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Beamer und Leinwand bis 2500 €

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alcapo
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 17. Jun 2011, 16:15
Hallo Zusammen, ich als Projektions-Neuling, bin auf der Suche nach einem Projektor mit Motorleinwand bis 2500 €.

Sitzabstand zur Leinwand ca. 5,0 m, Deckenhöhe 2,55 m
Leinwandgröße 2,34 x 1,32 m (16:9)
Abstand Projetor zur Leinwand ca.4,5 m
Der Projektor soll direkt mittig zur Leinwand an die Decke geschraubt werden.
Leider kann ich mein Wohnzimmer nicht vollständig abdunkeln, habe also Restlicht am Tage.
Decke und Wände sind weiß/beige
Ich schau zu 95% Filme (Blu Ray), eher selten spiele ich über die PS3 oder HTPC.

Nach tagelangem Stöbern im Internet, bin ich auf den Epson EH-TW 4400 LPE gestossen, welchen ich mir heute bei MS in Bremen angeschaut habe.
Natürlich zeigte man mir auch Alternativen wie z.B. den Sharp XV-Z 18000 und den Benq W 6500.
Im direktem Vergleich zu den beiden DLP Projektoren (Dark Night) hat der Epson durch sein nicht so scharfes Bild schlecht ausgesehen.
Auch das weiß war bei dem Epson eher gelb.
Allgemein hatte der Epson einen starken Farbstich.
Lag das jetzt an der falschen Einstellung des Epson oder sind die DLP Projektoren deutlich natürlicher und schärfer.

MS hat mir den Benq Projektor inkl. Leinwand für 2500 € angeboten, ist der Preis ok ?

Für Anregungen, Tipps und Alternativen wäre ich sehr dankbar.

LG


[Beitrag von alcapo am 17. Jun 2011, 16:46 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#2 erstellt: 17. Jun 2011, 19:19

alcapo schrieb:

Allgemein hatte der Epson einen starken Farbstich.
Lag das jetzt an der falschen Einstellung des Epson oder sind die DLP Projektoren deutlich natürlicher und schärfer.


Das lag eher an MS. Die sind bekannt dafür mit Vorliebe BenQ- und Sharp-Beamer an den Mann zu bringen und selbst 6000€-Beamer grottenschlecht aussehen zu lassen.

Einzige Abhilfe: such Dir einen ordentlichen Beamer-FACHHÄNDLER, der Dir die Geräte ordentlich kalibriert vorführt.

Zu Deiner Frage: DLPs sind i.d.R. etwas schärfer, da es sich meist um 1-Chip-Beamer handelt. Korrekt kalibriert unterscheiden sich die Beamer nicht von der Farbgebung. Aufgrund des höheren ANSI-Kontrastes der DLPs erscheinen diese jedoch etwas brillanter und plastischer. Dafür mußt Du dann halt mit RBE und einem eher mäßigen Schwarzwert / nativen Kontrast leben.
Dr.No°
Gesperrt
#3 erstellt: 17. Jun 2011, 19:54

alcapo schrieb:

MS hat mir den Benq Projektor inkl. Leinwand für 2500 € angeboten, ist der Preis ok ?


Wenn Du viel Restlicht hast, und kein Problem mit RBE, dann nimm den BenQ. Allerdings ohne die LW, denn da hab ich bei MS noch keine empfehlenswerte gesehen.

Die Rahmen-LW-Tücher sind nichtmal rückseitig schwarz beschichtet, und eher labil im Aufbau. Ich hab die Marke vergessen, sind imho Derivate von einem ital. Hersteller. Die Rolloteile würde ich ganz meiden. Du müsstest den 6500 für ca. 2000€ bekommen können, dann bleiben Dir 500,-€ für was halbwegs Gescheites. Du könntest ne Stumpfl nehmen, da hast Du was wirklich Gutes und vor allem: Ein farbneutrales Tuch. Da dann eben den grauen Lappen nehmen, das passt sehr gut zum hellen Wohnzimmer-DLP.

Der Epson verliert zuviel in Deinem Raum, auch wenn die üblichen " naja also LCDs kann ich Ihnen nicht empfehlen, die haben " Blablablas so kaum ganz stimmig sind. Schade das man das immer noch als Verkaufsansatz zu verwenden scheint...

Ich hatte vor Kurzem den 5500 hier, und selbst mit diesem rosa Kaffeefilter vorn drauf ist er dem DLP nicht ebenbürtig. Von den ganzen negativen Begleiterscheinungen wie mieser Ansikontrast und noch weniger Schärfe ganz zu schweigen.

Der BenQ ist ein fairer Beamer, ausgereift und mit der neuesten SW auch wirklich gut im Schwarz. Da fehlt nicht viel zum Epson, und die Blende ist auch etwas leiser. Lampen sind billig, Staub und Shading sind kein Thema, auch nicht in Jahren. Leider ist er nicht gerade schön leise, und die Verarbeitung ist auch nicht der Hit. Meiner knackte gern alle 10 Minuten lautstark unter der Decke. Da war der alte W 5000 deutlich besser...

Nimm auf keinen Fall den W6000, auch wenn er edler aussieht und gut 500€ billiger ist. Die Blende knarzt deutlich zu laut, und dafür gibts, weil technisch/mechanisch bedingt, kein update!

Der Griff zu einer 16:9-LW ist unbedingt sinnvoll. Ein 2,35:1-Format ist nicht empfehlenswert, weil der shift an dem Ding eher mies ist, und auf Zehenspitzen unter dem hängenden Teil flucht man spätestens beim 3. Film lautstark. Die angepeilte Grösse sollte bei dem geplanten Beamerabstand gut machbar sein.

Sonst kannst Du noch den LG 181 probieren, der ist vergleichbar in der Lichtstärke, aber schwächer im Schwarz. Dafür gibts kein RBE. Leider leider unterliegen die Dinger aber immer noch einer starken Serienstreuung wegen shading und der ruckelnden FI, die der BenQ aber auch gar nicht hat. Da solltest Du also entweder bei Amazon einkaufen, oder genau den Beamer nehmen, den Du im Verkauf gesehen und für gut befunden hast.
George_Lucas
Inventar
#4 erstellt: 17. Jun 2011, 21:31
Hallo alcapo,

wenn Projektoren in einem Vergleich so unterschiedliche Farben darstellen, wie von dir beschrieben, sind die Geräte nicht korrekt kalibriert worden.
Ein zu gelber Weißton spricht eher dafür, dass die Benq und Sharp eine zu hohe Farbtemperatur besaßen - sprich sie waren etwas zu Blau eingestellt.

