Acer H6520BD Testberichte & Erfahrungen

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Heimkineast
Stammgast
#1 erstellt: 23. Jun 2014, 23:26
So ich denke es wird langsam Zeit, meinen mittlerweile 3 Jahre alten H5360BD, mit knapp 3000 Stunden auf dem Zähler, gegen einen echten 1080p-Beamer zu ersetzen und ich habe dabei an den brandneuen H6520BD gedacht.

Acer H6520BD

Herstellerseite: http://www.acer.de/ac/de/DE/content/model/MR.JJT11.01

Der schaut mit seinem Einführungspreis von unter 800 Euro wieder nach einem echten Preis-Leistungs-Kracher aus, ganz so wie mein guter alter H5360BD, mit dem ich nach dem Nachlassen des Regenbogeneffektes (nach ca. 500 Std,) überaus zufrieden war. Einzige wirkliche Schwächen sind der etwas bescheidene Schwarzwert und die fehlende native Full HD-Auflösung bei der Wiedergabe von Blu.rays und nun auch der neuen Konsolen PS4 und Xbox One.

Leider gibt es bisher noch keine Testberichte und auch auf der Amazon-Seite herrscht noch gähnende Leere.

Falls schon jemand das gute Stück sein Eigen nennt, wäre es toll, wenn ihr eure Erfahrungen und gefunden Testberichte hier teilen würdet.
Punzel
Stammgast
#2 erstellt: 18. Jul 2014, 19:28
Hallo Heimkineast,

ich habe mir den Beamer vor zwei Wochen gekauft. Zur Auswahl standen vorher der H6510BD, der H7532BD und der P1510. Lt. Datenblättern unterscheiden sich der H6520BD und der P1510 nur durch die Farbe (1510 schwarz, 6520 weiß), die Anschlüsse (der 1510 hat zusätzlich einen S-Video-Anschluss) und die Lautstärke voneinander. Außerdem hat der P1510 interessanterweise noch ein Jahr länger Garantie. Ausschlaggebend für den Kauf war dann für mich aber die etwas geringere Lautstärke des H6520BD. Und natürlich der Preis. Der Projektor an sich ist dafür gedacht, die Zeit, bis 4K-Beamer bezahlbar werden, zu überbrücken. Ich wollte nur endlich 3D und 1080p haben.

Hier vorab noch ein paar Hintergrundinfos zu meinen Räumlichkeiten und Hardware:

- Ich habe ein dediziertes Heimkino, dass sich komplett abdunkeln läßt
- Meine Leinwandbreite beträgt 2,60 m
- Vorher hatte ich einen Infocus IN76 (720p) - ebenfalls DLP

So nun zu meinem ersten Eindruck vom H6520BD:

Plus:
+ sehr hell (dageben ist mein "alter" echt dunkel)
+ sehr scharf bis in die Ecken
++ 3D ist der Kracher (habe bisher nur eine Sainsonic Zodic-Brille; eine G15 ist bestellt - eine "Lime Heaven" probiere ich ebenfalls noch)
++ Bis aufs 24Hz-Ruckeln hervorragende 3D-Darstellung, dank 144Hz. Da flimmert nix.
+ Ich hätte nicht gedacht, dass es (bei BD) doch so einen Unterschied zwischen 720p und 1080p gibt ... Beeindruckend
+ Die Lautstärke ist im ECO-Modus wirklich sehr angenehm, "Normal"-Modus geht auch noch.
+ 3D ohne RBE und mit "ertragbarem" Helligkeitsverlust (kann auch an der Brille liegen)

Minus
-- SCHWARZWERT !!!! Ich hatte ja gedacht, dass sich in den vergangenen 7 Jahren in dem Bereich was getan hat. Entweder war mein alter Projektor damals schon sehr gut oder der "Neue" ist wirklich so schlecht. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich aus Zeitgründen im Moment (hoffentlich) noch nicht alle Optionen durchprobiert habe. Vielleicht ändert sich noch etwas dran. Im Moment ist "schwarz" leider "grau". In 3D durch den Helligkeitsverlust wirds natürlich etwas besser.
- Der Projektor "vergißt" ganz gerne mal Einstellungen, die man kurz vorher im Menü getätigt hat. Fehlerhafte Firmware ?
- Die CD mit der Anleitung ist total verwellt und kann von keinen meiner 5 CD-/DVD-ROMs im Computer gelesen werden. Online ist leider keine Anleitung zu kriegen, daher weiß ich nicht, ob ich in den Einstellungen vielleicht etwas falsch mache.
- Evtl. mehr RBE, als mein altes Gerät. Kann aber sein, dass es mir extrem auffällt, da ich im Moment gezielt danach suche.
- HDTV sieht, sowohl öffentlich-rechtlich (720p), als auch privat (1080i), viel schlechter aus, als auf meinem alten Projektor. Die WM habe ich mit meinem "alten" geschaut und mich gefreut, wie toll das Bild auch nach diesen ganzen Jahren ist. Ist aber natürlich auch nativ 720p und musste nicht skaliert werden.

Fazit: Leider, im Moment noch, etwas durchwachsen. Ich weiß nicht, ob ich am Schwarzwert noch etwas ändern kann. Falls nicht, bleibt der alte Projektor zusätzlich hängen und ich nutze den neuen nur für 3D (und möglichst helle, meist animierte 2D-Filme).

Es kann aber auch sein, dass ich überkritisch bin. Am Tag nach dem Kauf waren zwei Kumpels bei mir, die weder vom RBE, noch vom "grau" statt "schwarz" überhaut was gemerkt haben, bzw. es hat sie scheinbar in keinster Weise gestört. Gut, die haben als Fernseher auch keinen Plasma (Panasonic GT60), der natürlich ein hammergutes "schwarz" darstellt.

Wenn Du die Chance hast, schaue Dir mehrere Modelle an. Beim H7532BD z.B. scheint durch die aktive Blende der Schwarzwert erheblich besser zu sein.

Ich hoffe, ich habe Dir erst einmal bei der Entscheidungsfindung geholfen. Schau vielleicht auch einmal "über den Tellerrand" bei Benq oder Optoma. Die Geräte sollen auch nicht schlecht sein.

Gruß Chris
Heimkineast
Stammgast
#3 erstellt: 19. Jul 2014, 15:57
Hallo Chris,

zunächst vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Es wäre toll, wenn du weitere Eindrücke und Erfahrungen hier mitteilen würdest.

Deine bisherigen Eindrücke decken sich mit den ein oder zwei ersten Rezensionen auf Amazon.de wonach es doch - wie üblicherweise bei Acer - viele kleine Macken und unfertige bzw. fehlerhafte Firmware gibt. Kannst du deine FW Version irgendwo auslesen? Und könntest du noch mitteilen wo du den Projekter gekauft hast, ggf. auch Preis.

Ich bin noch am überlegen, ob ich die derzeit ca. 700 Euro investiere oder vielleicht noch warte. Nur worauf? Ist es wahrscheinlich, dass Acer das Gerät oder zumindest die Firmware überarbeitet? Vielleicht werde ich mir bei Amazon einen bestellen und ihn testen. Eigentlich müsste der Schwarzwert zumindest besser sein als beim H5360BD, jedenfalls laut Datenblatt.

Und kennt jemand eine bessere 1080p-Alternative im Bereich um 1000 Euro, die gute Leuchtkraft und mit einem zumindest passablen Schwazwert verbindet?

Chris, wenn du einen völlig abdunkelbares Heimkino hast dann empfehle ich dir einen Sony 1080p LCD mit etwas geringer Leuchtkraft aber wesentlich besserem Bild und vor allem Schwarzwert. Jedoch selbst ältere Geräte kosten immer noch 1000 Euro aufwärts.

Hier mal der Link zur Projektorendatenbank, falls ihn jemand noch nicht kennt:
http://www.projektoren-datenbank.com/pro/index.php
Phantom1
Inventar
#4 erstellt: 19. Jul 2014, 16:29

Heimkineast (Beitrag #3) schrieb:
Eigentlich müsste der Schwarzwert zumindest besser sein als beim H5360BD, jedenfalls laut Datenblatt.

was für ein datenblatt bzw wie kommst du zu der annahme?

