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Musik als FLAC komprimieren oder nicht?

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Autor
Beitrag
KnobiWanKenobi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Mai 2011, 11:26
Hallo,

da ich meine Musiksammlung auf CD u.a. im heimischen Netzwerk verfügbar machen möchte frage ich mich ob es sich lohnt bei den heutigen Festplattenpreisen noch in das FLAC Format zu komprimieren. MP3s sind hier nicht das Thema.

Hab gerade mal mit EAC (V1.0 beta 2 vom 29.04.2011) einmal WAVs und einmal FLACs erstellt. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit war bei WAVs um den Faktor 4-5 mal schneller. WAV circa 7 Minuten FLAC circa 30 Minuten

Da ich da eher ahnungslos bin, habe ich mal folgende extrem vereinfachte Rechnung aufgemacht.

Eine Audio CD = 700 MB = 0,7 GB = 0,007 TB

Oder noch einfacher:

Eine Audio CD = 1000 MB = 1 GB = 0,001 TB

Also für eine Audio CD benötige als WAV daher 1 GB Speicherplatz. Also kann ich auf einer 1TB Platte circa 1.000 CDs im WAV Format speichern.

Hab ich mich da verrechnet?

Macht es dennoch Sinn FLACs zu erstellen?

Ich liebäugele z.B. dem Teac WAP 8600. Kann man mit EAC auch loosless (was immer das sein soll) WAVs in angemessener Zeit (5 – 6 min pro CD) rippen?


Danke
georgy
Inventar
#2 erstellt: 30. Mai 2011, 11:40
FLACs sind nur etwa halb so gross wie WAV Dateien, muss jeder selber wissen, ob man noch umwandeln muss oder nicht.
jonn68
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 30. Mai 2011, 13:51
Warum mehr Platz verbraten als notwendig? Soviel ich weiss
ist zwischen lossless und wav kein Unterschied.
Vor allem das Taggen ist mit wav dtl. problematischer....

Jonn
cbv
Inventar
#4 erstellt: 30. Mai 2011, 14:02

jonn68 schrieb:
Soviel ich weiss ist zwischen lossless und wav kein Unterschied.

Könnte daran liegen, dass unkomprimiertes WAV lossless ist.

jonn68 schrieb:
Vor allem das Taggen ist mit wav dtl. problematischer.

Weil WAV keine ID-Tags unterstützt.


[Beitrag von cbv am 30. Mai 2011, 14:03 bearbeitet]
christian_h
Stammgast
#5 erstellt: 30. Mai 2011, 15:56
Also wenn Du 30 min für das Rippen einer CD in FLAC benötigst, stimmt vermutlich irgendwas mit der eingesetzten Software nicht. Ich nutze dbpoweramp (basiert auf EAC) und benötige bei einer unbeschädigten CD im Schnitt 5 min. ID Tags, Cover Art etc. funktionieren fast immer automatisch. Ich glaube, ohne Tags wirst Du wenig Freude am Streaming haben.

Gruß

Christian
KnobiWanKenobi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Mai 2011, 16:47
Danke für die Hinweise.

Das "dbpoweramp" Programm werde ich mir ansehen. Habe halt mit EAC direkt gerippt und die Verarbeitungszeiten zwischen WAV und FLAC waren schon enorm. Wir haben zwar nur ca 200 CDs zum überspielen aber auch da machte sich der Zeitunterschied hochgerechnet bemerkbar.

Am liebsten wäre mir ein Progi mit dem ich MP3 für unterwegs und FLAC oder WAV für zu Hause aus unseren CDs erstellen kann kann und das das Progi die Musik-Infos plus Cover aus dem I-Net läd.

Gibt es Unterschiede zwischen dem taggen bei MP3, WAVs und FLAC oder hat jemand einen Link für einen Neuling in disesn Fragen parat.

Wichtig ist uns für zu Hause eine möglichst fehlerfreie Übertragung der Daten von einer CD auf eine Festplatte.

