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Bitte um ein paar Tipps zum Beamer kauf

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Autor
Beitrag
Fritz*
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 15. Feb 2011, 23:51
o.k. Andy

du kennst bis jetzt nix ausser der Funktionskizze. Du weist nicht welches Tuch (Steifigkeit) ich nehmen könnte. auch nicht ob ich ein verstärkendes Gewebe (z.B. Glasfaser) dahinter setze. Das weis ich doch selbst noch nicht.
Du willst angeblich aber jezt schon wissen da es nicht realisierbar ist So eine simple Sache?

Mach dich doch bitte nicht lächerlich.


Zur Rahmentiefe:
diese wird im Bereich zwischen 25 cm und 35 cm sein und nicht 60 - 80 cm. wie kommst du überhaupt auf diese Zahl

Wie kommst du auf 80 x 60 Wandausschnitt für den Lichtdurchlaß? Geplant sind 3mtr. Bildbreite bei 21:9:
Geht man von den Standardbamern mit einer Throw Ratio ab
ca. 1:1,4 so wäre der Lichtweg ca.420cm. Davon bleiben ca. 380cm im Raum so das das Objektiv ca. 40cm hinter der Raumwand wäre. Bei ca. 40 cm Abstand ergibt sich bei dieser Konstellation eine Fenstergröße von 40 x 25 cm.
Auch hier wäre etwas mehr "Realismus" von deiner Seite wünschenswert.

Warum favorisiert du für Glomby den X3 auf 1,5 Gain, wenn du in allen anderen Post´s 5fach bis 6fach höhere Lichtleistungen für 3D als angemessen darstellst?

Mehr einheitliche Darstellungen und Fairness würden deiner Glaubwürdigkeit gut tun und ich mir auch von dir wünschen. Bei allem Respekt.


Grüße,
Fritz


[Beitrag von Fritz* am 16. Feb 2011, 00:49 bearbeitet]
Glomby
Stammgast
#52 erstellt: 16. Feb 2011, 00:56
Also diese normalen 720p Beamer Stack Sache finde ich nicht wirklich interessant, dass ist der Hauptgrund warum ich Fritz Lösung favourisiere. Der Unterschied zwischen 1080p und 720p sollte meines wissens durchaus sichtbar sein zumal der Sitzabstand zu der 3m Leinwand auch nicht der aller größte sein wird und da bei aktuellem Angebot wohl eher 80% 3D Material ist werde ich da wohl auch mit einem 1080p Beamer mehr Spaß haben.

Also ich baue ja auch jetzt noch nichts ein und stelle dann fest was alles schief geht, das wird ja dank Fritz so gut es geht geplant und ich überlege mir auch noch mögliche Verbesserungen aber ich finde es gut hier darüber zu diskutieren, ich will ja eine gute Lösung am Ende haben.

Gründe die gegen eine Stacklösung sprechen sind für mich zur Zeit auch noch das ich den Durchbruch durch die Wand nur so klein wie möglich halten will. Der Raum vor dem Heimkinoraum soll auch noch genutzt werden. Zwar wird er auch dem Heimkino untergeordnet, also mit Bar, ein paar Sitzgelegenheiten etc. aber darum sollte der Beamer eben so dezent wie nur möglich untergebracht werden. Nach aktuellem Plan soll er so plaziert werden, dass ich ihn immer im maximalen Zoomfaktor betreibe dann kann er direkt an der Wand durch das Loch gucken und wird auch noch in ein Regal integriert welches dann noch genutzt werden kann.

Und ja bei einer Rahmentiefe von 80cm würde ich nicht mal mehr über diese Lösung nachdenken, dann bleibt vom Raum ja nicht mehr viel über.

Ich habe ja auch noch einige Monate, bis ich überhaupt mit dem Aufbau des ganzen beginne. Man kann das also wirklich noch als eine Lösung sehen, für die durchaus noch etwas Zeit zur optimierung und möglichen perfektionierung bleibt.

p.s. Aber eines würde mich ja noch interessieren und zwar warum du das wirklich nur als Kompromiss siehst? Man stelle sich einfach mal unabhängig von den exakten Daten und Fakten vor, man baut das so auf aber kann es so verkleiden, dass es optisch genau so schön aussieht wie eine normale fest eingebaut Rahmenleinwand. Dann hat man rein optisch keine Nachteile und auch keine Kompromisse. Wenn man 2D guckt ist alles optimal und wenn man 3D guckt fährt man die High Gain Leinwand aus, die einem Licht zur Verfügung stellt welches ein (im Rahmen der aktuellen Grenzen) wirklich tolles 3D Erlebnis ermöglicht (Fritz Vergleichsbilder zweichen Gain 4 und Gain 1 Leinwand waren echt umwerfend). So betrachtet empfinde ich das eigentlich als eine echt optimale Lösung. Das nächst bessere wäre dann wohl ein Stack aus High End DLPs.

Wie gesagt diese Betrachtung ist jetzt erst mal unabhängig der wirklichen Machbarkeit geschehen aber mit genug Zeit und Ideen sehe ich zumindest jetzt nochs was die Umsetzung wirklich ausschließt.


[Beitrag von Glomby am 16. Feb 2011, 01:05 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 16. Feb 2011, 01:50
hi glomby,

Andy hat schon von 1080p Beamern im Zusammenhang mit dem Stack Vorschlag berichtet. Da muss ich ihn verteidigen.

Deine Leinwand kann ich auch nicht nur theoretisch planen und erwarten das es keine Änderungen mehr gibt im Detail.
Es sei denn ich plane von Anfang an so aufwendig das garantiert alles auf Anhieb funktioniert. Das wäre dann aber schon etwas teuerer als mit den geringeren Mitteln zu planen und erst bei evtl. Bedarf noch zuzulegen.

Du musst auch berücksichtigen, das meine Bilder von einer Digitalcamera sind, welche den direkten 1:1 Vergleich zeigen. Ohne die Fähigkeit der Anpassung wie eine Pupille.

Trotz allem, wenn bis zu deinem Baubeginn nix besseres (variables) von den Beamerherstellern kommen sollte, halte auch ich das für die "vernünftigste" Lösung.


Grüße,
Fritz
ANDY_Cres
Inventar
#54 erstellt: 16. Feb 2011, 02:50

Fritz* schrieb:
o.k. Andy
...du willst angeblich aber jezt schon wissen da es nicht realisierbar ist So eine simple Sache?

Mach dich doch bitte nicht lächerlich.


