*** TEST: LG PF1500G ***

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George_Lucas
Inventar
#1 erstellt: 19. Mai 2015, 22:53
LG PF1500G
LG bringt mit dem Minibeam einen echten Heimkino-Projektor heraus. Der PF1500 verfügt über moderne LED-Lampentechnik, Bluetooth und MHL für die Bildsignalzuspielung vom Smartphone. Ich habe mir den Projektor einmal genauer angesehen, um ihn auf seine Heimkinotauglichkeit hin zu prüfen.



Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Projektor + Fernbedienung_MBR9027


Ausstattung und Technik
Der LG PF1500G ist ein kleiner und portabler Heimkinoprojektor, der eine Bildauflösung von 1920 x 1080 Pixel besitzt. Zum Einsatz kommt nicht die bewährte UHP-Lampentechnik, sondern LG spendierte dem Minibeam 3 moderne LED-Lampen. Diese LED-Lampen sollen bis zu 30.000 Stunden halten. Die Garantie auf die Lampen beträgt 1000 Stunden. Gleichzeitig wird der Stromverbrauch mit nur 100 Watt beziffert. Damit dürften die Betriebskosten ausgesprochen gering ausfallen.

Durch seine geringe Größe ist dieser Projektor wie geschaffen, um ihn auch mobil einzusetzen. Bluetooth und Mobile-High-Definition (MHL) werden unterstützt, so dass Bildsignale auch vom Smartphone zuspielbar sind.
Das kleine Zoomobjektiv bietet ein wenig Flexibilität und Komfort, um den Projektor zu Hause auf die Leinwand auszurichten. Dank des Offsets ist es möglich, den PF1500G an der Leinwandunterkante aufzustellen – oder überkopf an der Leinwandoberkante.
Der integrierte Mediaplayer ermöglicht das Abspielen von Filmen, Fotos und Games von einem USB-Stick. Der Ton kann von einem eingebauten Lautsprecher wiedergegeben werden. Sogar ein Kopfhöreranschluss ist vorhanden.
Zur Ausstattung gehört auch ein umfangreiches Farbmanagement, welches Kalibrierprofis und engagierte Laien weitreichende Einstellmöglichkeiten ermöglicht.
Die automatische Trapezanpassung stellt die Bildgeometrie selbständig ein, sobald der kleine Projektor schräge auf die Leinwand projiziert.
Die kleine Fernbedienung liegt gut in der Hand. Sie ist zwar nicht beleuchtet aber die Tasten sind logisch angeordnet. Mit ein wenig Übung sollte eine zügige Navigation gelingen.
Die 3D-Fähigkeit rundet das Ausstattungspaket ab.

Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Anschlüsse Seite_MBR9015
Alle erdenklichen Zuspieler lassen sich am Minibeam anschließen. Smartphones, Computer, Tablets, Blu-ray-Player, Videorecorder. Auf der Rückseite ist ein zweiter HDMI-Port, über den MHL-fähige Geräte angeschlossen werden können.


Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Zoom, Fokus_MBR9008
Der Zoomregler befindet sich gut zugänglich auf der Gehäuseoberseite. Die Schärfe wird am silberfarbenen Ring am Objektiv eingestellt. Außerdem ist es mit dem kleinen „Joystick“ möglich, durch die diversen Menüs des Projektors zu navigieren, falls die Fernbedienung mal nicht zur Verfügung steht.