Das wird gerne auf Demos gemacht, um das Bild knackiger erscheinen zu lassen, damit die potentiellen Kunden sich für diese Geräte entscheiden.

Zu deinen Fragen:
Alle von dir genannten Projektoren sind sehr gute Geräte, die ein tolles Bild darstellen können und für deine angedachte Bildbreite ideal sind.
Der Benq W6000 und Benq W6500 sind absolut baugleiche Geräte. Alle von Benq neu ausgelieferten Modelle des W6000 verfügen über die neue Firmware und unterscheiden sich in der Bilddarstellung und Betriebsgeräusch nicht vom W6500, der offenbar exklusiv immer noch von Mediastar verkauft wird.

Schau dir auch mal den Sanyo Z4000 an. Der ist IMO dem Epson gleichwertig, verfügt aber über eine gut funktionierende Frame Insertion und kostet aktuell um 1000 Euro.
Der Benq W6000 liegt bei 1300 Euro.

Beide Projektoren sind absolute Kauftipps bis 1500 Euro.
alcapo
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 17. Jun 2011, 23:26
Vielen Dank für die guten Tipps, ich hatte es mir schon fast gedacht das MS etwas an den Einstellungen "geschraubt" hat.

Ich hatte im Vorfeld einige Testberichte des Epson 4400 gelesen, in denen der Projektor absolut Top abgeschnitten hatte.
Bei der Vorführung waren die beiden DLP`s dem Epson LCD und auch dem Panasonic PT-AE 4000 sowas von überlegen, das es mir gleich etwas seltsam vorkam.
Der Pana ist sofort aus meiner engeren Wahl gefallen, da er mit Abstand das schlechteste Bild projeziert hat.
Über den Epson ist vom Verkäufer kein einziges schlechtes Wort gefallen, er hat ihn sogar als sehr gut eingestuft.

Der Verkäufer hat mich auch gewarnt den Benq 6500 mit dem 6000 im Internet zu vergleichen, da der "kleinere" nicht Baugleich sein soll.
Was stimmt denn nun ? sind die beiden Geräte Baugleich ? Wenn nicht, was sind denn nun genau die Unterschiede ?
Immerhin ist dort eine Preisspanne von ca. 500 € zwischen den Projektoren.

Das wirklich tolle Bild des Benq hat mich schon in den Bann gezogen. Der Projektor hat mich vom Bild her schon überzeugt.
Probleme mit RBE sind mir beim schauen nicht aufgefallen und
Lautstärke empfindlich bin ich nicht, denke mal das Lüftergeräusch würde nicht so ins Gewicht fallen, da ich in meinen 4 Wänden ganz gut aufdrehen kann.
Gehäuse knacken würde schon nerven.

Die Leinwand von MS soll Fabrikat Com-Tec sein mit 50 cm Vorlauf und Rückseitigem schwarzen Beschichtung.
Ist es sinnvoll den Benq 6000 zu wählen und eher mehr Geld in eine Leinwand zu stecken ?
Sehr schwierig die Entscheidung.


[Beitrag von alcapo am 17. Jun 2011, 23:50 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 18. Jun 2011, 04:29

alcapo schrieb:

Was stimmt denn nun ? sind die beiden Geräte Baugleich ? Wenn nicht, was sind denn nun genau die Unterschiede ?



hi alcapo,

Beide Geräte sind die selbe Hardware.
Die Unterschiede bestehen nur in der Software, der Gehäusefarbe und der Modellbezeichnung.
Der W6500 hat eine etwas schnellere Blendensteuerung.

Seit 3 Wochen ist der W1200 von Benq lieferbar.
Der ist bildtechnisch noch schärfer,(extrem scharf) genauer, als der W6000 und hat zusätzlich eine Zwischenbildberechnung (FI). Dafür hat er keine Lensshift Einrichtung.

Leider ist das Gehäuse kleiner und das Lüftergeräusch (nach meinem Empfinden) etwas höher.


Fritz


[Beitrag von Fritz* am 18. Jun 2011, 04:33 bearbeitet]
Dr.No°
Gesperrt
#7 erstellt: 18. Jun 2011, 08:40
Die Geräte sind bis auf die Blende und Farbe (6000er sieht imho edler aus) baugleich. Die Blende besteht beim 6500 aus einem anderen Material, und ist besser gelagert. Dadurch ist sie erheblich leiser bis unhörbar. Zudem wurde die Blende besser abgestimmt, und schliesst etwas stärker. Dadurch ist wiederum das Schwarz etwas besser, der Lichtverlust wird mit höherem Gamma ausgeglichen. Das dabei wie so oft erwähnt die Farben nicht mehr korrekt sind, wird wohl nur sehr wenigen auffallen. Fehlersuchern wohl noch am ehesten. Zudem arbeitet die Blende beim 6000er für meine Augen deutlich zu sichtbar. Dark Knight, Verhörszene Joker, dort sieht und hört man das Nachlaufen der Blende sehr gut.

Der 6500 ist übrigens KEIN MS-exklusives Gerät, denn man bekommt ihn auch bei Heimkinoraum oder 12WAM oder bei Grobi etc. MS hätte sich vielleicht die helle Farbe (als Reminiszenz an die alten großen BenQs wie W9000/W10000/W20000) gesichert, aber bestimmt nicht freiwillig mehr Geld in eine bessere Blende investiert. Das wird einem doch auch schon der normale Menschenverstand sagen. Der 6500 soll das Spitzenmodell darstellen, nicht mehr nicht weniger. Ob Du die bessere Blende aber brauchst, solltest Du vergleichen. Manche sehen und hören vielleicht keinen Unterschied, und warum sollte man dann nicht sparen.

Ich besaß beide Geräte und meine das ganz gut beurteilen zu können. Die Software wurde beim W 6500 in Bezug auf die Blende nochmals weiterentwickelt, sodaß man hier auf den neuesten Stand 1.01 achten sollte. Im Gegensatz dazu bringt das update für den 6000er nicht so viel, da ja die Blende mechanisch anders gestaltet ist.