Danke für Eure Hilfe.
aliaswolf
Stammgast
#7 erstellt: 30. Mai 2011, 17:02

KnobiWanKenobi schrieb:
Danke für die Hinweise.

Am liebsten wäre mir ein Progi mit dem ich MP3 für unterwegs und FLAC oder WAV für zu Hause aus unseren CDs erstellen kann kann und das das Progi die Musik-Infos plus Cover aus dem I-Net läd.



Genau das macht dbpoweramp. Du kannst aus den wav-files nachträglich zusätzlich auch mp3-files erstellen. Das funzt sogar für komplette Ordner mit vielen CDs (als wav-file)sehr schnell (abhängig vom Prozessor). Dbpoweramp tagged auch die wav-files hervorragend; zumindest auf meinem Sonos und im XXPhasure werden alle Taggs (inkl.Cover) erkannt. Allerdings kostet das Programm etwas (ich glaube ca 50$) und jedes Jahr 5$ für die Nutzung der Datenbank für das Taggen. Ich finde, das Programm ist es allemal wert.
Imho macht dbpoweramp FLAC überflüssig.
nachtfrost23
Stammgast
#8 erstellt: 30. Mai 2011, 20:03
Wenn du dich, z.B. aufgrund der bei Wave nicht vorhandenen ID-Tags, doch für die Verwendung von Flac entscheiden solltest, könntest du auch einfach erst alle CDs in Wave rippen (was sowieso erstmal geschieht) und das komprimieren zu einem späteren Zeitpunkt erledigen lassen.

Dann brauchst du auch nicht mehr die CD wechseln, sondern Ziehst einmal alle Alben in die Warteschlange und gehst spazieren, oder so.

Komprimierer hierfür gibt es genug. (z.B. dBpowerAMP)
Sonst auch hier mal gucken: http://flac.sourceforge.net/download.html#extras

LG Nico
ffree
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Mai 2011, 20:59

KnobiWanKenobi schrieb:
...

Am liebsten wäre mir ein Progi mit dem ich MP3 für unterwegs und FLAC oder WAV für zu Hause aus unseren CDs erstellen kann kann und das das Progi die Musik-Infos plus Cover aus dem I-Net läd.
...



dbpoweramp macht das in einem Rutsch, 2 verschiedene Ordner mp3/flac angeben DUALRIP einstellen...
Naja 200 CD wenn Du schnell bist, bei dbpoweramp kannst Du 30 Tage alle Funktionen testen.
Die Metatags werden meist von 5 Datenbanken zur Auswahl gestellt.
Die 38$ zahlen sich aber aus.

Fred
bora99
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Mai 2011, 18:47
Wie hier schon gepostet gibt es für WAV nur minimale Tag's.
habe ein paar hundert CD's mit REACT 2 geript. Eine Software die mittel s EAC FLAC und MP3 erstellt. Weiteres wird bei hochwertigen digitalen Hifi player FLAC verwendet. 5-8 min für eine CD
KnobiWanKenobi
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 31. Mai 2011, 21:36
Hallo,

und schon mal vielen Dank.

Die Idee alle CDs zunächst als WAVs zu überspielen und dann in "einem Rutsch über Nacht" in die verschiedenen Formate zu konvertieren ist klasse. Daher habe ich mir auch das empfohlene Programm "dBPoweramp - Reference" gegönnt.

Das Rippen und insbesondere konvertieren einzelner CDs geht angenehm schnell. Nur bin ich offentsichtlich zu blöd eine angemessene Anleitung für obiges Vorhaben zu finden. Eigene Versuche haben mich auch nicht weiter gebracht.

Kann mir jemand sagen ob folgendes automaisch möglich ist, und wenn ja, wie.

