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Der letzte seiner Art: Receiver Lustre CR-8080 SE

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Trafo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Mai 2006, 21:56
Hallo HiFi-Freunde,

ich möchte Euch den Neuzugang meiner Receiver-Sammlung vorstellen: FM-AM Stereo Receiver Lustre CR-8080 SE

OK, die Kiste ist zwar kein Highend, jedoch hat sie es ins HiFi-Jahrbuch Nr. 9 (1978) gebracht, siehe nachfolgender Link.

http://img77.imageshack.us/img77/5645/lustrecr8080se8uc.jpg

Und damit sind meine Informationsquellen schon erschöpft. Google: Fehlanzeige

Was ist das für ein seltsames Gerät? Damals, im Jahre 1978, kannte ich fast alles, was in den HiFi-Läden stand. Aber an "Lustre" kann ich mich beim besten Willen nicht erinnnern.

Dann sehen wir uns das Gerät mal genauer an.

Außen: Holzgehäuse, schwarz glänzend lackiert. Auf der Rückseite steht "Made in Japan". Das Design ist aber total europäisch. Die Skala und das Feldstärkeinstrument sind in ausgeschaltetem Zustand nicht zu erkennen (total schwarz, muß wohl so ein cooler Design-Trick aus den 70ern sein). Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner Equalizer (5 Schieberegler für 40 Hz, 200 Hz, 1.200 Hz, 6.000 Hz und 15.000 Hz). Umschalter zwischen Equalizer (heißt SEC = Sound Effect Controllers) und normaler Klangeinstellung mit Treble/Bass/Loudness. Ausschließlich DIN-Stecker für Lautsprecher, Phono, Tape und Aux auf der Rückseite. Serial No. X 002074. Netzanschluß: nur 220 V / 50 Hz. Schiebe- und Drehregler sowie Drucktasten funktionieren ohne Kratzen. Gehäuse und Front haben nur minimale Gebrauchsspuren.

Der Receiver wurde offensichtlich im Auftrag einer europäischen Firma in Japan produziert.

Innen: Das Gerät hat 5 Platinen: 1) Gleichrichter-Dioden und Siebelko, 2) FM-Tuner, 3) AM-Tuner, 4) NF-Verstärker, 5) Equalizer. Alle Bauelemente sind stehend eingelötet. Etliche Widerstände sind mit isolierten Anschlußdrähten als "Brücken" eingelötet (d.h. schlechte Entflechtung oder Platzproblem). Ein "wilder Kabelbaum" oder besser gesagt ein Kabelwirrwarr zieht sich durch das ganze Gerät (auf Bauteile- und Lötseite). Die Lötseite sieht stark nach Handarbeit aus. Die beiden sekundärseitigen Schmelzsicherungen sind eingelötet. Zum Einstellen gibt es nur drei 10kOhm-Potis (2 auf dem NF-Verstärker und 1 auf dem FM-Tuner). Auf den Platinen steht "COMETRO".

Google liefert hier: Constructora Metro, S.A., eine mexikanische Firma. Aber warum sollte die einer Receiver für den europäischen Markt in Japan bauen lassen?

Es sieht so aus, als ob ich hier einen ganz seltenen bzw. unbeliebten Receiver im Wohnzimmer habe. Gewissermaßen der letzte seiner Art.

Ich habe 2 Potis auf dem NF-Verstärker sowie 8 Glühlämpchen ersetzt und nun spielt er wie am ersten Tag, als wenn 28 Jahre nichts geschehen wäre.

Auch wenn es sich hier um einen Receiver aus der Kategorie "Erstlingswerk eines frisch gebackenen Nachrichtentechnik-Ingenieurs" handelt, gebührt ihm doch der Respekt für das lange "Durchhalten". Vor kurzem stand er noch als teil-defekt auf dem Trödelmarkt, kurz vor dem Wurf in die Tonne.

Trotz intensiver Suche habe ich weder Schaltpläne noch Service-Unterlagen gefunden.

Vielleicht weiß jemand hier im HiFi-Forum etwas über die Historie des Lustre CR-8080 SE.

Wer hat's entwickelt? Wann ging die Fa. in Konkurs? Warum ist das Gerät so lieblos zusammengelötet? Fragen über Fragen.....

Ich hoffe, daß sich diejenigen, die bis hierher gekommen sind, nicht gelangweilt haben.

Bis demnächst.

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#2 erstellt: 05. Mai 2006, 23:23
Ohne Frage ein schönes Teil. Kenne ich aber auch nicht.Offensichtlich wurde es aufgrund seiner DIN-Auslegung aber ausschließlich für den deutschen Markt produziert. Der wilde Kabelbaum heißt nichts. Das war damals frei verdrahtet und ist grad wieder in Mode.Das schwarze Glas nennt sich Blackbox-Design. Bekannteste Vertreter Pioneer( bsw. SX440) oder Toshiba mit dem Modell 15 u. 20. Mehr habe ich nicht..,
aileena
Gesperrt
#3 erstellt: 05. Mai 2006, 23:30
Übrigens ist lustre der amerikanische Ausdruck für Glanz/Schimmer
Schwergewicht
Inventar
#4 erstellt: 06. Mai 2006, 06:25
Hallo,
die "Kiste" taucht nicht nur im Jahrbuch 9 auf, sondern sage und schreibe ununterbrochen in den Jahrbüchern 8, 9, 10, 11 und 12 !!!! Das heiß, dieser Receiver war also mindestens in diesem Zeitraum käuflich zu erwerben. Irgendwie ist das total interessant.

