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Rippen oder Original?

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Der_NIK
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Nov 2010, 18:43
Hallo,

habe festgestellt, dass sich die Zeiten schnell ändern. Besonders auf dem Technik-Sektor.

Vor einiger Zeit fing ich an, meine CD-Sammlung zwecks Gewichtsersparnis fürs DJing zu rippen. Da einem die Festplatten mittlerweile als Werbegeschenke nachgeworfen werden (ok, leicht übertrieben), spricht doch eigentlich nichts dagegen, die CD´s als "Original", also in einer unkomprimierten Weise auf die Festplatte zu bannen, oder?

Oder habe ich IMMER eine Komprimierung, egal für welches Format ich mich entscheide?
Marsupilami72
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2010, 18:53
Es gibt verlustfreie Kompressionsverfahren (FLAC, Ogg Vorbis), die bei der Wiedergabe ein zum Original bitidentisches Signal liefern. Die Kompressionsrate liegt bei ca. 2:1
Völlig unkomprimiert wäre z.B. eine WAV-Datei.

Wobei man bei einer gut gerippten mp3-Datei keinen Unterschied zum Original hört - erst recht nicht bei Partylautstärke.
nordinvent
Inventar
#3 erstellt: 08. Nov 2010, 20:03
es gibt "Goldohren" die sogar behaupten Festplatten
sollen besser klingen als die CD....

quatsch oder nicht? ich weiß es nicht....

jedenfalls sind Festplatten unempfindlicher was Luftdruck ( Bass ) betrifft


[Beitrag von nordinvent am 08. Nov 2010, 20:04 bearbeitet]
Der_NIK
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Nov 2010, 20:13
Doch, ich höre vor allem beim direkten Vergleich bei einer großen PA einen Unterschied. Das haben wir bereits mehrfach (eigentlich bei jeder VA mit großer PA) ausprobiert. Die mp3 vom Laptop klingen nicht ganz so...brilliant, als wenn ich das selbe Stück von CD spiele.
Daher ja auch die Idee, CD´s im WAV-Format auf der FP zu speichern, weil Speicherplatz ja so günstig geworden ist. Ich hab nichts persönliches gegen mp3, aber ich ziehe das verlustfreieste Format vor, wenn es irgendwie geht.
nordinvent
Inventar
#5 erstellt: 08. Nov 2010, 20:15
klar wieso solls nicht gehen....
ich habe meine unkomprimiert als wave auf den Platten...
Warf384#
Inventar
#6 erstellt: 08. Nov 2010, 20:16
Den Unterschied von MP3s mit weniger als 160 kbps und der Original-CD kann eigentlich jeder hören. Es gibt nur wenige Ausnahmen, wo eine 64 kBit-MP3 so wie das Original klingt, bei klassischer musik zum Beispiel.

Allerdings klingt in vielen Fällen ein guter CD-Player mit hoher Samplingrate besser als eine gewöhnliche Soundkarte.

PS: Wav-Dateien brauchen ca 30-40 Megabyte pro Datei, FLAC wäre echt empfehlenswert.
Warf384#
Inventar
#7 erstellt: 08. Nov 2010, 20:18

nordinvent schrieb:

ich habe meine unkomprimiert als wave auf den Platten... ;)


Wie viel Festplattenspeicher hast du denn? 3 Terabyte? Bei mir ist sind schon bald meine 750 GB voll obwohl ich als MP3 224 kBit rippe?!?


[Beitrag von Warf384# am 08. Nov 2010, 20:18 bearbeitet]
Marsupilami72
Inventar
#8 erstellt: 08. Nov 2010, 20:30

Der_NIK schrieb:
Die mp3 vom Laptop klingen nicht ganz so...brilliant, als wenn ich das selbe Stück von CD spiele.