Beispiel:

1) Die CDs wurden als WAV gerippt und liegen in folgendem Verzeichnis:

CD Nr 1 => D:\ Was das Programm vorgeschlagen hat

CD Nr 2 => D:\ Was das Programm vorgeschlagen hat

CD Nr 3 => D:\ Was das Programm vorgeschlagen hat

Und so weiter

Das Programm legt dabei auch gerne eigene Unterordner an.
Bsp: http://www.amazon.de...id=1306877711&sr=8-9


Nun habe ich per Explorer weitere jeweilige Unterordner für FLACs und MP3s manuell angelegt und möchte dass das Programm per "DualConvert / DUALRIP"? die neuen Dateien dort reinschreibt.


2) Per Batch Funktion markiere ich die zu konvertierenden Ordner.

Jetzt mein Problem:


Wie kann man ich dem Programm mitteilen, dass es
a) FLACs in die von mir gewünschten Unterordener schreibt
und
b)MP3s in die von mir gewünschten Unterordener schreibt

und zwar für die jeweiligen CDs ?

Das Ergebnis der Transformationen in FLAC und MP3 der Quellen von "CD A WAV" und "CD B WAV"
sollen die Ordner "CD A FLAC" und "CD B FLAC" sowie "CD A MP3" und "CD B MP3" sein.

Und das ganze bitte per Batch übernacht.

Uff, aber das manuellen sortieren ist echt fies. Wenn jemand also eine Idee oder vor dem gleichen "Problem" stand wäre ich sehr dankbar für die Hilfe

Vielen Dank.
ffree
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 03. Jun 2011, 22:00
Hallo,

ohne Handarbeit ist das glaube ich nicht möglich.

Nochmal rippen in flac/mp3 ist glaub ich die einfachste Lösung.

Fred
j!more
Inventar
#13 erstellt: 04. Jun 2011, 05:38
Am EINFACHSTEN wäre es für Dich, in ein verlustfreies und tagbares Format (=flac) zu rippen, aus dem sich dann automatisiert alle gewünschten Zielformate und -strukturen ableiten lassen.

Es gibt eine ganze Reihe von Programmen, die einzelne Tracks basierend auf den Tags in eine von Dir definierte Dateistruktur verschieben, etwa Interpret/Album. Mit wav geht das wegen der fehlenden Tags eben nicht. Deshalb ist die Idee, als erstes in wav zu rippen, nicht klasse.

Aber warum einfach...

Ich selbst rippe mit dbpoweramp flac und mp3 gleichzeitig. Zum Abspielen und Verwalten der Musiksammlung verwende ich Mediacenter 16 bzw Squeezeserver.
ffree
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 04. Jun 2011, 08:38

j!more schrieb:
...

Ich selbst rippe mit dbpoweramp flac und mp3 gleichzeitig. Zum Abspielen und Verwalten der Musiksammlung verwende ich Mediacenter 16 bzw Squeezeserver.


Ich hab das auch so gemacht, es stellt sich aber doch die Frage, warum zu flac noch mp3?
Der Nachteil man hat 2 Verzeichnisse zu pflegen, sichern und muß eine 2. Datenbanken darüber setzten, sonst hat man doppelte Daten in einer DB.
Ich bin am überlegen die beiden Verzeichnisse zu vereinen.

Mobiler Player spielt keine Rolle, da ich meine Datenbank (Mediamonkey) anweisen kann, bei der Übertragung zu mp3 konvertieren.


Wenn ich nochmal anfange, bau ich mir meine CD-Sammlung als Flac auf.
Ordentliche Ordnerstruktur, Datenbank darüber...


Fred


[Beitrag von ffree am 04. Jun 2011, 08:39 bearbeitet]
j!more
Inventar
#15 erstellt: 04. Jun 2011, 16:45

ffree schrieb:
Mobiler Player spielt keine Rolle, da ich meine Datenbank (Mediamonkey) anweisen kann, bei der Übertragung zu mp3 konvertieren.


Dann ist mp3 in der Tat überflüssig. Aufbau und Pflege der Verzeichnisstruktur würde ich im Übrigen auch Mediamonkey überlassen.
bora99
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 13. Jun 2011, 20:56
hallo,

Nochmals Erklärung zu REACT 2. Software ript mit EAC :
- aus CD wird im Schritt 1 : FLAC
Schritt 2 : MP3 erstellt.