Nabend,

muss das sein diese Beleidigung ?
Du kannst mit mir sachlich argumentieren, aber nicht soimages/smilies/insane.gif

Und drehe mir dann nicht die Worte um, ich habe konstruktive Kritik getätigt inkl. einer Begründung dazu. Das diese Geschichte generell nicht realisierbar ist, habe ich nicht geschrieben.



Fritz* schrieb:

Zur Rahmentiefe:
diese wird im Bereich zwischen 25 cm und 35 cm sein und nicht 60 - 80 cm. wie kommst du überhaupt auf diese Zahl


Fritz....Zusammenhang !
Ich bin von 5m Abstand ausgegangen, das was der "TE" hier für einen möglichen Abstand angegeben hat.
Daher mein Ausschnitt (exakt übrigens 65x40cm mit Luft dann 70 x 45...so weit weg war ich da aus der Hüfte geschossen nicht)Und ist ebenso abhängig, wie weit die LW noch von der Rückwand installiert wird (ich habe mal ca. 30 cm angenommen)
Und nachstellen/rechnen kann ich auch im Nachgang, um da ggf. ganz exakte Werte zu liefern.
Nur darum ging es gar nicht, sondern dem "TE" die Verhältnismäßigkeit zu zeigen, wenn der PJ zu weit von einer "durch zu projiz. Mauer entfernt steht.



Fritz* schrieb:

Geht man von den Standardbamern mit einer Throw Ratio ab
ca. 1:1,4 so wäre der Lichtweg ca.420cm. Davon bleiben ca. 380cm im Raum so das das Objektiv ca. 40cm hinter der Raumwand wäre. Bei ca. 40 cm Abstand ergibt sich bei dieser Konstellation eine Fenstergröße von 40 x 25 cm.
Auch hier wäre etwas mehr "Realismus" von deiner Seite wünschenswert.


Realismus ? (hast du folgendes berücksichtigt ?)
Dann nimm 305 cm Bildbreite (bischen Cash ist ja wohl Pflicht) inkl. Faktor 1,45 (den habe ich ermittelt z.B. minimal zzgl. bischen Luft)
dann stehen wir bei ca. 440 cm als Planmaß mit Max Zoom im Abstand.
So nun hat der "TE" aber ggf. "nur" 390 cm Mauerabstand exakt zzgl. ca. 15-20 cm Mauerdicke und schon landen wir von Vorderkante Mauer bis PJ Objektivaustritt bei ca. 50 cm.
Das exakte Loch kannst du ja dann ausrechnen.
Nur wollte er ein mögl. kleines Loch haben und das ist nicht ca. 40 cm breit....oder ?
Und das Problem (Lochgröße etc.) wird bei so einer Doppel Leinwand Konstruktion noch größer, da diese ja weiter in den Raum steht, somit entfernt sich der PJ noch mehr in Richtung Zimmer 2.
Solche "Kleinigkeiten" und Verhältnismäßigkeiten sollten schon vorher bekannt sein und kippen sehr schnell.
Gerade diese Thematik sollte dem "TE" somit schon anschaulich vermittelt werden inkl. Folgeproblemen daraus.


Fritz* schrieb:

Warum favorisiert du für Glomby den X3 auf 1,5 Gain, wenn du in allen anderen Post´s 5fach bis 6fach höhere Lichtleistungen für 3D als angemessen darstellst?


Weil ich den "TE" als Neu Einsteiger in Sachen PJ Technik einschätze nach den Beschreibungen (wenn das nicht stimmt bitte berichtigen).
Und somit keine Erfahrungen mit höheren Lichtausbeuten für 3D i.d.R. besitzt bzw. den Vergleich gesehen hat mit Faktor 3-6 an Helligkeit im Gegensatz zum 2D Bild.
Daher auch mein Einwand nicht vorschnell mit Gainwerten um 4.0 im Kopf zu hantieren ohne zu wissen wie so ein Bild dann aussieht.
Aussehen im Vergleich zur vorgeschla. 1,5 Gain Variante, der Standart 1.0 Geschichte, der 3-6 fachen Lichtleistung generell, der Vergleich Hoch Gain, der Vergleich mit Stack Polfilter oder Infitec Filter.

Im übrigen macht es einen erheblichen Unterschied auf die Bildqualität, ob das MEHR Licht durch die Projektion kommt oder nur auf der Leinwand in der Multiplikation entsteht.

Im Ergebnis also in eine Richtung "rennt" die dann den Aufwand ggf. nicht wert ist.
Nur darum ging es mir, was ist daran nicht fair ?
Im Gegenteil !



Fritz* schrieb:

Mehr einheitliche Darstellungen und Fairness würden deiner Glaubwürdigkeit gut tun und ich mir auch von dir wünschen. Bei allem Respekt.




Einheitliche Darstellungen....sorry das ist doch auch situationsabhängig, was hat das mit Glaubwürdigkeit zu tun.

Es gibt nun einmal versch. Ansätze und nicht jeder User wird sich diese Licht "Nummer" Geschichte umfangreich in vielen Vergleichen angesehen haben.
Nur das braucht es, um für sich und seinen Anspruch eine brauchbare Lösung zu finden. EIGENTLICH !
Nur in der Realität ist das leider nicht oft anzutreffen, da wird dann nach "Bauchgefühl und Budget" entschieden.
Ansich habe ich damit kein Problem, nur dann sollte man das auch so schreiben....ich will nicht mehr sehen, das was gesehen wurde, reicht für eine Entscheidung.
Oder der Kauf blind mit Lösung XY oder Hörensagen.

Und der Sinn eines Forums ist das zu erörtern und ggf. Schwachstellungen bzw. auch weiterreichende Lösungen zu präsentieren, das ist zum. meine Intension dahinter.

Also ist das möglich ?


ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 16. Feb 2011, 03:23 bearbeitet]
Glomby
Stammgast
#55 erstellt: 16. Feb 2011, 03:18
Also das die von Andy genannten Beamer natürlich 1080p Geräte sind habe ich dummerweise übersehen und ausschließen will ich die Stacklösung natürlich auch nicht. Den Durchbruch zu erweitern und dafür viel weniger Zeit in die Leinwandkonstruktion stecken zu müssen wäre ebenfalls eine akzeptable Option.

Die Frage die ich mir da nur stelle ist, wie gut sähe das 2D Bild eines z.b. Epson TW 3200/3600 im Vergleich zum sagen wir mal X3 aus? Um 3D zu haben müsste ich davon dann ja zwei haben also verdoppelt sich der Preis aber das 2D Bild bleibt exakt das selbe. Ach, und ja ich bin ein Einsteiger in diesen Bereich (also Beamer/Leinwand) dennoch mag ich für mich behaupten können ein Gefühl für ein gutes Bild zu haben (2D oder auch 3D). Ich werde auch natürlich nicht blind kaufen sondern vorher meine engere Auswahl beim Händler vergleichen aber hier über das Forum muss ich diese engere Auswahl ja erst einmal erstellen.