Aufstellung und Praxis
Zum Lieferumfang gehört ein externes Netzteil, um das Gehäuse des PF1500G möglichst klein zu halten. So ist der Minibeam nur rund 13 cm breit und 8,5 cm hoch. Im Wohnzimmer ist somit eine unauffällige Platzierung möglich.
Innerhalb von wenigen Sekunden ist der Projektor betriebsbereit. Eine minutenlange „Aufwärmphase“ benötigen die LEDs nicht. Die Farben sind sofort stimmig. Genauso schnell fährt der Projektor auch wieder herunter. Er wird ausgeschaltet und kann sofort vom Netz genommen werden. Für Präsentationen ist das sicherlich sehr praktisch.
Der Zoom-Regler kann voll ausgeschöpft werden, ohne dass das Bild negativ beeinträchtigt wird. Lediglich die Schärfe muss noch angepasst werden. Beide Regler erlauben eine ausgesprochen präzise Einstellung des Bildes.
Sämtliche Anschlusskabel sitzen fest in den ihren Buchsen.
Wer Fotos und Filme vom USB-Stick zuspielen möchte, kann dies direkt am Projektor tun. Zuverlässig erkennt der Minibeam die Bildsignale und spielt das Kontent ab. Sogar eine automatische Dia-Show ist für Fotoaufnahmen vorhanden.
Der Minibeam besitzt 3 Helligkeits-Modi. Bereits im hohen Lampenmodus ist der Projektor angenehm leise. Kaum noch zu hören ist er im niedrigen Lampenmodus.

Forum - LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Auto. Trapez Aus_MBR8940
Die Bildmenüs sind übersichtlich gestaltet und intuitiv bedienbar. Die automatische Trapezanpassung sollte ausgeschaltet werden, wenn eine Festinstallation geplant ist. Bereits unter geringem Winkel verursacht dieses Feature eine Skalierung, die zu unschönen „Streifen“ im Bild führen kann.


Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Bildformat 16-9_MBR8959
Ab Werk steht der LG PF1500G im „Format“ auf „16:9“. Auf dem Screenshot ist gut zu erkennen (rechts), dass Full-HD-Inhalte unschöne „Muster“ erhalten. Dies kann aber schnell behoben werden.


Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Bildformat Just-Scan_MBR8960
Das Preset muss nur auf „Just Scan“ geändert werden – und sofort sind die Fehler im Bild beseitigt.

Forum - LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Bildmenü_MBR8932
Ohne Messequipment ist es unmöglich, den Projektor zu kalibrieren.
Für eine subjektiv ordentliche Farbdarstellung eignen sich folgende Einstellungen:
Energie sparen: Minimum
Bildmodus: Standard
Kontrast: 100
Helligkeit: 53 (dann werden alle Details nahe Schwarz dargestellt)
Farbe: 45
Schärfe: +7
Format: Just Scan (mit 16:9 entstehen Skalierungsfehler in Form von „Moiré ähnlichen Effekten)
Dyn. Kontrast: Aus
Dyn. Farbe: Aus
Gamma: Mittel
Farbtemperatur: Warm
Auto-Trapez: Aus

Messungen und Bildeindrücke
LG beziffert die Maximalhelligkeit mit 1400 Lumen. In keinem Bildmodus habe ich diesen Wert ermitteln können. Ab Werk steht der PF1500G im Bildmodus „Standard“. Hier beträgt die Maximalhelligkeit 631 Lumen im hohen Lampenmodus, allerdings mit einer Farbtemperatur jenseits der 12.000 Kelvin.
Der Bildmodus „Expert 1“ besitzt ein umfangreiches Farbmanagement. Der Bildmodus „Standard“ hingegen nicht. Unter „Standard“ gibt es ein paar selbsterklärende Regler, mit denen Nutzer ohne Kalibrierungskenntnisse gut klarkommen sollten.
Kalibrierungsprofis und technisch versierte Laien nutzen den Bildmodus „Expert 1“, um das Bild den eigenen Wünschen anzupassen. Kalibriert erzielt der LG PF1500 eine Maximalhelligkeit von 528 Lumen. Das reicht aus für 2,50 Meter Bildbreite, um die von THX für Digitale Kinos (DCI) vorgegebenen 14 fL zu erzielen. Diese Lichtausbeute erzielt der Minibeam ohne irgendwelche Farbentricks. Es gibt kein „Weißsegment“, um die Luminanz zu steigern. Daher sehen die Farben auch so rein und natürlich aus.
Der Kontrastumfang (On/Off) beträgt deutlich verbesserungswürdige 338:1. Geschuldet dürfte dieser Wert einem suboptimalen Objektiv sein.

