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Cinch Kabel

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Beitrag
Lukas_D
Inventar
#1 erstellt: 22. Mrz 2007, 13:07
Hallo,
ich habe vor meine Beiback cinchkabel gegen bessere zu tauschen. Sie sollten so um 1m lang sein. Lohnt das den oder reichen die beiback Kabel eigentlich auch? Wenn es sich lohnt welche günstigen Cinchkabel könnt ihr da empfelen? Ob die was taugen? Sind zumindest vergoldet. http://cgi.ebay.de/1...QQrdZ1QQcmdZViewItem


[Beitrag von Lukas_D am 22. Mrz 2007, 22:32 bearbeitet]
Haichen
Inventar
#2 erstellt: 23. Mrz 2007, 11:25
Moins..

Im Fachhandel bekommst Du unter anderem günstige Chinchkabel von ProfiGold (ca. 20 Silberlinge)

Gute Händler verleihen Kabel.
So kannst Du testen und selbst entscheiden.
Finglas
Inventar
#3 erstellt: 23. Mrz 2007, 11:27
Hallo,

die Frage, ob Cinch-Kabel klanglich etwas ausmachen, führt hier regelmäßig zu heftigen kontroversen Diskussionen, an deren Ende sich die Leute die Köpfe einschlagen. Ich will die Argumente hier gar nicht wiederholen, dafür gibt es mehr als genügend Threads hier. Einfach die Suchfunktion bemühen oder einfach so mal durch den "Tuning, Zubehör und Voodoo"-Bereich spazieren

Meine Anforderung an ein Kabel: Solide Stecker, gute Schirmung, geringe Kapazität. Bei manchen Beipackstrippen bezweifle ich etwas, dass diese Kriterien erfüllt sind. Ob und wie stark sich das auswirkt, muss jeder selbst ausprobieren. Ich habe zumindest die Beipackstrippen durch günstige, solide Kabel ausgetauscht.

Zu dem ebay-Kabel kann ich nichts sagen, da auch keine weiteren Daten dazu genannt werden. Es sieht ein wenig wie LS-Kabel mit Steckern aus. Ich persönlich würde es nicht nehmen.

Je nach Budget und Fähigkeiten gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Selber konfektionieren: z.B. Kabel vom Typ RG59 oder einfache Sommercable. Entweder Stecker anlöten oder schraubbare Stecker verwenden. Hierzu gibt es einige Threads, u.a. auch ganz oben 2 "sticky threads" (Sommercable sowie schraubbare Stecker).

2. Wenn's fertig konfektioniert sein soll:
a) Einfach Sommercable (Onyx), gibt's z.B. hier. Dort unter "Audio/Video" -> Fertige Kabel -> Cinch Preise ab 12 Euro.
b) Kabel von Reichelt Preis ca. 5 Euro
c) Kabel von Cordial, gibt's auch bei Reichelt: klick
d) Einfache Kabel von Oehlbach: Iceblue oder NF1 (Preise ca. 15-25 Euro). Die gibt's fast in jedem Elektronikgeschäft.

Die Liste erhebt beileibe keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da gibt es sicher noch einige preiswerten Alternativen zu.

Cheers
Marcus
Lukas_D
Inventar
#4 erstellt: 23. Mrz 2007, 13:30
Danke, die Suchfunktion hatte ich schon genutzt nur keine wirklich passende Antwort gefunden.
kptools
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Mrz 2007, 13:33
Hallo,

auch ich würde bei dem verlinkten Kabel keine Vorteile gegenüber einer Beipackstrippe sehen. Vergoldete Stecker haben ebenso keinerlei Vorteile.

Mein absoluter Preis- / Leistungstipp für eine aus elektrischer Sicht absolut perfekte Verbindung wäre Folgende:

DasSommer Vector, ein Kabel mit niedriger Kapazität und 75 Ohm Wellenwiderstand und damit universell einsetzbar für NF, SPDIF und Video.
Dazu diese Stecker mit entsprechenden Adaptersteckern. Der Preis für den Stereometer liegt bei gut 5,- €.

Das Kabel und die F-Stecker sollten relativ einfach beschaffbar sein und auch die Adapterstecker sollte jeder Elektronikshop besorgen können. Ansonsten bleiben noch einige Internetshops.

Die Vorteile überwiegen die Nachteile bei weitem.

Vorteil sind die einfache und zentimetergenaue Eigenkonfektionierung ohne weiteres Werkzeug (allenfalls ein Koaxialabmanteler wäre von Vorteil), die von jedem Laien problemlos durchzuführen sein sollte, der nicht über zwei linke Hände verfügt, die niedrige Kapazität, die niederohmige und durchgängige Schirmung (die beden letzten Punkte natürlich nur bei Verwendung entsprechender Kabel) und die Wiederverwendbarkeit der Stecker.

Nachteil ist das nicht besonders flexible Kabel und die optisch nicht so viel hermachenden Stecker. Wobei man die F-Stecker mittlerweile auch vergoldet bekommt oder sie unter einem Schrumpfschlauch "verschwinden" lassen könnte.

Ich bin derzeit dabei, mal abzuklären, ob die Adapterstecker nicht auch in einer "vergoldeten" Ausführung beschaffbar sind. Aber auch die vernickelten Stecker haben keinerlei ("klanglichen") Nachteile.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 02. Jul 2008, 22:09 bearbeitet]
Finglas
Inventar
#6 erstellt: 23. Mrz 2007, 13:38
Hallo kp,

keine schlechte Idee, F-Stecker plus Adapter zu verwenden

Eine interessante Alternative zu den Horata-Steckern, mit denen ich mich von der Handhabung her nie so wirklich anfreunden konnte.

