Kreuzverschaltete Netzkabel

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Father12
Stammgast
#1 erstellt: 26. Mai 2005, 13:22
Howdy zusammen,

Ich bin gerade ein weing am experimentieren mit Netzkabeln und hätte 2 Fragen:

- Hat jemand Erfahrung mit 5-poligen, kreuzverschalteten Netzkabeln?
- Im Fachhandel werden eigentlich immer flexible Kabel verkauft mit vielen dünnen Litzen - wie schaut's klanglich mit den anderen aus, also die mit einem dicken Leiter (ihr merkt schon - ich bin kein Elekriker )?
- Beeinflusst Schirmung den Klang oder schirmt es halt nur unerwünschte Einstreuung ab?

Ich habe bisher vergleichen:

- Musicline Netzkabel (Naim)
- Baumarkt 5x2,5mm solide Leiter
- Baumarkt 5x1,5mm Litzen

Die beiden letzen habe ich mit HMS Steckern versehen. Das Musicline schneidet eigentlich sehr gut ab am DVD2900, dort war das 5x2,5mm zu grell. Am NAD /743 dagegen schien dieses mehr Gas zu geben - der klang wirkte insgesamt kräftiger (ok, meine BEschreibungen sind ätzend). Dennoch habe ich wegen der einfacheren Handhabung jetzt das 5x1,5mm am Amp und auch am Woofer angeschlossen. Bestellt habe ich noch ein geschirmtes Lapp 3x2,5mm - mal sehen...

Auch ja - bitte keinen Glaubenskrieg - das hatten wir doch schon zur Genüge an anderer Stelle.

Danke für euren Input.

Cheers, Father
Tom_Sawyer
Stammgast
#2 erstellt: 27. Mai 2005, 19:16
Hall Father,

Wie hast du die die 5 Pole in einem 3 poligen Stecker Reingekriegt?

Gruß

Tom
Christoph_Held
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Mai 2005, 19:21
Moin,


man sollte sich verinnerlichen, das Kabel mit Massivleitern die ausserhalb der Wand Netzstrom führen, verboten sind.

Ist vor allem dann interessant wenn mal die Bude abfackelt.
Stichwort Versicherung.



Gruss,
Christoph
Granuba
Inventar
#4 erstellt: 27. Mai 2005, 19:29

Christoph_Held schrieb:
Moin,


man sollte sich verinnerlichen, das Kabel mit Massivleitern die ausserhalb der Wand Netzstrom führen, verboten sind.

Ist vor allem dann interessant wenn mal die Bude abfackelt.
Stichwort Versicherung.



Gruss,
Christoph


Ein guter Hinweis!

Murray
lmvomp
Stammgast
#5 erstellt: 27. Mai 2005, 20:02
Wie dünn muß denn ein einzelner solider Leiter sein damit man verwenden darf?

Z.B. Die Netzkabel von Nordost bestehen alle aus soliden Leitern. Bei den größeren Modellen sind es halt mehrere Solide Leiter die einzeln Isoliert sind.

Grüße
lmvomp
DB
Inventar
#6 erstellt: 28. Mai 2005, 09:56

Wie dünn muß denn ein einzelner solider Leiter sein damit man verwenden darf?


War doch schon gesagt: gar nicht. Es ist unzulässig.
Man könnte natürlich was machen... Verstärker am Boden festdübeln und Netzkabel durch Stapa legen.

MfG

DB
Tom_Sawyer
Stammgast
#7 erstellt: 28. Mai 2005, 12:25
@DB

es ist doch selbstverständlich, dass der Verstärker festgedübelt ist. Sonst könnte er durch Resonanzen den Klang beeinflussen.

Tom
Father12
Stammgast
#8 erstellt: 29. Mai 2005, 06:40
Hups, gut dass ich die Kabel wieder entfernt habe. Ich habe jetzt 2 flexible, 5-polige und ein 3-poliges, geschirmtes Lapp, welches m.E. einen etwas runderen Klang am Denon erzeugt.

Zur Frage 5-polig in 3 Pole: das ist ja der Witz bei kreuzverschaltet. Du bosselst 2 Kabelenden zu einem zusammen und zwar über kreuz. Also meinetwegen oben/unten und links/rechts. Erde bleibt separat.

