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CD 1:1 importieren?

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Beitrag
-Sir-
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Jul 2013, 08:46
Hey Leute,

gibt es ein Programm, mit dem ich eine CD 1:1, ohne Qualitätsverlust, auf den PC importieren kann? Also quasi eine FLAC Datei.

Über Hilfe würde ich mich sehr freuen

-Sir-
chriss71
Inventar
#2 erstellt: 01. Jul 2013, 09:28
Exact Audio Copy

-Sir-
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 01. Jul 2013, 09:42
Vielen Dank erstmal!

Habs mir eben runtergeladen, aber irgendwie importiert es nur in wav
Kumbbl
Inventar
#4 erstellt: 02. Jul 2013, 14:13
du musst dazu einen externen Flac-Encoder installieren und dann dafür die EAC-Preferences anpassen - Anleitungen dazu findet Google...

ich würde dir jedoch sowieso Foobar empfehlen - dann hast gleich mehr und nicht nur den dummen Ripper - und Foobar rippt genau so hochwertig wie EAC...

Hier schier perfekte Step-by-Step-Anleitungen zu Foobar:

Überblick: http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=14

Ripp-Anleitung: http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=20413

In dieser Ripp anleitung wird auf die Anleitung zur Einrichtung eines Flac-Encoders verwiesen: http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=13

Hier die benötigten Downloads:

Foobar selbst: http://www.foobar2000.org/download

Der Encoder-Pack (enthält u.a. Flac-Encoder): http://www.foobar2000.org/encoderpack

P.S.
Bewertung von Foobar als Ripper i.Vgl. zu EAC: http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=1580
Meiner bescheidenen Meinung nach ist EAC mittlerweile recht überflüssig, denn vernünftige Audio-Player haben mittlerweile auch einen vernünftigen Ripper mit an Board und somit hat man alles unter einer homogenen Haube... hatte früher auch EAC aber schon seit jahren von der Platte geschmissen - Grund: s.o.


[Beitrag von Kumbbl am 02. Jul 2013, 14:13 bearbeitet]
MacClaus
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 02. Jul 2013, 15:45
...und ein g'scheiter Audio-Player ist genauso wichtig, wie verlustfrei zu rippen


[Beitrag von MacClaus am 02. Jul 2013, 15:45 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#6 erstellt: 02. Jul 2013, 15:55

MacClaus (Beitrag #5) schrieb:
...und ein g'scheiter Audio-Player ist genauso wichtig, wie verlustfrei zu rippen ;)


außer, der TE will nur ein Backup für seine CDs erstellen... wobei ne Festplatte als Backup für CDs, hmm, ich weiß nicht - aber gut, verkratzen könne festplatten schon mal nicht...
-Sir-
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 02. Jul 2013, 18:18
Vielen Dank! Hat alles funktioniert (auch wenns ein größerer Akt war )

Mein Anliegen ist, die CD auf meinen PC zu importieren, um sie erneut brennen zu können. Ich habe mir letztens eine CD von einem Künstler (Tom Day) gekauft, der diese als FLAC-Datei (und natürlich auch MP3, AAC etc.) anbietet. Da dieser Künstler ein neues Lied rausgebracht hat, was zu dem Album gehört, er aber erst später hinzugefügt hat, wollte ich die CD nochmal brennen. Da ich die FLAC-Dateien jedoch nicht mehr habe, wollte ich die FLAC-Dateien von der CD auf den PC importieren und die CD nochmal mit dem neuen Lied brennen.

Ich hoffe, das hat alles so funktioniert wie ich das wollte
Kumbbl
Inventar
#8 erstellt: 02. Jul 2013, 19:51

-Sir- (Beitrag #7) schrieb:
Vielen Dank! Hat alles funktioniert (auch wenns ein größerer Akt war )


nur interesse halber: mit was jetzt, EAC oder Foobar?
Marcel1995
Inventar
#9 erstellt: 03. Jul 2013, 04:17
Also wenn du diese Dateien wieder auf CD brennen willst, solltest du in wav rippen, das ist mit 1411 kbit/s dasselbe Format wie die Tracks der CD, nur eben als Dateien, kannst du sogar mit Foobar2000 und Windows Media Player taggen (habe ein paar Alben in WAV auf meinem Sony MP4-Walkman und die haben Cover und die restlichen "Tags", genau so wie MP3s und FLACs, habe diese Tags mit Windows Media Player gemacht und mit diesem dann die Musik übertragen).
*Nightwolf*
Inventar
#10 erstellt: 03. Jul 2013, 06:05
Der einzige Unterschied zwischen Wave und Flac in diesem Fall besteht wohl in der Prozessorauslastung und ist damit in meinen Augen zu vernachlässigen. Die Datenrate ist dabei auch egal, Hauptsache es ändert sich nichts an Abtasttiefe/-rate.

