Audigy 2 ZS OP AMP Tuning - Ergebnisse im vergl. mit anderen SK?

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MoeSic
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Apr 2010, 14:19
Hey,

ich habe noch eine alte Audigy 2ZS Platinum.

Da ich gerade am schauen nach einer neuen Soundkarte bin und schon ne MAudio Delta 1010LT hinter mir habe und die bei mir durchgefallen ist, bin ich nun am testen einer ECHO Gina 3G. Wer sich fragt, warum ich solche Karten mir aussuche, mit den jeweiligen Features, der guckt bitte hier :P:

http://www.hifi-foru...m_id=54&thread=13907

Nun habe ich rausgefunden, dass z.B. ein LM4562 bei einer Audigy usw. wunder bringen soll.

Ich habe mich auch schon hier im Hifi-Forum und bei google etwas belesen.

Wer weis oder kann mir preisen, dass so ein Tuning aus einer Audigy 2 ZS eine bessere Karte als z.B. ne ECHO Gina 3G macht, oder Vergleich? Oder würde die max. so gut sein wie ne M-Audio, dann lohnt's nicht...

Bleibt eigentlich nach dem Tunen des Op Amps das "Grundrauschen". Ich habe nämlich im I-Net nicht rausfinden können, ob das von den NJM 4558C bzw. 4556, oder vom Haupt Audigy 2ZS Chip kommt?

Das "Grundrasuchen" habe ich auch über S/PDIF gehört, wo aber A/D Wandler arbeiten...aber vl. liegt es ja auch an denen, weil die auf der Karte auch nicht die besten sind.

Danke euch und schönen letzten Arbeitstag MoeSic
bde2
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 02. Apr 2010, 20:34
Mit LM4562 höchstens 5% besser als eine M-Audio, mit LT1007/LT1037 je nach Umgebung 7,2%-9%.
Jeck-G
Inventar
#3 erstellt: 03. Apr 2010, 13:44
Beim Tausch eines Opamps bleibt die restliche Schaltung bestehen, aus einer murksigen Creative wird keine Studiokarte draus...
MoeSic
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 03. Apr 2010, 20:24
Das sind doch mal Antworten, mit denen ich was anfange kann, dake euch.

Ich habe mir schon geadacht, dass der OP AMP nicht die Probleme der Karte ausbügeln kann. Das der Hauptchip mit manchen WAV und gar DVD-Audio Stücken überfordert ist, bleibt. Danke für die Bestätigung.

Dann bleib ich bei meiner Echo und spare mir die Action.

MfG MoeSic
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 06. Apr 2010, 16:29

bde2 schrieb:
Mit LM4562 höchstens 5% besser als eine M-Audio, mit LT1007/LT1037 je nach Umgebung 7,2%-9%.

Welche Werte sind da um 5% besser?
pelowski
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 06. Apr 2010, 18:35

bde2 schrieb:
Mit LM4562 höchstens 5% besser als eine M-Audio, mit LT1007/LT1037 je nach Umgebung 7,2%-9%.


7,2%
Der war wirklich gut.

Grüße Manfred
bde2
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Apr 2010, 18:33
Der Klang!
Amperlite
Inventar
#8 erstellt: 07. Apr 2010, 20:57

Amperlite schrieb:

bde2 schrieb:
Mit LM4562 höchstens 5% besser als eine M-Audio, mit LT1007/LT1037 je nach Umgebung 7,2%-9%.

Welche Werte sind da um 5% besser?


bde2 schrieb:
Der Klang!

Aua, sowas tut weh ...
Classisi
Neuling
#9 erstellt: 31. Dez 2011, 16:04
Öhm kleine Frage. Die Audigy 2 ZS kostet nun gerade mal 10-20€ mit Umbau etwa 40-50€??? Was kostet dann eine M-Audio?

Ich verwende die Audigy mit KX-Treibern und nutze 3 Ausgänge samt LZK, EQ und Frequenzweiche.
Für selbiges Setup bräuchte man dann 3 M-Audio? Hat die M-Audio per Treiber einen vernünftigen EQ? LZK oder digitale Frequenzweichen?

Wenn nicht lohnt es sich doch die Audigy umzubauen.

Kann mir jemand sagen, welche Bauteile auf der Audigy 2 ZS die opamps, coupling caps und der Main Power Kondensator sind?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/9/98/Audigy-2-ZS.png

Vielleicht einfach farbig markieren?

