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komfortable CD - Archivierung

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Autor
Beitrag
focal_93
Inventar
#1 erstellt: 07. Okt 2008, 13:37
Hi Freunde,

die Suche im Forum bringt nur relativ alte Beiträge zum Thema.

Ich suche ein Programm ( kann auch was kosten) mit welchem ich meine ca. 1000 CDs komfortabel auf externen Festplatten speichern kann.

Wichtig ist mir eine schnelle Übersicht und gute Suchfunktion.

Da ich ein PC-Legastheniker bin ( ) sollte die Sache auch möglichst einfach zu installieren sein...

Wer hilft mir?

Danke, Euer Uwe
cr
Moderator
#2 erstellt: 08. Okt 2008, 00:07
Ich habe auch über 1000 CDs und keine Verwaltungsprobleme.
Überordner für Hauptgruppen anlegen (zB Pop, Rock, Soundtracks, Klassik). Jeweils eigener Unterordner für Sampler.
Und dann sind in diesen Überordnern weitere Ordner, jeder enthält eine CD. Geordnet alphabetisch nach Interpreten. Die aus den CDs extrahierten WAVs (oder FLACs) müssen noch sinnvolle Dateinamen haben, zB. PinkFloyd_Dark Side_TrackNr_Trackname). Da findet man alles und zwar subito.
rille2
Inventar
#3 erstellt: 08. Okt 2008, 08:39
Wirklich schnell suchen kann man da aber auch nicht

Ich würde mir mal Mediamonkey anschauen. Sehr einfach bedienbar soll Silverjuke sein. Ist allerdings nicht kostenlos.
TschonBo
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 08. Okt 2008, 16:45
Es gibt doch WinAmp.

Die Installation ist Heute ja wohl kein Problem mehr, aber schon mal etwas von mp3Tag’s gehört. Ich habe meine CD’s mittlerweile mit EAC ins .flac Format gesichert, alle Titel automatisch einlesen lassen, Covers dazu und nun steht einfach alles zur Verfügung unter WinAmp, auch ein Bewertungssystem ist als Filter integriert.
Aber ohne Fleiß kein Preis.
cr
Moderator
#5 erstellt: 08. Okt 2008, 19:10
Da ist mir mein System lieber, ist vor allem von keiner Software abhängig und mit maximal 3 Doppelclicks (und ev. noch scrollen) habe ich alles gefunden.
Im Ordner die gewünschten Songs markieren und Enter-Taste drücken, Foobar spielt. Das wars. Keine Playlists usw. nötig für diese Anwendung.
Wenn ich aus unterschiedlichen Ordner (=CDs) zusammenstellen möchte, mache ich das halt vom Foobar heraus, geht auch schnell.
Erstellen von Favorites-Listen ist ja ein anderes Kapital, geht aber auch rasch.


[Beitrag von cr am 08. Okt 2008, 19:13 bearbeitet]
focal_93
Inventar
#6 erstellt: 08. Okt 2008, 19:56
Hi cr,

Du hast den Namen Deines Archivierungsystems noch nicht genannt...

Oder speicherst Du einfach im Windows-Explorer?

Ciao

Uwe
BornToRun
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Okt 2008, 20:02

cr schrieb:
Ich habe auch über 1000 CDs und keine Verwaltungsprobleme.
Überordner für Hauptgruppen anlegen (zB Pop, Rock, Soundtracks, Klassik). Jeweils eigener Unterordner für Sampler.
Und dann sind in diesen Überordnern weitere Ordner, jeder enthält eine CD. Geordnet alphabetisch nach Interpreten. Die aus den CDs extrahierten WAVs (oder FLACs) müssen noch sinnvolle Dateinamen haben, zB. PinkFloyd_Dark Side_TrackNr_Trackname). Da findet man alles und zwar subito.


Gibt's einen guten Grund, warum du nicht auch noch Unterordner für die einzelnen Alben anlegst (außer, dass du damit einen Klick sparst, um den gesuchten Track zu finden)? Würde ich zumindest so machen, und dann bräuchte man auch die einzelnen Tracks nicht mehr so bandwurmmäßig sprechend zu benennen. ... Ist aber vielleicht auch Geschmacksache.

Ein gutes Argument für eine durchdachte Ordnerstruktur (und sich nicht ausschließlich auf die virtuelle Ordnung mittels Tags zu verlassen) ist für mich immer noch, dass es damit wesentlich übersichtlicher ist, falls man doch mal in die Situation kommen sollte, irgendwas selektiv per Kommandozeile sichern/retten zu wollen/müssen. ... Wenn man dann Tausende von Dateien in einem Verzeichnis liegen hat, findet man das bestimmt nicht so lustig.
cr
Moderator
#8 erstellt: 08. Okt 2008, 21:24
Jedes Album ist ein Ordner!
Ich skizzere es mal rasch:



1.Ebene:
Klassik, Pop/Rock
2.Ebene:
(Klassik unterteilt in): Opern, Sampler, Sonstige Klassik (da ist aber am meisten drinnen)
(Rock/Pop etc): Pop/Rock A-Z, Country, Italo, Frankreich, Österreich, Deutsch, Crossover, Jazz, Latin, .....(und noch ein paar)

In jedem dieser Ordner der 2. Ebene befinden sich nun die Unterordner, die mit je einer CD gefüllt sind.
Bei Klassik ist der Ordnungebegriff der Komponistenname, bei Rock/Pop/Jazz der Interpret, gefolgt vom Albumtitel und Releasejahr, zB:
Ordnername: Pink Floyd_Dark Side_1974
Die Tracks der CD tragen dann zB folgenden Namen:
Pink Floyd_Dark Side_1974_01_Speak to me.wav
Pink Floyd_Dark Side_1974_02_Breathe.wav
Pink Floyd_Dark Side_1974_03_On the run.wav
.............................


Ganz wichtig ist, daß jede Datei bis zur Tracknummer gleich heißt, was danach kommt (Tracktitel) ist egal. Nur damit behält man die Originalreihenfolge der CD bei.

Alles ergibt sich in 95% der Fälle ganz automatisch aus der freeDB.
Klassik ist leider mühsamer, hier taugt die freeDB wenig, mache ich dann selbst:
zB:
Ordner:
Brahms_Sym.1_Solti_1985
im Ordner:
Brahms_Sym.1_Solti_1985_01.wav
Brahms_Sym.1_Solti_1985_02.wav
...............

zusätzlich enthält jeder Ordner die Coverfrontside und das CD-Inlay in guter Auflösung, sowie (außer bei Klassik) ein Text-File mit den Tracknummer, die ich mag, und zwar gleich im Dateinamen, damit ich das File gar nicht öffnen muß
zB:
Pink Floyd_Dark Side_3,5,6,8.txt
Brauche also nur den Ordner öffnen und habe gleich die Lieblingstracks angezeigt.

Für meine Zwecke ist das ausreichend, alles weitere würde mir mehr Arbeit als Nutzen machen.

Diese Struktur entspricht im übrigen genau der physischen Ordnung der CDs in meinen Regalen.

Es gibt dann natürlich immer die Fälle, wo man was nicht zuordnen kann, landet immer in Pop/Rock A-Z

Ich vermeide natürlich, daß die Dateinamen 256 Zeichen haben und kürze gerade bei Klassik die ausufernden Tracknamen oft stark


[Beitrag von cr am 08. Okt 2008, 21:28 bearbeitet]
BornToRun
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 08. Okt 2008, 23:01

cr schrieb:
In jedem dieser Ordner der 2. Ebene befinden sich nun die Unterordner, die mit je einer CD gefüllt sind.
Bei Klassik ist der Ordnungebegriff der Komponistenname, bei Rock/Pop/Jazz der Interpret, gefolgt vom Albumtitel und Releasejahr, zB:
Ordnername: Pink Floyd_Dark Side_1974
Die Tracks der CD tragen dann zB folgenden Namen:
Pink Floyd_Dark Side_1974_01_Speak to me.wav
Pink Floyd_Dark Side_1974_02_Breathe.wav
Pink Floyd_Dark Side_1974_03_On the run.wav


Ach so. ... Ich persönlich bevorzuge es eher, Interpret und Album noch mal hierarchisch abbilden. Also in der Form:

Bruce Springsteen\Born To Run\08-Jungleland.mp3

Dann kann man sich die langen Ordner- und Dateinamen sparen, weil sich die Informationen doch allein schon durch die Verzeichnishierarchie ergeben. Vorteil: Angenommen, man will auf einem mobilen Player mit winzigem Display auf Verzeichnisebene zu einem bestimmten Track navigieren, dann stehen in deiner Variante die interessanten Informationen in den Verzeichnis- und Tracknamen immer ganz am Ende des Namens und man bekommt sie immer erst dann angezeigt, wenn sich das Display mal bequemt hat, dorthin zu scrollen.