Es gab vor längerer Zeit schon mal einen Thread darüber, leider konnte auch da keiner etwas genaues über diese "Firma" mitteilen. Ich vermute mal, daß es sich um einen oder zwei "Bastler" gehandelt hat, die diesen Receiver über fast 10 Jahre unverändert gebaut haben. Aber wie und wo wurde er dann vertrieben? Seltsam ist das alles schon.

Gruß
Trafo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Mai 2006, 21:37
Hallo aileena und Schwergewicht,

es freut mich, daß jemand hier im Forum auch an so einem "Underdog" Interesse hat.

Die Kiste läuft nun schon 10 Stunden im Dauerbetrieb, ohne jegliche Probleme. Die Endstufentransistoren erwärmen sich dabei nur leicht.

Das "Unbekannte" ist ja schließlich das Spannende. Vielleicht bringt uns die technische Ausführung auf die Spur der Verursacher oder des bzw. der beiden Bastler.

Das mit der 10-jährigen Bauzeit ist verblüffend (ich habe nur HiFi-Jahrbuch Nr. 9). Eigentlich wird so ein Gerät doch hergestellt, um damit Geld zu verdienen, oder? Da im Internet nichts zu finden ist und auch hier im Forum bisher nichts darüber stand (bis auf den einen, unauffindbaren Beitrag), gehe ich mal davon aus, daß der Receiver in den 10 Jahren nur in kleinsten Stückzahlen über den Ladentisch ging. Welcher Hersteller kann sich denn so etwas leisten?

Mal sehen, ob uns die "Handschrift" des Entwicklers weiter bringt?

Auffällig sind die beiden eingelöteten Sicherungen auf der Sekundärseite. Sollte der damalige Besitzer diese Sicherungen gar nicht tauschen? War sich der Entwickler evtl. sehr sicher, daß diese Bauteile nie gewechselt werden müssen? Wollte er damit die Werkstätten beschäftigen?

Alle 8 Glühlämpchen waren ebenfalls eingelötet. Um an die 5 Skalenbirnchen zu kommen, mußte ich zur Eisensäge (!!!) greifen, um ein paar lackierte Schrauben am Lampenhalter zu lösen. Als ich das Teil dann endlich herausgelöst und die Eisenfeilspäne abgesaugt hatte, erkannte ich den "Trick". Mit einem speziellen, langen Schraubenzieher durch den Kabelverhau von unten hätte ich mir die Arbeit erleichtern können. Aber ohne Beschreibung war das kaum zu erkennen.

Also: Skalenlämpchen-Wechsel war für den "normalen" Anwender nicht vorgesehen.

Einen elektronischen Überlastschutz hat der Receiver (siehe Bemerkung im HiFi-Jahrbuch), aber kein Lautsprecher-Relais.

Beim Einschalten gibt es einen starken Knacks in den Lautsprechern, auch wenn man den Lautsprecher-Schalter erst 10 Sekunden nach dem Einschalten betätigt. Als Abhilfe habe ich an die beiden nicht benötigten Lautsprecherbuchen II je einen 4-Ohm-Drahtwiderstand angeschlossen.

Der Receiver wird dann "hochgefahren" (wie ein PC).

1) LS I auschalten
2) LS II einschalten
3) Receiver einschalten (die Energie wird in den Widerständen von LS II vernichtet)
4) LS II ausschaltet
5) LS I einschalten

Gerade dieses "Nicht-Perfekt-Sein-aber-doch-trotzig-funktionieren" zeichnet den Lustre CR 8080 SE aus.

Ihr seht' schon, ich hab' ihn richtig ins Herz geschlossen .

Hallo Entwickler, bist Du hier im Forum? Bekenne Dich zu Deiner "Tat"! Enttarne Dich! Sag' uns, warum hast Du so etwas entwickelt? Wer hat das Teil vertrieben? Wieviel Schmerzensgeld haben die Händler Dir bezahlt? Bist Du ein Freak, der das Ding im Studentenzimmer zusammengelötet und dann auf der Uni-Fete "über den Tapeziertisch" verkauft hat?

Ich habe heute meine erste Digi-Cam gekauft und werde morgen mal bei besseren Lichtverhältnissen das Innenleben ablichten und die Bilder hier reinstellen.

Evtl. erkennt der ein oder andere die Spur, die wir weiter verfolgen können. Die Schaltungstechnik entlarvt evtl. den Täter.

@HiFi-Verkäufer der späten 70er und frühen 80er: Habt Ihr einen Lustre CR-8080 SE verkauft? Wenn ja, wo hattet Ihr ihn her? Wo ist die Bastelbude?