Weitere Bearbeitung erfolgt mit mp3tag.de.
Ich verschiebe die geripten Dateien in die gewünschte Struktur.

Einfacher geht es meiner Meinung nicht mehr , oder ?

FLAC für Archivierung von CD und Einsatz für hochwertige HiFi-Verwendung und MP3 für Portis.

gruss
helm2011
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 23. Jul 2011, 12:02
Hallo zusammen

Als angehender Porti-Hörer will ich meine umfangreiche CD-Klassiksammlung (400 CDs) verlustfrei auf 1 oder 2 Festplatten überspielen - das heisst in Eurem Jargon "rippen" ? und danach auf 2 verschiedene Portis ziehen.

Habe diesen fred durchgelesen und glaube, mit meinen Fragen hier richtig zu liegen:

1. FLAC ist verlustfrei aber etwas komprimiert ?
2. Rippen von CDs mit Speicherung als FLAC Dateien ist mit den Programmen dbpoweramp möglich ? Oder mit EAC (was ist das bitte ?)
3. Mein(e) zukünftigen portis müssen FLAC Dateien abspielen KÖNNEN ?

Es gibt ja regelrechte Glaubenskriege zwischen Anhängern von lossless (u.a. FLAC) und qualitativ hochwertig gespeicherten MP3 Dateien. Da bei den heutigen Festplattengrössen/Preisen eine starke Komprimierung nicht mehr notwendig ist, tendiere ich zu FLAC.
Kumbbl
Inventar
#19 erstellt: 23. Jul 2011, 14:05
unnötiges Komplettzitat bei Direktantwort entfernt

Zu allen 3 Fragen: Ja...

deswegen hängt es ein wenig davon ab, welche Porti du dir zulegst: wenn du richtung iPhone tednierst, dann würde ich in ALAC speichern (auch verlustfrei und komprimiert in etwa so wie flac)...

EAC ist ein Ripper-Software: Exact Audio Copy - einfach googlen und du landest auf der Website - kostet nix, im Gegensatz zu dbpoweramp...

Noch ein guter Ripper ist Foobar2000 (kostet auch nix), ist aber gleichzeitig noch einer der besten Player...


[Beitrag von vstverstaerker am 23. Jul 2011, 17:16 bearbeitet]
helm2011
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 23. Jul 2011, 15:18
Hallo Kumbbl und erstmal Danke für die schnelle Antwort.

Bei den Portis tendiere ich Richtung Cowon X7 oder sogar noch besser (Hifiman, colourfly) plus entsprechend gute KH, weil ich grossen Wert auf sehr gute Wiedergabe lege (bin grosser Klassikhörer, wenig Rock/Pop).

Bezgl hardware habe ich von BadRobot und peacounter schon hilfreiche Tipps bekommen und ein kompetenter shop liegt auch nur ca 100 km von mir entfernt (mp4audio). Bevor ich aber mich in verhältnismässig hohe Kosten der hardware stürze, wollte ich halt mein Wissen bzgl Rippen/speichern/Abspielen vertiefen.

Von den bedienungsfreundlichen Apfel-Produkten bin ich noch nicht überzeugt, weil die i-tunes-Bindung mir widerstrebt.

Werde mir die aufgeführte software mal ansehen, danke nochmals.

Gruss
Helm
helm2011
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 26. Jul 2011, 07:05
Guten Morgen allerseits

Habe gerade mit foobar2000 etwas "herumgespielt" und muss zu meinem Entzücken sagen, dass ich

1. meine bestehenden wav-Dateien in Sekundenschnelle in flac gewandelt habe
2. der Komprimierungsfaktor mehr als 50 % ausmacht
und das heisst, ich kann viel mehr Musik auf meinen zukünftigen Portis speichern, als ich anfangs dachte

Glaubte, dass ich alle CDs neu rippen müsse und nicht einfach von wav in flac wandeln könne.

