Flac bei Archivierung nicht die 1. Wahl

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53fram
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 12. Feb 2020, 23:52
Hallo allerseits
Ich möchte über meine Erfahrungen der letzten Jahre (was das importieren bzw. Archivieren betrifft) berichten. Dabei hoffe ich, das ich nicht von der Flac Anhängerschaft skalpiert werde

Ich habe ein Windows Lapptop der zwar schon älter ist aber noch einwandfrei funktioniert. Betriebssystem Windows 10 mit den aktuellen Updates.

Jahrelang habe ich I-Tunes benutzt und bin bis heute noch davon begeistert (was das handling betrifft) nun kurz, man hat sich im laufe der Jahre daran gewöhnt und möchte es nicht mehr missen.
Aber mit der Audio-Qualität war ich nie irgendwie zufrieden . Eine Zeit lang habe ich meine CD's in AAC-VBR 320 Kbs umgewandelt. Da hat aber deutlich etwas gefehlt (die Dynamik, Transparenz und bzw. die Höhen) waren nur gut, (klar es ist komprimiert). Danach habe ich es mit AIFF probiert und das war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Aber im laufe der Zeit hat mir das irgendwie auch nicht ausgereicht bzw. ich war trotzdem mit dem Klang nicht zufrieden. Zur Klarstellung: Ich habe keine Goldohren aber noch ein sehr gutes Gehör obwohl ich schon 50 bin. Ich kenne die Unterschiede bzw. weiß das es sich hier um Containerformate handelt was AIFF , Wave , und Flac uncompressed betrifft. Nun hatte ich mich nach alternativen Möglichkeiten umgesehen und bin auf EAC und DBpoweramp gestoßen. EAC hatte ich auch eine Weile benutzt (die Perfekten Einstellungen nehmen einige Zeit in Anspruch) aber danach legte ich los. Es war mir schlicht und einfach zu langsam und etwas 'altbacken' . Also besorgte ich mir DBpoweramp (Vollversion). Die Einstellungen bzw. Kalibrierung ging deutlich schneller als in EAC und seit dann (2 Jahre schon her) ist das - MEIN - bevorzugtes Programm. Nun habe ich selbstverständlich etliche CD's in Flac level 5 recommended importiert. Es ist mir bekannt das dieses die Dateien verkleinert bzw. komprimiert (ähnlich wie eine Zip-Datei) und diese (das soll ja der Vorteil von Flac sein) wieder unkomprimiert BIT für BIT wiederherstellen kann.
Ein weiterer Vorteil (für die meisten Anwender) ist das Flac Metadaten unterstützt.
Ist mir alles bekannt, dennoch bin ich damit ebenfalls nicht zufrieden was die Audioqualität betrifft.
Flac klingt irgendwie ''zischelnd in den Höhen'' anders kann ich es leider nicht ausdrücken.
AIFF klingt deutlich besser als Flac allerdings irgendwie ''Dumpf''.
Für mich klingt, man höre und staune, WAVE am allerbesten!!!
Druckvoll im Klang, Sehr Transparent, Kristallklare Höhen schlicht perfekt.
Es ist mir bekannt das Wave nur bedingt Metadaten unterstützt, aber ehrlich gesagt ist mir das auch vollkommen egal.
Ich benötige keine COVER bzw. Tagging der einzelnen Titel da diese sehr oft falsch eingegeben worden sind bzw. meiner bescheidenen Meinung nach, die Audio-Qualität negativ beeinflussen.
Um es klar auszudrücken: Mir genügt nur der Name des Interpreten und der Name des Albums - nicht aber die benennung der einzelnen Titel, diese sind nur nummeriert.
Sicherlich, habe ich mit meinem System, ein Problem wenn ich ein einzelnen Titel aussuchen soll, aber dann (was sehr selten passiert) skippe ich einfach und gut ist.
Ich lege Wert auf --- HÖCHSTE AUDIO-QUALITÄT --- und höre gewählte Alben komplett durch.

Nun möchte ich meine Behauptungen etwas untermauern indem ich Zahlen liefere.

Ich habe eine Original CD importiert (Interpret oder Album nenne ich hier nicht) aber ihr könnt das mit jeder CD selber ausprobieren) und zwar:

1. I-Tunes als AIFF (Einstellungen: alles Automatisch - ohne Fehlerkorrektur)
danach das Album in einem Ordner auf den Desktop kopiert.
DANACH auf den Order auf Eigenschaften gehen und nun stehen zwei unterschiedliche Werte da.
1. Größe: 490.287.938
2. Größe auf Datenträger: 490.307.584
467 MB gesamte Größe.

2. I-Tunes als Wave (Einstellungen: alles Automatisch - ohne Fehlerkorrektur)
danach das Album in einem Ordner auf den Desktop kopiert.
DANACH auf den Order auf Eigenschaften gehen und nun stehen zwei unterschiedliche Werte da.
1. Größe: 490.267.740
2. Größe auf Datenträger: 490.287.104
467 MB gesamte Größe

3. DB Poweramp die gleiche CD als Wave (Einstellungen: alle 3 Punkte -as Souce- gewählt)
danach das Album in einem Ordner auf den Desktop kopiert
DANACH auf den Order auf Eigenschaften gehen und nun stehen zwei unterschiedliche Werte da.
1. Größe: 490.272.168
2. Größe auf den Datenträger: 490.291.200
467 MB gesamte Größe

4. DB Poweramp die gleiche CD als FLAC LEVEL 5 importiert.
danach das Album in einem Ordner auf den Desktop kopiert
DANACH auf den Order auf Eigenschaften gehen und nun stehen zwei unterschiedliche Werte da.
1. Größe: 318.680.296
2. Größe auf den Datenträger: 318.697.472
303 MB Gesamte Größe (klar, ist ja auch komprimiert).

5. DB Poweramp --- Die CD die ich vorher als Flac level 5 importiert habe als WAVE umgewandelt.
danach das Album in einem Ordner auf den Desktop kopiert
DANACH auf den Order auf Eigenschaften gehen und nun stehen zwei unterschiedliche Werte da.
1. Größe: 490.272.708
2. Größe auf den Datenträger: 490.291.200
467 MB gesamte Größe

Also habe ich insgesamt 5 Ordner auf den Desktop (alle mit dem gleichen Album) nur unterschiedlich importiert.
Jetzt zum Vergleich und da bin ich --- penibelst genau --- siehe Oben.
Alle sind, man staune, --- UNTERSCHIEDLICH ---
Selbst das Wave ---- aus dem Flac erstellt ---- ist nicht 100 % perfekt (zumindest bei der 1. Größe sind minimalste Unterschiede vorhanden.
Normalerweise, so denke ich, müssten beide Werte (Größe + Größe auf den Datenträger) nach einer Umwandlung von Flac zu Wave --- ABSOLUT IDENTISCH ---- sein, im Vergleich zur Originalen Wave Datei, oder ?
Für mich macht Flac keinen Sinn, da es im vergleich zu Wave schlechter klingt (und man benötigt dafür keine sündhaft teuren Kopfhörer um einen Unterschied - auch wenn er minimal ist und nur beim genauen zuhören) auszumachen ist!
Platzersparnis in der heutigen Zeit ist für mich ebenfalls ein Witz und absolut kein Argument mehr um Flac zu benutzen.
Eher nachteilig für den Klang, da die Flac-Dateien entpackt bzw. dekomprimiert werden.
Darüber wurde auch in mehreren Foren geschrieben.
Bei Wave bzw. Aiff erfolgt keine Entpackung oder Dekomprimierung.
Ein Anbieter hat Flac und Alac bereits aus dem Sortiment entfernt, da es vermehrt zu Klangprobleme kam. Ich habe ein Hiby R6Pro Dap der mir AIFF Dateien mit 1409 Kbs anzeigt. Das gleiche Album in Wave zeigt er mit 1411 Kbs an. Aiff scheint nicht die vollen 1411,2 Kbs zu verwenden. Dafür bietet es Metatagdaten an.
Und zu allem Überfluss habe ich ein mehrseitigen Bericht in einer Fachzeitschrift in 2019 gelesen, wo die 2 Archive in Deutschland die --- JEDE CD --- die jemals in Deutschland in den Handel gelangte, als Bit für Bit in ---- WAVE ---- archivieren. Dabei denke ich, das die genau wissen, was Sie da tun und dies bestärkt mich noch mehr in der Annahme, auf den richtigen Weg zu sein und alles in Wave zu archivieren!
Die Archivierung erfolgt bei mir nur auf M-Disc (Glas-Master kann ich mir leider nicht erlauben)
Da frage ich mich, für was machen wir das überhaupt noch

Sorry, es wurde ein langer Bericht und ich würde mich auf eure Meinungen bzw. Berichtigungen freuen, aber bevor ihr etwas postet solltet Ihr meine Versuche evtl. selber mal ausführen.
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Feb 2020, 05:51
Die unterschiedlichen Dateigrößen hängen vermutlich mit der internen Organisation der Daten zusammen, hier mal etwas Information dazu http://www-mmsp.ece....rmats/WAVE/WAVE.html

Der Platz auf der Festplatte ergibt sich aus deren technischer Organisation in Blöcke. Es bleibt zumeist ein Teil im letzten zugewiesenen Block frei, daher die angezeigte Differenz.

Was den Rest deines Beitrags, besonders das mit dem gestörten Klangempfinden durch falsch eingegebene Tags angeht, so möchte ich das nur kurz kommentieren.

Ich habe bewusst "Klangempfinden" geschrieben, denn eine technische Ursache für solch eine Beeinflussung ist ausgeschlossen. Es ist aber relativ normal, dass man vom ersten Eindruck ausgehend urteilt. Wenn bei so einer Datei schon am Anfang zu erkennen ist, dass sich da jemand beim Tagging keine Mühe gegeben hat, dann kann die einfach nicht gut klingen. Und das hört man dann auch.