Und ich habe natürlich auch noch kein 3D Bild auf einer Gain 4 Leinwand gesehen, dennoch weiß ich, dass 3D z.B. im Kino aber auch auf meinem 3D Plasma eindeutig zu dunkel ist um als "perfekt" bezeichnet werden können.

Liegt es denn so fern dann direkt alles richtig machen zu wollen in Sachen 3D? Warum z.B. Gain 2 nehmen um ggf. festzustellen das es eigentlich noch schöner sein könnte. Bei Helligkeit ist ja zum Glück ohnehin eine Grenze gesetzt, denn heller ist in dem Fall ja auch nicht immer besser. Irgentwann ist Schluss.

Andereseits muss ich auf das 2D Bild deutlich größeren Wert legen, nicht weil ich es so will sondern einfach weil es wesentlich mehr 2D Filme gibt. Daher will ich in Sachen 2D erst einal so wenig Kompromisse wie möglich machen.

Wenn ich aber mit einem 2000€ oder sogar nur 1000€ Beamer schon so gute 2D Qualität habe, dass ich die Stacklösung nicht bereuen würde, wäre das für mich gleich viel höher einzuordnen. Wenn ich aber für 4000-5000€ einen 3D Beamer kaufe erwarte ich zunächst einmal hervorragende 2D Qualität und natürlich auch 3D Qualität, allerdings muss ich mich auf andere Weise um die nötige Helligkeit kümmern.

Also ausschließen will ich in dieser frühen Planungphase noch nichts aber vieleicht verstehst du jetzt etwas warum ich zur Zeit eher zur Gain 4 Leinwand als zur Stacklösung tendiere. Womöglich liegt dies auch einfach nur an meiner wenigen Erfahrung in dem Gebiet aber darum poste ich meine Ideen und Pläne ja auch hier im Forum.


Es gibt nun einmal versch. Ansätze und nicht jeder User wird sich diese Licht "Nummer" Geschichte umfangreich in vielen Vergleichen angesehen haben.
Nur das braucht es, um für sich und seinen Anspruch eine brauchbare Lösung zu finden. EIGENTLICH !


Aber ist das denn wirklich diskutierbar? Also was meinst du damit genau? Ist ein gutes Bild nicht immer gut, egal wie oft ich es vergleiche? Ich kalibriere meine Geräte z.B. immer mit Colorimeter und vergleiche dort ja auch nicht, sondern halte mich an bestimmte Normen. Kann ich diese Normen erreichen sieht das Bild für mich auch immer gut aus.

Warum sollte ich mit einem hellen 3D Bild nicht zufrieden sein? Oder meinst du, dass ich durch den hohen Gain noch andere Probleme habe, die das helle 3D Bild womöglich nicht Wert sind? Also allgemein betrachtet sollte ein gutes 3D Bild doch genauso aussehen wie sein 2D Pendant nur das es 3D ist (also hinter der Brille) was meinst du muss ich da noch alles vergleichen? Kann man das noch anders sehen?

Also diesen Punkt deiner Argumentation kann ich so nicht ganz nachvollziehen, vieleicht gehst du da nochmal genauer drauf ein.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#56 erstellt: 16. Feb 2011, 03:36
hi Glomby,
Andy meint eben das Gain2 leichter beherrschbar ist bezüglich der gleichmäßigen Lichtverteilung und da hat er ja Recht.

Ein Stack aus 2 Stck. LG CF-181D mit Polfilter z.b. wäre sicher auch auch eine gute Sache, auch im Hinblick auf 2D.
aber: in punkto Schwarzwert und Kontrast ist JVC halt Weltmeister. Wer darauf den größten Wert legt kommt um einen X Beamer nicht herum.

Mir persönlich ist das Silberbild mit glitzern und glimmern bei der Polfiltertechnik nicht angenehm. Leinwände mit weniger glitzern soll es geben, jedoch nicht schalldurchlässig dafür aber sehr teuer.

Grüße,
Fritz


[Beitrag von Fritz* am 16. Feb 2011, 15:40 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#57 erstellt: 16. Feb 2011, 03:40

ANDY_Cres schrieb:


Und der Sinn eines Forums ist das zu erörtern und ggf. Schwachstellungen bzw. auch weiterreichende Lösungen zu präsentieren, das ist zum. meine Intension dahinter.

Also ist das möglich ?


ANDY


von meiner Seite aus gerne

Fritz
Fritz*
Hat sich gelöscht
#58 erstellt: 16. Feb 2011, 04:05
Mensch bin ich blöd,

oder anders gesagt stand ich im Eifer des Gefechts auf der Leitung.

wir nehmen die plane Gain 1,0 nach vorne als Rollbildwand und die schwierigere Gain 4 Kurve nach hinten als feststehende
Bildwand.
Dann wird´s baulich einfacher und die Rahmentiefe wird geringer.


edit: hier ist die aktuelle skizze:

Doppelleinwand Block-2



Fritz


[Beitrag von Fritz* am 16. Feb 2011, 19:58 bearbeitet]
ANDY_Cres
Inventar
#59 erstellt: 16. Feb 2011, 04:07
Nabend,

@Glomby
Natürlich muss das Bild in erster Linie deinem Anspruch genügen.
Nur bedeutet das nicht, das es nicht noch besser geht.
Und je größer das Bild, desto mehr Unzulänglichkeiten sind zu erkennen und die Optimierung dahin wird immer teurer.
Und das trifft auf 2D und auf 3D erst Recht zu.

Ich habe z.B. schon ca. 12 Projektoren selbst betrieben aus allen Preisklassen bis hin zur Profiklasse.
Und verglichen intensiv bisher weitere ca. 15 Stück.
Dito die anderen Sichtungen, kann ich gar nicht mehr zählen.
Ich bin im Bereich Werbung, Grafik, Druck + Farbmangment übrigens tätig.

Das prägt mittlerweile extrem, somit bin ich vielleicht manchmal zu penibel oder zu anspruchsvoll, doch ich weiß i.d.R. was machbar ist, egal welche Preisklasse.