Danke an Alle, die mir so guten input gegeben haben

Gruss
Euer helm
Kumbbl
Inventar
#22 erstellt: 26. Jul 2011, 07:09
schön, ein weiterer Foobar-Fan gewonnen

wenn du gesagt hättest, dass du schon alles als wav hast, dann...
Rainbow1
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 09. Jul 2014, 17:22
wo findet man denn die Tags in FLAC?
In den Dateieigenschaften, sind das die Tags?

Kann man da auch längere Texte eingeben ?


Und wo werden diese Infos gespeichert. Mit der Flacdatei zusammen?


Ist Flac das Format der Zukunft?


Gibt es auch FLAC ohne Komprimierung?
Weil beim Abspielen kommt es bei mir manchmal zu kurzen Verzögerungen, wegen des höheren Rechenaufwandes.


[Beitrag von Rainbow1 am 09. Jul 2014, 17:27 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#24 erstellt: 09. Jul 2014, 21:25
Die Tags sind Daten, die direkt in der Datei gespeichert werden. Das kann von jedem einigermaßen guten Player geschrieben und wieder ausgelesen werden. Mit den Eigenschaften, die du im Windows-Explorer per Rechtsklick bekommst, hat das aber nichts zu tun.

Die können durchaus auch länger sein. Ich kann dir gerade nicht genau sagen wie lang, aber zumindest für einen Songtext reicht es.

Rainbow1 (Beitrag #23) schrieb:
Ist Flac das Format der Zukunft?

Keine Ahnung. Aber ich prophezeie mal, dass es nie die Bekanntheit von MP3 erreichen wird. Macht auch nichts, solange es weiterhin verlustfreie Formate geben wird.


Gibt es auch FLAC ohne Komprimierung?
Weil beim Abspielen kommt es bei mir manchmal zu kurzen Verzögerungen, wegen des höheren Rechenaufwandes.

Wenn es tatsächlich der Rechenaufwand ist, der das Abspielen ausbremst, dann solltest du eventuell doch in den sauren Apfel beißen und dir nun nach 20 Jahren einen neuen Rechner kaufen.
Mal im ernst: Selbst bei meinem über fünf Jahre alten Gerät liegt die Prozessorlast beim Abspielen von Flac bei knapp 2 %.

Wo sind denn die Dateien gespeichert und wie spielst du sie ab? Per Netzwerk, mit schlechtem W-LAN-Empfang wäre z.B. eine Erklärung für das stottern.

Flac ohne Kompression ist in meinen Augen obsolet, aber um deine Frage zu beantwortet, das gibt es auch.
Rainbow1
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 10. Jul 2014, 01:28

*Nightwolf* (Beitrag #24) schrieb:

Wo sind denn die Dateien gespeichert und wie spielst du sie ab? Per Netzwerk, mit schlechtem W-LAN-Empfang wäre z.B. eine Erklärung für das stottern.

Flac ohne Kompression ist in meinen Augen obsolet, aber um deine Frage zu beantwortet, das gibt es auch.


Gut das Taggen klappt mit Foobar2000.
Da kann man einen Ewig langen Text eingeben.

Frage: Wenn es in Zukunft mal ein neues Format geben sollte, kann man doch die Tags bestimmt bei Konvertierung übernehmen. ?

OK
Die Dateien sind auf Festplatte. Es gibt lediglich bei manchen Flacs eine kurze Verzögerung wenn ich sie in den Player schmeiße, bis sie abgespielt werden. Das nervt mich, weil ich viel Musik habe und herumhöre. Da nervt sone Verzögerung eben, wenn man schnell im Arbeiten ist, da stören halbe und Viertelsekunden eben auch wenns kaum Vorstellbar ist.
Das tritt bei WAV eben nicht so stark auf.

Ich habe einen 2,5 GHZ Dualcore Prozessor.