Den neuen 1200er kenne ich nicht, aber ich würde ihn mir an Deiner Stelle ruhig auch nochmal ansehen. Eine gute FI kann nie schaden, und Du sparst auch nochmal ordentlich Mäuse. Die Leinwandfindung ist ein weites Feld, ich persönlich würde hier auf echte Markenhersteller setzen. Ich glaube nicht, das Du im Kombikauf bei MS einen besseren Preis bekommst, weil die LWs dort in meiner Erfahrung einfach zu teuer (Margenbringer) angeboten werden.

Gutes Beispiel hier diese Kontrastleinwand aus einem festen Material. Neupreis um die 2500,-€, wird z.Zt. unter 1000,-€ mit weggegeben. Ich meine, es gibt sehr gute Alternativen.

Aber:

Wenn Du die Möglichkeit hast, kauf Dir eine Rahmenleinwand! Rollos sind nur was für Einsteiger, und richtig gute Rollos kosten leicht 2-3000 Euro. Alles darunter rächt sich auf Dauer IMMER in Form von Wellen. Bei einem so sackscharfen Teil wie einem BenQ wird Dich das bestimmt ärgern!

Der Sanyo, im Moment mangels wirklich neuer Geräte in dem Sektor mein Lieblingsspielzeug, ist ein echt tolles Teil, das aber einen gut vorbereiteten Raum braucht. Er wird Dir nicht so zusagen wie die BenQs, da er einfach zu dunkel ist.

Wenn Du keine Probleme mit RBE hast, bekommst Du mit einem DLP einfach das spektakulärste Bild! Das war schon früher so, da kann auch kein noch so gutes Marketing wie bei JVC dagegen anstinken. Das Prinzip ist einfach sehr gut, umso schlimmer das man auf dem Stand von 2009 stehengeblieben ist. Alle echten Kenner setzen immer auf DLP.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 18. Jun 2011, 09:17

Dr.No° schrieb:
Alle echten Kenner setzen immer auf DLP.



OH OH das gibt

ich würde jetzt mal das "spektakuläre bild" etwas relativieren. Es kommt ganz auf die individuelle Abstimmung an.
Was man aber verbindlich sagen kann, ist, das genaueste, akurateste, "natürlichste" Bild gibt es bei DLP. Punkt


Fritz


[Beitrag von Fritz* am 18. Jun 2011, 09:19 bearbeitet]
Dr.No°
Gesperrt
#9 erstellt: 18. Jun 2011, 10:35
Natürlich liegt die Wahrheit letztlich immer im Auge des Betrachters. Aber ich unterstelle mal, ein gesundes Auge natürlich vorausgesetzt, das dem Betrachter

- ein schärferes Bild
- ein helleres Bild
- ein kühler abgestimmtes Bild

immer lieber als jede noch so perfekte D65-Norm ist. Das ist einfach objektiv so, kann man jeden Augenmediziner fragen.

Zudem gilt:

Warum soll man eigentlich den ganzen technischen Aufwand von 3 Chips und den damit verbundenen Nachteilen in Kauf nehmen? Doch nur deshalb, weil die Nachteile der 1-Chip-Technik auch nicht ohne sind.

RBE, false contour ( kann aber der X3 auch ganz gut ), kein perfektes Schwarz, keine FI, keine elektr. Objektive in der bezahlbaren Klasse, laute Lüfter. Alles aber machbar!

Nur verdient die Industrie eben mit den aktuellen Geräten gleich mal zigfach so viel mehr, als JVC, Sony und Mitsubishi mit Ihren teuren SXRDs zusammen.

Daher gilt: Weiter warten auf bessere Zeiten, die dank 3D vieleicht schneller kommen könnten als gedacht.
George_Lucas
Inventar
#10 erstellt: 18. Jun 2011, 11:17

Fritz* schrieb:

alcapo schrieb:

Was stimmt denn nun ? sind die beiden Geräte Baugleich ? Wenn nicht, was sind denn nun genau die Unterschiede ?



hi alcapo,

Beide Geräte sind die selbe Hardware.
Die Unterschiede bestehen nur in der Software, der Gehäusefarbe und der Modellbezeichnung.
Der W6500 hat eine etwas schnellere Blendensteuerung.

Hallo Fritz,

in fast allen Punkten stimme ich dir zu.
Die schnellere Blendensteuerung ist aber nicht mehr aktuell lt. Benq!
Mit der aktuellen Firmware arbeiten beiden Blendenautomatiken gleich schnell. Auch schließt die Iris des W6000 nun soweit, dass sie den selben Schwarzwert zustande bringt wie der W6500.
Die Blenden sollen lt. Benq aus unterschiedlichem Material bestehen. Welches Material das Bessere ist, wurde nicht verraten. Einen hörbaren und sichtbaren Unterschied zwischen den "verschiedenen" Blenden (Materialien) während des Betriebes gibt es nicht!


[Beitrag von George_Lucas am 18. Jun 2011, 11:24 bearbeitet]
Dr.No°
Gesperrt
#11 erstellt: 18. Jun 2011, 11:22

Fritz* schrieb:


Seit 3 Wochen ist der W1200 von Benq lieferbar.


Wie beurteilst Du das Schwarz gegenüber dem 6000er, und wie die FI allgemein?
Nudgiator
Inventar
#12 erstellt: 18. Jun 2011, 11:44
Ich würde dem Threadersteller empfehlen über einen Leinwandselbstbau nachzudenken.

Eine Selbstbaurahmenleinwand kommt etwa auf 200€. Du wirst keinen Unterschied zu einer deutich teureren Leinwand im Preisbereich um die 1000€ erkennen können.
Nudgiator
Inventar
#13 erstellt: 18. Jun 2011, 11:47

Fritz* schrieb:

Dr.No° schrieb:
Alle echten Kenner setzen immer auf DLP.


OH OH das gibt


Interessant finde ich diese Aussage eigentlich nur, weil diese aus dem Mund eines SXRD-Besitzers kommt. Obwohl, im Endeffekt paßt die Aussage ja dann wieder
alcapo
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 18. Jun 2011, 15:08
Leider habe ich keinen geeigneten Platz für eine Rahmenleinwand.
Wäre bei mir auch die erste Wahl gewesen.
Durch diverse Dachschrägen kann ich nur eine Motorleinwand einsetzen oder das Bild an eine ca. 20° Schräge Dachwand Projezieren.

Mir ist die Leinwand deLuXx Advanced Elegance im Netz aufgefallen. Hat jemand da schon Erfahrungen mit gemacht ? Ich finde die LW vom Preis sehr attraktiv.

