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Beschädigte Audio-CD rippen

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Autor
Beitrag
flo1992
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Apr 2015, 11:49
Hallo,

nach langer Abwesenheit in diesem Forum, eine kleine Frage:

Ich habe hier eine Audio-CD eines Musicals, welche leider einige leichte Verkratzungen auf der Oberfläche aufweist. Beim Abspielen über die Anlage merkt man hier und da minimale Sprünge und Aussetzer. Leider aber trotzdem bei bewusstem Hören auffallend.

Gibt es eine Möglichkeit durch mehrere Durchgänge und eine langsame Auslesegeschwindigkeit beim Rippen diese Tonaussetzer zu vermeiden? Ich meinte, dass ich irgendwann einmal von einem solchen Programm gelesen haben würde - kann mich aber nicht mehr erinnern. Die CD sollte als .flac Datei mit 24bit gerippt werden.

Foobar2000 bietet eine solche Option des mehrmaligen Durchlaufes nicht - bzw. habe ich keine solche Funktion gefunden.

Könnt ihr ein Programm vorschlagen?

gruß,
flo
arizo
Inventar
#2 erstellt: 28. Apr 2015, 11:55
Hallo!

Ich nutze dBpoweramp.
https://www.dbpoweramp.com/
Da ist ein Programm zum Rippen dabei, das gut funktioniert.
Wie gut es deine Kratzer behandelt, weiß ich aber nicht.
Hast du denn nach dem Rippen mit Foobar auch diese Tonaussetzer?


[Beitrag von arizo am 28. Apr 2015, 11:56 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#3 erstellt: 28. Apr 2015, 11:59
24 Bit flac? Die Cd hat doch nur 16 Bit. Man kann eine CD nicht mit 24 Bit rippen, da Rippen einfach kopieren bedeutet. Das dritte Byte müsste hinzugerechnet werden und wäre immer 0.

Die CD ist kaputt, die Oberfläche ist beschädigt, also musst du sie polieren und die Kratzer entfernen. Erst dann kannst du die Daten wieder auslesen. Langsamer als ein CD-Player liest kein CD-Rom. Ein Fehler bleibt ein Fehler, auch wenn du ihn hundertmal ausliest.

Ein CD-Player enthält etliche Funktionen um Störungen zu unterdrücken, wenn du diese CD rippst ,kommen die nicht zur Anwendung, daher wird das Ergebnis viel mehr Störungen aufweisen als die du jetzt hörst.
b_orla
Stammgast
#4 erstellt: 28. Apr 2015, 12:04
Wenn die CD so stark verkratzt ist, hilft auch kein mehrfaches oder langsameres auslesen.
Die Schicht mit den Kratzern enthält zum Glück nicht die Daten-Informationen. Mit feiner Schleifpaste, wie für Handydisplays üblich, lässt sich der Kratzer wegpolieren. Er muss unter Umständen nicht komplett verschwinden, deshalb zwischendurch CD säubern und ausprobieren.
arizo
Inventar
#5 erstellt: 28. Apr 2015, 12:31
Soweit ich weiß, wird bei dBpoweramp das Ergebnis des Rippens mit den Ergebnissen der anderen Nutzer verglichen um bei Fehlern korrigieren zu können.
Somit würde ein Rippen schon Sinn machen, da die vorhandenen Fehler eventuell korrigiert werden können.

Das Programm kann man übrigens drei Wochen kostenlos ausprobieren.
Es würde also nichts dagegen sprechen, es mal zu versuchen.


[Beitrag von arizo am 28. Apr 2015, 12:35 bearbeitet]
Slatibartfass
Inventar
#6 erstellt: 28. Apr 2015, 14:09

arizo (Beitrag #5) schrieb:
Soweit ich weiß, wird bei dBpoweramp das Ergebnis des Rippens mit den Ergebnissen der anderen Nutzer verglichen um bei Fehlern korrigieren zu können.
Somit würde ein Rippen schon Sinn machen, da die vorhandenen Fehler eventuell korrigiert werden können.

Für den Fall, dass die CD so zerkratzt ist, dass kein Datensatz mehr fehlerfrei lesbar ist, würde man so den kompletten CD-Inhalt von anderen Nutzern herunterladen, die für jede CD unkomprimiert zum Abgleich bereitstehen?
Dann sollte das mit ein paar Tricks doch auch möglich sein, ohne die CD überhaupt zu haben.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass dBpoweramp so einen Service legal für alle CDs bereitstellen kann.

Slati
arizo
Inventar
#7 erstellt: 28. Apr 2015, 14:18
Wie weit diese Korrektur geht, weiß ich natürlich nicht.
Aber wo liegt das Problem?
Das Programm kann man drei Wochen kostenlos nutzen und vielleicht hilft es ja, ohne dass der TE große Ausbesserungsaktionen an seinen CDs starten muss...
Das ist auf jeden Fall die einfachste und kostengünstigste Variante.
Reparatursets für die CDs kosten ja auch Geld...


[Beitrag von arizo am 28. Apr 2015, 14:18 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#8 erstellt: 28. Apr 2015, 14:32
DBPoweramp macht nichts dergleichen. Wie EAC auch, liest es einfach die betreffenden Stellen mehrfach. Es wird nur mit Accurate Rip abgeglichen, ob die CD fehlerfrei ausgelesen wurde. Das läuft bei EAC oder Foobar auch nicht anders.

Vielleicht auch mal mehrere Laufwerke versuchen, sollte dies möglich sein. Die Fehlerkorrekturen unterscheiden sich teilweise erheblich und die Tracks, die bei einem Laufwerk defekt sind, könnten bei einem anderen problemlos gelesen werden.

Reparieren kann man einen fehlerhaften Rip über CUETools, was auf die entsprechende Datenbank zugreift. Das geht aber nur in einem sehr eingeschränkten Rahmen (soweit ich weiß, nur wenige Frames pro CD) und die CD-Auswahl ist vergleichsweise klein.

