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Wie war das damals, als das Vinyl verdrängt wurde ?

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Texter
Stammgast
#1 erstellt: 28. Jan 2005, 23:13
Ich bin halt in der Zone aufgewachsen, mit Tapes und nach der Wende wurde gleich ganz heftig die CD eingeführt.

Wie war denn das damals Mitte/ Ende der 80er als die CD beworben wurde ?

Warum gab es nicht zwei Formate ? Vinyl & CD ?


[Beitrag von Texter am 28. Jan 2005, 23:14 bearbeitet]
cr
Moderator
#2 erstellt: 29. Jan 2005, 01:29
Es war seit 1981 bekannt, dass 1983 die CD auf den Markt kommt. Etliche Leute (Klassikhörer vor allem, die das Plattengeknackse leid waren ) hörten dann auf Schallplatten zu kaufen (ich zB) und warteten. Die ersten CDs gabs 1982. Es gab 4 Player: Philips 100 (14bit/4x OS), Sony 101 (16bit/1x), Hitachi (bunter häßlicher Vogel ) und Toshiba (inakzeptabel, da nur 14 bit/1x).
Eigentlich war nur Sony und Philips akzeptabel, wobei der Bedienungskomfort und die Zugriffszeiten beim Philips als schlecht einzustufen waren. Der Sony kostet 3000 DM.
Nach ein paar Jahren waren die Player billig und es hatte sich rumgesprochen, dass es CDs gibt. Die LP-Verkäufe brachen relativ rasch ein.
revolver
Stammgast
#3 erstellt: 29. Jan 2005, 01:44

cr schrieb:
Der Sony kostet 3000 DM.


war der seinen preis wert? das lag doch zu 99% daran, dass die cd ganz neu war, nicht? bei solchen preisen wär ich bei der lp geblieben...
cr
Moderator
#4 erstellt: 29. Jan 2005, 04:01
Ich habe gewartet, bis er auf 2000 DM gefallen war (nach 10 Monaten). Er war relativ empfindlich auf Fehler auf der CD, was sich dann nach einem Service besserte, und hat im harten Einsatz (mehrere Stunden täglich) immerhin 10 Jahre gelebt, bis er dann abgeraucht ist (im wörtlichen Sinn).
Der Philips CD 100 war für mich indiskutabel, auch wenn er jetzt ein Klassiker ist (keine Fernbedienung, keine Zifferntasten, extrem langsam, keine Schublade).
Wirklich billig wurden die CDPs dann etwa 1986, wo man die ersten Geräte dann unter der 200 Euro-Marke bekam.
Gnob
Inventar
#5 erstellt: 29. Jan 2005, 10:47
Moin

Ich weiß noch ganz genau....

Mein Vater kaufte sich damals den Philips CD 350 und mit ihm einer seiner dato Lieblingsplatten (auf CD dann wohl ) Queen/A night at the opera.

Ich war äusserts erstaunt da die CD ein ganz fieses Rauschen mit sich brachte und fragte ihn:

Ja wie? Das rauscht ja immer noch!!





Die Anschaffung eines CD-Players hielt ihn nicht davon ab weiterhin LPs zu kaufen und so ist es bis heut geblieben, allerdings mehr auf mich bezogen.

Gruß
good.g
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Jan 2005, 14:52
Hallo,

1985 habe ich meinen ersten ( und bis vor kurzem einzigen ) Plattenspieler bekommen ( mit 14 ). Zu der Zeit war für alle Leute meines Alters die CD definitiv noch keine Alternative.'86 oder '87 war ich das erste mal im Saturn in Köln, und soweit ich mich erinnern kann, war das zu der Zeit vor allem mal noch ein riesiger Plattenladen ( was für herrliche Zeiten ).
Kurz darauf hat sich das dann allerdings ziemlich schnell geändert. Leute, die wenige Jahre jünger sind als ich, haben teilweise schon mit CD's begonnen.