Cheers
Marcus
kptools
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 23. Mrz 2007, 14:21
Hallo,

nun, auf meiner (vergeblichen) Suche nach einer perfekten, lötfreien und "highendigen" Lösung in Bezug auf Optik und Haptik habe ich nun den pragmatischen Weg eingeschlagen. Zu den Horata-Steckern stehe ich aber nach wie vor, auch wenn sie eine "erhöhte Aufmerksamkeit" beim Konfektionieren benötigen. Ich habe sie eigentlich mittlerweile "gut im Griff" und benutze sie dort, wo die Stecker "einsehbar" sind.

Die von mir vorgeschlagene Lösung funktioniert praktisch mit jedem Kabel mit starren Innenleiter, da es die F-Stecker für alle möglichen Außendurchmesser bis etwa 8 mm gibt. Zur Zeit experementiere ich noch an einer praktikablen Lösung für Kabel mit flexiblem Innenleiter. Die Stecker- / Adapter - Version ist übrigens nicht länger, als die meisten handelsüblichen Cinchstecker.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 23. Mrz 2007, 14:44 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#8 erstellt: 23. Mrz 2007, 14:54
hi

habe mir 2 pärchen davon zugelegt:
http://cgi.ebay.de/S...QQrdZ1QQcmdZViewItem

sind sehr sauber konfektioniert und die qualität der stecker ist auch 1a.

gruß,
chris
Finglas
Inventar
#9 erstellt: 23. Mrz 2007, 15:06
Hallo,

@kptools:
Man sollte der Vollständigkeit halber nochmals exxplizit darauf hinweisen, dass die Kombination F-Stecker + Adapter nur für Kabel mit solidem Innenleiter (solid core) geeignet sind, wie z.B. dem von Dir empfohlenen Sommer Vector oder einem RG59. Bei Innenleitern mit mehreren Litzen wird das wohl problematisch. Oder verwendest Du dann einfach eine Aderendhülse?

@ernie-c
Klasse Empfehlung. Sieht nach einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis aus, wenn sauber konfektioniert wurde!

Cheers
Marcus


[Beitrag von Finglas am 23. Mrz 2007, 15:26 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 23. Mrz 2007, 15:35
Hallo,

@Finglas
Meinen letzten Beitrag gelesen ?

Wenn die Aderendhülsen beim Crimpen sehr stramm vor die Isolierung gepresst werden, funktioniert es eigentlich schon sehr gut. Allerdings ist die Crimpform meiner Crimpzange nicht so gut geeignet (Querrillen). Hier wäre sogar eine einfachere, billigere Crimpzange geeigneter. Noch mehr Stabilität würden isolierte Aderendhülsen bringen, aber da muss ich noch mal ein wenig mit den F-Steckern experimentieren und schauen, ob dafür nicht die Isolation des Innenleiters zu dick ist, um da konkrete Tipps zu geben.

@ernie-c
Ein wirklich gutes Angebot, vor Allem in Verbindung mit der individuellen Längenanpassung. Man beachte aber die besonderen Verarbeitungshinweise für dieses Kabel.

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 23. Mrz 2007, 15:36 bearbeitet]
Finglas
Inventar
#11 erstellt: 23. Mrz 2007, 15:40
Hallo kp,


kptools schrieb:
@Finglas
Meinen letzten Beitrag gelesen ?


schon, aber da stand nur, dass Du gerade an einer Variante fuer flexible Innenleiter bastelst. Ich will's halt immer ganz genau wissen Das ist wohl die antrainierte Neugier sowie Praezision eines Naturwissenschaftlers

Cheers
Marcus


[Beitrag von Finglas am 23. Mrz 2007, 15:40 bearbeitet]
Lukas_D
Inventar
#12 erstellt: 23. Mrz 2007, 17:40

ernie-c schrieb:
hi

habe mir 2 pärchen davon zugelegt:
http://cgi.ebay.de/S...QQrdZ1QQcmdZViewItem

sind sehr sauber konfektioniert und die qualität der stecker ist auch 1a.

gruß,
chris

Der sieht wirklich sehr interessant aus ich denke ich bestelle mir mal ein Kabel zur Probe aber auch danke für die anderen Tips ich werde mal gucken was mir im Endeffekt am meisten zusagt
Lukas_D
Inventar
#13 erstellt: 02. Apr 2007, 22:09
Kann man das Kabel emfelen?


[Beitrag von Lukas_D am 02. Apr 2007, 22:45 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 02. Apr 2007, 22:19
Hallo,

leider kann kein anderer User auf Deine Suchergebnisse zugreifen, da diese sofort in einem "virtuellem" Warenkorb mit "Sonderfunktionen" unter Deiner IP gespeichert werden. Dafür gibt es bei Conrad die wunderbare Funktion "Link auf diesen Artikel". Ändere bitte dahingehend noch mal Deinen Link.

Grüsse aus OWL

kp
Lukas_D
Inventar
#15 erstellt: 02. Apr 2007, 22:45
so jetzt müsste es gehen
hal-9.000
Inventar
#16 erstellt: 02. Apr 2007, 22:52

Jaro_medien_GMBH schrieb:
Kann man das Kabel emfelen?

steht ja fast nichts dazu ... aber es wird seinen Zweck wohl erfüllen - glaube nicht, dass einem dort Tinnef angeboten wird ...
Lukas_D
Inventar
#17 erstellt: 02. Apr 2007, 22:53
Tinnef ? was bedeutet das
hal-9.000
Inventar
#18 erstellt: 02. Apr 2007, 22:56

Jaro_medien_GMBH schrieb:
Tinnef ? was bedeutet das :?

mit anderen Worten - nicht geeignetes Zeugs ...

Wikipedia schrieb:
Tinnef im Sinne von "nutzlose Ware" kam im 19. Jahrhundert aus dem hebräischen tinnuf (jiddisch tinnef), das "Schmutz" bedeutet.

Kanns selbst nicht besser erklären, trifft des Pudels Kern


[Beitrag von hal-9.000 am 02. Apr 2007, 22:58 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 02. Apr 2007, 23:10
Hallo,

kurz gesagt: Ja (wie eigentlich jedes Andere auch). Nur mag ich diese unsäglichen Stecker nicht mehr sehen .

