Hochwertige RGB-HV Verbindung

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sverki
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Jul 2006, 12:01
Hallo zusammen,

kann mir jemand ein sehr gutes RGB-HV Kabel empfehlen, oder hat jemand Erfahrung mit den RGB Kabeln von Nordost oder Transparent gemacht? Es sollte schon die absolute Champions League sein, so um die 1000 Euro für 6 Meter.

Für kreative Vorschläge recht herzlichen Dank im voraus.
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 21. Jul 2006, 12:59
Kannst Du mir verraten, was Du damit anstellen willst? Ein normales Fernsehbild hat eine Auflösung von ca. 5 MHz, das entspricht 320 Pixel.
Wenn Du nun als Basis die 1024 Pixel eines PC (entspricht HDTV) nimmst und weiter das Format 16:9 zugrunde legst, so kommst Du auf eine Auflösung von rund 1365 Pixel. Und das sind etwa 22 MHz.
Nimm ein normales Antennenkabel, welches Du brauchst, um den TV mit der Antennensteckdose zu verbinden. Oder mit welchem die Hausinstallation vorgenommen wurde. Da sind 6m ein Klacks. Und da müssen Frequenzen von 1000MHz mit geringen Verlusten übertragen werden.

Im Klartext: Es gibt Studio-Videokabel in Analog-Ausführung. Die übertragen 30MHz problemlos, auch mal über 100m. Und die kosten nicht die Welt, jedenfalls unter 5€/m.
Dann gibt es studiotaugliche Digitalkabel mit geringerer Dämpfung bei höheren Frequenzen. Aber RGB ist analog und nicht digital. Daher gibt es keinen Fortschritt, wenn Du Digitalkabel einsetzen würdest.
sverki
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 21. Jul 2006, 13:47
Hi,

ich habe noch einen Herkömmlichen DVD Spieler, der das Bild nur über RGB-HV ausgibt. Der ist aber dafür echtes High End. Bestimmt einer der besten auf der Welt. Projeziert werden die Bilder von meinem Optoma Themescene H79, der zwar über einen DVI Eingang verfügt, aber bisher z.B. mit einem Unidisk 2.1 nicht wirklich funktionierte. Ich möchte jetzt über RGB-HV das optimale aus meinem Player+Beamer rausholen. Die Entfernung beträgt ca. 6 Meter!

Vielen Dank im voraus.
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 21. Jul 2006, 14:35
Das ist verständlich, trotzdem liefert eine DVD noch nicht ganz HDTV-Qualität. Und das schaffst Du mit normalen, anständigen Kabeln allemal. Da brauchts nichts exotisches.
Stell Dir vor, beim Fernsehen (wo ich gearbeitet habe) müsste man Kabel von über 100€ pro Meter bezahlen, da wäre kein Geld mehr da für das Programm. In einem Studio sind schnell mal 1km Videokabel verbaut. Und erst im ganzen Funkhaus...
sverki
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 21. Jul 2006, 15:13
Hi,

ich verstehe dein Argument. Allerdings habe ich bei LS und NF-Kabeln die Erfahrung gemacht, dass durchaus riesige Unterschiede zwischen Kabeln für 500 und 2000 Euro bestehen können. Daher meine Frage, ob jemand von ähnlichen Unterschieden im analogen Videobereich berichten kann.

Bin wirklich dankbar für Hinweise in jede Richtung.

Gruß

Sverki
richi44
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 21. Jul 2006, 15:53

Allerdings habe ich bei LS und NF-Kabeln die Erfahrung gemacht, dass durchaus riesige Unterschiede zwischen Kabeln für 500 und 2000 Euro bestehen können


Ja, 1500€

Gut, wenn jemand Klangunterschiede bei Lautsprecher- und NF-Kabeln hört, sieht er auch Unterschiede bei Videokabeln.

Entschuldigung, aber messbar sind Klangunterschiede bei NF-Kabeln bei intakten Geräten nicht. Die Unterschiede, die es tatsächlich gibt, können auch Fledermäuse noch nicht hören.
In Blindtests ist es bisher niemandem gelungen, Unterschiede festzustellen und wieder zu erkennen. Es hat sich jedes mal in Luft aufgelöst.

Und genau so ist es mit Videokabeln. Die Unterschiede, die bestehen, treten bei Längen von mehr als 50m in Erscheinung, vorher nicht.

Aber wer Lust hat, sein Geld den Händlern nachzuwerfen, der kann nicht daran gehindert werden.
sverki
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Jul 2006, 16:23
Auf die Diskussion mit den Blindtests habe ich echt keinen Bock. Den Unterschied zwischen einem 100 und einem 1000 Euro Chinch-Kabel hört man mit den richtigen Komponenten locker raus. Ob diese Unterschiede im Videobereich auch existieren, weiß ich nicht. Deshalb habe ich dieses Thema eröffnet, um mal zu erfragen, ob jemand hier Erfahrung gemacht hat. Angeblich schmeckt Rotwein vom Aldi ja auch im Blindtest wie ein Cru aus dem Bordeux, gell !