Daß so viele Leute sich zugunsten der CD von ihren Plattensammlungen getrennt haben, lag vermutlich auch an der klugen Vermarktung: Schließlich wurde die CD nicht zuletzt auf Kosten der LP eingeführt, auf deren tatsächlichen und angeblichen Nachteilen doch gehörig rumgeritten wurde. Platz, beide Formate dauerhaft gleichberechtigt zu vermarkten, hat es da aus Sicht der grossen Anbieter vermutlich recht schnell nicht mehr gegeben.Daß die Herstellungskosten für eine CD doch erheblich unter denen für eine LP liegen und so das Produkt mit den geringeren Produktionskosten aufgrund der vermeintlich doch so viel besseren Technologie zu einem höheren Preis angeboten werden konnte, spielte dabei vermutlich keine unbedeutende Rolle.Für die Musikindustrie war die CD einfach das bessere Geschäft. Meine Gründe,wo es möglich war, bei der LP zu bleiben, hatten allerdings eher,na ja, emotionale Gründe. Für die kleinen Plastikdinger wollte ich mein Geld einfach nicht ausgeben; dem klanglichen Unterschied ( bitte keine Grundsatzdiskussion )bin ich dabei nie ernsthaft auf den Grund gegangen : Ich wollte ( und will ) einfach lieber Platten haben
( Natürlich klingen die auch einfach besser, wenn man das richtige Equipment benutzt. Oh je, jetzt kommt's: und und ).


Grüße,

Klaus
cr
Moderator
#7 erstellt: 29. Jan 2005, 15:02
Ich weiß nicht, ob mich mein Eindruck trügt, aber die CD war anfänglich vor allem bei Klassikhörern beliebt und es wurden ja auch die Klassik-Produktionen stark forciert. Pop fristete anfänglich ein Schattendasein, auch deshalb, weil es dort keine Digitalaufnahmen gab. Alle Studios setzten ihr Digitalequipment für den Klassikbereich ein. Analogaufnahmen kamen erst später auf CD.
woodstock2
Stammgast
#8 erstellt: 29. Jan 2005, 15:10
Ein Kumpel von mir hat mir seine Plattensammlung günstig vermacht weil er alles auf CD nachgekauft hat . Volker, nochmal D A N K E !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß Micha
twulf
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Jan 2005, 04:02
Als ein guter Freund 1983 anfing, CD´s zu kaufen obwohl er noch keinen CD-Player besass, hielt ich ihn für total durchgeknallt.
1984 kaufte er sich einen gebrauchten Philips CD-Player und ich war von dem Sound und der Dynamik total beeindruckt.
Unsere damaligen Plattenspieler hiessen meistens Dual 1536 und die verwendeten System hatten schon einige Jahre auf dem Buckel, kaufte eriner ein neues System so kostete e seltem mehr wie 80 DMchen.
Daher war die CD eine echte Offenbarung!

Die CD´s die in dieser Zeit erschiene waren echte audiophile Perlen. Ich errinnere nur an so Scheiben wie z.B. DireStraits - Brothers in Arms, Fleetwood MAc - Tango In The Night oder Bryan Ferry - ^Bete Noir...

Mehrere Jahre lang träumte ich von einem CD-Player, bis ich mir dann endlich einen Philips CD 472 kaufen konnte, das mit der Schublade war ein echter Hit!

Seit der Zeit höre ich meine alten Platten nicht mehr (ist vieleicht ein Fehler) aber so langsam sehne ich mich wieder nach dem alten Sound meine Dual.Plattenspieler s zurück - mal sehen, vieleicht kaufe ich bald mal einen...

Gruß
Ralf
Fugazi3
Stammgast
#10 erstellt: 30. Jan 2005, 17:08
Hallo,
die genannten audiophilen Perlen (Dire Straits u.a.)waren auch meine ersten Anschaffungen :D. Aber nicht nur wegen des Klanges, sondern auch wegen der größeren Kapazität der CD und vor allen Dingen wegen der Unempfindlichkeit - gerade auf Feten - hat bei mir die CD Einzug gehalten. Wobei ich in der letzten Zeit auch wieder meine alten Platten hören und auch von deren Klang begeistert bin. Meine Platten möchte ich nicht mehr missen, genausowenig wie meine CD`S.

Meinen ersten CD-Player hatte ich von Marantz - vom ersten eigenen ersparten Geld 1983 - geholt. Der war noch richtig schwer, aus Metall und hat recht lange gehalten.

Fugazi3
Musikfan
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 31. Jan 2005, 00:43
Meinen ersten CD- Player habe ich mir 1985 zugelegt. Es war ein gebrauchtes Gerät von JVC, hatte noch diese "Klapp- Lade" und hat mich 800 DM gekostet. Jetzt werde womöglich Viele sagen:“ sehr teuer“. Das mag schon sein, aber wenn man bedenkt, dass ich dabei 27 top CD´s erhalten habe, wobei man damals keine CD unter 30 DM bekommen konnte, war es sogar ein Schnäppchen.