@Bastler: Wir kriegen Dich, verlaß Dich drauf

Gruß

Trafo
wegavision
Inventar
#6 erstellt: 07. Mai 2006, 05:36
Es scheint auch das einzige Gerät dieser Firma zu sein, in meiner Datenbank taucht es nur dreimal auf. Also trotz langer Verkaufszeit nicht unbedingt ein Renner gewesen.
Trafo
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Mai 2006, 11:55
Hallo HiFi-Freunde,

wie bereits angekündigt hier die Bilder.

Die Detektive, HiFi-Freaks, Elektronik-Experten und alle anderen Nostalgiker bitte mal an die Front.

Liefert das Innenleben des seltsamen Geräts Hinweise auf den Entwickler oder den Hersteller?

Wer hat sich hier ein "einmaliges" technisches Denkmal geschaffen und ist dann von der Bühne abgetreten?

































































Gruß

Trafo
hifi-collector
Stammgast
#8 erstellt: 07. Mai 2006, 14:22
Hallo Lustre Fans,

ich habe so ein Ding auch schon mal auf einem Flohmarkt gesehen, aber dort stehen lassen. Laut Aussage von Herrn Vogel bei der Audioklinik Düsseldorf war Lustre eine Marke des Hifi Importeurs und Händlers Brandenburger in Düsseldorf. Vor der Pleite ein recht großer Laden, der auf manche Eigenimporte den Kunstnamen Lustre klebte.

Gruß

Andreas
aileena
Gesperrt
#9 erstellt: 07. Mai 2006, 14:28
Brandenburger... Stimmt. Die haben teilweise damit geworben, auf diese Weise Markenware erschwinglicher zu machen...
Mos_Fet
Stammgast
#10 erstellt: 07. Mai 2006, 14:35
Ja stimmt,jetzt fällts mir wie Schuppen aus den Haaren,ich meine das war ende der 70er Jahre,da gabs damals glaube ich sogar einen Bericht in der Audio.

greetz Mos_Fet
Trafo
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Mai 2006, 18:32
Vielen Dank für die Infos!

So langsam schließt sich der Kreis.

Hat jemand zufällig die entsprechende Audio-Ausgabe und kann den Bericht einscannen?

Gruß

Trafo
Trafo
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 07. Mai 2006, 19:06

lulabu schrieb:
Es scheint auch das einzige Gerät dieser Firma zu sein, in meiner Datenbank taucht es nur dreimal auf. Also trotz langer Verkaufszeit nicht unbedingt ein Renner gewesen.



Hallo lulabu,

die Katalogseite ist wirklich klasse!

Datenbank, das klingt interessant. Kannst Du bei Gelegenheit dort mal nachsehen, ob die Firmen Metz, Graetz, Blaupunkt, ASC, ELAC und Eumig in der Zeit von 1977 bis 1980 Receiver im Angebot hatten. Wenn ja, wie lautete die Gerätebezeichnung?

Schon mal vielen Dank im voraus!

Gruß

Trafo
wegavision
Inventar
#13 erstellt: 07. Mai 2006, 19:16
Ich habe zwei Datenbanken, zum einen die eingescannten Kataloge, da kannst du selbst nachschauen, wobei ich wohl nur ein Katalog von Blaupunkt habe.
Zum anderen eine Ebay-Datenbank, in der ich seit über zwei Jahren die Auktionen in der HiFi/Raritäten-Rubrik archiviere. Hieraus kann ich Aussagen über bestimmte Geräte machen, aber nicht die von dir gewünschten.

PS: Ich habe auch alle HiFi-Jahrbücher (bis auf Nummer 4). Wenn ich mal Zeit habe, kan ich nachschauen, ist aber Arbeit.


[Beitrag von wegavision am 07. Mai 2006, 19:20 bearbeitet]
Trafo
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 07. Mai 2006, 20:35
Hallo lulabu,

Danke für die schnelle Rückmeldung!

Ich habe nur das HiFi-Jahrbuch Nr. 9 (1978). Dort ist von den o.g. Firmen nichts in der Rubrik "EV" drin. Ich glaube, die Bücher kamen nur alle 2 Jahre raus. D.h. es würde genügen, wenn Du in Nr. 10 (1980) nachsiehst. Muß aber nicht sofort sein, da ich vermutlich erst wieder am Wochenende online sein kann.

Vom Metz-Kunden-Service bekam ich per E-Mail die Information, daß Ende der 70er die damals beliebten Kompaktanlagen im Programm waren und erst ab Anfang der 80er die Einzelbausteine unter der Bezeichnung "Mecasound". Mehr Details gab es leider nicht.

Gruß

Trafo
Mos_Fet
Stammgast
#15 erstellt: 07. Mai 2006, 21:19

Trafo schrieb:
Vielen Dank für die Infos!

So langsam schließt sich der Kreis.

Hat jemand zufällig die entsprechende Audio-Ausgabe und kann den Bericht einscannen?