Die Menschen reagieren unterschiedlich, wenn man sie mit dem Begriff "Einbildung" konfrontiert, und ihn auch noch auf deren eigene, persönliche Beobachtungen bezieht. Sie suchen dann äußere Gründe und kommen dabei zwangsweise ganz schön aufs Glatteis.

Trotzdem würde ich das, was sich jetzt nicht direkt auf Fehlnutzung/Fehlkonfiguration zurückführen lässt, diesem allzu menschlichen Phänomen zuordnen.

Wenn man zum Beispiel das beste funktionierende Programm nicht nutzt, weil es altbacken ist und für die Justage etwas mehr Zeit gebraucht hat als eines das eben nicht so genau sein will, dann ist davon auszugehen, dass die Auswirkung innerer Faktoren die reinen Tatsachen überwiegt.

Mehr sag ich dazu nicht. Ich hoffe, es hilft trotzdem ein wenig.

Basstian85
Inventar
#3 erstellt: 13. Feb 2020, 07:30

53fram (Beitrag #1) schrieb:
Zur Klarstellung: Ich habe keine Goldohren

Oooooh doch, die hast du Viele Menschen können schon zwischen (gutem) Lossy und Lossless idR keine Unterschiede hören. Es gibt viele Blindtests zu (Bekanntester dürfte der von der CT aus dem Jahre 2003 und da war MP3 noch nicht so gut wie Heute). Es gibt die Theorie, dass Menschen mit Hörfehler eher Unterschiede wahrnehmen können, da das Psychoakustische Kompressionsmodell von MP3 bei Denen nicht mehr so gut funktioniert. Bei Lossless kommt das natürlich nicht mehr vor, da wird das Audiomaterial ja nicht verändert.

Ich benötige keine COVER bzw. Tagging der einzelnen Titel da diese sehr oft falsch eingegeben worden sind bzw. meiner bescheidenen Meinung nach, die Audio-Qualität negativ beeinflussen.

Du kannst die Daten natürlich auch korrigieren. Klingts dann besser?

Die Archivierung erfolgt bei mir nur auf M-Disc (Glas-Master kann ich mir leider nicht erlauben)
Da frage ich mich, für was machen wir das überhaupt noch

Wer ist "wir"? Du brennst ernsthaft noch optische Medien? Und das nachdem du mit dem Argument kamst Speicher würde nichts kosten? Die Rohlinge sind ja sauteuer!? Warum nicht einfach eine Festplatte für den Bruchteil des Preises kaufen? Die kann man schnell und einfach kopieren, wenn man Angst hat die gibt mal den Geist auf.

Sorry, es wurde ein langer Bericht und ich würde mich auf eure Meinungen bzw. Berichtigungen freuen, aber bevor ihr etwas postet solltet Ihr meine Versuche evtl. selber mal ausführen.

Und vielleicht solltest du mal einen ABX-Test machen, es gibt da ein Foobar plug-in für. Deine Vorgehensweise ist wahnsinnig umständlich und teuer, ausserdem benachteiligt in der Praxis (Dann skippe ich eben). Klanglich dürfte es garnichts bringen. Die Argumente deiner Bestärkung sind auch nicht so toll. Das Musikarchiv archiviert warscheinlich schon länger als es Flac gibt (Kam erst in den frühen 2000ern) und EIN Anbieter (Welcher?) der Flac rausgenommen hat (weswegen?) Im Vergleich zu genügend anderen (Die teilweise nur Lossy anbieten)...
RoA
Inventar
#4 erstellt: 13. Feb 2020, 09:49
Früher (vor gut 20 Jahren) haben Leute den Klang von .mp3 kritisiert, weil sie die miserable Qualität der Abspielgeräte (billige .mp3-Player, Einsteiger-Handys, Laptops mit Brüllwürfeln) oder der Software oder falsche Einstellungen auf das Dateiformat geschoben haben. Das könnte eine Quelle für etwaige Klangunterschiede sein.

Auch gab es früher Experten, die ihre CDs in Unkenntnis der Lage analog über die Soundkarte rippten, miese Encoder und/oder falsche Einstellungen verwendeten. Natürlich konnte man das auch hören.

Und dann gab es auch noch die selbsternannten Goldohren. Manche davon arbeiten sogar als Multipilkatoren in diversen Flachblättern.

Technisch ist das FLAC-Encodierverfahren - wenn korrekt angewendet - bit-identisch. Dafür gibt es tausende Quellen im Internetz, aus eigener Erfahrung (ich habe mehrere 1000 CDs gerippt) kann ich das bestätigen, und selbst die Redaktion der STEREO behauptet trotz Personenidentität nichts anderes.

Wenn man in EAC die Accurate-Rip-Database nutzt und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt, kann man den Burst-Modus verwenden. Eine intakte CD ist dann innerhalb von ca. 2 Minuten akkurat (und damit bit-identisch) gerippt. Nicht korrigierte Lesefehler machen sich durch punktuelles Knacksen und sonstige Störgeräusche bemerkbar, sofern sie überhaupt hörbar sind.


Flac klingt irgendwie ''zischelnd in den Höhen''


Einige wenige CDs wurden früher mit Pre-Emphasis aufgenommen, in meiner Karriere sind mir etwa 30 Stück untergekommen. Unbearbeitet sind die Höhen dann stark überbetont. Was war das für eine CD? Screenshot der verwendeten Einstellungen? Das Audio-Setup?

Sorry, der Thread enthält keinerlei Informationen, aus denen die Behauptung, Flac sei zur Archivierung nicht geeignet, in irgendeiner Form reproduzierbar wäre. Also bitte Butter bei die Fische, dann kann man weitersehen.
53fram
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Feb 2020, 11:48
siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitarchivierung
und
https://serato.com/forum/discussion/1541194
und
http://www.highresmac.de/sos-sagt-ade-zu-flac-und-alac/

Da habe ich ja ein Glaubenskrieg angezettelt.

Meine DB Poweramp Einstellungen sind korrekt, ich verwende keine DSP.
Allerdings verwende ich nur den Ultra Secure Modus und NICHT den Accurate Rip.
Ich trenne beim Rippen die Internetverbindung und erzwinge somit den Ultra Secure Modus.
Dabei Tagge ich lediglich den Interpreten und das Album.
Dauer des Rips einer CD zwischen 10 - 20 Minuten, je nach Länge des Albums.

Und ja, ich habe selber mal im Internet einen Test gemacht uzw.
6 x verschiedene Tracks - jeweils - in Mp3, Flac, und Wave.
3x lag ich mit Wave richtig, 2 x Mp3 und 1x Flac.
Ich behaupte auch nicht alles genau herauszuhören denn dann hätte ich Goldohren.
Dennoch klingt bei mir Wave am allerbesten, und da bin ich nicht der einzige der das behauptet siehe Internet.
Meine Rangfolge, (was den Klang betrifft) wäre folgende:
Unkomprimiert:
1. Wave
2. Aiff
3. Flac UNCOMPRESSED

und nun zu den Lossles bzw Komprimierten:

1. ALAC
2. FLAC COMPRESSED (Level 5)
3. AAC 320 Kbs MIT VBR
4. MP3 320 Kbs mit Konstanter Bitrate

Ich behaupte auch nicht das korrektes Tagging die Audio Qualität verbessert.
Es wird in diversen Foren (bitte selber mal Googeln) behauptet bzw. vermutet (bei AIFF) das Cover und das Tagging die Audio Qualität negativ beeinflust.
Und ja, ich brenne noch Optische Medien wie die M-Disc als Datensicherung bzw. zur Archivierung da dies --- mit Abstand --- (für eine Otto normal Verbraucher) die z.Z. beste bzw. SICHERSTE Methode zur Archivierung darstellt.
Bitte selber im Internet recherchieren wenn man die M-Disc nicht kennt.
Ja ich weiß, das ich keine angebliche 1000 Jahre überleben werde um zu überprüfen ob die Daten noch lesbar sind, dennoch ist es das sicherste Speichermedium!!!
5 x BD 25 GB kosten 15,00 Euro soooo teuer finde ich das nicht, wenn es um Sicherheit geht.
Festplatten benutze ich nur vorübergehend aber nicht zur Archivierung.
2 Festplatten haben bei mir bereits den Geist nach ca. 3-4 Jahren aufgegeben.
Sämtliche Daten waren futsch, das zur Datensicherheit bei Festplatten.
Mit ''wir'' meinte ich das es Professionelle Institutionen gibt (wie die Archive und evtl. andere) die eine Datensicherung vornehmen um es für die späteren Generationen aufzubewahren bei idealen Raumtemperaturen usw. wohlgemerkt.
Ich besitze ca. 1500-2000 Original CD's viele davon aus den 80'ger.
Von 100 stück aus den 80'ger habe ich einen Ausschuß von 10 - 20 Prozent.
Viele CD's davon haben keine sichtbaren Kratzer oder nur minimale und sehen wie Neu aus.
Die Datenschicht der CD's löst sich auf und die Tracks sind auch auf einen normalen CD-Player nur noch teilw. abspielbar. Sie 'springen' wie bei einem Kratzer auf einer LP oder sie sind gar nicht mehr abspielbar.
Entweder blättert die bedruckte Oberseite auf (die eigentlich die Wichtigste bei einer CD ist da sich gerade da die Daten befinden) oder es entstehen --- durchsichtige Punkte --- wenn man die CD gegen eine starke Lichtquelle hält. Das ist kein VOODOO sondern TATSACHE !!!!!!
Diese CD'S fallen ---- ALLE ---- bei EAC oder DB Poweramp durch und sind ein Fall für den Mülleimer .
Soviel zur Datensicherheit von Original CD'S.
Nun zu dem Archiv der seine Daten unkomprimiert als Wave speichert. Sicherlich gab es damals wo Sie damit anfingen vielleicht nur Wave als Option aber warum ändern Sie in der heutigen Zeit nicht das Verfahren und benutzen nicht einen anderen Kodierer ??? Das wird auch seine Gründe haben, vermute ich.
Jeder kann das Format seiner Wahl benutzen, ich habe mich --- DEFINITIV --- für Wave entschieden und dabei bleibt es auch PUNKT.
Wir machen das zuhause Amateurhaft und es ist nichts anderes als ein Hobby.
Wofür eigentlich ?
Letzendlich werden wir eines Tages auch im Krematorium komprimiert
Ihr glaubt doch nicht im ernst das nach unserem Ableben es irgendjemanden gibt der sich für unsere gespeicherte Musik noch Interresieren wird?
Basstian85
Inventar
#6 erstellt: 13. Feb 2020, 12:46

53fram (Beitrag #5) schrieb:
Und ja, ich habe selber mal im Internet einen Test gemacht uzw.