Durch Polieren kann man eine CD auch zerstören (z.B. weil sie "blind" wird). Sollte es sich also um ein wertvolles Stück handeln, ist die lokale Videothek eine Empfehlung. Meine hier poliert CDs mit professionellen Mitteln und nimmt gerade mal 2,50 € pro Scheibe.
arizo
Inventar
#9 erstellt: 28. Apr 2015, 14:40
Also kann man damit nur sehen, ob die CD fehlerfrei gerippt wurde?
*Nightwolf*
Inventar
#10 erstellt: 28. Apr 2015, 14:54
Ja. Das Problem habe ich gerade selbst hier bei gleich drei 1-Euro-"Schnäppchen" von der letzten Plattenbörse...

DBPoweramp ist da machtlos.
arizo
Inventar
#11 erstellt: 28. Apr 2015, 15:20
Ok. Das hatte ich falsch verstanden.
Danke für die Info.
flo1992
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Apr 2015, 16:30
Erst einmal vielen Dank für die Antworten und für Eure Mühen.

Das Abspielen im Laufwerk des Notebooks mit VLC oder Foobar bringt immer wieder so ein leichtes "Leiern" an bestimmten Stellen. Die CD hat leider auch sichtbare Kratzer.

Bei der CD handelt es sich um ein relativ unbekanntes Musical - mir bzw. meiner Mutter liegt jedoch sehr viel daran. Ich bezweifle daher, dass es sich in einer Datenbank befindet. Beim Auslesen bringt Foobar2000 auch die Meldung, dass AccurateRip keinen Datensatz finden kann.

Alle CD`s haben nur eine Tiefe von 16bit?

Jedenfalls verweigert Foobar2000 sogar das Rippen im .flac Format - das Laufwerk brummt wie Bolle aber kein Fortschritt beim Konvertieren. Das Abspielen funktioniert aber (mit den gelegentlichen "Leiern")
-> Nachtrag: Sehe gerade, dass sich jetzt langsam etwas am Fortschritt tut

Würde EAC durch das mehrmalige Lesen der fehlerhaften Stellen hier das Problem beheben, oder ist das technisch nicht machbar.

Ansonsten würde ich die CD dann aufbereiten lassen bzw. das Tonstudio anschreiben, ob noch eine Kopie verkauft werden könnte.

Gereinigt habe ich die CD bereits mit etwas Seifenlauge und einem Mikrofasertuch. Was ist von Polieren mit Hilfe von Schleifpaste (oder Zahnpaste) zu halten?

flo


[Beitrag von flo1992 am 28. Apr 2015, 16:31 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#13 erstellt: 28. Apr 2015, 19:57

flo1992 (Beitrag #12) schrieb:
Beim Auslesen bringt Foobar2000 auch die Meldung, dass AccurateRip keinen Datensatz finden kann.

Das ist in sofern schlecht, weil du dann nicht überprüfen kannst, ob wirklich alles korrekt ausgelesen wurde. Dann musst du die ganze (gerippte) CD durchhören, ob Fehler auftreten, bzw. wenn du die Stellen auswendig kennst, dort suchen.


Alle CD`s haben nur eine Tiefe von 16bit?

Ja, per Definition.

Es gibt noch HDCDs, die letztendlich auf 20 Bit kommen, aber das ist speziell kodiert und wird erst nach dem Auslesen hochgerechnet. Auf dem Datenträger liegt das Ganze auch nur in 16 Bit vor und kann auch problemlos als solches gerippt werden. Da flac lossless ist, bleibt die Kodierung beim rippen erhalten und es kann hinterher einfach umgewandelt werden..


Würde EAC durch das mehrmalige Lesen der fehlerhaften Stellen hier das Problem beheben, oder ist das technisch nicht machbar.

Ich weiß nicht, wie Foobar arbeitet, aber es dürfte nicht viel anders sein als EAC. Versuch es doch einfach, ist ja Freeware. Du kannst auf jeden Fall keine Wunder erwarten. Was weg ist, ist weg.


Was ist von Polieren mit Hilfe von Schleifpaste (oder Zahnpaste) zu halten?

Siehe meinen Tipp oben mit der Videothek. Es kann ganz gut mit der Schleifpaste / Zahnpasta funktionieren, es kann aber auch die CD zerstören. Ich hatte hier schon beide Fälle und das in einer durchaus relevanten Häufigkeit.
Ingor
Inventar
#14 erstellt: 28. Apr 2015, 19:58
Wenn das so eine wichtige Aufnahme für deine Mutter ist, mach keine Experimente. Lass sie professionell aubereiten-

Leiern ist eigentlich kein Zeichen einer defekten CD. Normalerweise gibt es Aussetzer, oder komische Zischgeräusche. Spiele die CD mal in einem richtigen CD-Player ab. Wenn sie dort nicht leiert, dann empfehle ich eine analoge Aufnahme. Deine Mutter wird keine Unterschied feststellen, sofern du das vernünftig machst.

CDs sind immer nur 16 Bit. Rippen bedeutet, dass man die Daten einer Audio-Cd ausliest. Ob man diese dann als WAV, FLAC abspeichert macht keinen Qualitätsunterschied.
flo1992
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 28. Apr 2015, 19:58
Nach längerem Auslesevorgang konnte ich nun 11 der 13 Dateien zufriedenstellend als 24bit .FLAC speichern. Einstellungen waren

- Read offset correction: "0"
- Ripping security: "paranoid"
- Limit drive speed while reading: deaktiviert

- Verify with AccurateRip: deaktiviert (automatisch - da nicht in Datenbank vorhanden

- Output:
FLAC / Level 3 / 24bit / lossy sources only

Damit haben wie gesagt 11 der Dateien nun ohne Probleme funktioniert.

