Pioneer A-80 vs Sony TA-E1000ESD/Sony TA-N55ES

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stefan7899
Neuling
#1 erstellt: 13. Feb 2018, 15:50
Hallo, ich benötige eine Entscheidungshilfe.

Zur Auswahl stehen:

ein Pioneer A-80
und
ein Sony TA-E1000ESD mit einem Sony TA-N55ES (hätte sogar noch einen zweiten)

Boxen sind zwei Stück MB Quart 1090 MCS:
Nennimpedanz 4 Ohm
Nennbelastbarkeit 160 W
Musikbelastbarkeit 200 W
Übertragungsbereich 40-32000 Hz

Raumgröße beträgt ca 15 qm².

Wofür würdet ihr euch entscheiden?

LG Stefan
Jeremy
Inventar
#2 erstellt: 15. Feb 2018, 00:39
Schwer zu entscheiden - kannst du, sowohl den Pioneer Vollverstärker A-80, als auch die Sony TA-E1000ESD / TA-N55ES Vor-End-Kombi, jeweils beim Anbieter, Testen und Probe hören (ich nehme an, es sind unterschiedliche Anbieter?).
Wie ist denn der jeweilige Gesamt- (also techn. u. opt.) Zustand der Geräte?

Du kannst's im Grunde nur entscheiden, indem du beide Verstärker (Vollverst. gegen Vor-End-Kombi) Probe hörst - am besten natürlich an den MB-Quart-LS.

Vlt. würde der - mutmaßlich - wärmer(?) klingende Pioneer A-80, zu den MB-Quart-LS besser passen???
Reine Vermutung von mir - schau, daß du es austesten kannst; 'ne andere Möglichkeit gibt es nicht(!)

BG
Bernhard

PS: Wie das ausgeht, würde mich übrigens durchaus interessieren.
Passat
Moderator
#3 erstellt: 15. Feb 2018, 11:21
Ich persönlich würde die Sony-Kombi nehmen.

Fernbedienbar (ist der Pioneer nicht), zudem viel mehr Eingänge, viel mehr Möglichkeiten, in den Klang einzugreifen (die Sony hat einen parametrischen EQ), eingebauter DAC, etc.

Und falls die Leistung der TA-N55ES einmal nicht reichen sollte, nimmt man eine zweite TA-N55ES hinzu und schaltet beide auf Mono (haben dann 450 Watt an 4 Ohm RMS).

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 15. Feb 2018, 11:23 bearbeitet]
raphael.t
Inventar
#4 erstellt: 15. Feb 2018, 17:37
Hallo!

Den Pioneer A80 habe ich nicht als warm klingend in Erinnerung, sondern als kräftig und zupackend. Sein Phono MC Teil ist mit Übertragern realisiert, wenn ich mich recht erinnere.

Liebe Grüße
Raphael


[Beitrag von raphael.t am 15. Feb 2018, 17:38 bearbeitet]
Jeremy
Inventar
#5 erstellt: 15. Feb 2018, 18:08
Mal sehn', ob der Themensteller sich zeitnah wieder meldet(?) (sollte er tun!)

Hatte ja im übrigen auch ein Fragezeichen dahinter gemacht.

Wirklich zur einen oder anderen Option zuraten, kann eigentlich keiner - er muß es wie gesagt selbst ausprobieren.

BG
Bernhard
stefan7899
Neuling
#6 erstellt: 17. Feb 2018, 18:30
Hallo,
ich danke euch für eure Inputs. Sorry für die schleppende Antwort meinerseits.

Die beiden Verstärker/Kombi stehen bei einem Bekannten.
Sind in optisch tadellosem Zustand. Technisch sind sie ebenfalls in Ordnung.
Lediglich, den Jahren entsprechend, hat sich Staub abgesetzt.
Die Boxen sind meine. D.h. mir wird nichts anderes übrig bleiben und ich muss mit den schweren Dingern zu den Verstärkern wandern und sie Probe hören.

Wollte mal bei euch Spezialisten vorfühlen. Hätte ja sein können, dass ein Gerät komplett Schrott ist.

Noch eine Frage zu den 55ern und der Mono-Stellung.
Sind 450 Watt dann nicht zu viel für eine Box?

