TV ohne Kabelanschluss und nahezu unmöglich SAT

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wiesodenn
Stammgast
#1 erstellt: 21. Mrz 2019, 19:43
Moinsen,
ggf. mag das Thema schonmal aufgekommen sein...dann habe ich falsch gesucht...
Wir ziehen bald um und dort ist kein Kabelanschluss vorhanden...aber theoretisch eine SAT-Anlage sogar mit Receiver.
Nun ist leider dort, wo der TV hin soll, kein Anschluss und ein Kabel quer durch den Raum will die beste aller Ehefrauen nicht, da auf Hartboden nicht zu verstecken.
Kann ich heutzutage via WLan (kann der TV) weitgehend alle Sender frei empfangen? Oder wäre dann nur Mediathek und/oder z.B. Amazon-TV via Stick eine Lösung?
Werdet bitte nicht zu speziell...ich bin schon froh, wenn ich via Lappi derzeit z.B. die Mediathek ans laufen bekomme...


[Beitrag von wiesodenn am 21. Mrz 2019, 19:44 bearbeitet]
Highente
Inventar
#2 erstellt: 21. Mrz 2019, 20:02
DVB-T2 wäre ne Lösung.
Slatibartfass
Inventar
#3 erstellt: 21. Mrz 2019, 20:30

wiesodenn (Beitrag #1) schrieb:
Moinsen,
Nun ist leider dort, wo der TV hin soll, kein Anschluss und ein Kabel quer durch den Raum will die beste aller Ehefrauen nicht, da auf Hartboden nicht zu verstecken.

Wenn ich umziehe gehört es für mich einfach dazu, Leitungen und Dosen dort hin zu verlegen, wo ich sie brauche. Schließlich will ich dort wohnen. Wenn man nicht neu tapezieren will, und somit die Leitungen (am besten Lehrrohr) nicht unter Putz verlegen, gibt es Kabelkanäle, die man unauffällig verlegen kann. Man muss es nicht quer durch den Raum zeihen.

Ich würde auf jeden Fall versuchen den qualitativ besseren Sat-Empfang zu realisieren. Sonst eben DVB-T2 , oder wenn ein Netzzugang nahe beim TV sein sollte, über einen Online-Anbieter. Geht dann auch ggf. über WLAN, was bei einem Sat-Signal, dass über tausent Sender bereitstellen kann so nicht geht. Es gibt dann noch Sat Over IP, womit ich mich aber nicht auskenne, und was auch wohl nicht billig ist.

Slati
Master_J
Moderator
#4 erstellt: 21. Mrz 2019, 20:55
Man könnte eine HDMI-Funkstrecke zwischen Receiver und TV machen.
Ggf. braucht es noch eine IR-Verlängerung für die Fernbedienung, falls der Receiver ganz blöd steht.

Gruss
Jochen
wiesodenn
Stammgast
#5 erstellt: 21. Mrz 2019, 21:49
Danke schonmal!

@ Highente:
DVB-T2 würde aber mind. 1 schäbige Antenne im Raum benötigen, so, wie ich das sehe. Bei mehr Kanälen ginge wieder nur mit Außenantenne, das wäre ja dann das gleiche Problem, wie jetzt...soweit ich das auf die Schnelle recherchieren konnte.

@ Slatibartfass:
das sind natürlich here Hinweise...ich reiße aber weder Wände noch Böden auf und ein Kanal oben auf...sorry, das geht gar nicht.

@ Master J:
das verstehe ich nun überhaupt nicht, da muß ich erstmal googlen, was Du da vorgeschlagen hast. Hättest Du möglicherweise einen Link, wo das mal erklärt wurde?

VG
Master_J
Moderator
#6 erstellt: 22. Mrz 2019, 12:13
Offensichtlich habe ich ein anderes Google.