Ich wüsste nicht so recht, welchen Sinn es machen sollte, sämtliche Informationen zu Interpret und Albumname noch mal bis zum Dateinamen des eigentlichen Tracks "hinunterzureichen", wenn sich diese Informationen doch bereits aus der Verzeichnishierarchie ableiten lassen. ... Aber vielleicht übersehe ich da auch was? ... Okay, wenn ich Dateien aus verschiedenen Alben zu irgendwelchen Zwecken zusammen in ein Verzeichnis kopiere, dann habe ich immer noch sämtliche Informationen, wo sie ursprünglich her stammen.

Könntest du für die Lieblingstracks des jeweiligen Albums nicht besser gleich Playlists anlegen, statt dir nur die Tracknummern zu merken?


[Beitrag von BornToRun am 08. Okt 2008, 23:02 bearbeitet]
freibürger
Inventar
#10 erstellt: 08. Okt 2008, 23:05
n´Abend!

Und das machst du alles händisch? Ist doch ne wahnsinnige Schreibarbeit. Oder hab ich das nicht recht verstanden?
Gut meine CD Sammlung ist jetzt nicht so groß, gerade mal 150 Exemplare, aber die Vorstellung jeden einzelnen Titel in die Tastatur zu hacken.....

Grüsse Peter
cr
Moderator
#11 erstellt: 08. Okt 2008, 23:13

Okay, wenn ich Dateien aus verschiedenen Alben zu irgendwelchen Zwecken zusammen in ein Verzeichnis kopiere, dann habe ich immer noch sämtliche Informationen, wo sie ursprünglich her stammen.


Das ist genau der Punkt, ist mir viel zu heikel. Jede Datei muß völlig definiert sein. Hat zudem auch einen Vorteil, wenn man nach Dateinamen sucht. Ich teste jetzt seit einigen Monaten und bin mehr überzeugt denn je. Mobile Player sind für mich ohnehin kaum ein Thema. Da könnten die langen Dateinamen in der Tat etwas lästig sein.


Könntest du für die Lieblingstracks des jeweiligen Albums nicht besser gleich Playlists anlegen, statt dir nur die Tracknummern zu merken?


Ist dann u.U. aber playerabhängig, was mir nicht recht gefällt. Kann ich ggf immer noch. Das Anlegen des Textfiles, was ich jetzt immer mache, dauert wenige Sekunden, wenn man den Trick heraus hat (in den CD-Hüllen stehen bei mir die Nummern auf einem Aufkleber)

(Text schreiben, zB. Pink Floyd_Dark Side_2,4,6,8, Dann eine Tastenfolge, die ich nun im Schlaf kann: StrgA, StrgC, StrgS, StrgV, Entertaste, StrgN, und das File steht und ist bereit für den nächsten Text, geht ruckzuck). Textfiles sind zudem universal lesbar.

(Die Leute aus der Computerfrühphase verwende ja immer noch gerne Tastenbefehle (Ctrl...) statt Touchpad )


[Beitrag von cr am 08. Okt 2008, 23:16 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#12 erstellt: 09. Okt 2008, 04:31

r, die ich mag, und zwar gleich im Dateinamen, damit ich das File gar nicht öffnen muß
zB: Pink Floyd_Dark Side_3,5,6,8.txt

Seit Jahren gibt es Tags und Du betreibst so ein Gemurkse
Textdateien mit Nummern im Dateinamen als Marker... Sorry, aber das ist ein echter Hohn und hat mit komfortabel (siehe Threadtitel) wohl wenig bis gar nichts zu tun.


Mobile Player sind für mich ohnehin kaum ein Thema.

Gerade dann verstehe ich den WAV Unsinn nicht!


Das Anlegen des Textfiles, was ich jetzt immer mache, dauert wenige Sekunden, wenn man den Trick heraus hat (in den CD-Hüllen stehen bei mir die Nummern auf einem Aufkleber)

Ich denke das soll ein Archiv sein?! Was willste da mit der CD Hülle?

Sorry CR; Ich habs schonmal gesagt und ich sags wieder:
Deine "Methode" gehört in die Steinzeit und ist ohne jeden Vorteil! Ich persönlich würde niemandem zu einer derart verwursteten Methode raten. Es ist schlicht und einfach unpraktisch, unflexibel und man verzichtet auf sämtliche Features die eine PC Archivierung bieten kann. Warum auch immer DU zu dieser Lösung greifst... Du könntest kostenlos einen Porsche fahren, hast Dich aber für den Trabbi entschieden.


(Text schreiben, zB. Pink Floyd_Dark Side_2,4,6,8, Dann eine Tastenfolge, die ich nun im Schlaf kann: StrgA, StrgC, StrgS, StrgV, Entertaste, StrgN, und das File steht und ist bereit für den nächsten Text, geht ruckzuck). Textfiles sind zudem universal lesbar.

Warum legst Du Wert auf universelle lesbarkeit? Schreibst doch eh alles in den Dateinamen... Anschließend gehste hin, ließt den Dateinamen, markierst danach die Lieder entsprechend im Explorer von Hand und drückst Enter... Man könnte fast meinen Du willst uns hier veralbern so lächerlich klingt das


(Die Leute aus der Computerfrühphase verwende ja immer noch gerne Tastenbefehle (Ctrl...) statt Touchpad

Ja. Und es gibt Leute die verwenden heute noch WAV statt sauber getaggte FLAC/MP3/OGGs...

Whatever. So siehts derzeit bei mir aus:

Playlist:



Datei Info:



Der Player ist Foobar2000, alle Tracks sind (wie man sieht) vollständig getaggt. Das ganze bietet derzeit folgendes:

- ReplayGain (Lieder werden während der Wiedergabe automatisch in der Lautstärke angeglichen = Kein ständiges Drehen am Lautstärkeregler mehr)
- Bewertung der einzelnen Tracks (bei mir auf ALT 1-5, ALT 0 löscht die Wertung)
- Suche nach beliebigen Tracks (1 Druck auf "S")
- Automatisches erstellen von Playlists mit nur 1 Klick
- Beliebige Such-Querys:
(Beispiel 1: Gib mir alle Lieder vor dem Jahr "2000" mit einer Wertung "größer als 3" von dem Interpret "Three Doors down")
(Beispiel 2: Gib mir zufällig ausgewählte Titel mit einer Gesamtspielzeit von 74min (= 1CD) und einer Wertung "größer als 3")

- Beliebig verschiebbare / erstellbare Ordnerstruktur anhand der Tags
- Sortieren der Playlists nach jedem einzelnen Tag.
- Gruppieren nach Tags (Gruppieren nach Genre, Artist, Jahr, Wertung, usw.)
- kleiner als WAV
- Alle Tags werden beim konvertieren zu MP3 / OGG usw. von Foobar automatisch "mitgenommen".
- usw.

...DAS ist ein Archiv! Problem ist nur: Ich hab mich so dran gewöhnt, dass ich mich mit weniger nicht mehr zufrieden gebe
Für diejenigen die nicht genug Zeit/Lust/Erfahrung haben um Foobar dermassen aufzublasen, empfehle ich (wie bereits rille2) Mediamonkey. Kann fast das gleiche. Sicherlich gibt es auch noch andere gute Alternativen, die ich nicht kenne.


[Beitrag von HiLogic am 09. Okt 2008, 07:14 bearbeitet]
BornToRun
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 09. Okt 2008, 14:42

cr schrieb:
(Text schreiben, zB. Pink Floyd_Dark Side_2,4,6,8, Dann eine Tastenfolge, die ich nun im Schlaf kann: StrgA, StrgC, StrgS, StrgV, Entertaste, StrgN, und das File steht und ist bereit für den nächsten Text, geht ruckzuck). Textfiles sind zudem universal lesbar.


Ja, und die Textfiles sind dann sogar sooo universell, dass die Information darin einzig und allein für DICH verständlich und verwertbar ist (weil überhaupt nur DU genau weißt, was du dort wie hinterlegt hast). Diese Textfiles sind für kein einziges Programm "verständlich" und von irgendeinem Nutzen. ... Dann kann man sich auch gleich wieder einen Kasten mit Karteikarten auf den Schreibtisch stellen.

Ansonsten kann ich HiLogic nur zustimmen. Es hat definitiv große Vorteile, sich eines Formates zu bedienen, bei dem sich Metainformationen in Form von Tags in den Files unterbringen lassen. ... Auf die Idee mit den Bewertungen der einzelnen Tracks auf diesem Wege war ich noch überhaupt nicht gekommen. Was aber wohl daran liegen dürfte, dass ich darin für MICH keinen wirklichen Sinn sehe, denn, wie ich einen Song bewerte, läßt sich (abgesehen von einer Handvoll All-Time-Favorites, die immer gehen und deren Bewertung ich grundsätzlich hoch ansetzen würde) so global überhaupt nicht festlegen. Ob ein Song gerade "passt", ist bei mir immer ganz individuell abhängig von Situation und Stimmung. Kriterien wie z. B. Erscheinungsjahr oder sogar Musikgenre spielen dabei für mich im Grunde kaum eine Rolle. Also, ich weiß meistens immer ziemlich genau, was ich gerade hören will, und dann ist es oft auch eben GENAU das. ... Aber wie gesagt: So geht es MIR. Andere legen eben Wert auf diese ganzen umfangreichen Filtermöglichkeiten und nutzen sie für ihre Zwecke ausgiebig. Dafür sind die Tags dann eben einfach gennial.