MFG.
Classisi
Amperlite
Inventar
#10 erstellt: 31. Dez 2011, 19:18

Classisi schrieb:

Wenn nicht lohnt es sich doch die Audigy umzubauen.

Kann mir jemand sagen, welche Bauteile auf der Audigy 2 ZS die opamps, coupling caps und der Main Power Kondensator sind?

Vielleicht einfach farbig markieren?

Wenn man keine Fachkenntnisse hat ist es in diesem Fall wohl besser, einfach die Finger davon zu lassen.
Ich zitiere sinngemäß einen Foreneintrag:

Wer ein Gerät verbessern möchte, sollte mindestens die Ausrüstung, das Wissen und die Erfahrung von demjenigen haben, der das Gerät entworfen hat.
hf500
Moderator
#11 erstellt: 31. Dez 2011, 20:30
Moin,
ist doch ganz einfach. Auf den ICs steht drauf, wie sie heissen. Da goggelt man hinterher und findet zumindest fuer Standardbauteile auch Datenblaetter. Die OPV sind damit identifiziert. Die Koppelkondensatoren findet man, indem man sich die Grundschaltung der OPV ansieht und die Verbindungen der Kondensatoren um die OPV mit den OPV ausklingelt. "Main Power Kondensatoren" (??) findet man, indem man, ausgehend von der Anschlussbelegung einer PCI-Karte, die Stromversorgungspfade verfolgt.
Man besorgt sich also neue Bauteile, wappnet sich mit Kenntnissen/Ausruestung, um durchkontaktierte (Multilayer-)Platinen (*) und SMD-Bauteile fachgerecht be- und verarbeiten zu koennen und fertig.
;-)

Ganz ehrlich, die Chance, die Karte zu ruinieren, ist weit groesser als die irgendeiner Verbesserung.

(*)Multilayer haben einen erheblichen Waermebedarf beim Loeten. Mit der falschen Ausruestung und kaum Erfahrung kann man solche Platinen ziemlich schnell zerstoeren.

73
Peter
ZeeeM
Inventar
#12 erstellt: 31. Dez 2011, 20:43

MoeSic schrieb:
Das der Hauptchip mit manchen WAV und gar DVD-Audio Stücken überfordert ist, bleibt.


Ich fürchte, dazu müsste man mal wissen, was der "Hauptchip" so Alles tut, von der Schaltung der Karte ganz zu schweigen. Man geht ja auch nicht zu einem Arzt der den Körper als Sack voll Blut und Fleisch begreift.
Classisi
Neuling
#13 erstellt: 06. Jan 2012, 16:33
Thx. Genügend Grundwissen habe ich NOCH nicht. Aber ohne solche Experimente kommt man nunmal nicht voran und bleibt mit seinem Wissensstand stehen
Ich hatte schon an eine Asus Essence gedacht, aber ich habe im Auto eine Audigy 2 ZS laufen und würde für meine Heimanlage auch gerne eine haben. Der Umbau wäre da absolut interessant.
Der Beitrag von hf500 hilft da schon weiter. Wenn wir alles Fachleute wären, bräuchten wir dieses Forum auch nicht oder?
MFG.
Classisi
ZeeeM
Inventar
#14 erstellt: 06. Jan 2012, 17:07

Classisi schrieb:
Thx. Genügend Grundwissen habe ich NOCH nicht. Aber ohne solche Experimente kommt man nunmal nicht voran und bleibt mit seinem Wissensstand stehen


Man kann sich ja durchaus erst mal mit den Grundlagen befassen und hat dann irgendwann die Einsicht, das vieles keinen Sinn macht. Aber selber einfach wild mal Teile gegen andere Teile über die gut geredet wird tauschen, bringt viel mehr.
Nur Mut und den Lötkolben an geschmissen. Die Trottel bei Creativ-Labs sind halt Techniker und keine Hifi-Fans.
Amperlite
Inventar
#15 erstellt: 06. Jan 2012, 17:14

Classisi schrieb:
Genügend Grundwissen habe ich NOCH nicht. Aber ohne solche Experimente kommt man nunmal nicht voran und bleibt mit seinem Wissensstand stehen

Du zäumst das Pferd von hinten auf. Willst du dazulernen wäre es angeraten, dir das Grundwissen erst theoretisch und dann zunächst mit einfachen Schaltungen anzueignen, deren Funktion du vollständig überblicken kannst. In diesem Verlauf wäre es dann auch nötig, die entsprechenden Messgeräte und das Zubehör anzuschaffen.
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