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TabletPC oder Netwerkplayer?

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sdoubleu
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 23. Okt 2012, 09:54
Hallo,

mir ist gerade ein Gedanke durch den Kopf geschossen und ich würde gerne eure Meinung dazu wissen, ob hier der Gedanke nicht zu optimistisch ist, bzw. ob ich etwas nicht bedacht habe.

Situation:
Lautsprecher, Verstärker vorhanden.

Anschaffung eines NAS als zentralen digitalen Medienspeichers (u.a. Musik) geplant.

Könnte man sich nicht einfach einen günstigen Tablet PC zulegen, der üblicher Weise die meisten Musikformate abspielen kann, und mit diesen dann auch die Musik den NAS zugreifen? Das ganze dann vom Tablet-PC per 3,5 Klinke - Chinch Kabel in den Eingang vom Verstärker anschließen und fertig.
Oder muss man dafür unbedingt einen Netzwerkplayer (z.B. Denon DNP-F109) benutzen.

Außerdem könnte man das Tablet auch noch andersweilig nutzen. Den Netzwerkplayer nicht, oder?

Spricht etwas gegen diese Variante?

Danke für eure Meinungen, Ratschläge, Hinweise und Tipps
cr
Moderator
#2 erstellt: 23. Okt 2012, 13:48
Ich halte nicht viel von den überteuerten und funktional kastrierten Netzwerkplayern und habe immer schon ein Netbook oder nun halt Tablet (kommt sich ja aufs selbe) als sinnvoller erachtet, soferne man imstande ist, einen Computer zu bedienen....
Für höhere Ansprüche sollte man aber an eine externe USB-Soundkarte (Audiointerface) denken, denn was in BilligPCs an Soundkarten so verbaut ist, ist nicht immer das Gelbe vom Ei.
madmurdog
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 23. Okt 2012, 14:41

Könnte man sich nicht einfach einen günstigen Tablet PC zulegen, der üblicher Weise die meisten Musikformate abspielen kann, und mit diesen dann auch die Musik den NAS zugreifen? Das ganze dann vom Tablet-PC per 3,5 Klinke - Chinch Kabel in den Eingang vom Verstärker anschließen und fertig.


Genauso funktioniert es bei mir!
Habe ein 2TB Iomega NAS am Router hängen, und kann vom PC, Laptop, TV und sogar vom Android Handy auf alle Daten zugreifen und abspielen.
Klangqualität vom Tablets die am Verstärker hängen kann ich nichts zu sagen! Bin aber zur Zeit selbst auf der Suche nach einer Lösung um einen Musik-Streamingdienst und Daten von der Festplatte mit Laptop oder Netbook am Verstärker zu betreiben. Bei mir wirds aber wahrscheinlich eher kabellos vom Schleppi!

Gruß Maddi

edit:
PS. wie CR schon geschrieben hat ist zumindestens für Musik in meinen Augen ein Tablet oder Netbook die bessere Alternative zu einem Mediaplayer. Alleine schon zum durchblättern der verschiedenen Alben und Titel. Bei meinem WDLive ist das zumindestens für Musik ein Graus, und auch der TV müsste dann immer mitlaufen! Absolutes NoGo!


[Beitrag von madmurdog am 23. Okt 2012, 14:54 bearbeitet]
doulos
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 19. Dez 2012, 11:37
mit Verlaub, unter audiophilen Gesichtspunkten kann man sich da nur schütteln. Der Audio-Ausgang des Tablets ist rein analog, also muss man sich auf die Qualität der A/D-Wandlung der Tablet-Chips verlassen. Tablets sind aber gerade dafür überrhaupt nicht gebaut, sondern dafür, auf Deinem Schoß oder in Deiner Hand (oder beides) möglichst lange stromsparend zu arbeiten.

Gerade der Denon DNP-F109 ist deswegen ein interessantes Gerät, weil der die sonst getrennten Funktionen des Netzwerk-Streamers und des D/A-Wandlers zusammenfasst - man kann also einen analogen Amp (per Chinch) direkt anschließen. Und das so, dass der audiophile Anspruch (so hört man, ich werds demnächst testen) nicht auf der Strecke bleibt. Alternativ kann man per SP/DIF auch einen amp mit digitalem Anschluss beschicken, z.B. den DRA-F109 aus derselben Familie.