Rein von der logik her würde ich sagen das der HD6520BD einen schlechteren schwarzwert als der HD5360BD besitzt. Einfach daher weil beide keine iris/blende besitzen und vermutlich den gleichen Darkchip3 nutzen, jedoch besitzt der HD6520BD eine wesentlich höhere Lichtstärke und genau das führt zu einem deutlich schlechteren Schwarzwert (und auch mehr RBE) gegenüber dem HD5360BD.
Heimkineast
Stammgast
#5 erstellt: 20. Jul 2014, 03:51
Der H6520BD soll einen Schwarzwert von 0,35 Lumen aufweisen, was eine wesentliche Verbesserung gegenüber den 0,75 Lumen des H5360BD darstellen würde. Nachzulesen in der Vergleichsübersicht der Projektorendatenbank:

http://www.projektoren-datenbank.com/pro/indexvergleich.php
Phantom1
Inventar
#6 erstellt: 20. Jul 2014, 10:10

Heimkineast (Beitrag #5) schrieb:
Nachzulesen in der Vergleichsübersicht der Projektorendatenbank:

das sind aber keine gemessenen Werte, sondern da wurden einfach nur die "theoretischen" herstellerwerte für die berechnung benutzt (also 3500 : 10000 = 0,35 bzw 2500 : 3200 = 0.78) und das ist so natürlich ziemlicher unsinn... zumal die kontrastwerte dynamisch sind, d.h. nichtmal in der theorie sind die berechneten schwarzwerte richtig.


[Beitrag von Phantom1 am 20. Jul 2014, 10:10 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#7 erstellt: 20. Jul 2014, 12:49
Natürlich sind das keine Praxiswerte, aber du hattest ja gefragt worauf sich meine Annahme begründet. Der Schwarzwert ist niemals ein Praxiswert und dient lediglich der Orientierung. Er wie auch die max Helligkeit unter bestmöglichen Bedingungen gemessen, also Eco- + Filmmodus.

Es geht mir auch erst mal nicht um die tatsächlichen Werte, sondern lediglich um eine mögliche Verbesserung der Bildqualität gegenüber meinem H5360BD. Eine Verschlechterung halte ich aufgrund der relativ großen Differenz bei den Herstellerangaben jedenfalls für unwahrscheinlich. Auch praktisch kann ich mir keine weitere Verschlechterung des Schwarz vorstellen, selbst im Filmmodus (Eco) sind die Cinemascope Balken bei mir grau.
Phantom1
Inventar
#8 erstellt: 20. Jul 2014, 13:13

Heimkineast (Beitrag #7) schrieb:
Eine Verschlechterung halte ich aufgrund der relativ großen Differenz bei den Herstellerangaben jedenfalls für unwahrscheinlich.

Bei den Herstellerangaben der Bildhelligkeit würde ich dir noch zustimmen, die wird in der praxis beim hd6520bd höher sein, aber bei dem schwarzwert sehe ich absolut keinen grund warum der beim hd6520bd besser sein sollte, ganz gegenteil...
*Harry*
Inventar
#9 erstellt: 02. Aug 2014, 16:06
Ich besitze seit ein paar Monaten den H7532BD.

Auch mein Acer-Modell hat dank prima Optik die besagte Bildschärfequalität bis in die Ecken, keine wahrnehmbare CA, gleichmäßige Ausleuchtung, und auch die Betriebslautstärke ist für einen DLP erfreulich niedrig - im Normal, und natürlich erst recht im ECO-Modus. Er ist definitiv leiser als ein Optoma HD25e, den ich ebenfalls mal kurz hatte (wg. Farbraum-Mangel jedoch wieder retour gab). Gegenüber BenQ W1070 ist er IMO auch der leisere Beamer.

Für Kalibrierfreaks (wie mich z.B. ) sei auch gesagt, dass der nativ-Farbraum sogar etwas über die Rec.BT709 Farbraumgrenzen hinaus geht. Nur B schafft die geforderte Sättigung nicht gaaaanz, ist aber wirklich nur extrem geringfügig vom xy-Sollwert im CIE-Segel entfernt. Serienschwankungen sind vorhanden: Hatte zuerst einen 7532 mit Fremdkörpern im Linsensystem, bei dem war B noch ein kleines bisschen weiter weg vom xy-Sollpunkt vgl. mit jetzigem. Denke das liegt an der Lampe oder an Farbtoleranzen im blauen Farbradsegment. FW ist bzw. war identisch (B03 = aktuell).


Punzel schrieb:

- Der Projektor "vergißt" ganz gerne mal Einstellungen, die man kurz vorher im Menü getätigt hat. Fehlerhafte Firmware ?

Na das ist ja interessant!

Scheint sich durch mehrere Acer-Modellreihen zu ziehen - auch mein H7532BD hat ärgerliche FW-Fehler, hier mal eine kleine Übersicht der groben Schnitzer:

  • YCbCr-Zuspielung: Im Farbtemperaturmenü funktionieren die GAIN-Regler zu R|G|B nicht - Weißpunkteinstellung somit nicht möglich. Kurios: GAIN Grün verändert die gesamte Bildhelligkeit (also R|G|B zusammen). Das ist Murks.

    Unter RGB-Zuspielung gehen die GAIN-Regler problemlos. Leider wirkt das Filmbild bei YCbCr422/444 Zuspielung merklich natürlicher als bei RGB; alternativ muss man für RGB-Betrieb einen guten Videoprozessor mit 3D-LUT-Ausstattung verwenden. Mein Radiance XS-3D schafft hier schon eine Verbesserung, dennoch bleibt YCbCr besser.

  • Für die Kalibrierung nutze ich neben der Weißpunkteinstellung per Color Temp Menü (user) auch die ICM-Regler (Independent Color Menu -> Hue/Sat/Gain ) zur Einstellung von R|G|B|C|M|Y auf die BT709 SOLL-Farbraumgrenzen. Aber: Nach jedem Resync muss ich ins Color-Menü und dort den Display Mode von User auf Sport und wieder zurück auf User stellen, damit der Projektor die eingestellten CMS-Werte wieder anwendet (egal ob RGB oder YCbCr-Betrieb).

    Achtung: Bei Display Mode hin-/herschalten zw. User -> Bright -> User klappt das nicht!! Es gibt auch Situationen, wo ich noch ins Advanced -> ICM-Menü gehen muss und dort irgendeinen Regler (z.B. Hue Red) mal hin-/herstellen muss, damit ICM-Einstellwerte wieder wirken. Leider macht er einen Resync ja jedesmal wenn sich die Zuspielung ändert (Frequenzwechsel, HDCP-Strecke neu aufbauen, etc.). Das Fehlverhalten kann man auch mit der RESYNC-Taste auf der FB simulieren.

  • Schaltet man Brilliant Color aus oder ein, passiert das gleiche.



Punzel schrieb:

Wenn Du die Chance hast, schaue Dir mehrere Modelle an. Beim H7532BD z.B. scheint durch die aktive Blende der Schwarzwert erheblich besser zu sein.

Genau das war der Grund, warum ich mich zum 7532 entschieden hatte.

Vergleicht man aktuell angebotenen FullHD Acer-Beamer für's HK (Datenblätter), hat der 7532 dank seiner dynamischen Blende die geringste Restlichthelligkeit im totalen Scharzbild, aufgrund der geringeren Maximalhelligkeit ggü. den anderen Modellen. Mein HK ist dunkel, Schwarzwert steht sehr weit oben bei den Anforderungen, daher passte der 7532 am besten zu meiner Umgebung.

Mit der automatischen Blende des 7532 ("Dynamic Black", Betriebsarten: Aus/Mittel/Hoch) bin ich ganz zufrieden, in der Preisklasse finde ich das Gerät sogar einzigartig. Sie bleibt natürlich optisch und aktustisch nicht unauffällig. Die Helligkeit im ECO reicht mir völlig (Gain 1.0, Breite = 2,4m, Abstand Beamer = ~3,9m); nach der Kalibrierung stelle ich Brilliant Color auf 3 oder 4; dies führt zu hellerem Filmbild, da der Projektor den Weißpunkt-Luminanzwert anhebt. Der eingestellte Farbraum bleibt erhalten, nur die Reinfarben werden bei BC nicht noch heller, folgen also nicht dem gesteigerten Y vom Weißpunkt. Aber das macht mir nichts aus, ich empfinde das Bild für sehr gut damit. Die Funktion von BC scheint so gewollt zu sein.


Punzel schrieb:

Ich hoffe, ich habe Dir erst einmal bei der Entscheidungsfindung geholfen. Schau vielleicht auch einmal "über den Tellerrand" bei Benq oder Optoma. Die Geräte sollen auch nicht schlecht sein.

Ja, genau. Eigentlich würde ich Acer im Moment keinen mehr empfehlen, der auch Wert auf ein brauchbares CMS im Gerät legt. Wer das nicht braucht und unkalibriert mit dem an sich tollen Bild in Punkto Schärfe und Helligkeit/Schwarzwert (je nach Modell ) zufrieden ist, kann für relativ wenig Geld z.B. den H7532BD nehmen.