An den beiden ersten Stücken der CD beißt sich Foobar2000 aber die Zähne aus - hat jetzt für die zwei Stücke nach knapp zwei Stunden mit einer Fehlermeldung abgeschlossen. (Einstellungen wie oben - außer Option "Limit drive speed while reading" aktiviert.

Beim Abspielen sind Tonaussetzer und ein Leiern hörbar. Hab das mal als Tonspur aufgezeichnet (die Aussetzer). Bewegen sich so in einem Bereich von ca. 0,21 Sekunden.

(Link leitet zum Uploaddienst "abload.de" weiter)


gruß,
flo


[Beitrag von flo1992 am 28. Apr 2015, 20:07 bearbeitet]
arizo
Inventar
#16 erstellt: 28. Apr 2015, 20:10
Welche CD ist das denn?
Könntest du vielleicht mal den Titel und die Künstler hier reinschreiben?
Das würde mich einfach mal interssieren.
flo1992
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 28. Apr 2015, 20:26
Kein Problem

"Laska=Liebe - Das grenzenlose Musical"
(Musical anlässlich der Landesgartenschau Marktredwitz-Cheb 2006)
Tonstudio GEIGER D-95100 Selb


[Beitrag von flo1992 am 28. Apr 2015, 20:26 bearbeitet]
arizo
Inventar
#18 erstellt: 28. Apr 2015, 20:49
Huiiiiii...
Das ist ja wirklich eine Rarität.
Ich dachte, dass du vielleicht die CD nochmal kaufen könntest, bevor du hier für Reparaturen oder Software Geld ausgeben musst...
flo1992
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 28. Apr 2015, 20:55
Wohl war

Nein - wird leider schwierig. Wobei nur noch zwei Stücke fehlen würden.

gruß,
flo
Paesc
Inventar
#20 erstellt: 29. Apr 2015, 11:47

*Nightwolf* (Beitrag #13) schrieb:

Würde EAC durch das mehrmalige Lesen der fehlerhaften Stellen hier das Problem beheben, oder ist das technisch nicht machbar.

Ich weiß nicht, wie Foobar arbeitet, aber es dürfte nicht viel anders sein als EAC. Versuch es doch einfach, ist ja Freeware. Du kannst auf jeden Fall keine Wunder erwarten. Was weg ist, ist weg.


Hast Du's auch mit EAC probiert? Habe schon festgestellt, dass es vorkommen kann, dass Foobar2000 was nicht liest, dafür EAC, und umgekehrt.

Aktuelles Beispiel: The Alan Parsons Project - Tales Of Mystery And Imagination (Remaster von 2007, Doppel-CD, Deluxe Edition). Bei CD 1 wollte Foobar partout das 8. Lied nicht erkennen (habe sowas zuvor noch nie gesehen, "could not find track"). EAC hat's geschafft. Bei Track 5 machte dann EAC Probleme und Foobar nicht (Rückmeldung, dass der Encoder, also FLAC 1.3.1) ein Problem hatte... Bei CD 2 wollte dann Track 14 nicht ausgelesen werden von Foobar, EAC hat's geschafft... Irgend was ist komisch mit dieser Doppel-CD

Grüsse
Paesc
Ingor
Inventar
#21 erstellt: 29. Apr 2015, 12:01
Kopierschutz? Gab es ja mal eine Zeit.
Paesc
Inventar
#22 erstellt: 29. Apr 2015, 12:13
Da die CD von 2007 ist, ist das sehr gut möglich. Auf der CD steht nichts und mit einer raschen Google-Suche konnte nichts gefunden werden, aber es wurden ja damals nicht alle CDs explizit als "kopiergeschütz" resp. mit einem Vermerk ausgewiesen, dass sie wohl in CD-ROM-Laufwerken abgespielt werden kann, jedoch komprimierte Sound-Files zum Einsatz kommen.

Ein gutes Beispiel, dass weder Foobar noch EAC alles auslesen können, wenn's hart auf hart kommt und die CD Schäden hat resp. nicht dem Red-Book-Standard entspricht. Vielleicht liegt's aber auch am Laufwerk: Plextro PlexWriter 2. Hatte schon mit einigen CDs Probleme, vor allem mit dem letzten Lied, mit dem Plextor PX-716SA hingegen ging's dann problemlos (habe ich dieses Mal nicht ausprobiert).


[Beitrag von Paesc am 29. Apr 2015, 12:59 bearbeitet]
Da_Alchemist
Stammgast
#23 erstellt: 29. Apr 2015, 15:04
Versuch nochmal einen anderen "Trick":
Lege ein "Daten Image" also ein ISO-File von der CD an, brenne dies und versuch das zu rippen

Gruß.
flo1992
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 29. Apr 2015, 18:40

Paesc (Beitrag #20) schrieb:

Hast Du's auch mit EAC probiert? Habe schon festgestellt, dass es vorkommen kann, dass Foobar2000 was nicht liest, dafür EAC, und umgekehrt.


Noch nicht - werde ich dann ausprobieren.

Die Idee mit dem ISO-Image hatte ich auch schon. Mal sehen - vielleicht klappt`s ja mit EAC und ich kann mir den ganzen Aufwand ersparen.