Mir persönlich kommt dagegen kein Kabel mehr ins Haus (an die Anlage), von dem ich nicht wenigstens die elektrischen Parameter und den Aufbau kenne.

Die Empfehlung von ernie-c spielt da trotz geringfügig höherem Preis qualitätsmäßig in einer ganz anderen Liga.

Edit: Ich sehe gerade, daß der Preis erst ab hundert Stück gilt. Bei der Abnahme von einem Kabel ist es sogar noch teurer .

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 02. Apr 2007, 23:18 bearbeitet]
Lukas_D
Inventar
#20 erstellt: 02. Apr 2007, 23:37
ok danke das mit den 100 Kabeln habe ich übersehen.
Finglas
Inventar
#21 erstellt: 03. Apr 2007, 08:06
Hallo,

das SpeaKa von Conrad ist ok. Ich habe selbst noch eines hier rumliegen: Es erfüllt seinen Zweck und ist ordentlich verarbeitet. Im Vergleich würde ich - wie andere hier auch - dem Sommercable aber klar den Vorzug geben.

Cheers
Marcus
Lukas_D
Inventar
#22 erstellt: 03. Apr 2007, 12:15
Ok, dann bekommt das Sommerkabel den Vorzug.
Finglas
Inventar
#23 erstellt: 03. Apr 2007, 12:53
Hallo,


Jaro_medien_GMBH schrieb:
Ok, dann bekommt das Sommerkabel den Vorzug. :)


das Angebot für das Sommerkabel dürfte schwer zu toppen sein. Vom Preis-Leistungsverhältnis her ist das spitze. Wenn man die Neutrikstecker bei Conrad alleine in geringen Stückzahlen kauft, käme man schon auf 6 Euro (für 4 Stecker). Da ist Selbstkonfektionieren nur wenig billiger ...

Cheers
Marcus
Lukas_D
Inventar
#24 erstellt: 03. Apr 2007, 15:33
So ich habe mir mal 2 zur Probe bestellt. Obwohl ich habe auch noch ein Angebot gefunden welches sich auch nicht anhört.
http://cgi.ebay.de/D...tem#ebayphotohosting
Finglas
Inventar
#25 erstellt: 03. Apr 2007, 15:53
Hallo,


Jaro_medien_GMBH schrieb:
So ich habe mir mal 2 zur Probe bestellt.

sicher kein Fehler

Falls Du groessere Mengen an Kabel bestellst, koennte eine Anfrage bei Hippeli-PA, die ich in einem frueheren Posting in diesem Thread hier verlinkt hatte, evtl. auch interessant sein. Man spart dann die Versandkosten und bekommt vielleicht noch einen Paketpreis.


Obwohl ich habe auch noch ein Angebot gefunden welches sich auch nicht anhört.
http://cgi.ebay.de/D...tem#ebayphotohosting

Klingt auch gut. Wenn die Kabel ordentlich verarbeitet sind, duerften sie vermutlich auch ihren Zweck erfuellen. Bei den Sommerkabeln ist aber zumindest klar, dass die Verarbeitung gut ist und auch die "inneren Werte" stimmen (Kapazitaet, Schirmung etc.)

Cheers
Marcus
kptools
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 07. Apr 2007, 16:28
Hallo,

so, mal ein Update zu meinen "Adapterkabeln".

So sieht das Kabel im konfektionierten Zustand aus (hier mit einem Sommer "Slimline"):



Die Schrumpfschläuche sind nicht unbedingt erforderlich. Wenn man allerdings welche verwenden will, sollten es Schläuche mit 12 mm Durchmesser und einer Schrumpfrate 3:1 sein. Der Stecker selbst sitzt stramm und ordentlich in der Buchse.

Mehr-, fein- und feinstdrähtige Innenleiter lassen sich ebenfalls mit entsprechenden, (bei 0,5 und 0,75 mm² kurzen) unisolierten Aderendhülsen bis zu einem Querschnitt von 0,75 mm² und glatter Längspressung konfektionieren. Hierzu wird die Aderendhülse so stramm wie möglich gegen die Isolierung gedrückt. Man sollte hier zunächst versuchen, die Aderendhülse einen Querschnitt tiefer zu wählen, als es der eigentliche Adernquerschnitt vorgibt (z.B. bei 0,5 mm² Adernquerschnitt eine Aderendhülse mit 0,34 mm²). Meist funktioniert das und so wäre es möglich, sogar noch ein Kabel mit 1 mm² zu verwenden, wobei solch "großen" Querschnitte im NF-Kabel-Bereich eher die Ausnahme sind. Aderendhülsen mit Isolierkragen eignen sich dagegen überhaupt nicht oder nur in (sehr seltenen) Ausnahmefällen.

Desweiteren habe ich ein Angebot für eine vergoldete Ausführung des RCA / F-Buchsen-Adapters erhalten. Der Preis beläuft sich auf 26 Cent Netto das Stück, was einen Endpreis inkl. aller Steuern und sonstigen Kosten von etwa 38 Cent bedeuten würde. Die Sache hat nur einen Haken. Da dieser Stecker bisher so nicht produziert wird, wäre die Mindestabnahme 5000 Stück. Und da habe ich (verständlicherweise) bisher keinen Händler finden können, der in Vorleistung tritt, zumal dieser Stecker schon in seiner jetzigen Form nicht gerade sehr "umsatzstark" ist. Man müsste echt mal abchecken, ob sich hier ein Bedarf entwickeln ließe.