Aber wie gesagt: bei kommerziell angebotenen Kabeln habe ich so einen Aufbau noch nicht gesehen, daher frage ich mich, ob der Tipp ein geheimer war oder einfach ein unbekannter?

CHeers, Father

P.S. Heute probiere ich mal AHP - Feinsicherungen aus!
Tom_Sawyer
Stammgast
#9 erstellt: 29. Mai 2005, 06:57
Father schrieb:

Hups, gut dass ich die Kabel wieder entfernt habe. Ich habe jetzt 2 flexible, 5-polige und ein 3-poliges, geschirmtes Lapp, welches m.E. einen etwas runderen Klang am Denon erzeugt.


Es ist normal, dass ein Bastler nach durchgeführten Tuningmassnahmen ein Verbesserung des Klanges wahrnimmt. Die Ursache liegt eher in der Psyche als in einer reellen Klangveränderung.

Tom
Father12
Stammgast
#10 erstellt: 29. Mai 2005, 07:03
Wir wollten doch keinen Glaubenskrieg, oder...?

Es ist langweilig, dass sich immer die gleichen Leute in solche Threads einschalten, die eigentlich sachlich bleiben wollten.

Sicherlich wirst du eine passende Antwort parat haben und dann werde ich eben die Moderation bitten, den Thread zu schliessen.

Weil es einfach langweilig ist, immer das gleiche zu lesen...

Nimm's mir nicht krumm. Dann krieg ich halt keine Antwort auf meine Fragen.

Cheers, Father12
Tom_Sawyer
Stammgast
#11 erstellt: 29. Mai 2005, 07:17
Hallo Father12,

wer hat was kriegrisches gescrieben? Soweit ich sehe und lese keiner.

Das nicht jede indivduelle Klangwahrnehmung objektiv existiert, ist eine Binsenweisheit. Genauso gut ist es theoretisch möglich, dass Klangveränderungen nicht problemlos Messbar sind.



Gruß

Tom
MEISTER-LAMPE
Stammgast
#12 erstellt: 29. Mai 2005, 09:19
@father12,

1.mich würde mal interssieren, wie du die kabel am t743 befestigt hast.hat nad jetzt kaltgerätebuchsen am reciver? mein t770 hat noch 'ne schnöde flachleitung mit eurostecker fest installiert.

2.müsste man nicht zum kreutzverschalten ein 4-adriges kabel verwenden oder hast du ein 5-adriges mit schutzleiter in der mitte? meines wissens nach sind beim 5er die adern kreisförmig angeordnet und somit ist 'ne kreutzverschaltung nicht möglich.

entschuldige mein dummes nachfragen

gruß merry
raedel
Stammgast
#13 erstellt: 29. Mai 2005, 16:29
Moin

Nu möcht ich doch zu gerne wissen wie dieses "kreuzverschaltet" aussieht.
Kenne Kreuzschaltungen nur zum Lichtan(aus)machen für zB. ne Kellerlampe mit mehr als zwei Schaltern

Burkhard
Father12
Stammgast
#14 erstellt: 29. Mai 2005, 18:28
@ Meister-Lampe

1. Ich habe das Kabel ausgetauscht - im Amp sind einfach 2 Stecker abzuziehen.
2. In der Tat sind 4 Leiter wie beschrieben "kreuzverschaltet", der 5. war der Schutzleiter. Der war dann im Amp natürlich nicht angeschlossen.
3. Deine Fragen sind nicht dumm

@ raedel

Möglicherweise ist das Wort "kreuzverschaltet" nicht korrekt, ich bin kein Elektrischer

@ TomSawyer

Du zielst auf die altbekannte Diskussion "kann man Kabelklang hören oder nicht" ab - un darüber möchte ich nicht diskutieren. Wenn du es nicht hörst, ist das voll ok für mich. Und wenn ich es höre, dann können wir diese Diskussion beenden. Sonst mischen sich die altbekannten Kollegen ein und schwups, gibt's einen ellenlangen Glaubenskrieg. Und den find ich langweilig.

Ciao, Father12
raedel
Stammgast
#15 erstellt: 29. Mai 2005, 18:47
Hallo


Möglicherweise ist das Wort "kreuzverschaltet" nicht korrekt, ich bin kein Elektrischer


Ja und nun soll ich damit zu Bett gehen.
Wie ist denn da der Innenaufbau, würde mich schon interessieren.