Danke soweit schon einmal.

gruß,
flo
KarstenL
Inventar
#25 erstellt: 29. Apr 2015, 19:15
hier bestimmt schon versucht oder ?

http://www.marktredwitz.de/327_Souvenirs.html
audiophilanthrop
Inventar
#26 erstellt: 01. Mai 2015, 21:21
Grundsätzliches Vorgehen bei sowas:

1. Das beste Laufwerk suchen, das man zur Verfügung hat. Mir in Sachen CD-Lesen wiederholt negativ aufgefallen sind solche aus dem Hause Samsung/TSST, ebenso ältere Notebook-Laufwerke noch mit PATA-Schnittstelle. Verstaubte Linse hilft natürlich auch nicht.
2. Bestmöglich rippen (Tip: in EAC das CTDB-Metadaten-Plugin benutzen, dann können ganze Scheiben mit der CTDB abgeglichen werden, wenn auch nur beim Abspeichern selbst).
3. CUETools bietet einen "Reparaturmodus" (Anlegen einer korrigierten Kopie), vorausgesetzt es gibt einen Eintrag in der CTDB dafür. Ist nicht ganz intuitiv zu bedienen, aber wenn man's mal braucht, ist man froh. Bei der Korrektur eines Offsets bin ich zwar gescheitert, aber Lesefehler waren gut in den Griff zu bekommen.
4. Wenn auch die CTDB versagt, bleibt gerade im Fall deutlicher Kratzer noch die erwähnte Option der Polierpaste gefolgt von Wiederholung von Punkt 2. Habe seinerzeit mal eine Tube Displex gekauft, um damit Radio-Skalenfenster aus Plexiglas aufzupolieren, das ging gut. Wobei ich sagen muß, daß sich meine Laufwerke mit Problemen in der Datenschicht weitaus schwerer tun als mit oberflächlichen Kratzern. Eine richtig fokussierte Optik sieht die Oberfläche nämlich schon ziemlich unscharf. Ich kaufe aber auch keine verkratzten CDs.
5. Und wenn gar nichts hilft, dann gibt es evtl. noch die Option der Wiederbeschaffung wie hier. Manche Scheibe bekommt man ja kaum mehr für Geld und gute Worte.

Zum Glück kommen nur selten alle Probleme auf einmal zusammen (rare, exotische Scheibe mit zu großen Fehlern in der Datenschicht wäre wohl der Worstcase).
cr
Moderator
#27 erstellt: 02. Mai 2015, 17:19

Ingor schrieb:
Ein CD-Player enthält etliche Funktionen um Störungen zu unterdrücken, wenn du diese CD rippst ,kommen die nicht zur Anwendung, daher wird das Ergebnis viel mehr Störungen aufweisen als die du jetzt hörst.


Das ist falsch, schon lange können CDROM-Laufwerke interpolieren wie jeder CDP auch, meine können das seit 2004, möglich dass es einige Hersteller von Billigsdorfern (Notebook-CDROM-Kram) noch immer nicht gecheckt haben

Wenn die CD wirklich nur leichte Kratzer hat, ist das Laufwerk ein Mist. Ich habe mir x CDs im 2nd Hand gekauft mit teils gröberen Beschädigungen, die alle fehlerfrei vom Brenner gelesen werden konnten (notfalls mit Interpolation*, unhörbar, war aber sehr sehr selten...)

*) wirft mir mein Lese-Logfile Frame für Frame aus, wo nicht korrigiert werden konnte, sondern Interpolation zur Anwendung kam.

PS: Viele VIDEOTHEKEN KÖNNEN CDs AUFPOLIEREN GEGEN ENTGELT. Das ist nötig, weil viele Entlehner ja alles versauen und die DVDs als Bierdeckel und was weiß ich verwenden. Nichts reparieren kann man, wenn die Lackschicht bei CDS beschädigt ist!


[Beitrag von cr am 02. Mai 2015, 17:26 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#28 erstellt: 03. Mai 2015, 17:12
Wie kann man mit Foobar oder EAC einstellen, dass Interpoliert wird? Normalerweise wird ja so ausgelesen, dass jeweils 2 (Secure Mode) oder 4 (Paranoid) Ergebisse übereinstimmen müssen, was ja keinen Platz für Interpolation lässt...

So nebenbei: mit Display-Politur (z.B. für Handys/Uhren) und CD-Reparatursets kann oftmals nicht viel "repariert" werden, wenn die Kratzer richtig übel sind... Ich frage mich, wie mann dann erst Blu-rays wieder lauffähig machen kann, da die ja einen noch härteren Kunststoff verwenden...
audiophilanthrop
Inventar
#29 erstellt: 03. Mai 2015, 18:26

Paesc (Beitrag #28) schrieb:
So nebenbei: mit Display-Politur (z.B. für Handys/Uhren) und CD-Reparatursets kann oftmals nicht viel "repariert" werden, wenn die Kratzer richtig übel sind...

Bei tiefen Kratzern wird man auffüllen müssen, ja. Ein Autobesitzer hat da womöglich schon etwas passendes im Schrank, Autowachs macht ja auch nicht viel anderes. (Und die geringere Kratzresistenz wäre ja ziemlich egal, wenn die Scheibe danach eh nie mehr angefaßt wird.) Kleber für Acryl o.ä. wäre wahrscheinlich eleganter, ist aber deutlich weniger verbreitet.

Und dann gibt's immer noch die Methode "machen lassen".
cr
Moderator
#30 erstellt: 03. Mai 2015, 18:34
Das macht das Laufwerk oder nicht, kann man nicht einstellen, zumindest nicht bei mir.
Ab Plextor 48/24/48, ist der Vorläufer vom Premium, kanns aber zuverlässig nur bis 8X. Die anderen können es auch schneller (Premium, Premium2, 712, 716, 755, 760 etc,)

Das war die Redbook-Antwort auf diesen idiotischen Cactus Datashield 200-Kopierschutz. Da man keinem Player verbieten kann, dass er nach Redbook vorgeht, ist dies auch keine Umgehung des Kopierschutzes, sondern ein systemimmanenter Vorgang.
Kanns der Player/Brenner nicht, dann gibts eben ein Feuerwerk an Knacksern bei solchen behandelten CDs.


[Beitrag von cr am 03. Mai 2015, 18:39 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#31 erstellt: 03. Mai 2015, 18:58
Das heisst also, dass der Plextor Premium 2 und 716 automatisch bereits interpolieren. Deswegen können sie auch CDs auslesen, die Cactus Datashield 200 haben, auch mit Foobar und EAC.

