter.

Ich sags nochmal: Alle Titel SIND bei mir ordentlich getaggt. Ich habe also durchaus die Möglichkeit, darüber zu suchen. Allein: ich nutze es nicht, weil es mir im Alltag keinerlei Vorteil bringt, und ganz bestimmt nicht 127. Eher bringt es Nachteile. Du kannst mir glauben, dass ich es mehr als einmal versucht habe. Knackpunkt ist, dass ca. die Hälfte meines Bestandes aus Klassik besteht.

Das heißt, es ist für mich nicht praktikabel!

Und es ist eben genau NICHT bizarr in meiner Sammlung im Auto nach etwas innerhalb der Ordnerstruktur zu suchen. Bei Deiner ja dann anscheinend schon...

Bei mir funktioniert das dagegen sehr gut, ich komme sehr schnell zum Ziel, obwohl ich mit einem Drück- und Drehregler über ein dreizeiliges Display gehen muss, das auch noch eine eher beschränkte Anzahl von Zeichen hat (womit das Thema mit dem "Nachnamen, Vornamen" wieder relevant wird).

Das tolle ist ja: Du musst nichts in meiner Musiksammlung finden, und ich nicht in Deiner.

Parrot
ParrotHH
Inventar
#51 erstellt: 26. Mrz 2013, 14:50

j!more (Beitrag #48) schrieb:
@ParrotHH: Es ist ja überhaupt keine Affäre, getaggte Dateien in eine beliebige Ordnerstruktur zu schreiben, sollte das erforderlich sein, weil etwa das Autoradio zu doof ist um Tags zu verarbeiten. Mit einem Programm wie jriver oder dem hier sehr beliebten foobar ist das ein Klacks, und auch extrem große Datenmengen hat man damit perfekt im Griff. Ein solches Programm sortiert auch Neuzugänge automatisch in eine vorher festgelegte Struktur, wenn man das denn will.

@cr: Wenn ich "Die Ärzte" suche, gebe ich "Ärzte" ein und bekomme eine Liste der folgenden Art:

"Die Ärzte" (Artist)
"Die Ärzte" (Album-Artist)
"Nach uns die Sintflut" (Album)
"Live - Nach uns die Sintflut" (Album)*
...
"Urlaub" (Composer)



OK, j!more,

das Problem ist wohl, dass ich hier im falschen Unterforum unterwegs bin. Denn wenn ich Musik höre, sitze ich nicht vorm PC. Daher "gebe ich auch nichts ein". Im günstigsten Fall habe ich ein Tablet in der Hand. Aber bis ich da über eine Suche inkl. der Eingabe irgendwas gefunden habe, bin ich anders schon tausendmal am Ziel.

Der PC ist für mich das Tool zum Verwalten meiner Sammlung (rippen, taggen), aber nicht zu deren Ablage und erst recht nicht zum Hören.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 26. Mrz 2013, 14:52 bearbeitet]
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