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8-Kanal Volume Controler für DCX2496

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Beitrag
svek
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Nov 2017, 21:21
Hallo, hat jemand Erfahrung mit so einem 8 Kanal Volumen Controler an einer Behringer DCX2496?
8 Ch Volume Control

Möchte diesen Controler zwischen den Ausgängen der Aktiven Weiche und den Eingängen der Endstufen schleifen.
Dirk
Keksstein
Inventar
#2 erstellt: 28. Nov 2017, 09:56
Hallo Dirk,

Die PGAs von Ti sind sehr gut, ich betreibe seit Jahren eine Vorstufe mit einem PGA2311 und kann es nur empfehlen.
Beachten solltest Du allerdings das die 4311er nur ca. 2Veff an Ein/ Ausgang verarbeiten können, eventuell muss man das Signal am Eingang abdämpfen.

Gruß
alien1111
Inventar
#3 erstellt: 29. Nov 2017, 13:51
Brauchst du wirklich 8-Kanal Volume Controller für DCX2496?
Wenn ja, kann man z.B. diesen Bausatz verwenden:

https://www.ebay.de/...1:g:bQQAAOSw63FaDpHT

PGA4311 kann nur etwa 2Veff an Input/Output Signal verarbeiten, deswegen muss man eventuell das Signal am Input abdämpfen (PGA Nachteil).


[Beitrag von alien1111 am 29. Nov 2017, 17:42 bearbeitet]
Reference_100_Mk_II
Inventar
#4 erstellt: 29. Nov 2017, 17:38

Möchte diesen Controler zwischen den Ausgängen der Aktiven Weiche und den Eingängen der Endstufen schleifen.

Wieso möchtest du das tun?
Im Controller kannst du den Pegel anpassen und Endstufen haben i.d.R. auch eine gewisse Einstellmöglichkeit?
*myname*
Stammgast
#5 erstellt: 29. Nov 2017, 18:20
Die technisch bessere Lösung ist schon den Vorverstärker nach das DSP zu setzen.
Somit kann man die volle Auflösung des DSPs nutzen und mit Sachen „rauschen“ ist es dann auch gänzlich vorbei, sollte man damit Probleme haben.
cr
Moderator
#6 erstellt: 30. Nov 2017, 00:13
Die Behringer hat sym. Ausgänge und falls deine Endstufen sym. Eingänge haben, ist das nicht das Wahre, dazwischen unsymm. zu fahren.
Im prof. Bereich ist mir allerdings als Fertiggerät nur der SPL Volume8 bekannt, der 500 Euro kostet zuzüglich 2 Kabelpeitschen a je 70,-

Wenn man nicht so ein veraltetes Gerät wie die Behringer hat, ist es völlig unnötig, die Lautstärke nach dem DSP zu regeln. Moderne DSPs haben 120 dB, was in der Praxis eine problemlose Regelung des Digitalsignals vor dem DSP erlaubt (mache ich seit langem so ohne hörbare Einbußen).Aufgrund meiner praktischen Erfahrungen habe ich daher das Projekt der Regelung nach dem DSP fallen gelassen.
Wenn man die Endstufen zweckmäßig einpegelt (dh nicht stur alles auf max), rauscht auch nichts.


[Beitrag von cr am 30. Nov 2017, 00:16 bearbeitet]
frmax
Stammgast
#7 erstellt: 30. Nov 2017, 01:04

cr (Beitrag #6) schrieb:
Die Behringer hat sym. Ausgänge und falls deine Endstufen sym. Eingänge haben, ist das nicht das Wahre, dazwischen unsymm. zu fahren.

Deswegen will der TO glaub eine 8 Kanalige Lautstärkeregelung. 8-Kanal asym = 4 Kanal sym.


cr (Beitrag #6) schrieb:
Wenn man nicht so ein veraltetes Gerät wie die Behringer hat, ist es völlig unnötig, die Lautstärke nach dem DSP zu regeln. Moderne DSPs haben 120 dB

Gibt es denn einen "modernen DSP" auf Preis- und Aussstattungsniveau des DCX?