Für s3D bedeutet das, das normal ca. die 1,5 - 2 fache Lichleistung (hinter der Brille) benötigt wird, um ein vergleichbares Bild von der Helligkeit und Farbumpfang zu erreichen. (meine Meinung und damit stehe ich nicht allein dar).
Natürlich sind hier dann weitere Unterschiede in der Art und Weise der Farbtiefendarstellung, Übergängen, Differenzierung, Graubalance, Ghosting, Schärfe usw usw. zu beobachten.
Und um echte 16-20 fL (Einheit Helligkeit im PJ Geschäft) auch bei s3D hinter der Brille zu bekommen, sind extreme Lichtschübe erforderlich.
(in meinem Bericht habe ich mitterweile auch eine Gegenüberstellung der Techniken und realen Lichtsromangaben gepostet).

Und das verträgt sich dann nicht mit "normalen" PJ Systemen mit einer Lampe.
Im Umkehrschluß....sich die erhöhte Lichtausbeute über eine High Gain LW zu holen ist dann der denkbar schlechtere Weg.

Warum ?

Das mußt du im Vergleich wirklich einmal sehen.
4 Gain auf einer flachen Leinwand wirkt wie eine Kunstlichtumsetzung mit Hot Spot in der Mitte ohne Ende. Somit hast du diesen Gain nur in der Mitte, zu den Seiten fällt dieser extrem ab.

Und die Glitzerstruktur macht aus Flächen schöne Muster, die sich dann noch verstärken, wenn die Leinwand nicht exakt gerade ausgerichtet ist (ggf. insich verzogen usw.)
Auch der SChwarzwert definiert sich anders, als über eine höhere PJ Lichtleistung im Vergleich.
PJ Systeme mit einer geringeren Farbdichte zeigen dann Farbintensitätsunterschiede zu den Seiten der Projektion.
Und auch die Sicht auf der Leinwand ändert sich, wenn du mehr seitlich sitzt (das ist bei deinen recht beengten Räumlichkeiten dann jedoch weniger das Problem).

Desweiteren kann sich bei dem Shutterbetrieb mit der Dila Technik die gewisse Vorpolarisation des Lichtes auf der Leinwand verstärken, was dann weitere Eigenarten zu Tage fördert (ich so nicht gesehen bisher, da nur mit 3 Cip DLP Technik im Vergleich).

Kurzum du mußt, um die Probleme zumindest einigermaßen in den Griff zu bekommen, diese High Gain Leinwand, als Curved abstimmen.
Nur auch da kommen denn weitere Probleme auf dich zu, da normale Digital PJ´s nur ca. 10-12 Grad Krümmung kompensieren können (und das auch nur mit digitalen Eingriffen, die das Signal verschlechtern).
Darüber (ein Muss an Krümmung für Gain 4.0) wird die Geometrie zu einer weiter verschlecht. des Signals führen und auch den CA Wert des PJ´s in den Keller ziehen.
Und der Abfall (Licht) zu den Seiten ist dann trotzdem nicht zu verhindern.
Daher allein die Krümmungsabstimmung der Leinwand contra Hot Spot, contra CA Verschlechterung + digitale Korrektur...ist eine Kompromisslösung.

Zzgl. der generellen Problematik so eine Curved auch wirklich sauber in der Geometrie zu bekommen mit NULLLLLLLLLLLLLLLL Falten.

Und die erzielte Bildperformance liegt somit deutlich unter den Lösungen mit mehr Licht seitens der PJ´s.
Ob das dann den Aufwand wert ist (ich sehr das kompl. negativ) ist dann leider aber erst in einer erfolgten Umsetzung zu erkennen...und das bei dem Aufwand ?

Ein weiteres Problem ist....wo willst du so etwas im Vergleich sehen ? Niemand (außer den letzten High End CRT Usern im 9 Zoll Bereich ggf. mit Gain 3) wird Gain 4 haben.
Und ob die "Jungs" so einen Digitalo in ihr Reich lassen...
Dank spez. Optiken ist das im CRT Bereich auch kein so großes Problem.
Wirklich besser kann dann nur eine Torus Linwand werden, aber auch da limitiert der Consumer PJ erheblich.

Also bleibt diese Lösung eine fiktive Angelegenheit ohne wirkliche Vergleichsmöglichkeiten.

Und deine "lose" Annahme das ein 3D Bild mal eben auch so farblich + Helligkeit & Co aussieht wie das 2D Bild...tja ist so gesehen, dann ein Anspruch der ein gewisses Mehr an Budget bedarf.


ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 16. Feb 2011, 04:17 bearbeitet]
Glomby
Stammgast
#60 erstellt: 17. Feb 2011, 00:01

Fritz* schrieb:



edit: hier ist die aktuelle skizze:

Doppelleinwand Block-2



Fritz


Ja da sieht nochmal ein ganzes Stück besser umzusetzten aus, hatte ich ehrlich gesagt auch schon vorschlagen wollen aber ich war noch nicht ganz sicher wegen dem Sound. So würde man ja immerhin zu 80% durch zwei Leinwände beschallen.

Wird die High Gain Leinwand dann auch wieder etwas besser Schalldurchlässig wenn man sie nich mehr aufrollen muss? Natürlich kann ich am Equalizer noch etwas nachregeln aber umso unverfälschter der Sound desto besser.

@ Andy: Ja das macht schon Sinn was du schreibst aber Fritz hat doch schon mal mit 2m curved Gain 4 getestet und hatte so wie ich das verstanden habe gute Ergebnisse erzielen können. Ich denke mal, dass ich den Versuch einfach mal vagen werde. Denn sollte es nicht klappen sieht man das wohl schon vorher.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#61 erstellt: 17. Feb 2011, 00:28
hi Glomby,

Ja, ich hatte auch so gedacht wie du und deswegen die durchlässigere 1,0 nach hinten gesetzt.
Man muss mit etwa -2dB rechnen ab 16kHz und -4dB ab 18kHz. Ich nehme an du wirst einen digitalen EQ, bzw. AVR mit automatischer Einmessung haben. Dabei gäbe es keine klanglichen Verluste wie bei analogen Equalizern.

Was Andy beschrieb ist in Teilen richtig und in Teilen nicht richtig. High Gain muss nicht zwangsweise "glitzern".
Silberleinwände, zumindest die ich kenne, tun das sehr ausgeprägt. Auch zeigen sie neben der Bildkomposition einen grau-metallischen Beigeschmack. Das hat Andy verschwiegen und das sind auch die Gründe warum ich Polfilter nicht nehmen kann. Ansonsten wäre Polfiltertechnik eine helle und dabei preisgünstige Alternative zu Shutter und Interferenzfilter.
Silberleinwände sind zudem im gleichen Maße "Hotspotter" und müssen ebenso "gecurved" werden. Die Bedingungen wären also gleich.

