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Projekt: Einfacher USB DAC

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Autor
Beitrag
Stampede
Inventar
#1 erstellt: 19. Aug 2012, 08:45
Hallo Leute,


ich möchte hier einen recht einfachen USB DAC als getestes Nachbauprojekt vorstellen.
Die Schaltung basiert auf einem PCM2707, der den DAC und den USB Anschluss auf einem Chip vereint.

Picture 5

Hier geht's zur Nachbauanleitung.

Kurze Zusammenfassung der Features:

  • Versorgung über USB
  • Keine Treiber nötig, wird direkt unter Windows erkannt
  • 16 Bit DAC
  • Niedriger THD+N: 0.025% @ RL = 32 Ω
  • I2S und S/PDIF Ausgang
  • 48kHz Sampling Rate
  • 3,5mm Klinke Ausgang
  • Platinengröße 50mm x 35mm


Ich habe noch ein paar Platinen hier rumliegen, wenn also Interesse daran besteht schreibt mich an!

Grüße
Stefan


[Beitrag von detegg am 28. Jan 2013, 01:07 bearbeitet]
D1675
Inventar
#2 erstellt: 15. Sep 2012, 15:39
Hallo Stefan,

mich wundert es, dass niemand einen Beitrag schreibt. Das ist nämlich wirklich ein tolles Projekt!

Hast du noch Platinen + PCM2707 da?

Hast du auch noch vor eine "High-End" Version, so ähnlich wie von Twisted Pear Audio zu planen?

Grüße,
Michael
Stampede
Inventar
#3 erstellt: 17. Sep 2012, 21:57
Hallo,


mich wundert es, dass niemand einen Beitrag schreibt

Mich auch...


Das ist nämlich wirklich ein tolles Projekt!

Danke!


Hast du noch Platinen + PCM2707 da?

Ja ich habe noch Platinen da und ich glaube noch einen oder zwei DACs. Die Platinen würde ich auch nochmal bei Bedarf nachbestellen, das IC lege ich mir eher ungern auf Halde.


Hast du auch noch vor eine "High-End" Version, so ähnlich wie von Twisted Pear Audio zu planen?

Ist in Arbeit, Basis ist der PCM1794A. Aber dazu dann bei gegebender Zeit in nem anderen Thread.

Grüße
Stefan
Köter
Inventar
#4 erstellt: 18. Sep 2012, 06:01
Hi!

Generell finde ich das Projekt auch sehr spannend, und vorallendingen mal wieder perfekt umgesetzt. Das hatte ich Dir ja bereits per PN geschrieben.


Stampede schrieb:

Ist in Arbeit, Basis ist der PCM1794A. Aber dazu dann bei gegebender Zeit in nem anderen Thread.

Grüße
Stefan


Darauf bin ich mal gespannt. Freu mich auf deine Umsetztung!

Grüße
Samyk
Stammgast
#5 erstellt: 18. Sep 2012, 09:21
Hi Stefan,

sory dass ich kurz mal den Thread kapere, aber du hast nicht zufälig einen Plan für einen kleinen und günstigen SMD DAC (für 48kHz & 24bit) mit coax-in in deiner Schubladen liegen, oder?
Brauche vier Stück davon und habe bishern nichts passenden gefunden.

Grüße
Martin
Stampede
Inventar
#6 erstellt: 18. Sep 2012, 09:59
Hi,


aber du hast nicht zufälig einen Plan für einen kleinen und günstigen SMD DAC (für 48kHz & 24bit) mit coax-in in deiner Schubladen liegen, oder?

Jain... Der neue DAC wird mit einem I2S Interface daher kommen. Davor kommt dann ein ASCR (Samplerate converter), der mit I2S, Coax, SPDIF oder einem differentiellen Signal über XLR versorgt wird.

Doch dazu an anderer Stelle mehr, der Thread hier soll sich nur mit dem USB DAC mit dem PCM2707 beschäftigen.