Womit regelst du vor dem DSP? Normales 4 Kanal Poti?
cr
Moderator
#8 erstellt: 30. Nov 2017, 02:09
Ja, den Monacor DSM26-LAN (für 6 Ausgänge) um ca 500 Euro (gibts auch für 4 oder 8 Ausgänge). Haben 2 x XLR analog und 1 x AES/EBU-XLR als Eingänge.
Übertrifft den Behringer weit und ist recht günstig im Vergleich zu Electrovoice/Dynacord, Xilica etc..
Hat einige kleine Mucken, die inzwischen behoben sein sollten (manchmal muß ich das Gerät ein zweites Mal einschalten, weil ein leichtes Rauschen da ist - irgendein Teil der Software scheint nicht gestartet zu sein - ist angeblich inzwischen gelöst)
Ich habe nach zweckmäßiger Einpegelung der Endstufen (auf max. 110dB Pegel) keinerlei hörbares Rauschen ab 1m, und das bei einer sehr hohen Empfindlichkeit des Hochtöners von 102dB/W.


[Beitrag von cr am 30. Nov 2017, 02:10 bearbeitet]
*myname*
Stammgast
#9 erstellt: 30. Nov 2017, 10:31

cr (Beitrag #8) schrieb:

Ich habe nach zweckmäßiger Einpegelung der Endstufen (auf max. 110dB Pegel) keinerlei hörbares Rauschen ab 1m, und das bei einer sehr hohen Empfindlichkeit des Hochtöners von 102dB/W.




Ist alles richtig, nur du übersiehst dass viele mit dem für dich selbstverständlichen „zweckmäßigen einpegeln“ ein Problem haben.
Sei es der Kinder wegen, weil ein dreh am Pegelsteller der Endstufe oft nur mit Messungen auf die Ausgangslage zurückzubringen ist,
oder sei es weil die Endstufen gar keine Pegelsteller besitzen.
Zusätzlich kann eine Eingangsempfindlichkeit von 2V RMS das Rauschen indirekt nochmal verstärken.
Je nachdem welche Konstellation man hat, wird der vorhandene Auflösungsverlust bei sehr geringen Pegeln und/oder auch „DSP-Rauschen“ für den ein oder anderen doch zum Problem.
Somit ist man ruck zuck doch wieder bei der Lösung, den Vorverstärker nach das DSP zu setzen.
Das geht zum Beispiel auch mit Geräten von der Stange recht günstig und unkompliziert, müssen also nicht unbedingt DIY oder überteuerte Kleinserien sein.
Einfach mal nach „Teufel Control Station 2“ suchen.
frmax
Stammgast
#10 erstellt: 30. Nov 2017, 13:12

cr (Beitrag #8) schrieb:
Ja, den Monacor DSM26-LAN (für 6 Ausgänge) um ca 500 Euro (gibts auch für 4 oder 8 Ausgänge).

Das Gerät ist doppelt so teuer wie der DCX - Glückwunsch, wenn das für dich das selbe Preisniveau ist... Außerdem fehlt der Kiste soweit ich weiß die in meinen Augen äußerst nützliche AutoAlign Funktion des DCX (automatische Laufzeitkorrektur)



*myname* (Beitrag #9) schrieb:
Einfach mal nach „Teufel Control Station 2“ suchen.

Das Teil liegt bei mir daheim. Wirklich empfehlen kann ich es aber nicht.
- Der Ausgangspegel der DCX ist deutlich zu hoch für die Control Station - hier muss also der Pegel mittels Spannungsteiler vor der Control Station abgesenkt werden
- Das Teil bietet Cinch 6 Kanal - kann also nicht für ein symmetrisches 4-Kanal Setup genutzt werden
- Das Teil hat (zumindest meines) ein extremes Übersprechen zwischen den Kanälen

=> Alles in Allem meiner Meinung nach für den o.g. Zweck ungeeignet.


[Beitrag von frmax am 30. Nov 2017, 13:17 bearbeitet]
quecksel
Inventar
#11 erstellt: 30. Nov 2017, 13:28

*myname* (Beitrag #9) schrieb:

Das geht zum Beispiel auch mit Geräten von der Stange recht günstig und unkompliziert, müssen also nicht unbedingt DIY oder überteuerte Kleinserien sein.
Einfach mal nach „Teufel Control Station 2“ suchen. ;)


Bin ganz zufrieden mit dem Teil, man sollte allerdings eventuell die Pegel der Kanäle anpassen und den F-gang des Sub-Channels korrigieren.
teufelcs2
*myname*
Stammgast
#12 erstellt: 30. Nov 2017, 13:47
Danke für die Infos,
habe schon einige Zeit nach reellen Anwender-Infos zur "Teufel Control Station 2" ausschau gehalten.