Äh...das liegt dann wohl eher am miesen Wandler im Laptop und nicht an der Komprimierung!
nordinvent
Inventar
#9 erstellt: 08. Nov 2010, 20:40
von 12 TB sind bis jetzt 8 TB voll.......

ich überlege mir noch meine Lp s zu digitalisieren....

erste versuche waren bisher noch nicht überzeugend
Der_NIK
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Nov 2010, 22:47

Marsupilami72 schrieb:

Der_NIK schrieb:
Die mp3 vom Laptop klingen nicht ganz so...brilliant, als wenn ich das selbe Stück von CD spiele.

Äh...das liegt dann wohl eher am miesen Wandler im Laptop und nicht an der Komprimierung!

ist natürlich auch möglich. Oder die externe Soundkarte. Oder oder oder
Marsupilami72
Inventar
#11 erstellt: 08. Nov 2010, 22:53
Leg die CD mal in das Laufwerk des Notebooks ein und vergleiche dann Original und MP3...
Der_NIK
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 09. Nov 2010, 16:59
Danke für den Tipp, Werds bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren.
promocore
Inventar
#13 erstellt: 10. Nov 2010, 07:18
Wichtig ist auch die Verwendung von ASIO. Grad bei qualitativ gutem Audiomaterial kann man Unterschiede hören.
j!more
Inventar
#14 erstellt: 10. Nov 2010, 14:36
Unabhängig von der tausendmal geführten Qualitätsdebatte sei ebenfalls zum tausendsten Mal angemerkt, dass wav keine Tags unterstützt. Ich kann mir vorstellen, dass sauber gepflegte Tags gerade für einen DJ (Genre, bpm, Mood und was es da sonst noch so gibt) sehr hilfreich sind.
nordinvent
Inventar
#15 erstellt: 10. Nov 2010, 15:24
da stimme ich Dir uneingeschränkt zu
cr
Moderator
#16 erstellt: 10. Nov 2010, 15:31

Vor einiger Zeit fing ich an, meine CD-Sammlung zwecks Gewichtsersparnis fürs DJing zu rippen. Da einem die Festplatten mittlerweile als Werbegeschenke nachgeworfen werden (ok, leicht übertrieben), spricht doch eigentlich nichts dagegen, die CD´s als "Original", also in einer unkomprimierten Weise auf die Festplatte zu bannen, oder?


Das ist wohl die einzig sinnvolle Archivierungslösung, wenn man sich diese Arbeit schon antut.....

Pro CD kannst du im Schnitt (sagen wir, es sind im Mittel 50 min drauf) 0,5 GB (wav) oder 0,25-0,30 GB (flac) rechnen.
Auf eine 2 TB Platte gehen somit rund 6000 CDs in Flac.
Am besten das Ganze 2-fach sichern.
clauz
Neuling
#17 erstellt: 10. Nov 2010, 20:02
Hallo,
wie schon erwähnt wurde, unterstützen unkomprimierte wav-Dateien keine Tags. Das ist auch bei Abspielsoftware nicht so chic; oft werden dann nur die Dateinamen angezeigt.

Eine sinnvolle Lösung scheint mir, die CD's mit einer angemessenen Software zu rippen und dann in das unkomprimierte flac-Format zu rippen. EAC erledigt das in einem Arbeitsgang und fügt auch noch die Tags ein. Dann hat man die Tags und eine unkomprimierte Datei.

Beste Grüße
Claus
Weedderchen
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 10. Nov 2010, 20:21
Ich rippe meine MP3´s wenn auf 320 und ich merke da keien Unterschied,ganz ehrlich und die originalen hat man ja auch immer,oder?

MP3 ist nunmal das gängigste Medium
cr
Moderator
#19 erstellt: 10. Nov 2010, 21:32

Ich rippe meine MP3´s wenn auf 320 und ich merke da keien Unterschied,ganz ehrlich und die originalen hat man ja auch immer,oder?


Trotzdem hätte ich keine Lust, nochmals ein paar Tausend CDs zu rippen. Weil ich meine Zeit produktiver einsetzen kann.
Bei mp3 hätte ich immer das Gefühl, etwas Inferiores zu haben.
Daher habe ich nicht gerippt, solange die Festplatten nicht groß genug waren.
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