In vielen Bereichen reize ich die Tags ganz sicher auch nicht in dem Maße aus, wie es eigentlich möglich wäre. Aber ich finde z. B. die Möglichkeit, die Dateinamen und die Verzeichnisstruktur mit Mp3tag immer wieder mal eben auf die Schnelle anhand der Tags "umzustricken", schon dermaßen nützlich, dass ich auf eine umfassende und konsistente "Vertaggung" definitiv nicht mehr verzichten möchte.


[Beitrag von BornToRun am 09. Okt 2008, 14:46 bearbeitet]
thica
Stammgast
#14 erstellt: 09. Okt 2008, 14:46
Wenn Du von selbstgebastelten wegwillst...

http://www.collectorz.com/music/
focal_93
Inventar
#15 erstellt: 09. Okt 2008, 15:13

thica schrieb:
Wenn Du von selbstgebastelten wegwillst...

http://www.collectorz.com/music/


Hi thica,

guter Tipp, habe mir gerade die Demoversion runtergeladen, sogar in Deutsch .

Eine Frage noch; das Programm speichert aber nur Cover und sonstige Informationen, nicht aber die Musik selbst oder???

Wahrscheinlich mache ich wieder was falsch

Ciao

Uwe
thica
Stammgast
#16 erstellt: 09. Okt 2008, 15:40
focal_93
Inventar
#17 erstellt: 09. Okt 2008, 15:56
@thica:



Ciao

Uwe
Caliostro
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 09. Okt 2008, 16:28
Gibts solche Programme nicht auch als Freeware ?

Wäre auch schön wenn man seine Audiofiles auch gleich damit taggen könnte.
HiLogic
Inventar
#19 erstellt: 09. Okt 2008, 18:17

BornToRun schrieb:
Ob ein Song gerade "passt", ist bei mir immer ganz individuell abhängig von Situation und Stimmung.

Da hast Du natürlich Recht. Für diese Situationen wo ich z.B. gerade kein "gebretter" gebrauchen kann, filter ich dann zusätzlich nach dem Genre.

Ursprünglich wollte ich mit dem Rating lediglich verhindern, dass die wirklich schlechten Lieder einer CD abgespielt werden / in der Playlist auftauchen. Das kennt doch jeder: Eine komplette CD, aber nur die hälfte der Lieder kann man hören. Anstatt aber nur nach "gut" / "schlecht" zu filtern, bewerte ich eben von 1 (kann man löschen) bis 5 (Ausnahme-Kracher). Vorteil ist auch, dass das "Rating" Tag ein Quasi-Standard ist und noch von vielen anderen Programmen verstanden wird.

Es gibt für Foobar übrigens auch ein automatisches Rating Plugin, welches danach bewertet, wie oft ein Lied abgespielt wurde. Für einige ist das praktischer...


Caliostro schrieb:
Gibts solche Programme nicht auch als Freeware ?

Wäre auch schön wenn man seine Audiofiles auch gleich damit taggen könnte.

Ganz ehrlich; Schaut euch MediaMonkey an! Das ist der einzige mir bekannte Player (neben Foobar), der ähnlich gute Datenbank und Filter Funktionen bietet. Zusätzlich kann er auch konvertieren, taggen, usw. Wenns euch gefällt lohnt sich sogar die Pro-Version.


[Beitrag von HiLogic am 09. Okt 2008, 18:22 bearbeitet]
cr
Moderator
#20 erstellt: 10. Okt 2008, 23:50
Ok, dann ist es halt für eure Zwecke unkomfortabel, für meine eben nicht. Ich würde die Methode auch nicht als steinzeitlich, sondern als elementar bezeichnen und damit softwareunabhängig.
Mit FLAC will ich nichts machen, das Format setzt sich voraussichtlich nicht durch (erstens interssiert es nur eine kleine Minderheit und zweitens gibt es jede Menge Konkurrenz). Brauche nur meine externe Festplatte an zB einem Teac-Multimedia-Player/Streaming Client (u.v.a.m.) anschließen und bin angeschmiert mit FLAC. Das ist nicht das, was ich mir unter einer universell verwendbaren Musiksammlung vorstelle.
Ich setze prinzipiell auf keine Dateiformate, die nur eine Marktdurchdringung von wenigen Prozent und praktisch keine Hardwareunterstützung haben.


[Beitrag von cr am 11. Okt 2008, 00:18 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#21 erstellt: 11. Okt 2008, 00:26
Ich archiviere auch auf die "direkte" Art, d.h. hierarchisch strukturiert nach Genres, Interpreten und Alben bzw. nach Quellen wie z.B. Internet Radio.
Innerhalb dieser Verzeichnisse nach Formaten, also WAVE, MP3 etc.
Allerdings mache ich etwas, was hier glaube ich, kein Mensch macht : Zusätzlich zu den EAC-gerippten Originalfiles trimme ich ALLE meine CD-Rips !
Dadurch erhalte ich jedes File als WAVE doppelt. Ich setze nämlich nicht voraus, daß auf CD bzw. als Rip die Pegelverhältnisse (Pausen, Fades, Kanallautheitsverhältniss etc.) bereits optimal sind.
Zusätzlich remastere ich ggf. noch, falls mir dies notwendig erscheint, sodaß ich dann jedes File als WAVE 3x habe.
Das Ganze wird dann in MP3 codiert, mit 192 & 320kbit/s. Dabei berücksichtige ich mögliche Übersteuerungen durch den Encodingprozess bereits VOR dem Encoding, sodaß ich übersteuerungsfreie MP3s erhalte, die ich nicht mit ReplayGain "nachbearbeiten" muß. (Daß ReplayGain zur Laustärkeangleichung dient, ist mir durchaus bekannt ! ) Alle MP3s werden im Audioeditor nach möglicherweise doch aufgetretenen Übersteuerungen hin untersucht.
Dannach wird alles getaggt.

Alle Alben und Quellverzeichnisse befinden sich mit Klarnamen auf meinen Platten, sodaß ich nicht unbedingt auf Verwaltungssoftware angewiesen bin, sich deren Anwendung aber auch nicht ausschließt. Zusätzlich gibt's 300dpi Scans vom Cover und dem Booklet + Album-/Artist-Info z.B. von Allmusic.com.

Soviel zu meiner komplizierten Vorgehensweise, die weniger Verwaltung als Nachbearbeitungsaufwand umfasst.

Dafür habe ich die Files dann in DER Form die mir adäquat erscheint, auf der Platte.




Grüße
cr
Moderator
#22 erstellt: 11. Okt 2008, 00:53

Ich archiviere auch auf die "direkte" Art, d.h. hierarchisch strukturiert nach Genres, Interpreten und Alben bzw. nach Quellen wie z.B. Internet Radio


Da bin ich ja überrascht, daß nicht nur ich "steinzeitliche" Methoden anwende


Zusätzlich gibt's 300dpi Scans vom Cover und dem Booklet


Mache ich auch (bisher nur 200 dpi, vielleicht sollte ich erhöhen), ist aber mehr Arbeit als das Rippen, aber ich brauche das Cover + Inlay einfach. Scanst du das ganze Booklet oder nur das Cover?


Dadurch erhalte ich jedes File als WAVE doppelt. Ich setze nämlich nicht voraus, daß auf CD bzw. als Rip die Pegelverhältnisse (Pausen, Fades, Kanallautheitsverhältniss etc.) bereits optimal sind.


Kann ich nicht machen, zu viele CDs .....
Accuphase_Lover
Inventar
#23 erstellt: 11. Okt 2008, 01:16

cr schrieb:

Da bin ich ja überrascht, daß nicht nur ich "steinzeitliche" Methoden anwende


Dann sind wir schon zwei Archiv-Troglodyten hier


cr schrieb:


Zusätzlich gibt's 300dpi Scans vom Cover und dem Booklet


Mache ich auch (bisher nur 200 dpi, vielleicht sollte ich erhöhen), ist aber mehr Arbeit als das Rippen, aber ich brauche das Cover + Inlay einfach. Scanst du das ganze Booklet oder nur das Cover?


Das Cover und alles was mir im Booklet relevant erscheint, also Tracks, Produktionsinfo, Liner Notes bei interessanten Alben und ggf. Album- (Cover-/Inlay-) Art bei aufwendig gestalteten Werken.


cr schrieb:


Dadurch erhalte ich jedes File als WAVE doppelt. Ich setze nämlich nicht voraus, daß auf CD bzw. als Rip die Pegelverhältnisse (Pausen, Fades, Kanallautheitsverhältniss etc.) bereits optimal sind.


Kann ich nicht machen, zu viele CDs .....


Genau DAS ist auch bei mir das Problem. Deshalb habe ich leider bisher nur einen Bruchteil meiner CDs archiviert.

Ich muß mal ein paar Leute zur Nachbearbeitung anstellen. Leider läßt sich der Prozess nicht automatisieren.




Grüße
HiLogic
Inventar
#24 erstellt: 11. Okt 2008, 01:34

Allerdings mache ich etwas, was hier glaube ich, kein Mensch macht : Zusätzlich zu den EAC-gerippten Originalfiles trimme ich ALLE meine CD-Rips !