Burkhard
Father12
Stammgast
#16 erstellt: 29. Mai 2005, 19:01
Ja, aber ich hab's doch beschrieben. Also ich versuch es noch mal:

Du hast 4 Leiter plus Erde. Du verknüpfst jeweils die gegenüberleigenden zu einem und hast somit wieder ein 3-poliges. Nur mit dem Unterschied, dass du pro Leitung 2x2,5mm hast.

Bei Lautsprecherkabeln macht man das doch manchmal ähnlich oder? Meines jedenfalls ist so verschaltet, nur das die Leiter nebeneinanderliegen. 1,2,1,2 und die Einser und Zweier werden zusammengebunden. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, soll das die Induktivität beeinflussen oder so ähnlich.

Jetzt klarer?

Cheers, Father12
raedel
Stammgast
#17 erstellt: 29. Mai 2005, 19:35
Aha, versteh schon.

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, soll das die Induktivität beeinflussen oder so ähnlich.

Und das leuchtet ein. Und da ich vom Elektrofach bin weiß ich daß das nur Einfluß auf daneben liegende Kabel hat, Brummeinstreuung. (zB. verdrillte Heizleitungen bei Röhren).
Da muß noch was sein......wer weiß.

Gruß
Burkhard
Albus
Inventar
#18 erstellt: 30. Mai 2005, 09:16
Tag,

was die Anordnung von mehreren Adern in der Form des so genannten Sternvierer (Star-quad, spiral(four)-quad) insbesondere hinsichtlich der Kapazität positiv bewirkt kann hier anhand der Daten der LS-Kabel Mogami 2972, 3103, 3104 abgelesen werden: ftp://ftp.mogami-wire.co.jp/pub/mit/catalog.pdf.

MfG
Albus
raedel
Stammgast
#19 erstellt: 30. Mai 2005, 10:36
Hallo

Das wären 130pF/m beim 2972. (LS Kabel bei 100 Hz)

@Albus: Wie soll sich das beim Netzkabel auswirken?
Das wird kein Schwingkreis
Bei Microkabeln wirkt sich das wohl aus, aber bei Netz......
Kann man nicht vergleichen, beim besten Willen.

Gruß
Burkhard
Albus
Inventar
#20 erstellt: 30. Mai 2005, 10:48
Tag erneut,

wie ausgesagt, gilt mein Hinweis nur dem Allgemeinen, d.h. dem Effekt auf die Kapazität.

MfG
Albus
Father12
Stammgast
#21 erstellt: 30. Mai 2005, 16:35
Und was heisst das nun für den Laien? Positive Auswirkung oder nicht?

Gruß. Father12
raedel
Stammgast
#22 erstellt: 30. Mai 2005, 17:03
Tja, keine Auswirkung....
Im Übrigen: Was kommt nach dem Stecker der in der Wand (Steckdose) steckt?
Ein völlig normales Kabel mit in der Regel 3x1,5 Querschnitt bis zur nächsten Sicherung.
Was da alles passieren könnte
Um ein Gerät relativ sicher vor Einflüssen aus dem Netz (Spannungsspitzen, TSE usw)zu schützen ist schon etwas mehr nötig als ein verdrilltes Netzkabel.
Egal, stand alles schon mal woanders............

Gruß
Burkhard
ati
Neuling
#23 erstellt: 31. Mai 2005, 06:21
Zum Thema hin-und kreuzgeschaltet.Sicher gibt es irgendwo eine technische Erklärung... Ich habe 7 mal 1,5 verwendet.Ob es hilft?? ach, ich weiß nicht.... Aber im Gegensatz zu diesen Beipackstrippen macht so ein dickes,silbernes Kabel etwas mehr her.Tut der " Seele " halt gut.Und ich denke jedem das seine und seinen Glauben lassen.
Edison
Stammgast
#24 erstellt: 01. Jun 2005, 20:51
Hi allerseits,
pflichte ATI bei.In der Wand(Altbau)Schrott und dann 2m Tuning vom feinsten? Dem Trafo im Gerät ist es denke ich so ziemlich gleich ob an dem letzten Meter Kabel ... angeschlossen ist.Es ist für die Optik und das Ego natürlich besser an eine teure Anlage auch "bessere" Kabel anzuklemmen.
lmvomp
Stammgast
#25 erstellt: 02. Jun 2005, 10:45
@DB

Ich halte es für unwarscheinlich das die Netzkabel der Firma Nordost illegal sind!!!!!!