Einen ABX Test mit deinen selbst erstellten Daten hast du nicht gemacht und davon sprach ich...


und da bin ich nicht der einzige der das behauptet siehe Internet.

Im Internet liest man u.A. dem größten Unsinn. Das Gegenteil von dem was du schreibst findet man zuhauf

Es wird in diversen Foren (bitte selber mal Googeln) behauptet bzw. vermutet (bei AIFF) das Cover und das Tagging die Audio Qualität negativ beeinflust.

Siehe "Internet". (Kein Argument)


Und ja, ich brenne noch Optische Medien wie die M-Disc als Datensicherung bzw. zur Archivierung da dies --- mit Abstand --- (für eine Otto normal Verbraucher) die z.Z. beste bzw. SICHERSTE Methode zur Archivierung darstellt.

Beste? Das ist Ansichtssache IMO. Für mich zB sind Festplatten das Beste. Ich finde es mega-umständlich, zeitraubend und teuer und Platzverschwenderisch optische Medien zu brennen IMO. Eine Festplatte kostet einen Bruchteil. Von dem gesparten Geld kann man in Zukunft immer neuere und größere Platten kaufen. So erleidet man auch keinen Ausfall. Wenn man die nur zum Datentransfer etc laufen lässt halten die sehr sehr Lange. Bis die den Geist aufgibt sind die nächsten Neuen schon da und die Daten sind im Handumdrehen draufkopiert. Alleine die Zeit- und Platzersparnis - Zeit ist auch Geld... Ein kleines Kind bekommt eine CD schnell kaputt. Eine 3,5zoll Platte hält mechanisch schonmal deutlich mehr aus...


5 x BD 25 GB kosten 15,00 Euro soooo teuer finde ich das nicht, wenn es um Sicherheit geht.

Eine 4TB Festplatte kostet zur Zeit ca 85€


2 Festplatten haben bei mir bereits den Geist nach ca. 3-4 Jahren aufgegeben.

Eventuell Anwenderfehler. Robuster sind 3,5 zoll-Platten. Als Archivierung einfach nur zum Datentransfer anschließen und hin und wieder mal die SMART Werte auslesen. Mir gehen die nicht kaputt. Aber selbst wenn, ist alles doppelt gesichert. Eigentlich 3fach, da alle Flacs logischerweise auch aufm Musik-PC zum Musikhören sind...


Sämtliche Daten waren futsch, das zur Datensicherheit bei Festplatten.

Weil du nur einmal gesichert hast. Dein Pech. Dass 2 Festplatten gleichzeitig ausfallen ist sehr sehr unwarscheinlich.


Mit ''wir'' meinte ich das es Professionelle Institutionen gibt (wie die Archive und evtl. andere) die eine Datensicherung vornehmen um es für die späteren Generationen aufzubewahren bei idealen Raumtemperaturen usw. wohlgemerkt.

Du bist aber keine solche Institution und ich auch nicht. also "Die", nicht "Wir"...


Nun zu dem Archiv der seine Daten unkomprimiert als Wave speichert. Sicherlich gab es damals wo Sie damit anfingen vielleicht nur Wave als Option aber warum ändern Sie in der heutigen Zeit nicht das Verfahren und benutzen nicht einen anderen Kodierer ??? Das wird auch seine Gründe haben, vermute ich.

Warscheinlich ein immenser Arbeitsaufwand und der Speicher muss ausreichen (Man benötigt das Doppelte während der Konvertierung, das wird teuer)


Jeder kann das Format seiner Wahl benutzen, ich habe mich --- DEFINITIV --- für Wave entschieden und dabei bleibt es auch PUNKT.

Absolut in Ordnung. Für dich mag Flac nicht erste Wahl sein. Für viele Andere schon.


[Beitrag von Basstian85 am 13. Feb 2020, 13:43 bearbeitet]
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 13. Feb 2020, 12:51
Ich ziehe mir mal nur eine Sache raus


53fram (Beitrag #5) schrieb:

Ich behaupte auch nicht das korrektes Tagging die Audio Qualität verbessert.


Stimmt. Du schriebst: "Ich benötige keine COVER bzw. Tagging der einzelnen Titel da diese sehr oft falsch eingegeben worden sind bzw. meiner bescheidenen Meinung nach, die Audio-Qualität negativ beeinflussen. "

Egal, wie herum du es sagst, es bleibt Mumpitz.


Es wird in diversen Foren (bitte selber mal Googeln) behauptet bzw. vermutet (bei AIFF) das Cover und das Tagging die Audio Qualität negativ beeinflust.


Also, selbst wenn ich von so etwas völlig begeistert wäre, weil es ja technisch ausgeschlossen ist und somit der Nachweis für eine göttliche Kraft...

Bist du mal auf die Idee gekommen, jemand zu finden, der das nicht nur vermutet oder behauptet, sondern der es auch nachweist? Also, dokumentiert und nachvollziehbar nachweist, dass es so ist?

Oder ist dir mal der Gedanke gekommen, dass - selbst wenn es Beweise für dies göttliche Wirken bei AIFF gäbe - der Querschluss auf flac nicht unbedingt legitim ist?

53fram
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 13. Feb 2020, 14:27
Die zwei Festplatten (verschiedene Firmen) sind in unterschiedlichen Zeiträumen hopps gegangen und nicht gleichzeitig!
Sicherlich sind Festplatten billiger als meine Archivierungsmethode M-Disc. Nur leider hast du da etwas übersehen: ich brenne die Daten --- EINMALIG --- auf der M-Disc und muss dies nie wieder tun. Ich muss nicht alle Jahre wieder die Festplatten umkopieren, auch wenn dies nicht wirklich Zeitaufwändig wäre. Aber eine M-Disc zu brennen dauert auch keine Ewigkeit (23 GB mit Überprüfung max 1 Stunde). Es ist zwar teuerer als auf Festplatte zu speichern, keine Frage, aber deutlich sicherer !!!
Dir ist bisher noch keine Festplatte hopps gegangen, daher kann ich deine Ausssagen verstehen, so dachte ich früher auch. Aber warte ab, bis dies mal passiert (und das kann von einer Sekunde auf der nächsten passieren (im Betrieb) ohne das vorher irgendwelche Rattergeräusche sich bemerkbar machen dann ist das geschrei unter Umständen groß (wie bei mir damals ) soweit keine zweite Sicherung vorliegt. Und wenn du von jeder Festplatte eine Sicherung auf einer anderen erstellst, dann ist dein Zimmer wahrscheinlich bald voller Festplatten
Selbst wenn man eine Festplatte --- EINMALIG --- beschreibt und sie danach NIE wieder verwendet, so hält diese deutlich länger als eine im Betrieb (angeblich ca. 30 Jahre) aber auch nicht ewig da die internen Scheiben mit der Zeit korrodieren.
Ich habe durch den Verlust dieser Daten gelernt und vertraue keiner Festplatte egal ob 2.5 oder 3.5 Zoll oder egal wie teuer oder von was für ein Hersteller auch immer sie auch sein möge. Lass eine Festplatte aus ca. 1 Meter Entfernung fallen (wie ungefähr von einem Schreibtisch aus) dies --- KANN --- bereits ihr Ende bedeuten!
Aber jedem das seine.
Mumpitz ist meine Behauptung ebenfalls nicht, das der Klang von Aiff (in I-Tunes abgespielt unter Windows) schlechter ist als eine Wave Datei mit dem Windows MediaPlayer abgespielt. Mal selber ausprobiert ??? wohl eher nicht.
Die einzigste Erklärung die ich evtl. für die Klangunterschiede habe ist folgende:
Wave ist von Windows und wahrscheinlich dafür optimiert ???
Aiff ist von Mac und wahrscheinlich dafür optimiert ???
Kann es sein das eine CD als AIFF z.B auf Windows schlechter klingt als wenn man diese auf ein Mac abspielt ?
Dies kann ich leider nicht uberprüfen da ich keine Mac habe.
Falls jemand von euch diese Möglichkeit hat, wäre ich dankbar und sehr neugierig für einen solchen Vergleich.
Basstian85
Inventar
#9 erstellt: 13. Feb 2020, 14:41
Ich habe nichts übersehen. Eine Disc brennen dauert keine Ewigkeit - mag sein, wobei 1 Stunde ist schon krass IMO, da habe ich dank USB3 in der gleichen Zeit schon ein Vielfaches an Daten kopiert. 3 3,5zoll Platten je 4TB zB sind deutlich kleiner als ca 160 Discs (ungefähr 4TB?) in irgendwelchen Hüllen im Regal/Schrank, da ist das Zimmer schneller mit Discs voll. Weiterer Unterschied bei den 3 Platten: Alles ist 3fach gesichert (Daher später auch kein Geschrei). Meine älteste externe Platte ist 1,5TB groß - Anfang 2011 gekauft für 65€. Läuft heute noch... Kann aber eigentlich weg (unwichtig)

Das was du möglicherweise übersiehst: Du musst viele Discs brennen. Sehr viele (Vor Allem bei WAVE). Daher ist dein Argument des "einmal Brennens" auch wieder etwas "abgeschwächt".

