Marantz 2238B Stereolampe?

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dicko1
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 02. Okt 2006, 15:32
Hallo,

kann mir jemand sagen was für eine Lampe bei der Stereoanzeige verwendet wird? Im Service-Manual stehen leider keine werte…

Gruß, Dirk
DaPickniker
Inventar
#2 erstellt: 02. Okt 2006, 16:19
Hallo

Greif doch einfach zu einem Multimeter und messe die Spannug nach
dicko1
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 02. Okt 2006, 16:27

DaPickniker schrieb:
Hallo

Greif doch einfach zu einem Multimeter und messe die Spannug nach ;)


Das ist mir zu einfach. Ich werde diverse Lampen ausprobieren und diejenige die nicht kaputt geht und ein ordentliches Licht bringt darf drinnen bleiben.

Gruß, Dirk

P.S. Kannst du mir vielleicht sagen ob ich an der Tankstelle gegenüber ein Multimeter bekomme?
mhenze
Inventar
#4 erstellt: 02. Okt 2006, 16:29
Ich kann nicht ganz glauben dass Du keins hast aber da reicht wirklich ein x-beliebiges Billigteil, hat mir zumindest bisher immer gereicht um festzustellen dass anscheinend alle Geräte die ich habe 8V für die Skalenbeleuchtung benutzen

mh
DaPickniker
Inventar
#5 erstellt: 02. Okt 2006, 16:48
Ja in der Regel reicht für solch einen Zweck irgendein Billigmulti aus dem Baumarkt. Es ist aber zu beachten, dass die Dinger nur bei einer Frequenz von 50 Hz ( bei AC Messung ) keine Messfehler produzieren und dass ausserdem nur der Effektivwert der Spannung ( bei AC ) angezeigt wird. Um den Scheitelwert der Spannung ( bei AC ) zu erhalten muss man den Effektivwert mit 1,41 multiplizieren

Ich persönlich messe daher lieber mit dem Oszi, dann kann ich mir auch die Frequenz ausrechnen und ich habe Scheitelwert und Effektivwert ( Scheitel geteilt durch Wurzel aus zwei )der Spannung auf einen Streich

Die Skalenbeleuchtung wird ja bei vielen Recievern und Verstärkern mit Wechselstrom ( Ac) betrieben . Das Problem besteht daraus, dass die Lämpchen bei einer Wechselspannung bei zB 50 Hz auch immer den Scheitelspannungswert verbraten müssen, der ja um den Faktor 1,41 höher liegt, als der vom Multimeter gemessene Wert, das ja nur den Effektivwert der Wechselspannung aushält
mhenze
Inventar
#6 erstellt: 02. Okt 2006, 16:55
Also faktisch misst das Billigmultimeter was ich hier habe 7V Wechselspannung. Man muß aber keinen Raketentechniker studiert haben um herauszufinden dass man dann 8V Lämpchen braucht

Oder sollte ich dann die 7V mit 1,41 multiplizieren und dann (nicht erhältliche) 10V-Lämpchen einzubauen?

mh
DaPickniker
Inventar
#7 erstellt: 02. Okt 2006, 17:09

Oder sollte ich dann die 7V mit 1,41 multiplizieren und dann (nicht erhältliche) 10V-Lämpchen einzubauen?


Ja dass währe rein theoretisch richtig ;)Die Spannung an der Spannungsquelle ( Trafo )geht aber bei Anschliessen einer Last ( Lämpchen )etwas runter also sie bricht ein wenig zusammen durch die Belastung des Verbrauchers. Alternativ kannste auch einen kleinen Brückengleichrichter ( oder 4 1N4007 Dioden in Brücke ) dazwischenschalten sodas die Wechselspannung gleichgerichtet wird. Dann müsste es auch mit einer 8 Volt Birne klappen. Zur Glättung der Gleichspannung kannst du zb einen 16 V 1000µF Elko parallel an die Ausgänge des Gleichrichters schalten. Somit kriegen dann die Birnchen eine saubere Gleichspannung ab und müssen keine Scheitelwerte mehr verbraten. Miss zur Sicherheit am besten noch den Strom, der durch das Lämpchen fliesst. Dieser muss im Milliamperebereich liegen ( Messspitzen des Multimeters in Reihe zum Lämpchen schalten und Multimeter auf mA einstellen, keinesfalls parallel da beim Messen sonst ein Kurzschluss entsteht )
mhenze
Inventar
#8 erstellt: 02. Okt 2006, 17:22
Also mache ich das was die Hersteller wider besseren (elektrotechnischen)Wissens auch gemacht haben und nehme einfach 8V-Birnchen (*)

Bin zwar kein Elektrotechniker aber dämpfen sämtliche angeschlossenen Verbraucher (Glühbirnen) nicht auch durch ihren Eigenwiderstand die Spannungsspitzen?

mh

(*) Natürlich in Geräten wo vorher 8V-Lämpchen drin waren.
DaPickniker
Inventar
#9 erstellt: 02. Okt 2006, 17:30

Bin zwar kein Elektrotechniker aber dämpfen sämtliche angeschlossenen Verbraucher (Glühbirnen) nicht auch durch ihren Eigenwiderstand die Spannungsspitzen?