Die Interferenzfilter Technik ist momentan die Top Lösung und funktioniert ohne Silberbildwand. Leider mit Abstand auch ab ca. 20.000.-- für ein Komplettset die teuere
Variante.

Ich würde dir vorschlagen möglichst bald einen Sichtvergleich LG CF3D auf Silberwand und JVC X3 auf normal weis zu machen. Danach kennst du die wesentlichen Unterschiede und kannst gezielter weiterplanen.


Grüße,
Fritz


[Beitrag von Fritz* am 17. Feb 2011, 15:29 bearbeitet]
*Michael_B*
Inventar
#62 erstellt: 17. Feb 2011, 02:40
Hallo

Wie ist das eigentlich mit der Bildschärfe bei einer gekrümmten Leinwand? Die Linsen der Projektoren sind doch normalerweise für die Projektion auf eine plane Leinwand ausgelegt. Bei der gebogenen Leinwand müsste man zum Rand hin ein immer leicht unschärferes Bild bekommen. Vermutlich keine Lösung für Leute, die auf ein extrem scharfes Bild stehen.

MfG
Michael
Glomby
Stammgast
#63 erstellt: 17. Feb 2011, 10:59

Ich würde dir vorschlagen möglichst bald einen Sichtvergleich LG CF3D auf Silberwand und JVC X3 auf normal weis zu machen. Danach kennst du die wesentlichen Unterschiede und kannst gezielter weiterplanen.


Nun der LG CF3D ist etwas teuer und kommt daher wohl eher nicht in Frage, ganz perfekt wird er dann wohl eh auch nicht sein. Eine Sichtung und Verglich werde ich aber auf jedenfall mal machen. Ich wollte mit dem Besuch beim Fachhändler aber noch etwas warten bis auch der Sharp Z17000 und der Mitsubishi HC9000 verfügbar sind.


Wie ist das eigentlich mit der Bildschärfe bei einer gekrümmten Leinwand? Die Linsen der Projektoren sind doch normalerweise für die Projektion auf eine plane Leinwand ausgelegt. Bei der gebogenen Leinwand müsste man zum Rand hin ein immer leicht unschärferes Bild bekommen.


Ja das ist natürlich auch noch ein Punkt der interessant zu beleuchten ist. Auf scharfes Bild steht wohl jeder der sich 1080p Projektoren holt, wie stark wird das denn dann beeinträchtigt?
Fritz*
Hat sich gelöscht
#64 erstellt: 17. Feb 2011, 12:13
hallo Glomby,
wenn der CF3D zu teuer ist, dann brauchst du die stack Geschichte gar nicht weiter in Erwägung ziehen.
Wenn du mit stacking annähernd die Qualität wie bei CF3D bzw X3 möchtest kommst du nicht (wesentlich) unter 10.000,-


Moin Männer,

Schärfeverlust?
gute Frage. Dazu habe ich soeben mal ganz grob die Sache simuliert mit einer Glassbeaded Highgain Stativleinwand etwa im Winkel welcher der späteren Biegung bei 3 mtr. Bildbreite entspricht.

retro 2,5 weis vs. 0,9

retro 2,5 vs 0,9 Schärfe

retro 2,5 Randschärfe




Dann habe ich noch screenshots von retro weis vs. silber. Ist alles ganz grob mit Stativleinwänden und ohne Tuchspannung. Deswegen die Wellen.

retro 2,5 vs silber vs 0,9 groß
retro 2,5 vs silber vs 0,9




zur Ergänzung ist hier noch ein Vergleich zwischen den schalltransparenten Varianten. Cheaptrick (links) und CS Tuch (rechts)

hier die Gewebestruktur.
cheaptrick vs.CS makro


hier die Durchsicht
cheaptrick vs CS Durchsicht

und hier noch ein Vergleich
cheaptrick Gewebe (links oben) CS Gewebe(rechts oben) Perfofolie (unten)

sheerweave vs CS vs perfo makro

sheerweave vs CS vs perfo weis belichtet

sheerweave vs CS weis-schwarz backing




Fritz


[Beitrag von Fritz* am 17. Feb 2011, 15:34 bearbeitet]
Glomby
Stammgast
#65 erstellt: 17. Feb 2011, 20:35
Das sieht doch gut aus, Schärfeverlust ist absolut minimal wenn überhaupt vorhanden.

Wie viele cm wären denn die Seiten weiter vorne als der mittlere Teil der Leinwand? Das sieht auf den Bildern ja recht gering aus und scheint wirklich kaum mehr an Platz zu benötigen.

Welches der Tücher würdest du eigentlich verwenden wollen? Also Für die Gain 4 und auch Gain 1 Leinwand? Vorallem in Hinblick auf moiree Effekte?

Also das Perfo Gewebe sieht für mich schon mal eher klassisch nach dem aus was auch bei Kinoleinwänden zum Einsatz kommt.

Was Leinwände angeht habe ich leider noch weniger Erfahrung als mit Beamern, vielleicht kannst du auch da nochmal kurz erklären wie du da die Auswahl treffen willst.

p.s. Und ja der CF3D wäre mir allein deshalb schon zu teuer weil man selbst mit Stack nicht die optimale Lösung hätte und sollte in den nächsten 1-3 Jahren ein deutlicher Sprung in Sachen 3D Techik kommen würde ich dann wohl auf ein Upgrade setzen wollen. Da hätte man natürlich ein weniger schlechtes Gewissen beim Upgrade wenn man es vorher nicht übertrieben hat und die Leinwandlösung scheint immer besser zu klappen. Schärfe ist kein Problem, Schalltransparenz bleibt gegeben und wird durch die automatische Einmessung auch ohne Dämpfung sein und der Platzbedarf ist kaum mehr größer mit zwei Leinwänden, wenn die High Gain Leinwand hinter die Gain 1 Leinwand kommt.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#66 erstellt: 17. Feb 2011, 21:04
hi,

ich habs leider nicht nachgemessen aber so ca. 15 cm war die Winkelstellung-Differenz.

Tücher:
für die Gain 1,0 nur das CS Tuch. Das Gewebe hat eine Wellenform, so das die Löcher ebenso eine Welle zeigen.
Dadurch kann sich kein Moire ergeben. Zudem hat es keine hörbare Dämpfung. Es hat die feinste Struktur.

Für Gain 4 muss ich die perforierte Folie nehmen. Die hat eine glatte Oberfläche (wichtig für Hochgain) und auch versetzte Lochung aber leider die hörbare Hochtondämpfung. Sie hat weniger Löcher = weniger schalloffene Fläche. Sieht man auf den Bildern.

cheaptrick (sheerweave) hat senkrechte wie Waagerechte Lochreihen (Lochlinien) damit ist das Moire Risiko groß.
Schalldurchlässigkeit ist gut.