Kannst ja mal nachschauen falls sie Dir unbekannt sind. www.nordost.com

grüße
lmvomp
Tom_Sawyer
Stammgast
#26 erstellt: 05. Jun 2005, 10:29
@lmvomp
Ich halte es für unwarscheinlich das die Netzkabel der Firma Nordost illegal sind!!!!!!

Kannst ja mal nachschauen falls sie Dir unbekannt sind. www.nordost.com


Erstens: illegal ist kein Kabel, höchstens unzulässig

Zweitens: Sichrheitsvorschriften in USA sind nicht identisch mit Deutschland, und das ausgutem Grund.
lmvomp
Stammgast
#27 erstellt: 06. Jun 2005, 06:18
Meinst Du also das Nordost unzulässige Kabel in Deutschland und damit auch warscheinlich in Europa verkauft????

Dann sag doch mal ab wann ein Kabel unzulässig ist. Wenn die einzelne Litze "solide" 0,02mm² hat, oder 0,2mm², oder 0,5mm²???

Grüße
lmvomp


[Beitrag von lmvomp am 06. Jun 2005, 06:27 bearbeitet]
Tom_Sawyer
Stammgast
#28 erstellt: 06. Jun 2005, 20:02
Ich bin nur auf deine Argumentation eingegangen. 130 V und 230 V sind zwei Paar Schuhe
lmvomp
Stammgast
#29 erstellt: 07. Jun 2005, 07:08
Ich argumentiere mit 230V.
DB
Inventar
#30 erstellt: 07. Jun 2005, 14:53
@lmvomp:


Meinst Du also das Nordost unzulässige Kabel in Deutschland und damit auch warscheinlich in Europa verkauft????


Tja. Ich schrieb es doch schon, daß Kabel mit Massivleitern zum Anschluß ortsveränderlicher Geräte hier in Deutschland unzulässig sind.
Das hat auch einen guten Grund: bei Litzenleitung ist es wesentlich weniger wahrscheinlich, daß der PE mal komplett abreißt. Was ist, wenn das bei so einer Südwest-Strippe passiert und ein Defekt im Gerät auftritt? Der Staatsanwalt bzw. die Versicherung interessieren sich nicht die Bohne für Netzkabelklang.

Was ist an Litzen überhaupt so schlimm? Wer dickes Kabel hinter seinen Verstärkern braucht (vielleicht, weil was anderes zu dünn ist... ), kann sich doch hier ein fettes Ozoflex kaufen.
Dem angeschlossenen Gerät (wenn es denn qualitative Mindeststandards erfüllt) ist es Bockwurst, ob die Zuleitung Litze oder massiv ist.

MfG

DB
lmvomp
Stammgast
#31 erstellt: 07. Jun 2005, 21:56
Hallo DB

In meiner Frage geht es ja nicht um das dickste Kabel. (bin nicht hier aus eine Kabelklang diskussion zu führen)

Ich suche hier nur ein paar Antworten. Es bringt mir aber wenig wenn die Antworten eingebracht werden ohne sich auch nur im geringsten mit dem Thema zu befassen.

z.B.
Wer dickes Kabel hinter seinen Verstärkern braucht (vielleicht, weil was anderes zu dünn ist... ), kann sich doch hier ein fettes Ozoflex kaufen.


Mir hat es den Anschein das Du die Firma Nordost gar nicht kennst und noch nicht einmal die Mühe gemacht hast den Link zu benutzen. Denn ich weiß ja nicht was bei Dir "Dick" ist, aber ein Nordost Shiva mit 3 x 0,8mm2 Leitern ist nun wirklich nicht übertrieben oder????

Nun ja, hier haben wir eine renomierte Internationale Firma die eigentlich Illegale Produkte verkauft! Das ist es was mir unwarscheinlich vorkommt. Wenn man über so ne kleine Firma wie Stein Musik oder TMR argumentiert, könnte ich ja noch verstehen das man bedenken hätte wenn deren Kreativität etwas entsprunngen ist (und nicht ganz konform ist). Nur hier steckt ein bischen mehr dahinter und deshalb auch auf dem Spiel. Die können es sich doch gar nicht erlauben......... Aber egal, ich wiederhole mich.