Gruß
Stefan


[Beitrag von Stampede am 18. Sep 2012, 10:00 bearbeitet]
gandl
Stammgast
#7 erstellt: 18. Sep 2012, 10:52
Das ist ein wirkliche tolles Teil. Der Nachbau wird wohl an fehlender smd Lötfähigkeit meinerseits scheitern. /o\
D1675
Inventar
#8 erstellt: 18. Sep 2012, 16:10
Hallo,


Stampede schrieb:
Ist in Arbeit, Basis ist der PCM1794A. Aber dazu dann bei gegebender Zeit in nem anderen Thread

Das wäre ein Traum!


Stampede schrieb:
Ja ich habe noch Platinen da und ich glaube noch einen oder zwei DACs.

Hast ne PN.


Stampede schrieb:
das IC lege ich mir eher ungern auf Halde.

Das ist halt für den Otto Normalverbraucher das Problem, ich wüsste nicht wie man als privater, ohne Gewerbe an solche Chips kommen soll. Reichelt hat sowas leider nicht im Sortiment.


gandl schrieb:
Der Nachbau wird wohl an fehlender smd Lötfähigkeit meinerseits scheitern.

Mit SMD habe ich auch kaum Erfahrung, aber mit dünner Lötspitze und viel Geduld, wird das schon funktionieren.

Vielleicht ist deshalb das Interesse so gering: Es gibt in der Bucht fertige USB DAC's für 1-5 Euro. Hier geht es wirklich nur um den Spaß.

Gruß,
Michael
Mimamau
Inventar
#9 erstellt: 19. Sep 2012, 02:45
Sowas könnte ich demnächst auch noch fürs Auto gebrauchen, muss aber bis 192khz / 24bit gehen.
Stampede
Inventar
#10 erstellt: 19. Sep 2012, 07:21
Hi,


Mit SMD habe ich auch kaum Erfahrung, aber mit dünner Lötspitze und viel Geduld, wird das schon funktionieren.

Das Projekt ist mit Bauteilen in 0805 (2mm x 1,25mm) ausgeführt. Das lässt sich noch recht einfach löten, da muss man keine Angst haben.Das IC hat einen Pitch von 0,8mm, das ist auch noch sehr dankbar. SMD ist die Zukunft, bedrahtet ist nur was für Grobmotoriker


Mimamau schrieb:
Sowas könnte ich demnächst auch noch fürs Auto gebrauchen, muss aber bis 192khz / 24bit gehen.

Es gibt, soweit ich weiß, kein fertiges IC mit USB und 192kHz / 24 Bit. Die Tatsache, 192kHz und 24 Bit im Farhzeug.... naja. Beim Fahrgeräusch wirst du wahrscheinlich noch noch mal unterscheiden können ob dein Amp 0,01% oder 1% THD+N hat. Also denke ich dass fürs Auto 48kHz mit 16Bit wie beim PCM2707 locker ausreichend sind.

Grüße
Stefan


[Beitrag von Stampede am 19. Sep 2012, 18:45 bearbeitet]
D1675
Inventar
#11 erstellt: 19. Sep 2012, 18:43
Hi,


SMD ist die Zufunkt, bedrahtet ist nur was für Grobmotoriker

Ich baue meinen nächsten Röhrenverstärker auch mit SMD auf.


Es gibt, soweit ich weiß, kein fertiges IC mit USB und 192kHz / 24 Bit.

Selbst die CD hat doch "nur" 44,1 kHz / 16 Bit.

Habe noch eine Frage: Wie hoch ist die Ausgangsspanung? Auf der Platine ist keine analoge Ausgangsstufe, ich nehme an die ist im IC?

Gruß,
Michael
Stampede
Inventar
#12 erstellt: 20. Sep 2012, 07:45
Hi,


Habe noch eine Frage: Wie hoch ist die Ausgangsspanung? Auf der Platine ist keine analoge Ausgangsstufe, ich nehme an die ist im IC?

Das ist ja das schöne an dem IC, da ist alles integriert. Daher habe ich das Projekt auch "einfacher USB DAC" genannt, weil prktisch nur das IC als aktives Bauteil zum Einsatz kommt.