Nobel, aber umständlich und unnötig.


Ich muß mal ein paar Leute zur Nachbearbeitung anstellen. Leider läßt sich der Prozess nicht automatisieren.

Es lässt sich automatisieren! Natürlich nicht mit Steinzeit WAV, da WAV keine Tags unterstützt...

1. Rippen nach Flac mit anschließendem ReplayGain Scan (macht Foobar auf Wunsch automatisch).
2. Beim Konvertieren nach MP3 im Converter Dialog "ReplayGain Processing" aktivieren und "prevent clipping according to Album Peak" konfigurieren. Fertig.

Dann hast Du keine 2 Wave Files, da ReplayGain das FLAC lediglich Taggt, hast keine umständliche Trimming Arbeit (ReplayGain berücksichtigt sogar noch die Psychoakustik) und trotzdem ein non-Clipping MP3.

Da ihr Euch ja in der Neuzeit bewegt, habe ich Euch jetzt sicherlich nichts neues erzählt...


[Beitrag von HiLogic am 11. Okt 2008, 01:45 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#25 erstellt: 11. Okt 2008, 01:59

HiLogic schrieb:

Allerdings mache ich etwas, was hier glaube ich, kein Mensch macht : Zusätzlich zu den EAC-gerippten Originalfiles trimme ich ALLE meine CD-Rips !

Nobel, aber umständlich und völlig unnötig.


Ich muß mal ein paar Leute zur Nachbearbeitung anstellen. Leider läßt sich der Prozess nicht automatisieren.

Es lässt sich automatisieren! Natürlich nicht mit Steinzeit WAV, da WAV keine Tags unterstützt...

1. Rippen nach Flac mit anschließendem ReplayGain Scan (macht Foobar auf Wunsch automatisch).
2. Beim Konvertieren nach MP3 im Converter Dialog "ReplayGain Processing" aktivieren und "apply gain and prevent clipping according to Album Peak" konfigurieren. Fertig.


Leider nein !

- Ich entferne alle Pausen gerippter Tracks
- füge vor jedem Track (außer bei ineinander übergehenden) Stille von 300 ms ein
- ich korrigiere mir suboptimal erscheinende Fade-Outs, z.B. 20 statt 10 sec. + ggf. variierender Fading-Charakteristik (logarithmisch mit unterschiedlichen Roll-Off-Presets), immer abhängig vom jeweiligen Track
- ich korrigiere das Verhältnis der Kanal-RMS Werte zueinander (natürlich mit over-shot-freien Brickwall-Limitern incl. Berücksichtigung von Intersample-Overs !) da ich Balanceunterschiede sehr stark wahrnehme.


Na, dann automatisiere das mal.


Wenn das gemacht ist, bin ich gänzlich unabhängig von Tag-basierten "Post-Processing" Tools.
Das File selbst wird von mir optimiert, nicht der Wiedergabeprozess, der immer abhängig von Playersoftware und Tags ist !




Grüße
HiLogic
Inventar
#26 erstellt: 11. Okt 2008, 02:10

- Ich entferne alle Pausen gerippter Tracks

Kann man machen. Allerdings sind die Tracks so auf der CD vorhanden, also belasse ich es auch dabei.


- füge vor jedem Track (außer bei ineinander übergehenden) Stille von 300 ms ein

Wers braucht...


- ich korrigiere mir suboptimal erscheinende Fade-Outs, z.B. 20 statt 10 sec. + ggf. variierender Fading-Charakteristik (logarithmisch mit unterschiedlichen Roll-Off-Presets), immer abhängig vom jeweiligen Track

Wers braucht...


- ich korrigiere das Verhältnis der Kanal-RMS Werte zueinander (natürlich mit over-shot-freien Brickwall-Limitern incl. Berücksichtigung von Intersample-Overs !) da ich Balanceunterschiede sehr stark wahrnehme.

Du veränderst bewusst die Originale Balance? Wers braucht...


Na, dann automatisiere das mal.

Nein Danke. Ich sehe dafür keinen Grund, da ich (ehrlichgesagt) alle Deine "Maßnahmen" für echten Mumpitz halte...


Wenn das gemacht ist, bin ich gänzlich unabhängig von Tag-basierten "Post-Processing" Tools.
Das File selbst wird von mir optimiert, nicht der Wiedergabeprozess, der immer abhängig von Playersoftware und Tags ist !

Du solltest erstmal ausprobieren/lese was "ReplayGain Processing" macht... Das ist ein PRE und kein POST Processing. Dabei wird die Datei geändert und ist am Ende ebenfalls Tag unabhängig.

Wie auch immer... Mir soll egal sein
Accuphase_Lover
Inventar
#27 erstellt: 11. Okt 2008, 02:36
Du setzt immer voraus, daß es so wie es auf CD ist, optimal ist.
Ich gehe schon lange nicht mehr von dieser Voraussetzung aus.
Daher auch mein "Mumpitz"

Aber wie heißt es so schön : Jedem das Seine !

Übrigens kommt nicht immer der gleiche "Mumpitz" bei jedem Track zum Einsatz, zumindest nicht was das Fading betrifft.



Grüße
HiLogic
Inventar
#28 erstellt: 11. Okt 2008, 03:25
Richtig. Wäre trotzdem nett wenn Du das ReplayGain Processing mal für "Deinen Bedarf" testen könntest und hier ein kleines Feedback gibst. Evtl. kannst Du dir wenigstens diesen Schritt ersparen.

MfG
BornToRun
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 11. Okt 2008, 09:18

cr schrieb:
Ok, dann ist es halt für eure Zwecke unkomfortabel, für meine eben nicht. Ich würde die Methode auch nicht als steinzeitlich, sondern als elementar bezeichnen und damit softwareunabhängig.



cr schrieb:

Ich archiviere auch auf die "direkte" Art, d.h. hierarchisch strukturiert nach Genres, Interpreten und Alben bzw. nach Quellen wie z.B. Internet Radio


Da bin ich ja überrascht, daß nicht nur ich "steinzeitliche" Methoden anwende :)


Okay, ihr wollt unbedingt als wav archivieren, insofern bräuchte man eigentlich gar nicht mehr weiter über die Vor- und Nachteile von Metainformationen in Tags nachzudenken, weil bei wav in der Hinsicht sowieso nichts möglich ist.

ABER der Punkt ist doch ganz allgemein der:

Das Eine (eine logische Strukturierung auf Datei-/Verzeichnisebene; worauf ich auch NIEMALS verzichten wollen würde) schließt das Andere (sich gleichzeitig trotzdem der Vorteile von Tags zu Nutze zu machen) ja überhaupt nicht aus. Beides ergänzt sich auf perfekte Weise. Wobei die Verzeichnisstruktur, die euer einziges Kriterium ist und die ihr als so elementar anseht, letztlich nur ein "Abfallprodukt" ist, wenn man über ein umfassend getaggtes Archiv verfügt.

Ich könnte meine Sammlung mittels mp3tag in null-komma-nix so umstricken lassen (mit allen Verzeichnis- und Dateinamen), dass sie haargenau der von CR entspräche (wenn ich das denn wollte). Das wäre ein Klacks. Genauso könnte ich mal schnell eben sämtliche getaggte Dateien in die folgende Verzeichnisstruktur einsortieren lassen:

...

-- 1975
-- 1976
-- 1977
---- Interpret1
---- Interpret2
------ Rock
------ Pop
-------- fileabc.mp3
-------- filexyz.mp3
------ Soul
------ Jazz
------ Blues
---- Interpret3
-- 1978
-- 1979

...

Und nu kommt ihr! (würde Dittsche jetzt sagen)


[Beitrag von BornToRun am 11. Okt 2008, 09:20 bearbeitet]
AMiGAmann
Stammgast
#30 erstellt: 11. Okt 2008, 10:48

Das Eine (eine logische Strukturierung auf Datei-/Verzeichnisebene; worauf ich auch NIEMALS verzichten wollen würde) schließt das Andere (sich gleichzeitig trotzdem der Vorteile von Tags zu Nutze zu machen) ja überhaupt nicht aus.

Sehe ich genauso. Ich habe meine Flac-Dateien auch in einer logischen Dateisystem-Struktur abgelegt.


Mit FLAC will ich nichts machen, das Format setzt sich voraussichtlich nicht durch (erstens interssiert es nur eine kleine Minderheit und zweitens gibt es jede Menge Konkurrenz).

Es hat aber heutzutage die oben genannten Vorteile gegenüber Wave-Dateien und wieso soll man die nicht nutzen? Falls es sich tatsächlich nicht durchsetzen sollte und irgendwann kaum/gar nicht mehr unterstützt würde, auch nicht schlimm, dann werden die Flac-Dateien halt automatisiert und ohne Verlust in ein eventuelles Nachfolge-Format umgewandelt.


zusätzlich enthält jeder Ordner die Coverfrontside und das CD-Inlay in guter Auflösung

Scannt Ihr tatsächlich das Cover jeder einzelnen CD? Da dauert das Scannen und Nachbearbeiten eines Covers (drehen, Farbanpassung, Kratzer entfernen, etc.) ja locker so lange wie das Einlesen einer CD mit EAC. Oder hat jemand eine Empfehlung für ein simples (scannerunabhängiges) Scan-Programm, mit dem diese Schritte ruck zuck durchgeführt sind?