Danke, lassen wir es ruhen.
lmvomp
DB
Inventar
#32 erstellt: 08. Jun 2005, 16:51
Hallo,

ich habe mir den Link angesehen. Es ist aber unerheblich, ob der Leiter 0,8mm oder 3mm dick ist. Für die Betrachtung genügt völlig, daß es nur einer ist.

Für ortsveränderliche Geräte sind in D keine starren Leitungen (neudeutsch solid core) zulässig.

Ich habe ja auch schon geschrieben, wieso. Nicht mal ein E-Herd hat Massivleiter im Herdanschlußkabel, obwohl der vergleichsweise selten herumgeschoben wird.

Einzige Möglichkeit: Gerät auf dem Boden unverrückbar anbringen, Schutzrohr (Kunststoff oder Stapa) bis zum Gerät und Kabeleinführung ins Gehäuse.

Bekanntheitsgrad der Firma... ich hab noch nirgendwo Kabel von Nordost gesehen. Weder bei Veranstaltungen noch bei Hausinstallationen oder in Maschinen. So bekannt sind die also wohl doch nicht.

MfG

DB
lmvomp
Stammgast
#33 erstellt: 08. Jun 2005, 19:22
Hallo DB

Das liegt warscheinlich daran das die Kabel mehr im gehobeneren Sektor zu finden sind. (Waren z.B auch auf der High End Messe in München, neben Wilson Benesch und Exposure)
An den meisten Stereoanlagen wirst Du wohl keine LS Kabel für €10,000- (Valhalla) finden, weder noch das Netzkabel für €2500 (auch Valhalla) an einer Waschmaschine. (ob es wohl reiner Wäscht weiß ich nicht einzuschätzen??). Als Industrieware ist es glaube ich etwas zu teuer.
Es ist eben keine Massenware, aber in den jeweiligen Kreisen international schon bekannt. (mir ist es zwar bekannt und ich habe es auch schon gehört, habe aber trotzdem keins, liegt auch so'n kleines bischen am Preis!!!!)

Und eben deshalb wollte ich eben ein paar Dinge herausfinden ob man da Zuhause nicht auch mal etwas ähnliches Bauen sollte, kann, darf?.

Zum Beispiel könnte ich mir auch vorstellen 8 Litzen pro Ader zu nehmen. Ist es dann ein Litzenkabel (also legal)nur weil ich mehrere kleine Massivleiter zusammenbringe? Am ende besteht doch jedes Litzenkabel aus zig kleinen Massivleitern.


Grüße
lmvomp
(über Sinn oder Unsinn des Preises und Klangeffekten von Nordost Valhalla brauchen wir gar nicht anfangen)


[Beitrag von lmvomp am 08. Jun 2005, 19:25 bearbeitet]
eddie8711
Neuling
#34 erstellt: 21. Mrz 2006, 04:25
hallo

habe keine erfahrung kreutzverschaltung,habe aber meine
gesamte anlage mit lap 7 polig u. ein 5 poliges ge-
schirmtes vom baumarkt für marantz 67se u.naimleiste verk.
habe vor ca 2 jahre eine macintoshkombi billig gekauft
(waren kaputt)vorst. c26 entverst.2105 hab sie in re-
paratur gegeben.als ich die teile dann anschloss,riss es
mich gerade nicht vom hocker.
ein warmer schöner klang,mit wenig bass,zu wenig höhen,
u. ziemlich schlapp u. müde.ich dachte was hast erwartet?
die teile sind 35 jahre alt,anfang der 70 er.
habe dan die macs mit einen freund aufgebort u.direkt
mit den lapkabel verkabelt.die kombi machte dann,klang-
lich einen regelrechten satz nach vorne,auflösung nahm
deutlich zu ,die musik swingte richtig (timing)der raum
öffnete weiter,aber vor allen dingen der bass,der kam
jetzt mit richtiger wucht u. präziese so wie es halt
von einen ami high end amp erwartet wird.mein freund
hat in den letzten 2 jahren schon zum 3. mal den verstärker
gewechselt,mac receiver,mac6400 vollverst.u.jetz einen
mac 6500 neugerät,aber auch dieser konnte meiner verkabel-
ten alten mackombi nicht das wasser reichen.
soviel zu meinen klangerfahrungen mit stromnetzkabel.
Justfun
Inventar
#35 erstellt: 21. Mrz 2006, 22:33
Hi,

Zum Beispiel könnte ich mir auch vorstellen 8 Litzen pro Ader zu nehmen. Ist es dann ein Litzenkabel (also legal)nur weil ich mehrere kleine Massivleiter zusammenbringe? Am ende besteht doch jedes Litzenkabel aus zig kleinen Massivleitern.