Die Ausgangsspannung hat einen Wert von maximal 1,8Vpp. Die Spannung der virtuellen Masse am Ausgang ist ca. 1,65V. Das muss aber durch die ausgangsseitige AD-Kopplung keinen interessieren.
Noch vielleicht als weitere Info: Die Schaltung benötigt im Betrieb ca. 50mA über USB.

Der Betrieb ist auch super einfach. In den USB Port einstecken, der Chip wird automatisch von Windows erkannt, ohne dass irgendein Treiber installiert werden muss (Linux habe ich nicht getestet). Der DAC ist dann sofort also Audio Gerät in Windows sichtbar, und kann dann in den Optionen (unter Sound) ausgewählt werden. Laustärkeregelung funktioniert wie gewohnt in Windows.

Der Klang ist, obwohl das kein High-End-Wandler ist, wirklich sehr gut. Die Ausgangsstufe hat auch genug Power um einen Kopfhörer direkt zu treiben.

Ich werde in den kommenden Tagen mal eine komplette BOM erstellen und hochladen.

Grüße
Stefan


[Beitrag von Stampede am 20. Sep 2012, 07:49 bearbeitet]
Spidi90
Stammgast
#13 erstellt: 20. Sep 2012, 11:14
Habe den Chip und eine Platine von Stampede bekommen und werde demnächst auch löten, werde berichten
Solche Anschlussreihen lötet man bei SMD nicht einzeln, erst die ganze Reihe in einem durch mit ggf Brücken, dann mit Entlötlitze das überschüssige weg und nur die Beinchen bleiben auf den Pads fest.

@Stampede: ist auf der Platine bereits Zinn drauf oder sind das reine Kontaktflächen? bei ersterem wäre löten noch einfacher

Und auf eine Highend-Version bin ich auch gespannt! Diese Version dürfte den meisten internen Soundkarten überlegen sein, nur weil der interne DAC eine höhere Samplingrate kann, heißt das nicht, dass am Ausgang besseres rauskommt (Hab z.b. in meinen Inears immer hintergrundrauschen).

Echt ein tolles Projekt
Köter
Inventar
#14 erstellt: 20. Sep 2012, 12:32
Hi!


Spidi90 schrieb:

Solche Anschlussreihen lötet man bei SMD nicht einzeln, erst die ganze Reihe in einem durch mit ggf Brücken, dann mit Entlötlitze das überschüssige weg und nur die Beinchen bleiben auf den Pads fest.


Noch viel einfacher geht´s mit SMD-Lötpaste. Auftragen - Chip aufsetzen - mit einer verzinnten Lötspitze über alle Beinchen fahren - fertig.

Grüße
Mimamau
Inventar
#15 erstellt: 21. Sep 2012, 04:31

Stampede schrieb:


Mimamau schrieb:
Sowas könnte ich demnächst auch noch fürs Auto gebrauchen, muss aber bis 192khz / 24bit gehen.

Es gibt, soweit ich weiß, kein fertiges IC mit USB und 192kHz / 24 Bit. Die Tatsache, 192kHz und 24 Bit im Farhzeug.... naja. Beim Fahrgeräusch wirst du wahrscheinlich noch noch mal unterscheiden können ob dein Amp 0,01% oder 1% THD+N hat. Also denke ich dass fürs Auto 48kHz mit 16Bit wie beim PCM2707 locker ausreichend sind.

Schon klar, aber meine Files liegen in hoher Auflösung vor und ich will nicht noch vorher wandeln müssen.

Dass es keine Chips gibt, liegt vermutlich hautsächlich an Microsoft (und Apple), da deren Treiber das neue USB Audio Class 2.0 nicht richtig unterstüzen und die Hersteller ihre eigenen Treiber liefern müssen. Mir egal, bei mir kommt sowieso nur Linux zum Einsatz.
Spidi90
Stammgast
#16 erstellt: 22. Sep 2012, 10:48
Ich hab die Platine gerade vor mir und mir fällt auf, dass weder R13 noch C15 im SChaltplan auftauchen, C15 aber auf dem Bild verlötet ist.
Stelle gerade eine Teileliste zusammen...
Stampede
Inventar
#17 erstellt: 22. Sep 2012, 11:03
Hallo!