Aber wenn interpoliert wird, entspricht ein Ausleseergebnis noch einem Ergebnis, das mit AccurateRip erstellt wurde? Meiner Meinung nach nein, das Ergebnis kann ja mit Interpolation nicht "perfekt" sein...
cr
Moderator
#32 erstellt: 03. Mai 2015, 19:30

Das heisst also, dass der Plextor Premium 2 und 716 automatisch bereits interpolieren.

Ja, sie können mit jedem herkömmlichen Rip-Programm solche CDs lesen (es gibt ja auch nicht herkömmliche, die ticken etwas anders, und kopieren die Fehler einfach im RAW-Modus mit, hat aber einige Nachteile; Namen dürfen nicht genannt werden). Plextools hat nur den Vorteil, dass jeder Fehler penibel aufgelistet wird, sonst macht es in diesem Fall gar nichts - es kann allerdings noch andere Schutztricks ignorieren, wie es ein normaler und "dummer" CDP macht, völlig redbookkonform und legal (zB die 2. Session ignorieren). So eine Liste ist lang, kann gerne eine suchen und einstellen. Da sieht man dann, wie verhunzt diese CDs sind....... Meiner Meinung hätte man hier wohl Gründe finden können, die Hersteller solcher CDs zu verklagen....
Ob es Rip-Programme gibt, die nachträglich die Daten im PC selber interpolieren, keine Ahnung. Ist aber eher schwierig, denn nur der Brenner weiß beim Auslesen ganz exakt, welche Daten falsch sind (falsche Korrektursumme)!


Aber wenn interpoliert wird, entspricht ein Ausleseergebnis noch einem Ergebnis, das mit AccurateRip erstellt wurde?


Das kann keinem Ergebnis mit Accurate-Rip mehr entsprechen, weil das interpolierte Ergebnis nicht den Originaldaten entspricht. Wird 1000 Male interpoliert wie bei Cactus DS 200, wird letztlich jeder ein etwas anderes Ergebnis bekommen. Die Daten der CD sind nicht mehr eindeutig bestimmt. Ich müßte mal eine solche mit der AccurateRip-Datenbank vergleichen, ist aber wohl sinnlos, denn die dort dokumentierten Checksummen können von einer ungeschützten CD stammen. Gibts ja meistens beides parallel.
cr
Moderator
#33 erstellt: 03. Mai 2015, 19:33
Hier haben wir so eine verhunzte CD. Wie man erkennt, sind regelmäßig alle 6 Sekunden Fehler eingebaut!!

Das ist nur TRACK1!!

ID:0 PLEXTOR CD-R PX-W4824A V1.07 (#206053), Read Speed: 4X CLV
Disc Type : AudioCD , 1 sessions, 13 Tracks, 48:45.xx
-

Digital Audio Extraction Error Information log
----------------------------------------------

Start of extraction
Extracting track 1 (Name des Tracks entfernt)
8 CU errors in sector 792(LBA), 00:10.42(MSF), 00:10.42(MSF track)
10 CU errors in sector 793(LBA), 00:10.43(MSF), 00:10.43(MSF track)
12 CU errors in sector 1232(LBA), 00:16.32(MSF), 00:16.32(MSF track)
7 CU errors in sector 1242(LBA), 00:16.42(MSF), 00:16.42(MSF track)
5 CU errors in sector 1243(LBA), 00:16.43(MSF), 00:16.43(MSF track)
11 CU errors in sector 1682(LBA), 00:22.32(MSF), 00:22.32(MSF track)
10 CU errors in sector 1692(LBA), 00:22.42(MSF), 00:22.42(MSF track)
11 CU errors in sector 2132(LBA), 00:28.32(MSF), 00:28.32(MSF track)
7 CU errors in sector 2582(LBA), 00:34.32(MSF), 00:34.32(MSF track)
5 CU errors in sector 2583(LBA), 00:34.33(MSF), 00:34.33(MSF track)
10 CU errors in sector 2592(LBA), 00:34.42(MSF), 00:34.42(MSF track)
8 CU errors in sector 3032(LBA), 00:40.32(MSF), 00:40.32(MSF track)
12 CU errors in sector 3042(LBA), 00:40.42(MSF), 00:40.42(MSF track)
4 CU errors in sector 3482(LBA), 00:46.32(MSF), 00:46.32(MSF track)
4 CU errors in sector 3483(LBA), 00:46.33(MSF), 00:46.33(MSF track)
5 CU errors in sector 3493(LBA), 00:46.43(MSF), 00:46.43(MSF track)
11 CU errors in sector 3932(LBA), 00:52.32(MSF), 00:52.32(MSF track)
6 CU errors in sector 4382(LBA), 00:58.32(MSF), 00:58.32(MSF track)
6 CU errors in sector 4383(LBA), 00:58.33(MSF), 00:58.33(MSF track)
11 CU errors in sector 4392(LBA), 00:58.42(MSF), 00:58.42(MSF track)
12 CU errors in sector 4832(LBA), 01:04.32(MSF), 01:04.32(MSF track)
10 CU errors in sector 5282(LBA), 01:10.32(MSF), 01:10.32(MSF track)
4 CU errors in sector 5292(LBA), 01:10.42(MSF), 01:10.42(MSF track)
12 CU errors in sector 5732(LBA), 01:16.32(MSF), 01:16.32(MSF track)
12 CU errors in sector 5742(LBA), 01:16.42(MSF), 01:16.42(MSF track)
6 CU errors in sector 6182(LBA), 01:22.32(MSF), 01:22.32(MSF track)
6 CU errors in sector 6183(LBA), 01:22.33(MSF), 01:22.33(MSF track)
12 CU errors in sector 6642(LBA), 01:28.42(MSF), 01:28.42(MSF track)
10 CU errors in sector 7532(LBA), 01:40.32(MSF), 01:40.32(MSF track)
9 CU errors in sector 7982(LBA), 01:46.32(MSF), 01:46.32(MSF track)
9 CU errors in sector 8892(LBA), 01:58.42(MSF), 01:58.42(MSF track)
6 CU errors in sector 9332(LBA), 02:04.32(MSF), 02:04.32(MSF track)
5 CU errors in sector 9333(LBA), 02:04.33(MSF), 02:04.33(MSF track)
11 CU errors in sector 9782(LBA), 02:10.32(MSF), 02:10.32(MSF track)
10 CU errors in sector 10242(LBA), 02:16.42(MSF), 02:16.42(MSF track)
6 CU errors in sector 10682(LBA), 02:22.32(MSF), 02:22.32(MSF track)
5 CU errors in sector 10683(LBA), 02:22.33(MSF), 02:22.33(MSF track)
10 CU errors in sector 10692(LBA), 02:22.42(MSF), 02:22.42(MSF track)
11 CU errors in sector 11132(LBA), 02:28.32(MSF), 02:28.32(MSF track)
11 CU errors in sector 11142(LBA), 02:28.42(MSF), 02:28.42(MSF track)
11 CU errors in sector 11582(LBA), 02:34.32(MSF), 02:34.32(MSF track)
12 CU errors in sector 12032(LBA), 02:40.32(MSF), 02:40.32(MSF track)
12 CU errors in sector 12042(LBA), 02:40.42(MSF), 02:40.42(MSF track)
12 CU errors in sector 12482(LBA), 02:46.32(MSF), 02:46.32(MSF track)
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[Beitrag von cr am 03. Mai 2015, 19:38 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#34 erstellt: 03. Mai 2015, 19:43
Autsch...! Sieht ja echt übel aus...