Liebe Grüße Stefan
klaus52
Inventar
#7 erstellt: 17. Feb 2018, 18:59
Es gibt kein "zuviel" an Verstärkerleistung. Man muss nur etwas "Gefühl und Gehör" haben, ab welchem Pegel es einem Lautsprecher "zu viel wird".
Das trifft übrigens oder besonders auch auf "zu schwache" Verstärker zu, denn deren Clipping kann für Lautsprecher viel kritischer werden.

Statt des Bridge-Betrieb (der hat nämlich nicht nur Vorteile, siehe Lastimpedanz) kannst du (sofern es die Anschlüsse deiner Lautsprecher zulassen)
auch über eine "Aufteilung" der je 2 Kanäle pro Amp. an Tiefton und Mittel/Hochton, dass sogenannte Biamping nachdenken.
stefan7899
Neuling
#8 erstellt: 19. Feb 2018, 10:53
Hallo!

Habe am We Probe gehört und es ist tatsächlich so, dass mir der Sound der Sony-Kombi einen Tick
feiner erscheint, wenn (und jetzt kommts) da nicht ein Wackelkontakt bei den Phono, CD Eingängen des TA-E1000ESD wären.


Der Pioneer ist rein optisch ein ziemlich geiles, und akustisch, meiner Meinung nach, brachiales Gerät.

Bitte Meinungen! Lässt sich der Wackelfehler beheben? Wie kann das überhaupt passieren?

Beste Grüße Stefan
klaus52
Inventar
#9 erstellt: 19. Feb 2018, 15:45
Naja, die sind beide nicht neu. Beide können in dem Alter "Probleme" bekommen derer man sich dann annehmen muss.
Das muss einem, wenn man sich für solche Geräte interessiert klar sein.

Um es mal überspitzt, aber nicht böse gemeint zu sagen;
der Sony hat nun Pech und es ist eine reine Glücksache das der Pioneer (da er deutlich mehr mechanische Schalter und einen ziemlichen Kabelverhau hat) "jetzt gerade" nicht zickt.
Jeremy
Inventar
#10 erstellt: 19. Feb 2018, 17:15
Man sollte sich damit 'anfreunden', daß solche Klassiker (überleg mal Stefan, wieviele Jahre die Geräte nun auf dem Buckel haben!!!), eine (General-)Überholung bei einem Profi (z. B. einer solchen Werkstatt: http://www.audio-rep...icle&id=50&Itemid=55 ) benötigen.

Dafür muß man dann halt etwas Geld in die Hand nehmen - es lohnt sich aber auch.
Die Geräte laufen dann praktisch wie neu und klingen dann auch hervorragend, d. h. sie können - erst dann - wirklich zeigen, was klanglich in ihnen steckt.

Und!: Man hat etwas Besonderes, das eben nicht jeder hat.

Viele Neulinge (ist - leider - mehrfach meine Erfahrung hier) scheuen das, wollen dafür nicht's investieren - und unterstellen, daß man solche Geräte günstig (als Schnäppchen) kriegt und daß sie dann (gefälligst) einwandfrei zu laufen/zu funktioniern haben (was aufgrund des Alters, siehe oben, einfach nicht möglich ist!)

Ich hoffe Stefan, du gehörst da nicht zu, hast Einsicht in das Notwendige und läßt die Sony Vor-End-Kombi - es sind ja durchaus wirklich wertige Geräte! - von einem Fachmann überholen,
Dann hast du aber auch Spaß damit!

Und: Bisschen selbst versuchen, da mit Kontaktspray dran 'rumzusprayen', bringt nix(!) - man macht ggf. sogar noch mehr daran kaputt.

Oder du holst dir halt irgendeinen kleinen aktuellen NAD-Verstärker, wie ihn 'Herr Jedermann' zuhause stehn' hat.

Mein Rat ist klar: Entscheide dich für die Klassiker und lasse sie kompetent überholen; dann hast du was Feines, was nicht jeder zuhause hat!
Und gut klingen wird's außerdem.