Zumindest ist hier vom Sinn her die Funktion eines Litzenkabels teilweise erfüllt, aber eben nur teilweise, ob nach VDE zulässig, fraglich.

Der Unterschied zwischen Litzenkabel gegenüber eines starren Leiters liegt darin, wenn ein starrer Leiter bricht kann eine Funkenstrecke enstehen, ist dies der Fall wird an dieser Stelle die Isolation des Kabels schmelzen, es ist somit an dieser Stelle nicht mehr isoliert, durch die Funkenstrecke besteht zudem die Gefahr von Verbrennungen.

Wenn bei einer Litze einer der vielen Leiter bricht, wird dieser eine Leiter an der Bruchstelle nicht mehr vom Strom durchflossen, da die verbleibenden Leiter einen sehr viel geringeren Widerstand darstellen.
Hinter der Bruchstelle kann der Leiter wieder vom Strom durchfloßen werden da er ja nicht gegen die anderen Leiter isoliert ist, es entsteht dadurch keine Querschnittsverengung.
Besteht das Litzenkabel nun aus gegeneinander isolierten Leitern, wird es an der Bruchstelle zwar zu keinem Lichtbogen kommen, aber es hat eine Querschnittsverengung zur Folge, da die Leiter gegeneinander isoliert sind, kann in dem gebrochenen Einzelleiter vor und hinter der Bruchstelle kein Strom fließen.

Also wenn das Nordost aus einzelnen gegeneinander isolierten Leitern aufgebaut ist, haben die wohl eine Sonderzulassung bekommen (davon gehe ich aus) oder haben gar keine VDE Prüfung.

Nordost ist in USA übrigens eine ganze Ecke günstiger.

Gruß
Manfred


[Beitrag von Justfun am 21. Mrz 2006, 22:36 bearbeitet]
BigMischa
Stammgast
#36 erstellt: 28. Mrz 2006, 11:44
sorry für die frage, aber was genau soll denn bitte ein fünfpoliges netzkabel sein? so etwas habe ich noch nie gesehen. und woran sollte ich das anschließen?
meine stromverteilung im haus hat lediglich drei adern: phase, neutralleiter, erdleiter.

ausser mein herd, der läuft mit dreiphasigem drehstrom, aber daran werdet ihr wohl eure anlage nicht anschließen wollen...
kptools
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 28. Mrz 2006, 12:44
Hallo,

BigMischa schrieb:
sorry für die frage, aber was genau soll denn bitte ein fünfpoliges netzkabel sein? so etwas habe ich noch nie gesehen. und woran sollte ich das anschließen?

Null und Fase werden mit je zwei Leitern angeklemmt und kreuzverschaltet, um die Induktivität und den Widerstand (doppelter Querschnitt) zu senken. Ob es was bringt, ist eine ganz andere Frage (imho nicht). Bei sieben Adern kann es dann aber schon arg eng in den Schukosteckern werden.
Ich persönlich würde, wenn überhaupt, z.B. einen größeren Querschnitt des Schutzleiters (Erdung), falls an der Komponente vorhanden, bevorzugen.

Grüsse aus OWL

kp
lmvomp
Stammgast
#38 erstellt: 30. Mrz 2006, 13:35
Hallo Manfred

Danke für die Antwort. (jetzt macht es mehr sinn) Ja Nordost ist im Amiland billiger, aber Valhalla ist auch da immer noch unerschwinglich.