Wenn ich das mit den BenQ also richtig verstehe, gibt es inzwischen keinen Grund mehr, den 6500 dem 6000 vorzuziehen.
Immerhin ist da ein Preisunterschied von 600 €.
Das Bild des 6500 hat mir wirklich gut gefallen, nur die Qualität des Gehäuses fand ich nicht so ansprechend.

Der Epson EH-TW 4400 gefällt mir von der Verarbeitungsqualität und den Betriebsgeräuschen her sehr gut.
Das Bild war auch nicht übel, würde den aber gern mal vernünftig eingestellt in meinen eigenen 4 Wänden sehen.
Zzt. hat Epson ja noch eine -400 € Sommer Aktion am laufen, welches den 4400 wieder preislich sehr attraktiv macht.
Das eingesparte Geld könnte ich gut in bessere verdunkelungs Rollos oder Leinwand investieren.
Wenn ich den Epson wählen sollte, wäre es dann besser die LPE Version zu ordern ?
Heinzzweidrei...
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 18. Jun 2011, 15:36

im Endeffekt paßt die Aussage ja dann wieder

Huhahaha
@alkapo
Den Epson würde ich mir nicht Blind im Internet Bestellen.Das währe mir zu Vage bezügl. Konvergenz und Pixelfehler. Vorher beim Fachhändler begutachten ist Pflicht !
Wenn alles in Ordnung ist ist er ein Hervorragender Beamer !
Schön Hell ,und eine gut Funktionierende FI.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 18. Jun 2011, 16:08
hi doc.

der W1200 war etwas schwärzer und kontaststärker relativ zum 6000. Fie FI hat bei mir in Verbindung mit HTPC nicht, bzw. nur mit Aussetzern funktioniert. Mit "normalen" Zuspielgeräten
soll sie gut laufen (lt. Kraine).


@Schorsch.
Danke für die Aktualisierung, aber mir sind alle Blenden "fremd" Ich brauche sie nicht.

@alcapo,
es ist nie verkehrt mehrere Optionen genauer zu testen.
Am bestem alle zuhause und in Ruhe.

Wann wird der Beamer denn überhaupt konkret bei dir?
Ich frage nur weil in wenigen Wochen die IFA beginnt.


Fritz
alcapo
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 18. Jun 2011, 16:51
Naja, ich wollte schon im Juli/August spätestens loslegen.
Aber auf die IFA warten wäre schon ne Option.
Hab ja noch meinen TV bis dahin ... obwohl wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe ... dann kann ich ganz schlecht warten
Aber für Schnellschüsse bin ich auch nicht.

Haben die Epson denn so große Probleme mit Ihren Beamern ?
Pixelfehler ... an sowas erinnere ich mich noch bei meinem ersten Plasma ... damals musste man auch drauf achten.

Ist die FI ne Zwischenbildberechnung, sowie bei den Sonys z.B. Motionflow ? Dezent eingestellt ist sowas ja ganz nett, aber son Soap Effekt auf nem Beamer ? ... Ich glaub da bräuchte ich ne natürliche 24p Darstellung.


[Beitrag von alcapo am 18. Jun 2011, 16:52 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#18 erstellt: 18. Jun 2011, 16:58

alcapo schrieb:

Haben die Epson denn so große Probleme mit Ihren Beamern ?


Nunja, Epson hat bereits letzten Oktober zwei neue Modelle (EH-R2000 und 4000) auf einer Messe präsentiert. Dummerweise gab es jedoch massive Fertigungsprobleme, d.h. die Panelausbeute war unterirdisch schlecht.
Sollte Epson das in den Griff bekommen, kann ich Dir nur wärmstens empfehlen, sich die Geräte mal anzusehen. IMHO eine sehr ernsthafte Konkurrenz zu den DILAs von JVC !



Ist die FI ne Zwischenbildberechnung, sowie bei den Sonys z.B. Motionflow ? Dezent eingestellt ist sowas ja ganz nett, aber son Soap Effekt auf nem Beamer ? ... Ich glaub da bräuchte ich ne natürliche 24p Darstellung.


FI = Frame Interpolation, also Zwischenbildberechnung. Insbesondere Sony und Epson beherrschen das sehr gut. Die FI ist regelbar, so daß man keinen Soap-Effekt sieht.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 18. Jun 2011, 17:02
LOL

seit wann sind 24p natürlich

wie wäre es damit alcapo?
du holst dir auf die Schnelle einen billigen Gebrauchten.
Damit ist deine Neugierde erst mal befriedigt. Du kannst schon mal ausgiebig testen worauf es ankommt und dann (nach der IFA) in aller Ruhe den optimalen Beamer für dich finden.
Den Gebrauchten kannst du anschl. wieder verkloppen und hast vermutlich (fast) kein Geld verloren.


Fritz
alcapo
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 18. Jun 2011, 17:30
Hab mir schon gedacht das ich mit dem "natürlich" anecke

Zwischenbildberechnung auf meinem Sony LCD ist schon ok.
Wie sind denn eigentlich die Sony Projektoren ? z.B. der Sony VPL-HW15 oder VPL-HW20
Sieht zumindest klasse aus !


[Beitrag von alcapo am 18. Jun 2011, 17:34 bearbeitet]
Dr.No°
Gesperrt
#21 erstellt: 18. Jun 2011, 17:40

Fritz* schrieb:
hi doc.

der W1200 war etwas schwärzer und kontaststärker relativ zum 6000. Fie FI hat bei mir in Verbindung mit HTPC nicht, bzw. nur mit Aussetzern funktioniert. Mit "normalen" Zuspielgeräten
soll sie gut laufen (lt. Kraine).


Erstaunlich, was man offenbar doch noch aus der Technik schon mit günstigen Mitteln rausholen kann. Benötigt der 12er wirklich so viel offset? Ich hatte noch nie einen Beamer ohne shift, daher die Frage:

Wie kann man denn sowas überhaupt anwenden? 54 cm oberhalb oder unterhalb der Leinwand, das hört sich schwierig an.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 18. Jun 2011, 17:44
sind Beide, feine Beamer

fairerweise muss man aber sagen, das die Preise für die jetzigen Modelle, erfahrungsgemäß deutlich fallen "nach" der IFA.