Man findet doch massenhaft mit dem Suchbegriff "HDMI-Funkstrecke":
https://www.golem.de...ung-1606-121523.html
https://www.pc-magaz...t-nicht-1504236.html
https://www.amazon.d...chwarz/dp/B01KJELDMU

Gruss
Jochen
wiesodenn
Stammgast
#7 erstellt: 22. Mrz 2019, 15:06
Danke Jochen,
nein, das hatte ich gestern nicht mehr gegooglet, da ich mir darunter aber auch rein gar nichts vorstellen konnte. Habe es jetzt mal überflogen und scheint interessant ABER auch sehr teuer zu sein. Dennoch lese ich mich da mal ein, weil von der Praktikabilität wirklich interessant.

Und rein über DSL/WLAN ohne zusätzliche Anbieter geht nicht?

Beste Grüße
n5pdimi
Inventar
#8 erstellt: 22. Mrz 2019, 15:12
Wenn Du 100%iges Livefernsehen möchtest, wie es das Kabel liefert, nein. Das kann doch nicht so schwer sein, Ein Kabel irgendwo an der Wand/Decke etc. lang zu legen, dass es beim Fernseher ankommt.
wiesodenn
Stammgast
#9 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:22

n5pdimi (Beitrag #8) schrieb:
...Das kann doch nicht so schwer sein, Ein Kabel irgendwo an der Wand/Decke etc. lang zu legen, dass es beim Fernseher ankommt.

...schwer ist das nicht, aber es sieht zum K... aus, daher geht das nicht.
kobold58
Inventar
#10 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:27
xutl
Inventar
#11 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:29

wiesodenn (Beitrag #9) schrieb:
...schwer ist das nicht, aber es sieht zum K... aus, daher geht das nicht.

Wenn man(n) es ORDENTLICH / VERNÜNFTIG ausführt, geht das. Und WIE

z.B. kleiner Kabelkanal
direkt in die Ecke Decke / Wand
je nach Gegebenheiten tapezieren / streichen

Ich weiß, wovon ich schreibe
Würde Dir nur auffallen, wenn ich es Dir sage.....
n5pdimi
Inventar
#12 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:33
..Sockelleisten; Flachbandkabel, Türrahmen etc...

Oder eben Wireless HDMI. Wenn es schön sein soll, kostet es halt manchmal...
Slatibartfass
Inventar
#13 erstellt: 22. Mrz 2019, 16:34
Dann müst ihr euch wohl entscheiden zwischen K... Aussehen des Raums (falls unter Putz zu aufwändig ist) oder K... TV-Empfang.
Einen Tot muss man eben sterben bei solch unvereinbaren Rahmenbedingungen mit exklusiven Anforderungen.

Ich würde mir in der Situation wohl eine andere Wohnung, Haus oder Frau suchen.

Slati
kobold58
Inventar
#14 erstellt: 22. Mrz 2019, 17:05
Ich auch. Oder den TV woanders hinstellen.
wiesodenn
Stammgast
#15 erstellt: 22. Mrz 2019, 18:48
ja ja, ich bin ja auch immer gerne zynisch... wollen wir uns einfach um die Ausgangsfrage kümmern? Baulich ist da leider nichts möglich, glaubt es oder lasst es, aber da geht halt nichts. Was glaubt Ihr, warum ich hier frage? Lulu-Lösungen haben wir genug ventiliert und haben da leider keinen gangbaren Weg gefunden.

Demnach scheint diese HDMI-Geschichte wohl die einzig gangbare zu sein...und da lese ich mich dann am WE mal ein wenig zu ein.
kobold58
Inventar
#16 erstellt: 22. Mrz 2019, 21:08
Muss das ne komische Hütte sein.
raceroad
Inventar
#17 erstellt: 22. Mrz 2019, 22:11

wiesodenn (Beitrag #15) schrieb:
Demnach scheint diese HDMI-Geschichte wohl die einzig gangbare zu sein...und da lese ich mich dann am WE mal ein wenig zu ein.