Na da geht's wirklich nur noch mit Interpolieren... Von der Altersbeständigkeit wollen wir erst gar nicht sprechen...
cr
Moderator
#35 erstellt: 03. Mai 2015, 19:51
Es gibt den Verdacht, dass sie bei zusätzlichen Beschädigungen schneller unlesbar/hörbar fehlerhaft sind als redbookkonforme CDs (wurde zumindest in HiFi-Magazinen geäußert)..
Jedenfalls hat diese Art von Kopierschutz mein Kaufverhalten maßgeblich beeinflußt. Ich habe die Lust verloren, weiterhin für CDs 15-20 Euro zu zahlen, und
a) generell viel weniger gekauft (vorher oft 10 im Monat und das über Jahre)
b) habe mehr 2nd Hand gekauft, denn dort gab es oft noch ältere Versionen ohne, bzw. ärgert man sich weniger, wenn man nicht viel bezahlt.....

PS: Der Klassik-Sektor war ja anfänglich nicht betroffen, bis dann EMI auch dort damit begonnen hat (dann wurde sie übernommen bzw. ging de facto pleite: http://de.wikipedia.org/wiki/EMI_Group )
Nicht betroffen war auch der CD-Layer der SACD, weil hier die Philips-Patente noch gültig waren und Philips verbot, nicht-redbookkonforme SACD-CD-Layer herzustellen.


[Beitrag von cr am 03. Mai 2015, 19:53 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#36 erstellt: 03. Mai 2015, 20:12
Der iPod und dann vor allem auch diese verkrüppelten CDs haben massgeblich zu den sinkenden CD-Verkäufen beigetragen.

Kann ich gut verstehen, dass dies einem die Lust an CD-Käufen nimmt.

Allerdings sind CD-Käufe für mich noch immer die mit Abstand wichtigste Musik-Quelle: solange es keine FLAC-Downloads für JEDE neue Veröffentlichung gibt (nicht die vereinzelten High-Resolution-Downloads in 96/24, 192/24 oder DSD) werde ich bei der CD bleiben. Fürs Auto benötige ich 44.1/16, da komme ich um kostenpflichtige MP3-Downloads (im äussersten Notfall!) oder CDs, die dann nach MP3 gerippt werden, nicht herum...

Auch sonst ist die Hardware-Unterstützung für 96/24 nocht sehr gering. Bin mit MiniDisc und SACD schon mal in eine Sackgasse geraten, das tu ich mir nicht nochmals an...


[Beitrag von Paesc am 03. Mai 2015, 21:01 bearbeitet]
cr
Moderator
#37 erstellt: 03. Mai 2015, 20:32
Was auch recht ärgerlich war, im Mediamarkt in St. Gallen hatten sie vor allem aktuelle Harman CDPs zum Abhören (zB der im Klavierlack-Look). Dass die nicht viel taugen, erfahren wir nicht nur hier m Forum öfters, sondern sie konnten auch die geschützten CDs meist nicht abspielen, sodass man kaum mehr was anhören konnte (die wenigen herkömmlichen CDPs waren dadurch dauernd blockiert, dh alle dort hörten, die HK waren dagegen unbenützt und nicht verwendbar....). In anderen Läden hatten sie oft DVDPs als Abhöre, und die versagten da auch oft....
Das verleidete mir es auch.....
Paesc
Inventar
#38 erstellt: 03. Mai 2015, 21:08
CDs verkaufen, die sich auf den zur Verfügung gestellten CD-Playern nicht abspielen lassen... Da zeigt sich, wie kontraproduktiv die nicht-Redbook-konformen CDs doch waren...

In meinem Bekanntenkreis sagte mal jemand: "Da kaufe ich nach langer Zeit wieder mal eine CD, und ich kann sie nicht mal abspielen. Nie wieder CDs!"