Fritz
alcapo
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 19. Jun 2011, 06:41
Gerade der VPL-HW 15 liegt ja auf einem erschwinglichem Preisniveau.
Wie ist er im Vergleich mit dem Epson und dem Benq ?
Hat der Sony auch für Restlicht im Raum genügend Punch ?
Der Test auf AREA DVD klingt jedenfalls toll.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 19. Jun 2011, 12:13
hi doc.

der ofset hat auch eine halbwegs zumutbare Aufstellung bei mir verhindert. Man braucht entweder einen hohen Raum oder eine hohe Leinwandunterkante.

Aber die Bildqualität aus einer "billigen" Produktlinie ist heute schon sehr hoch und die Argumte für die hochpreisigen Geräte werden zunehmend schwächer.


alcapo,
den Punch des W6000 wirst du mit den Sony Beamern nicht erreichen. Auch nicht die Farbbrillianz und nicht die "natürliche" Bildanmutung. Deutlich sichtbar.

Fritz
Burner0_3
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 19. Jun 2011, 12:37
Der Sony HW 15 hat leider keine FI also für mich nicht wirklich eine Alternative. Dann warte lieber bis der Epson 5500 vielleicht nach der IFA noch etwas beim Preis fällt! Der HW 30 steht ja auch endlich in den Startlöchern obwohl das dann doch über deinem Preisniveau stehen würde...
George_Lucas
Inventar
#26 erstellt: 19. Jun 2011, 12:49

alcapo schrieb:
Hab mir schon gedacht das ich mit dem "natürlich" anecke :)

Bei "Erbsenzählern" eckst da damit vielleicht an.
Ersetze "natürlich" durch "nativ", dann stimmt es wieder für die allermeisten Blu-rays und Spielfilme.

FI, Blendenautomatiken, Detailschärfe usw. sind IMO Präsentationsfeatures, die allesamt deutlich sichtbare Nachteile besitzen, die immer wieder gerne verschwiegen werden - es sind also Verschlimmbesserer. Je nach vorgeführten Demomaterial kann ein Projektor damit deutlich besser aussehen oder aber auch schlechter!
In jedem Fall sind derartige Verschlimmbesserer Geschmacksache, über deren Sinn, Vor- und Nachteile immer wieder heftig gestritten wird.

Leider bedarf es schon mal ein oder zwei kompletter Filme, um sich selbst einen vollständigen Eindruck über diese Features machen kann. Nur dafür fehlt einem beim Händler oftmals die Zeit.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 19. Jun 2011, 13:02

George_Lucas schrieb:
es sind also Verschlimmbesserer.



naja, 24p bei schnellen Szenen? Ohne FI?
ich würde sagen, da gibt es nix mehr zu verschlimmern, nur noch zu verbessern.


fritz
George_Lucas
Inventar
#28 erstellt: 19. Jun 2011, 13:05

Fritz* schrieb:

24p bei schnellen Szenen? Ohne FI?
ich würde sagen, da gibt es nix mehr zu verschlimmern, nur noch zu verbessern.

Wenn du all die Pixelketten, Blitzer, Blockrauschen und sonstigen Artefakte in Kapitel 1 von THE DARK KNIGHT als Verbesserung empfindest, hast du sicherlich recht.
Derartige Bildfehler tauchen in fast allen Filmen mal auf. Mich stört das - andere nicht.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 19. Jun 2011, 13:11
man muss ja nicht in allem vom X3 ausgehen.

Es gibt auch brauchbare FI´s

fritz
alcapo
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 19. Jun 2011, 16:06
Ach wat bin ich hin und hergerissen ...

Benq W 6000, Benq W 6500, Epson EH-TW 4400, Sony VPL-HW 15

... ach Herrje ... werd noch ganz vogelig

Was würdet Ihr machen ?
Nudgiator
Inventar
#31 erstellt: 19. Jun 2011, 16:11
Ich hab hier schon einmal einen Kommentar von Jim Peterson, Chefentwickler bei Lumagen, gepostet. Demzufolge ist jegliche FI fehlerbehaftet und für einen Großteil der Bildfehler verantwortlich. Er als absoluter Experte auf dem Gebiet sollte es eigentlich wissen, sonst hätte er es wohl nicht geschafft, den besten Videoprozessor im Bereich bis 20.000€ zu entwickeln

Ich sehe nur zwei wirklich sinnvolle Einsatzgebiete einer FI:

- im 3D-Betrieb
- bei Sportsendungen

Für den reinen Filmbetrieb ist die FI so überflüssig wie ein Kropf. Da sollte man lieber mal auf 48 Hz setzen.


[Beitrag von Nudgiator am 19. Jun 2011, 16:13 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#32 erstellt: 19. Jun 2011, 16:15

alcapo schrieb:

Was würdet Ihr machen ?


Wenn Du komplett verdunkeln und evtl. noch den Raum (zumindest teilweise) optimieren kannst, würde ich zum HW15 greifen.
alcapo
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 19. Jun 2011, 16:18
Komplett verdunkeln wird schwer, aber nicht unmöglich.
Warum würdest Du den Sony Wählen ?
Nudgiator
Inventar
#34 erstellt: 19. Jun 2011, 16:29

alcapo schrieb:

Warum würdest Du den Sony Wählen ?


Der Sony ist ein SXRD-Beamer. Um die Vorteile dieser Technologie (guter nativer Kontrast, guter Schwarzwert) zu nutzen, braucht man das entsprechende Umfeld. Helle Wände / Decke tragen da nicht gerade dazu bei.

Den TW4400 sehe ich auf ähnlich hohem Niveau. Auch hier machst Du nichts falsch. Das Gerät ist sogar heller und somit bei Deinen Räumlichkeiten wohl die bessere Wahl.

Die hier genannten DLPs haben durchaus auch Ihre Berechtigung, wenn Du mit dem RBE, Blende, mäßiger Schwarzwert / nativer Kontrast leben kannst. Dafür ist der ANSI-Kontrast höher, was für mehr Plastizität / Farbbrillanz sorgt.

Du mußt also abwägen, was Dir wichtiger ist.
alcapo
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 20. Jun 2011, 16:43
Irgendwie hat's mir der Sony doch sehr angetan.
- Der Preis ist sehr gut
- Die Testberichte sind Top
- Der Geräuschpegel ist sehr leise
- Die Blende soll kaum zu hören sein
- Die Verarbeitungsqualität ist spitze und sieht optisch klasse aus
- Der Schwarzwert soll für die Preisklasse sehr gut sein.