Dann wird die Auswahl bei mehrkanaligen Vorverstärkern, je nach Anwendung, schon wieder etwas dünner.
quecksel
Inventar
#13 erstellt: 30. Nov 2017, 14:14
Nur falls du es nicht bemerkt hast: Die y-Achse hat eine Skalierung von 5 dB.
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 30. Nov 2017, 14:28
Hatte Behringer nicht mal einen 8 x 8 LS-Regler zu manierlichem Tarif im Portfolio..
Irgendwie meinte ich, den schon gesehen zu haben, aber..
WSU
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Nov 2017, 15:57
Hallo,
ich habe den im Eingangspost verlinkten Controller an DSM und MiniDSP ausprobiert. Ich habe es nicht brummfrei hinbekommen.

Viele Grüße
Wolfgang
Kay*
Inventar
#16 erstellt: 30. Nov 2017, 16:13
Sym. Receiver --> PGA --> sym. Driver (DRV134),
wo ist das Problem?

Sonst WM8816/MAS8816, pro Kanal einen,
sym. verschaltet, siehe Datenblatt
frmax
Stammgast
#17 erstellt: 30. Nov 2017, 17:17
Zunächst hatte ich ja immer die LITE V3310 Module im "Verdacht"? Mit einer weiteren Erweiterungskarte sollten ja 4 Kanal symmetrisch machbar sein. Das CS3310 kommt aber auch nur mit 3.75V zurecht.

Das Pegelproblem könnte man mit Widerstandsnetzwerken geschickt umgehen, aber das wird bei 8 Kanälen (bzw. 4xXLR) ziemlich teuer - unter 250-300€ findet man da selbst im DIY Bereich nix... (die üblichen Verdächtigen "ThePegelsteller" von Holger Barske, "PreAmPi" oder "Sokrates" von 2pi, Biino, ... sind alle recht teuer)
svek
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 03. Dez 2017, 14:46
Erst einmal Danke für die vielen Antworten.

Das ich den Pegel anpassen muss war mir klar. da hatte ich mir schon etwas heraus gesucht und auch im Forum gestöbert.
Berechnung Spannungsteiler, Studio auf Home

Und was ich noch probieren muss....

The BEHRINGER ULTRADRIVE PRO DCX2496 has standard electronically balanced
inputs and outputs. The circuit design has an automatic hum suppression with
balanced signals and is able to operate, without problem, even at highest
levels. Externally-induced mains hum etc. is thus efficiently suppressed.
The servo-function, also automatic, recognizes the connection of unbalanced
pin assignments and changes the nominal level internally so that there is no
difference in level between the input and output signals (6 dB correction).

Warum ich das tun möchte.... Da die DCX2496 bei mir rein Digital(AES/EBU) angesteuert wird ist es das vernünfigste die Endstufen dahinter über einen Punkt zu steuern, da es kein Sinn macht 6 Eingangspotis von den Endstufen einzeln anzupassen.

Die Produkte von Audiophonics sind mir bekannt, die hatten den gleichen "Volumen Control" auch mal im Programm und liefern mir auch den benötigten Ringkern Trafo(ist gestern gekommen).

Teufel Control Station 2 wäre evt. ein Alternative, aber neue Geräte sind nicht verfügbar, können daher auch nicht zurück gegeben werden ;-).

Mir ist klar das es auch kostspielige Lösungen gibt.
Meine RME Multiface kann leider noch nicht als Stand-Alone Gerät auch ohne PC funktionieren wie eine Firface UFX oder UFX II.

Ich habe den 8CH Volume Control einfach mal bestellt, und hoffe das ich nicht die "Brumm" Probleme habe wie Wolfgang.
P@Freak
Inventar
#19 erstellt: 03. Dez 2017, 15:26
Hallo,

aus dem DCX kann man sich das Signal auch direkt unsymmetrisch VOR dem kreuzsymmetrischen Ausgangsverstärker abgreifen und spart somit mind. 2 OP Amp Stufen im Signalweg für unsymmetrischen Abgriff. Infos und Schaltungshinweise findest du im Netz ...