Ich persönlich bin aber im Moment von Acer eher enttäuscht. Habe die Fehler an den Support gemeldet, da für meine Nutzung wirklich störend. Der Supportkontakt war Anfangs ok; so erstellte ich zu den o.g. Primärfehlern auf Verlangen ein wirklich ausführliches Video (inkl. exakter Beschreibung in Textform). Man leitete es vor 8 Wochen weiter nach Taiwan.

Zur Nachfrage zum Bearbeitungsstand bekam ich vor wenigen Tagen zur Info, dass man zwar mal angefragt habe, jedoch keinerlei Rückantwort bekam.

Das wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht ändern - bei dem Preis der Ware besteht offenbar kein Interesse bzw. Entwicklungs-Budget für Aftersales-Developement / Bugfixing.

Das ist ärgerlich; aber vielleicht tut sich ja noch was, wenn sich genügend von euch zum gleichen Problem bei Acer beklagen.
Suppotkontakt


[Beitrag von *Harry* am 02. Aug 2014, 16:17 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#10 erstellt: 03. Aug 2014, 13:22
Hallo Harry,

wir wollen hier zwar in erster Linie über den Acer H6520BD sprechen, trotzdem ist natürlich jeder Erfahrungsbericht zu einem Acer Projektor herzlich willkommen.


*Harry* (Beitrag #9) schrieb:

Das wird sich höchstwahrscheinlich auch nicht ändern - bei dem Preis der Ware besteht offenbar kein Interesse bzw. Entwicklungs-Budget für Aftersales-Developement / Bugfixing.


Da wirst du vermutlich Recht haben. Acer ist leider nicht bekannt für guten After Sales-Service und der Kundenservice den ich bisher mit diversen anderen Geräten wie Tablets und Laptops erfahren durfte war so schlecht, dass ich die verbuggte Firmware meines H5360BD erst gar nicht reklamiert habe. Die Macken sind aber Gott sei Dank auch nicht so schlimm. Aber was ich über den neuen H6520BD bisher gelesen habe hört sich in Punkto Firmware alles andere als tolerierbar an.

Weiß jemand, ob und wo man sich über Acer Firmware Updates für die Projektoren informieren kann? Würde gerne mit dem Kauf erst mal warten, bis das erste rauskommt damit die gröbsten Probleme behoben sind.
*Harry*
Inventar
#11 erstellt: 03. Aug 2014, 19:48

Heimkineast (Beitrag #10) schrieb:
Hallo Harry,

wir wollen hier zwar in erster Linie über den Acer H6520BD sprechen, trotzdem ist natürlich jeder Erfahrungsbericht zu einem Acer Projektor herzlich willkommen.


Ja, ist klar. Aufgrund Chris seiner Feststellung, dass Einstellungen immer wieder mal nicht zur Anwendung kommen, musste ich einfach posten, denn es liegt der Verdacht nahe, dass die Acer Projektoren-Entwicklung für einige Modelle immer das gleiche SDK verwendet, das Fehlverhalten somit in einigen Modellen vorhanden ist.

Meine Feststellungen/Tipps dürften also auch für H6520D-Besitzer interessant sein.
Heimkineast
Stammgast
#12 erstellt: 04. Aug 2014, 20:20
Hier mal meine Anfrage an Acer zum Thema Software...


Hallo Acer.

Nach den ersten Erfahrungsberichten von Anwendern soll die Firmware des gerade erschienenen H6520BD einige grobe Macken haben, nachzulesen z.B. hier:

http://www.amazon.de...UTF8&ASIN=B00JYNZGOE

Meine Fragen:

1.) Gibt es bereits ein Firmware Update? Und falls nicht, ist zumindest eines in der Entwicklung?

2.) Kann ich mich irgendwo über veröffentlichte Firmware Updates informieren bzw. informieren lassen?

3.) Kann ich die Updates selbst aufspielen oder muss ich das Gerät einsenden? Und wie lange dauert der Service in dem Fall?

Danke!



und Antwort:


Antwort von Email (Herr P. Albers) (04/08/2014 14:53)
Gern sind wir Ihnen bei Ihrem Anliegen behilflich und beantworten Ihre Fragen.

- Ein Update ist für diese Gerät nicht geplant. Da das Problem bei uns nicht bekannt ist und es sich auch um kein generelles Problem handelt, ist auch keines in der Entwicklung.
- Eine so genannte Release-Liste für Projektoren Updates gibt es nicht.
- Das Update kann nur bei uns in der Werkstatt durchgeführt werden.

Wir hoffen Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben.
*Harry*
Inventar
#13 erstellt: 04. Aug 2014, 22:08
Hr. Albers hat sich ebenso zu meinen Mängelanzeigen gemeldet.

Gut, wenn er sich auf die Amazon-Rezensionen bezieht, möge er Recht haben, dass die dort beschriebenen Fehler (Hänger, ECO-Problem) nicht weiter bekannt sind. Allerdings neigen Supportangestellte auch zu solchen Aussagen, da sie strikt angewiesen werden, das Wort "Serienfehler" aus ihrem Wortschattz zu streichen!

Sollten zum H6520BD aber mal die gleichen Fehler an den Support gemeldet werden, wie ich sie oben zum H7532BD gemeldet habe, wird's interessant.

Habe mir gerade mal das Handbuch zum 6520 angesehen. Leider hat dessen FB keine RESYNC Taste mehr, aber die Menüs sehen identisch aus.

Somit kann ich mir vorstellen, dass die von mir zum H7532BD gelisteten Bugs auch beim 6520 vorliegen.

Wie verhält er sich denn, wenn sich die Bildwiederholfreq. im Eingangssignal ändert oder HDCP neu aufgebaut wird - kommt am Display "Singal processing, please wait"? Dies bewirkt bei meinem Modell, dass Einstellungen im Menü "Farbe" -> "Erweitert" -> "Unabhängige Farbverwaltung" -> "R/G/B/C/M/Y - Farbton/Sättigung/Inst." nicht mehr zur Anwendung kommen. Zum Test braucht man dort nur mal "Sättigung Rot" z.B. ganz runter zu regeln.

Und es würde mich interessieren, ob bei YCbCr422/444 Zuspielung die GAIN-Regler ("Verstärkung") im Farbtemp. Menü funktionieren!
Heimkineast
Stammgast
#14 erstellt: 05. Aug 2014, 00:23
Also mit Profi-Anwendern sind Support Mitarbeiter sowieso überfordert. Farbtemperatur, Sättigung oder Gain? Ich glaube nicht, dass du zu solchen Fragen zufriedenstellende Antworten bekommst. Geh am besten immer vom Worst Case Szenario aus, also dass der 6520 möglicherweise dieselben Macken hat. Ich werde mir das Gerät wohl in Bälde bei Amazon bestellen und dir dann gerne berichten.

Das Sync Problem hat mein 5360BD nach dem Abspielen von 3D Quellen. Er wechselt dann nicht automatisch zurück in den 2D Modus. Individuelle Einstellungen werden aber pro Bildmodus und Signalquelle gespeichert, d.h. er erkennt ob meine Xbox (Spielemodus) oder meine PS3 für Blu-ray Wiedergabe anliegen.

Wie hast du den HDMI Farbbereich eingestellt? Bei mir ist das Bild im Auto Modus immer zu dunkel und Graustufen werden verschluckt. Selbst bei Anschluss meiner PS3 die den vollen RGB Farbraum widergibt.
*Harry*
Inventar
#15 erstellt: 05. Aug 2014, 20:13
Ich lasse den "HDMI Farbbereich" auf AUTO, da er sich bislang richtig verhält, d. h, wenn ich vom PC mit RGB full range raus komme, schaltet der Acer auf 0 ... 255, bei YCbCr (BR/DVD-Player) bleibt er innerhalb 16 ... 235 (16-235 Y, 16-240 Cb,Cr)

Wg. der absaufenden Graustufen im unteren Bereich:
Du kennst sicherlich Brightness Testbilder, die blinkende Graustufenbalken im HDMI-Signalbereich 1 oder 2 bis 25 (8 Bit) auf schwarzem Hintergrund zeigen (AVS-HD / Ted's Disk).