Gruß

Trafo


Ich gucke mal morgen,könnte sein das ich die wirklich noch habe,kann ich aber nicht versprechen

greetz
Michael-Otto
Stammgast
#16 erstellt: 08. Mai 2006, 04:53
Hallo,

vertrieben wurde Lustre von Audio Electronic, dem damaligen STAX Importeur, der anscheinend zu Brandenburger gehörte.
Gefertigt wurde Lustre wohl von einem der vielen Japanischen OEM Herstellern.
Ein Griff in mein Archiv, hier ein paar Infos.

Quelle: Lustre Prospekt

Highest Fidelity: Lustre Receiver CR 8080 SE

Hätten Sie gedacht, daß sich High Fidelity noch steigern läßt? Lustre hat es geschafft. Mit dem Receiver CR 8080. Dem Receiver, den Sie individuell an jede Raum-Akustik anpassen können. Denn er hat das einzigartige SEC-System. Damit können Sie per Equalizer (5-fach-Frequenzregler) das Klangbild der verschiedenen Musikinstrumente dem eigenen Geschmack entsprechend nachstellen.
Sie stimmen den Frequenzgang optimal auf die Raum- und Umwelt Verhältnisse ab.
Damit ist es den Forschungs-Ingenieuren von Lustre erstmals gelungen, eine noch nie dagewesene Kombination von höchster HiFi-Qualität und perfektem Bedienungs-Komfort zu erreichen. Und das zu einem in dieser Leistungs-Klasse außergewöhnlich günstigen Preis. Und mit einer vollen Garantieleistung von 2 Jahren.

Lustre CR8080
Technik für HiFi-Profis

Verstärkerteil
Ausgangsleistung: Musikleistung 100 Watt 4 Ohm
Sinusdauertonleistung: 35 + 35 Watt 8 Ohm
beide Kanäle betrieben: 20-20.000 Hz.
Sinusdauertonleistung: 48 + 48 Watt 4 Ohm
beide Kanäle betrieben: 20-20.000 Hz Impedanz: 4 bis 16 Ohm
Klirrfaktor: weniger als 0,2% bei Vollaussteuerung weniger als 0,1% bei 1 Watt
Intermodulation: weniger als 0,2% bei Vollaussteuerung weniger als 0,1% bei 1 Watt Frequenzgang: 10-70.000 Hz ± 1 dB
Leistungsbandbreite: 10-50.000 Hz ± 1 dB
Dämpfungsfaktor: 8 Ohm 70
Fremdspannungsabstand IHF Aux, Tape 85 dB, Phono Magn. 70 dB
Eingangsempfindlichkeit und Impedanz:
Magneteing.3 mV 47 kOhm
Aux 180 mV 100 kOhm
Tape 180 mV 100 kOhm Tape Aufnahme 180 mV 100 kOhm
Ubersprechdämpfung: Aux, Tape 60 dB
Phono56 dB
Klangregler: Baß ± 12 dB bei 40 Hz
Höhen ± 10 dB bei 12 kHz
Equalizer: A 40 Hz ± 10 dB
B 200 Hz ±10 dB
C 1200 Hz ± 10 dB
D 6000 Hz ± 10 dB
E 15000 Hz ±10dB
Filter: Höhen: 7000 Hz, 6 dB/OCT
Loudness: 6 dB bei 100 Hz und 10 kHz
UKW Tuner
FM Empfangsbereich: 88 bis 108 MHz
Eingangsempfindlichkeit: DIN SN 26 dB: 1 µV
Begrenzereinsatz 1,2 µV
Spiegelfrequenzdämpfung 85 dB
ZF Dämpfung95 dB
AM Unterdrückung 50 dB
Capture Ratio1,5 db
Trennschärfe60 dB
Geräuschspannungsstörabstand:
Mono DIN65 dB
Stereo DIN60 dB
Klirrfaktor: Mono 1 kHz 0,2 %
Stereo 1 kHz 0,5 %
Übersprechdämpfung:1 kHz 39 dB
Frequenzgang: 20 bis 15.000 Hz
Pilottondämpfung: 55 dB
AM Bereich
Frequenzbereich: 535 Hz-160 kHz
Zwischenfrequenz: 469 kHz
Empfindlichkeit bei 20 dB Signalrauschabstand: 150 µV
Antenne: Ferritantenne eingebaut
Spannung: fabrikseitig auf 220-240 V Betrieb eingestellt
Abmessungen: 425 x 140 x 345 mm

Gruß

Michael-Otto
Trafo
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 08. Mai 2006, 21:16
Hallo Michael-Otto,

super Info, vielen herzlichen Dank! Das HiFi-Forum ist schon klasse.

Da hab' ich also die "Steigerung von High Fidelity" und habe dies in obigen Beiträgen nicht richtig gewürdigt bzw. sogar etwas verächtlich dargestellt. Tut mir leid .

Jetzt fehlen mir nur noch folgende Informationen:

Was hat der Receiver im Jahr 1978 gekostet? Vielleicht bringt der Audio-Artikel von Mos_Fet hier Klarheit.