Grüsse aus OWL

kp
Lukas_D
Inventar
#27 erstellt: 07. Apr 2007, 17:40
Mach doch mal nen Thema auf wo jeder der Interesse hat sich einschreiben kann und dann mal gucken vielleicht hat ein Händler aus dem Forum dann ja auch Interesse an der ganzen Sache in entsprechenden Mengen natürlich
hal-9.000
Inventar
#28 erstellt: 07. Apr 2007, 22:40
... aber schön ist was anderes
nat. meine Meinung
hippelipa
Inventar
#29 erstellt: 07. Apr 2007, 23:11
@KPTOOLs.. Das Kabel kenne ich doch

@Jaro_medien_gmbh.. Klar ich habe immer interesse..
kptools
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 07. Apr 2007, 23:45
Hallo,

@hal-9.000
kptools schrieb:
Vorteil sind die einfache und zentimetergenaue Eigenkonfektionierung ohne weiteres Werkzeug (allenfalls ein Koaxialabmanteler wäre von Vorteil), die von jedem Laien problemlos durchzuführen sein sollte, der nicht über zwei linke Hände verfügt, die niedrige Kapazität, die niederohmige und durchgängige Schirmung (die beden letzten Punkte natürlich nur bei Verwendung entsprechender Kabel) und die Wiederverwendbarkeit der Stecker.

Nachteil ist das nicht besonders flexible Kabel und die optisch nicht so viel hermachenden Stecker. Wobei man die F-Stecker mittlerweile auch vergoldet bekommt oder sie unter einem Schrumpfschlauch "verschwinden" lassen könnte.

Ich bin derzeit dabei, mal abzuklären, ob die Adapterstecker nicht auch in einer "vergoldeten" Ausführung beschaffbar sind. Aber auch die vernickelten Stecker haben keinerlei ("klanglichen") Nachteile.

Der Nachteil des unflexiblen Kabels wäre damit auch vom Tisch, da quasi jedes Kabel verwendet werden kann, für dessen Außendurchmesser es einen passenden F-Stecker gibt. Bei allzu weichen Mänteln empfiehlt sich zur "Verstärkung" allerdings immer noch ein zusätzlicher Schrumpfschlauch. Es bleibt dann tatsächlich "nur" noch die etwas "gewöhnungsbedürftige" Optik.

Man darf ja auch nicht vergessen, daß es hier um eine rein pragmatische Lösung geht, die quasi von Jedermann konfektionierbar und dazu äußerst kostengünstig ist. Die Kosten sind praktisch nur abhängig vom Meterpreis des Kabels.

Theoretisch wäre es ja sogar denkbar, einen optisch wie haptisch "gepimpten" Adapterstecker zu fertigen, der im Prinzip nur wenige Cent teurer wäre.

Merke: Für Geld bauen die Chinesen alles. Und selbst eine Fertigung in Europa dürfte kaum viel mehr kosten. Einziges Problem sind die erforderlichen Stückzahlen.

Man wird ja noch ein wenig "träumen" dürfen .

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 07. Apr 2007, 23:47 bearbeitet]
Lukas_D
Inventar
#31 erstellt: 10. Apr 2007, 18:18

Jaro_medien_GMBH schrieb:
So ich habe mir mal 2 zur Probe bestellt. Obwohl ich habe auch noch ein Angebot gefunden welches sich auch nicht anhört.
http://cgi.ebay.de/D...tem#ebayphotohosting


So von den Kabeln sind heute auch 2 Stück eingetroffen und ich muss sagen auch sehr stabile Stecker und der Rest der Verarbeitung ist auch 1A, also eine gute Altanative zu den Sommerkabeln
voodoo4000
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 30. Apr 2007, 16:01
Hallo, leider kenne ich mich zwar nicht aus mit Kabeln, konnte aber trotzdem nützliche Informationen hier aus dem Thread ziehen.

Was ist von diesem Angebot zu halten?
EBay 0,5 m Sommer Vector+Neutrik

Was ich eigentlich suche ist ein Audiokabel zwischen DVD-Player und Receiver. Eignet sich das o.g.?

Noch eine ziemlich blöde Frage, die wahrscheinlich schon 1000x beantwortet wurde: Gibt es einen Unterschied zwischen Stereo-/5.1 Kabel? (Falls ja, für was ist das o.g. gut?) Eigentlich dachte ich, dass es vollkommen egal ist, was auf einem Digitalkabel übertragen wird, aber da das Kabelthema ziemlich komplex ist, wollte ich sicherheitshalber noch einmal nachfragen.


[Beitrag von voodoo4000 am 30. Apr 2007, 16:02 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 30. Apr 2007, 18:33
Hallo,

ja, ist schon 1000 Mal beantwortet . Das Vector habe ich selbst als Digitalkabel im Einsatz, sogar von diesem Anbieter, da er konfektionierte Ware in kleinen Längensprüngen anbietet. Da es einen Wellenwiderstand von 75 Ohm hat, ist es universell für alle Übertragungsarten einsetzbar. Von der Video- über die Digitalton- bis zur analogen Signalübertragung. Allerdings ist es recht steif.

Gibt es einen Unterschied zwischen Stereo-/5.1 Kabel?

Die 5.1 Signalübertragung mit sechs Kabeln ist ebenso wie das klassische Stereo analog und damit identisch. Hier werden direkt die Musiksignale bis 20 kHz übertragen. Der einzige Unterschied zur digitalen Signalübermittlung ist nur, daß hier kein definierter Wellenwiderstand (75 Ohm) gefordert wird / erforderlich ist. Daraus folgt, daß mit einem 75 Ohm Kabel alle Signale übertragbar sind, während dies bei Kabeln, die einen undefinierten Wellenwiderstand haben bei Digitalsignalen und Video eher nicht der Fall ist. Obwohl es selbst da bei den kurzen Längen (und der zweifelhaften Qualität von Composite Video) und den eigentlich für diesen Fall ungeeigneten Schnittstellen (RCA / Cinch) meist zu keinen hör- oder sichtbaren Verlusten kommt.