Alle meine Beamer, die ich bislang hatte, begannen unter Werkseinstellungen im für BR/DVD üblichen Videobereich 16 ... 235 nicht bei 17, sondern erst bei ca. 19/20 mit der wahrnehmbaren Differenzierung zum schwarzen Hintergrund. Der eine/andere Beamerhersteller bietet hierzu dann zwar ein paar spezielle Einstellmöglichkeiten, oder man nutzt einen Videoprozessor, der sich feineinstellen lässt, oder man probiert zumindest am Beamer oder am Player, den Helligkeitsregler um eine oder max. 2 Stufe(n) anzuheben, unter Kontrolle, dass das absolute Schwarz nicht heller wird. Auch hierfür eignet sich so ein besagtes Testbild ganz gut, dabei behalte ich immer den Bildrand (schwarzer Hintergrund) im Auge. Wichtig ist, dass man vorher den Gammaregler auf das Zielgamma einstellt (Rec.BT709 = 2.2). Mein Acer macht bei Gamma "2" ein nahezu perfektes 2.2 an der LW.

Nochmal wg. Schwarzwert: Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass HK-Beamerhersteller bewusst erst bei 19 ... 20 (teils noch höher) beginnen, um den - je nach Technologie bedingten - schlechteren nativ-Schwarzwert im Filmbild zu kaschieren ("im-Bild-Kontrast") da unser Kontrastempfinden ja steigt, je höher der hell-dunkel-Effekt ist.

Leider gehen dabei aber auch Details nahe Schwarz unter, z.B. bei Casino Royal, sw/ws-Filmstart, 7-Segmentanzeige im Fahrstuhl ist unsichtbar oder später im Film die berühmten Nadelstreifen an Bonds Anzug im Zug. Was mir am Acer wiederum gefällt ist die "Dynamic Black" Funktion (in Form einer mechanischen Autoblende in der Preisklasse nicht oft zu finden), da die Blende in dunkleren Szenen Schwarz deutlich verbessert, ohne dass es zu einer störenden Farbtemperaturänderung kommt, wie oftmals bei Auto-Iris-Systemen üblich.

Der Acer regelt dazu auch gleichzeitig die Luminanz hellerer Pixel rauf, damit diese in dunklen Szenen durch die lichtreduzierende Blende nicht ungewollt mit dunkler werden. Nachteil ist, dass sehr helle Szeneninhalte ineinander verschwimmen, da die normale Helligkeitsabstufung nicht mehr vorhanden ist, denn die maximale Helligkeit wird bereits unterhalb HDMI-Pegel 235 erreicht (Bsp.: Oblivion, Szene wo Jack sich in Höhle abseilt, Korona um Scheinwerfer an Waffe wird mit aktivem Dynamic Black größer bzw. verschwimmt mit Licht vom Scheinwerfer).

Ich sag's gern nochmal - Acer hat mit seinen DLP-HK-Projektoren an und für sich echt gute Geräte - wäre da nicht diese mieserable CMS-FW mit a) nicht (korrekt) funktionierenden Einstellreglern (unter YCbCr) bzw. b) immer einen Tritt in den Ars.. braucht, um nach Resync wieder aktiv zu werden ...

Heimkineast
Stammgast
#16 erstellt: 05. Aug 2014, 22:37
Tja bei den Preisen müssen sie wohl irgendwo sparen. Ich würde aber liebend gerne etwas mehr bezahlen wenn dafür der Service stimmen würde. Fehler können sich immer mal in die Software einschleichen aber Acer bringt ja lieber gleich ein neues Gerät raus bevor man sich daran macht, ein Produkt zu optimieren bzw. die Software zu verbessern.

Diese dynamische Blende ist die sehr hörbar beim H7532BD und welche Modelle haben diese Funktion noch?
*Harry*
Inventar
#17 erstellt: 05. Aug 2014, 23:09

Fehler können sich immer mal in die Software einschleichen aber Acer bringt ja lieber gleich ein neues Gerät raus bevor man sich daran macht, ein Produkt zu optimieren bzw. die Software zu verbessern

Das ist genau der Punkt - so wie es Chris weiter oben beschrieben hat, beistzt auch das Modell 6520 mind. einen Bug, den mein 7532 hat, ist also vererbt worden. Wie gesagt - ich denke, die Acer-Entwicklung verwendet immer das gleiche DLP SDK (Software Development Kit); daher auch die gleiche Menü-Gestaltung zw. 7532 + 6520. Aber ich warte ja noch auf die Bestätigung eines 6520-Besitzers, ob die beiden von mir beschriebenen Fehler auch exakt so beim 6520 vorhanden sind


Diese dynamische Blende ist die sehr hörbar beim H7532BD

Ja, aber ich finde nicht dramatisch. Es ist ein Schrittmotor, der je nach nötiger Blendeneinstellung eben länger/kürzer tickert.

Arbeiten sieht man die Technik natürlich immer dann, wenn die Filmszene z.B. drastisch von sehr dunklem nach sehr hellem Bild wechselt.


welche Modelle haben diese Funktion noch

Auf alle Fälle die mit Kontrastangabe 50.000 : 1


[Beitrag von *Harry* am 05. Aug 2014, 23:11 bearbeitet]
Punzel
Stammgast
#18 erstellt: 22. Aug 2014, 19:07
Hallo zusammen,

ich wollte mich doch mal wieder melden, da ja speziell Harry auch auf meine Ursprungsmail eingegangen ist.

Es sind ja nun einige Wochen ins Land gezogen und ich hatte nun ausgiebiger Gelegenheit, den H6520BD zu testen. Zwischenzeitlich ist mein Brillenarsenal auch auf vier "angewachsen" (2 x G15, 1 x Sainsonic und 1 x "Lime Heaven"). Zu meinen Eindrücken der Brillen komme ich später ...

@Harry
Ich habe letztens einen Test in der, glaube ich, Audiovision gelesen. Dort wurde der "große" Acer (H9505BD) behandelt. Die Screenshots des Menüs kamen mir sehr bekannt vor. Da sie ähnlich aussahen, wie im H6520BD, habe ich die dort vorgeschlagenen Einstellungen für mein Gerät übernommen. Da stand übrigens auch drin, dass die Gamma-Einstellung 2.0 ein gutes 2.2 ergibt. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht kalibrieren kann und auch nicht das entsprechende Equipment habe, daher habe ich für meine Bildeinstellungen lediglich die Burosch-Testbilder verwendet.

Nun zu meinen Eindrücken, die sich teilweise noch mit meinen oben getroffenen Aussagen decken, teilweise aber auch nicht.

- Meine "Dynamic Black"-Schaltung verfälscht dermaßen die Farben, dass ich es eigentlich immer "aus" lasse.
- Der ECO-Modus reicht mir (auch bei 3D)
- Der Projektor ist mir bei voller Lampenleistung doch recht laut.
- Eine der Einstellungen, die er z.B. IMMER vergißt ist das "underscan". Das muss muss man lt. dem o.g. Test immer einstellen, damit das Bild pixelgenau dargestellt wird.
- 2D/3D-Kovertierung klappt überhaupt nicht
- RBE ist für mich (bei 2D) fast immer deutlich sichtbar. Mir grauts schon jetzt vor z.B. "A Dame To Kill For". Bei 3D isser allerdings weg ...
- Der Schwarzwert ist immer noch erbärmlich. Hierzu habe ich ein paaar Fragen an Harry, der mir vielleicht helfen kann:

Wir haben uns am vergangenen Wochenende den "Winter Soldier" in 3D angeschaut. Übrigens mein erster komplett durchgehaltener 3D Spiel-Film. Vorher habe ich immer nur Ausschnitte angeschaut, oder mal "Lichtmond 2" komplett. Für eine Konvertierung war der "Cap" sehr gelungen, ABER ... Am Anfang, bei der Befreiung der Geiseln auf dem Schiff hat man fast gar nix gesehen, nur eine mehr oder weniger dunkle Matschfläche. Leider waren kaum Differenzierungen auszumachen. Wie ich seinerzeit geschrieben hatte, senkte sich der "graue" Schwarzwert durch den Helligkeitsverlust der Brillen auf ein erträgliches Maß, leider war aber dafür im Schwarz selber kaum was zu sehen. Daran änderte auch die Umstellung auf "volle Lampenleistung" nichts. Nun zu den Fragen:

- Auf was muss ich meinen BD-Player (Panasonic BDT310) einstellen ? 4:4:4, 4:2:2, RGB, YCbCr ?
- Auf was muss ich dann folglich den Projektor stellen ?
- Kann man sonst noch irgend etwas einstellen, damit die dunklen Bildanteile nicht immer völlig versumpfen ?

Zum Positiven:

- Das Bild ist bei bunten Filmen/Serien (z.B. Star Trek Classic) echt toll.
- Das 3D-Bild (wenn der Film nicht zu dunkel ist) ist echt top. Kein Flimmern, kein Crosstalk, spitze ...
- Fernsehen macht, bei den Privaten via HD+ (1080i) nun doch recht viel Spass. Bei den öffentlich rechtlichen (720p) leider nicht ...
- ECO-Modus immer noch sehr leise

Wenn mir noch etwas einfällt, schreibe ich später nochmal.