Wie dem auch sei, du wolltest Meinungen hören und meine hast du jetzt schonmal (Ich selbst höre auch keinen Unterschied ABX-Test schon vor Langer Zeit gemacht) - jeder wie er mag.


[Beitrag von Basstian85 am 13. Feb 2020, 14:54 bearbeitet]
BjoernMZ
Stammgast
#10 erstellt: 13. Feb 2020, 15:12
Ich kann mir vorstellen das es an dem PC liegt, auf einem Amtlichen Musikserver mit einer optimierten Software werden auch die Flacs besser decodiert..
Ich war ganz geil drauf,das ich meinen PC per USB an den DSP Preamp hängen kann...Was aber echt bescheiden läuft...Hochton Surren nach ein paar Songwechseln im Foobar Player, DSD war nativ dann doch nicht möglich...usw
JRiver lief etwas besser. Ich schleif den PC jetzt über den DAC vom SA CD Player über Coax in den Preamp...dann ist das surren wenigstens weg...obs daran liegt das der DSP vom Marantz ein Sync bekommt und über USB nicht?
Mit einem WindowsPC wird die digitale Kette meistens eine Baustelle😉
versuchstier
Inventar
#11 erstellt: 13. Feb 2020, 15:19
Außerdem müsste der TE aus Gründen der Sicherheit seine Discs doppelt brennen

Ich habe meine Musikdateien (Flac und WAV) sogar auf 4 Platten verteilt
1x auf dem NAS zum Musik hören, 2x Backup im Haus und 1x Backup in der Firma, falls das Haus mal abbrennt...
Speicherplatz auf Festplatten kostet ja nicht mehr viel

Ach ja, ich habe meine CD's mit EAC gerippt und höre keinen Unterschied zwischen den bitgenauen Kopien und der originalen CD

Gruß versuchstier
53fram
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 13. Feb 2020, 15:33
Ja, das stimmt, ich müsste viele BD's brennen und dennoch ziehe ich meine Version der Datensicherung allen anderen vor!!!
Sicherlich kann es sein das es in 100 Jahren keine Abspielgeräte mehr gibt die irgendwelche Disc's abspielen können, da es dann andere Archivierungsmöglichkeiten gibt. Vor ein paar Wochen/Monate gab es ein Artikel in einer Computer Fachzeitschrift wo man eine neue Technik entwickelt hat um Filme auf einem Glasstück per Laser (soweit ich das noch dunkel in Erinnerung habe) zu konservieren. Die Technik schreitet voran und keiner kann sicher sein (ich auch nicht) das unsere Wahl (Dekoderauswahl oder vorauf man seine Daten sichert) Zukunftssicher ist.
skyranger73G
Stammgast
#13 erstellt: 13. Feb 2020, 16:02
Musikstreaming kostet auf 30 Jahre Nutzungsdauer gerechnet, insgesamt ca. 5400,00 Euro.
Ich habe den Monatsbetrag zur Berechnung höher angesetzt, nämlich mit durchgehend 15,00 Euro/Monat, um Preissteigerungen über die Jahre mit zu berücksichtigen.
Heute bezahlt man 9,99 Euro pro Monat für einen werbefreien Premiumzugang.
Damit hat man dann Zugriff auf fast jedes Musikalbum, das bisher erschienen ist und noch erscheinen wird.
Deshalb denke ich, dass Musik-Streaming in Bezug auf Verfügbarkeit/Datensicherheit und ortsunabhängige Nutzungsmöglichkeiten preislich ungeschlagen ist, wenn man illegale Downloads aus dem Internet/Usenet oder Freunde/LAN-Party Musik-Tausch unberücksichtigt lässt und nur legal erworbene Musik nutzt.
Im Durchschnitt kostet heute eine neu gekaufte CD 10,00 Euro.
Ich könnte mir also in diesen 30 Jahren von den ca. 5400,00 Euro ca. 540 Musik-CDs kaufen, vorausgesetzt die CD-Preise bleiben stabil und steigen über die Jahre nicht an.
Beim Streaming habe ich zig Millionen Musikalben zur Auswahl und erhalte auch Zugriff auf fast alle Neuerscheinungen.
Zudem muss ich mir keine Gedanken zur Datenspeicherung und Sorgen wegen drohender Datenverluste machen, auch die Organisation und das saubere Taggen von Musik CDs ist nicht mehr notwendig. Ich habe also eine immense (Lebens)Zeitersparnis und kann diese sinnvoller für´s Musikhören nutzen, als Festplatten und Musikdaten zu sortieren, zu beschriften/taggen und zu archivieren.
Dazu kommen die ständigen Daten-Backups und die Anschaffung von Hardware zur Datensicherung.


[Beitrag von skyranger73G am 13. Feb 2020, 16:32 bearbeitet]
BjoernMZ
Stammgast
#14 erstellt: 13. Feb 2020, 16:15
So lange halten zu mindest CD Rohlinge nicht...die Oberseite wird spröde und bekommt löcher oder es gibt Oxidationsränder...Und das nach 15 bis 20 Jahren..Ich glaub Festplatten halten da als Sicherungskopie,einmal bespielt, und im Schranklagernd länger...
skyranger73G
Stammgast
#15 erstellt: 13. Feb 2020, 16:18
Kann ich so nicht bestätigen.
Also ich habe hier CDs von Anfang der 1980 Jahre in meinem Bestand und die sehen noch immer wie neu aus und lassen sich auch weiterhin problemlos abspielen.
Zum Beispiel „Dire Straits - Brothers in arms“ von 1985.
Die CD hat jetzt 35 Jahre auf dem Buckel.
Wenn man pfleglich mit den CDs umgeht, halten die wesentlich länger als 15 bis 20 Jahre.
Bei billigen CD-R Rohlingen stimme ich Dir aber zu, 15 bis 20 Jahre ist da schon ein guter Wert, obwohl zum Beispiel Verbatim auf seine AZO Crystal Serie über 100 Jahre Archivsicherheit gibt.


[Beitrag von skyranger73G am 13. Feb 2020, 16:26 bearbeitet]
ParrotHH
Inventar
#16 erstellt: 13. Feb 2020, 16:31
Hallo!

Festplatten sind eigentlich schon immer Wegwerfartikel mit begrenzter Lebensdauer. Wie viele Festplatten bei mir in den letzten 25 Jahren kaputt gegangen sind, kann ich gar nicht zählen. Die Anzahl müsste 2-stellig sein. Aber trotzdem würde ich niemals auf die Idee kommen, irgendwelche optischen Laufwerke zur Datensicherung zu verwenden.

Es ist halt eine Frage der Strategie. Man muss einerseits für hohe Verfügbarkeit sorgen, in dem man Daten nicht auf Einzelplatten hält, sondern in entsprechenden RAID-Konfigurationen. Und dann muss man vor allem noch für entsprechende Backups sorgen. Bei mir sind 3 NAS im Einsatz, die sich im Laufe der Jahre so angesammelt haben. Dabei gibt es ein führendes NAS, das mit 4 Platten im RAID5 läuft. Das repliziert sich regelmäßig zu einem kleinen Zweit-NAS (mit nur einer Platte) in einem anderen Zimmer. In meiner Zweitwohnung steht ein weiteres altes NAS, dort werden zwei Platten im RAID1 betrieben. Auch dorthin wird meine Musiksammlung regelmäßig über das Internet repliziert.

Am Haupt-NAS selbst hängt noch eine externe Festplatte, auf die regelmäßig gesichert wird. Und gibt es noch eine weitere externe Festplatte, auf die automatisch dann repliziert wird, wenn ich sie ans NAS anschließe. Die führe ich meist im Auto mit.

Es müssten also gleichzeitig zwei Wohnungen abbrennen, während ich einen schweren Autounfall baue. Dann wären meine Daten weg. Das wäre in diesem Moment aber mein geringstes Problem.

Auch im NAS sind natürlich schon Platten kaputt gegangen. Aber da ich Ersatzplatten hier habe, wechsle ich die aus (Hot-Swap), und das System macht dann selbstständig einen Rebuild. Ich könnte dann Pech haben, und genau beim Rebuild zerlegt es eine weitere Platte. Dann gibt es halt nur das Backup, das maximal 3 Tage alt ist.

Ach ja:
Meine Musiksammlung ist so ca. 1 TB groß. Die Anfänge reichen in die späten 90er Jahre zurück. Und komischerweise sind alle Daten noch da, obwohl über die Jahre mehrere Generationen an PC-Hardware verschlisssen wurden.


Der Rückschluss von den unterschiedlichen Dateigrößen auf irgendwelche Unterschiede in den eigentlichen Nutzdaten ist - ohne weitere Kenntnis des jeweiligen Datenformates - naiv. Du müsstest Dir die Dateien schon genau anschauen! Vor allem müsstest Du in die Dateien hineinschauen, und die darin enthaltenen Nutzdaten vergleichen. Auf die Schnelle sehe ich, dass das WAV-Format die Nutzdaten in "Chunks" organisiert, deren Länge im Header angegeben ist. Unterschiedliche Chunk-Größen erzeugen dann auch unterschiedliche WAV-Dateien, obwohl die in ihr enthaltenen Nutzdaten zu 100% identisch sind.