Grüße,
Fritz


[Beitrag von Fritz* am 17. Feb 2011, 21:11 bearbeitet]
sensor1
Inventar
#67 erstellt: 18. Feb 2011, 00:52

Fritz* schrieb:

sheerweave vs CS vs perfo weis belichtet
Fritz


Hi

das untere perforierte Material hatte ich bei meinem Auto als Himmel.

hätte man wissen müssen, das Zeug haben wir fast Rollenweise entsorgt

MfG sensor
Glomby
Stammgast
#68 erstellt: 18. Feb 2011, 02:05

Fritz* schrieb:
hi,

ich habs leider nicht nachgemessen aber so ca. 15 cm war die Winkelstellung-Differenz.

Tücher:
für die Gain 1,0 nur das CS Tuch. Das Gewebe hat eine Wellenform, so das die Löcher ebenso eine Welle zeigen.
Dadurch kann sich kein Moire ergeben. Zudem hat es keine hörbare Dämpfung. Es hat die feinste Struktur.

Für Gain 4 muss ich die perforierte Folie nehmen. Die hat eine glatte Oberfläche (wichtig für Hochgain) und auch versetzte Lochung aber leider die hörbare Hochtondämpfung. Sie hat weniger Löcher = weniger schalloffene Fläche. Sieht man auf den Bildern.

cheaptrick (sheerweave) hat senkrechte wie Waagerechte Lochreihen (Lochlinien) damit ist das Moire Risiko groß.
Schalldurchlässigkeit ist gut.


Grüße,
Fritz


Okay das klingt soweit logisch aber die Dämpfung sagst du von der perforierten Leinwand lässt sich mittels automatischer Einmessung wieder entfernen?

btw: Zur Zeit habe ich ja vor den Lautsprechern die Abdeckungen wenn ich die abnehme, gleicht das evtl. die Leinwand wieder aus und man muss sogar kaum noch nachregeln auch wenn das automatisch geschieht)

Also so wie das klingt scheint das ja bestimmt ganz gut zu werden, vor allem der Platz war das was mir sorgen bereitet aber 15cm nach vorn ist ja nun wirklich nicht der Rede wert.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#69 erstellt: 18. Feb 2011, 03:23
@ sensor zu spät
ich hatte mal einen Mercedes 190 (Heckflosse) auch mit so einem Himmel (oder so ähnlich)

@ Glomby,die Hochtondämpfung bei der Folie ist schon mehr als ich von Lautsprecherabdeckungen kenne.
Ich habe mit dem Musterstück probiert und kam auf o.g. Werte. (ausgeglichen und abgelesen an meinem EQ)
Normalerweise können Eq´s +/- 12 dB ausgleichen. Da wird es bei 4 dB keine Probleme geben.
Das Teufel THX System kenne ich leider nicht, wenn aber alle Stricke reissen, (was ich nicht glaube) gibts noch sowas
Die werden mit jeder Leinwand fertig
frontal




Die 15 cm sind natürlich geschätzt und noch nicht fix.(war ja provisorisch auf die Schnelle)
Aber um den Dreh wird es bei dir auch sein.

Wird schon gut werden, dein Kino, da habe ich keine Bedenken.

Fritz


[Beitrag von Fritz* am 18. Feb 2011, 03:24 bearbeitet]
Glomby
Stammgast
#70 erstellt: 21. Feb 2011, 22:02
Was gibt es da eigentlich so für gute Schaltgeräte? Also um Programme zu programmieren bei denen z.B. per Knopfdruck ein Maskierungsvorhang auffährt, die jeweils gewünschte Leinwand ausfährt und sich anschließend evtl. noch das Licht abdimmt.

Da ich ja die zwei Leinwände hätte, einen Vorhang vor den Leinwänden, der als Schutz und eben auch als mögliche Maskierung für 16:9 dient und natürlich auch Lampen, würde es sich wohl anbieten sowas zusammen zu schalten gibt es da beliebte Geräte?

Dann nochmal zum Beamer an sich. Wie verhält es sich da bei 21:9 oder 16:9 Filmen. Nehmen wir mal als Beispiel Avatar: Die Blu-Ray ist in 16:9 aber im Kino wurde eine 21:9 Version gezeigt, bei der war natürlich oben und unten etwas abgeschnitten im Vergleich zur Blu-Ray.

Wenn ich jetzt aber sage ich würde den Film auch gerne in 21:9 sehen und nehme dann in kauf das oben und unten etwas abeschnitten wird ist das dann möglich? Oder würde das Bild dann über die Leinwand wachsen?

Es gibt natürlich Filme die man in 16:9 sieht aber bei so manch einem Titel will man schon die volle Breite. Wurde an soetwas gedacht bei Heimkino Beamern oder muss man zwangsläufig 16:9 Filme auch in 16:9 gucken?
Fritz*
Hat sich gelöscht
#71 erstellt: 22. Feb 2011, 02:01
hi Glomby,
es gibt Steuerungsysteme für alle möglichen Automatisierungen.
Creston ist eine der bekannten Marken.
Machbar ist so eine geplante Steuerung für Vorhänge und Licht.

Bez. Formatwechsel 16:9 / 21:9

Im Moment ist deine Leinwand nahezu von Wand zu Wand:
Mehr Breite geht nicht, wenn man Maskierung / Vorhänge noch berücksichtigt. D.h. bei 21:9 Format wäre die Bildhöhe geringer entweder mit Balken oder mit Anamorphot Vorsatz auch niedriger, dann aber ohne Balken.


Grüße,
Fritz
Glomby
Stammgast
#72 erstellt: 22. Feb 2011, 02:10

Im Moment ist deine Leinwand nahezu von Wand zu Wand:
Mehr Breite geht nicht, wenn man Maskierung / Vorhänge noch berücksichtigt. D.h. bei 21:9 Format wäre die Bildhöhe geringer entweder mit Balken oder mit Anamorphot Vorsatz auch niedriger, dann aber ohne Balken.


Wie genau jetzt. Also die Leinwand ist wie gesagt schon quasi auf der gesammten Raumbreite aber im Moment als 21:9. Also hätte man bei 16:9 ja links und rechts schwarze Balken, diese kann man über einen elektrischen Vorhang aber gut und einfach maskieren.