Beste Grüße

richi44
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 22. Jul 2006, 08:57
Dann musst Du halt Deine Kabel in Wein einlegen, gell
richi44
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 22. Jul 2006, 09:44
Jetzt im Ernst, ich muss nochmals nachfragen.
Was stört Dich am Blindtest? Hast Du bisher nur davon gehört, dass da plötzlich nichts mehr mit Sicherheit feststellbar ist?
Oder hast Du schon selbst einen Blindtest miterlebt und dabei mitbekommen, dass die Unterschede nicht mehr verifizierbar und reproduzierbar sind? Und fürchtest Du, Dir eingestehen zu müssen, allenfalls einige Euronen nutzlos in den Sand gesetzt zu haben.

Und wenn Du die Unterschiede schon hörst, wie haben sich die geäussert?
Um eine "bessere Tiefenstaffelung" zu erreichen oder eine "Nähe" oder "Luftigkeit" reicht es nicht, die Kapazität oder den Widerstand oder was auch immer an einem Kabel zu verändern. Das sind andere Aufnahmen. Das erreicht man durch eine Verzögerung, durch einen Hall, durch andere Mik-Aufstellung oder durch den Einsatz von Equalizern und Effektgeräten. Eine solche Aufnahme hat mit der ursprünglichen nichts zu tun.

Man kann irgendwo eine Band aufstellen und diese mit einer Anzahl Mikrofonen aufnehmen. Da bekommt man eine ganz bestimmte Aufnahme. Und man kann parallel dazu weitere Mikrofone anders aufstellen und so aufnehmen. Es sind beide male die selben Musiker, aber es sind zwei Aufnahmen. Und wenn man die beiden Aufnahmen vergleicht, also das eine Signal vom anderen abrechnet (invertiert addiert), so entsteht ein Differenzsignal, das deutlich hörbar ist und das ganz bestimmte Klanganteile enthält.

Wenn man aber die Wiedergabe eines Signals über Kabel A mit der Wiedergabe über Kabel B vergleicht, ist die Differenz allenfalls minimal im allerhöchsten Fequenzbereich (Kapazität). Aber sonst kommt da nichts. Und wo nichts bei der Differenzbildung raus kommt, gibt es auch keine Differenz.

Und wenn man sich vorstellt, dass durch MP3 90% des Musiksignals verloren geht (man kann die Differenz bilden und hört dann, was man in der MP3-Aufzeichnung alles nicht mehr hört) und niemand stört sich daran, während bei der Kabel-Differenzmethode ein Velust von 0,05% hörbar sein soll...

Kusz, Du hast Dir Dein Urteil gebildet. Und was man hört, das sieht man auch. Also muss es halt das teuerste Videokabel sein, auch wenn es messtechnisch nichts bringt.

Da frag ich mich, was Du denn wissen willst? Wenn man Dir mit Argumenten kommt, winkst Du ab. Wozu soll man Dir da raten? Oder möchtest Du, dass jemand anders schuld ist (der Dich beraten hat), wenn Du plötzlich merkst, dass Du schon wieder Geld für teure Kabel in den Sand gesetzt hast?
sverki
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 24. Jul 2006, 16:31
Hi,

zum Thema Blindtest so viel: Ich habe sogar schon einmal einen Blindtest mit einem sehr skeptischen Kollegen mit einem CD-Entmagnetisierer gemacht. Wir haben beide(!) blind Entmagnetisierte und Nicht-Entmagnetisierte CD auseinander halten können und zwar ohne Probleme! Gleiches bei einem Test mit LS-Kabeln und Chinch-Kabeln. Danach habe ich nichts mehr auf die Leute gegeben, die jedes teure Kabel mit diesem Argument verdammen wollten.

zum Thema Videokabel: Habe extra auch noch einmal einen Händler gefragt. Dieser hat deine These voll unterstütz und gemeint, wenn ein Kabel sauber gemacht sei und bestimmte Normen einhalte, dann sei damit das gleiche Bild zu erzielen, wie mit einem 10 mal so teuren High End Kabel. Er hat mir daraufhin ein sehr günstiges mitgegeben und in der Tat, es war sehr gut und kein Unterschied zu meinem bisherigen, weiches in etwa doppelt so teuer gewesen sein dürfte.
Dennoch werde ich mir mal den Spaß gönnen und ein Vodoo-Kabel zur Probe bestellen und schauen, ob es einen Unterschied ausmacht. Damit sage ich ja nicht, dass ich es auch kaufen werde. Nur mit einem Blindtest wird das sicherlich nicht funktionieren, wenn das Kabel quer durch das Zimmer verläuft.
Da leider keiner Erfahrung in diesem Bereich anführen konnte, muss ich halt meine eigenen ERfahrungen machen.
Gruß Sverki
richi44
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 25. Jul 2006, 07:37
Ich habe Dir gesagt, dass ich bis zu meiner Pensionierung beim Fernsehen gearbeitet habe und da ist die Kabelqualität nicht uninteressant. Wir haben sogar eine eigene Abteilung, die Kabel testet und entsprechende Empfehlungen heraus gibt.