Parrot
skyranger73G
Stammgast
#17 erstellt: 13. Feb 2020, 16:34
Parrot, bring es doch auf den Punkt.
Unterm Strich ist Musikstreaming wesentlich günstiger und vor allem zeitschonender und die Verfügbarkeit/Aktualität von Musik viel besser.
Um Datenarchivierung und Datensicherheit brauche ich mir auch keine Gedanken zu machen, gleiches gilt für die Anschaffung von externen Festplatten, NAS-Systemen und weiterer Hardware, deren Anschaffung und Austausch mit hohen Kosten verbunden ist.
So zahle ich 9,99 Euro im Monat und bin alle Sorgen los.
Streame ich, ist es auch egal, wenn meine Festplatte im Rechner kaputt geht, da meine Musik ja online liegt und ich nach Einbau einer neuen Platte sofort wieder darauf zugreifen kann.
Viele Grüße


[Beitrag von skyranger73G am 13. Feb 2020, 16:40 bearbeitet]
Basstian85
Inventar
#18 erstellt: 13. Feb 2020, 16:40
@skyranger Er hat doch garnichts über Streaming gesagt? und BjoernBZ schrieb von Rohlingen, nicht gekauften CDs, das ist ein Unterschied.

Mein Senf zum Streaming: Man besitzt die Musik nicht. Man zahlt monatlich um Zugriff/Einsicht auf Daten zu haben, das wars. Was mit den Daten geschieht kann man nicht wissen, da man nicht über sie verfügt. Wenn du mal kündigst ist die Musik weg. Auch wenn der Betreiber mal Pleite ist (Spotify steht zB tief im Minus meine ich) und dicht macht (gabs schon) ist deine "Sammlung" weg. Es kommt auch vor, dass plötzlich gewisse Musik verschwindet weil ein Künstler das nicht mehr will. Einiges ist auch garnicht verfügbar, spätestens da muss man mal ne CD kaufen oder auf einen anderen (kostenpflichtigen?) Streaminganbieter ausweichen. Wenn man keinen zu ausgefallenen Musikgeschmack hat ist das aber sicher kein Problem (Für mich schon)

Weitere Einschränkung: Man kann nur auf Geräten mit Internet-zugang seine Musik hören und auch nur mit gewisser Software/Apps. Oder was wenn das Internet gerade nicht geht. Mit gekaufter Musik geht das. Die muss man auch nur einmal bezahlen und hat sie für immer. Auch wenn du in diesem Monat gar nicht viel Musik hörst oder nur alte Sachen. Beim Streaming zahlst man immer.

Die meisten CDs muss man übrigens nicht taggen, das geschieht automatisch (kleine Korrekturren sind manchmal nötig) und Download käufe gibts ja auch noch...

Ich nutze nur Spotify Free um in Sachen reinzuhören... Oder die mir nicht so wichtig sind...


[Beitrag von Basstian85 am 13. Feb 2020, 16:46 bearbeitet]
skyranger73G
Stammgast
#19 erstellt: 13. Feb 2020, 16:45
Ich fahre zweigleisig - CD-Player + CD und Musikstreaming.
Nutze aber kaum noch CDs und kaufe mir nur noch ganz wenige, die ich eben gerne als CD hätte.
Das Argument mit dem Internetzugang lasse ich so nicht gelten, weil der heute einfach dazu gehört, ohne den geht´s doch gar nicht mehr.
Da die globale Wirtschaft ebenfalls vom Internet abhängt, braucht man sich auch keine Sorgen wegen eines längeren Ausfalls machen, das wird nicht passieren.
Wenn doch, haben wir dann ganz andere Probleme als Musik zu hören, dann ist nämlich Krieg und die ganze Infrastruktur am Arsch.
Wenn Sie Dir den Strom kappen, dann ist auch beim CD-Player game over.
Ich gehe mal davon aus, dass Du kein Notstromaggregat im Wohnzimmer stehen hast.


[Beitrag von skyranger73G am 13. Feb 2020, 16:49 bearbeitet]
Basstian85
Inventar
#20 erstellt: 13. Feb 2020, 16:48
Die Argumente kann ich auch nicht ganz gelten lassen. Wenn ich hier einen Ausfall habe ist nicht gleich das gesamte weltweite Netz am Sand Ich meinte auch Geräte wie DAPs die manche Leute (Ich zB) haben, die können garnicht Online gehen... (Ok, Manche schon )


[Beitrag von Basstian85 am 13. Feb 2020, 16:49 bearbeitet]
Trype
Stammgast
#21 erstellt: 13. Feb 2020, 16:51
Naja einen Offlinemodus haben die üblichen Streamingdienste ja nun wohl auch :p
ParrotHH
Inventar
#22 erstellt: 13. Feb 2020, 16:54
Um mal den Bogen zurück zum Threadtitel zu bekommen: ein Streaming-Dienst wäre für mich bei Archivierung nicht 1. Wahl...

Parrot
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 13. Feb 2020, 19:46

53fram (Beitrag #8) schrieb:

Mumpitz ist meine Behauptung ebenfalls nicht, das der Klang von Aiff (in I-Tunes abgespielt unter Windows) schlechter ist als eine Wave Datei mit dem Windows MediaPlayer abgespielt. Mal selber ausprobiert ??? wohl eher nicht.


Diese Behauptung stellst du gerade zum ersten mal auf. Ich halte sie zwar aus technischen Gründen für unhaltbar, aber ich will jetzt keinen Nebenschauplatz aufmachen.

Beanstandet wurde Deine Behauptung, Tagging wirke sich auf die Klangqualität von aiff und flac aus. Und das ist wirklich Mumpitz.

langsaam1
Inventar
#24 erstellt: 14. Feb 2020, 00:59
- nimm das Format was sich für Dich individual in Deinem aktuellen Setting für Dich aus Deiner Sicht " nutzbarsten " Klang hat -

- wenn gehäuft auf unterschiedlichsten optisch Datenträger ein sichtbarer Defekt auftritt:
eher Gedanken machen um Aufbewahrungsort

- unabhängig gibt auch hier im Forum genügend Post zu den Themen Datensicherheit Haltbarkeit Nachhaltigkeit Ton Quantität
z.B.
Immer mehr BDs geben den Geist auf? > http://www.hifi-foru...m_id=167&thread=2320
Haltbarkeit von CD-Audio 20 bis 30 Jahre nur (aus 2006)
http://www.hifi-foru...um_id=51&thread=1515
Gibt es noch haltbare CD-Rs? > http://www.hifi-foru...um_id=51&thread=3089

> im Prinzip kommt es auf einen Nenner > NIX ist für die Ewigkeit


--- warum da WAV gewählt wurde? Vermutung:
für die Anderen Variationen benötigt man unterschiedlichste Zusatz Hardware Dekoder etc.
auch eventuell anfallende Lizenzgebühren ...


[Beitrag von langsaam1 am 14. Feb 2020, 01:02 bearbeitet]
Slatibartfass
Inventar
#25 erstellt: 14. Feb 2020, 12:05
Ich habe es getestet. Ich höre zwischen "WAV" und "FLAC" auf meiner Anlage nicht den geringsten Unterschied, wie es auch rein von der Logik sein sollte, denn der DAC bekommt nach der Dekodierung von FLAC exakt den gleichen Audiostream zugeführt, wie es in der WAV-Datei vorliegt, wenn nicht irgendeine Veränderung bei der Wiedergabe von FLAC aus welchem Grund auch immer durchgeführt wird. Bei mir läuft die Wiedergabe über ASIO Bitgenau, was auch der Wiedergabe-Eindruck bestätigt.

Slati
skyranger73G
Stammgast
#26 erstellt: 14. Feb 2020, 12:33
Kann ich bestätigen, bei mir genauso keinerlei Unterschied hörbar.
53fram
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 14. Feb 2020, 20:34
Tja, vielen Dank für die Versuche.
Vielleicht sollte ich mir mal in Zukunft eine vernünftige Anlage zulegen und nicht am Laptop die Musik vergleichen, denn nach euren Versuchen vermute ich, das die klanglichen Unterschiede von meinem Laptop stammen könnten, da dieser nicht so hochwertig wie eine gute Anlage ist.
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 14. Feb 2020, 21:28
Kann Fehlbedienung ausgeschlossen werden?

53fram
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 14. Feb 2020, 22:35
ja
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 14. Feb 2020, 22:47
Durch wen?

Derjenige, der handelt ist von der Richtigkeit seines Tuns grundsätzlich überzeugt. Eine Korrektur suboptimalen Handelns kann daher in den meisten Fällen nur von außen, durch Dritte, erfolgen.