Messung - LG PF1500G - Farbraum Werkseinstellung
Werkseinstellung: Das schwarze Dreieck stellt den Soll-Farbraum dar. Das weiße Dreieck den gemessenen Farbraum. Der Farbraum ist in Richtung Rot stark erweitert. Das führt zu extrem unnatürlich erscheinenden Hautfarbtönen. Gesichter sehen „bonbonfarbig“ aus und darüber hinaus so, als ob die Protagonisten einen massiven Sonnenbrand besitzen.

Messung - LG PF1500G - Farbraum Kalibriert Expert1
Kalibriert: Bis auf Blau passen nun alle Farben im Messdiagramm. Die DeltaE-Werte liegen allesamt unter 3. Das Ergebnis sind ausgesprochen natürlich erscheinende Farben.


Messung - LG PF1500G - Gamma Werkseinstellung
Das Gamma verläuft wunderbar homogen und bedarf keine Änderung.


Messung - LG PF1500G - Farbtemperaturverlauf Werkseinstellung
Werkseinstellung: Idealerweise sollten alle 3 Grundfarben um 100 % verlaufen, um einen perfekten Farbtemperaturverlauf ohne Verfärbungen darzustellen. Die Abweichungen sind messtechnisch aber so groß, dass Blau ober aus dem Diagramm rausschießt. So etwas habe ich in der Werkseinstellung von aktuellen Heimkino-Projektoren noch nicht gesehen. Das Resultat ist ein massiver Blaufarbstich.

Messung - LG PF1500G - Farbtemperaturverlauf Kalibriert Expert1
Kalibriert: Mit wenigen Handgriffen ist der Graustufenverlauf auf 6504 Kelvin korrigiert. Die Farbtemperatur verläuft nun sehr viel gleichmäßiger. Ab 30 IRE gibt es eigentlich kaum noch was zu kritteln. Wer die Lust und Zeit dazu hat, kann diese Einstellung noch weiter optimieren.


Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Schärfe Bild links und Mitte
Die Schärfe ist im Großen und Ganzen ordentlich. Oben, unten und in den Ecken gibt es keinerlei Abweichungen. Allerdings gelang es mit dem Testgerät nicht, die Bildmitte perfekt scharfzustellen. Während das Fadenkreuz in Pixelauflösung auf der linken Bildseite knackscharf ist (Foto links), erscheint die Bildmitte ein wenig weichgezeichnet zu sein (Foto rechts). An dieser Stelle ist sogar das Grit des Projektors kaum noch sichtbar, was ich auf das kleine Objektiv schiebe.


Internet - LG PF1500G - Foto Michael B. Rehers - Full-HD-Auflösung links-Mitte
Als nächstes spielte ich ein Testbild mit Pixelauflösung zu. Hier bestätigt sich der Bildeindruck. Während oben/unten/links/rechts und in den Ecken der Leinwand (Bild links) einzelne Full-HD-Pixel perfekt abgebildet werden, schmieren einzelne Full-HD-Pixel in der Bildmitte zu. Zudem sind leichte chromatische Aberrationen vorhanden, die auf üblichen Betrachtungsabständen jedoch nicht zu sehen sind.


77 Hamburg - Foto Michael B Rehders_MBR0100
Diese Aufnahme von Hamburg schoss ich aus der 21. Etage des „Hanseatic Trade Centers“. Es bietet zahlreiche Details, um die Bildqualität eines Projektors zu überprüfen.

Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Hamburg Screenshot_MBR8969
In der Ausschnittsvergrößerung des Screenshots ist zu erkennen, dass die Farben vorzüglich reproduziert werden. Vor allem der graue Asphalt ist frei von Verfärbungen. Der Schriftzug „STADTRUNDFAHRT“ auf dem roten Doppeldecker ist erahnbar. An der Einmündung steht eine Ampel, darüber ist ein rundes blaues Verkehrsschild mit weißen Richtungspfeilen. Wirklich erkennbar sind die Richtungspfeile nicht. Die Eingangstür des roten Backsteingebäudes wird hingegen originalgetreu abgebildet. Es saufen keinerlei Details im Schatten ab, die vorhanden sind und zu sehen sein sollen.

Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Schloss Charlottenburg_MBR8958
Die goldene Statue auf dem Kuppeldach vom Schloss Charlottenburg glänzt, das es eine wahre Wonne ist. Der Himmel erscheint natürlich, feine Wolkenstrukturen sind zu erkennen. Das „eierschalenfarbige“ Obergeschoss des Schlosses und das goldene Erdgeschoss werden nahezu originalgetreu abgebildet. Das feine Pflaster vor dem Zaun hebt sich deutlich ab.

Filmwiedergabe:
Wie so oft starte ich den Filmtest mit „Casino Royale“. Der Anfang in Schwarz/Weiß wird verfärbungsfrei dargestellt. Obwohl der LG PF1500G ein DLP-Projektor ist, fällt mir der Regenbogen-Effekt (RBE) nur ganz selten mal negativ auf. Der RBE ist mit den schnell schaltenden LEDs deutlich geringer, als es bei Ein-Chip-DLP-Projektoren mit herkömmlicher Lampentechnik und Farbrad der Fall ist. Insofern können auch RBE geplagte Gemüter mal einen Blick riskieren.
In der Montenegro-Szene sitzt James Bond im Zug. Er wirft einen flüchtigen Blick in die Speisekarte. Dabei sind alle Nadelstreifen auf seinem Anzug zu sehen. Der Detailverlust, den die Testbilder in der Bildmitte schonungslos aufdecken, wirkt sich hier nicht negativ aus. Auch die Laufschrift im Abspann erscheint scharf.
Das türkisfarbene Meer sieht prachtvoll aus, als das Flugzeug auf den Bahamas zur Landung ansetzt. Die grünen Palmen werden originalgetreu reproduziert. Das sonnengebräunte Gesicht von Bond zeigt jede Falte. Die 24p-Darstellung gelingt dem LG ruckelfrei.

Internet LG PF1500G - Foto Michael B. Rehders - Projektor auf Hand_MBR8972
Nicht viel größer als eine Handfläche ist der LG PF1500G.


Fazit
Der LG PF1500G ist ein kleiner 3D-Projektor mit Full-HD-Auflösung. Dieser Minibeam wiegt nur 1,5 kg und verfügt über moderne LED-Lampentechnologie, Bluetooth und MHL für die Bildsignalzuspielung vom Smartphone. Diese Multimediafähigkeit macht ihn auch zum idealen Begleiter für unterwegs. Das kleine Objektiv verringert die Schärfe und Auflösung in Teilbereichen des Bildes ein wenig. Der On/Off-Kontrast ist für einen Heimkino-Projektor nicht zeitgemäß, und der Schwarzwert ist für die Maximalhelligkeit durchaus verbesserungswürdig, ebenso wie die ab Werk suboptimalen Farben. Wer sich hingegen die Mühe macht, den Minibeam mit Hilfe des umfangreichen Farbmanagement zu kalibrieren, wird mit normnahen und natürlichen Farben belohnt. Kalibriert erzielt der LG PF1500 eine Maximalhelligkeit von 528 Lumen. Das reicht aus für 2,50 Meter Bildbreite, um die von THX für Digitale Kinos (DCI) vorgegebenen 14 fL zu erzielen.
Insgesamt ist der Minibeam nicht der ganz große Wurf von LG, aber der PF1500G sollte seine Liebhaber schnell finden, weil er sich für das dedizierte Heimkino und den mobilen Einsatz gleichermaßen gut eignet. Vor allem profitieren Nutzer von der langen LED-Lebensdauer, die den Projektor täglich stundenlang laufen lassen. Somit dürfte für einen jahrelangen Filmspaß gesorgt sein.