Grüsse aus OWL

kp
mm64
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 11. Mai 2007, 23:01
Guten Abend, ich habe mal wie beschrieben das Kabel nachgebaut. Ich würde sagen, allererste Sahne ! Ich will nu nich mit Voodooo anfangen...aber ich hatte vorher dünne Originalstrippen dran und nun die selbst hergestellten. Da ist schon ein deutlicher Unterschied zu hören ! Also: sehr zu empfehlen...meine Meinung.Anbei ein Bild meiner ersten selbstgebauten Kabel :-)


Gruß
Michael




kptools schrieb:
Hallo,

auch ich würde bei dem verlinkten Kabel keine Vorteile gegenüber einer Beipackstrippe sehen. Vergoldete Stecker haben ebenso keinerlei Vorteile.

Mein absoluter Preis- / Leistungstipp für eine aus elektrischer Sicht absolut perfekte Verbindung wäre Folgende:

DasSommer Vector, ein Kabel mit niedriger Kapazität und 75 Ohm Wellenwiderstand und damit universell einsetzbar für NF, SPDIF und Video.
Dazu diese Stecker mit entsprechenden Adaptersteckern. Der Preis für den Stereometer liegt bei gut 5,- €.

Das Kabel und die F-Stecker sollten relativ einfach beschaffbar sein und auch die Adapterstecker sollte jeder Elektronikshop besorgen können. Ansonsten bleiben noch einige Internetshops.

Die Voteile überwiegen die Nachteile bei weitem.

Vorteil sind die einfache und zentimetergenaue Eigenkonfektionierung ohne weiteres Werkzeug (allenfalls ein Koaxialabmanteler wäre von Vorteil), die von jedem Laien problemlos durchzuführen sein sollte, der nicht über zwei linke Hände verfügt, die niedrige Kapazität, die niederohmige und durchgängige Schirmung (die beden letzten Punkte natürlich nur bei Verwendung entsprechender Kabel) und die Wiederverwendbarkeit der Stecker.

Nachteil ist das nicht besonders flexible Kabel und die optisch nicht so viel hermachenden Stecker. Wobei man die F-Stecker mittlerweile auch vergoldet bekommt oder sie unter einem Schrumpfschlauch "verschwinden" lassen könnte.
Aber auch die vernickelten Stecker haben keinerlei ("klanglichen") Nachteile.

Grüsse aus OWL

kp
Chalcin
Stammgast
#35 erstellt: 12. Mai 2007, 07:43
Hallo, ich wollte jetzt mal kurz was fragen :
Also die Kabel, die hier beworben werden, sind ja 100% geschirmt.
Heists das, dass keine Brummschleifen entstehen können ?
Und wie sieht das mit der Schirmung an dem Stecker selber aus ?
Wird die Schirmung da an den Stecker gelötet ?
Aber 100% ist die an der Position des Steckers dann nicht mehr .. ?

Gibt es von Sommercable bzw bei Thomann, denn gute Kabel 75 Ohm (universell) auch in weicher Ausführung ?
Stecker möchte ich ganz normale nehmen, da ich den Vorteil von diesen F Buchsen usw jetzt nicht erkenne, und ich mir ein paar schönere besorgen möchte


[Beitrag von Chalcin am 12. Mai 2007, 08:39 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 12. Mai 2007, 10:10
Hallo,

Chalcin schrieb:
Also die Kabel, die hier beworben werden, sind ja 100% geschirmt.
Heisst das, dass keine Brummschleifen entstehen können ?

Nein. Brummschleifen haben ihre Ursache in mehreren Erdungspunkten (unterschiedlicher Impedanz) innerhalb einer vernetzten Anlage, die zu Ausagleichströmen führen kann. Hier kann ein Kabel durch niedrigen Schirmwiderstand zur Abhilfe beitragen. Bei der Schirmdeckung geht es um Störsicherheit von Außen.

Und wie sieht das mit der Schirmung an dem Stecker selber aus ?

Ich würde mal behaupten, daß es keinen RCA-Stecker gibt, der an die Schirmungsqualität dieses "Billigsteckers" herankommt, da dieses schon konstruktionsbedingt ist.

Wird die Schirmung da an den Stecker gelötet ?

Du hast noch nicht richtig realisiert, worum es hier hauptsächlich geht, nämlich die lötfreie Konfektionierung, von "Jedermann" mit einfachsten Mitteln durchführbar . Hierzu kommt die F-Technik aus dem SAT-Bereich zum Einsatz.

Aber 100% ist die an der Position des Steckers dann nicht mehr .. ?

Doch .

Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 03. Jul 2008, 00:24 bearbeitet]
Chalcin
Stammgast
#37 erstellt: 12. Mai 2007, 11:48
Okay, ich dachte dass diese Brummschleifen durch Induktion von Wechselspannung (Netzkabel) entstehen und man Kabel davon mit einer Schirmung sichern kann...
Diese sollte dann sehr niederohmig sein, damit Spannung nicht so gut induziert werden kann oder ?
Aber was nimmt man dann ? Stein ?

Empfehlung von Kabeln und Steckern bei Thomann ?
Oder gibt es Kabel"stores" ohne Versandkosten ?
kptools
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 12. Mai 2007, 14:22
Hallo,

Stecker:

Link
Link
Link

Kabel:

Link
Link
Link
Link

Fertig konfektioniert:

Link

Grüsse aus OWL

kp
Chalcin
Stammgast
#39 erstellt: 12. Mai 2007, 15:25
Danke
Also am universellsten wäre ja dieses Kabel :
http://www.thomann.de/de/cordial_cvm_0637_videokabel.htm
Wollte jetzt mal fragen, was diese Angabe zu bedeuten hat.
0,6L/3,7

Leider finde ich kaum Infos zu dem Kabel selber, und kann daher nicht wissen wie "gut es ist" elastisch usw...

Könntest mir da jemand vielleicht Hinweise geben ?
Gibt es sons Shops mit SommerCable Kabeln und "günstigen" Versandkosten und nicht "Vodoo" Preisen ?


Okay, ich dachte dass diese Brummschleifen durch Induktion von Wechselspannung (Netzkabel) entstehen und man Kabel davon mit einer Schirmung sichern kann...
Diese sollte dann sehr niederohmig sein, damit Spannung nicht so gut induziert werden kann oder ?