Gruß
Chris

P.S: ach so ... ich wollte mich ja noch zu den Brillen äußern ... Von der billigsten bis zur teuersten haben alle, meiner Meinung nach, ein sehr gutes 3D-Bild. Sie unterscheiden sich lediglich in der Verarbeitung und dem Tragekomfort. Da ist mir die teuerste (Lime Heaven) wirklich auch am angenehmsten zu tragen, dann folgt die Sainsonic und Schlußlicht ist, wie erwartet, die G15. Minuspunkt bei der G15 ist außerdem, dass sie keinen Akku, wie die anderen hat. Nach 45 Minuten zerquetsche ich mir den Nasenrücken. Aber ... die kriegen ja auch die Gäste ;-) Außerdem ist sie ja auch die preiswerteste. Ob man das Dreifache in eine Lime Heaven investiert, muss jeder für sich ausmachen ...
*Harry*
Inventar
#19 erstellt: 23. Aug 2014, 21:16
Hallo Chris,

bekomme bei Acer leider kein Handbuch zum H6520BD angezeigt, daher erstmal die Frage - hat der auch eine mechanische Blende, die durch Dynamik Black dynamisch angesteuert wird (Mittel/Hoch/Aus) ?


Punzel (Beitrag #18) schrieb:
Auf was muss ich meinen BD-Player (Panasonic BDT310) einstellen ? 4:4:4, 4:2:2, RGB, YCbCr ?

Ich habe zwar nur den BDT500 (bin extrem zufrieden!): Aber nimm generell YCbCr 4:2:2 - wobei du auch 4:4:4 nutzen kannst, das macht jedoch bildtechnisch am Acer keinen Unterschied. Mein H7532BD könnte bei 4:4:4 sogar DeepColor bis zu 12 Bit (je nach Bildwiederholfrequenz); DC haben wir aber nicht auf BR/DVD, daher ist's diesbez. Wurst, ob 4:2:2 oder 4:4:4. Bei 4:4:4 steigt zudem die HDMI-Datenrate, da diese Betriebsart auf Unterabtastung verzichtet, somit zu jedem Pixel Helligkeit und Farbinfo übertragen werden. Falls Dich das tiefer interessiert: Farbunterabtastung

Zudem zeigte sich nach längerem hin+her, dass mein 7532 unter RGB gaaanz leicht den Rotanteil im Filmbild betont; unter YCbCr wirkt nicht nur das Filmbild, sondern hauptsächlich Hautfarbe wahrnehmbar natürlicher.


Punzel (Beitrag #18) schrieb:
Auf was muss ich dann folglich den Projektor stellen?

Auto sollte funktionieren. Würdest Du aber sofort merken, wenn der Beamer RGB/CbCr vertauscht - totale Falschfarben. Und zwischen 4:2:2/4:4:4 kann der Beamer auch selbstsändig unterscheiden.

Das mit deinem Unterscan wundert mich allerdings. Steht bei mir immer auf Auto, Ergebnis passt: Jedes Filmpixel wird 1:1 dargestellt, fehlt also nix am Bildrand. Allerdings merkt sich auch meiner eine geänderte Unterscan-Einstellung nie, springt ebenfalls immer wieder auf Auto zurück. Daher bin ich froh, dass Auto wenigstens zum gewünschten Bild führt.


Punzel (Beitrag #18) schrieb:
Kann man sonst noch irgend etwas einstellen, damit die dunklen Bildanteile nicht immer völlig versumpfen ?

Nicht viel. Ich habe beim 7532 mal alle Gammaeinstellmöglichkeien durchgemessen und auch meiner liefert zu "2" ein nahezu perfektes Gamma 2.2 (so wie's eigentlich sein soll),. Du kannst mal probieren, ob du Einstellung "4" brauchbarer findest, denn hier werden bei meinem die unteren Helligkeitsbereiche angehoben. Stimmt eigentlich Deine Helligkeitseinstellung am Beamer? Ein rabenschwarzes, vollflächiges Testbild ("0 IRE") muss sich bei Erhöhung des Helligkeits-Einstellreglers um +1 an der LW sofort gaanz leicht in der Helligkeit ändern! (und umgekehrt sollte es durch eine Stufe weniger nicht noch schwärzer werden)

Hier mal ein paar Screenshots aus Lightspace bezüglich meiner Gammamessungen am H7532BD:

Einstellwert "2":
Acer H7532BD Gammaeinstellung \
-> einwandfreier Gammaverlauf

Einstellwert "4":
Acer H7532BD Gammaeinstellung \
-> Bildanteile im unteren Luminanzbereich werden heller dargestellt, ab Stimulus ~55% = Verlauf wieder konform G2.2

Einstellwert "5"
Acer H7532BD Gammaeinstellung \
-> Bildanteile im unteren Luminanzbereich werden noch heller dargestellt, ab Stimulus ~65% = Verlauf wieder konform G2.2

Ansonsten schau' doch mal in deinem BDT310 ins Bildmenü - hast Du dort nicht auch einen "Schwarzwert" Regler?
Dazu solltest Du aber von einer Test-Disk ein "dark level" bzw. "near black" Testbild an die LW werfen (z.B. von AVS-HD oder Ted's Disk, das mit unterschiedl. hell blinkenden Balken über schwarzem Hintergrund)

Der Videolevel-Bereich geht bei Y ( = Helligkeit) von 16 ... 235; du solltest also beim Ändern der Regler auf der LW beobachten, dass das absolute Schwarz (16) nicht auch angehoben wird; das kannst Du allerdings mit dem "Helligkeitsregler" entw. am Player oder am Beamer wieder nachjustieren. Alternativ, was ich allerdings nicht favorisiere, kannst Du RGB 16...235 zuspielen (nennt sich "normaler" Bereich) und den Projektor aber auf RGB "voller Bereich" (0...255) einstellen, und dann mit dessen Helligkeits- und Kontrastreglern + entspr. Testbildern den sichtbaren Bereich wieder auf 16...235 trimmen (weiterhin für den Versuch, die Gammaeinstellung im Beamer unter 4 oder 5 mal zu prüfen, ob sich damit bessere Durchzeichnungen unten herum ergeben).

Viel Erfolg.

Ergänzung:
Eine Idee wäre noch, am Acer im Menü "Farbtemperartur" die unteren 3 Regler "R|G|B Tendenz" anzuheben (mal so im Bereich 3 .... 5). Dies führt zwar verm. auch zu einer Anhebung des Schwarzwerts, was sich aber mit dem Helligkeitsregler wieder kompensieren lassen sollte - und womöglich steigert dies die Durchzeichnung im dunklen Bereich ... (habe ich aber noch nie probiert)


[Beitrag von *Harry* am 23. Aug 2014, 21:43 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#20 erstellt: 07. Sep 2014, 16:03
So, habe den H6520BD jetzt seit 1 Woche in Benutzung und kann meine ersten Eindrücke vermelden.

Pro
- sehr helles, brilliantes und scharfes 2D Bild (Eco Modus mit Color Boost)
- scharfes, helles 3D Bild, bisher frei von Bildfehlern
- unter Berücksichtigung der Helligkeit, gute bzw. akzeptable Kontraste
- gute Out of the Box-Farbwiedergabe (Film), die nur minimale Korrekturen erfordert
- gute gleichmäßige Ausleuchtung
- für mich bisher kein RBE Effekt bemerkbar
- endlich eine gut reagierende Fernbedienung
- einfaches Optionsmenü ermöglicht schnelle Bildmodusauswahl
- bisher bis auf ein paar Übersetzungsfehler im Deutschen Menü noch keine Softwaremacken festgestellt

Contra
- erwartungsgemäß sind Schwarzwertdifferenzierung und absoluter Schwazwert dieser Strahlenkanone bescheiden - kann im Filmmodus, wenn überhaupt, dann nur eine marginale Verbesserung gegenüber meinem H5360BD sehen
- Bild ist für echte, d.h voll abgedunkelte Heimkinos viel zu hell, selbst im Eco Modus
- vordefinierte Bildmodi können nicht verändert/kalibriert werden (nur eine Benutzereinstellung verfügbar)
- Lüfter sind im "Dynamic Black" Modus viel zu laut und machen diesen Modus unbrauchbar für leise Filme, was schade ist, da sich die Detailwiedergabe dunkler Bildbereiche sichtbar verbessert

Mein erster Eindruck fällt überwiegend positiv aus, ist jedoch auch stark geprägt von dem insgesamt deutlich besseren Bilderlebnis, denn ich kannte Full HD bisher nur bis zu 64 Zoll in meinem Heimkino.