Lichteinfall kann ich optimieren, nur die Wand und Deckenfarben halt nicht ... hoffe das geht trotzdem klar.
Werd Ihn mir einfach mal bestellen ... hoffe ich mach nix verkehrt, sonst geht er wieder zurück


[Beitrag von alcapo am 20. Jun 2011, 16:48 bearbeitet]
hifikeks
Stammgast
#36 erstellt: 21. Jun 2011, 12:12
wenn er da ist und Du ihn getestet hast lass es uns mal wissen. ich habe den eindruck, er könnte mit nur 1000 ansi lumen vielleicht zu dunkel sein gerade im vergleich zum benq mit bis zu 2500 ansi lumen im normalmodus... lässt sich allerdings teilweise mit einer guten leinwand und entsprechend hoher Gain ausgleichen
alcapo
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 21. Jun 2011, 15:49
Na klar, werde berichten ... denke er schwirrt nächste Woche rein. Freu mich schon drauf ...
Muss noch viel vorbereiten bis dahin ... neue Rollos, Steckdose an der Decke ... Lampen Umhängen ... Boxen umstellen ... alles neu einmessen ...
Nen neuen TV aufstellen geht einfacher
Fritz*
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 21. Jun 2011, 16:09
hi capo,

hast du auch den W6000 zum Vergleich?


Grüße,
Fritz
alcapo
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 21. Jun 2011, 19:07
Nein habe keinen anderen Projektor zum Vergleich ...
denke das ist auch besser so ... Verwirrt nur

Entweder gefällt mir das Bild des Sony in meinen Wänden oder er geht zurück und ich nehm doch den Benq.
Habe den Sony mal bei nem Freund gesehen und fand das Bild klasse, die Verarbeitungsqualität sehr Wertig, aber auch ohne Vergleich.

Hab den Benq W6500, den Epson 4400, den Panasonic PTA-E4000 und den Sharp im Vergleich bei MS gesehen.
Da gefielen mir die DLPs von der Bildschärfe und von den Farben schon besser als die LCD's.
Der Sharp ist mir zu teuer und der Benq zu laut und schlecht verarbeitet.

Habe lange überlegt was ich mache, da ich aber Wert auf einen guten Schwarzwert, ein natürliches nicht überschärftes Bild und eine geringe Geräuschkulisse lege,
hab ich mich für den Sony entschieden.
Jetzt gilt es nur noch das Wohnzimmer zu optimieren. Die Lichtkanone ist er ja nun mal nicht.


[Beitrag von alcapo am 21. Jun 2011, 19:09 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 21. Jun 2011, 19:43
hi,
farblich sind die Sony´s auch nicht besser als Epson und Pana.

In Sachen Bildleistung (auch Farben) gibts nichts Besseres als DLP. Die hohe Bildschärfe ist "echt" natürlich und nicht digial immitiert.

Ich kann über die Verarbeitung beim W6000 nicht klagen und das Lüftergräusch ist eher ein tiefes rauschen und nicht störend.

Die Gehäuseform ist leider nicht so gelungen wie beim Sony.

Ich würde an deiner Stelle mindestens einen DLP Beamer zum Direktvergleich hinzunehmen.

Am besten den W1200. Bildmäßig superklasse, leider nicht leise. Dann hast auch das neueste Modell und nicht die drittletzte Generation wie bei HW15.


Grüße,
fritz


[Beitrag von Fritz* am 21. Jun 2011, 20:14 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#41 erstellt: 21. Jun 2011, 21:36

Fritz* schrieb:


In Sachen Bildleistung (auch Farben) gibts nichts Besseres als DLP.

Hallo Fritz,

diese Aussage ist Unsinn!
Die Primär- und Sekundärfarben befinden sich an genau spezifizierten Positionen innerhalb des Farbraums. Wie soll eine Farbe "besser" sein, wenn die Koordinaten der Farborte stimmen? Wenn Grün einen leichten Blaustich haben sollte, befindet sich Grün im Farbraum an einem falschen Ort - nämlich zu nahe an Blau! Das ist übrigens messbar.

Wenn also die Farben eines Projektors "besser" sind (Weiß ist weißer), dann sind die Einstellungen eines der im Vergleich vorgeführten Geräte falsch.

Auch die Bildleistung eines DLP ist nicht "besser" als von anderen Techniken. Es gibt subjektiv sichtbare Unterschiede je nach Technik. Aber zu sagen, DLP ist besser, ist schlichtweg nicht korrekt. 1 Chip-DLP hat reichlich Nachteile gegenüber anderen Techniken wie False-Contour, RBE, Screendoor (abhängig vom Sitzabstand) und Dithering.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 21. Jun 2011, 21:43

George_Lucas schrieb:

diese Aussage ist Unsinn!



so?
dann erkläre doch bitte mal, wie ein 3-chip Beamer mit den typischen Konvergenzfehlern, shading und Farbsäumen die Farben korrekt darstellen soll.

Nach meiner Anschauung gibt es keine leistungsfähigere Technik als DLP, wenn es um genaue, natürlich wirkende Bildkomposition geht.

Speziell bei Benq kommt noch ein vollständiges ISF konformes
Colormanagement dazu. Das können selbst die 4000 euro LCOS Beamer nicht bieten.


Fritz


[Beitrag von Fritz* am 21. Jun 2011, 21:51 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#43 erstellt: 21. Jun 2011, 21:53

Fritz* schrieb:

so?
dann erkläre doch bitte mal, wie ein 3-chip Beamer mit den typischen Konvergenzfehlern, shading und Farbsäumen die Farben korrekt darstellen soll.


Kleiner Hinweis an Dich: falls Shading, Kovergenzfehler, Farbsäume in dem Maße vorhanden sein sollten, wie Du hier suggerierst, dann KÖNNTE man das auch messen. Interessanterweise ist das aber nicht der Fall.

Beispiel: wenn ich z.B. den Kontrast bei 100 IRE nicht korrrekt einstelle, dann gibt es minimales Shading. Das ist kaum sichtbar, aber sehr deutlich messbar. Kalibriere ich korrekt, messe ich an exakt derselben Stelle perfekte RGB-Werte.

Die Primaries / Secondaries, Weißpunkt sind eindeutig definiert. Da gibt es kein "weißer als weiß". Wäre auch schlimm, wenn das so wäre. Dann würde eine Kalibrierung nämlich keinen Sinn machen.