BjoernMZ
Stammgast
#31 erstellt: 15. Feb 2020, 07:11
Ich weiss nicht was die Blindtests sagen bei Audio Playern fürn PC. Bei Foobar2000 vs. J River würde ich es unterschreiben.Auch Asio vs direct Sound.Ob es da einen Unterschied gibt in der Decoder Programierung bei Free und Kaufware? Deswegen meine Skepsis bei dem Labtop.
Wenn ich mir aktuell die Probleme mit meinem DSP anschaue, wenn ich mir die bescheidene Rechenleistung amtlicher Musikserver usw anschaue, will ich eigentlich nurnoch wegschauen...Oder das ich auf einem neuen Betriebssystem einen Asio Treiber quasi von 1998 instalieren muss.
Im nachhinein hätte ich lieber einen analogen Signalweg bzw analog aktiv, ab dem DA im CD Player..
53fram
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 15. Feb 2020, 16:49
Durch mich. Sämtliche DB Poweramp Einstellungen sind minutiös nach Anleitung von mir durchgeführt worden.
Also bitte jetzt keine Beweise von mir anfordern!
Daran liegt es definitiv nicht!
Mag durchaus sein das ich das ganze (wie so viele behaupten) subjektiv oder (alles VOODOO, Einbildung usw.) empfinde, da Diagramme beweisen, das Flac vs Wave absolut Identisch sind. Und ja, ich habe keinen sichtbaren Beweis für meine Aussagen außer meine eigenen Ohren. Und nur diesen kann ich vertrauen, einen Ersatz habe ich dafür leider nicht
Aber genauso gut kann es ja auch sein das Ihr euch alle irrt.
Dennoch klingt Wave bei mir besser als AIFF, Flac und alles andere.
Sicherlich, jeder der sich für einen bestimmten Dekoder oder Komprimierungsvariante entschieden hat ist nur sehr schwer von etwas anderem (weil angeblich besser) abzubringen, (ich schließe mich da jetzt nicht aus).
Ich sehe da trotzdem keinen SINN es in Flac zu komprimieren, nur um Platz zu sparen und weil es ja den Vorteil hat das (wenn man es benötigt) ja wieder BIT zu BIT in Wave umwandeln kann.
WOZU dieser ZWISCHENSCHRITT ??? Dieser bringt wahrscheinlich nur Nachteile mit sich bei dem abspielen der Dateien da er wieder entkodiert werden muss (darüber wurde bereits ebenfalls in einigen Foren gemutmaßt bzw. berichtet.
Entweder ich entscheide mich für Wave, AIFF oder sogar für FLAC UNCOMPRESSED oder wenn ich Platz einsparen möchte wähle ich AAC oder MP3 auch dann wenn es mit Verlusten einhergeht.
Kurz: ALAC & FLAC machen für mich keinen Sinn, da Sie praktisch ein Mittelding sozusagen zwischen einer komprimierten und Unkomprimierten Variante darstellen. (Natürlich sind sie mit Abstand besser als die komprimierten Varianten) aber halt eben nicht als die unkomprimierten.
Ich habe gefühlt 100'te Hörtest's bei mir gemacht und komme leider zu keinem anderen Ergebnis.
Ich mache Flac nicht schlecht (denn es ist sehr gut) aber nicht überragend und ja, das ist und bleibt meine eigene Meinung. Mich überzeugt es leider nicht.
Warum stellen die CD Presswerke nicht alles auf Flac um und stellen CD's nur mit Flac her, wenn dieses Format ja sooo vorteilhaft sein soll?
Man könnte ja dadurch viele CD's einsparen, da ja durch die Flac Komprimierung die Hälfte des Platzes eingespart würde und somit niedrige Produktionskosten auf Dauer entstehen würden.
Ja, ich weiß, die Umstellerei oder technische Gründe oder auch der Punkt ob es sich durchsetzt, evtl. neue Player usw. wären viel zu teuer.
Ich denke das wir uns alle wenigstens in einem einzigen Punkt einig sind : Komprimierte Dateien klingen IMMER schlechter als etwas Unkomprimiertes.
Selbt die Original CD's sind alle komprimiert bzw. vom Master heruntergerechnet.
Hat einer von Euch schon mal eine PURE-AUDIO Blu-ray gehört?
Leider hat es sich als Format nicht wirklich durchgesetzt.
Ich hatte von einem Bekannten mal mehrere angehört (Elton John und andere).
Eine Original CD hat 1411,2 Kbs.
Eine Pure-Audio Blu-ray hatte im LPCM STERO MODUS zwischen 4000 bis 5000 Kbs !!!!!
Ob das genau so auf einem Master-Band abgespeichert war, ist mir nicht bekannt aber ich vermute es (ganz vorsichtig ausgedrückt).
Aber das ist ein Klang ---- ZUM NIEDERKNIEN ----
Da möchte man am liebsten seine ganzen CD's in die Tonne schmeißen!
Warum setzt sich das BESTE nicht durch ???
Weil alle in irgendeine Art und Weise alles komprimieren und dadurch einfach nicht genügend Interesse für so ein Format besteht.
O.K. das einzige Negative bei der Pure-Audio Blu-ray war und ist das es nur über das Menü steuerbar ist und das ist zugegeben mist.
Aber ansonsten (was den Klang betrifft) habe ich bisher niemals etwas besseres gehört!!!
BjoernMZ
Stammgast
#33 erstellt: 15. Feb 2020, 17:02
Dafür gibts ja SA CD oder noch höher abgetastet als DSD im Internet....da ist ein Album aber auch 6 -10 GB gross.

Ich rip meine CDs eh nicht ich leg sie einfach ein😉aber ich würde sie am ende auch im Wave Format lassen...einfach aus Faulheit...Und meine DSD Alben eh das grössere Platzproblem darstellen.
Basstian85
Inventar
#34 erstellt: 15. Feb 2020, 17:15

53fram (Beitrag #32) schrieb:
Warum stellen die CD Presswerke nicht alles auf Flac um und stellen CD's nur mit Flac her, wenn dieses Format ja sooo vorteilhaft sein soll?
Man könnte ja dadurch viele CD's einsparen, da ja durch die Flac Komprimierung die Hälfte des Platzes eingespart würde und somit niedrige Produktionskosten auf Dauer entstehen würden.
Ja, ich weiß, die Umstellerei oder technische Gründe oder auch der Punkt ob es sich durchsetzt, evtl. neue Player usw. wären viel zu teuer.

Schon seltsam, du stellst eine Frage und beantwortest sie dir schon selber Aber warum sollten sich die Produktionskosten ändern oder CDs eingespart werden? Die Discs würden doch weiterhin gepresst - Oder meinst du die Künstler nehmen mehr Songs auf, nur weil auf der CD noch Platz ist? Oder sie warten mit dem veröffentlichen des Albums, bis das zweite fertig ist, um es dann mit dem ersten zusammen auf einer Disc zu veröffentlichen (1 CD gespart)


Ich denke das wir uns alle wenigstens in einem einzigen Punkt einig sind : Komprimierte Dateien klingen IMMER schlechter als etwas Unkomprimiertes.

Hier ist bisher Niemand dieser Meinung außer dir oder habe ich was überlesen? (Hab nicht nochmal alles gelesen) Verlustfrei (Lossless) komprimierte Daten klingen idR nicht anders. Verlustbehaftet komprimierte (lossy) u. U. schon.


Eine Original CD hat 1411,2 Kbs.
Eine Pure-Audio Blu-ray hatte im LPCM STERO MODUS zwischen 4000 bis 5000 Kbs !!!!!

Nur weil ne Zahl höher ist heißt das nicht, dass man das gleich hört. Hi-res ist genauso ein Käse. Siehe Hier Oder dieses Video mal ansehen


[Beitrag von Basstian85 am 15. Feb 2020, 17:24 bearbeitet]
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 15. Feb 2020, 18:34

53fram (Beitrag #32) schrieb:
Durch mich. Sämtliche DB Poweramp Einstellungen sind minutiös nach Anleitung von mir durchgeführt worden.
Also bitte jetzt keine Beweise von mir anfordern!
Daran liegt es definitiv nicht!


Das glaube ich Dir gern. Trotzdem hörst du Dinge, die durchaus ungewöhnlich sind und nach dem Stand des Wissens unter normalen Umständen nicht vorkommen können. Wenn Du jetzt technische Ursachen, Fehlbedienung und ähnliches realweltliches ausschließt, bleibt als einzige Erklärung nur die Halluzination.


Mag durchaus sein das ich das ganze (wie so viele behaupten) subjektiv oder (alles VOODOO, Einbildung usw.) empfinde, da Diagramme beweisen, das Flac vs Wave absolut Identisch sind. Und ja, ich habe keinen sichtbaren Beweis für meine Aussagen außer meine eigenen Ohren. Und nur diesen kann ich vertrauen, einen Ersatz habe ich dafür leider nicht
Aber genauso gut kann es ja auch sein das Ihr euch alle irrt.


Jau, hunderttausend Geisterfahrer, und alle kommen dir wild winkend entgegen.


Dennoch klingt Wave bei mir besser als AIFF, Flac und alles andere.


bei dir also...

Bei mir nicht.

Bei mir klingt alles gleich. Also jedenfalls die meisten Codecs ab einer gewissen Datenrate. Was mich nicht wundert, denn ich kenne die Wirkprinzipien und maße mir nicht an zu glauben, dass sie gerade für mich nicht gelten sollten.

Sollten sich da Unstimmigkeiten ergeben, suche ich nach einem Fehler, und den finde ich entweder in der Technik oder in der Bedienung.


Sicherlich, jeder der sich für einen bestimmten Dekoder oder Komprimierungsvariante entschieden hat ist nur sehr schwer von etwas anderem (weil angeblich besser) abzubringen, (ich schließe mich da jetzt nicht aus).


Natürlich kann man aus allem einen Kult machen, besonders wenn das Verständnis noch nicht so ausgebildet ist, dass einem solch ein Kult peinlich wäre.


Ich sehe da trotzdem keinen SINN es in Flac zu komprimieren, nur um Platz zu sparen und weil es ja den Vorteil hat das (wenn man es benötigt) ja wieder BIT zu BIT in Wave umwandeln kann.
WOZU dieser ZWISCHENSCHRITT ??? Dieser bringt wahrscheinlich nur Nachteile mit sich bei dem abspielen der Dateien da er wieder entkodiert werden muss (darüber wurde bereits ebenfalls in einigen Foren gemutmaßt bzw. berichtet.


Schon Konrad Adenauer hat gesagt, dass zwei Drittel des Internetangebots aus Fehlinformationen besteht.

Also, wenn du Musik nicht codiert und wieder decodiert hören willst, bleibt Dir eigentlich nur das Vinyl, denn selbst pcm (wav) ist eine digitale Codierung analoger Werte.