Wo wurde das Gerät entwickelt? in Europa oder Japan? Hat jemand schon mal ein Gerät mit ähnlichem Innenleben gesehen? Ich selbst habe mit japanischen HiFi-Geräten kaum Erfahrungen. Vielleicht ist es eine Variante eines anderen Gerätes?

Hm, Lustre-Prospekt, das wär' was schönes!
Sind das viele Seiten?

Gruß

Trafo
Genau
Stammgast
#18 erstellt: 08. Mai 2006, 23:35
Hallo


Trafo schrieb:
Hat jemand schon mal ein Gerät mit ähnlichem Innenleben gesehen?


Geräte mit ähnlichem Innenleben hab ich schon ein paar gesehen, das liegt allerdings daran, das die japanischen Geräte aus dieser Zeit alle recht ähnlich sind: Man hat da immer ao eine Metallplatte mit passenden Aussparungen für die Platinen, welche dann sowohl oben als auch unten miteinander verdratet sind. Dieser Aufbau ist ja auch nicht schlecht, man kommt an alles dran, ohne die Platinen ausbauen zu müssen. Die Verkabelung kann sehr verwirrend wirken, vor allem wenn wie hier alle Regler und Schalter mit Kabeln mit den entsprechen Platinen verbunden sind.

Soweit die Ähnlichkeit, interessant bei diesem Gerät ist dieses riesige Kühlblech mit den Endstufentransistoren, so etwas habe ich noch nie gesehen. Das hätte man mit einem normalen Kühlkörper kompakter bauen können.
Die Aussparungen darunter sehen sehr danach aus, als ob man dort auch eine stärkere Endstufe einbauen könnte/wollte. Auch ein größerer Trafo passt hier rein, man beachte dessen Aussparung und die Befestigungswinkel.

Gibt es vielleicht noch ein größeres Modell, oder war es geplant?
Trafo
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 09. Mai 2006, 21:10
Hallo Genau,

interessante Info. Das mit der Metallplatte und dem "japanischen" Aufbau könnte ein Hinweis sein, daß die Entwickler doch nicht in Europa saßen, wie ich eigentlich angenommen hatte (wegen dem Design und den DIN-Steckern).

Hat der VDE-Aufdruck auf dem Ein-/Ausschalter eine Bedeutung? Hatte der Hersteller keine japanischen Schalter, die für 220V ausgelegt waren?

Hier mal ein Bild von der Unterseite der Endstufentransistoren:



Da ist noch genug Luft.

Leider auf den Bildern nicht zu erkennen: Aber unter dem Skalenlampenhalter sitzt das Drehspulinstrument für die Feldstärke. Daneben ist noch eine zweite Aussparung in gleicher Größe sowie zwei kleine Aussparungen für den Metallbügel, der das Instrument gegen die Frontplatte drückt. War vielleicht für ein Mitteninstrument vorgesehen? Im HiFi-Jahrbuch Nr. 9 (1978) gab es aber nur dieses Modell.

Evtl. wurde später tatsächlich ein stärkeres Modell angeboten, zumindest war ein zweites Instrument geplant.


Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#20 erstellt: 09. Mai 2006, 23:40
Kann auch sein, dass man aus Kostengründen nur ins Regal (einer Fremdfirma?)gegriffen hat? Das mit DIN und VDE heißt nichts . Viele Hersteller haben seinerzeit gezielt ihre Proukte für den deutschen Markt angepasst. Und dazu zählte bisweilen die ausschließliche Verwendung von DIN-Buchsen ...
hf500
Moderator
#21 erstellt: 09. Jul 2006, 19:12
Moin,
zwei Dinge fallen auf.
-Fuer die angegebene Ausgangsleistung ist der Endstufenkuehlkoerper reichlich klein.
Ob der Verstaerker eine Leistungsmessung nach DIN durchhaelt, ist fraglich.
(10 Minuten Messzeit)

-Das erste Japan-Geraet (und dazu ein Billigheimer?), das ich sehe,
bei dem der Drehko vom Seilzug des Skalenseiles entlastet ist.
Das findet man bei den echten Markenfabrikaten sehr selten.

73
Peter
aileena
Gesperrt
#22 erstellt: 09. Jul 2006, 20:05
Ich habe noch einen unter dem Namen Eagle gefunden -- URL entfernt --http://cgi.ebay.de/w...TRK%3AMEWA%3AIT&rd=1[/url]

Hoffe, Du liest das noch Trafo.
Curd
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 10. Jul 2006, 07:38

aileena schrieb:
Ich habe noch einen unter dem Namen Eagle gefunden -- URL entfernt --http://cgi.ebay.de/w...TRK%3AMEWA%3AIT&rd=1[/url]

Hoffe, Du liest das noch Trafo.

Hallo,
der sieht ihm seh ähnlich aber wo sind die Regler auf der linken unteren Seite geblieben
aileena
Gesperrt
#24 erstellt: 10. Jul 2006, 13:48
Rollo Du hast recht.