Naja, die Prozessorauslastung ist bei FLAC zw. 5 und 8 %. Beim Weiterspulen gehts bis zu 14 hoch!
-----------------------------------------------

Haben FLACs eigentlich interne Checksummen für die Audiodaten?


[Beitrag von Rainbow1 am 10. Jul 2014, 02:25 bearbeitet]
*Nightwolf*
Inventar
#26 erstellt: 10. Jul 2014, 05:48

Rainbow1 (Beitrag #25) schrieb:
Frage: Wenn es in Zukunft mal ein neues Format geben sollte, kann man doch die Tags bestimmt bei Konvertierung übernehmen. ?

Ich habe zwar auch keine Glaskugel, aber da man die Tags selbst heute schon übernehmen kann, denke ich mal, dass uns dieser Luxus in der Zukunft erhalten bleiben wird.


Naja, die Prozessorauslastung ist bei FLAC zw. 5 und 8 %. Beim Weiterspulen gehts bis zu 14 hoch!

Gut, das bedeutet, dass selbst beim Liedwechsel noch 86 % des Prozessors mit Nichtstun beschäftigt sind...

Nutzt du Plugins wie WASAPI?
SAC_Icon
Inventar
#27 erstellt: 10. Jul 2014, 06:28

KnobiWanKenobi (Beitrag #1) schrieb:


Hab gerade mal mit EAC (V1.0 beta 2 vom 29.04.2011) einmal WAVs und einmal FLACs erstellt. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit war bei WAVs um den Faktor 4-5 mal schneller. WAV circa 7 Minuten FLAC circa 30 Minuten



Dann hast Du schonmal ein grundsätzliches Problem mit deinem System das Du mal angehen solltest, denn das dauert bei mir z.B. kaum 2 Minuten länger als bei wav. Mit flac hat das eher wenig zu tun, sondern wohl eher mit der Konfiguration Deines Rechners, daß der so lahmt. Da ich keine Glaskugel habe und null Angaben zu selbigem kann ich Dir da aber keinen Rat geben.

Flac ist in jedem Fall das Format der Wahl, da es eben kompromiert ist und trotzdem den maximalen Klang erhält. Du kannst darau auch jederzeit wieder die CD originalgetreu wiederherstellen, was bei mp3 schonmal nicht geht und bei live oder Klassiksachen kann man das ganze (mit den richtigen Playern) auch gaplesse abspielen, was bei mp3 systembedingt auch nicht geht, da sind immer Unterbrechungen zwischen 2 tracks weshalb manche ja meine bei ihren Playern wäre das gapless Feature kaputt :), nö das Speicherformat das die verwinden ist Schrott.

Andererseits Festplatten sind heite so groß, daß man auch wav nehmen könnte nur sollte Dich das nicht daran hindern, Deinen Rechner mal auf Fordermann zu bringen, denn wie gesagt Deine Einwände gegen flac sind unbegründet wenn man einen sauber arbeitenden Rechner hat.

Daß Du EAC verwendest ist schonmal gut, bester Ripper wo gibt für wirkliche 1:1 Auslesung. Da verwendest Du ja hoffentlich den sicheren Auslesemodus auch wenn der länger dauert. (du scheinst ja wenig Geduld zu haben aber zahlt sich das aus). Kleiner Tip zum Arbeitstempo mit Komprimierern und EAC kann ich Dir wahrscheinlich doch geben. Geh mal unter EAC Einstellungen/ Werkzeuge. Da findest Du einen Punkt "Starte beim auslesen Komprimierer im Hintergrund" Da ein Häkchen setzen und 2 einstellen. Dann werden Deine beiden Kerne beschäftigt und das convertieren geschieht nicht nach dem jeweiligen einlesen sondern on the fly beim auslesen. Das beschleunigt die Sache schonmal beträchtlich.

Aber wie gesagt brave Kinder verwenden den sicheren Lesemodus, das kostet dann wieder Zeit, aber soviel zeit muss sein.
stoske
Inventar
#28 erstellt: 10. Jul 2014, 08:53
> ... auch gaplesse abspielen, was bei mp3 systembedingt auch nicht geht, da sind immer Unterbrechungen zwischen 2 tracks weshalb manche ja meine bei ihren Playern wäre das gapless Feature kaputt , nö das Speicherformat das die verwinden ist Schrott.