Also meinst du evtl lieber eine 16:9 Leinwand in der Breite von 3m und dann oben und unten maskieren? Wäre natürlich auch eine gute Möglichkeit um das Problem ohne Anamorphot zu lösen, nur die Maskierung wird dann wieder schwieriger. Immerhin wollte ich ja einen Rahmen vor beide Leinwände packen, so dass der Eindruck einer Rahmenleinwand entsteht auch wenn eine Leinwand beweglich und die andere gebogen ist.

Würde man von oben und unten maskieren, müsste ich dann irgentwie den Rahmen so gestallten, dass der die Maskierung übernimmt.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#73 erstellt: 22. Feb 2011, 02:20
es kommt darauf an auf welches Format zu am meisten Wert legst.
Bei 16:9 Leinwand (von Wand zu Wand) hast du maximale Bildgröße, auch für 21:9 Filme.
Bei 21:9 Leinwand (von Wand zu Wand) hast du max. Bildgröße nur für 21:9 Filme, aber dann eben reduzierte Bildbreite bei 16:9 Programm.

Ich ging nicht davon aus, das ein Rahmen vor die Leinwände gesetzt wird, sondern beide Leinwände incl. Maskierung in einen (gemeinsamen) Rahmen integriert sind.


Fritz
*Michael_B*
Inventar
#74 erstellt: 22. Feb 2011, 12:39
Hallo


Wenn ich jetzt aber sage ich würde den Film auch gerne in 21:9 sehen und nehme dann in kauf das oben und unten etwas abeschnitten wird ist das dann möglich? Oder würde das Bild dann über die Leinwand wachsen?


Mit dem, was ein normaler Projektor oder Player an Funktionen anbietet würde das Bild über und unter der Leinwand raus schauen. Was Du haben möchtest ist ein nur innerhalb eines Cinemascope-Fenster aufgezoomtes Bild bzw. ein aufgezoomtes Bild mit 21:9-Blanking. Das würde wohl auf einen zusätzlichen Scaler oder aber einen PC als Abspieler raus laufen. Wenn Geld keine grosse Rolle spielt wäre dann noch der von Fritz erwähnte Anamorphot eine Lösung. Zusammen mit einem PC oder Scaler wird aus jeden Fall laufen.

Sicher eine nette Geschichte, aber meiner Meinung nach wäre das rausgeschmissenes Geld weil auf Cinemascope aufgezoomte 16:9-Filme in der Regel ziemlich gestutzt aussehen.

Sieht ziemlich Assi aus aber ich würde es wohl erst mal mit dem selbstgebastelten (und konkurrenzlos günstigen) Objektivdeckel probieren, der möglichst nur das Cinemascopefeld offen hat. Der etwas weiche Übergang verschwindet in der Leinwandmaskierung.

MfG
Michael
Glomby
Stammgast
#75 erstellt: 22. Feb 2011, 23:49
Ja ein Anamorphot ist nicht wirklich interessant für mich. Wenn der Projektor deutlich teurer als 6000€ wäre könnte man drüber nachdenken aber nur für eine "Linse" mehr als für den Projektor ausgeben will ich dann auch nicht.

Die Lösung mit dem Objektivdeckel ist an sich gar nicht mal so uninteressant aber ist nicht ganz das was ich mir gedacht hatte. Da ist dann ja effektiv ein Bild über und unter der Leinwand vorhanden, welches ich einfach wegschneide, dann wäre es wohl doch besser und effektiver eine 16:9 Leinwand zu nehmen und eine automatisch heraus oder herein fahrende Maskierung zu bauen.

Andererseits könnte man die Maskierung nicht wirklich schön mit der curved Leinwand kombinieren.

Ein PC mit scaler will ich eigentlich auch nicht nehmen, dabei geht doch sicherlich Qualität verloren. Alles worüber ich jetzt nachdenke bezieht sich ja praktisch nur auf den Zoomfaktor der Linse bzw. eine mechanische Maskierung. Die reine Pixelauflösung würde da ja nicht angetastet werden.


Also an sich wäre es mir ja egal wenn 16:9 Filme kleiner wären aber da einige 3D Titel in 16:9 sind und bei 3D je größer, desto besser gilt (lässt man mal die anderen Faktoren außen vor) wäre es schon schön blöd da das Bild zu verkleinern.

Ich glaube in anbetracht dessen wäre eine 3m breite 16:9 Leinwand dann wohl das beste für mich und statt einen Vorhang zum maskieren muss es dann eine von oben und unten herein fahrende Maskierung sein, wie auch immer die dann aussehen mag.

Die Frage ist nur ob das Bild dann nicht evtl. sogar schon zu groß ist. Das Bild passt man ja eigentlich nur von der Höhe her an und wenn die Höhe passt entscheidet das Format wie weit das Sichtfeld ausgefüllt wird. Ich muss mir wohl mal aus Stoff eine Behelfsleinwand basteln und gucken wie die Formate und Größen so wirken.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#76 erstellt: 23. Feb 2011, 00:52
es muss ja nicht gleich die ISCO sein.
Es gibt auch Prismen Anamorphoten je nach Güte ab ca. 1000.-

eine weise Probeleinwand kann man auch mit Papiertischdecken (gibts billig auf Rolle) an die Wand kleben.
Beamer zum probieren kann man ausleihen.

Maskierung für curved screen ist auch machbar. horizontale Maskierung (vertikal fahrbar) ist sogar recht einfach zu machen.

Ich würde auch das 16:9 Bild von Wand zu Wand spannen, und bei 21:9 Film die Höhe mit Anamorphot komprimieren. Breitbild schon deswegen das der Gucklocheffekt gleich gar nicht entstehen kann.


Grüße,
Fritz
*Michael_B*
Inventar
#77 erstellt: 23. Feb 2011, 01:27
Hallo, Glomby

Die wichtigste Entscheidung ist wohl erst mal die Wahl des Formats. Falls Spielfilme an erster Stelle stehen würde ich auf jeden Fall die Cinemascopeleinwand empfehlen, um für die Filme die grösste Bildfläche zu bekommen. Das ganze dann richtig schön breit - Verhältnis Bildbreite zu Sitzabstand so 1,5 abwärts - und man hat neben dem kinoähnlichen Feeling bei Spielfilmen auch bei 16:9 noch ein richtig grosses Bild.

MfG
Michael
Glomby
Stammgast
#78 erstellt: 23. Feb 2011, 02:00
Nicht falsch verstehen, wenn ich über das Format spreche meine ich nicht die Breite, die bleibt immer gleich.

Also im Moment reize ich mit 3m Breite den Raum ganz gut aus. Der Sitzabstand ist in etwa bei 3,5m also sollte das schon so ziehmlich das Maximum sein, was man so machen kann.