Das kommt davon, wenn man nicht genau hinschaut. Der Eagle hat keinen Equalizerteil und daher sind die Regler für Bass Treble Balance und Volume als Schieber ausgelegt. Aber das Design ist haargenau das Gleiche. Scheint ein "kleinerer" Bruder zu sein.
Trafo
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 10. Jul 2006, 20:09
Hallo zusammen,

das ist ja interessant. Beide Geräte stammen offensichtlich aus der gleichen Quelle. Die Übereinstimmung der Designmerkmale ist eindeutig.

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#26 erstellt: 04. Sep 2006, 13:34
Hallo Trafo,
ich habe jetzt den gleichen wie Du!!!!
Du hast nicht mehr den letzten Mohikaner .
Bei mir das gleiche wie bei Dir. Vier Birnchen in der Skala kaputt. Getauscht gegen drei 12 V 3Watt Pilotlampen - ist das zu viel? Und die eine originale ist drin geblieben. Die hatten ja wohl 7 V.Die Birne vom Skalenzeiger war hin, vom Tuninginstrument und die Stereoleuchte - alles gegen 8V 0,40mA getauscht. Habe ich da was verkehrt gemacht?

Ein Poti ist bei mir auch hin - weiß aber nicht wie man das einbaut - oder wird das nur eingelötet? Was wird damit eingestellt?
Leider ist Stereoempfang nicht ungestört möglich. Sobald Stereo reinkommt, wird es grauslich. Ich nehme an, das Gerät ist total verstellt - und ich habe keine Ahnung wie das eingestellt wird und auch kein Equipement
War ein Rauchergerät - Kettenraucher tippe ich mal. Die Schrift sah goldfarben aus und überall eine dicke, durchgehende Nikotinschicht. Alles mußte abgewaschen werden. Die Front sieht jetzt wieder toll aus und die Beleuchtung ist einmalig in diesem grüngrau. Erst recht, nachdem auch alle Skalenscheiben hinten gesäubert waren. Und das Austauschen der Skalenlampen ist ja wohl alles ander als servicefreundlich.
Hast Du noch ein paar Tipps für mich?
Wohnst Du weit weg von FFM? (Hatte ich das schon mal gefragt?)
Trafo
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 04. Sep 2006, 21:19
Hallo aileena,

herzlichen Glückwunsch!

Für die Skalenlämpchen habe ich bei www.reichelt.de die "axiale Lampe" L 5003 (12V / 50 mA) verwendet. Die sieht im Design aus wie die Original-Lämpchen.

Die Spannung für die Skalenbeleuchtung beträgt 9,5V AC. 12 V sind also ok. Bei 3 Watt ist die Skala dann besonders hell erleuchtet.

Für den Ersatz der Instrumentenlampe habe ich beim selben Anbieter L 4218 (mit 4 mm Durchmesser) gekauft. Die hat 12V/40mA.

Beide 10k-Ohm Potis der Endstufe habe ich durch PT 15-S 10k ersetzt (für stehenden Einbau). Damit ich besser mit dem Schraubenzieher rankomme, habe ich sie auf "Stelzen" aus 1,5 qmm Kupferdraht gelötet. Nun sind sie von oben zugänglich (siehe eines der oberen Bilder). Ich habe damals einfach 6 kOhm eingestellt, wie bei dem einen, das noch in Ordnung war. Ich nehme mal an, daß damit der Ruhestrom der Endstufen-Transistoren eingestellt wird. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich mich nicht weiter darum gekümmert, da der Lustre sauber lief.

Inzwischen habe ich die ersten Gehversuche bzgl. Abgleich einer Endstufe an einem Heco SMR 625 unternommen und die Meßgeräte eingeweiht. Ergebnis: na ja, nobody is perfect.

http://www.hifi-foru...um_id=84&thread=5494

Ich glaube, das Austauschen der Skalenlämpchen war gar nicht vorgesehen. Da habe ich schon viel "kundenfreundlichere" Konstruktionen gesehen.

Weitere Tipps fallen mir jetzt nicht ein.

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#28 erstellt: 05. Sep 2006, 14:07
Moin Trafo,
das mit den Lämpchen wäre ja dann soweit ok.
Wie stelle ich das Poti auf 6 Ohm ein? Altse Poti auslöten, neues rein - dann v. Multimeter scharzen Sensor an Masse und rot an Füßchen? Multimeter auf 20 Ohm stellen und per Schraubendreher auf 6 Ohm einpegeln?

Hast Du eine Idee, wie ich das Stereoproblem in den Griff kriegen kann? Empfangen tut er die Sender, nur wenn es Stereo sein soll ist er bei den meisten nicht empfindlich genug .Und die, bei denen die Stereoanzeige flackert und auch tatsächlich ein Stereosignal zu hören ist - da "kratzt" es heftig. Ich habe keinen Plan, wo man da was abgleichen kann, wenn man es denn ohne Equipement berwerkstelligen kann.
Trafo
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 05. Sep 2006, 19:45
Hallo aileena,

ich habe die 6 kOhm bei eingebautem Poti (Receiver stromlos) eingestellt, wobei das Multimeter direkt am Poti angeklemmt war.

Ob dieser Widerstandswert optimal ist, muß ich erst noch durch Messung des Ruhestroms der Endstufentransistoren ermitteln.

