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Deine 3 Alben für die Insel? (Klassik!)

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Ozone
Inventar
#1 erstellt: 07. Jul 2015, 09:00
Hallo,

als Ableger des 3 Alben für die Insel-Threads dürft ihr hier nun auch eure drei Lieblingsalben aus dem Klassik-only Bereich vorstellen. Die Beschränkungen auf drei Alben egal welches Medium (Album, CD, LP, Kassette usw.) und Regeln (gegenseitiges Ausleihen) bleiben gleich wie beim Original.

Welche Alben haben bei Dir die Chance für mehrere Monate oder Jahre auf eine einsame Insel mitgenommen zu werden? Auf der Insel ist alles lebensnotwendige vorhanden außer Radio, Internet oder Fernsehen, kein Handy, kein Telefon nichts Elektronische, außer einer Hifianlage incl. Plattenspieler und CD-Player (incl. Strom von einer Windkraftanlage!).

Welche 3 Alben aus dem Klassik-Bereich – und bitte nur DREI - hättest Du gerne dabei? Es ist wünschenswert eine kurze Begründung abzugeben warum es zu der Auswahl gekommen ist, das macht die Sache interessant und spannend.

Los geht's!
derkleinekolibri
Inventar
#2 erstellt: 07. Jul 2015, 10:41
So, Jörg, dann werde ich mal deinen Thread "entjungfern".

Wenn es dich nicht stört, würde ich vorerst nur ein Album einpacken. Bei Gelegenheit werden es dann sicher mehr.

Es handelt sich um folgende Gesamtausgabe, bestehend aus neunzehn (in Ziffern: 19) Langspielplatten:

HPIM3524

HPIM3525 HPIM3526 HPIM3527 HPIM3528

Bei herkömmlicher Musik weiß ich, daß ich immer den Interpreten, dann das Album und zum Schluß gegebenenfalls eine Version angebe, aher hier?

Ich versuche es mal:

Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan - Richard Wagner - Der Ring des Nibelungen (Gesamtausgabe von 1972)
[Der Zyklus der Salzburger Osterfestspiele]


Herausgeber: Deutsche Grammophon.

Die Begründung ist einfach einfach - einfach dämlich nämlich: Ich nehme dieses Werk mit auf die Insel, um es endlich kennenzulernen.

Gruß von Jürgen.
Jugel
Inventar
#3 erstellt: 07. Jul 2015, 13:06
Wenn das mit den homöopathischen Dosen zulässig ist, fange ich auch mal an. Das fällt mir leicht, denn ich kann mich selbst zitieren - aus einem Beitrag zum "Welche Alben gehören für Euch in jede Musiksammlung?"-Thread:

"Jetzt wirds aber höchste Zeit, dass auch eine Oper in die Musiksammlung kommt! Fragt sich nur welche. Giuseppe Verdi? Giacomo Puccini? Gaetano Donizetti? Gioachino Rossini? Wie wärs mit Richard Wagner? An seinem Œuvre scheiden sich zwar die Geister, aber sein Frühwerk, hier vertreten durch "Der Fliegende Holländer", ist auch für Normalsterbliche noch relativ "leicht verdaulich". Außerdem ist es mit ca. 2 1/4 Stunden Gesamtdauer eher kurz für eine Oper. (Das läuft bei einer Live-Darbietung ohne Pause, also ganz ohne Drink & Nasepudern ab.) Die schlaue Wiki kann auch hier mitreden (klick) und nimmt mir somit jede Menge Texterei ab...
Doch, sogleich taucht die nächste Frage auf: Welche Inszenierung? Welches Orchester? Welcher Dirgent? Welche SängerInnen? Die ganz verrückten Sammler haben oft mehrere Einspielung einer Oper im Zugriff. (Beim Holländer sinds bei mir derzeit 12 Gesamteinspielungen auf (SA-)CD und 2 DVDs.)
Meine Empfehlung:

jpc.de

Richard Wagner - Der Fliegende Holländer (1992, Muff, Haubold, Knodt, Seiffert, Schiml, Hering, ORF Symphonie Orchester, P. Steinberg)
Beim Versandhändler meines Vertrauens wird aus der Gramophone 9/93 zitiert: "Na denn, hier ist eine Überraschung: Diese superbillige Version ... setzt sich mit einem einzigen Sprung an die Spitze. Rundum gut gesungen, ohne Schwächen in der Besetzung und mit vielen Stärken, hat sie gleich einen Vorteil gegenüber ihren Rivalen. Alle großen Szenen werden mit rhythmischem Elan und präziser Führung von Steinberg geleitet. Ein aufregendes Ereignis! Ingrid Haubold ist eine Entdeckung. Niemals habe ich einen Erik gehört, der dem von Peter Seiffert gleichkommt. Die bestens bekannte Marga Schiml ist eine exzellente Mary. Diese Aufnahme übertrifft alle anderen erhältlichen Aufnahmen und und alle süchtigen Wagnerianer sollten sie sich, besonders zu diesem Preis, zulegen."

Daneben werde ich
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8, C-Moll - Carlo Maria Giulini - Wiener Philharmoniker, 1980 -
und
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (Pastorale) - Klaviertranskriptionen von Franz Liszt - Cyprien Katsaris
einpacken.
Das "Warum" will noch formuliert werden (was einem Klassik-Banausen wie mir nicht leicht fällt) und wird noch ein paar Tage dauern.

Gruß
Jugel
Lucki49
Stammgast
#4 erstellt: 07. Jul 2015, 13:49
Da ich den Thread anscheinend vom Zaun gebrochen habe, will ich natürlich auch mal:

1. "Romanze" - Sampler von Eterna (DDR) 1976...weil die Zusammenstellung für mich zum Wegschmelzen ist und ich das Model auf dem Cover persönlich kenne!

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2. J.S. Bach "Das Wohltemperierte Klavier", Friedrich Gulda, von Musik Produktion Schwarzwald...ein immer wieder inspirierendes Meisterwerk!

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3. Anton Bruckner "Sinfonie Nr. 4 Es-Dur "Romantische", Staatskapelle Dresden, Eterna (DDR)...weil ich seit langer Zeit versuche, die Gedankengänge von Bruckner zu deuten, aber lange noch nicht damit fertig bin...

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[Beitrag von Lucki49 am 07. Jul 2015, 13:51 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#5 erstellt: 07. Jul 2015, 14:04
Mit Wagner-Opern werden hier ja gleich ganz schöne schwere Geschütze in Stellung gebracht !

Hier mal 3 Alben von mir. Ich habe ja eine nicht ganz kleine Klassik-Sammlung und könnte jetzt wochenlang grübeln, welche drei ich mitnehme, aber diese drei fallen mir spontan ein. Morgen wären es möglicherweise andere. Ich habe mich bemüht, nichts allzu Ausgefallenes einzupacken und die drei Platten vom Genre her zwischen Solowerk, Konzert und Symphonie aufzuteilen. Mit Opern sind wir ja schon gut versorgt ...

1) Als Solowerk soll "Das Wohltemperierte Klavier" von Johann Sebastian Bach mit. Es wird auch als das Alte Testament der Klavierliteratur bezeichnet. Ich habe vier Komplettaufnahmen davon, die Aufnahme von Friedrich Gulda (MPS 1973), die erst kürzlich in remasterter Form erschien, hat mich am tiefsten beeindruckt, weil sie das ideal zwischen Nüchternheit und trotzdem persönlicher Note trifft (Andras Schiff ist mir zB zu romantisierend, Glenn Gould zu exzentrisch). Inhaltlich ist es ein Werk, das nicht nur den Bauplan der Bachschen Musik beinhaltet, sondern ein Grundstein der abendländischen Musik ist. Ich habe übrigens den Beitrag meines Vorredners erst nach meinem Posting gesehen !

jpc.de


2) Meine Lieblingsgattung im Bereich der Solistenkonzerte sind Klavierkonzerte. Die herausragendsten Werke dieser Gattung stammen aus meiner Sicht von Ludwig van Beethoven. Ich habe über 30 Komplettaufnahmen dieser Konzerte. Hier tue ich mich jetzt wirklich sehr schwer, eine Aufnahme für die Mitnahme auf die Insel herauszugreifen, denn da schwankt mein Gusto nahezu täglich zwischen einem mehr wuchtig-romantischen Angang wie bei Brendel, Pollini, Zimerman oder der mehr historisch informierten Interpretation eines Schoonderwoerd oder Brautigam. Nun, ich muss mich entscheiden, insofern nehme ich den ersten Zyklus mit, den ich davon besass, und das ist der frühe 1980er von Alfred Brendel mit James Levine und dem Chicago Symphony Orchestra. Ob ich in Kenntnis der vielen anderen damit glücklich bleibe, wird erst der Aufenthalt auf der Insel zeigen. Inhaltlich sind es Konzerte, die in Form und Seele perfekt ausgewogen sind.