Dass ich die Kabel nicht selbst getestet habe, spielt dabei keine Rolle. Tatsache ist, dass die Bildqualität (wie auch die Tonqualität bei Hifi) vom Einhalten bestimmter Parameter abhängt. Und wenn wir 10 Kabel als gut befunden haben, wurde abgeklärt, welches Fabrikat zu welchem Preis in welchen Mengen innert welcher Frist lieferbar ist.
Dass ich Dir nichts empfehlen konnte liegt daran, dass diese Kabel direkt von einem Schweizer Werk per km verkauft werden.

Und dazu noch ein Wort: Bei Fernsehen geht es ja nicht nur um Bild, sondern auch um Ton. Wir müssen also ein Videokabel haben, das über 100m keine unkorrigierbaren Bildverluste erzeugt. Und wir müssen ein Tonkabel haben, das auf 100m Länge keine hörbare Verschlechterung erzeugt. Und wenn man daran denkt, dass im Studio selbst schnell mal 200m Kabel zwischen dem Sprechermikrofon und dem Studioausgang liegen und das Signal von da weg über den zentralen Schaltraum in die Ablaufregie und zurück in den Schaltraum und dann zum Sender gelangt, sind 500m Tonkabel keine ungewöhnliche Länge.

Wenn Du bei einem Kabel von 1m einen Unterschied zu hören glaubst, dürfte ja bei 500m gar nichts mehr ankommen. Tatsächlich ist aber der Qualitätsverlust selbst auf diese Länge gering und alleweil korrigierbar. Und das bei einem Meterpreis von etwa 30 Cent!

Sicher ist, dass die Studiogeräte für solche Kabellängen konstruiert sind. Sie machen nicht gleich schlapp, wenn da halt eine grössere Lastkapazität vorhanden ist. Was da elektronisch vorgenommen wird, ist eine ganz einfache Sache, die wenige Euro kostet. Und wenn Heimgeräte diese Standards auch einhalten würden (einige tun es, andere nicht), gäbe es den Kabelklang nicht. Es liegt also nicht an den Kabeln, sondern an der Unzulänglichkeit vieler Geräte, dass man Unterschiede messen (und hören?) kann.
najaja
Stammgast
#12 erstellt: 08. Aug 2006, 12:43
Ach ja die Kabelfrage. Ich stehe auch vor der Entscheidung welches Componenten-Kabel ich kaufen soll um 10m Weg zu übertragen. Den billigen 10€ Kabeln tarue ich nicht, die teuren 400€ Kabeln traue ich den Mehrwert nicht zu, also werde ich wohl so um 100 € investieren.

Zum Thema LS-Kabel. Ein Bekannter von mir hat ein High-End-Studio und macht teilweise sogar Kalbelvorführungen. Er behauptet, er könne blind innerhalb von 5 - 10 Sekunden sagen, welches Kabel aus seinem Studio angeschlossen ist. Die Musik bestimmt er und die Anlage dürfte sich im Bereich von 50 - 100 T€ bewegen. Naja, ich stehe dem skeptisch gegenüber, aber andererseits behauptet er es so felsenfest, dass was dran sein muss. Ich bezweifel jedoch, dass ein Laie den Unterschied raushört. Ich werde es mir mal vorführen lassen.


Aber was um alles in der Welt soll eigentlich ein Blindtest bei einem Bildkabel bringen , da sin doch alle Kabel schwarz
sverki
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 14. Aug 2006, 15:15
Hallo,

diese Woche erwarte ich mein zum Test bestelltes RGB Kabel von Nordost (Länge 5 Meter). Bei 10 Meter Länge wäre das aber sicherlich viel zu teuer für Dich. Allerdings erhoffe ich mir mal einen Aufschluss darüber, ob und welche Unterschiede es zwischen Kabeln gehobener und absoluter Spitzen-Preiskategorie gibt.

Beim Thema Hifi ging bei mir die Sonne tatsächlich erst mit den richtigen Kabeln auf. Leider sind die Neupreise wirklich ein Unding, aber wenn man ein wenig Erfahrung gemacht hat und weiß welche Marken man bedenkenlos kaufen kann, kann man bei ebay oder audiomarkt etc. eigentlich ganz vernünftig vorankommen.

Ich werde berichten, wenn ich mein High End RGB Kabel getestet habe. Möglicherweise tut es ja wirklich auch ein Kabel für 100 Euro.
Gruß Sverki
sverki
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 21. Aug 2006, 16:29
Soooooooooooooo,

habe das Nordost RGB-Kabel für 725 Euro getestet und keinen merklichen Unterschied zu meinem QED Referenz festgestellt, welches ich zuvor mal mit einem unter 100 Euro Gehimtipp Kabel verglichen habe und auch dort keine Unterschiede auszumachen waren.
Folglich scheint was dran zu sein, dass bei Video-Kabeln der Kauf von High End Fabrikaten nichts merkliches bringt.
Ziehe daher den Hut und entschuldige mich für meine Zweifel.

Beste Grüße

Sverki
KongoKing
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 23. Aug 2006, 11:21
Manche Leute müssen einen Geldscheißer zu Hause stehen haben ...
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