P@Freak
svek
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Dez 2017, 23:24

P@Freak (Beitrag #19) schrieb:
Hallo,

aus dem DCX kann man sich das Signal auch direkt unsymmetrisch VOR dem kreuzsymmetrischen Ausgangsverstärker abgreifen und spart somit mind. 2 OP Amp Stufen im Signalweg für unsymmetrischen Abgriff. Infos und Schaltungshinweise findest du im Netz ...

P@Freak

Hast du vielleicht zufällig ein Link.... Google mag mich wohl nicht
P@Freak
Inventar
#21 erstellt: 04. Dez 2017, 00:06
DA >>

Klick !

in Beitrag #16 ist z.b. der Ausgangsverstärker zu sehen.

P@Freak
svek
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 05. Dez 2017, 16:39
Danke.....müsste nur mal schauen da es sich um die ältere DCX2496 handelt und ich das neue Pro Modell besitze.


[Beitrag von svek am 05. Dez 2017, 16:43 bearbeitet]
svek
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 07. Jan 2018, 19:49
Ich wollte mich mal melden und berichten.
Also der 8 Kanal Volumen Controler aus China ist angekommen und funktioniert.
Die Vorwiderstände in den XLR Buchse um auf HIFI Spannung zu kommen habe ich mit 10kohm/1kohm gewählt(1,3kohm muss ich noch mal testen).
Die Digital Anzeige zählt von -96 bis +23, d.h. ab 00 verstärkt der Volume Controler.
Leider hat der Volume Controler nur eine Einfache Spannungsstabilisierung(Gleichrichter, Elko, 7805 und 7905), daher neigt der Controler ab +8 zu einem leichten Netzbrummen.
Da muss ich noch einmal ein Brummfreies Netzteil bauen. Brummfreies Netzteil
Einfach so die normale Cinch Spannung am DCX2496 abgreifen erwies sich nach einem Blick in die neue DCX2496 als nicht so einfach
Behringer DCX2496 1
Behringer DCX2496 2
Behringer DCX2496 3
Behringer CDX2496 4
Dirk
Keksstein
Inventar
#24 erstellt: 07. Jan 2018, 22:22

Leider hat der Volume Controler nur eine Einfache Spannungsstabilisierung(Gleichrichter, Elko, 7805 und 7905)


Das ist so in Ordnung, zumindest wenn die Elkos nicht total unterdimensioniert sind. Die 78xx/79xx sind gut dafür geeignet.
Das Problem wird wahrscheinlich eher eine Brummschleife sein.
svek
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 14. Jan 2018, 17:32
Habe mal als Ersatz der 7905, 7805 etwas nettes bestellt.
Ultra Low Noise Modul
Scheint mir günstiger zu sein als selber was zu "braten", zumal die LT1963A u. LT3015 sind hier schwierig zu bekommen.
Kay*
Inventar
#26 erstellt: 15. Jan 2018, 17:21

Das Problem wird wahrscheinlich eher eine Brummschleife sein.

richtig,

oder der Spannungsabfall über die Regler ist zu knapp bemessen

p.s.
Controller und PGA's laufen über die gleichen Regler?
svek
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 17. Jan 2018, 13:21
Also an der Spannungsversorgung sollte es nicht liegen.

15VA Trafo 2x9V 1x6V

Also um nach mal zu dem "Brummen" zu kommen, es ist nur minimal und das auch nur wenn der Controler an fängt das Signal weiter zu verstärken, was er eigentlich gar nicht braucht.
Mir ist es nur aufgefallen, weil ich die Dämpfungswiderstände am Ausgang der DCX2496 zu groß gewählt hatte und "leise" schon bei -30 auf dem Display(geht aber bis -96) war.
Es handelt sich momentan ja auch noch um ein Testaufbau, wo der Ringkern Trafo nur 5cm von dem Controler entfernt ist, da besteht also noch potenzial für Verbesserungen.
Und wenn es nicht funktioniert dann muss eben etwas anderes her

4 ch Balance Volume Control
Die kann man sicherlich noch um 2 Kanäle erweitern
Kay*
Inventar
#28 erstellt: 17. Jan 2018, 16:29
ich empfehle immer:
bitte mal lesen
http://www.vaneijndhoven.net/jos/switchr/design.html
(z.Z. gibt es billig HEX-Schalter von Lorlin bei Pollin,
darüber könnte man die Relais schalten)
svek
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 21. Jan 2018, 13:40