Das ist Unsinn und betraf nur das erste Format von 1982(!), seit 1992(!) kann auch MP3
Gapless. Es hat auch mit dem Format nichts(!) zu tun, sondern mit den Blöcken bzw.
Clustern der Datei(!), völlig unabhängig vom Format. Programme wie iTunes oder Codecs
wie LAME kürzen die Blöcke automatisch, die so erzeugten Daten sind dann per se gapless,
da sie die nötige Vorbereitung dauerhaft in sich tragen. Ob der Player das unterstützt ist
eine ganz andere Frage, hat aber weder was mit dem Format noch mit der Datei zu tun.

http://de.wikipedia.org/wiki/Unterbrechungsfreie_Wiedergabe
SAC_Icon
Inventar
#29 erstellt: 10. Jul 2014, 08:57
Danke für die Aufklärung Fakt bleibt aber dann trotzdem, das flac das besser kann als mp3, da funzt das nämlich auch ohne Tricks per se.
stoske
Inventar
#30 erstellt: 10. Jul 2014, 09:37
Ja, richtig, bei FLAC gibt es keine Nullbytes am Ende, dafür läuft FLAC
nicht mit jedem Player oder Gerät. Und eine Garantie für Gapless ist das
auch nicht, wenn du den Wikipedia-Artikel gelesen hast...

"Verlustlose Kompressionsverfahren wie FLAC sind systembedingt unterbrechungsfrei.
Es ist allerdings auch bei diesen Formaten notwendig, dass das Wiedergabegerät
"Gapless Playback" unterstützt."

Was nur bei neuen Playern der Fall ist, bei älteren hast du auch mit FLAC kein
gapless, falls es überhaupt geht, bei MP3 auch dann. FLAC kann das weder
besser, noch weitreichender und auch nicht länger als MP3.

Persönlich halte ich FLAC für überflüssig. Die Rohdaten bleiben als original
CDs erhalten, MP3 160 kbps VBR(!) ist ideal und transparent. Alles darüber
hinaus kostet unnötig Platz, alles darunter unnötig Qualität. Unterschiede
gibt es nur noch suggestiv, da stehen (für mich) Platz und Aufwand in keinem
sinnvollen Verhältnis. Gapless, Tags und maximale Kompatibilität sind maßgeblich.
Aber das ist kein Vorschlag der diskutiert werden müsste, das ist nur eine
ganz persönliche Ansicht.
SAC_Icon
Inventar
#31 erstellt: 10. Jul 2014, 11:54

stoske (Beitrag #30) schrieb:

Die Rohdaten bleiben als original CDs erhalten,


Backups sind nie verkehrt.


stoske (Beitrag #30) schrieb:
Unterschiede gibt es nur noch suggestiv,


Nö kannste gerne vorbeikommen und wir coden mal ne wirklich erstklassige Aufnahme etwa von Stockfish (und nicht so eh schon totkomprimierte moderne Mainstreamproduktionen bei denen eh nix mehr zu retten ist) in 160 VBR und hören AB zum original über meine Anlage. Man (kann zumindest) einen Unterschied hören und was ich einmal weggedampft habe krieg ich nie mehr wieder, es gibt ja heute auch Musikdownloads wo Du keine CD von im Schrank stehen hast und für mich wenn ich das schon nutze dann nur Anbieter die lossless anbieten, sonst können sie ihren Kram behalten.

Klar über Mittelklasseanlagen und drunter hört man keine Differenzen, die sind auch marginal aber wenn schon will ich alles hören was es zu hören gibt oder die Arechiviwerung lohnt eh nicht.

Aber das ist dann MEINE Meinung, brauchen wir hier ja nicht weiter diskutieren die klingt alles gleich Diskussionen in diesem Forum führen eh nie zu was außer Verdruß und gegenseitigem runter machen. und das braucht kein Mensch.