amazon.de

3) Schliesslich noch eine Symphonie. Eines der gewaltigsten Werke, alleine schon durch seine Dauer von rund 100 Minuten, ist die 3. Symphonie von Gustav Mahler. In ihr steckt nicht nur alles, was das Werk Mahlers ausmacht, sondern auch alles, was bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts in dieser Gattung gesagt wurde. Inhaltlich ist es eine "Natursymphonie", die aber nicht nur nette romantische blühende Wiesen, sondern die den Menschen bedrohende "böse" Seite darstellt (besonders im ersten Satz). Eine der besten Aufnahmen ist Bernard Haitinks Aufnahme mit dem Chicago Symphony Orchestra von 2006, die auch klanglich perfekt die abgründigen Tiefen des Werks auslotet.

amazon.de
Lucki49
Stammgast
#6 erstellt: 07. Jul 2015, 14:13
Prima! Die 3. von Mahler wollte ich erst nehmen, habe aber dann Bruckner gewählt. Nun ist Mahler auch mit auf der Insel. So muss das...!
arnaoutchot
Moderator
#7 erstellt: 07. Jul 2015, 14:18
Oh, es scheint, dass wir einen ähnlichen Musikgeschmack haben. Ich hätte nur statt Blomberg zB die epochale Solti-Aufnahme genommen.

amazon.de
Lucki49
Stammgast
#8 erstellt: 07. Jul 2015, 14:24
Die Blomberg-LP-habe ich aber...Solti müsste ich neu kaufen... Als Dresdner ist die Staatskapelle für mich ein Muss.


[Beitrag von Lucki49 am 07. Jul 2015, 14:26 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#9 erstellt: 07. Jul 2015, 14:26

Lucki49 (Beitrag #8) schrieb:
Solti müsste ich neu kaufen... :prost


Könnte sich lohnen ... - Aber wir wollen hier nicht abdriften ...
Jugel
Inventar
#10 erstellt: 07. Jul 2015, 15:04

arnaoutchot (Beitrag #5) schrieb:
Mit Wagner-Opern werden hier ja gleich ganz schöne schwere Geschütze in Stellung gebracht!...

...was ja nicht ganz verkehrt ist und auf den Ring auch unzweifelhaft zutrifft, der ist wirklich heavy. Den Holländer sehe ich aber in einer wesentlich "veträglicheren" Ecke. - Für mich ist der Holländer zB "leichter" als Mahler...

Gruß
Jugel
derkleinekolibri
Inventar
#11 erstellt: 07. Jul 2015, 15:40
Da seht ihr, daß ich keine Ahnung von Klassik habe, aber ich will es halt wissen.
Und da mir mein Vater soviel Klassik vermacht hat, mußte ich mich für etwas entscheiden.
Unbewußt wählte ich wohl nicht nur die schwerste Box sondern auch die schwerste Kost.
Ozone
Inventar
#12 erstellt: 07. Jul 2015, 17:00
Geht schon gut vorwärts. Vielen Dank für eure bisherigen Beiträge. Da ich momentan nur eingeschränkt antworten kann, muss meine Auswahl noch ein klein wenig warten.

@Jürgen: Dem Ring würde ich mich mit Dir in Erstlauschung nähern.
Jugel
Inventar
#13 erstellt: 07. Jul 2015, 17:13

Jugel (Beitrag #3) schrieb:
...Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 8, C-Moll - Carlo Maria Giulini - Wiener Philharmoniker, 1980

Vorab die Abbildung:

bruckner

Das Album (2 CD) wird bei den kooperierenden Versandhändlern in D nicht mehr gelistet.