(reminder)


[Beitrag von Chalcin am 12. Mai 2007, 15:29 bearbeitet]
kptools
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 12. Mai 2007, 15:52
Hallo,

0,6 (mm) = Durchmesser des inneren Leiters, 3,7 (mm) Durchmesser der Isolation des Innenleiters. Das Kabel ist recht flexibel (geeignet für "mobilen Einsatz"). Die grüne Farbe ist übrigens ein "Prädikat" und darf nur von besonders eng tolerierten Kabeln "getragen" werden .

Technische Daten

Wegen Sommer wendest Du Dich am Besten mal an den User "hippelipa".

Chalcin schrieb:
Okay, ich dachte dass diese Brummschleifen durch Induktion von Wechselspannung (Netzkabel) entstehen und man Kabel davon mit einer Schirmung sichern kann...
Diese sollte dann sehr niederohmig sein, damit Spannung nicht so gut induziert werden kann oder ?

Falsch gedacht. Selbst schlecht geschirmte Kabel verhalten sich da völlig unauffällig, wenn sie nicht gerade über reichlich viele Meter parallel zu hochbelasteten Stromkabeln verlegt werden. Ein "aufgeblähtes" Problem. Niederohmige Schirmung dient allein guten Masseverbindungen der Geräte untereinander.

Grüsse aus OWL

kp
Chalcin
Stammgast
#41 erstellt: 12. Mai 2007, 15:59
Okay, danke für deine Hilfe
Das Slimline bekommt man aber auch in schwarz bzw in anderen Farben als grün.

Du hattest ja deine "Möglichkeit" mit den Cinchsteckern gepostet. Funktionieren diese auch bei meinem ausgewählten Kabel" ? bzw große Vorteile gegenüber den 2 Euro Steckern ?

Und bevor ich vergesse zu fragen
Du hattest ja mit mir PM Kontakt und da meintest du, dass der Außenmantel sozusagen auch für den Signalweg zuständig ist..
Hast du irgendwie einen link, indem der Signalweg von Musiksignalen beschrieben wird ?
Denn einerseits habe ich gehört, dass die Musik als Wechselstrom dient, andererseits ist ja eine Masseverbindung eigentlich eine Leitung, bei der der Strom nur zurückfließt...
Weil sonst könnte man doch auch 2 Innenleiter benutzen und als Mantel einfach dieses Geflecht benutzen.

Kann man diese 75 Ohm Kabel eigentlich auch für DVB-C benutzen ? Wir haben analoges Kabel Fernsehen.
kptools
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 12. Mai 2007, 16:33
Hallo,

schwieriger Patient .

Chalcin schrieb:
Du hattest ja deine "Möglichkeit" mit den Cinchsteckern gepostet. Funktionieren diese auch bei meinem ausgewählten Kabel" ? bzw große Vorteile gegenüber den 2 Euro Steckern ?

Welches ist denn Dein "ausgewähltes Kabel"? Mit dem Slimline habe ich es weiter oben schon vorgestellt und beim Cordial geht es ebenfalls mit den entsprechenden F-Steckern und Aderendhülsen. Vorteil: Man muss nicht löten! Nachteil: Es sieht nicht besonders gut aus, ist also (z.Z.) keine Lösung für "Augenmenschen", aber daran arbeite ich noch .

kptools schrieb:
Die von mir vorgeschlagene Lösung funktioniert praktisch mit jedem Kabel mit starren Innenleiter, da es die F-Stecker für alle möglichen Außendurchmesser bis etwa 8 mm gibt....

Mehr-, fein- und feinstdrähtige Innenleiter lassen sich ebenfalls mit entsprechenden, (bei 0,5 und 0,75 mm² kurzen) unisolierten Aderendhülsen bis zu einem Querschnitt von 0,75 mm² und glatter Längspressung konfektionieren. Hierzu wird die Aderendhülse so stramm wie möglich gegen die Isolierung gedrückt. Man sollte hier zunächst versuchen, die Aderendhülse einen Querschnitt tiefer zu wählen, als es der eigentliche Adernquerschnitt vorgibt (z.B. bei 0,5 mm² Adernquerschnitt eine Aderendhülse mit 0,34 mm²). Meist funktioniert das und so wäre es möglich, sogar noch ein Kabel mit 1 mm² zu verwenden, wobei solch "großen" Querschnitte im NF-Kabel-Bereich eher die Ausnahme sind. Aderendhülsen mit Isolierkragen eignen sich dagegen überhaupt nicht oder nur in (sehr seltenen) Ausnahmefällen.

Der Nachteil des unflexiblen Kabels wäre damit auch vom Tisch, da quasi jedes Kabel verwendet werden kann, für dessen Außendurchmesser es einen passenden F-Stecker gibt. Bei allzu weichen Mänteln empfiehlt sich zur "Verstärkung" allerdings immer noch ein zusätzlicher Schrumpfschlauch. Es bleibt dann tatsächlich "nur" noch die etwas "gewöhnungsbedürftige" Optik.


Chalcin schrieb:
Du hattest ja mit mir PM Kontakt und da meintest du, dass der Außenmantel sozusagen auch für den Signalweg zuständig ist..
Hast du irgendwie einen link, indem der Signalweg von Musiksignalen beschrieben wird ?
Denn einerseits habe ich gehört, dass die Musik als Wechselstrom dient, andererseits ist ja eine Masseverbindung eigentlich eine Leitung, bei der der Strom nur zurückfließt...
Weil sonst könnte man doch auch 2 Innenleiter benutzen und als Mantel einfach dieses Geflecht benutzen.

Da bitte ich Dich einfach mal ins HiFi-Wissen zu schauen und nach "symmetrisch" und "unsymmetrisch" zu suchen.

Kann man diese 75 Ohm Kabel eigentlich auch für DVB-C benutzen ? Wir haben analoges Kabel Fernsehen.

Ja! Und für DVB-T und DVB-S (SAT) und RGB und Composite und SPDIF und....und....und....