Bin gespannt auf die Eindrücke weiterer Forummitglieder.


@ Harry: Nein, eine mechanische Blende gibt es nicht!
grandem
Stammgast
#21 erstellt: 24. Nov 2014, 12:34
Hi,
bin momentan auf der Suche nach meinem ersten günstigen Einsteigsbeamer im Bereich unter 700€.

Kann jemand hier den Acer mit dem hier hochgelobten BenQ W1070 vergleichen?
Warte momentan eigentlich auf ein Angebot vom BenQ aber konnte mir eben den Acer für 499€ sichern.
Ist der schlechter als der BenQ ? Habe leider 0 Ahnung von Beamern.
Heimkineast
Stammgast
#22 erstellt: 24. Nov 2014, 20:40
Also ich empfehle immer: erst informieren, dann kaufen. Gerade wenn man sich nicht gut auskennt. Beim Beamerkauf kommt es genau wie beim TV-Kauf auf Einsatzweck, Bildquellen und Ort der Aufstellung an.

Also was benötigst du nun? Eine Kaufbestätigung? Also bei dem Knallerpreis von 500 Euro für den Acer würde ich mir keinen Kopf machen - da bist du als Anfänger mehr als gut bedient. Bis auf den unterirdischen Schwarzwert, der den Einsatz im echten, d.h. abgedunkelten Heimkino nicht empfehlenswert macht, leistet sich der Acer als Allrounder keine gravierenden Schwächen. Außerdem ist er vor allem sehr hell und gut ausgestattet. Nur weil der Benq viele gute Bewertungen hat, ist er nicht automatisch besser.
TimK77
Neuling
#23 erstellt: 26. Nov 2014, 13:41
Hallo, ich hätte eine Frage zu dem Beamer:

Der Threadersteller spricht davon :" Einzige wirkliche Schwächen sind der etwas bescheidene Schwarzwert und die fehlende native Full HD-Auflösung bei der Wiedergabe von Blu.rays und nun auch der neuen Konsolen PS4 und Xbox One."

Aber der Beamer hat doch laut Ausschreibung native 1080p?

Möchte den Beamer gerne hauptsächlich für PS4, gelegentlich Blueray/DvD und seltenst TV nutzen, mich macht nur der Satz des Erstellers jetzt stutzig.
Vielleicht kann ich ja wer aufklären bitte.
VG
Heimkineast
Stammgast
#24 erstellt: 26. Nov 2014, 13:55
@ TimK77

Wer lesen kann... ;-)

Der H6520BD macht native 1080p und macht mit meiner PS4 und Xbox One ein fantastisches Bild. Mein alter H5360BD machte nur 720p. Der bescheidene Schwarzwert beider Geräte ist nur ein Problem, wenn du für dieses Problem sensibel bist und hauptsächlich Filme anschauen willst.
grandem
Stammgast
#25 erstellt: 29. Nov 2014, 02:24
Nochmal ne kurze Frage ist es der Nachfolger zum Acer H6510BD ?
Kann ich also auch in dem Thread Erfahrungsberichte lesen? Hier gibt es ja leider sehr wenige und sonst findet man im Internet auch nicht viele Infos :S.
Bin hallt bisschen verunsichert das der W 1070 im Vergleich so extrem populär ist
Silvette
Stammgast
#26 erstellt: 09. Mai 2015, 21:17
Hi,

ich habe gestern von Amazon einen H6520BD für unschlagbare 489€ bekommen und habe das Gerät gleich getestet.
Geplant ist der Einsatz für berufliche Präsentationen als Ersatz für meinen MW523. Ich wollte einfach nicht mehr Geld ausgeben und war daher bereit, den kleinen Zoom-Bereich und die anderen kleinen Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Es ist alles soweit ok, nur die CA ist echt heftig. Und zwar über das ganze Bild zwischen 1 und 3 Pixel, also nicht nur am Rand.
Ich bekomme das Bild an manchen Stellen überhaupt nicht scharf, egal wie ich das Gerät einstelle.
Das Bild hängt auch mittig um 3cm durch.

Bei nativer 1080p-Desktop-Zuspielung merkt man das extrem da die kleinen Schriften total verwaschen und das Bild gebogen erscheint.
Es ist zwar nur für berufliche Zwecke, aber trotzdem frage ich mich ob das nicht besser geht...

Ich überlege derzeit ob ich das Gerät tauschen lasse und damit Aussicht auf Erfolg besteht, oder ob alle H6520BD ein solch schlechtes Objektiv verbaut haben und ein Tausch dadurch mehr oder weniger sinnlos ist. Ich will mir auch nicht 4 Geräte schicken lassen müssen, damit 1 Gerät dabei ist was halbwegs passt.

Ein solche schlechtes Objektiv wie bei diesem Gerät hatte ich bisher noch nie!

Daher wollte ich nachfragen wie eure Optiken so sind und ob ich einfach extremes Pech hatte.

Sollten alle H6520BD so schlecht sein, werde ich wohl vorerst beim aktuellen Beamer (Benq MW523) bleiben und mir erst ein Full-HD-Gerät kaufen, wenn ich mehr Geld ausgeben kann. Nur auf Dauer nervt die HD-Ready-Auflösung etwas wenn man Full-HD zuhause gewohnt ist.

lg


[Beitrag von Silvette am 09. Mai 2015, 21:28 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#27 erstellt: 10. Mai 2015, 00:28
Die Frage ist ja woh eher rhetorischer Natur, oder? Schätze, da hat man dir wohl ein Montagsgerät angedreht. Bei solchen Preisen wäre ich immer skeptisch. Woher hast du das Gerät bezogen? Lass mich raten Amazon Warehouse?
George_Lucas
Inventar
#28 erstellt: 10. Mai 2015, 00:42
Einen Test vom Acer H6520BD habe vor Kurzem veröffentlicht.

TEST: Acer H6520BD


Einen noch umfangreicheren Test mit Messdiagrammen könnte ich hier einstellen, wenn Interesse von Euch vorhanden ist.

Hier mein Fazit:
Erst nach diversen Einstellungen in den Tiefen der Menüs erzeugt der Acer H6520BD ein fehlerfreies Bild. Die Mühe einer Kalibrierung lohnt sich aber, weil ich nach den im Test aufgeführten Änderungen mit einem farbenprächtigen und detailreichen Bild belohnt wurde. Der Acer H6520BD ist aufgrund seiner hohen Lichtleistung, der Full-HD-Auflösung und seiner flackerfreien 3D-Wiedergabe ein richtiger Home-Entertainer. Einen Vorteil daraus ziehen Gamer, Heimkinofreunde und Präsentatoren gleichermaßen. Ab Werk stellt er Feindetails in Full-HD-Pixelauflösung leider fehlerhaft dar.
Ich finde auch, dass der geringe Kontrast und die zum Rand hin abnehmende Schärfe das Filmvergnügen im Heimkino und für Präsentationen ein wenig schmälern. Ebenso ist es schade, dass der Zoombereich nicht voll ausgeschöpft werden kann, ohne dass es zu Einbußen in der Schärfe kommt. Die MHL-Fähigkeit gefällt mir hingegen sehr gut, weil sie die kabellose Zuspielung von Inhalten erlaubt, die sich auf entsprechend kompatiblen Smartphones und Tablets befinden. Dieses Streaming funktioniert hier schnell, zuverlässig und unkompliziert. Werden die Hürden der suboptimalen Werkseinstellung erst einmal genommen, belohnt der Acer H6520BD den Nutzer mit hellen und außerordentlich plastisch wirkenden Bildern, die auch gegen kontrolliertes Restlicht problemlos ankommen.

Messwerte
Maximalhelligkeit: 2052 Lumen (D65)
On/Off-Kontrast: 1332:1
Schwarzwert: 1,55 Lumen


[Beitrag von George_Lucas am 10. Mai 2015, 00:56 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#29 erstellt: 10. Mai 2015, 02:25
@ George Lucas

Danke für den Hinweis. Ein guter Test, allerdings frage ich mich, was genau du noch alles in den Tiefen der Menüs "kalibriert" haben willst, denn außer den Absenkung des Gamma und der leichten Anhebung des Kontrastes kann ich nichts finden?