Aber trotzdem - wirklich "verdrängt" hat ein CD- Player meine Vinyls nie. Es ist halt nur praktischer.
Texter
Stammgast
#12 erstellt: 31. Jan 2005, 13:22
Meinen ersten CD Player hatte ich 1990, da ich vorher mächtig in die Kacke gegriffen hab.

Vom Begrüßungsgeld habe ich mir nämlich so eine Schneider Kompaktanlage gekauft. Das Ding in einem Riesenkarton mit dem Zug heimgeschleift und dann: Der Plattenspieler klang erbärmlich (kein Magnetsystem, nur Scherbeln und metallische Geräusche, rauschen und ) Radioempfang saumässig, Tapedeck klang beschissen und ich war sofort vom Westen enttäuscht. Mein alter DDR Kassettenrekorder war da um Längen besser. Nach paar Wochen habe ich mir dann einen DUAL Plattenspieler gekauft aber den konnte man nicht an diesen Kompaktwürfel anschliessen. Also, DUAL wieder zurückgebracht und von Telefunken ein CD Player, den man an den Kompaktwürfel anschliessen konnte. Meine ersten CDs waren: Technotronic-Album & Heino für meine Eltern Damals waren die CDs noch in Plastehüllen verpackt, was für ein Müllberg. Zum Klang: Sowas reines waren wir im Osten nicht gewöhnt, da wir nur Tapes hörten udn zig tausend mal gegenseitig überspielt haben. Freunde meinten dann: Das klingt doch total künstlich. Der Telefunken hat sich dann als absoluter Verrecker entpuppt. War ständig defekt und hat komische Geräusche gemacht. Das Display sah aus wie ein Taschenrechner aus den End 70ern. Danach hab ich mir dann SONY CDP 415 geholt. Ich liebe das Ding bis heute. Der ist sowas von zuverlässig. Der spielt seit mehr als 10 Jahren ohne Zucken alle CDs und jede gebrannte CD. Ausserdme hat er direkt Titelanwahl. Wenn ich mir die heutigen CD Player ansehe --->


[Beitrag von Texter am 31. Jan 2005, 13:25 bearbeitet]
choegie
Stammgast
#13 erstellt: 31. Jan 2005, 13:37
bei uns gabs ne richtich schöne, große plattenabteilung.
als die cd aufkam, wurden zunächst alle mcs abverkauft, dann wurde die plattenabteilung verkleinert, allerdings wurden kaum cds angeboten. eines tages war die plattenabteilung völlig verschwunden und im keller des gebäudes wurde eine neue abteilung eingerichtet, nur für cds.
das wars in sachen vinyl. wenn ich heute ne platte will, muß ich ewig weit fwhren, oder auf ebay zurückgreifen und auf das vertrauen auf das gute im menschen... (near mint? klar, mit schleifpapier mit 60er körnung extra poliert...)
Susanna
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 31. Jan 2005, 13:39
Hallo,

eine Weile gab es LPs und CDs noch parallel, jedenfalls was Klassik betrifft. Damals hatte ich noch kaum eine Vorstellung von CD u. auch kein Abspielgerät, kaufte also LPs.
Endlich trat dann auch bei mir die „Wende“ ein, heute höre ich meine Vinyl-Scheiben nur noch aus nostalgischen Gründen u. auch selten, um sie zu schonen. Also die CD ist schon ein gewaltiger Fortschritt!

Gruß,
Susanna
Peter_H
Inventar
#15 erstellt: 31. Jan 2005, 13:42
Mein erster CD-Player kam 1992 ins Haus (da wurde die erste "richtige" Anlage von mir gekauft).

Technics SL-PG500A

Und der ist immer noch bei mir in vollem Einsatz. Hatte noch keine einzige Macke. PRoblemloser Betrieb seit fst 13 Jahren. Da war damals sogar ein Jogg-Rad dran und optischen Digitalausgang hatte das Teil auch schon.