Ich sehe keine Alternative, jedenfalls nicht ein Tablet. Ein PC mit zusätzlichem D/A-Wandler (aka externe Soundkarte, z.B. Musical Fidelity V-DACII - der kann über USB und TOSLINK angeschlossen werden) tuts ggfs. auch, aber wo bleibt der Komfort?
bob2
Stammgast
#5 erstellt: 19. Dez 2012, 14:55
Hallo,

ich habe lange Zeit meine Musik von der NAS per Netbook und externen Wandler zur Anlage geschickt, nun bin ich umgestiegen auf ein Netzwerkplayer, den ich per iPad oder iPod oder auch mit ein iPhon steuern kann. Ist einfach und ich kann meine Musikdateien durchblättern wie am PC.
lampion
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 19. Dez 2012, 15:11

doulos schrieb:
Ich sehe keine Alternative, jedenfalls nicht ein Tablet. Ein PC mit zusätzlichem D/A-Wandler (aka externe Soundkarte, z.B. Musical Fidelity V-DACII - der kann über USB und TOSLINK angeschlossen werden) tuts ggfs. auch, aber wo bleibt der Komfort?

Jepp, das sehe ich auch als Hauptproblem: Der Komfort. Gute Soundqualität ist überall irgendwie zu bekommen.
doulos
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 19. Dez 2012, 16:00

Gute Soundqualität ist überall irgendwie zu bekommen

das ist eine merkwürdige Aussage auf einem HIFI-Forum. Mit minderwertiger Hardware (Tablet PC mit internem Soundchip über 3.5mm analoge Klinke angeschlossen) und minderwertigem Tonmaterial (verlustbehaftet komprimiertem MP3) kriegste keine Soundqualität, die den Titel HiFi rechtfertigt, soviel ist sicher.
cr
Moderator
#8 erstellt: 19. Dez 2012, 17:35
Gemeint hat er aber vielmehr, dass man mit jeder Hardwarelösung eine gute Soundqualität bekommen kann. Man muss ja nur eine entsprechende ext. Soundkarte oder einen USB-DAC verwenden und das Problem ist gelöst, ganz egal, ob es sich um ein 200 Euro Netbook oder ein Tablet handelt. Um mp3 gehts überhaupt nicht.
doulos
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 19. Dez 2012, 17:51

Gemeint hat er aber vielmehr, dass man mit jeder Hardwarelösung eine gute Soundqualität bekommen kann. Man muss ja nur eine entsprechende ext. Soundkarte oder einen USB-DAC verwenden und das Problem ist gelöst, ganz egal, ob es sich um ein 200 Euro Netbook oder ein Tablet handelt

Liebe Leut.. damit das mit der externen Karte bzw. dem DAC klappt, muss es einen digitalen Audio-Output geben, über den das Signal unbeschädigt ausgegeben wird (USB oder optisch). Und natürlich ein Betriebssystem mit Sound-Treibern, die es nicht schon manipulieren, bevor es den Stecker überhaupt erreicht. Beides bei einem Tablet nicht gegeben. Bei älteren Windows-PCs auch nicht von Haus aus gegeben.
cr
Moderator
#10 erstellt: 19. Dez 2012, 17:56
Bei jedem Tablet PC mit Windows ist es gegeben und bei Windows2000/xp verwendet man halt Asio. Mache ich schon seit Jahren. Foobar 2000 unterstützt Asio und jede semiprof. Soundkarte auch.
Wo ist jetzt das große Problem? Dass das Tablet einen USB-Anschluss hat, sei mal vorausgesetzt.
ffree
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 19. Dez 2012, 18:07

doulos schrieb:
...Ich sehe keine Alternative, jedenfalls nicht ein Tablet. Ein PC mit zusätzlichem D/A-Wandler (aka externe Soundkarte, z.B. Musical Fidelity V-DACII - der kann über USB und TOSLINK angeschlossen werden) tuts ggfs. auch, aber wo bleibt der Komfort?


Sehe ich auch so, der Komfort ist dann die Steuerung des Players am PC (Foobar,MM, MusicBee) über das Tablet.

Fred
Stuhlfänger
Stammgast
#12 erstellt: 19. Dez 2012, 18:14

doulos schrieb:
das ist eine merkwürdige Aussage auf einem HIFI-Forum. Mit minderwertiger Hardware (Tablet PC mit internem Soundchip über 3.5mm analoge Klinke angeschlossen) und minderwertigem Tonmaterial (verlustbehaftet komprimiertem MP3) kriegste keine Soundqualität, die den Titel HiFi rechtfertigt, soviel ist sicher.


Manche Vorurteile bekommt man einfach nicht aus der Welt.

Selbst preiswerte Einsteiger-Tabs bieten bei Video eine Bildqualität, die wirklich jeden zufrieden stellt - sogar mich.