[Beitrag von SAC_Icon am 10. Jul 2014, 11:56 bearbeitet]
stoske
Inventar
#32 erstellt: 13. Jul 2014, 08:23
> Backups sind nie verkehrt.

Die original CDs im Karton im Keller stellen bereits ein Backup dar.
Und sogar ein ziemlich gutes.

> Nö kannste gerne vorbeikommen und wir coden mal ne wirklich erstklassige Aufnahme...

Da kommst du 25-30 Jahre zu spät. Oder glaubst du, beim 1000 und ersten Male
würde es endlich mal funktionieren? Das haben wir alles schon x-fach durch. Div.
Formate, Kabel, DACs, Codecs, Verstärker, CD-Player, usw. Was die Voodoo-Palette
eben so hergibt

> Klar über Mittelklasseanlagen und drunter hört man keine Differenzen...

Du stehst auf dem Goldohren-Stand von vor ca. 25 Jahren und beurteilst wahrscheinlich
einfach alles "durch Hören" - willkommen in der wunderbaren Welt der Suggestion.

> Aber das ist dann MEINE Meinung, brauchen wir hier ja nicht weiter diskutieren die klingt alles gleich
> Diskussionen in diesem Forum führen eh nie zu was außer Verdruß und gegenseitigem runter machen.
> und das braucht kein Mensch.

Wie sieht, hast du da schon Erfahrungen gesammelt, jetzt fehlt nur noch die Erkenntnis
Kleiner Tipp: Mal einen fairen Blindtest machen oder sich die Resultate der regelmäßigen
Fraunhofer-Test durchlesen - oder die Diskussionen der letzten 20 Jahre hier
Die Ratschläge sind immer dieselben, die Reaktionen leider auch.
SAC_Icon
Inventar
#33 erstellt: 13. Jul 2014, 08:32

stoske (Beitrag #32) schrieb:

Du stehst auf dem Goldohren-Stand von vor ca. 25 Jahren und beurteilst wahrscheinlich
einfach alles "durch Hören" - willkommen in der wunderbaren Welt der Suggestion.



Iss schon recht die Meinung es kann keinen Unterschbied geben weils technisch keinen geben darf (in der schon immer irrigen Ansicht man wüßte schon alles was es zu wissen gibt) ist auch ne Form der Autosuggestion. Könnte man zumindest so sehen, letztendlich interessiert mich nur mein eigenes Messinstrument nämlich meine 2 Ohren und wenn die einen Unterschied hören was juckt mich da ob das andere für möglich halten oder eben nicht hören. Soll ich mir dann deshalb einreden ich hör auch keinen wozu, ich hab da lieber Vertrauen zu mir selbst als mein Fähnchen nach der vorherrschenden Forenlinie zu drehen. Sprich interessiert mich nicht was andere schon angeblich alles durchhaben.

Und glaub mir ich bin schwer zu überzeugen ich glaub z.B. auch nicht an Einspielen von Kabeln, Netzteilen und ähnlichem Käse. Die beliebten Goldohrsprüche sind auch nur ne Pauschalisierung um alles abzutun was man selber nicht sehen will. In dem Sinne widme ich mein Goldohr jetzt wieder meiner Musik, natürlich lossless, dir gönne ich natürlich genauso Deine "genausogute" Losermusik
j!more
Inventar
#34 erstellt: 14. Jul 2014, 05:45

stoske (Beitrag #32) schrieb:
Die original CDs im Karton im Keller stellen bereits ein Backup dar.
Und sogar ein ziemlich gutes.


Das ist nicht richtig, wie ich selbst leidvoll erfahren habe. Etliche CDs, die ich vor Jahren ohne Probleme in 160cbr mp3 gerippt habe, lassen sich nicht mehr einwandfrei lesen. Je nach Pressung kann eine CD im schlimmsten Fall nach 20 Jahren hinüber sein.
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