Aber genau diese Aufnahme muss es für mich sein. Genau genommen geht es mir um etwa 10 Minuten aus dem Adagio (des ca. 90minütigen Gesamtwerks).
Langsam und getragen, gerade so wie es sich für ein anständiges Adagio gehört, kommen die Streicher auf unnachahmlich Art und Weise ins Spiel. Hier kann man im allerpositivsten Sinne von Schmelz (nein, ihr Rock-Pop-Jazz-Banausen, nicht Schmalz) reden. Oh, wie schön können Streicher sein... Das geht durch und durch, das lässt schmelzen...

Ansonsten ist Bruckner 8 "ganz nett" (Ich geb's ja zu, ich habe von Klassik keine Ahnung...)

Soundmässig kann ich aus Tests/Erfahrung berichten, dass sich hier "vernünftige" Boxen lohnen - jedenfalls sollten es keine Brüllwürfel sein. Das Album stammt übrigens aus der Zeit, als sich die Musikindustrie noch richtig Mühe gemacht hat, denn man wollte die CD - Stichwort: DDD - ins allerbeste Licht rücken.

Gruß
Jugel
arnaoutchot
Moderator
#14 erstellt: 07. Jul 2015, 19:43

Jugel (Beitrag #13) schrieb:
Oh, wie schön können Streicher sein... Das geht durch und durch, das lässt schmelzen...


Dann solltest du aber vor dem Einpacken für die Insel auf jeden Fall auch mal die Nr. 9 von Herrn Giulini antesten, die übertrifft die 8. an Schmelz mE noch

jpc.de


[Beitrag von arnaoutchot am 07. Jul 2015, 19:43 bearbeitet]
volschin
Inventar
#15 erstellt: 07. Jul 2015, 21:37

Ozone (Beitrag #1) schrieb:
nichts Elektronische, außer einer Hifianlage incl. Plattenspieler und CD-Player (incl. Strom von einer Windkraftanlage!)

Sei mal nicht so konservativ. Ich hätte gern einen Universal Player, der auch SACD und Bluray abspielt.

Und dann ist mein erster Kandidat:
Karajan - Beethoven GA
amazon.de

Ich nehme nur die Blu-ray mit, damit ich noch zwei Wünsche frei habe. Ich denke mit der 60-er GA habe ich eine Klassik-Basis für etliche Stunden.

Bin ich jetzt disqualifiziert?
volschin
Inventar
#16 erstellt: 07. Jul 2015, 21:55
Und als Nummer 2 pack ich meinen Brahms mit Chailly und dem GOL dazu, natürlich auch als Bluray.
amazon.de

Modern, aber doch nicht zu modern, kraftvoll und immer wieder hörenswert. Und Brahms sollte einfach dabei sein.


[Beitrag von volschin am 07. Jul 2015, 21:57 bearbeitet]
volschin
Inventar
#17 erstellt: 07. Jul 2015, 22:14
Die Nummer 3 braucht dann ein Kontrastprogramm. Hier wäre ein Vivaldi oder ein Russe angebracht. Shostakovich würde mich auf der Insel wohl eher in den Selbstmord treiben. Tchaikovsky oder Rachmaninov kommen in die engere Wahl. Mal drüber schlafen.
Jugel
Inventar
#18 erstellt: 09. Jul 2015, 14:43

Jugel (Beitrag #3) schrieb:
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (Pastorale) - Klaviertranskriptionen von Franz Liszt - Cyprien Katsaris...

Auch hier zu Beginn die Abbildung

jpc.de

und gleich eine Randbemerkung.
Die Pastorale wurde - wie all die anderen Beethoven-Sinfonie-Klaviertranskriptionen - ursprünglich als Einzel-CD veröffentlicht. Erst als Cyprien Katsaris alle Neune fertig hatte, gab's die Komplett-Box. Mittlerweile listen die mit dem Forum kooperierenden Händler nur noch die Box.