Naja, aus klanglicher Sicht und auch der Kompatibilität wegen können nur FLAC-Downloads der CD das Wasser reichen... Hoffentlich kommen die bald flächendeckend, sonst wird MP3 der neue HiFi-Standard für "normale" Musik-Veröffentlichungen (keine Nischen-96/24-Downloads)...
altae
Stammgast
#39 erstellt: 09. Mai 2015, 23:02
Bei Melodishop.com gibt es sehr viele aktuelle und auch ältere Releases zumindest als 16 bit 44100 hz FLAC, also CD Qualität. Auch wenn man im Netz immer wieder mal auf negative Kommentare stösst, ich kann das nicht bestätigen. Zum Test habe ich einige Alben gekauft, die ich als CD besitze und selbst als FLAC auf der Platte liegen habe. Meine Tests (Analyse des Pegels sowie des Frequenzspektrums) haben ergeben, dass es keinen Unterschied zwischen den FLAC Dateien aus dem Melodishop sowie meinen selbst gerippten Dateien gibt. Und sollte doch mal eine Datei fehlerhaft sein, kann man einfach dem Support schreiben und die Laden das Album neu noch oder schreiben einem den bezahlten Betrag ohne Rückfragen gut. Super ist auch, dass der Support sogar übers Wochenende auf Anfragen reagiert. Und die Preise sind deutlich niedriger als sonst wo. Ausserdem steht der Shop ja ziemlich konkurrenzlos da, wie hier bereits festgestellt worden ist, verkauft kaum jemand FLAC Dateien.
cr
Moderator
#40 erstellt: 09. Mai 2015, 23:18
Mit den Amazon-CDRs-on-Demand, die letztlich wohl auch dem Download entsprechen, habe ich bisher eine schlechte Erfahrung. Ein Track hat mehrere längere Aussetzer, und nein, kein Brennfehler, die Daten sind korrekt, das muss beim Rippen passiert sein, oder was auch immer die Vorlage war.
(es handelt sich um BicRunga: Birds). Auf iTunes ist der entsprechende Track fehlerfrei.....
Eine andere CDR (Aufnahme von Naxos (Klassik)) ist dagegen einwandfrei. Angeblich wird bei diesen CDRs kein komprimiertes Material verwendet, sondern 44.1/16


[Beitrag von cr am 09. Mai 2015, 23:20 bearbeitet]
altae
Stammgast
#41 erstellt: 09. Mai 2015, 23:33
Es scheint eben momentan der Fall zu sein, dass man sich hochqualitative Downloads, also mindestens in CD Qualität, aus verschiedenen Quellen zusammensuchen muss. Was dann irgendwie den CD Kauf schon fast wieder einfacher macht. Wenn die CDs nur nicht so teuer wären
Paesc
Inventar
#42 erstellt: 09. Mai 2015, 23:41
Yep... Ein weiterer Vorteil der CD ist, dass sie sozusagen ein "Backup" darstellt, wenn die FLAC-Files verlorengehen sollten (z.B. Festplatten-Crash) oder wenn die Files beim Kopieren beschädigt werden.

Irgendwann will man seine Musik auch noch geniessen, nicht immer nur auf der Jagd nach Musik sein... Meine Musik aus zig Quellen zusammenstellen zu müssen, würde ich sehr mühsam finden.

Tipp: bei Amazon findest Du viele günstige CDs, auch gebrauchte ab EUR 0.01 pro CD.
altae
Stammgast
#43 erstellt: 09. Mai 2015, 23:53
Es ist auch schön, mit der CD noch physisch etwas zu besitzen. Doch irgendwie verstauben die Dinger dann halt doch in einer Ecke. Wenn ich mir eine CD bestelle, weil ich mal wieder keinen verlustfreien Download finde und mir das Album für einen Download als 320er MP3 dann doch zu wichtig ist, läuft es immer so ab, dass ich die CD auspacke, ins CD Laufwerk meines PCs lege, als FLAC rippe und mir dann ab PC anhöre. Die CD wandert dann in besagte Ecke und wird nie mehr gebraucht. Meine CDs brauchte ich das letzte Mal, als ich mich entschied, meine bis dahin aus MP3 Dateien bestehende Musiksammlung als FLAC neu zu rippen (Sch.... Arbeit, hat sich aber gelohnt). Und als Backup benötige ich sie auch nicht, denn dafür habe ich bereits gesorgt in Form täglicher Sicherungen auf das NAS, wöchentlicher Sicherungen auf eine externe Festplatte und ca. monatlich eine Sicherung auf eine externe Festplatte, welche ich an meinem Arbeitsort lagere (für den worst case in Form eines Feuers, einer Naturkatastrophe etc.).
Paesc
Inventar
#44 erstellt: 10. Mai 2015, 00:04
Na dann bist Du ja bestens abgesichert. Das erneute Rippen nach FLAC hat sich mit Sicherheit gelohnt.

Solltest Du mal einen FLAC-Download nicht finden und nicht viel Geld ausgeben wollen, empfehle ich Dir die erwähnten gebrauchten CDs bei Amazon. Sind wirklich günstig, mit Foobar und EAC sollte ein sauberer Rip praktisch immer möglich sein (sonst dürften die CDs ja kaum mehr verkauft werden).
*Nightwolf*
Inventar
#45 erstellt: 10. Mai 2015, 03:58

Paesc (Beitrag #42) schrieb:
Ein weiterer Vorteil der CD ist, dass sie sozusagen ein "Backup" darstellt, wenn die FLAC-Files verlorengehen sollten (z.B. Festplatten-Crash) oder wenn die Files beim Kopieren beschädigt werden.

Doofe Idee...

Selbst jemand der nicht arbeitet, benötigt für 1000-2000 CDs mindestens einen ganzen Monat, wenn es denn auch noch ordentlich sein soll, mit gepflegten Tags, Coverbildern etc. Das hat in meinen Augen nichts mehr mit einem Backup zu tun und knapp 60-70 € sind da in einer zweiten Festplatte wirklich gut angelegt.