Mein Fazit bleibt ebenfalls unverändert positiv: Ein sehr guter Beamer für Spiele und TV in Räumen mit viel Restlicht, jedoch für Heimkino-Enthusiasten aufgrund des bescheidenen Schwarzwertes und der ungenügenden Schwarzwertdifferenzierung nur bedingt empfehlenswert. Es sei denn man hat eine Cinemascope-Maskierung für die Leinwand, dann fallen zumindest die eher grauen als schwarzen Balken nicht ins Gewicht.
Silvette
Stammgast
#30 erstellt: 10. Mai 2015, 07:13
Hi,

danke für Eure Rückmeldungen. Es handelt sich um kein Warehouse-Deal-Gerät, sondern um ein Neugerät.
Ich hatte Aktionsgutscheine, welche ich zusätzlich zum Blitzangebot eingelöst habe. So kam ich auf den Preis.

Bei Warehouse-Geräten habe ich bereits negative Erfahrungen gemacht, daher versuche ich diese Plattform zu meiden.

Die Leistung des Gerätes hat mich eigentlich positiv überrascht. Ich bin mit dem Bild voll zufrieden bis auf das schlechte Objektiv.

Gestern Abend habe ich das Gerät für einen Horror-Streifen verwendet, und war eigentlich erstaunt, wie gut (Einstellungsarbeit mit Gamma vorausgesetzt) auch dunkle Filmbereiche durchzeichnet sind. Bei Explosionen ist die hohe Weißhelligkeit nützlich, da man das Gefühl hat, geblendet zu werden, was den Spaßfaktor etwas erhöht.

Man merkt hier die Starke CA nur gering. Das Bild erscheint scharf, aber eben nicht ganz scharf. An die etwas fehlerhafte Geometrie kann ich mir mit der Leinwand etwas helfen, indem ich die Kante etwas weiter in die Maskierung schiebe.
Trotzdem stellt sich die Frage ob ich das Gerät tauschen lasen soll, oder einen Reparaturversuch direkt bei Acer unternehmen soll.
Da mein H6520BD eine nahezu perfekte Ausleuchtung hat wäre hier ein Komplett-Tausch vermutlich ein Rückschritt.
Wie sind den die Erfahrungen mit dem Acer-Service?

lg

Andreas


[Beitrag von Silvette am 10. Mai 2015, 07:13 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#31 erstellt: 10. Mai 2015, 14:42
Wenn du zufrieden wärst mit der Leistung dann hättest du hier wohl kaum geschrieben, oder? Der Acer Service ist leider nicht bekannt für gute bzw. hohe Kundenzufriedenheit. Aber du bist ja noch in der 6 monatigen Garantiezeit, daher steht hier erst der Händler in der Pflicht. I.d.R. wird das Gerät von einem guten Händler ohne Diskussion getauscht.


[Beitrag von Heimkineast am 10. Mai 2015, 14:45 bearbeitet]
romibaer
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 12. Mai 2015, 22:33
Stehe aktuell vor der Entscheidung welchen Beamer ich mir zulegen soll.
Ins Auge gefasst habe ich den H6520BD und den W1070+
Da der Acer die "höhere" Lichtleistung hat, tendiere ich etwas zum Acer, habe vor auch mal Fussball nachmittags zu schauen und möchte dabei nur etwas die Rollos abdunkeln und nicht in einer vollständigen Dunkelkammer sitzen.
Kann mir jemand kurz einen Rat geben wie es um die Unterschiede bei den Beamer steht ?
Mir fällt die Entscheidung echt schwer

Projeziert wird auf eine 2,95m breite Leinwand falls das eine Rolle spielt.
bierch3n
Stammgast
#33 erstellt: 12. Mai 2015, 23:07
Nabend,
ich kenne den Acer jedoch nicht den Benq 1070+ sondern nur den 1070.
Der 1070+ ist auf dem Papier etwas heller als der 1070.
Beide Projektoren tun sich nicht viel, mir gefiel der Benq besser, der Acer ist nen auf jeden Fall heller und
mit dem Benq TH681 vergleichbar - der Benq TH681 ist im Eco Modus sogar relativ "leise" für nen DLP Fön.

Selbst im leicht abgedunkelten Raum wirst du mit keinem mir bekannten und bezahlbaren Heimkinoprojektor ein mit einem TV vergleichbares Bild auf die Leinwand zaubern, es sei denn du kaufst dir eine passende (highcontrast) Leinwand, die
jedoch mehr als doppel so teuer wie der Beamer ist.

Bei nur leichter Verdunkelung ohne Spezialleinwand wirst du leider nur ein sehr flaues Bild auf die Leinwand werfen können.
Die Sonne hat weit über 20k Lumen, dagegen stinkt sogut wie nix an

Edit: In 3D zeigte der Acer leider starken Regenbogeneffekt, falls 3D wichtig und du da empfindlich bist würd ich zu dem Benq tendieren/raten.


[Beitrag von bierch3n am 12. Mai 2015, 23:16 bearbeitet]
Heimkineast
Stammgast
#34 erstellt: 13. Mai 2015, 05:00
@ romibaer
Ich kann mein Zimmer auch nicht ganz abdunken wg. Streulicht aber die überragende Lichtleistung des Acer reicht selbst im Eco Modus locker aus um tagsüber ein akzeptables Bild zu projezieren. Das war der Hauptgrund für die Anschaffung dieser Strahlenkanone.


@ Bierchen
Regenbogeneffekte sehe ich beim Acer H6520BD so gut wie gar nicht. Diese legen sich aber oft auch mit der Zeit. Außerdem ist nicht jeder gleich sensibel dafür. Viele nehmen sie gar nicht oder nur sehr schwach wahr.
Silvette
Stammgast
#35 erstellt: 13. Mai 2015, 07:18
Hi,

der Unterschied zwischen W1070+ und H6520BD ist schon gewaltig. Wo der Benq nur auf rund 2000 Lumen gemittelt über das ganze Bild kommt (720 Lux auf 2,81qm), kommt mein Acer auf über 4250 Lumen (1650 Lux gemittelt auf 2,81qm).

Auch wenn der Color-Output natürlich wesentlich geringer ist, ist die Helligkeit des Acer schon eine Hausnummer.
Der Acer ist derzeit der hellste Beamer, welchen ich bisher gehabt habe.
Selbst bei eingeschalteter Zimmerbeleuchtung ist das Bild des Acer noch akzeptabel, wo man das Bild vom W1070+ kaum noch erkennen kann.

Es gibt derzeit eigentlich keine Alternative zum H6520BD, wenn es auf Helligkeit ankommt. 250W-Lampe + Weißsegment ist halt derzeit einzigartig.

lg

Andreas
ebi231
Inventar
#36 erstellt: 13. Mai 2015, 08:20

Silvette (Beitrag #35) schrieb:
Hi,

der Unterschied zwischen W1070+ und H6520BD ist schon gewaltig. Wo der Benq nur auf rund 2000 Lumen gemittelt über das ganze Bild kommt (720 Lux auf 2,81qm), kommt mein Acer auf über 4250 Lumen (1650 Lux gemittelt auf 2,81qm).


Wow - 4.250 Lumen bei einem Gerät mit 250 Watt Birne welches nur mit 3.500 vom Hersteller angegeben worden ist? Ich nehme an, es handelt sich um die native Wiedergabe - was kommt denn bei einigermaßen korrekten Farben und Grauverlauf (am besten D65) heraus?

Zum Vergleich: Mein Infocus IN3138HD schafft es bei angegebenen 4.000 Lumen in der Bildmitte auf etwa 3.300 Lumen und an der allerhellsten Stelle auf 4.000 Lumen. Kalibriert verbleiben etwa 2.650 Bildmitte und 3.300 Lumen an der hellsten Stelle...
bierch3n
Stammgast
#37 erstellt: 13. Mai 2015, 09:02
Guten Morgen zusammen,
da ich kein Messequip besitze kann ich nicht mitreden, jedoch in der Stiftung Warentest wurde
der Acer 2014 getestet und kam dort auf ca 1400 Lumen, der 1070 auf ca 1000.

Welchen Messungen man glauben kann muss jeder für sich selber entscheiden, normalerweise
ist die SW ziemlich zuverlässig.

Der Benq 681 hat auch 3k Lumen und Weisssegment, ist auf jeden Fall heller als der 1070,
jedoch reicht auch die Helligkeit nicht aus um bei Tageslichteinfall ein farbenfrohes Bild an die Wand zu projektieren.
Man erkennt was, aber das wars auch schon.
Den Benq hat nen Kumpel auf ner 2,5m Leinwand und bei nur leichter Verdunklung ist das Bild flau.
Muss aber jeder selber entscheiden, ob ihm das Bild bei Lichteinfall ausrechend hell und farbenfroh ist.
Ich bin RGB- und flimmerempfindlich, da dieses für mich KO Kriterien sind weise ich nur auf den RBG Effekt des Acers hin .)