Ich bin derzeit dabei, mit Album Art Downloader die Covers aus dem Netz zu laden. Einige finde ich aber nur in ziemlich miserabler Qualität (300x300 Pixel).

Gruß,
AMiGA
BornToRun
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 11. Okt 2008, 15:28

Accuphase_Lover schrieb:
Du setzt immer voraus, daß es so wie es auf CD ist, optimal ist.
Ich gehe schon lange nicht mehr von dieser Voraussetzung aus.
Daher auch mein "Mumpitz" :D


In der Regel würde ich immer noch davon ausgehen, dass sich jemand was bei den Pausenlängen (bzw. generell den Übergängen zwischen den einzelnen Tracks) oder bei Fade-ins- oder Fade-outs eines Albums gedacht hat, und insofern käme ICH auch niemals auf die Idee, da irgendwas herumzuschrauben. Die Übergänge tragen nicht selten ganz entscheidend zum beabsichtigten Gesamteindruck eines Albums bei.
cr
Moderator
#32 erstellt: 11. Okt 2008, 16:21

(drehen, Farbanpassung, Kratzer entfernen, etc.)


Man muß nicht übertreiben. Es ist nichts zu drehen, Farbanpassung/Kratzerentfernung (gibts eigentlich keine bei mir) mache ich keine. Ich habe ja nicht vor die Covers in einem Hochglanzfarbband zu veröffentlichen
Accuphase_Lover
Inventar
#33 erstellt: 11. Okt 2008, 17:19

BornToRun schrieb:

Okay, ihr wollt unbedingt als wav archivieren, insofern bräuchte man eigentlich gar nicht mehr weiter über die Vor- und Nachteile von Metainformationen in Tags nachzudenken, weil bei wav in der Hinsicht sowieso nichts möglich ist.


Das ist SO nicht korrekt. Siehe Broadcast Wave ! Allerdings ist der Hintergrund dort ein anderer.



BornToRun schrieb:

Das Eine (eine logische Strukturierung auf Datei-/Verzeichnisebene; worauf ich auch NIEMALS verzichten wollen würde) schließt das Andere (sich gleichzeitig trotzdem der Vorteile von Tags zu Nutze zu machen) ja überhaupt nicht aus. Beides ergänzt sich auf perfekte Weise.


Dem widerspreche ich gar nicht.


BornToRun schrieb:

Wobei die Verzeichnisstruktur, die euer einziges Kriterium ist und die ihr als so elementar anseht, letztlich nur ein "Abfallprodukt" ist, wenn man über ein umfassend getaggtes Archiv verfügt.


Eine logische SOFTWAREUNABHÄNGIGE Struktur IST elementar !


BornToRun schrieb:

Ich könnte meine Sammlung mittels mp3tag in null-komma-nix so umstricken lassen (mit allen Verzeichnis- und Dateinamen), dass sie haargenau der von CR entspräche (wenn ich das denn wollte). Das wäre ein Klacks. Genauso könnte ich mal schnell eben sämtliche getaggte Dateien in die folgende Verzeichnisstruktur einsortieren lassen:

...

-- 1975
-- 1976
-- 1977
---- Interpret1
---- Interpret2
------ Rock
------ Pop
-------- fileabc.mp3
-------- filexyz.mp3
------ Soul
------ Jazz
------ Blues
---- Interpret3
-- 1978
-- 1979

...

Und nu kommt ihr! (würde Dittsche jetzt sagen) ;)


Ich verwende auch Tags, bin aber von diesen weitgehend unabhängig.
Ich käme NIE auf die Idee, mich von Metadaten und kompatibler Software abhängig zu machen.





BornToRun schrieb:

In der Regel würde ich immer noch davon ausgehen, dass sich jemand was bei den Pausenlängen (bzw. generell den Übergängen zwischen den einzelnen Tracks) oder bei Fade-ins- oder Fade-outs eines Albums gedacht hat, und insofern käme ICH auch niemals auf die Idee, da irgendwas herumzuschrauben. Die Übergänge tragen nicht selten ganz entscheidend zum beabsichtigten Gesamteindruck eines Albums bei.


Übergänge (!) schon, von denen habe ich allerdings gar nicht gesprochen. Ich beziehe mich auf Pausen (Stille) vor & nach den Tracks. Diese sind oft suboptimal.
Auch sind Fades nicht immer elegant gelöst worden. Gerade bei alten Aufnahmen.

Im Übrigen, auch bei überkomprimierten, mäßig klingenden Aufnahmen mit Übersteuerungen, hat man sich wohl etwas gedacht. Offenbar aber nicht das Richtige !
Davon auszugehen, daß ALLES was auf CD gepresst wurde nicht verbesserbar ist oder gar immanenter Bestandteil des künstlerischen Schaffens gewesen ist, ist ein wenig naiv.


AMiGAmann schrieb:

Scannt Ihr tatsächlich das Cover jeder einzelnen CD? Da dauert das Scannen und Nachbearbeiten eines Covers (drehen, Farbanpassung, Kratzer entfernen, etc.) ja locker so lange wie das Einlesen einer CD mit EAC. Oder hat jemand eine Empfehlung für ein simples (scannerunabhängiges) Scan-Programm, mit dem diese Schritte ruck zuck durchgeführt sind?

Ich bin derzeit dabei, mit Album Art Downloader die Covers aus dem Netz zu laden. Einige finde ich aber nur in ziemlich miserabler Qualität (300x300 Pixel).


Die Mühe mache ich mir schon, da das was ich einscanne sicherlich von höherer Qualität ist, als das was man im Internet für gewöhnlich so findet.
Gute Scanner verfügen über eine automatische Staub-/Kratzer-Entfernung, wobei manuelle Korrekturen (wie immer !) besser sind, die man aber meist vermeiden kann wenn man Vorlage und Auflagenglas puzt !

Drehen, korrigieren usw. ist alles nur eine Frage der richtigen Programme, das dauert nicht lange


Schnellschüsse, d.h. eine CD komplett archivieren in 20 Minuten, gelingen so zwar nicht. Dafür habe ich die Daten dann aber in allen Varianten und Qualitätsstufen auf der Platte, Audio wie Grafik.




Grüße
cr
Moderator
#34 erstellt: 11. Okt 2008, 18:31

Ich verwende auch Tags, bin aber von diesen weitgehend unabhängig.
Ich käme NIE auf die Idee, mich von Metadaten und kompatibler Software abhängig zu machen.


Dem wird anscheinend wenig Wert beigemessen. Dabei ist es immer ein Problem, sich von Software abhängig zu machen, weil es sie plötzlich nicht mehr gibt bzw. man sie nicht aufs nächste Betriebssystem migrieren kann etc.

Schon mal überlegt, welche Probleme große Bibliotheken mit der Archivierung haben, weil man nicht alle paar Jahre Riesenbestände in andere Dateiformate umwandeln kann etc.
Das ist ein derartiges Handicap, daß man inzwischen wieder auf Microfilme, nur numehr Laser-gepixelt mit extrem feiner Auflösung umsteigen will.

Wenn ich 100 CDs hätte, und die ganzen Tags sind nicht mehr verwendbar, ok, bearbeite ich halt alles neu. Aber bei so vielen wie ich habe, tue ich mir sicher nicht mehr an. Daher bleibe ich bei elementarer, von mir aus steinzeitlicher Archivierung.
HiLogic
Inventar
#35 erstellt: 11. Okt 2008, 19:06
Ehrlichgesagt habe ich langsam den Eindruck, dass ihr Euch der Möglichkeiten überhaupt bewusst seid. Fragen wir mal so: Wer von Euch verwendet Foobar "professionell" (siehe mein Bild als Beispiel)? Und damit meine ich nicht installieren und fertig...


Accuphase_Lover schrieb:
Ich käme NIE auf die Idee, mich von Metadaten und kompatibler Software abhängig zu machen.

Es IST keine Abhängigkeit! Begreift das doch mal endlich! Wenn eine Software die Tags nicht ließt, kann ich die Dateien trotzdem abspielen!

Früher habe ich auch keine Tags verwendet. Das hatte aber andere Gründe: Damals gab es allerdings nur wenig Software (eigentlich nur WinAmp) und noch weniger Geräte (vielmehr gab es überhaupt keine tragbaren MP3 Player).
Damals machten Tags keinen wirklichen Sinn. Mit dem erscheinen des iPods (das Bedienkonzept wäre ohne Tags gar nicht möglich gewesen), hat sich das schlagartig geändert. Wenn Du nur EINMAL den Komfort eines vernünftigen Archivs genutzt hast, wirst Du nichts anderes mehr wollen.


cr schrieb:
Dem wird anscheinend wenig Wert beigemessen. Dabei ist es immer ein Problem, sich von Software abhängig zu machen, weil es sie plötzlich nicht mehr gibt bzw. man sie nicht aufs nächste Betriebssystem migrieren kann etc.