Danach eine Erläuterung.
"Früher", als es noch keine Tonaufzeichnungsverfahren gab, war es verdammt schwer ein orchestrales Werk kennenzulernen. (Wer ist schon in der Lage, allein anhand der Partitur eine Vorstellung zu einem Musikstück zu entwickeln?) Diesem Dilemma kann man begegnen, wenn man das Werk auf möglichst wenige Instrumente (= Musiker) eindampft. Idealerweise steht am Ende dann ein einziges Instrument (= ein Solist). Und welches Instrument wäre für ein solches Unterfangen geeigneter als ein Piano?
Also wurden gerne "bedeutende" oder beliebte Orchesterwerke für ein einziges Piano umgearbeitet.
Auf diesen Zug ist Franz Liszt, einer der bedeutendsten Klaviervirtuosen des 19ten Jahrhundert (und Schwiegervater von Richard Wagner), aufgesprungen. (Das war insofern praktisch, als er auf diese Art und Weise seine aussergewöhnliche Beherrschung der Tasten unter Beweis stellen konnte.) Jedenfalls hat er sich auch sämtlicher Beethoven-Sinfonien angenommen...

Danach zum - für mich - Faszinierenden:
Es ist der Wahnsinn, wie viele Stimmungen, Zwischentöne, Details, ... Schwurbelschwurbel ... ein einziges Piano hervorzubringen vermag. Zumindest wenn die Tasten bravourös bedient werden.
Bei der Moldau von Bedřich Smetana wird ja oft gesagt, man könne sich dank der Musik ein Bild davon machen, wie sich dieses Gewässer im Verlauf seines Weges verändert. Ich (Laie!) habe das nie geschaftt. Bei der Pastorale sagen ja schon die Benennnungen der Sätze worum es geht. Auch hier: Nix capito (Laie) - zumindest bei den Orchesterversionen (und davon habe ich mehr als eine im Zugriff). Ganz anders aber hier: Da ist das plötzlich sonnenklar.
Mir (Laie!) erscheint es fast so, als wäre das komplexe Werk ein gutes Stück durchsichtiger. (Was - zugegebnermassen - aber auch daran liegen kann, dass mir die Fähigkeit abgeht, komplexe Orchesterwerke vollumfänglich zu erfassen.) Lange Rede kurzer Sinn: Über die Klaviertranskription hat sich mir die Pastorale ein grosser Stück weiter erschlossen.

Dann noch eins:
Der Unterschied (und für mich damit auch der Zugewinn im og Sinne) zwischen Orchester- und Pianoversion ist hier besonders ausgeprägt.

Zuletzt:
Auch der Sound/die Aufnahmequalität ist erste Sahne. Sozusagen das Tüpfelchen auf dem i.

Gruß
Jugel

Wer sich eine Vorstellung machen will, wie so eine Klaviertranskription daherkommt, wird hier fündig
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 17. Jul 2015, 17:52
amazon.de
amazon.de
filtsch_cd2010

Drei meiner Lieblingskomponisten, welche ich nicht mehr missen möchte.
Und eine Komplettbox von Fanny Mendelssohn, wenn es diese geben würde...

Bei Beethoven habe ich leider keine Komplettausgabe von Kempf gefunden, aber ich mag Guldas Interpretationen.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 17. Jul 2015, 17:57 bearbeitet]
volschin
Inventar
#20 erstellt: 17. Jul 2015, 22:08
Wir steigern uns mit den Komplettausgaben.

Ich schwanke noch
zwischen Mozart (157 CD)

amazon.de

und Bach (142 CD)
amazon.de

Wer viel Musik auf einmal und das in guter Qualität haben will, ist hier durchaus richtig. Ist aber ein Sammelsurium an Künstlern.


[Beitrag von volschin am 17. Jul 2015, 22:10 bearbeitet]
arnaoutchot
Moderator
#21 erstellt: 17. Jul 2015, 22:34

volschin (Beitrag #20) schrieb:
Wir steigern uns mit den Komplettausgaben.