Grüße
lmvomp
raze4711
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 06. Apr 2006, 04:27
Übrigens.... VDE0100...... erst ab einem Querschnitt von 25qmm ist die halbierung des Schutzleiterquerschnittes zulässig (Schutzleiter ist übrigens keine Erde ). Wer an Elektrogeräten bastelt , ohne entsprechende Ausbildung, handelt uverantwortlich und macht sich strafbar. Wenn felxible Leiter unter einer Schraubverbindung angeschlossen werden, sind diese mit Aderendhülsen zu versehen. Das Crimpen dieser Hülse muß mit einer Crimpzange erfolegn, die das Abziehen der Hülsen nach dem Chrimpen verhindert ( Solche Zangen kosten ab 100 Euro aufwärts). Welcher Laie macht das schon? Im Schadensfall, zahlt keine Versicherung , und der Saatsanwalt steht sofort auf der Matte.
kptools
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 16. Apr 2006, 13:20
Hallo,

Aderendhülsenzangen für über 100,- € halte ich aber für ein Gerücht:

http://www.yatego.co...rendh%C3%BClsenzange

Außerdem schrieb ich von einer Verdoppelung und nicht Halbierung des Schutzleiterquerschnitts.

raze4711 schrieb:
Schutzleiter ist übrigens keine Erde

Was ist er denn dann?

Grüsse aus OWL

kp
raze4711
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 23. Apr 2006, 14:42
Der Schutzleiter wird im TN-S Netz zum abführen von Körperströmen verwendet. ER führt von deiner Steckdose zu deiner Elektroverteilung und zu deiner Zähleranlage. Dort, oder im HÜK wird aus dem TN-C Netz ein TN-S Netz. Im HÜK oder auch im Zählerschrank wird je nach Vorschrift des EVU deine Anlage geerdet. Alle metallischen Teile deines Hauses, Wasser-, Heizungsrohre, Gasleitungen usw. werden dort auf die
Potentialausgleichschiene gelegt. Diese ist mit dem Fundamenterder verbunden ( Erde ). Es wird also eine Verbindung vom Potentialausgleich (Erde) zu deinem PEN gemacht. Übrigens.... bei der Kerbzange handelt es sich um ein Einsteigermodell. Schau mal bei Knipex in der Serie 9753x nach.
Oder noch besser bei der Firma Weidmüller.

Bevor man sich Gedanken um die letzten 2m Leitung macht, sollte man doch lieber die paar (oder auch mehrere) Meter vorher betrachten. Elektroinstallation aus der Steinzeit.....meistens.Leider.
kptools
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 24. Apr 2006, 06:39
Hallo,

Wie passt das zusammen?

raze4711 schrieb:
Schutzleiter ist übrigens keine Erde


raze4711 schrieb:
Diese ist mit dem Fundamenterder verbunden (Erde). Es wird also eine Verbindung vom Potentialausgleich (Erde) zu deinem PEN gemacht.

Nun gut, der PEN ist keine Erde, er hat "nur" eine Verbindung zu derselben. Wobei man zugeben muss, daß der heute durch den Einsatz von 30 mA FI-Schutzschaltern in TN-S Netzen benötigte "Erdwiderstand" den Namen Erde eigentlich nicht mehr verdient (> 1000 Ohm) und es überwiegend nur noch um den Potentialausgleich und nicht mehr die Ableitung geht. Der Null im TN-C Netz liegt dagegen immer deutlich unter 1 Ohm.

raze4711 schrieb:
Übrigens.... bei der Kerbzange handelt es sich um ein Einsteigermodell. Schau mal bei Knipex in der Serie 9753x nach.
Oder noch besser bei der Firma Weidmüller.

Schon richtig, aber für den normalen Hausgebrauch völlig ausreichend.

raze4711 schrieb:
Bevor man sich Gedanken um die letzten 2m Leitung macht, sollte man doch lieber die paar (oder auch mehrere) Meter vorher betrachten. Elektroinstallation aus der Steinzeit.....meistens. Leider.

Da hast Du natürlich meine vollste Zustimmung!