Flac war eine Zeitlang das einzige lossless Format, das Titelinformationen und Metadaten aufnehmen konnte. Ich weiß nicht, ob das immer noch so ist, weil es mich nichts mehr angeht, aber allein das wäre für mich ein Grund, flac dem wav vorzuziehen. Du hattest ja befürchtet, dass dies Taggen dem Klang schadet, aber das ist hanebüchener Bockmist und ein gutes Beisiel für eine misslungene Nutzung neuer Medien.




Ich habe gefühlt 100'te Hörtest's bei mir gemacht und komme leider zu keinem anderen Ergebnis.


Dann mach doch einfach mal einen Hörtest bei mir oder einem Forenkollegen in Deiner Nähe. Danach können wir dann mal schauen was bei dir falsch gelaufen ist.


Ich mache Flac nicht schlecht (denn es ist sehr gut) aber nicht überragend und ja, das ist und bleibt meine eigene Meinung. Mich überzeugt es leider nicht.
Warum stellen die CD Presswerke nicht alles auf Flac um und stellen CD's nur mit Flac her, wenn dieses Format ja sooo vorteilhaft sein soll?


Nun, ja... Also es hat sich herausgestellt, dass der meiste Feinstaub im Straßenverkehr durch Reifenabrieb entsteht. Interessanterweise ist es auch noch so, dass dieser Feinstaub auf Radwegen stärker auftritt als auf der Straße. Weil Fahrradreifen eben mehr Feinstaub erzeugen. Warum also zieht man dann keine Autoreifen auf die Fahrradfelgen?


Ich denke das wir uns alle wenigstens in einem einzigen Punkt einig sind : Komprimierte Dateien klingen IMMER schlechter als etwas Unkomprimiertes.


Ich bin nicht dieser Meinung. Ich behaupte sogar, dass eine verlustfreie Komprimierung/Dekomprimierung die Daten identisch mit dem unkomprimierten Signal liefert und dass identische Daten zu einem identischen Hörerlebnis führen. Es gibt erstaunlich viele Menschen, die meiner Ansicht sind, so dass ich eher annehme dass du mit deiner Meinung allein da stehst.

Wie auch immer, wenn die beschriebenen Effekte nachvollziehbar bei Dir auftreten, dann solltest du prüfen, ob in deiner Technik eine Fehlkonfiguration vorliegt.

moon1883
Stammgast
#36 erstellt: 15. Feb 2020, 19:24
Nu lasst et ma jut sein, Junx.


Mikesch_75 (Beitrag #35) schrieb:
Schon Konrad Adenauer hat gesagt, dass zwei Drittel des Internetangebots aus Fehlinformationen besteht.


Soooo sieeehdas aus!

Der Threadersteller hat nunmal eine ausgesprochen beschissene "Kette", er hat die Soundkarte und somit die D/A-Wandlung noch innerhalb des von hochfrequentem Gesäusel verschmutzten Computer-Gehäuses. Ein unzumutbarer Zustand, über den der gewöhnliche Audiophile längst hinaus ist.

Natürlich hört "ihn" dann bei FLAC das Arbeiten der CPU beim Entpacken. Beim WAV nicht, da hat die CPU ja fast nix zu tun, nur die vom HDD-Bus kommenden Werte L/R sortiert an die Soundkarte abliefern. Würde ihn seine Maus bewegen, während er seine WAVs abhört, könnte das Weltbild zusammenbrechen, aber sei's drum.

Lassen wir das. Is doch Religionsfreiheit hier, oder nicht?

Wenn einer GLAUBT, was immer er zu GLAUBEN beliebt, dann mag er das doch tun. Lasst ihn doch seine Backups auf den 1541ern machen. Oder ihn seine chochwechtichen optichen Ditschital forever P-Rundablagen, die 1000 Jahre haltbar sind, für die es aber in 10 Jahren nur noch schwerlich Auslesegeräte gibt. Lasst den Burschen. Er richtet keinen Schaden an, wenn er mit seinem Pferdefuhrwerk durch den Ort tuckert. Wir müssen ihn nur von der Autobahnauffahrt fernhalten, mehr nicht.
Rio_S
Stammgast
#37 erstellt: 15. Feb 2020, 19:38
Wer GLAUBT - der Prozessor würde bei nicht-Last auch "nichts" tun - der hat einen Teil der Themas nicht verstanden.
Ich weiss nicht WAS du da denkst zu hören, kann dir aber versprechen - das eine Klackernde Festplatte z.B. gehört werden kann.
... in Gegensatz zu einem rechnenden Prozessor.
Und ein rechnender Prozessor wird sich nicht anders anhören als einer der mit dem Leerlaufprozess beschäftigt ist ...
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 15. Feb 2020, 19:50
Es geht wohl eher um Einstreuungen in den analogen Teil der Soundkarte, die man vermeidet indem man Soundkarten per USB anschließt. Solche Effekte können den Genuss tatsächlich trüben, selbst wenn sie für sich nur schwer wahrnehmbar sind. Die nehmen unter Last zu. Hatte ich auch selbst schon mal, Abhilfe wie beschrieben.


[Beitrag von Mikesch_75 am 15. Feb 2020, 19:51 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#39 erstellt: 15. Feb 2020, 21:45

Mikesch_75 (Beitrag #35) schrieb:
Ich behaupte sogar, dass eine verlustfreie Komprimierung/Dekomprimierung die Daten identisch mit dem unkomprimierten Signal liefert und dass identische Daten zu einem identischen Hörerlebnis führen.

Der letzte Halbsatz trifft mit Sicherheit nicht zu. Du unterschlägst dabei die Psychologie ... der Gruppenzwang in der High-End-Esoteriker-Szene ist sehr hoch. Mit dem Geständnis, dass man keinen Unterschied höre, schliesst man sich praktisch selbst aus der elitären Gruppe aus.

Vor vielen Jahren las ich mal über ein appartes Experiment: Eine Séance wurde veranstaltet mit Medium, dazu Schauspieler, die jeweils die Botschaft des Mediums durch Wiederholung verstärkten sowie natürlich Probanden. Das Medium behauptete, der Tisch bewege sich, während er sich nicht bewegte. Die Mehrzahl der Probanden stimmten zu, dass sich der Tisch bewegte. Das Medium behauptete der Tisch stehe still, während er sich tatsächlich bewegte. Die Mehrzahl der Probanden stimmte zu, dass der Tisch still stand. Natürlich wurden auch Gegenproben gemacht. Leider habe ich keine Quelle mehr, aber die Geschichte ist mir sehr im Gedächtnis haften geblieben, weil so frappierend. Die meisten Menschen lassen sich besonders in einer Gruppensituation sehr leicht beeinflussen. Selbst wenn nun Leute alleine hören, so reflektieren sie doch das Erfahrene nachher in der Gruppe, und da ist er dann schon wieder, der Gruppenzwang, wie auch bereits davor die vorlaufende Entstehung einer Voreingenommenheit.

Im Grunde hat es genau null Nährwert, sich damit überhaupt noch auseinanderzusetzen. Gläubige kann man mit rationalen Argumenten nicht erreichen.


moon1883 (Beitrag #36) schrieb:
Er richtet keinen Schaden an, wenn er mit seinem Pferdefuhrwerk durch den Ort tuckert. Wir müssen ihn nur von der Autobahnauffahrt fernhalten, mehr nicht.

Sehr hübscher Vergleich mit kleinem Schönheitsfehler: statt Feinstaub gibt's dann "Grobstaub"

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 15. Feb 2020, 21:52 bearbeitet]
skyranger73G
Stammgast
#40 erstellt: 15. Feb 2020, 22:38
Hallo Werner,

dazu passt auch das Joshua Bell U-Bahn Experiment in Washington D.C.:

Video > Joshua Bell spielt in der U-Bahn

Einer der weltbesten Violinisten spielt in der U-Bahn und kaum jemand interessiert sich für Ihn und bleibt stehen und hört zu.
Eine Konzertkarte, um ihn live zu hören, kostet sonst hunderte von Dollar.
Hier gibt Bell in der U-Bahn eine kostenlose Vorstellung, aber die meisten Menschen erkennen nicht, welcher Weltstar da gerade für Sie spielt.
Das zeigt auch, das außergewöhnliches Können und Professionalität in der falschen Umgebung nicht zur Geltung kommt und von den allermeisten Menschen nicht erkannt wird.
Genauso verhält es sich wohl mit den „Goldohren“, die hören „in der richtigen Umgebung und mit den richtigen Kabeln“ dann eben Klangunterschiede, wo es keine gibt.

Oder Christiano Ronaldo kickt Undercover in der Innenstadt von Madrid und kaum jemanden interessiert es, bis er seine Maske abnimmt.

Gruß


[Beitrag von skyranger73G am 15. Feb 2020, 23:00 bearbeitet]
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 15. Feb 2020, 22:51

Werner_B. (Beitrag #39) schrieb:

Mikesch_75 (Beitrag #35) schrieb:
Ich behaupte sogar, dass eine verlustfreie Komprimierung/Dekomprimierung die Daten identisch mit dem unkomprimierten Signal liefert und dass identische Daten zu einem identischen Hörerlebnis führen.

Der letzte Halbsatz trifft mit Sicherheit nicht zu. Du unterschlägst dabei die Psychologie


Sicherlich hast du recht. Im Bewusstsein unterschiedlicher Quellen kann die Wahrnehmung unterschiedlich sein. Die Unterschiede sind aber dann durch das Bewusst sein unterschiedlicher Quellen begründet.


... der Gruppenzwang in der High-End-Esoteriker-Szene ist sehr hoch. Mit dem Geständnis, dass man keinen Unterschied höre, schliesst man sich praktisch selbst aus der elitären Gruppe aus.