Beste Grüße
Bernhard
stefan7899
Neuling
#11 erstellt: 19. Feb 2018, 17:34
Danke Bernhard für deine Antwort.
Dass diese Geräte etwas Besonderes sind ist mir bewusst.
Eine Generalüberholung vom Profi wird mir wohl nicht erspart bleiben. Danke für den Link.
Selbst hätte ich nicht Hand angelegt.
Halte euch auf dem Laufenden.
Beste Grüße
Stefan
raphael.t
Inventar
#12 erstellt: 19. Feb 2018, 19:57
Hallo Stefan!

Eine einfache Methode, die manchmal zum Ziele führt, zumindest eine Zeit lang, ist, dass man die betreffenden Schalter oder Knöpfe im ausgeschalteten Zustand bis zu 30 Mal betätigt.

Grüße Raphael
Jeremy
Inventar
#13 erstellt: 19. Feb 2018, 20:17

raphael.t (Beitrag #12) schrieb:
Hallo Stefan!

Eine einfache Methode, die manchmal zum Ziele führt, zumindest eine Zeit lang, ist, dass man die betreffenden Schalter oder Knöpfe im ausgeschalteten Zustand bis zu 30 Mal betätigt.

Grüße Raphael


Naja......
Wie hat unsere Englisch-Lehrerin damals immer gesagt: "Man kann sich auch'n Loch in's Knie bohren und heiße Milch durchgießen." ;-))

Wenn, dann doch richtig: Überholen lassen - und nicht auch noch die Schalter kaputt-'juckeln'.
djsepulnation
Stammgast
#14 erstellt: 19. Feb 2018, 20:33

stefan7899 (Beitrag #8) schrieb:
Hallo!

Habe am We Probe gehört und es ist tatsächlich so, dass mir der Sound der Sony-Kombi einen Tick
feiner erscheint, wenn (und jetzt kommts) da nicht ein Wackelkontakt bei den Phono, CD Eingängen des TA-E1000ESD wären.




Das sind die üblichen wehwechen des 1000ers....kalte lötstellen sind das...
Hast wem im bekanntenkreis der mitn lötkolben umgehn kann?
Hatte das gleiche Problem damals mit meinem.
Der 1000er hat noch mehr Baustellen die nach 25 Jahren behandelt werden sollten.
Aber sind die erstmal behoben hat man ein klasses Gerät
Würdest die Fernbedienung auch dazubekommen?
hobbiefreizeithoerer
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 19. Feb 2018, 20:37
Hallo Stefan,

habe bei mir genau die Kombi von Sony im Einsatz. Auch mein TA-E1000ESD hat(te) mit dem CD-Anschluss (nur die Cinch) seine Probleme (gehabt).
Übergangsweise hatte ich damals den CD-Player über Coaxial angeschlossen, das klappte einwandfrei. Vorausgesetzt, der CD-Player hat den Anschluss
Eine ebenfalls mögliche "Übergangslösung" für den Phone-Anschluss wäre ein Phone-Pre zu verwenden und den über einen "Video"-Eingang anzuschließen? Bei mir ist z.B. ein 2. Dreher über diesem Wege angeschlossen.
Aber wie schon erwähnt wurde, ggf. von Profis die Anschlüsse lieber "korrigieren" lassen. Die Kombi wird es Dir danken

Gruß,
Markus
stefan7899
Neuling
#16 erstellt: 22. Feb 2018, 11:58
Erneut danke für die Antworten und Tipps!

Ja, die Fernbedienung bekomme ich dazu. Warum?
Welche Baustellen sind bei dem 1000er noch bekannt?

Gibt es eigentlich noch Meinungen zum Pioneer A-80?

BG
ratfink73
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 22. Feb 2018, 15:45
Ich habe einen A-80, aber schon länger nicht mehr in Betrieb. Soweit ich mich erinnern kann, sehr kräftiger Verstärker der auch ein wenig schwierigere LS treiben kann. Gute Phonostufe, inkl. MC Stufe.
djsepulnation
Stammgast
#18 erstellt: 22. Feb 2018, 16:13
Weil die fernbedienung heutzutage schon ein Vermögen wert ist.
Informationen zu dem 1000er und den Problemchen findest du hier im Forum in diversen Threads genug.
Einfach die Forumssuche benutzen
stefan7899
Neuling
#19 erstellt: 22. Feb 2018, 18:17
Danke euch, werde mich durchs Forum lesen.
Auch bezüglich des A-80ers.
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