Ich verwende übrigens schon seit vielen Jahren diese Zange:

http://www.knipex.de/index.php?id=783&L=0&grpID=27&ukat=crimp14


Grüsse aus OWL

kp


[Beitrag von kptools am 24. Apr 2006, 06:53 bearbeitet]
raze4711
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 24. Apr 2006, 14:41
übrigens wir auch, und auch mehrere von weidmülle.
raze4711
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 24. Apr 2006, 14:43
na, wenn beides doch gleich wäre.... wieso dorf dann der potentialausgleich deiner badewanne an die erde aber nicht an den schutzleiter ?
raze4711
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 24. Apr 2006, 14:48
übrigens, der Neutralleiter liegt bei weitem nicht immer unter ein Ohm ! Braucht er auch nicht. Dein Schleifenwiederstand warf wesentlich höher sein. ( Siehe VDE0100 ) Mess mal an deiner Steckdose im Wohnzimmer nach.
kptools
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 25. Apr 2006, 04:51
Hallo,

raze4711 schrieb:
übrigens, der Neutralleiter liegt bei weitem nicht immer unter ein Ohm ! Braucht er auch nicht. Dein Schleifenwiederstand warf wesentlich höher sein. ( Siehe VDE0100 ) Mess mal an deiner Steckdose im Wohnzimmer nach.

Ich beschäftige mich mehr mit der Netzseite (Planung und Prüfung von der Niederspannungs- bis Hochspannungsnetzen) und nicht mit der Hausinstallation. Darauf bezog sich mein TN-C Netz und dort sind wir bestrebt den Null an jedem Übergabepunkt unter 1 Ohm zu halten, was uns in neuen Kabelnetzen auch problemlos gelingt.

Der Schleifenwiderstand an (fast) allen meinen Steckdosen liegt übrigens bei deutlich unter 0,3 Ohm, ebenso meine Erde am Potentialausgleich. Dazu habe ich aber in anderen Beiträgen schon einiges geschrieben.

raze4711 schrieb:
na, wenn beides doch gleich wäre.... wieso dorf dann der potentialausgleich deiner badewanne an die erde aber nicht an den schutzleiter?

Ich habe nicht geschrieben, beides wäre gleich, nur der Verknüpfungspunkt ist der gleiche. Aber ich glaube, wir sollten hier keine Fachdiskussion führen, daß ginge vielleicht etwas zu weit. Wir sind anscheinend beide vom selben Fach und wissen, worüber wir schreiben.

Grüsse aus OWL

kp
raze4711
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 25. Apr 2006, 05:01
da hast du recht, bin seit 15 jahren in dem bereich selbständig. aber bedonke trotzdem das für 99 % aller leser hier die hausinstallation zählt, nicht die netzseite. nach dem widerstand von 0,3 ohm zu schließen, ist deine installatin recht neu. sei froh. was ich bis heute erlebt habe, ist weit vom idealfall entfern. bei mir habe ich meine installation im wohnzimmmer, gleich bei der renovierung, auf meine anlage abgestimmt. jede endstufe hat einen eigenen stromkreis (5 stück)
die vorsufe eine eigene und die anderen komponenten zusammen.
Warumauchnicht
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 18. Nov 2020, 10:07
Hallo,
ich möchte nochmal nachfragen, was denn genau bei den Massivleitern verboten ist? Bei einem Audioquest NRG 10 werden mehrere, einzeln isolierte Massivleiter benutzt, siehe Bild im Link. Ist das erlaubt in Deutschland oder nicht? Ist also die Anzahl der Massivleiter wichtig?

Danke
Dirk

Link zum NRG10 Bild:

https://www.maplatin...-10-power-cable.html
Markus_8008
Neuling
#49 erstellt: 19. Nov 2020, 16:37
Wenn ein Leiter bricht leitet er keinen Strom.
Habe ich 5 nicht gegeneinander isolierte Leiter bei denen einer bricht, habe ich direkt vor und nach dieser Bruschstelle den vollen Querschnitt. Nur direkt an der Bruchstelle eben nicht, die Leiter berühren sich ja die ganze Zeit.
Habe ich 5 isolierte Leiter bei denen einer bricht, hat das ganze Kabel jetzt einen 20% Abfall im Querschnitt. Das Kabel ist also plötzlich "dünner" und entspricht dann möglicherweise nicht mehr der urspünglichen Dimensionierung.

Markus
8erberg
Inventar
#50 erstellt: 20. Nov 2020, 14:56
Hallöchen,

der arme Strom kommt ganz durcheinander und dann muss es ja verwaschen klingen, die Musik hängt an den Membranen wie ein Segel bei Flaute und der Raum ist gerade mal ne Abstellkammer...

Peter
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