Ja ganz genau, dass tun sie auch. Je niedriger der Eigenwiderstand ist, desto mehr werden die Spannungsspitzen gedämpft weil dadurch die Spannungsquelle höher belastet wird, weil ein grösserer Strom fliesst.

Das habe ich mit dieser Aussage übrigens gemeint


Die Spannung an der Spannungsquelle ( Trafo )geht aber bei Anschliessen einer Last ( Lämpchen )etwas runter also sie bricht ein wenig zusammen durch die Belastung des Verbrauchers.
DaPickniker
Inventar
#10 erstellt: 02. Okt 2006, 17:32

Natürlich in Geräten wo vorher 8V-Lämpchen drin waren.


Ja wenn vorher ne 8V Lampe drin war, solltest du auch wieder eine mit 8 V einbauen. Du musst aber auch drauf achten, wieviel Strom ( in mA ) die neue Lampe verträgt
mhenze
Inventar
#11 erstellt: 02. Okt 2006, 17:36
Ich möchte jetzt den Threadersteller nicht völlig verwirren aber ich habe bisher entweder im Zweifelsfall Lämpchen mit geringerer mA-Leistung (z.B. 150 mA statt 250mA) verwendet wenn original 200 mA drin waren - weil imho eine schwächere Beleuchtung in der Regel völlig ausreicht und nicht so hitzeintensiv ist. Wäre das elektrotechnisch falsch?

Noch zu beachten wäre dass es einfach nicht mehr besonders viel Auswahl gibt - die damals gern verwendeten Stecklämpchen mit Metallsockel scheint es ja nicht mehr zu geben, Pilotlämpchen auch nur noch in einer Größe.

mh
DaPickniker
Inventar
#12 erstellt: 02. Okt 2006, 18:01

Ich möchte jetzt den Threadersteller nicht völlig verwirren aber ich habe bisher entweder im Zweifelsfall Lämpchen mit geringerer mA-Leistung (z.B. 150 mA statt 250mA) verwendet wenn original 200 mA drin waren - weil imho eine schwächere Beleuchtung in der Regel völlig ausreicht und nicht so hitzeintensiv ist. Wäre das elektrotechnisch falsch?


Ja ich würde lieber die 150mA nehmen, da anstatt bei 250mA ein um 100 mA geringerer Strom fliesst und die Spannungsquelle nur 150 mA Strom liefern muss und somit nicht soviel Leistung erbringen muss. Desweiteren ist natürlich die Hitzeentwicklung geringer, womit du natürlich recht hast

Noch zu beachten wäre dass es einfach nicht mehr besonders viel Auswahl gibt - die damals gern verwendeten Stecklämpchen mit Metallsockel scheint es ja nicht mehr zu geben, Pilotlämpchen auch nur noch in einer Größe.

Naja so schlimm siehts jetzt nun auch wieder nicht aus. Conrad und Reichelt haben da genug im Angebot, was man hernehmen kann. Fassung , Sockel etc kann man ja wechseln und den passenden für die ensprechende Lampe hernehmen. Wichtig ist halt, dass es elektrisch passt und das das Lämpchen sicher im Gerät am entsprechenden Ort mechanisch festsitzt
dicko1
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 02. Okt 2006, 18:30
Hm, scheint ja doch eine recht komplizierte Sache zu sein. Ich glaube ich lass die Lampe so wie sie ist.
Trotzdem vielen Dank für eure Mühe.

Gruß, Dirk
mhenze
Inventar
#14 erstellt: 02. Okt 2006, 18:37
Sorry für die komplizierte Exkursion. Aber miss doch einfach mal die vorhandene Wechselspannung an der Lampe nach - dann können wir Dir sicher sagen was da reinpasst und wie.

mh
DaPickniker
Inventar
#15 erstellt: 02. Okt 2006, 18:38
Hi dicko1

Tausch die Lampe doch aus. Ich bin nur etwas in die Elektrotechnik ausgeschweift, mach halt einfach ein neues Birndel rein, wird schon leuchten
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