Wenn das Verlegen eines Kabels keine Option ist, würde ich auf Sat>IP setzen. Für HDMI per Funk müssen entweder sehr große Datenmengen übertragen werden, oder das Bild muss neu encodiert werden. Sat>IP überträgt die Inhalte 1:1 in der komprimierten Form (z.B. MPEG-4), wie sie vom Sat empfangen werden.
wiesodenn
Stammgast
#18 erstellt: 22. Mrz 2019, 22:50
Oha, das wird mir dann aber doch zu krude.

Und zum HDMI-Verfahren müsste der Sat-Receiver offensichtlich ja selbst auch einen HDMI-Anschluss haben...hat er aber nicht. Also käme dann auch noch ein neuer Receiver dazu. Ich glaube, das ist alles Murks, bzw. am Ende viel zu teuer.

Was ist denn mit Kodi und Konsorten? Geht da wirklich nichts über WLAN? Kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen...
wiesodenn
Stammgast
#19 erstellt: 23. Mrz 2019, 00:09
wie ich beim Googlen herausfand, scheint es ja z.B. bei Magenta-TV möglich zu sein, die Telekom-Box am TV via W-Lan vom Router aus anzusteuern. Das wäre dann ggf. ja auch eine Alternative, oder?
Wir werden vermutlich den DSL-Anbieter eh wechseln, da wäre das ja eine Option...oder?
n5pdimi
Inventar
#20 erstellt: 23. Mrz 2019, 02:33
Ja, natrülich, aber das ist wie gesagt mit monatlichen Zusatzkosten verbunden, das wolltest Du ja nicht.
wiesodenn
Stammgast
#21 erstellt: 23. Mrz 2019, 12:05
so habe ich das nicht formuliert...ich bin ja grundsätzlich Ergebnis-offen...und möchte nur die Alternativen gegeneinander abwägen. Hier gab es ja jetzt schon 3 Möglichkeiten, die ich nicht -oder nicht wirklich- kannte, das ist doch hilfreich.
schraddeler
Inventar
#22 erstellt: 25. Mrz 2019, 09:33
https://www.meintech...nzen-haus-verteilen/
ist vielleicht auch noch eine Alternative.

gruß schraddeler
wiesodenn
Stammgast
#23 erstellt: 25. Mrz 2019, 13:33
das klingt auch interessant, Danke für die Info!
raceroad
Inventar
#24 erstellt: 25. Mrz 2019, 14:56
Dieses Vernetzten von Receivern ist im Kern auch Sat>IP, nur dass nicht das in Sat>IP festgelegte Protokoll verwendet wird. Interessant ist das primär, wenn an der Stelle, an der Zugang zu einem Satkabel besteht, ohnehin ein Receiver eingesetzt werden soll.

Da es praktisch keine reinen Sat>IP-Receiver mehr gibt und – jedenfalls für mich – die Sat>IP-Nutzung über Streamung-Apps unbefriedigend ist, kann man beide Welten auch kombinieren, indem man von Sat auf LAN (= im Prinzip auch WLAN oder Power-LAN) mit einem reinen Sat-IP-Server geht und als Client z.B. einen VU+-Receiver mit installiertem Sat>IP-Plugin verwendet. Denn als Client können diese Kisten auch das Sat>IP-Protokoll.

Wenn man auch als Server einen geeigneten Receiver verwendet, besteht außerdem die Möglichkeit, dass das Signal neu encodiert wird, bevor man auf das LAN geht, um die zu übertragende Datenrate zu reduzieren, was allerdings auf Kosten der Bildqualität geht.
wiesodenn
Stammgast
#25 erstellt: 25. Mrz 2019, 19:40
...vermutlich hast Du recht...aber ich verstehe natürlich nur "Bahnhof"...
raceroad
Inventar
#26 erstellt: 26. Mrz 2019, 14:50
TV-Inhalte werden, egal ob über Sat, Kabel-TV oder Streaming-Dienst, in komprimierter Form (etwa Bild in MPEG-4) übertragen. Nur so sind die Datenmengen zu handhaben, wobei die Bildqualität umso schlechter wird, je stärker man den Content komprimiert. Für ein gutes HD-Bild sind immer noch bis etwa 15 MBit/s zu übertragen. Das geht nominell selbst in alten WLAN-Standards, in der Praxis sieht das oft andres aus.