Bist du dir sicher, dass es bei dir .wav und nicht .wma Dateien sind?
TomGroove
Inventar
#11 erstellt: 03. Jul 2013, 09:36
seit wann kann man .wav Dateien taggen, halte ich für ein Gerücht
stoske
Inventar
#12 erstellt: 03. Jul 2013, 09:54
> seit wann kann man .wav Dateien taggen, halte ich für ein Gerücht

Die sog. ID3-Tags sind ein informeller Standard und werden einfach an das Ende
einer Datei geschrieben. Die funktioniert prinzipiell mit jeder beliebigen Datei ohne
Ausnahme. Das dies trotzdem nicht mit jeder Datei funktioniert liegt nicht daran,
dass es nicht ginge, sondern daran, dass die Programme davon nicht ausgehen
und gar nicht erst nachsehen.
Slatibartfass
Inventar
#13 erstellt: 03. Jul 2013, 10:08

Marcel1995 (Beitrag #9) schrieb:
Also wenn du diese Dateien wieder auf CD brennen willst, solltest du in wav rippen, das ist mit 1411 kbit/s dasselbe Format wie die Tracks der CD, nur eben als Dateien.

Ich vermute der TE kennt nicht den Unterschied zwischen einer verlustfreien (lossless) Komprimierung wie bei FLAC, und garkeiner Komprimierung, wie bei WAV. Bei dem erneuten Brennen auf eine CD ist der Weg über eine lossless Komprimierung tatsächlich völlig überflüssig und der Transfer über WAV der direktere Weg.


-Sir- schrieb:

Da ich die FLAC-Dateien jedoch nicht mehr habe, ..

Vor sowas wie Datensicherung scheint der gute TE auch nicht viel zu halten. Also werden die FLAC-Dateien wohl hinterher sowieso wieder gelöscht werden, wodurch sich auch die Datenersparnis von FLAC gegenüber WAV in diesem Fall nicht lohnt

Slati
TomGroove
Inventar
#14 erstellt: 03. Jul 2013, 12:59
@stoske: wieder was gelernt, danke
Kumbbl
Inventar
#15 erstellt: 03. Jul 2013, 13:51

TomGroove (Beitrag #14) schrieb:
@stoske: wieder was gelernt, danke :prost


hmm, warte mal ab


stoske (Beitrag #12) schrieb:
> seit wann kann man .wav Dateien taggen, halte ich für ein Gerücht

Die sog. ID3-Tags sind ein informeller Standard und werden einfach an das Ende
einer Datei geschrieben.


das ist IMHO nicht richtig ... ID3v1 stand wohl am Ende, aber ID3v1 interessiert quasi niemand mehr, da viel zu unflexibel ...

ID3v2 steht am dateianfang... "...Der Dateianfang wurde als Speicherort gewählt, um die Tags bei Streaming-Anwendungen als erstes zu senden und damit dem Empfänger anzeigen zu können..."

letztendlich ist das Tagging schon standardisiert, siehe die "Standards" ID3v2 und - vor allem - VorbisComment - letzterer Standard ist sehr mächtig und gut strukturiert und ist auch fester Bestandteil von Flac... die tatsächliche Befüllung und die Wertebereiche sind leider nicht standardisiert oder zumindest hält sich niemand so recht dran...deswegen gibts ja oft auch ein Kuddelmuddel beim automatischen Taggen von Musik - speziell Klassik ist hier ein Graus... bei Rock/Pop dagegen funktioniert es redcht zuverlässig...

Dummerweise gibt es leider mehr als einen Standard, s.o. - so dass - je nach Software - Informationen in unterschiedlichen benannten tagfeldern abgelegt werden. Vorbildliche Tagging-Software wie Foobar und Mp3-Tag lösen das aber vor dem user transparent, sprich der User krieg davon nix mit sondern schlichtweg seine Infos korrekt angezeit.