Abgesehen davon: laß doch den Threadersteller den HW15 selbst prüfen und sein Urteil dazu bilden

@George: check mal bitte Deine PMs. Bräuchte eine Info von Dir


[Beitrag von Nudgiator am 21. Jun 2011, 21:55 bearbeitet]
ANDY_Cres
Inventar
#44 erstellt: 21. Jun 2011, 22:55
Nabend,

nun da muss ich natürlich auch meinen Senf abgeben.

Natürlich ist es möglich ein reineres weiß darzustellen.
Wenn der Vergleich nicht da ist, dann fällt das auch nicht weiter auf.
Insbesondere DLP (definitiv 3 Chip) zeigt das nachhaltig, im Vergleich zu anderen Techniken.

Das DLP pauschal die besseren Farben zeigt, sehe ich auch nicht, wohl aber die Fähigkeiten die insbesondere mit DLP Technik möglich sind...in der generellen Farbdarstellung.

Dazu zähle ich Farbdichte, Farbverläufe, Farbintensität, Farbgüte an Kanten und DCI konforme Farbräume zu emulieren.


OK weitermachen ENDE mit OT....


ANDY
Nudgiator
Inventar
#45 erstellt: 21. Jun 2011, 23:11

ANDY_Cres schrieb:

Dazu zähle ich Farbdichte, Farbverläufe, Farbintensität, Farbgüte an Kanten und DCI konforme Farbräume zu emulieren.


Aber sicherlich nicht an einem "Pseudo"-3-Chip-DLP-Beamer für ehemals 20.000€. Da muß man schon größere Geschütze auffahren
Master468
Inventar
#46 erstellt: 22. Jun 2011, 01:20

Natürlich ist es möglich ein reineres weiß darzustellen.


Die Primaries / Secondaries, Weißpunkt sind eindeutig definiert. Da gibt es kein "weißer als weiß"

Die Frage ist, wie man das "reinere Weiß" definiert. Hier kann es im Ergebnis nur "Strukturmerkmale" gehen. Beispielsweise führt die Antiflexbeschichtungen bei einigen Bildschirmen zu einem teils unangenehmen Glitzern.

Aus Sicht der Farbe selbst bleibt festzuhalten: Für das menschliche Auge zählt zunächst die Farbvalenz, entsprechend die Bewertung des Farbreizes in Summe (natürlich kommen weitere Faktoren in der folgenden Verarbeitung hinzu, bis dann der Farbeindruck im Gehirn entsteht). In den Farbmaßzahlen sind dann auch jegliche spektrale Informationen unwideruflich verlorgengegangen (was oft für etwas Verwirrung im Verständnis der chromatischen Adaption führt). Unbelassen davon gibt es aber natürlich teils deutliche visuelle Unterschiede bei meßtechnisch identischem Weißpunkt (und korrekter Messung), ohne dass es hier um ein "besser" oder "schlechter" geht. Das ist Effekten der Beobachtermetamerie geschuldet - schließlich entspricht der 2 Grad Normbetrachter der CIE nicht exakt unsereren "persönlichen" Spektralwertkurven, zumal das Sichtfeld ja nicht fix ist. Gerade bei diesbezüglich ungünstigen, d.h. "scharfen" Spektren kann es hier deutliche Unterschiede geben, da schon kleine Variationen im Vergleich zur farbmetrischen Auswertung durch die Sonde großen Einfluß haben können. Paradebeispiel wäre ein Zweischirmbetrieb aus CCFL und WCG-CCFL Bildschirm, oder die Abstimmung auf Normlicht. Sie erfolgt aus diesem Grund zwar im Rahmen einer Kalibration, hier aber visuell.

In der Abmusterung sieht es dann wieder anders aus, aber wir beleuchten mit den Geräten ja keine Farbproben.

Gruß

Denis


[Beitrag von Master468 am 22. Jun 2011, 01:41 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#47 erstellt: 22. Jun 2011, 07:48

Fritz* schrieb:

erkläre doch bitte mal, wie ein 3-chip Beamer mit den typischen Konvergenzfehlern, shading und Farbsäumen die Farben korrekt darstellen soll.

Gerne.

Die Farbwahrnehmung, von der auch ANDY und Denis berichten, ist zum Teil stark subjektiv abhängig.
Ein höherer nativer Kontrast, ein besserer Schwarzwert, höhere Helligkeit, eine höhere Bitrate verändern den Bildeindruck von Farben innerhalb eines Filmbildes.

Auch die native Bildschärfe hat Einfluss auf die Farbdarstellung (das ist sogar messbar), weil bei einer scharfen Projektion einzelne Farben besser voneinander abgegrenzt sind und nicht ineinander verlaufen.

Die von dir angesprochen 3-Chiper aus der Profiklasse (egal ob DLP oder SXRD) haben deutliche qualitative Vorteile im eingesetzten Material und der Signalverarbeitung zur Konsumerklasse. Deutlich hochwertigere Objektive verbessern die Abbildungsschärfe. Ein gutes Objektiv im Profibereich für Projektoren kostet auch locker mal bis 20.000 Euro! Das ist dann im Ergebnis auch zu sehen, wenn ein Projektor für 1900 Euro daneben gestellt wird.
Die bessere Signalverarbeitung und höhere Bitraten erlauben feinere Abstufungen in Farbverläufen. Auch das ist deutlich zu sehen.

Wer schon mal seine Projektorlampe gewechselt hat nach 2000 Stunden, weiß wie das Bild insgesamt (also auch die Farbdarstellung) plötzlich zulegt. Selbst wenn der runtergenudelte Projektor aktuelle kalibriert war, wird eine halb so helle Lampe subjektiv keine so strahlenden Farben darstellen können wie ein doppelt so heller Projektor - selbst wenn der Kontrastumfang und die Orte der Primär- und Sekundärfarben im Farbraum identisch sind.

In der Praxis wirkt Weiß mit einer höheren Farbtemperatur (statt 6500 Kelvin beispielsweise 8000 Kelvin) erstmal heller (was es in der Regel auch messtechnisch ist) und durch den höheren Blauanteil im Vergleich zu einem Weiß mit 6500 Kelvin "weißer".
Wird die Farbtemperatur von Weiß (100 IRE) bei allen zum Vergleich herangezogenen Projektoren auf 6500K eingestellt (oder auch auf 8000 Kelvin) gibt es in der Anmutung des Weißtons kaum noch einen Unterschied. Aussagen wie "das Weiß ist weißer" oder "Das weiß sieht gelblich aus" wird es dann nicht mehr geben. Allenfalls ein "Das Weiß ist heller!" ist noch zu hören, wie diverese Vergleiche diesbezüglich gezeigt haben.