An seiner HDMI-Schnittstelle gibt ein Satreceiver fertig ausgerechnete Bilder aus, was zu einer ganz erheblichen Steigerung der Datenrate auf > 1 GBit/s (> Geht hier nur um die Größenordnung) führt. Das schafft kein WLAN. Es gibt jedoch HDMI-Funklösungen, welchen den zugeführten Inhalt 1:1 übertragen. Allerdings klappt das oft nur mit Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger. Andere HDMI-Funklösungen komprimieren den Inhalt vor der Funkstrecke erneut und rechnen danach wieder die fertigen Bilder aus, was sich allerdings negativ auf die Bildqualität auswirken kann.

Daher ist es doch naheliegend, dass eine Drahtlosübertragung oder eine über das Stromnetz bereits auf den noch komprimierten Inhalt zugreift und nicht erst an der HDMi-Schnittstelle ansetzt. Das ist die Idee hinter Sat>IP: Man holt sich zwar aus den Transponderdaten nur die heraus, die für das gewünschte Programm nötig sind, ändert aber an der Komprimierung nichts. Sat>IP bzw. inzwischen auch auf andere Wege des Empfangs erweitert TV>IP ist in EN 50585 international standardisiert. So interessant die Idee auch ist: Es gibt zu wenige Endgeräte, die echtes Sat>IP unterstützen. Von den Massenmarkt-TVs können das meines Wissens nur etliche Panasonic, die TV>IP neben DVB-C/S/T2 als eigenständigen Empfangsweg anbieten, so dass man in der Bedienung gar nicht merkt, dass kein Antennenkabel angeschlossen ist.

An meineem Samung-TV könnte ich Sat>IP allenfalls abgespeckt über den Mediaplayer nutzen, was mir aber zu unkomfortabel wäre. Auch weil es so gut wie keine reinen Sat>IP-Receiver mehr gibt, kommen Streaming-Lösungen wie vernetzte E²-basierte Receiver (z.B. VU+) ins Spiel, die zwar nicht EN 50585 nutzen, aber prinzipiell nicht anders arbeiten.
wiesodenn
Stammgast
#27 erstellt: 26. Mrz 2019, 19:46
das habe ich jetzt ansatzweise verstanden und finde das absolut lobenswert, dass Du das so einem physikalisch unbedarften Kerl, wie mir, auch wirklich verständlich zu erklären versuchst.

Alles in allem eine echt doofe Situation!
wiesodenn
Stammgast
#28 erstellt: 06. Apr 2019, 17:49
eine weitere Lösung hat sich jetzt beim Anstreichen ergeben...hinter der besagten Wand, an die der TV zukünftig soll, ist ein weiteres Zimmer. Dort wurde ein SAT-Anschluss gefunden und wir haben jetzt mit einer geliehenen Hilti einfach ein Loch durch die Wand gebohrt und ein Koax-Kabel durchgezogen...

Da hoffe ich mal, dass dann da auch genug "Saft" ankommt und es im ersten Schritt ein wenig einfacher wird. Die obigen Lösungensind dann die "Kür"

Danke nochmals an die profunden Mitdenker!!!
n5pdimi
Inventar
#29 erstellt: 06. Apr 2019, 19:44
Wieso soll da nix ankommen? Wenn der Anschluss in Ordnung ist (hätte ich halt erstmal getestet vor dme Bohren) funkioniert das logischerweise auch. Ist technisch sicher die allerbeste Lösung.
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