Für ein weiteres problem zitiere ich mal von AudioHQ (einer hervorragende Informationsquelle um das Thema Audio am Computer):

...Einen anderen Weg gehen dabei einige Anwendungen wie iTunes, Helium oder J.River Media Center. Während sie für einige Standardfelder wie Artist oder Album meist eine ähnlich komfortable Zuteilung wie die obigen Programme verwenden, schreiben sie in vielen anderen Fällen Felder mit proprietären Namen, die dann Bezeichnungen wie "H2_RATING" haben und in anderen Programmen mit Unterstützung für frei definierbare Felder nach komplizierten Fallunterscheidungen verlangen. Zur Anzeige des Ratings müsste man beispielsweise nach "Rating" und "H2_RATING" suchen, obwohl beide eigentlich dem gleichen Zweck dienen....
TomGroove
Inventar
#16 erstellt: 03. Jul 2013, 14:06
immer weiter am Lernen...
stoske
Inventar
#17 erstellt: 03. Jul 2013, 14:15
So ausführlich wollte ich das nicht beschreiben. Aber du hast natürlich Recht,
im Detail ist das etwas komplizierter - gerade aufgrund der Umstände.
TomGroove
Inventar
#18 erstellt: 03. Jul 2013, 14:30
aber jetzt machen wir es doch etwas einfacher. Gibt es Programme, die wav Dateien taggen und diese auch mit diesen Tags abspielen ?
Kumbbl
Inventar
#19 erstellt: 03. Jul 2013, 14:41

TomGroove (Beitrag #18) schrieb:
aber jetzt machen wir es doch etwas einfacher. Gibt es Programme, die wav Dateien taggen und diese auch mit diesen Tags abspielen ?


ja, foobar z.B.
Marcel1995
Inventar
#20 erstellt: 03. Jul 2013, 20:19
Und der Windows Media Player, jedenfalls der bei Windows 7, die Informationen/Tags/bei WAV Metadaten werden dann auch im Explorer angezeigt, RAW-Bilder (kein einheitliches Format, variiert von Hersteller zu Hersteller und Modell (ältere Kameras vom Hersteller Nikon verwenden teilweise ein anderes als neuere Modelle, bzw. eine andere Version)) und JPEGs werden ja auch von der Kamera mit den EXIF-Daten getaggt (Blende, Belichtung, Brennweite, ISO, Blitz, Datum, GPS-Position, usw.).
Und beim Aufnehmen ins wav-Format kann ich bei N°23 Recorder auch solche Infos wie Songname, Künstler, usw. hinzufügen.
*Nightwolf*
Inventar
#21 erstellt: 03. Jul 2013, 23:12
Das würde ich nicht mit Kamera-RAWs vergleichen. Die sind dafür entwickelt, zusätzliche Daten zu speichern, Wave nicht. Und Kompatibel zueinander sind verschiedene RAWs schon garnicht.

Das Problem bei den Wave-Tags ist, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht. Solche Spielchen kann man auch bei anderen Standards machen, so kann z.B. EAC ID3-Tags in Flac-Dateien schreiben. Auch wenn es von einigen Programmen gelesen werden kann, ist es weder normgerecht, noch erstrebenswert.

Wie macht Foobar das eigentlich bei Waves? Speichert der die Infos wirklich irgendwo in der Datei, oder legt er eine eigene Datenbank an und lagert da die Infors zu den Dateien?


[Beitrag von *Nightwolf* am 03. Jul 2013, 23:13 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#22 erstellt: 04. Jul 2013, 03:02

*Nightwolf* (Beitrag #21) schrieb:

Wie macht Foobar das eigentlich bei Waves? Speichert der die Infos wirklich irgendwo in der Datei, oder legt er eine eigene Datenbank an und lagert da die Infors zu den Dateien?


in den Dateien... denn wenn du eine WAV-Datei mit Foobar taggst und sie dann via Explorer an einen ganz anderen Ort verschiebst, dann sind die Taggs immer noch vorhanden, sogar eingebettet Bilder... würd Foobar die Taggs in einer Datenbank speichern, so könnte sie Foobar nach einem Verschieben der Datei nicht mehr anzeigen...
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