Tipp: bei Amazon findest Du viele günstige CDs, auch gebrauchte ab EUR 0.01 pro CD.

Genau genommen kosten die 3,01 €. Selbst beim gleichen Händler bestellt, zahlt man die Versandkosten für jede CD.

Hatte da auch schon Pech mit. Die CD in "sehr gutem Zustand" war einwandfrei, das Digipack drumherum aber halb durchgerissen. Ein anderes mal kam die Scheibe aus einem starken Raucherhaushalt - selbst das Booklet lief schon gelb an.
Paesc
Inventar
#46 erstellt: 10. Mai 2015, 11:53

*Nightwolf* (Beitrag #45) schrieb:

Paesc (Beitrag #42) schrieb:
Ein weiterer Vorteil der CD ist, dass sie sozusagen ein "Backup" darstellt, wenn die FLAC-Files verlorengehen sollten (z.B. Festplatten-Crash) oder wenn die Files beim Kopieren beschädigt werden.

Doofe Idee...

Selbst jemand der nicht arbeitet, benötigt für 1000-2000 CDs mindestens einen ganzen Monat, wenn es denn auch noch ordentlich sein soll, mit gepflegten Tags, Coverbildern etc. Das hat in meinen Augen nichts mehr mit einem Backup zu tun und knapp 60-70 € sind da in einer zweiten Festplatte wirklich gut angelegt.


Wir gehen natürlich hier immer davon aus, dass jeder mindestens 1 Sicherheitskopie hat Das ist aber nicht immer der Fall. Des Weiteren können Files fehlerhaft gerippt oder umgewandelt worden sein oder beim Kopieren schaden nehmen (habe vorhin ein fehlerhaftes FLAC-Album bei mir gefunden). Dann schafft nur ein erneutes Rippen Abhilfe.


*Nightwolf* (Beitrag #45) schrieb:

Paesc (Beitrag #42) schrieb:
Tipp: bei Amazon findest Du viele günstige CDs, auch gebrauchte ab EUR 0.01 pro CD.

Genau genommen kosten die 3,01 €. Selbst beim gleichen Händler bestellt, zahlt man die Versandkosten für jede CD.

Hatte da auch schon Pech mit. Die CD in "sehr gutem Zustand" war einwandfrei, das Digipack drumherum aber halb durchgerissen. Ein anderes mal kam die Scheibe aus einem starken Raucherhaushalt - selbst das Booklet lief schon gelb an.


Auch EUR 3.01 inkl. Versandkosten ist so gut wie geschenkt...

Kann natürlich bei Gebrauchtware vorkommen, ja. Habe bisher gute Erfahrungen gemacht (jeweils Zustand "neu" oder "wie neu" genommen). Kostet halt auch einiges mehr als Zustand "gut" oder "sehr gut" (ist ja jeweils ziemlich subjektiv, was denn nun "gut" ist)...


[Beitrag von Paesc am 10. Mai 2015, 12:12 bearbeitet]
sl.tom
Stammgast
#47 erstellt: 10. Mai 2015, 12:29

*Nightwolf* (Beitrag #45) schrieb:
Ein anderes mal kam die Scheibe aus einem starken Raucherhaushalt - selbst das Booklet lief schon gelb an.

Das stört die Lasereinheit aber in keinster Weise...

Gruß Tom
cr
Moderator
#48 erstellt: 10. Mai 2015, 13:22

Auch EUR 3.01 inkl. Versandkosten ist so gut wie geschenkt...


Versand in die Schweiz geht sicher wieder mal nicht oder nur teuer. Ist immer lästig, wenn ich es woanders hinschicken muss.

Der Medimops hat auch recht viel, habe schon 20 bestellt, alle waren einwandfrei, oder wo vermerkt, dass leicht zerkratzt, waren sie auch nur leicht zerkratzt. Leider auch nur nach D günstig, schon nach Ö zahlt man recht hohe Versandkosten, die leider mit zunehmender Stückzahl nicht degressiv sinken
*Nightwolf*
Inventar
#49 erstellt: 10. Mai 2015, 13:43

sl.tom (Beitrag #47) schrieb:

*Nightwolf* (Beitrag #45) schrieb:
Ein anderes mal kam die Scheibe aus einem starken Raucherhaushalt - selbst das Booklet lief schon gelb an.

Das stört die Lasereinheit aber in keinster Weise...

Gruß Tom

Aber die Lesereinheit
sl.tom
Stammgast
#50 erstellt: 10. Mai 2015, 13:47
Da haste recht...


[Beitrag von sl.tom am 10. Mai 2015, 13:49 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#51 erstellt: 10. Mai 2015, 14:04

cr (Beitrag #48) schrieb:

Auch EUR 3.01 inkl. Versandkosten ist so gut wie geschenkt...


Versand in die Schweiz geht sicher wieder mal nicht oder nur teuer. Ist immer lästig, wenn ich es woanders hinschicken muss.


Es geht meistens (nicht immer, je nach Anbieter). Ja, wie Du vermutet hast: pauschal 6 Euro Versandkosten in die Schweiz, Deutschland immer 3 Euro... Habe heute 3 CDs bestellt, die an sich vergriffen sind. So kann man dennoch oftmals günstiger an Raritäten herankommen als über ebay.


*Nightwolf* (Beitrag #49) schrieb:

sl.tom (Beitrag #47) schrieb:

*Nightwolf* (Beitrag #45) schrieb:
Ein anderes mal kam die Scheibe aus einem starken Raucherhaushalt - selbst das Booklet lief schon gelb an.

Das stört die Lasereinheit aber in keinster Weise...

Gruß Tom

Aber die Lesereinheit :D


Je nachdem, ob die CD nur einmalig für den Rip "herhalten" muss oder auch wieder mal hervorgeholt und mit dem CD-Player abgespielt wird
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