Pro und Kontra
+ LED-Lampentechnik
+ lange Lampenlebensdauer (LG beziffert diese mit bis zu 30.000 Stunden)
+ kleines, leichtes und kompakt Gehäuse
+ Multimediafähig (Bluetooth, MHL)
+ umfangreiches Farbmanagement
+ 3D-fähig
- suboptimale Werkseinstellungen
- kein Lens-Shift
- keine Frame Interpolation (FI)
- geringe Maximalhelligkeit (528 Lumen – D65)
- unzeitgemäßer On/Off-Kontrast (338:1)
- verbesserungswürdiger Schwarzwert (1,56 Lumen)
- Detailauflösung und Schärfe in Teilbereichen beschränkt

Preis: 999,- Euro (UVP)


Test, Text und Fotos: von mir!


[Beitrag von George_Lucas am 22. Mai 2015, 17:41 bearbeitet]
Faulkner
Inventar
#2 erstellt: 20. Mai 2015, 01:09
Danke für diesen schönen Test.

Alles kann man wohl nicht für 999.- Euro erwarten,aber in Anbetracht des Preis/Leistungsverhältnisses ist das letztlich doch ein wirklich sehr interessanter Projektor.
Wenn man sich die Photos anschaut,sieht der Schwarzwert trotz popeligen 1,56 Lumen gar nicht so schlecht aus.
Der Rest des Bildes scheint ja eh' zu stimmen und leise ist der Projektor dann auch noch.

Bin echt am überlegen,den mal so zu kaufen.
Galactus
Stammgast
#3 erstellt: 22. Mai 2015, 11:27
Danke für den Test
Geht ja schon in die richtige Richtung. Jetzt müssten die noch ein "richtiges" heimkinooptimiertes Gerät rausbringen
jvchd350owner
Gesperrt
#4 erstellt: 25. Mai 2015, 09:47
Vielen Dank George Lucas für den ausführlichen Test

Du hast mir die Kaufentscheidung abgenommen.

unflexibel in der Aufstellung( Lensshift/Zoom)
schwacher Kontrast
schlechter Schwarzwert

mehr benötige ich persönlich nicht um den Beamer links liegen zu lassen.

PS: Der LG PA 1000 kostet etwa die Hälfte und kann alles besser..bis auf die Auflösung aber die ist mir persönlich nicht soo wichtig.
Heydt-Box
Stammgast
#5 erstellt: 28. Mai 2015, 13:13
Hallo,

Toller Beitrag hier, vielen dank.

Ich habe meine. Pf 1500 auch bekommen habe a er zwei Probleme.


1. Wie auch bei dir ( Bild charlottenburg) sind oben uns unten jeweils in der Mitte einwuchtungen zur Bild mitte. Das ist doch nicht normal?

2. Ich habe mein Beamer auch versetzt an die decke befestigt. Durch das testbild habe ich die ecken gut einstellen können, aber die eine Seite bekomme ich nicht scharf. Wenn ich diese umstelle wird die andere Seite merklich unscharf. Liegt das daran das ich den Beamer versetzt zum Bild aufgestellt habe?

Lg jan
George_Lucas
Inventar
#6 erstellt: 28. Mai 2015, 16:29
Der LG PF1500G sollte schon mittig aufgestellt werden, wenn das gesamte Bild scharf abgebildet werden soll.
ebi231
Inventar
#7 erstellt: 28. Mai 2015, 16:33

Heydt-Box (Beitrag #5) schrieb:


2. Ich habe mein Beamer auch versetzt an die decke befestigt. Durch das testbild habe ich die ecken gut einstellen können, aber die eine Seite bekomme ich nicht scharf. Wenn ich diese umstelle wird die andere Seite merklich unscharf. Liegt das daran das ich den Beamer versetzt zum Bild aufgestellt habe?

Lg jan


DAS Problem haben viele Projektoren: Dadurch, dass Du versetzt montiert hast, ist der Abstand zu einer Leinwandkante größer als zur anderen. Und das führt dann bei vielen Geräten zu Unschärfen...
Arak
Neuling
#8 erstellt: 31. Mai 2015, 16:31
Hallo,

wirklich ein schoener Test!