[Beitrag von bierch3n am 13. Mai 2015, 09:06 bearbeitet]
Silvette
Stammgast
#38 erstellt: 13. Mai 2015, 13:10
Hi,

was Stiftung Warentest gemessen hat, und vor allem wie, kann natürlich niemand wissen und beurteilen.
Ich messe alle meine Geräte mit dem selben mittelpreisigen Luxmeter.
Daher kann ich die Geräte untereinander auch vergleichen, selbst wenn mein Messgerät nicht ganz genau sein sollte.

Und die maximale Helligkeit zu ermitteln, verwende ich immer das Service-Menü der Geräte und stelle den Eintrag "DMD full on" oder "Spoke on" ein. Damit bekommt man ein Weißbild mit maximaler Helligkeit inkl. aller Reserven geliefert.

Kalibriert habe ich den Acer noch nicht und daher habe ich noch keine Messwerte dazu.
Was ich jedoch sagen kann ist, dass mit deaktivierter Brilliant-Color-Funktion sehr viel Licht verloren geht. Das Bild wird dann aber viel natürlicher und wärmer. Der kühle Farbstich der Brilliant-Color-Funktion ist dann weg. Ich kann aber nicht abschätzen wie viel Licht dabei noch übrig bleibt. Aber grob würde ich sagen der W1070+ und der Acer H6520BD nehmen sich dann nicht viel.

Was mir aber aufgefallen ist --> wenn die Brilliant-Color-Funktion komplett deaktiviert ist, dann haben die Farbtemperatur-Presets (CT1-CT3) keine Wirkung mehr. Keine Ahnung ob das ein Bug ist...

lg
bierch3n
Stammgast
#39 erstellt: 14. Mai 2015, 00:51
Nabend,
sry, ich habe mich in der Zeile verguckt, der Acer hat laut SW-Test gemessen 2114 Lumen im Normalmodus.
Der Viewsonic PJD7820HD 2259 und der Optoma HD131Xe 1940 Lumen.

Die Deaktivierung der Brilliant-Color-Funktion raubt auch dem Benq massig Licht, dafür hat man dann
ein sehr natürlich wirkendes Bild.

VG
ebi231
Inventar
#40 erstellt: 14. Mai 2015, 09:50
Scheint plausibel. Meinen 131xe hatte ich normgerecht mit 1.840 Lumen gemessen, den 7820HD eines Kollegen mit irgendwas um 2.200 Lumen. Mein Firmen Acer bringt ebenfalls kalibrierte 2.200 Lumen...
verhohner
Stammgast
#41 erstellt: 24. Mai 2015, 09:36
Hallo zusammen,

ich betreibe einen Acer H6520BD mit einem 10m HDMI Kabel an einem Pioneer 824-K, bekomme jedoch kein sauberes Signal sondern nur Rauschen.

Der Beamer, gleiches Kabel direkt am Apple TV (also ohne Receiver) funktioniert problemlos. Der Receiver, gleiches Kabel direkt am Samsung TV funktioniert auch problemlos. Es muss daher wohl am Zusammenspiel Beamer/Receiver liegen.

Anbei mal ein Bild damit ihr euch vorstellen könnt wie es aussieht.

Rauschen mit Beamer

Wisst ihr woran das liegt und was man tun kann?
Silvette
Stammgast
#42 erstellt: 24. Mai 2015, 10:45
Hi,

das hatte ich auch. Es liegt an einem zu "schlechten" Kabel für den Beamer.
Der H6520BD ist heikel was das Signal betrifft. Stelle das Ausgangssignal am Zuspielgerät mal auf 720p oder 1080i und probiere es so aus. Dann sollte das Signal ausreichen.
Wenn das Signal dann funktioniert, bleibt Dir nur der Kauf eines anderen Kabels. Hier muss man probieren welches Kabel funktioniert. Der Preis ist dabei nicht wirklich entscheidend, bei mir funktioniert auch ein eher günstiges Kabel wo ein teures nicht geht. Und das Rauschen ist beim H6520BD typisch für ein grenzwertiges Signal. Er nimmt das Signal zwar an, aber kann es nicht sauber verarbeiten...

lg

Andreas
verhohner
Stammgast
#43 erstellt: 27. Mai 2015, 20:59
Vielen Dank für den Tipp. Runterstellen auf 720p geht tatsächlich, aber das ist natürlich kein dauerhafter Zustand. Daher habe ich jetzt nochmal ein anderes Kabel bestellt, damit geht es aber auch nicht. Ich habe jetzt folgende Kabel von Amazon probiert:

- deleyCON 10m HDMI Kabel
- 10m - Ultra HD 4k HDMI Kabel (CSL Computer)

Könnt ihr ein spezielles Kabel empfehlen, mit dem es auf jeden Fall gehen sollte?

Mich wundert es ja, dass es mit dem AppleTV problemlos geht. Heißt das, dass der ein besseres Signal sendet als der Pioneer Receiver?
leon136
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 27. Mai 2015, 22:49

Mich wundert es ja, dass es mit dem AppleTV problemlos geht. Heißt das, dass der ein besseres Signal sendet als der Pioneer Receiver?


Könnte möglich sein. Es gibt Kabel mit Redmere Technologie wo praktisch ein kleiner "Verstärker" im Kabel verbaut ist.
Teures Kabel bedeutet auch nicht immer automatisch besser, ich habe die Amazon Basic Kabel und läuft

mfg leon
George_Lucas
Inventar
#45 erstellt: 27. Mai 2015, 22:50
Ich hatte am Testgerät ein "König 1.3C CAT2 HDMI Kabel 10m", welches fehlerfrei funktioniert hatte.
Silvette
Stammgast
#46 erstellt: 28. Mai 2015, 10:00
Genau das Amazon Basics in 7,5 Meter funktioniert bei mir, wo andere 10 Meter-Kabel nicht gelaufen sind.
Es sind halt nur 7,5 Meter und keine 10 aber es geht sich bei mir gerade so aus.

10 Meter ist halt problematischer als 7,5. Leider gibt es das Basics nicht in 10 Meter...

lg
reinerzufall2007
Stammgast
#47 erstellt: 08. Jul 2015, 13:29
@ george lucas

kannst du nicht mal ein paar deiner Einstellungen preisgeben?
ich finde mein Bild etwas zu rot und gelb , ist mir beim Fussball aufgefallen.
bekomme das aber nicht wirklich weg
George_Lucas
Inventar
#48 erstellt: 08. Jul 2015, 14:06
Gerne:

Hier sind ein paar brauchbare Grundeinstellungen:

Acer6520BD - Bildmenü Gammaeinstellung_MBR7214
Anzeigemodus: Standard
Kontrast: 51 (erhöht leicht die Lichtausbeute und den Kontrast)
Gamma: 2.0 (ergibt ziemlich genau ein reales Gamma 2.2)

BenQ W1070+W - Schrägposition EIN_MBR7202
„Autom. Schrägposition“: AUS
Schärfe: 3


BenQ W1070+W - Schrägposition AUS_MBR7203
Wie von Geisterhand verschwinden nun die störenden Artefakte.

Die Farbtemperatur liegt bei knapp 6400 Kelvin. Also nicht so weit unter den (normierten) 6504 Kelvin(D65).
reinerzufall2007
Stammgast
#49 erstellt: 08. Jul 2015, 14:22
danke erstmal, aber hast du nicht noch ein paar mehr Einstellungen zur Hand?

Wäre echt klasse.
Wenn man weiß wo man noch rumstellen kann kann man das sicher auch als noob noch etwas optimieren.
Bei erweiterte Einstellungen gibt es ja noch so einiges.


[Beitrag von reinerzufall2007 am 08. Jul 2015, 14:24 bearbeitet]
George_Lucas
Inventar
#50 erstellt: 08. Jul 2015, 14:31
Ohne Messinstrumente solltest Du weitere Einstellungen möglichst unterlassen. Wenn Du ohne Kontrolle Änderungen an den RGB-Farbreglern vornimmst, halte ich die Wahrscheinlich für sehr hoch, dass Du die eigentlich ganz guten Farben verkurbelst.

Mit Testbildern kannst Du das Bild weiter verbessern, ohne das dafür "teures" Messequipment gekauft werden muss. Dafür geeignete Testbilder gibt es beispielsweise von Finzel, THX und Burosch - zum Teil sind diese Testbilder sogar kostenlos erhältlich.
reinerzufall2007
Stammgast
#51 erstellt: 08. Jul 2015, 14:38
was sind denn die Standardwerte von diesen RGB Farbreglern. Habe da schon mal etwas rumgespielt
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