Das Stereo-Lämpchen mußte ich auch ersetzen: Miniatur-Birnchen 4,5V/60mA (Reichelt: L 4210).

Ich habe folgendes merkwürdiges Verhalten festgestellt: Wenn man einen Stereo-Sender einstellt, leuchtet die Stereo-Lampe erst wenn der Quellenwahlschalter von "FM-Mono" auf "FM-AUTO" gedreht wird. Wenn man dann die Mono-Taste drückt, leuchtet die Stereo-Lampe weiter und der Receiver spielt weiterhin Stereo.

D.h. im Bereich des Stereo-Dekoders hat auch mein Receiver ein mittleres Problem.

Leider habe ich auch kein Service-Manual mit den einzustellenden Werten zur Hand. Zudem kann ich frühestens erst wieder in 7 Wochen am Lustre CR-8080 SE weiterbasteln.

Sobald ich neue Erkenntnisse bzgl. Stereo-Dekoder und optimale Einstellung der Endstufe habe, melde ich mich wieder.

Ich hoffe, Du hast noch so lange Geduld.

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#30 erstellt: 05. Sep 2006, 21:17
Habe ich. Bin ja froh, einen "Leidensgenossen" zu haben, der weit mehr Ahnung hat als ich. Vieleicht könnnen wir die Geräte dann mal nebeneinander stellen. so weit bist Du ja nicht weg .
Peter
Genau
Stammgast
#31 erstellt: 05. Sep 2006, 22:03
Hallo


Ich habe folgendes merkwürdiges Verhalten festgestellt: Wenn man einen Stereo-Sender einstellt, leuchtet die Stereo-Lampe erst wenn der Quellenwahlschalter von "FM-Mono" auf "FM-AUTO" gedreht wird.

Wieso ist das merkwürdig, ist doch eigentlich logisch und so soll es auch sein. Ich würde den Schalter einfach immer auf "FM-Auto" lassen, es sei denn ein Sender kommt Stereo nur rauschend rein, Mono aber klar.


Wenn man dann die Mono-Taste drückt, leuchtet die Stereo-Lampe weiter und der Receiver spielt weiterhin Stereo.

Spielt er tatsächlich Stereo, oder leuchtet nur die Lampe. Auch letzteres währe korektes Verhalten des Gerätes, denn der "Mono/Stereo" Schalter ist Teil des Verstärkers und wirkt bei allen Quellen, d.h. der Tuner empfängt Stereo und das Signal wird im Vorverstärker wieder zu Mono zusammengemischt.
Das währe die Schaltungstechnisch einfache Variante.

Das er dann tatsächlich auch Stereo spielt kann ich mir aber auch vorstellen. In diesem Fall wirkt der "Mono/Stereo" Schalter nur für exteren Quellen, da oben beschriebener Zustand ja eigentlich sinnlos ist und man den Tuner auch mittels des Drehschalters umstellen kann.

Also wirklich merkwürdig finde ich das Verhalten nicht.
Trafo
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 06. Sep 2006, 19:05
Hallo Genau,

vielen Dank für die Info.

Ich hatte eine Information unterschlagen.

Bevor der Schalter von FM-Mono auf FM-AUTO gedreht wurde, war er schon auf FM-AUTO.

D.h. ausgehend vom Zustand "FM-AUTO, Stereo-Lampe leuchtet und Receiver spielt Stereo" drehe ich am Senderwahlknopf und stelle lt. Skala einen anderen Stereo-Sender ein. Dann ist die Lampe aus und der Receiver spielt Mono. Nun drehe ich den Schalter von FM-AUTO nach FM-Mono und wieder zurück. Nun spielt er wieder Stereo.

Das gleiche Verhalten hat mein Technics SA-400 von 1978. Der hat einen Kippschalter Stereo/Mono, der auf das Stereo-Decoder-IC geführt ist. Drehe ich ausgehend von einem Stereo-Sender auf einen anderen, geht die Stereo-LED aus (und das Gerät spielt Mono) und erst wieder an, wenn ich den Schalter von Stereo nach Mono und zurück schalte.

Eigentlich ist das ja ein "guter Fehler". Wenn ich die Ursache habe, sind gleich zwei Geräte repariert .

Ich muß doch mal bei Gelegenheit nachsehen, in welchem Schaltungsteil beim Lustre die Mono-Taste angeschlossen ist.

Wie gesagt, das kann ein paar Wochen dauern. Es bleibt spannend. Ich werde auf jeden Fall berichten.

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#33 erstellt: 06. Sep 2006, 19:29
Vieleicht springt ja dann auch die Lösung für mich dabei heraus.
Trafo
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 06. Sep 2006, 19:34
Hallo aileena,

ja, klick mal auf PM.

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#35 erstellt: 06. Sep 2006, 19:52
Antwort ist schon unterwegs.
Vampirin
Neuling
#36 erstellt: 14. Sep 2006, 14:26

Trafo schrieb:

Jetzt fehlen mir nur noch folgende Informationen:

Was hat der Receiver im Jahr 1978 gekostet?