Nur schade dass der Beamer im europaeischen Raum dermaßen abgespeckt wurde.
Auf WLAN und bestimmte Apps kann ich natuerlich verzichten, aber auf die neue Fernbedienung
(die der Wii-Fernbedienung nachempfunden ist) und ein hoeheres Lumen hatte ich mich wirklich schon gefreut. So hat bei mir die Euphorie, endlich einen nahezu perfekten LED-Beamer kaufen zu koennen, leider nachgelassen.
Zumindest bin ich froh dass der 3D-Modus, wie in der amerikanischen Version, nicht weggelasssen wurde.

Kann der Beamer diesmal 3D-Signale direkt verarbeiten oder ist er auch nur, wie die vorigen Beamer, 3D-ready?
George_Lucas
Inventar
#9 erstellt: 31. Mai 2015, 16:50
3D-Kontent gibt der PF1500G problemlos wieder. Filme können direkt vom 3D-Blu-ray-Player abgespielt werden.
Sogar vom USB-Stick funktioniert die 3D-Wiedergabe. Der USB-Stick wird dafür in den Projektor-USB-Port gesteckt.
HeinePotsdam
Neuling
#10 erstellt: 10. Jul 2015, 10:52
Sehr schöner Test!
Danke.

Es stellen sich mir zwei Fragen.

1.
Angeboten wird der Beamer als LG PF1500 und als LG PF1500G.
Wo liegt der Unterschied?

2.
Hat der Beamer auf seiner Unterseite Gewindebuchsen für die Deckenbefestigung?

Vielleicht weiß es jemand....
Cine4Home
Gesperrt
#11 erstellt: 10. Jul 2015, 12:02
1)Der PF1500G ist die technisch etwas abgespeckte Version. Die "Vollversion" kommt erst noch...

2) Ja

3) Dies alles und noch viel mehr findest Du im großen PF1500 Thread.


Gruß,
Ekki


[Beitrag von Cine4Home am 10. Jul 2015, 12:04 bearbeitet]
CineFanBerlin
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Jul 2015, 13:09
Aber Vorsicht bei manchen europäichen Händlern. Manche listen ihn als PF1500 obwohl das bei ihnen erhältliche Gerät die abgespeckte G Variante ist. Wie cine4home/Ekki schrieb ist die andere Variante in Europa noch gar nicht erhältlich. Also egal ob pf1500 oder pf1500aeu auf der Shopseite steht, in Europa handelt es sich zur Zeit bei allen erhältlichen Geräten um den pf1500g.
bikerrw
Neuling
#13 erstellt: 27. Sep 2015, 16:31
Hallo Ekki

Ich bin neu hier, hab mich eigentlich nur wegen einer sache angemeldet die mich brennend interessiert.
Ich hätte eigentlich schon interesse an diesen PF 1500, allerdings schreckt mich der Lumen-wert etwas ab.
Sollte er tatsächlich nur bei rund 600 liegen statt 1400, dann wäre es weniger als die hälfte.
Selbst der vorgänger PF 80 wurde angegeben mit 1000, hatte aber im test gemessene 700 lumen.
Ich selbst besitze einen Acer k335, der angegeben ist mit 1000 lumen, aber im test sogar gemessene knapp 800 hatte.
Also würde ich mich sogar verschlechtern.
Das die vorgegeben 1400 lumen zwar nicht erreicht werden war mir auch klar, das es allerdings gleich weniger als um die hälfte ist, das ist schon etwas derb.
Ich hätte wenigstens mit echten gemessenen 1000 oder 1100 lumen gerechnet.
Oder hat sich in der zeit etwas getan?
Mit freundlichen Grüßen, bikerrw
CineFanBerlin
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Sep 2015, 19:25
Infos dazu gibt es im pf1500 Thread und der Cine4home Seite.

http://www.hifi-foru...m_id=94&thread=13845


Soviel schon mal dazu, die neueren pf1500 lagen wohl knapp über 900 Lumen. Kalibriert bei 700.