Sollten Farbwolken im Bild hinzukommen (sprich Shading), von dem hier lt. Userberichten auch immer öfter mal 1 Chip-DLP-Projektoren betroffen sind, werden die Farben natürlich verfälscht dargestsellt. Hierbei handelt es sich aber "Fehler" der Hard- oder Software im Projektor, die IMO behoben werden sollten.

Zurück zur Konsumerklasse:
1 Chip DLPs haben den großen Vorteil, dass sie aufgrund ihrer 1 Chip-Technik Bilder praktisch ohne Farbsäume und Shading darstellen können. Dadurch sind Farben besser voneinander abgegrenzt und wirken/sind "reiner", als bei 3-Chip Projektoren, wenn dort Farben ineinander verlaufen sollten. Diverse Testberichte zeigen aber, dass die Abgrenzung der einzelnen Pixel bei vielen 3 Chip-Projektoren ausgesprochen gut gelingt, so dass bei diesen Modellen ineinander verlaufende Farben praktisch kein Thema mehr sind.
Über die Vor/Nachteile von DLP vs. LCOS vs. LCD brauchen wir uns an dieser Stelle nicht zu unterhalten, weil die dir inzwischen bekannt sein dürften.

Zum Thema:
User Alcapo macht es IMO richtig. Er schaut sich diverse Projektoren an, sogar direkt beim Händler und stößt dabei auf Widersprüche.
Nun lässt er sich einen Sony HW15 zusenden, um den zu Hause zu testen. Großartig. Besser geht es nicht, als einen Projektor in den eigenen Wohnräumen auszuprobieren.
Ob ihm das Bild nun besser gefällt als das eines Epson TW4400 oder Benq W6000 bleibt abzuwarten. Darüber hinaus dürfte auch die Aufstellungsmöglichkeit ein Thema sein. Hier haben LCD- und SXRD-Projektoren in der Konsumerklasse bis 3000 Euro nun mal weitgehend Vorteile gegen über den allermeisten DLP-Projektoren, weil Lens-Shift (bei vielen DLPs überhaupt nicht vorhanden) und großer Zoomfaktor mehr Flexibilität erlauben.
Ob einem dann das Bild besser gefällt, ist Geschmacksache.


[Beitrag von George_Lucas am 22. Jun 2011, 08:15 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 22. Jun 2011, 08:23

George_Lucas schrieb:

Wer schon mal seine Projektorlampe gewechselt hat nach 2000 Stunden, weiß wie das Bild insgesamt (also auch die Farbdarstellung) plötzlich zulegt.

Zurück zur Konsumerklasse:
1 Chip DLPs haben den großen Vorteil, dass sie aufgrund ihrer 1 Chip-Technik Bilder praktisch ohne Farbsäume und Shading darstellen können. Dadurch sind Farben besser voneinander abgegrenzt und wirken/sind "reiner", als bei 3-Chip Projektoren, wenn dort Farben ineinander verlaufen sollten.



Danke George, so ist auch meine Sichtweise der Dinge.

Und deswegen zeigt ein 1-chip DLP in der Leistungsklasse des W6000 höhere Bildperformance relativ zum Sony HW15.

Selbstverständlich gibt es auch noch andere Kriterien und deswegen ist die Prüfung zuhause der beste Weg zum richtigen Beamer. Aber dann auch wirklich mit dem direkten 1:1 Vergleich. Das wollte ich alcapo nahelegen. Nicht mehr und nicht weniger.

Grüße,
Fritz

p.s. 3-Chip DLP Beamer habe ich nicht ins Gespräch gebracht.
clehner
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 22. Jun 2011, 08:34

George_Lucas schrieb:

Zurück zur Konsumerklasse:
1 Chip DLPs haben den großen Vorteil, dass sie aufgrund ihrer 1 Chip-Technik Bilder praktisch ohne Farbsäume und Shading darstellen können.


Theoretisch richtig, praktisch leider nicht.

Abgesehen davon ist das schon wieder ein sehr spaßiger Thread, in dem sich einige Experten jeweils über ihre eigene subjektive Sicht der Dinge streiten. Objektivität ist was Anderes. Nur wenige bemühen sich hier gelegentlich darum. Sorry.


[Beitrag von clehner am 22. Jun 2011, 08:35 bearbeitet]
Surroundman
Inventar
#50 erstellt: 22. Jun 2011, 09:01
denn Farbsäume müssen nicht zwangsläufig etwas mit der Konvergenz von 3 Chip Geräten zu tun haben sondern können auch chromatische Abberationen zur Ursache haben die bei einfach aufgebauten Objektiven entstehen können. Farben unterschiedlicher Wellenlänge werden unterschiedlich gebrochen und so können gerade zu den Rändern hin die Farben ganz schön auseinander driften.

Merke, das größte Einsparpotenzial bei Projektoren ist bei Objektiven zu finden. Optische Bauelemente sind praktisch die teuersten aber gleichzeitig auch mit die wichtigsten Teile eines Projektors und im Gegensatz zur Elektronik in den letzten Jahren immer teurer geworden und genau hier liegen auch häufig die Preisunterschiede diverser eigentlich recht ähnlicher Geräte hinsichtlich Technik und Auflösung. Wenn ich mir die Objektive einiger Hersteller anschaue (deren Namen ich hier nicht nennen werde) bekomme ich das Grausen was z.B. die Schärfe angeht. Ein positives Beispiel nenne ich aber gerne und das gilt auch für den unteren Preisbereich - Mitsubishi !


[Beitrag von Surroundman am 22. Jun 2011, 09:10 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#51 erstellt: 22. Jun 2011, 09:11

Surroundman schrieb:
denn Farbsäume müssen nicht zwangsläufig etwas mit der Konvergenz von 3 Chip Geräten zu tun haben sondern können auch chromatische Abberationen zur Ursache haben...

Danke für die Ergänzung.
Das sehe ich auch so.

Leider ist es nicht immer ganz einfach, komplexe technische Zusammenhänge verständlich in wenigen Sätzen zu beschreiben.
Wenn dann auch noch einzelne Sätze aus dem Kontext gerissen werden, wird es müßig...


[Beitrag von George_Lucas am 22. Jun 2011, 09:25 bearbeitet]
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