Die erste CD war dann Genesis - We Can't Dance" und der Soundtrack zu "Star Wars" - beides war damals eine Klangoffenbahrung für mich....
hifi-privat
Inventar
#16 erstellt: 02. Feb 2005, 16:53
Hi,

meinen ersten CD-Player bekam ich Oktober 1984 - den Marantz CD 73 (siehe Avatar) - Baujahr 1983. Das Ding hat '83 satte DM 2700,-- gekostet. Ende '84 kam dann die nächste Generation raus und ich konnte den für schlappe DM 900,-- als Auslaufmodell abschnappen - für mich als damals gerade Wehrdienstleistender ein kleines Vermögen.

Gekauft habe ich weiterhin auch noch LPs - das Angebot an CDs war ja noch recht knapp bemessen, zumal bei uns in der Provinz. Und Internetshops gab es auch noch nicht ;). Ja so war das DAMALS ;).

Die erste CD war Phil Collins: Face Value - die Dynamik bei In The Air Tonight hat mich damals fast umgehauen

Übrigens laufen sowohl mein damaliger Plattenspieler (Denon DP 37F), als auch der alte Marantz CD 73 immer noch tadellos - siehe auch meine HP.

P.S.: Um auf die eigentliche Ausgangsfrage zurückzukommen:


Warum gab es nicht zwei Formate ? Vinyl & CD ?


Gab es doch - sogar sehr lange. Nur irgendwann gewann die CD die Oberhand. Auch heute gibt es ja noch Vinyl.


[Beitrag von hifi-privat am 02. Feb 2005, 16:58 bearbeitet]
BarFly
Stammgast
#17 erstellt: 02. Feb 2005, 22:10
Hallo,

erstmal guten Tag allen. Ich lese hier nun schon ein weilchen mit und melde mich jetzt dann doch auch mal zu Wort. Erstmal,als über 50jähriger ich bin einer von denen die noch heftigst Platten gekauft haben und die hab ich alle noch. Dazuhin habe mittlerweile einiges an CD's.
Zum Thema, bei mir war es ein eigentlich schleichender übergang.Nachdem lange auch bei mir aus Preisgründen ein CD-Player keine Option war stand plötzlich der für nur noch 350DM gekaufte Philips CD 207 (Pultform und dann auch noch Knallrot--der geht nie mehr von mir ) neben dem, auch immer noch vorhanden und spielenden, Thorens 146 und hat nach Futter verlangt. Das hat er in den nächsten Jahren reichlich bekommen, wobei ich aber manche Platten, warum auch immer, noch als Vinyl gekauft habe. Für mich waren die CD's einfach praktischer. Da ich beruflich viel unterwegs war, habe ich bei der Anschaffung des Autoradios und eines Ghettoblasters darauf geachtet das ein AUX-Eingang, für einen Discman, dabei war. So hatte ich auch in Hotels und auf der Fahrt immer eine Ladung CD's dabei.
In den Stuttgarter Plattenläden war es wahrscheinlich wie überall sonst auch, nach und nach waren die LP's verkauft und durch CD's ersetzt.
Und heute? Da ich viele Platten habe, die nie auf CD erschienen sind, spiele ich immer noch beides ab. Und das ist auch gut so.
lens2310
Inventar
#18 erstellt: 02. Feb 2005, 22:16
Sehr schön, kann ich voll nachfühlen, da ich fast genau so ein alter Sack bin. LP`s bringen mehr als CD`s.
An alle alten Säcke : Verkauft nie eure alten LP`s !!
Normale unbehandelte CD`s sind sche....
icknam
Stammgast
#19 erstellt: 02. Feb 2005, 22:26

lens2310 schrieb:
An alle alten Säcke : Verkauft nie eure alten LP`s !!

Was soll denn bitte der Unfug:
An alle alten Säcke : Verkauft eure alten LP`s !!