Natürlich wird dem keine Beachtung geschenkt. Weil es wieder echter Unsinn ist was hier als Argument herhalten muss...

1. Hast Du, FALLS dem jemals so sein sollte, mehr als genug Zeit alles in ein anderes Format zu portieren (wäre bei meinem Customize'ten Foobar mit 1-3 Hotkeys erledigt).

2. Zwingt Dich keiner von heute auf morgen eine "andere Software" zu verwenden. Tags (und darum geht es hier letztendlich) gibt es seit Jahren und wird es immer geben!


cr schrieb:
Schon mal überlegt, welche Probleme große Bibliotheken mit der Archivierung haben, weil man nicht alle paar Jahre Riesenbestände in andere Dateiformate umwandeln kann etc.

Das umgeht ihr ja recht elegant indem ihr gar keine vernünftige "Bibliothek" habt, sondern irgendwelchen Ordner/Textdatei Mumpitz betreibt (der sich übrigens nicht ausschließt wie BornToRun treffend festgestellt hat).


cr schrieb:
Das ist ein derartiges Handicap, daß man inzwischen wieder auf Microfilme, nur numehr Laser-gepixelt mit extrem feiner Auflösung umsteigen will.

Hier wird auf Jahrhunderte physisch Archiviert! Ich bezweifle das irgendjemand von uns so lange lebt. Ausserdem geht es dabei hauptsächlich darum ein Medium zu verwenden, welches diese lange Zeit ohne Zerfall überlebt. Und das ist derzeit nur der Mikrofilm!.
Letztendlich also wieder ein an den Haaren herbeigezogenes Unsinns-Argument. Langsam ärgert mich diese absurde Sturheit!


cr schrieb:
Wenn ich 100 CDs hätte, und die ganzen Tags sind nicht mehr verwendbar, ok, bearbeite ich halt alles neu. Aber bei so vielen wie ich habe, tue ich mir sicher nicht mehr an. Daher bleibe ich bei elementarer, von mir aus steinzeitlicher Archivierung.

Da gibts nichts neu zu taggen! Tags wird es immer geben und ebenso Software, welche notfalls umkonvertieren kann! Während der Betrachtung dieser ganzen von Dir kalkulierten "vielleicht" Szenarien, verzichtest Du auf sämtliche Features die eine PC Archivierung bieten kann (siehe meine obige Liste).

Das wars auch von meiner Seite. Gegen Sturheit kann und will ich nicht ankommen. Wenn jetzt schon Vergleiche mit dem Staatsarchiv herhalten müssen, dann haben wir längst die Basis für eine vernünftige Pro/Kontra Argumentation verlassen


[Beitrag von HiLogic am 11. Okt 2008, 19:51 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#36 erstellt: 11. Okt 2008, 19:43

HiLogic schrieb:

Es IST keine Abhängigkeit! Begreift das doch mal endlich! Wenn eine Software die Tags nicht ließt, kann ich die Dateien trotzdem abspielen!


Habe ich was anderes gesagt ?
Worauf es mir ankommt, ist eine einfache Auffindbarkeit aller Daten durch leicht nachvollziehbare hierarchische Struktur auf Festplatte.
Dagegen hast du doch nicht allen Ernstes etwas, oder ?
Möglicherweise reden wir in diesem Punkt aneinander vorbei.

Mal eine Frage : Haben deine Tracks überhaupt sinnvolle Namen, oder verläßt du dich gänzlich auf Tags ?
Verwendest du keine Verzeichnisse aus deren Namen hervorgeht, was sich eigentlich darin befindet ?


HiLogic schrieb:


cr schrieb:
Schon mal überlegt, welche Probleme große Bibliotheken mit der Archivierung haben, weil man nicht alle paar Jahre Riesenbestände in andere Dateiformate umwandeln kann etc.

Das umgeht ihr ja recht elegant indem ihr gar keine vernünftige "Bibliothek" habt, sondern irgendwelchen Ordner/Textdatei Mumpitz betreibt (der sich übrigens nicht ausschließt wie BornToRun treffend festgestellt hat).


Ordner Mumpitz ? Siehe Frage oben !
Außerdem hatte ich bereits festgestellt, daß sich auch für mich Tagging UND saubere (!) Ordnerstrukturen nicht ausschließen.



Grüße


[Beitrag von Accuphase_Lover am 11. Okt 2008, 19:44 bearbeitet]
HiLogic
Inventar
#37 erstellt: 11. Okt 2008, 20:00

Habe ich was anderes gesagt ?
Worauf es mir ankommt, ist eine einfache Auffindbarkeit aller Daten durch leicht nachvollziehbare hierarchische Struktur auf Festplatte.
Dagegen hast du doch nicht allen Ernstes etwas, oder ?

Nein. Habe ich ja selber und macht auch Sinn. Allerdings kann ich die Ordnerstruktur anhand der Tags jederzeit automatisiert verändern. Das sind in meinem Foobar2000 1-3 Hotkeys.


Möglicherweise reden wir in diesem Punkt aneinander vorbei.

Durchaus möglich


Mal eine Frage : Haben deine Tracks überhaupt sinnvolle Namen, oder verläßt du dich gänzlich auf Tags ?
Verwendest du keine Verzeichnisse aus deren Namen hervorgeht, was sich eigentlich darin befindet ?

Ja. Siehe 2ter Screenshot in Post Nr. 12 von mir.

An diese Struktur bin ich aber, im Gegensatz zur "CR-Methode", nicht gebunden, da ich sie anhand der Tags jederzeit verändern kann (siehe oben). Zur Zeit ist ALBUM Tag = Ordner-Name der Datei.


Ordner Mumpitz ? Siehe Frage oben !

Dabei bezog ich mich mehr auf das Textfile Geraffel mit irgendwelchen besonderen Dateinamen die bei CR als Favoritenliste (wenn man das überhaupt so nennen kann) herhalten muss.


Außerdem hatte ich bereits festgestellt, daß sich auch für mich Tagging UND saubere (!) Ordnerstrukturen nicht ausschließen.

Korrekt. Mir geht im großen und ganzen auch nur auf den Nerv, dass hier ständig ausgedachte inkompatibilitäts und pseudo-Zukunfts Argumente herhalten müssen, die tatsächlich weder Hand noch Fuß haben.

P.S.: Bitte noch diese Frage beantworten:

Wer von Euch verwendet Foobar "professionell" (siehe mein Bild als Beispiel)? Und damit meine ich nicht installieren und fertig...


[Beitrag von HiLogic am 11. Okt 2008, 20:01 bearbeitet]
BornToRun
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 11. Okt 2008, 20:17

Accuphase_Lover schrieb:
Eine logische SOFTWAREUNABHÄNGIGE Struktur IST elementar !

Ich verwende auch Tags, bin aber von diesen weitgehend unabhängig.
Ich käme NIE auf die Idee, mich von Metadaten und kompatibler Software abhängig zu machen.


Dass ich es ganz genau wie du und cr nicht für sinnvoll erachte, alle Files in ein Verzeichnis zu packen und sich ausschließlich auf die "virtuelle Ordnung" einer Software zu verlassen, die sich der Tags bedient, betone ich doch schon die ganze Zeit seit meinem ersten Posting hier im Thread:

=> http://www.hifi-foru...ead=10301&postID=7#7




Accuphase_Lover schrieb:
Übergänge (!) schon, von denen habe ich allerdings gar nicht gesprochen. Ich beziehe mich auf Pausen (Stille) vor & nach den Tracks. Diese sind oft suboptimal.
Auch sind Fades nicht immer elegant gelöst worden. Gerade bei alten Aufnahmen.


Die Pausen zwischen den Tracks gehören für mich ganz genauso zu den Übergängen bei einem Album und tragen für mich im Idealfall schon auch entscheidend zur Gesamtwirkung bei. ... Ich kaufe doch auch keinen Van-Gogh-Druck, auf dem ich vor dem Einrahmen noch mit nem Edding herumkritzel, weil ich glaube, ich wüsste besser, was das Bild ausdrücken soll, als der Künstler selbst. ... Na okay, da bin ich zugegebenermaßen ziemlich korinthenkackerisch. MUSS man nicht so sehen.

Also, ich habe inzwischen auch den Eindruck, dass ihr euch eure Lösung einfach auf Teufel-komm-raus schön reden wollt, und lieber die Augen verschließt, bevor euch noch eine Lösung über den Weg läuft, die besser wäre, die dann aber wahrscheinlich mit erheblichem Aufwand bezüglich eures bereits bestehenden Archivs verbunden wäre. ... Trotzdem könnte man sich doch einfach mal bemühen, die objektiv vorhandenen Vorteile zu sehen und nicht andauernd mit irgendwelchen Pseudoargumenten anzukommen.
cr
Moderator
#39 erstellt: 11. Okt 2008, 20:52
Die ganze Streiterei ist sowieso müßig. Nachdem ich nicht mit FLAC archiviere, gibts für mich ohnehin keine Tags.
Ich finde alles, was ich suche, rasch, und das genügt mir. Und an welchem PC oder Mac (mit welchem Player drauf auch immer) oder Streaming-Client oder Multimediastation auch immer ich die Festplatte anschließe, werde ich die Musik spielen können, was halt bei den FLAC-Files in vielen Fällen nicht gehen wird. Das ist genau das, was ich nicht brauche.
audiophilanthrop
Inventar
#40 erstellt: 11. Okt 2008, 21:39
Trotzdem, nacktes RIFF-WAV ist und bleibt Steinzeit. Wer damit auskommt, OK, es bleibt aber sowohl unflexibel als auch Platzverschwendung. Wenn man sowas zufällig gerade neu aufzieht, kann man's ja gleich vernünftig machen.