Hmm ... jetzt wird es aber ein bisschen inflationär. Der nächste bringt dann eine Palette mit den kompletten klassischen Werken des 18. und 19. Jahrhunderts mit (so was erscheint bestimmt auch noch ...). Ein wenig Fokussierung auf konkrete Werke fände ich spannender ...
volschin
Inventar
#22 erstellt: 18. Jul 2015, 05:49
Ich habe mal bei Amazon gesucht, aber den 1000 CD's umfassenden Klassik Pack scheint noch keiner im Angebot zu haben.
Ozone
Inventar
#23 erstellt: 18. Jul 2015, 08:50
Komplettausgaben waren bei der Festlegung auf bis zu drei Lieblingsalben nicht vorgesehen und würden bald zwangsläufig zu einem Gepäckmehraufschlag führen.
Bitte bleibt daher möglichst bei der Nennung eines Werkes oder einer bestimmten Ausgabe desselben.
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 18. Jul 2015, 09:45
Wobei ich nur eine Komplettausgabe erwähnt habe.
Und so viele Werke hat Chopin nicht komponiert, im Vergleich zu anderen.
arnaoutchot
Moderator
#25 erstellt: 18. Jul 2015, 11:08
Nun, ist ja nicht so schlimm. Aber statt der Chopin-Gesamtausgabe würde mich mehr interessieren, welches eine Werk von Chopin Du von welchem Interpreten Du auf die Insel mitnehmen würdest ...
Jugel
Inventar
#26 erstellt: 18. Jul 2015, 11:11
... und warum.

Gruß
Jugel
arnaoutchot
Moderator
#27 erstellt: 18. Jul 2015, 11:25

Jugel (Beitrag #26) schrieb:
... und warum.


Weil das mE der Sinn eines "Insel-Spiels" ist. Konzentration aufs Wesentliche.
Jugel
Inventar
#28 erstellt: 18. Jul 2015, 11:33
Oh Michael, ein Missverständnis.
Das "Warum" bezog sich nicht auf Deinen Hinweis, sondern auf ein paar Worte (Aus der Thread-Eröffnung: "Es ist wünschenswert eine kurze Begründung abzugeben warum es zu der Auswahl gekommen ist, das macht die Sache interessant und spannend.") zur Auswahl...

Gruß +
Jugel
Leon_der_Profi_5080
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 18. Jul 2015, 12:48

arnaoutchot (Beitrag #25) schrieb:
Nun, ist ja nicht so schlimm. Aber statt der Chopin-Gesamtausgabe würde mich mehr interessieren, welches eine Werk von Chopin Du von welchem Interpreten Du auf die Insel mitnehmen würdest ... ;)


Auch wenn es klischeehaft ist, seine Nocturnes.
Sie sind sowohl melancholisch, traurig, als auch ruhig und verträumt und sprechen demnach viele Emotionen an.

Aber auch seine Mazurken, Preludes, Etüden und Waltzer möchte ich nicht mehr missen.
Chopin und Fanny Mendelssohn besitzen meines Erachtens einen ähnlich emotionalen Stil.

Ich habe mittlerweile so viele Komponisten gehört und besitze auch hunderte CD´s von ihnen, aber Chopin, Beethoven und Fanny Mendelssohn bleiben meine Favoriten.


[Beitrag von Leon_der_Profi_5080 am 18. Jul 2015, 12:50 bearbeitet]
PLOS
Inventar
#30 erstellt: 19. Jul 2015, 09:27
moin

interessantes thema, wobei es sich einige mit gesamt ausgaben, massiven CD boxen oder BDs doch recht einfach machen... nun gut, meine sammlung ist eher überschaubar, dennoch würde ein paar sachen nicht missen wollen

1. Nicholas Lens - The Accacha Chronicles

amazon.de

Eine Trilogie, bestehend aus: Flamma Flamma - The Fire Requiem (1994), Terra Terra - The Aquarius Era (1999), Amor Aeternus - Hymns of Love (2005).

Tja, wie soll man die Stücke beschreiben? Mystisch angehauchte Chorwerke, in verschiedenartigsten Stilrichtungen mit durchaus mal ungewöhnlicher Instrumentierung. Die Werke sind eine Mischung aus Neo Klassik, lateinischem Gesang, Folklore, Jazz, ... Mal was anders

Müsste ich mich, wie gefordert, für eine CD entscheiden, würde es Flamma Flamma werden



2. Weill, Brecht: Die Dreigroschenoper

amazon.de

Nun, zur Dreigroschenoper selber muss man nichts mehr sagen. IMHO muss es aber diese vollständige, aber auf das Wesentliche reduzierte Inszenierung mit Lotte Leyna als Jenny, Johanna v. Koczian als Polly Peachum und Wolfgang Neuss als Moritatensänger sein..


Nr. 3 muss ich mir noch überlegen. vermutlich wir auch hier der Gesang dominieren. Vielleicht Bach Messe in H-Moll oder doch Vivaldi - sacred music...

gruß

michael
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