Grüsse aus OWL

kp
george_V
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 19. Mai 2007, 11:24
Hallo,
kennt jemand das Monitor Chinchkabel Silver Edition No.1 und kann mir darüber etwas sagen?
Besten Dank.
Thomas
Uwe_Mettmann
Inventar
#44 erstellt: 19. Mai 2007, 12:25

Chalcin schrieb:
[...], dass der Außenmantel sozusagen auch für den Signalweg zuständig ist..
Hast du irgendwie einen link, indem der Signalweg von Musiksignalen beschrieben wird ?
Denn einerseits habe ich gehört, dass die Musik als Wechselstrom dient, andererseits ist ja eine Masseverbindung eigentlich eine Leitung, bei der der Strom nur zurückfließt...
Weil sonst könnte man doch auch 2 Innenleiter benutzen und als Mantel einfach dieses Geflecht benutzen.

Hallo,

ja, es handelt sich um Wechselstrom, insofern ist der Terminus Hin- und Rückleiter bzw. hin- und zurückfließen nicht ganz korrekt, wird aber dennoch zum einfacheren Verständnis verwendet.

Um eine optimale Schirmung zu erreichen, muss doch der Schirm an beiden Seiten angeschlossen werden, damit fließt der Strom eben nicht nur durch den zweiten Innenleiter zurück, sondern auch über den Schirm, ja der Schirm wird sogar den Hauptanteil tragen, weil er niederohmiger ist, als der zweite Innenleiter. Aus diesem Grund kann man den zweiten Innenleiter auch ganz weglassen.

Zu einem ähnlichen Thema habe ich mal ein Vergleich mit dem Straßenverkehr geschrieben. Na klar, solche Vergleiche hinken, aber vielleicht hilft er doch, das Ganze etwas zu verstehen.


(Beitrag #47)

Den Hinweis zu dem Thread Symmetrisch/Unsymmetrisch, in dem das technisch richtig erklärt wird, hat Dir kptools ja schon gegeben.


Chalcin schrieb:
Kann man diese 75 Ohm Kabel eigentlich auch für DVB-C benutzen ? Wir haben analoges Kabel Fernsehen.

Ergänzend zu kptools Antwort möchte ich noch hinzufügen, dass es bei Kabel, die im DVB-C- oder SAT-Bereich eingesetzt werden, wichtig ist, dass sie eine gute Schirmung aufweisen. Aus diesem Grund kann eben nicht jedes 75 Ohm Kabel dafür eingesetzt werden.

Antennenkabel sollten mindestens der Schirmungsanforderung Class A entsprechen, was einer Schirmdämpfung von ca. 80 dB entspricht. Üblicherweise haben die Antennenkabel dann aber 90 dB oder mehr. Wenn man bei der Installation den für das Kabel angegebne minimalen Biegeradius unterschreiten muss, sollte man Kabel mit einer noch höheren Schirmung nehmen.

Antennenkabel sind übrigens hervorragend als Cinchkabel geeignet, sowohl für die Übertragung von Audio-, digital Audio- und Video-Signalen geeignet.


Viele Grüße

Uwe
KSTR
Inventar
#45 erstellt: 19. Mai 2007, 13:57
Jau, würd ich auch sagen, dass z.B. 75-Ohm-Sat-Kabel für feste Verlegung ein hervorragendes Audio-Kabel abgibt: Blanker Massivkupfer-Innenleiter, sehr niedrige Kapazität, PE-Schaum-Dielektrikum, guter, nierdohmiger Schirm (Geflecht + Folie), UV- und witterungsbeständig ;), was will man mehr...

Grüße, Klaus
Chalcin
Stammgast
#46 erstellt: 19. Mai 2007, 14:22
Danke für die Antworten
Also fließt der Strom im Innenleiter hin am außenleiter zurück, aber wenn mehrere Geräte die gleiche Masse haben kann es Störungen geben, die sich auch am Innenleiter äußern..
Bei Symmetrischer Führung hat jeder Leiter eine eigene Masse ...
kptools
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 19. Mai 2007, 14:49
Hallo,

nein, nicht so ganz .

Bei unsymmetrischen Komponenten und entsprechender Übertragung werden die Signalwechselspannungspole zwischen Masse (auf die auch alle anderen Spannungen und Schaltungen referenzieren) und einem "heißen" Pol gebildet, bei symmetrischen Aufbau gibt es zwei "heiße" Pole für die Musiksignale und die (eine) Masse wird separat geführt. Siehe dazu auch mal hier.

Grüsse aus OWL

kp
Uwe_Mettmann
Inventar
#48 erstellt: 19. Mai 2007, 15:06

Chalcin schrieb:
Danke für die Antworten
Also fließt der Strom im Innenleiter hin am außenleiter zurück, aber wenn mehrere Geräte die gleiche Masse haben kann es Störungen geben, die sich auch am Innenleiter äußern..

Hallo,

richtig, dass ist ja auch der Grund, weshalb ein Brummausgleichstrom über den Schirm zu hörbaren Störungen führt. Daher sollte eben der Schirm möglichst dicht und niederohmig sein. Außerdem sollten Mehrfacherdungen der Anlage vermieden werden, damit solche Ausgleichsströme gar nicht in relevanten Größenordnungen auftreten.

Als Faustformel kann man sagen, dass der Strom über den Schirm multipliziert mit dem Schirm- und Kontaktwiderstand die Spannung ergibt, die auf dem Innenleiter entsteht. Fließt also z.B. über den Schirm ein Brumm-Ausgleichsstrom von 10 mA und beträgt der Schirmwiderstand + dem Kontaktwiderstand 0,1 Ω, so haben auf dem Innenleiter und somit am Cincheingang eine Brummspannung von 1 mV. Ist die Eingangsspannung 1 V, so ergibt sich ein Störspannungsabstand von nur 60 dB.