Kay* (Beitrag #28) schrieb:
ich empfehle immer:
bitte mal lesen
http://www.vaneijndhoven.net/jos/switchr/design.html

Für meine Zwecke ungeeignet.
svek
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 24. Jan 2018, 15:15
Ursache gefunden...
Da ich heute mal etwas Zeit hatte und mit den Dämpfungsgliedern für die Endstufen(Yamaha P3500S)
beschäftigt war, habe ich einfach mal die Endstufen ohne Eingangssignal(Stecker gezogen) betrieben.
Wenn ich den Pegelregler der Endstufe ganz aufdrehe, ist es da das leise Brummen.
Also ist der 8-Ch Lautstärkeregler( 8 Ch Volume Control) uneingeschränkt zu empfehlen. (Auch ohne extra Brummfreies Netzteil )
Früher ist es mir nie aufgefallen, da ich dem Pegelregler der Endstufe nie höher als auf ca. 40% stellen musste...


[Beitrag von svek am 24. Jan 2018, 15:16 bearbeitet]
quecksel
Inventar
#31 erstellt: 24. Jan 2018, 18:24
Weißt du zufällig was das Ding für eine maximale Ausgangsspannung kann?
Tobi_F.
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 31. Jan 2018, 21:53
Hallo svek,

Dein Beitrag klingt sehr interessant. Im Moment bin ich an einem ähnlichen Setup dran. Daher hätte ich ein paar Fragen, ob ich auch alles richtig verstanden habe.

Du gehst Digital (oder analog) in den DCX2496 rein.
Danach mit einem Spannungsteiler 10k zu 1k reduzierst Du den Pegel damit beim Eingang des PGA4311 die 2Vrms nicht überfahren werden. Du verwendest 8 Kanäle mit zwei PGAs um den Behringer auf 4 Kanälen symmetrisch zu betreiben.

Richtig soweit ?

Macht es ggf. Sinn, im Behringer die Ausgangs-Stufen an geeigneter Stelle aufzutrennen, um gleich einen maximalen Pegel von 2Vrms zu erhalten ? Oder andere verwenden auch statt der Ausgangs-Platine nur einen Satz Übertrager.

Wie lange hat die Lieferung der 8-Kanal-Platine gedauert ?
Ich vermute, dass die PGA ziemlich direkt angeschlossen sind, und nicht noch irgendwo eine Entkoppelung im Signal-Pfad anliegt.

Meiner Idee nach würde ich im Anschluß ein Verstärkermodul von Anaview verwenden. Die sind auch auf ca. 2Vrms am Eingang ausgelegt. Haben aber auch einen differenziellen Eingang.

Mit 4 Kanälen Balanced würde ich auch auskommen.

Viele Grüße
Tobi
svek
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 01. Feb 2018, 22:18
Hallo,
ich gehe Digital in die DCX2496.
An den Ausgängen wird dann mit Dämpfungsgliedern(1K u. 10K, der Wert muss aber noch angepasst werden, da Dämpfung zu hoch, letzte Versuche lagen bei 2,7K u. 7,3K) aus der Symetrischen ein normales Cinch. Am besten mit 10K Poti testen.
Ich habe also 2 Kanäle frei(momentan sogar 4 da 2 Wege). Direkt zwischen DCX und Endstufe

Lieferung so ca. 3 Wochen, gibt 2 Typen...mit und ohne Fernbedienung.