BTW, wie lange braucht man eigentlich, um 1000 CDs zu rippen? OK, blöde Frage, ausrechnen: Auch bei noch recht guten 5 min pro CD wären das noch 3-4 Tage am Stück. Als realistisch würde ich dann eher 2 Wochen annehmen, und dann hat man wahrscheinlich immer noch 'nen "CD-Wechselarm". Das will dann natürlich sehr gut geplant sein, sowas macht man sicher nicht zweimal.


[Beitrag von audiophilanthrop am 11. Okt 2008, 21:47 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#41 erstellt: 11. Okt 2008, 22:48

audiophilanthrop schrieb:


BTW, wie lange braucht man eigentlich, um 1000 CDs zu rippen? OK, blöde Frage, ausrechnen: Auch bei noch recht guten 5 min pro CD wären das noch 3-4 Tage am Stück.


Sag mal, mit welchen Turboeinstellungen rippst du denn ?
Eine CD in 5 Minuten ?
Dann aber sicherlich nicht mit EAC's höchsten Qualitätseinstellungen !



BornToRun schrieb:

Die Pausen zwischen den Tracks gehören für mich ganz genauso zu den Übergängen bei einem Album und tragen für mich im Idealfall schon auch entscheidend zur Gesamtwirkung bei. ... Ich kaufe doch auch keinen Van-Gogh-Druck, auf dem ich vor dem Einrahmen noch mit nem Edding herumkritzel, weil ich glaube, ich wüsste besser, was das Bild ausdrücken soll, als der Künstler selbst. ...


DER Vergleich hinkt aber schwer !

Ich greife nicht in das Künstlerische ein.
Für dich sind Pausen und Fades also künstlerisch beabsichtigt ?
Das betrifft dann auch Kompression und Übersteuerung und ganz generell schlechten Klang (Loudness War !), oder ?

Also bitte !



Grüße
cr
Moderator
#42 erstellt: 11. Okt 2008, 23:01
Ich rippe mit 8x und Plextools, das ist recht moderat, mit 10-24x gehts genauso gut. Nur nicht, wenn interpoliert werden müßte.
Ist genauso fehlerfrei wie EAC und weniger laufwerksschädigend, weil es ein kontinuierlicher Stream ist und nicht ein dreifaches Ansetzen wegen der Wiederholungen.
Somit Zeit pro CD ca. 7-9 Minuten, 2 Minuten für Scannen inkusive Hüllen-Zerlegen und -Zusammensetzen.


BTW, wie lange braucht man eigentlich, um 1000 CDs zu rippen?

Wenn mans moderat angeht und jeden Tag eine Stunde opfert >>
150 Tage.


[Beitrag von cr am 11. Okt 2008, 23:05 bearbeitet]
cr
Moderator
#43 erstellt: 11. Okt 2008, 23:08

Sag mal, mit welchen Turboeinstellungen rippst du denn ?
Eine CD in 5 Minuten ?
Dann aber sicherlich nicht mit EAC's höchsten Qualitätseinstellungen !


Ich würde sagen, wenn er nicht zufällig einen PlextorBrenner mit Plextools verwendet, hätte ich kein gutes Gefühl, was da so gerippt wird ....
Mit EAC dauerts länger
Mit x-beliebigem Laufwerk und Software - na gute Nacht. Da scheint mir dann die Diskussion über komfortable Archivierung wohl erst zweitrangig.


[Beitrag von cr am 11. Okt 2008, 23:09 bearbeitet]
BornToRun
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 11. Okt 2008, 23:22

Accuphase_Lover schrieb:
Ich greife nicht in das Künstlerische ein.
Für dich sind Pausen und Fades also künstlerisch beabsichtigt ?


Ja, durchaus!

Für mich ist ein Album keine beliebige Aneinanderreihung bestimmter Tracks, sondern ein "Kunstwerk" als Ganzes, wozu für mich eben die Übergänge, Pausen und Fades genauso gehören wie die fest definierte Reihenfolge der Tracks. Oder denkst du, dass es einfach auf Zufall beruht, dass auf manchen Alben die Pausen zwischen den einzelnen Tracks unterschiedlich lang sind? Das mag schon mal passieren, genauso wie ich denke, dass man der Einfachheit halber oftmals einfach grundsätzlich zwei Sekunden vor jedem Track einfügt. Aber dass das die Regel ist, denke ich nicht. ... Ich könnte dir mehrere Alben nennen, bei denen zwischen EINZELNEN Tracks (im Gegensatz zu den restlichen Tracks des betreffenden Albums) so auffällig kurze oder lange Pausen eingefügt sind, dass ich fest davon ausgehe, dass das ganz genau SO beabsichtigt ist.


[Beitrag von BornToRun am 11. Okt 2008, 23:28 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#45 erstellt: 12. Okt 2008, 02:37

cr schrieb:
Ich rippe mit 8x und Plextools, das ist recht moderat, mit 10-24x gehts genauso gut.


Ich wollte mir Anfang des Jahres endlich einen Plextor-Brenner holen, nur leider gab es keinen echten (!) Plextor mehr !
Es sind immer mehr Brenner auf dem Markt die noch nicht mal mehr CDs 4x brennen können. Viele brennen 8x Minimum, manche sogar 12x.



BornToRun schrieb:

Accuphase_Lover schrieb:
Ich greife nicht in das Künstlerische ein.
Für dich sind Pausen und Fades also künstlerisch beabsichtigt ?


Ja, durchaus!

Für mich ist ein Album keine beliebige Aneinanderreihung bestimmter Tracks, sondern ein "Kunstwerk" als Ganzes, wozu für mich eben die Übergänge, Pausen und Fades genauso gehören wie die fest definierte Reihenfolge der Tracks. Oder denkst du, dass es einfach auf Zufall beruht, dass auf manchen Alben die Pausen zwischen den einzelnen Tracks unterschiedlich lang sind? Das mag schon mal passieren, genauso wie ich denke, dass man der Einfachheit halber oftmals einfach grundsätzlich zwei Sekunden vor jedem Track einfügt. Aber dass das die Regel ist, denke ich nicht. ... Ich könnte dir mehrere Alben nennen, bei denen zwischen EINZELNEN Tracks (im Gegensatz zu den restlichen Tracks des betreffenden Albums) so auffällig kurze oder lange Pausen eingefügt sind, dass ich fest davon ausgehe, dass das ganz genau SO beabsichtigt ist.


Mir fällt keine einzige CD ein bei der das so wäre, zumindest bei keiner von meinen.
Die Track-Anordnung kann durchaus ihre Absicht haben, muß es aber nicht. Deine Argumentation trifft wohl eher auf Konzeptalben zu, welche primär im Rockbereich zu finden sind. Da ich kein Rock-Hörer (von wenigen alten Ausnahmen abgesehen !) bin, spielt das bei mir keine so große Rolle.
Im Übrigen findet sich manches auf CD, was nicht unbedingt als künstlerische Gestaltungsmöglichkeit gedacht war.
Ich sehe in Pausenzeiten von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen (!), keinen relevanten künstlerischen Aspekt.

Auch der Klang vieler (älterer) Aufnahmen ist eher eine Folge der technischen Möglichkeiten/Geschmäcker der damaligen Zeit, als künstlerisches Gestaltungselement.
Aufnahmen der 1960er - Anfang 1990er sind nicht deshalb oft recht bassschwach oder kraftlos, weil man sie genauso wollte.

Ich nehme mir die Freiheit, auch hinsichtlich solcher Aspekte tätig zu werden. Wobei meine Remasters aber weder totkomprimiert noch voller Inter-Sample-Overs sind.
Wobei deiner Argumentation folgend, verhunzte Remasters die ja auch offiziell auf CD veröffentlicht werden, unter Beteiligung der Künstler, Sound-Engineers usw., ja das vom Hörer (also uns !) nicht zu verändernde "Gesamtkunstwerk" darstellen.
Auch Microglitches als Artefakte digitaler Schnitte und Synchronisationsfehler digitalen Equipments, sind immer häufiger anzutreffen. Teils auch als Resultat billiger Pressungen. Auch diese werden von mir entfernt. Wer nur rippt, hat all diesen Mist mit in seinen Files.

Meine Zweifel am "Gesamtkunstwerk" CD werden immer größer, weshalb ich mir erlaube, hier Hand anzulegen !

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, daß alle getrimmten/remasterten Dateien bei mit "brennfertig" vorliegen, weshalb ich der Pegelproblematik besondere Bedeutung beimessen muß.