Würde ich jetzt 16:9 auf 3m Breite haben, wird die Leinwand aber schon sehr hoch, evtl. sogar zu hoch. Ich denke mal bevor man hier so lange darüber spekuliert werde ich wie vorgeschlagen einmal eine Testleinwand als 16:9 und 21:9 mit jeweils 3m Breite aufhängen und schauen.

Eigentlich fände ich es ja auch sogar ganz nett 21:9 zu nehmen und für 16:9 links und rechts zu schneiden. So hat man wie im Kino den schönen Effekte, dass man evtl. vor einem Film ein paar Trailer in 16:9 zeigt und zum Film fährt die Leinwand dann auf die volle Breite auf.

Das einzige Problem dabei ist nur, dass ich Filme wie Avatar schon lieber auf der größt möglichen Breite sehen wollen würde (schließlich wurde die Kinoversion ja auch aus diesem Grund extra beschnitten) und der Projektor muss einen automatischen Zoom haben.

Das hätte einer meiner Favouriten (der Sharp Z17000) schon mal nicht und immer am Objektiv drehen ist nun wirklich nicht das was ich will.
Spezi
Inventar
#79 erstellt: 23. Feb 2011, 02:20
Für Diejenigen mit PC was ich gerade in nem andern Thread geschrieben hab:


Tonie1000 schrieb:
Hallo,
ich habe mal kurz die Leinwand (Link) angesehen.
Ist das nicht ne 4:3 Leinwand
Du brauchst aber mit nem 16:9 Beamer auch eine entsprechende 16:9 Leinwand.

Ich hab mir damals aus Versehen weil ich keine Ahnung hatte eine 1:1 Rollo-LW gekauft.

Heute möcht ich keine andere LW mehr haben.

Das 16:9 Format ist so unterschiedlich das es zu 90% nie eine 16:9 LW ausfüllt(außer TV).
Es sieht einfach nur grottig aus, wenn 5 oder 10 cm zur Maskierung fehlen.
Deshalb bevorzuge ich meine 1:1 LW wo oben überhaupt keine Maske zu sehen ist.
Übrigens hab ich sie noch nie soweit ausgezogen das die obere Maske mal zu sehn war.

Mit den PC Abspielprogrammen zieh ich alle Filme(incl. 2.35:1) auf die untere LW Maskierung und decke oben teilweise mit einem Pappwinkel am Objektiv das Streulicht ab(beim 800x600 Proki z.B.).
Selbst der 800x600er macht damit ein astreines 16:9 oder 21:9 Bild ohne irgendwelche Streulichtbalken!

Eine Abdeckung direkt an der LW mit einem schwarzen Rollo oder Ähnlichem ist natürlich optimaler.
Glomby
Stammgast
#80 erstellt: 23. Feb 2011, 02:26
Schau dir mal den ersten Post an, so kann ich das definitiv nicht machen. Ich brauche alles fest eingebaut und selbst wenn es automatisch maskiert werden kann soll es immer noch festeingebaut aussehen.

Und da nur Filme geschaut werden (kein TV, Spiele etc.) sollte 16:9/21:9 das Hauptkriterium bleiben.
Spezi
Inventar
#81 erstellt: 23. Feb 2011, 02:41
Da bin ich mal gespannt auf welche Lösung du kommst.
Z.B. die LWs im Grobi Shop mit var. Maske um >3000.- € sind noch nicht mal Tension LWs.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#82 erstellt: 23. Feb 2011, 03:19
hi glomby,

ich habe am vergangenen Wochenende bei einem Bekannten eine schalltransparente Leinwand installiert und werde ihn fragen ob er einen screenshot vom Vergleich 21:9 vs 16:9 posten kann.
die Leinwand ist, wie bei dir geplant, von Wand zu Wand, im 21:9 Format.


Grüße,
Fritz


[Beitrag von Fritz* am 23. Feb 2011, 11:01 bearbeitet]
*Michael_B*
Inventar
#83 erstellt: 23. Feb 2011, 15:03
Hallo, Glomby

In dem Fall gehen Deine Wünsche offenbar eher in Richtung möglichst grosses 16:9-Bild, was ja völlig okay ist. Falls es dann ein Sharp werden sollte würdest Du damit auch den Problemen mit dem Zoomobjektiv aus dem Weg gehen. Der Zoombereich beim Sharp würde nämlich nicht ausreichen, um von 16:9 auf die Breite von Cinemascope zu kommen. Da wäre dann entweder ein anderer Projektor als der Z17000 angesagt oder aber ein Anamorphot, der aber nochmal ordentlich Geld kostet.

MfG
Michael
Glomby
Stammgast
#84 erstellt: 23. Feb 2011, 19:58
Also ich würde egal welchen Projektor immer im maximalen Zoom betreiben daher schafft der Sharp das auch. Das Problem beim Sharp wäre nur, dass er bei 16:9 rauszoomen müsste aber das nicht automatisch kann.

Erst mal muss ich schauen welcher Projektor es jetzt wird, wenn es der X3 wird dann mache ich wohl direkt eine 21:9 Leinwand, sollte es aber ein projektor mit manuellem Zoom werden, wie der Z17000 dann muss eben eine 16:9 Leinwand her. Entweder kann die Leinwand ihre Größe ändern oder der Projektor. Das sind quasi die Faktoren.

@ Fritz: Ja wenn du Bilder davon hast zeig ruhig mal her, jeder Input ist nützlich für mich.
*Michael_B*
Inventar
#85 erstellt: 24. Feb 2011, 06:25
Hallo, Glomby


Das Problem beim Sharp wäre nur, dass er bei 16:9 rauszoomen müsste aber das nicht automatisch kann.


Ich weiss nicht, ob wir das gleiche meinen. Der Verstellbereich beim Zoomobjektiv ist beim Sharp nicht gross genug und von daher macht man bei dem besser eine 16:9-Leinwand. Auch mit einer motorisierten Optik und Lensspeicher würde es zusammen mit einer Cinemascopeleinwand nicht funktionieren. Man braucht ein Zoomobjektiv mit mindestens 1.33:1. Der Sharp hat leider nur 1,17:1.

MfG
Michael
Glomby
Stammgast
#86 erstellt: 24. Feb 2011, 16:38
Ja dann hast du doch was andere gemeint aber natürlich recht damit aber eine Rolle spielt das ohnehin nicht, da ich keine Lösung nehmen werde, bei der ich beim Formatwechsel selbst am Objektiv drehen müsste.

Also sollte der Sharp in Frage kommen, muss es zwangsläufig die 16:9 Lösung mit Leinwandmaskierung auf 21:9 werden.
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