Das Symetrische Signal aufteilen wäre auch ein Versuch bei nur 2 Wege in Stereo

Gruß Dirk
svek
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 06. Feb 2018, 12:30
Also das mit dem Dämpfungsglied entpuppt sich schwieriger als gedacht, da man ohne Messgeräte ja nicht sehen kann was übersteuert, das Clipping am Ausgang der DCX oder der Eingang des PGA4311.
Rein rechnerisch sollte bei max.10v am Ausgang der DCX, einem R1 von 6,2kohm und einem R2 von 2,7kohm bei einer Eingangsimpedanz vom PGA 10kohm max 2,55V am Eingang des PGA liegen.
Wenn man sicher gehen möchte nimmt man für R1 6,8kohm, R2 2,7kohm, U2 =2,381V.
Die Rechnung bezieht sich auf... Spannungsteiler Rechnung No.1
Gruß Dirk
cr
Moderator
#35 erstellt: 06. Feb 2018, 16:05
Wenn ich das mitverfolge und in Rechnung stelle, wieviel Zeit du bereits aufgewendet hast, wäre wohl der Kauf der SPL Volume 8 billiger gekommen
alien1111
Inventar
#36 erstellt: 06. Feb 2018, 19:49
Das ist Wahrheit.
svek
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 06. Feb 2018, 20:29
"Acht-Ebenen-Lautstärkepotentiometer" wäre doch zu primitiv
Ich komme leider nur alle 10 Tage zum "basteln" daher hält sich der Zeitaufwand in Grenzen und wenn man dann noch über seine eigenen Fehler stolpert, lernt man noch etwas dazu, was ja nie schaden kann.


[Beitrag von svek am 06. Feb 2018, 20:29 bearbeitet]
cr
Moderator
#38 erstellt: 06. Feb 2018, 20:36
Vielleicht kannst du ja eine Kleinserie machen, es gibt außer dem SPL Volume 8 derzeit ohnehin nichts auf dem Markt...................

(ich hätte mir das Volume 8 bald gekauft, nur hat sich dann herausgestellt, dass meine Aktivweiche so wenig rauscht, dass es genügt, das digitale Signal am Eingang zu regeln.....)
svek
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 06. Feb 2018, 21:01

cr (Beitrag #38) schrieb:
Vielleicht kannst du ja eine Kleinserie machen, es gibt außer dem SPL Volume 8 derzeit ohnehin nichts auf dem Markt...................

(ich hätte mir das Volume 8 bald gekauft, nur hat sich dann herausgestellt, dass meine Aktivweiche so wenig rauscht, dass es genügt, das digitale Signal am Eingang zu regeln.....)


Der 8 Kanal Volume Controler kann das Signal verstärken, was der SPL Volume 8 nicht kann. Ist eben nur ein Poti.
Den Eingang der DCX zu regeln wäre auch kein Problem oder die Geräte vor der DCX, nur hat sich das nicht als klanglich vorteilhaft heraus gestellt.
Und ganz wichtig war das die Bedienung "Frauen freundlich" sein muss.
cr
Moderator
#40 erstellt: 06. Feb 2018, 22:38
Das Volume 8 ist kein passives Poti, sondern ein aktiver 8-Kanalregler mit konstanter und sym. Ausgangsimpedanz <600 Ohm (was ja beim Poti nicht geht mit bekannten Problemen). Hinter dem Poti sitzen 8 sym. Operationsverstärker
svek
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 08. Feb 2018, 11:59
Ok, dann eben ein sym. Operationsverstärker mir Poti am Eingang... was nichts daran ändert das die Poti bedingten Macken vorhanden sind.
alien1111
Inventar
#42 erstellt: 08. Feb 2018, 13:40
Es ist wirkllich analog aufgebaut, aber bietet hervorragende Klangqualität, trotz 8-Ebenen-Lautstärkepotentiometer (mit extrem hohem Gleichlauf über alle 8 Ebenen).
SPL Poti basiert wirklich auf aktiven OpAmp Schaltungen, ändert bei Pegeländerungen keine Impedanzen, garantiert linearen Frequenzgang im Audio-Bereich. SPL hat hochwertige symmetriestufen mit sehr hoher Gleichtaktunterdrückung.
Einige vergleichbare mehrkanälige Poti mit VCA sind nicht besser (sehr oft schlechter vs. SPL). Techn. Parameter sind sehr gut.


[Beitrag von alien1111 am 08. Feb 2018, 13:46 bearbeitet]
cr
Moderator
#43 erstellt: 08. Feb 2018, 16:21
Leider konnte mir SPL nicht beantworten, wie groß die Kanalungleichheiten maximal sind (in Abhängigkeit von der Potistellung im wichtigen Bereich), was bei zB 7.1 Anwendung nicht tragisch ist, aber wenn man damit die einzelnen Chassis ansteuert, halt den Frequenzverlauf ev. störend beeinflussen kann.
Mit den 2 erforderlichn Kabelpeitschen (je ein 24-poliger "Drucker"stecker auf 4 x XLR) kommt man auf 650,-
alien1111
Inventar
#44 erstellt: 08. Feb 2018, 17:10

cr (Beitrag #43) schrieb:
Mit den 2 erforderlichn Kabelpeitschen (je ein 24-poliger "Drucker"stecker auf 4 x XLR) kommt man auf 650,-