Nur, lasst mich vorher aussuchen, welche ich haben will ...
Tonstudio
Neuling
#20 erstellt: 03. Feb 2005, 00:09
Hallo allen Musikliebhabern !
Schallplatte oder CD ? Wer kopieren möchte, macht das mit CD ohne Probleme. Eine Schallplatte zu kopieren, das habe ich noch nicht gehört.
Die Industrie hat sich eigendlich selbst den geringsten Gefallen mit der CD getan. Nach 10 Jahren lässt sie sich ohne Verlust auf digitaler Strecke kopieren. Am Anfang waren die Bosse der Meinung, keiner kann es. Und jetzt, kann jeder, ohne Problem.
Da ich im prof. Bereich tätig bin, habe auch ich nach 1989 den Vergleich zwischen CD und Schallplatte gehabt.
Die Klarheit und Durchsichtigkeit der CD waren verblüffend. Auch von der Dynamik war ich überrascht.
Zum Abhören standen mir RL 900 Monitore von ME-Geithain zur Verfügung. Als Plattenspieler ein Gerät von Thurow KG Berlin. Name T 146. Plattenteller 420 mm und 30 kg Gerätemasse. Baujahr 1968 und auf der Frühjahresmesse in Leipzig vorgestellt. Fremdspannungabstand > 60 dB, Rumpelgeräuschspannungsabstand > 60 dB. 31,5 .... 18 kHz - 3 dB und Übersprechen bei 1 kHz > 28 dB. Gemessen mit Messplatte LB 42. Klirr bei 1,55 V an 600 Ohm < 0,5 %.
Das Gerät hat verschiedene Entzerrerkurven, wie RIAA, NAB, OIRT und CCIR. Phasenabweichung bei - 20 dB 100 Hz = 5 Grad, 1 kHz = 0 Grad und 10 kHz = 8 Grad zwischen den Kanälen. Mit Messeinrichtung des Seiten- und Höhenschlages, messen der Anzahl Rillen vom Einlauf bis Ende und Pegelanzeige.
Nachgerüstet wurde das gerät zum Abspielen der DMM-Platten von VEB Deutsche Schallplatten mit dem Expander, da die Platten vor dem Schnitt um 10 dB komprimiert wurden. Das hat nichts mit Dolby zu tun.
Damit hat das Gerät einen Fremdspannungsabstand von - 72 dB unter dem Bezugspegel.
Und bei der CD ? 1 Bit sind 6 db. Also 16 Bit sind 96 dB. Leider gibt es einen hohen Schtzraum wegen der digitalen Übersteuerung. Macht 10 dB weniger. Nach unten das selbe, also noch einmal 10 dB weniger. Von den 96 dB bleiben nur noch 76 db als Betriebsdynamik übrig. Hinzukommt, das das Rauschen einer CD weisses Rauschen ist. Bei der Platte ist das Rauschen mehr Tieffrequent. Da werden ja die Höhen, also 20 kHz mit - 20 dB gedämpft auf ein 10tel mit 318 µS und 75 µS Preemphasis.
Bei der CD kann ich die niederwertigen Bits nicht nutzen. Ein Sinussingnal mit einem Pegel von - 72 dB ist eine 15 stufige Treppe, also weit entfernt vom Orginal.
Hinzu kommt die Abtastrate mit 44.100 Sampels pro Sek. Bei 20 kHz kann man sich ausrechnen, wieviel vom Orginalsinus am Ausgang eines DA-Wandlers erscheinen. Weiterhin ist das digitale Singnal seriell und deshalb gibt es ohne Korregturen eine Verschiebung von 2,5 Grad bei 1 KHz Links zu Rechts. Das wird korrigiert, bei einfachen Geräten spart man sich den Aufwand für ein Kanaldelay.
Und die Ausgangsfilter haben auch Einschwingvorgänge, die sind auf einem Oszi zu sehen.
Mit Oversampling bis zum 8fachen des Grundtaktes wird das Kaschiert.
Das die Handhabung der CD einfacher ist, beim mehrmaligen spielen keine Verluste auftreten, verschweige ich nicht.
Auch ist die Dynamik für den Wohnraum vollkommen ausreichen, wenn ich in einem Wohnzimmer von ca. 50 dB Raumgeräusch ausgehe und die CD 70 dB noch daraufpackt, dann bin ich bei 120 dB, mithin die Schmerzgrenze.
Auch ich habe mich von DOLBY A und 38er Bandmaschinen verabschiedet, benutze selten mein Kassettendeck REVOX B 215. Auf der PC-Strecke sind heute so viele Möglichkeiten gegeben, die mit Schere ( Entmangnetisiert ) und Klebelade nicht zu vergleichen sind. Meine Monitore sind aber von der selben Firma : RL 901 von ME-Geithain und dabei bleibe ich auch ( Trikoaxiales System aktiv ).
Bin etwas ausführlich geworden, verzeiht mir das. MFG Andreas
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