[Beitrag von CineFanBerlin am 27. Sep 2015, 19:29 bearbeitet]
Inserter
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 14. Mai 2017, 22:49

George_Lucas (Beitrag #1) schrieb:
LG PF1500G
Die Bildmenüs sind übersichtlich gestaltet und intuitiv bedienbar. Die automatische Trapezanpassung sollte ausgeschaltet werden, wenn eine Festinstallation geplant ist. Bereits unter geringem Winkel verursacht dieses Feature eine Skalierung, die zu unschönen „Streifen“ im Bild führen kann.

Ab Werk steht der LG PF1500G im „Format“ auf „16:9“. Auf dem Screenshot ist gut zu erkennen (rechts), dass Full-HD-Inhalte unschöne „Muster“ erhalten. Dies kann aber schnell behoben werden.

Das Preset muss nur auf „Just Scan“ geändert werden – und sofort sind die Fehler im Bild beseitigt.

Ohne Messequipment ist es unmöglich, den Projektor zu kalibrieren.
Für eine subjektiv ordentliche Farbdarstellung eignen sich folgende Einstellungen:
Energie sparen: Minimum
Bildmodus: Standard
Kontrast: 100
Helligkeit: 53 (dann werden alle Details nahe Schwarz dargestellt)
Farbe: 45
Schärfe: +7
Format: Just Scan (mit 16:9 entstehen Skalierungsfehler in Form von „Moiré ähnlichen Effekten)
Dyn. Kontrast: Aus
Dyn. Farbe: Aus
Gamma: Mittel
Farbtemperatur: Warm
Auto-Trapez: Aus
...
Werkseinstellung: Idealerweise sollten alle 3 Grundfarben um 100 % verlaufen, um einen perfekten Farbtemperaturverlauf ohne Verfärbungen darzustellen. Die Abweichungen sind messtechnisch aber so groß, dass Blau ober aus dem Diagramm rausschießt. So etwas habe ich in der Werkseinstellung von aktuellen Heimkino-Projektoren noch nicht gesehen. Das Resultat ist ein massiver Blaufarbstich.

Kalibriert: Mit wenigen Handgriffen ist der Graustufenverlauf auf 6504 Kelvin korrigiert.
Mit welchen "wenigen Handgriffen"?
In der Hoffnung, dass die LEDs nur wenig zwischen typgleichen Projektoren streuen und sich daher auch diese Anpassungen ohne o.g. Messequipment übertragen lassen können.
George_Lucas
Inventar
#16 erstellt: 19. Mai 2017, 02:33
Bei den Einstellungstipps handelt es sich um eine Grundeinstellung. Die Farbtemperatur und das Gamma habe ich durchgemessen, so dass die vorgeschlagenen Einstellungen durchweg heimkinotauglich sind. "Format" kann (wie von mir empfohlen) die volle Bildauflösung herbeiführen.
Da die Farbtemperatur des LG PF1500G viel zu hoch ausfällt, ist der Wert der "Farbe" allenfalls ein Richtwert.
Helligkeit und Kontrast sollten ohnehin mit Testbildern eingestellt werden.

Wer hingegen normnahe Farben (Gamut, Farbtemperatur, Gamma) erzielen möchte, der kommt um eine aufwändige Kalibrierung nicht herum - dafür ist dann aber externes Messequipment notwendig. Dann ist es durchaus "mit wenigen Handgriffen" möglich, die Farbtemperatur auf 6504 Kelvon (D65) einzustellen, wie auf den Messdiagrammen im Test ersichtlich ist.


[Beitrag von George_Lucas am 19. Mai 2017, 02:40 bearbeitet]
Arnd030
Neuling
#17 erstellt: 24. Jun 2017, 13:06
Mit welcher Technik funktioniert 3D bei diesem Projektor? Shuttter-Brille? Anaglyph? Umschaltbar? Polarisation geht ja nur mit teurer Spezialleinwand, wenn ich es richtig verstanden habe?

Danke.
George_Lucas
Inventar
#18 erstellt: 24. Jun 2017, 13:09
3D unterstützt der LG mit Rotblitz und passender Shutterbrille.
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