Sehr viele Studiogeräte haben ähnliche "Drucker" Stecker/Buchsen für Multicore-NF Patchkabel.
Mein Arbeitskollege hat damals SPL Volume 8 gründlich gemesen (er hatte eigene Aufnahme-Studio zu Hause). Wenn ich mich erinnere, hat er gesagt, dass Kanalungleichheiten in Abhängigkeit von der Potistellung nicht schlechter als maximal 2-3% waren. Ich erinnere mich, dass mich diese Ergebnisse sehr überrascht haben, dass so gut waren. Leider habe ich Kontakt mit ihm verloren (nach USA ausgewandert zu seiner amerikanischer Freundin)


[Beitrag von alien1111 am 08. Feb 2018, 18:09 bearbeitet]
svek
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 09. Feb 2018, 13:09
Es geht hier um den PGA4311 und DCX2496, wenn Ihr den SPL Volume 8 bejubeln möchtet, dann macht bitte einen neues Thema auf.... Danke
alien1111
Inventar
#46 erstellt: 09. Feb 2018, 14:57
Ich habe auf @cr Frage beantwortet und nicht auf PGA4311.
Ich wollte SPL Volume 8 nicht bejubeln. Du hast leider voll falschen Fazit gefunden.
Viel Spas mit DCX2496 und PGA4311.


[Beitrag von alien1111 am 09. Feb 2018, 15:03 bearbeitet]
svek
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 21. Apr 2018, 13:57
Da ich mal neugierig war habe ich mir mal den SPL Volume 8 bestellt.
An die DCX 2496 angeschlossen und getestet.
Rauschen ist nicht zu hören +++
Da die Widerstände und Umwandlung auf Chinch weg fallen wird es dynamischer +++
Leider schlechter Gleichlauf der Kanäle, bei mir kommt aus 3 Kanälen(Gesamt momentan 4 belegt) bei 5% vom Pegelregler ein Signal und der 4.erst bei ca.7% - - - - -
Da ich ja noch 4 freie Kanäle zur Verfügung hatte, habe ich dann den 4. Kanal gegen einen Freien getauscht.
Jetzt kommt bei allen 4 belegten Kanälen bei 5% ein Signal zum Lautsprecher.
Anschluss-Kabel sind neu(Cordial)
Austauschgerät ist angefordert.
Gruß Dirk
cr
Moderator
#48 erstellt: 21. Apr 2018, 23:07
Die Potistellung nahe Linksanschlag ist leider immer ein Problem bzgl. Gleichlauf.
Interessant wäre, wie groß die Abweichungen dann ab 9 oder 10 Uhr sind
svek
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 22. Apr 2018, 11:49
Also da das Gerät ja nicht gerade günstig ist, erwarte ich da schon etwas mehr.
Warte jetzt erst einmal das ersatz Gerät ab, das werde ich dann sicherlich Messen.
Auf 9 Uhr habe ich schon die Zimmerlautstärke mit 4 Faital Pro 18HP1020 überschritten
Mwf
Inventar
#50 erstellt: 22. Apr 2018, 12:45
Hi,

svek (Beitrag #49) schrieb:
... Auf 9 Uhr habe ich schon die Zimmerlautstärke mit 4 Faital Pro 18HP1020 überschritten

Dann muss die Verstärkung der Kette irgendwo reduziert werden.

Irgendwo:
Wenn eher Noise ein Problem, dann hinter dem Einsteller.
Wenn Input-Overloadgrenze zu nah, dann vor ihm.

Gruss,
Michael


[Beitrag von Mwf am 22. Apr 2018, 23:33 bearbeitet]
ukw
Inventar
#51 erstellt: 22. Apr 2018, 23:31
mal ne ketzerische Frage:
Wenn man so einen 6 Kanal Kopfhörerverstärker kauft ....

https://www.thomann.de/de/art_headamp_6.htm

ist doch eigentlich alles drin.

wer eine andere Optik mag:
https://www.thomann.de/de/presonus_hp60.htm


[Beitrag von ukw am 22. Apr 2018, 23:37 bearbeitet]
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