Hier (Beitrag #28) hat pelmazo das mal detailliert mit Zeichnung erläutert (übrigens ein Beitrag aus dem von kptools empfohlenen Thread).



Chalcin schrieb:
Bei Symmetrischer Führung hat jeder Leiter eine eigene Masse ...

Bei symmetrischen Leitungen tritt das Problem im Idealfall nicht auf. Vorraussetzung ist allerdings, dass auch die Geräte einen symmetrischen Eingang bzw. Ausgang haben. Sind Ein- und Ausgang hingegen unsymmetrisch (Cinch) so bringt das symmetrische Kabel überhaupt nichts, nein im Gegenteil, weil ja auch der Störstrom über den einen Leiter fließt. Dieser ist hochohmiger als ein Schirm, also wird resultierende Störspannung auch höher ausfallen als bei einer geschirmten Leitung.


Viele Grüße

Uwe
Chalcin
Stammgast
#49 erstellt: 19. Mai 2007, 22:47
Danke für eure Hilfe !
Ich schätze euer Engagement aber ich verstehe die ganze Sache an sich noch nicht ..
Aber ich werde das erstmal dabei belassen, da ich eh nur Unsymmetrisch benötige
Danke für eure Hilfe !
Tsaphiel
Inventar
#50 erstellt: 29. Mai 2007, 15:06
Hallo!

Ich klink mich mal ganz frech mit ein.
Und zwar hab ich auch mehrere Fragen:

Ich wollte die billigen, dünnen, Beipack - Cinch Kabel an meinem Setup tauschen. Das umfasst:
- 6-Kanal also wahrscheinlich 3xStereo Chinch Kabel von der teufel Decoderstation zum Concept E Magnum
- Stereo Chinch Kabel zum analogen Anschluss des DVD-Players an meinen Stereoverstärker (wenn ich den Player zum CD Hören verwende)
- 1 "Monochinch" Kabel, also Kabel zum Anschluss vom digitalen Koaxialen Ausgang des DVD Players an die Decoderstation


Ich bestelle demnächst bei reichelt und wollt meine "Auswahl" mal absegnen lassen, bzw mir weitere Tipps holen
Für die Stereokabel dachte ich an folgende:
http://www.reichelt....RT=besch;OFFSET=1000
Vorteile:
gibts in Verschiedenen Farben, so könnte ich grün, blau und rot (analog wie bspw. bei 5.1 Soundkarten) für vorne, hinten, Sub/Center verwenden -> unschlagbar übersichtlich, mit 0,8m schön kurz
Für den Stereobetrieb würd ich dann das gleiche in länger und schwarz nehmen. Außerdem sind die geschirmt und gar nicht mal so teuer.

Fraglich ist nur, ob die außer an der Optik sonst noch was reißen?


Unsicher bin ich weiterhin noch, was das Kabel für dts angeht:
http://www.reichelt....RT=besch;OFFSET=1000
oder
http://www.reichelt....RT=besch;OFFSET=1000
Preisunterschied von Faktor 10. wo ist der "Gewinn"?

Die Strecke sind halt nichtmal 50cm weil die Decoderstation direkt neben dem Player steht. Evtl würd ich da ne Selbstbaulösung in Erwägung ziehen. Aber zu dem Preis den anderen Kabels rentiert sich das ja kaum.

Handwerklich bin ich nicht ganz ungeschickt. Mein PC ist über 20m SAT-Kabel Composite Video mäßig an den TV angeschlossen. Da hab ich die Cinch Stecker direkt drangelötet.
Mehr aus der Not heraus. Ich traue aber fertig gekauften Kabeln mehr als meinen "Selbstbauten".
Zumal das Kabel mit RG 59 ja auch noch billiger ist als es ein Selbstbau wohl je sein wird.


Ihr merkt ich bin etwas verwirrt. Ich fasse meine Fragen mal zusammen
- ist bei den angegebenen Chinch Kabeln (für 5.1 und Stereo angedacht) eine Verbesserung (außer der Übersicht und "Wertanmutung") zu erwarten?
- was ist wohl das beste, um vom digitalen coaxialen Ausgang des Players an die Decoderstation zu gehen? Kabel 1, Kabel 2, oder Selbstbau?
- Was müsste ich beim Selbstbau beachten?
- Empfiehlt sich auch bei den 5.1/Stereokabeln euer vorgeschlagener Selbstbau?

ferner entschuldige ich mich beim Threadstarter, sollte er seinen Thread mißbraucht sehen

Danke Jungs!

edit: Achso:
Ich konnte die Links auf die ebay Seiten nicht ansehen (bin noch auf Arbeit). Was ich so rauslese gäb es da wohl passende Kabel in unterschiedlichen Längen vorkonfektioniert. Wie sind diese denn im Vergleich zu sehen.
UND:
Für den 5.1 Anschluss gibts doch auch so komplette "Kabelbäume" also wo alle 6 Kabel dann zusammen sind.
Habt ihr da Empfehlungen (bei reichelt gibts die nur als 4x Audio + 2x Video, was ich etwas merkwürdig finde)

DANKE!


[Beitrag von Tsaphiel am 29. Mai 2007, 15:12 bearbeitet]
Lukas_D
Inventar
#51 erstellt: 29. Mai 2007, 16:01
Hallo Tsaphiel,
also erst einmal eine gute idee die Beibackkabel durch rihtige zu ersetzen. Also die Bunten Cinchkabel segne ich mal ab
Die werden vollkommen reichen da sie anscheinnend gut geschirmt sind und ausreichend stabil aussehen.
Bei der Auswahl der beiden unteren Kabel würde ich ganzklar zu dem 1. greifen auch wenn dies Teurer ist. Das Zweite sieht für mich wie ein Beipack Cinchkabel mit vergoldung aus.
Bei Ebay gibtes wie du schon erwehntest auch sehr gute Cinchkabel unteranderem von Sommerkabel, gucken lohnt sich obwohl ich denke, dass bei deinen Längen die Reichelt Kabel mehr als reichen müssten
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