Daß ich am liebsten natürlich gar nichts machen möchte, um es so einfach wie die meisten hier zu haben, versteht sich von selbst. Nur leider schaffen es viele Mastering-Fuzzies offenbar noch nicht mal sauber konfigurierte Brickwall-Limiter zu verwenden.



Grüße
cr
Moderator
#46 erstellt: 12. Okt 2008, 03:28

Ich wollte mir Anfang des Jahres endlich einen Plextor-Brenner holen, nur leider gab es keinen echten (!) Plextor mehr !


Premium 2 intern sollte es noch geben.


Es sind immer mehr Brenner auf dem Markt die noch nicht mal mehr CDs 4x brennen können


Externe Plextors konnten immer 4x, damit sie auch USB1-kompatibel sind (zumindest für CDs, für DVDs gehts nicht mehr). Ist vielleicht der Hauptgrund.
Accuphase_Lover
Inventar
#47 erstellt: 12. Okt 2008, 04:19

cr schrieb:

Premium 2 intern sollte es noch geben.


Hat der noch alle "klassischen" Plextor Tugenden + Plextools ?

100 € für einen reinen CD-Brenner sind natürlich schon relativ teuer.

Hast du selbst einen in Gebrauch ?



Grüße
HiLogic
Inventar
#48 erstellt: 12. Okt 2008, 06:18

Es sind immer mehr Brenner auf dem Markt die noch nicht mal mehr CDs 4x brennen können

Kannst beruhigt sein. "Langsam Brennen" ist eine Urban Legend... Es gab bereits mehrere Tests die bescheinigen, dass langsames Brennen eher schlechtere Ergebnisse liefert, da heutige Rohlinge für Geschwindigkeiten jenseits von 20x optimiert sind.
Konnte ich selbst schon häufiger beobachten. Erst kürzlich hatte ich wieder einen solchen Fall... Ein Freund von mir wollte besonders akribisch sein und hat seine CD 4x gebrannt (er hat einen relativ alten Brenner). Die Scheibe ist im Player gesprungen wie wild und auch ein Testlauf am PC sah nicht gut aus... Anschließend das ganze nochmal mit 16x gebrannt und alles war TipTop.


[Beitrag von HiLogic am 12. Okt 2008, 06:25 bearbeitet]
cr
Moderator
#49 erstellt: 12. Okt 2008, 12:50
Premium 2 ist ein echter Plextor und fast identisch mit dem Premium 1.
Ich habe ihn nicht im Gebrauch, da ich nur externe Brenner habe und der Premium 2 im Gegensatz zum ersten nie extern erhältlich war.

Ausführliche Rezensionen findest du bei cdfreaks.com im Hardware-Plextor-Subforum.


Kannst beruhigt sein. "Langsam Brennen" ist eine Urban Legend...

4-fach Brennen ist in der Tat unnötig. Sowohl mit Mitsui Gold als TY-CDRs, die ich ausführlich verglichen habe bei 4x und 8x sind die c1-Fehlerraten identisch.
Bei TY habe ich auch 8x und 16x verglichen, auch identisch (wenn man den Testdurchlauf mit 10-24x macht, reagiert der Test schon sehr sensibel auf unsaubere Pits/Lands. Sind sie nur etwas unsauber (ausgefranst, unscharf), steigt die Fehlerrate gleich dramatisch, während man beim Testlauf 8x noch deutlich weniger Unterschiede erkennt - daher - wegen der nicht vorhandenen Unterschiede selbst im schnellen Testlauf kann ich zumindest für TY auch bei 16x absolute Entwarnung geben (zumindest für Plextor Premium, es mag schon Brenner geben, wo das nicht so ist)). Laut anderen intensiven Tests (cdfreaks) brennt der Plex Premium sogar bei 8x jitterärmer als bei 4x, sodaß 4x nicht empfohlen wird (nach meinen Beobachtungen sind aber die Jitterunterschiede gering, Datenjitter ist ohnehin kein klangliches Problem, es erschwert nur die Lesbarkeit und führt im Extrem zu Datenfehlern)


[Beitrag von cr am 12. Okt 2008, 12:52 bearbeitet]
BornToRun
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 12. Okt 2008, 17:33

Accuphase_Lover schrieb:
Mir fällt keine einzige CD ein bei der das so wäre, zumindest bei keiner von meinen.
Die Track-Anordnung kann durchaus ihre Absicht haben, muß es aber nicht. Deine Argumentation trifft wohl eher auf Konzeptalben zu, welche primär im Rockbereich zu finden sind. Da ich kein Rock-Hörer (von wenigen alten Ausnahmen abgesehen !) bin, spielt das bei mir keine so große Rolle.


Ich denke, das ist vielleicht der Knackpunkt, warum sich unsere Erfahrungen und Ansprüche unterscheiden.


Accuphase_Lover schrieb:
Wobei deiner Argumentation folgend, verhunzte Remasters die ja auch offiziell auf CD veröffentlicht werden, unter Beteiligung der Künstler, Sound-Engineers usw., ja das vom Hörer (also uns !) nicht zu verändernde "Gesamtkunstwerk" darstellen.


Bei dieser Argumentation kann ich dir noch nicht mal widersprechen.


Accuphase_Lover schrieb:
Meine Zweifel am "Gesamtkunstwerk" CD werden immer größer, weshalb ich mir erlaube, hier Hand anzulegen !


Das sei dir auch vollkommen unbenommen. ... Dennoch finde ich persönlich es eher fragwürdig, so viel an den Rips "herumzupfuschen". Zumal ich mir selber auch nicht im geringsten zutrauen würde, wirkliche objektive Verbesserungen zu erzielen und nicht nur irgendwelche "Verschlimmbesserungen".

Also ich bleibe ehrlich gesagt weiterhin äußerst skeptisch, ob du mir mit einem von dir entsprechend bearbeiteten 70er-Jahre-Genesis- oder Pink-Floyd-Album wirklich einen Gefallen tun könntest.
Accuphase_Lover
Inventar
#51 erstellt: 12. Okt 2008, 20:11

BornToRun schrieb:

Accuphase_Lover schrieb:
Mir fällt keine einzige CD ein bei der das so wäre, zumindest bei keiner von meinen.
Die Track-Anordnung kann durchaus ihre Absicht haben, muß es aber nicht. Deine Argumentation trifft wohl eher auf Konzeptalben zu, welche primär im Rockbereich zu finden sind. Da ich kein Rock-Hörer (von wenigen alten Ausnahmen abgesehen !) bin, spielt das bei mir keine so große Rolle.


Ich denke, das ist vielleicht der Knackpunkt, warum sich unsere Erfahrungen und Ansprüche unterscheiden.


Das zeigt mal wieder, welche Rolle das Musik-Genre doch spielt. So betrifft mich beispielsweise der Loudness-War in (noch !) geringerem Maße als die Rock-Hörer.


BornToRun schrieb:

Also ich bleibe ehrlich gesagt weiterhin äußerst skeptisch, ob du mir mit einem von dir entsprechend bearbeiteten 70er-Jahre-Genesis- oder Pink-Floyd-Album wirklich einen Gefallen tun könntest. ;)


Betrifft deine Skepsis auch offizielle Remaster-Editions ?

Bei Rock der 70er & 80er kann ich eigentlich nur mit ELO, Alan Parsons Project und Barclay James Harvest aufwarten und natürlich mit der unvermeidlichen "Dark Side of the Moon" (MFSL Gold Disc). Na gut, Doobie Brothers & Steely Dan gibt's bei mir noch.

Mit Ausnahme von ELO's "Out Of The Blue" (die auch nach damaligen Maßstäben deutlich unter dem klanglich Möglichen geblieben war, und das obwohl das Album in meiner Heimatstadt aufgenommmen wurde) habe ich tatsächlich fast keines der Rock-Alben remastert. O.K., Donald Fagan's "The Nightfly" habe ich mal vor 8 Jahren "aufgepeppt" (Frevel, gelle ! ).

Es ist aber nicht so, daß ich jedes gerippte Werk richtig nachbearbeite. Trimmen ist ja noch keine wirkliche Nachbearbeitung.
Hast du dir mal die gerippten Tracks im Editor angesehen und ist dir aufgefallen, daß man dort offenbar über konsekutive full scale samples sich häufig keinerlei Gedanken gemacht hat ? DAC-Ringing u.Ä. kann die Folge sein. Auch ist die Aussteuerung ganz allgemein oft suboptimal. Ich arbeite immer mit festem Headroom, bei dem ich auch Inter-Sample-Overs berücksichtige, welche bei mir nicht auftreten. Im Gegensatz zu einigen moderneren Produktionen.
Und 5 Sekunden-Pausen zwischen Tracks u. Ä. halte ich für gänzlich überflüssig.

Auf RMS-Optimierungen, die wie immer höchst subjektiv sind, gehe ich mal lieber nicht ein. Wir hatten die Diskussion diesbezüglich schon an anderer Stelle.


So hat jeder seinen persönlichen Ansatz, den er verteidigt. Was dem einen wichtig ist, erscheint dem Anderen überflüssig und vice versa.




Grüße
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