Aber bei Audio patzen die natürlich. Sie kriegen es einfach immer noch nicht hin, eine Klangqualität auf dem Niveau eines portable players zu produzieren, die sogar mich zufrieden stellt. Und das, obwohl da der gleiche Rotz drin ist, der überall drin ist. Ich versteh's nicht.
doulos
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 19. Dez 2012, 18:17

Dass das Tablet einen USB-Anschluss hat, sei mal vorausgesetzt.

hört, hört! Ich habe bis jetzt nur (etliche) Android-Tablets in Händen gehalten, und keines hatte einen USB-Anschluss (über den Audio ausgegeben werden kann, wohlgemerkt). Würde mich wundern, wenn die WinRT Tablets das hätten. Wies mit den WinRT oder den Android Sound-Treibern aussieht, ist auch unklar, aber ohne Ausgabe-Port ja irrelevant.
doulos
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 19. Dez 2012, 18:27
nur zur Erinnerung - unser OP jedenfalls hatte folgendes vor:

Tablet-PC per 3,5 Klinke - Chinch Kabel in den Eingang vom Verstärker anschließen
cr
Moderator
#15 erstellt: 19. Dez 2012, 18:31
Die Welt hört nicht mit dem WinRT auf.

Allein bei geizhals.at sind für DE fast 460 TabletPCs mit USB2.0 gelistet, davon 75 mit Windows7 oder 8. Ist immerhin ein Sechstel der Tablets.
EnduMan
Stammgast
#16 erstellt: 19. Dez 2012, 21:27

doulos schrieb:
...

Ich sehe keine Alternative, jedenfalls nicht ein Tablet. Ein PC mit zusätzlichem D/A-Wandler (aka externe Soundkarte, z.B. Musical Fidelity V-DACII - der kann über USB und TOSLINK angeschlossen werden) tuts ggfs. auch, aber wo bleibt der Komfort?


Verschiedene Player wie Foobar, MPD lassen sich komfortabel über Android/iOS-Apps steuern. Welcher Komfort wird da vermisst?
Gruß
doulos
Schaut ab und zu mal vorbei
#17 erstellt: 19. Dez 2012, 22:12

Verschiedene Player wie Foobar, MPD lassen sich komfortabel über Android/iOS-Apps steuern. Welcher Komfort wird da vermisst?

der OP wollte, wie ich schonmal zitiert habe, sein Tablet per 3,5er Klinke und Kabel direkt an den Amp anschließen. DAS finde ich unkomfortabel, und klanglich fragwürdig. Wenn Du einen Player hast (PC mit USB und DAC, oder dedizierten Player, evtl mit integriertem DAC), und diesen per App steuerst, dann kann das komfortabel UND soundmäßig effizient sein.

Allein bei geizhals.at sind für DE fast 460 TabletPCs mit USB2.0 gelistet, davon 75 mit Windows7 oder 8. Ist immerhin ein Sechstel der Tablets

gut, dann sollten wir unseren OP mal fragen, ob er so ein Tablet hat. Wenn ja, dann können wir ihm empfehlen, noch einen externen USB-DAC zu kaufen und über diesen dann an den Amp zu gehen. Es gibt ja inzwischen sogar Amps, die einen USB-Anschluss haben. Wenn er auch so einen hat,. dann kann er sogar auf den DAC verzichten. Trotzdem inde ich es unkomfortabel, das Tablet per Kabel mit dem amp zu verbinden - da gefällt mir die vorher beschriebene Lösung mit dem Tablet als Fernbedienung doch besser. Aber jedem das Seine
lampion
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 20. Dez 2012, 10:50

cr schrieb:
Gemeint hat er aber vielmehr, dass man mit jeder Hardwarelösung eine gute Soundqualität bekommen kann. Man muss ja nur eine entsprechende ext. Soundkarte oder einen USB-DAC verwenden und das Problem ist gelöst, ganz egal, ob es sich um ein 200 Euro Netbook oder ein Tablet handelt. Um mp3 gehts überhaupt nicht.

Jepp, das meinte ich.

Es stimmt schon, dass der TE nach Klinke gefragt hat. Wäre im Prinzip auch die einfachste Lösung, aber sicher nicht mit der besten Soundqualität. Wie ich es mitbekommen habe, besitzen mittlerweise viele Tablets einen HDMI-Anschluss (in verschiedenen Größen), über den man seine Musik auch digital ausgeben kann. Was dann natürlich immer noch kabelgebunden ist ...
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