Das würde ich hier gar nicht unterstellen wollen. Eher die Unfähigkeit zu beurteilen, ob eine Einzelbeobachtung verallgemeinerbar ist.



moon1883 (Beitrag #36) schrieb:
Er richtet keinen Schaden an, wenn er mit seinem Pferdefuhrwerk durch den Ort tuckert. Wir müssen ihn nur von der Autobahnauffahrt fernhalten, mehr nicht.

Sehr hübscher Vergleich mit kleinem Schönheitsfehler: statt Feinstaub gibt's dann "Grobstaub"

Gruss, Werner B.


Ja, Pferde sind lustige Tiere, die veräppeln die ganze Straße.

53fram
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 16. Feb 2020, 15:37
Ich möchte hier keine Reklame für irgendein Produkt machen, aber ich muss es erwähnen.
Da ich keine Anlage besitze, habe ich mir den Hiby R6Pro Dap besorgt und bin mit diesem sehr zufrieden. (Es ist mir bekannt das es wesentlich teurere bis zu 4000,- Euro das Stück gibt).
Ich benutze Panasonic in Ear und zwar den RP-HDE 10E-S. Es ist mir ebenfalls bekannt das es wesentlich teurere Kopfhörer gibt die in die Tausende gehen können. Mit diesen Kopfhörer (die meiner Meinung nach sehr gut sind) höre ich wirklich ----- JEDEN ----- (man möge mir verzeihen) Furz, Knackser oder Ungereimtheit bzw. Fehler bei der Wiedergabe. Mit diesen Kopfhörer (in-Ear) habe ich die vergleiche auf meinem LAPTOP sowie nach der Übertragung auf meinem Dap verglichen. Mag sein das mein Laptop schrott ist, dumm ist nur das ich Flac-Dateien auf den Dap (und dieser ist um Welten besser als mein Laptop) genauso wahrnehme, also schlechter als Wave. Dies macht sich insbesondere in den Höhen bemerkbar. Ich vergleiche einen bestimmten Track wo besonders --- HÖHEN --- zahlreich vertreten sind und höre bestimmte Passagen (länge so um 20-30 Sek) und das zur Sicherheit auch mit Unterschiedlichen Track's, 4-6 mal hintereinander an. Danach sofort das gleiche in Wave und ich erkenne einen Unterschied. Wie gesagt, das gilt nur bei den Höhen, bei allem anderen ist in der Tat kein Unterschied durch mich feststellbar. (sorry, das ich dieses nicht bereits früher erwähnt habe).
Zu Basstian 85
Soo, soo... nur weil eine Zahl höher ist hört man keinen Unterschied ???
Mal ein etwas anderer Vergleich bzw. Beispiel:
Sicherlich wirst du Filme im Blu-ray Format genießen und willst mir allen ernstes glaubhaft machen, das es zwischen Dolby Digital 5.1 und Dolby Atmos oder andere Hochwertige Formate die alle eine wesentlich höhere Kbs haben - KEINEN - klanglichen Unterschied geben soll ???
Wie dem auch sei, --- an die obersten Wächter --- , bitte diesen Thread schließen!
Es bringt nichts mehr diesen fortzuführen, da es hier eine eingeschworene Flac-Gemeinde gibt und ich die Hoffnung gehabt habe einen oder mehrere anzutreffen die exact meiner Meinung sind und diese Unterschiede auf Ihren Computer/Anlagen ebenfalls haben bzw. heraushören.
shaboo
Stammgast
#43 erstellt: 16. Feb 2020, 15:58

53fram (Beitrag #42) schrieb:
Es bringt nichts mehr diesen fortzuführen, da es hier eine eingeschworene Flac-Gemeinde gibt und ich die Hoffnung gehabt habe einen oder mehrere anzutreffen die exact meiner Meinung sind und diese Unterschiede auf Ihren Computer/Anlagen ebenfalls haben bzw. heraushören.

Es bringt generell absolut Null, mit Leuten zu diskutieren, die lediglich auf der Suche nach anderen sind, die "exakt ihrer Meinung sind", anstatt die eigenen Hörerlebnisse und -erfahrungen - zum Beispiel mittels Blindtests - kritisch zu hinterfragen. Wenn das Propagieren der eigenen Meinung über jede Art von Erkenntnisgewinn geht, ergibt sich selten eine fruchtbare Diskussion.
Mikesch_75
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 17. Feb 2020, 23:45
Ich würde ihm posthum zugute halten, dass im Internet tatsächlich ziemlicher Bullshit in seriösem Gewand zu finden ist. Zum Beispiel in einem Link den er in Post 5 ausgebracht hat. da schreibt ein Schwachkopf, - ich kann es leider nicht anders nennen:



FLAC ist ein verlustfreier Codec – in der Theorie. Abhängig von der bei Codierung und Decodierung verwendeten Software können sich trotzdem Fehler einschleichen und schon ist es aus mit verlustfrei. Dazu ist FLAC nicht mit Apple-Geräten wie Macs, iPhone und iPad kompatibel.
ALAC ist die Apple-eigenen Variante eines verlustfreien Codes, der allerdings vornehmlich auf Apple-Geräten läuft. Dazu leidet er an der selben Codier-/Dekodier-Problematik wie FLAC.
AIFF ist ein verlustfreies Dateiformat, das nicht komprimiert ist. Der hierfür benötigte zusätzliche Speicher ist in den Augen von SoS heutzutage kein wesentlicher Nachteil mehr, da sowohl Speicherplatz wesentliche günstiger geworden ist als auch die Datentransfer-Raten drahtloser Verbindungen deutlich gestiegen sind.
WAV, ebenfalls verlustfrei da nicht komprimiert, ist als vierte Möglichkeit in den Augen der SoS-Verantwortlichen keine echte Alternative. Zwar komprimiere das Format nicht, aber beim Transfer oder Umkopieren kann es vorkommen, dass Daten verloren gehen und durcheinander würfelt werden.

Inzwischen gibt es einige Kommentare unter dem Artikel, die den selben Tenor haben: Bitte lasst zumindest die Finger von FLAC!


Wer so etwas mangels besseren Wissens ernst nimmt, der läuft eben gefahr, sich zu blamieren.
naddel
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 17. Feb 2020, 23:59

53fram (Beitrag #1) schrieb:


Selbst das Wave ---- aus dem Flac erstellt ---- ist nicht 100 % perfekt (zumindest bei der 1. Größe sind minimalste Unterschiede vorhanden.
Normalerweise, so denke ich, müssten beide Werte (Größe + Größe auf den Datenträger) nach einer Umwandlung von Flac zu Wave --- ABSOLUT IDENTISCH ---- sein, im Vergleich zur Originalen Wave Datei, oder ?


Nu is er schon weg, aber dieser Punkt hat mich dann doch kurz beschäftigt.

Mich erstaunt erst mal nicht, dass durch die Umwandlung von Flac nach Wav keine bitidentische Datei entsteht.
Flac ist ein Komprimierungsverfahren zur lossless Komprimierung der Audiodaten, nicht der gesamten Wave Datei, die ja auch nur ein Containerformat darstellt das letztendlich PCM Daten enthält.
Bei der Rückumwandlung kann also der Header verändert geschrieben werden, während die PCM Daten wieder identisch hergestellt werden (sollten) Die Datei ist dann aber dennoch unterschiedlich, wenn nicht in der Größe, dann doch zumindest in der Checksumme.
Es ist kein Kompressionsverfahren wie zip, das beim entpacken natürlich bitidentische Dateien ausgibt.

Vor vielen Jahren habe ich im Rahmen einer ähnlichen Diskussion (hier und in einem der DVD Foren, wenn ich mich recht erinnere) mal einen Test durchgeführt. Damals ging es um die Auslesegenauigkeit von CD Playern und billigen DVD Playern, wenn ich mich recht erinnere.
Ich habe einen etwas besseren CD Player und einen sehr günstigen DVD Player an meine Soundkarte über Toslink angeschlossen, ein Resampling in der Soundkarte fand nicht statt, ich konnte also das PCM Signal unverfälscht aufnehmen. (so zumindest die Hoffnung). Mit beiden Geräten habe ich dann mit der selben CD (makellos, damit keine Fehlerkorrektur anspringen muss) einen Track aufgenommen

Einfach Play und Record drücken und dann abspeichern und die Checksumme vergleichen, kann natürlich nicht zum gewünschten Ergebnis führen aufgrund der Unmöglichkeit einer identisch langen Aufnahmedauer.
Also habe ich die beiden Wav Dateien jeweils an einer sehr markanten Stelle in Audacity auf Sampleebene geschnitten, und dann beide Dateien abgespeichert und dann verglichen und siehe da, sie waren 100% identisch. Die Diskussion ging dann zum Jitter über, das ist natürlich ein anderes Thema.

Um auf dieses Thema zurückzukommen. Dieses Vorgehen sollte mit Wav und einer aus Flac erzeugten Wav auch anwendbar sein. Einfach aus beiden Dateien ein identisch erscheinendes Stück herausschneiden und dann jeweils abspeichern und vergleichen.

PS: Hier mein 15 Jahre alter Beitrag, Kinder, wie die Zeit vergeht
http://www.hifi-foru...ead=743&postID=38#38

Die Diskussion in den DVD Foren ist leider nicht mehr verfügbar


[Beitrag von naddel am 18. Feb 2020, 00:06 bearbeitet]
skyranger73G
Stammgast
#46 erstellt: Gestern, 08:27
Dazu passt auch nachfolgendes Video in Bezug auf „Kabelklang bei Lautsprecherkabeln“:
Lautsprecherkabel - edler Klangleiter vs. billiges Stromkabel
Suche:
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