Hallo,
ich bin noch im Besitz des Lustre (allerdings nicht mehr in Benutzung funktioniert aber wohl noch....). Gekostet hatte er 1975/76 ca. DM 1.100,--

Hoffe, ich konnte Dir helfen

Gruß,
Vampirin
aileena
Gesperrt
#37 erstellt: 14. Sep 2006, 14:28
Was machst Du denn dann damit?
Vampirin
Neuling
#38 erstellt: 14. Sep 2006, 15:55
Keine Ahnung..... wollte dieses "hochgepriesene" Stück nie entsorgen und nun steht es immer noch hier rum und denkt an alte Zeiten
Trafo
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 14. Sep 2006, 19:40
Hallo Vampirin,

Danke für die Info bzgl. Preis.

1.100 DM war vor 30 Jahren eine Menge Geld.

Du schreibst, daß er wohl noch funktioniert und an alte Zeiten denkt.

Schalt' das Teil doch mal an und berichte, ob und was es uns zu sagen hat.

aileena und ich haben die beiden anderen.

Hast Du evtl. die Service-Unterlagen?

Gruß

Trafo
aileena
Gesperrt
#40 erstellt: 14. Sep 2006, 19:43
Das hatte ich vergessen zu fragen, das Alter
Vampirin
Neuling
#41 erstellt: 14. Sep 2006, 20:51

Trafo schrieb:

1.100 DM war vor 30 Jahren eine Menge Geld.

Das ist relativ. Vor 30 Jahren fing die HiFi-Ära erst an und da waren wohl alle Geräte sehr teuer.


Schalt' das Teil doch mal an und berichte, ob und was es uns zu sagen hat.

Mache ich mal am WE. Muß erstmal sehen, ob ich überhaupt passende Kabel habe


Hast Du evtl. die Service-Unterlagen?

Muß ich mal wühlen. Glaube aber nicht. Wer hebt sowas schon 30 Jahre auf????

aileena schrieb:
Das hatte ich vergessen zu fragen, das Alter ;)

Wessen Alter meinst Du? Der Lustre, - wie erwähnt - ca. 30
Gruß,
Vampirin
aileena
Gesperrt
#42 erstellt: 14. Sep 2006, 20:56
Tja, beim Alter lege ich locker noch mal drauf.
bomdia
Neuling
#43 erstellt: 26. Apr 2009, 14:40
hallo zusammen,
ich habe mich auch endlich mal auf die suche gemacht, etwas über meinen lustre verstärker herauszufinden und bin auf euch gestoßen. habt ihr eure noch und seit ihr fündig geworden was mehr infos betrifft?
also ich habe meinen lustre cr8080se vor ca 10 jahren bekommen von einem freund der in düsseldorf hilden seinen zivi gemacht hat. da gab es eine aktion wo alte elektroartikel gesammelt wurden... zu der zeit brauchte ich einen verstärker und da hat sich mein freund ein paar gute teile aussuchen können. mir hat er dann den lustre sammt bedienungsanleitung geschenkt komplett auf deutsch (printed in japan).
falls noch interesse besteht kann ich die gerne mal einscannen und zuschicken.
liebe grüße matthias

ps: ratet mal wovon ich mich gerade beschallen lasse
RSV-R
Gesperrt
#44 erstellt: 26. Apr 2009, 16:47
Hi, ich habe Interesse an der BDA. Habe selber ebenfalls den 8080. PDF wäre fein!
Rolf_Zetterberg
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 26. Apr 2009, 19:06
Im Schweden heisst er Jbn CR8080SE:
http://s1b.directupload.net/file/d/1776/v3ppwfwl_jpg.htm
Hersteller war wahrscheinlich Cometro El.Corp,Japan.
RSV-R
Gesperrt
#46 erstellt: 26. Apr 2009, 19:38
Immer wieder erstaunlich, welche Kooperationen entstehen - sei es zum Vertrieb oder in der Technik/Produktion.
Gelscht
Gelöscht
#47 erstellt: 29. Mai 2009, 09:04
Ich habe auch noch so einen...

allerdings steht mir der Lampentausch noch bevor



schönet ding...

Mich erinnert der von innen an JVC auch wegen dem Equalizerteil, und vor allem der aufbau bis auf die lämpchen...

Abe der macht echt laune und klingt wie ein grosser
RSV-R
Gesperrt
#48 erstellt: 29. Mai 2009, 20:59
Ich muß Nr.2 auch noch restaurieren. Komplette Überholung.
Gelscht
Gelöscht
#49 erstellt: 29. Mai 2009, 22:42
Wenn man bedenkt wie alt der ist, isser in erstaunlich gutem zustand..

Bis auf die signalbeleuchtung
RSV-R
Gesperrt
#50 erstellt: 30. Mai 2009, 21:53
Das ist aber doch kein Hexenwerk...
Gelscht
Gelöscht
#51 erstellt: 31. Mai 2009, 22:41
Naja also ich weiss nicht wie ich an die Signalbeleuchtung rankommen soll, ohne das halbe gerät auseinanderzunehmen..

Hier noch ein paar bilder nach dem reinigen:


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