Habe den Schaltplan aktualisiert!

Grüße
Stefan
Spidi90
Stammgast
#18 erstellt: 22. Sep 2012, 19:48
http://dl.dropbox.co...fsliste%20Conrad.xls

Habe gerade mal eine Einkaufsliste zusammengestellt beim großen C, bei reichelt konnte ich das Quarz nicht in dieser Bauform finden und dort würde noch der Mindermengenzuschlag dazukommen...
Außerdem ein USB Kabel statt der Buchse, das würd ich sonst eh immer suchen

Als gehäuse wird bei mir ein Batteriehalter aus Hongkong dienen, in der Bucht nach "Battery Holder" suchen, die billigsten für 1€/4Stk, dort hasst die Platine von der Länge genau rein.
Spidi90
Stammgast
#19 erstellt: 27. Sep 2012, 15:12
Sorry für den Doppelpost, aber im Edit wirds nicht als "neue" Nachricht angezeigt (meines Wissens zumindest)

Platine bestückt und gelötet, wird auch von Windows als "USB DAC" erkannt - Treiber installiert.
Dann der erste Schock: es funktioniert nicht o.O Kann Lautstärke etc. einstellen, es tut sich sonst aber nix. Masse hatte einen Wackelkontakt, war zum glück leicht zu beheben.

Und habe oben in der Liste noch R11 100k vergessen einzutragen und zu bestellen. Floating gehts aber auch, man muss den DAC noch als "Standardgerät" einstellen.

Soundqualität ist gut und bisher rauschfrei, auf jeden Fall deutlich besser als die Onboardkarte

Nur wird der chip gerade sehr warm, mein IR-Thermometer meint 58°C... Weiß nicht, ob das so muss Sonst kommt noch nen mini chipkühler drauf.

Wirklich tolles Projekt! THD < 0,03% lt. Datenblatt, SNR&Dynamic Range bei knapp 100. gefällt mir.

Zu den Online angebotenen DAC in der Bucht: das sind aber alles ältere Chips und es fehlt der Reiz des Selbstbaus


[Beitrag von Spidi90 am 27. Sep 2012, 23:28 bearbeitet]
D1675
Inventar
#20 erstellt: 28. Sep 2012, 21:57
Hallo,

vielen Dank, ich habe auch vor ein paar Tagen die Platine + DAC bekommen.

Ich habe auch eine Stückliste erstellt, aber für Reichelt. Natürlich sind viele Bauteile Geschmackssache und wie immer: "Alle Angaben ohne Gewähr".

Leider wusste ich jetzt auf die schnelle nicht wie ich es hochladen kann, deshalb kann ich hier nur einen Screenshot einfügen. Aber auf Anfrage gerne auch per Excel oder PDF.

USB DAC Reichelt Stückliste

Grüße,
Michael
Spidi90
Stammgast
#21 erstellt: 28. Sep 2012, 23:01
Hmm, ich konnte das Quarz in der Größe nicht finden und habs daher beim großen C bestellt.
Und im Nachhinein würde ich auch eher die Steckerversion nehmen, mit Kabel gehts aber auch.

Schau mal, ob dein DAC auch so warm wird. Das komische: der SNR und Dynamic Range werden bei ca. 55°C "am besten" und ungefähr so warm wird auch der Chip
D1675
Inventar
#22 erstellt: 29. Sep 2012, 10:21
Der Quarz war im Katalog falsch eingeordnet, wahrscheinlich war er dann im Webshop auch falsch eingeordnet.
Ich habe auch Ewigkeiten nach zwei SMD Kondensatoren gesucht, die hatten letztendlich die falschen Artikelnummern, zumindest andere als im Katalog und einfach unpassend zum Rest der anderen Kondensatoren. Ich weiß nicht was da los ist...

Ich bin schlecht im Datenblatt lesen, aber ich glaube der Chip packt das bis 80 °C.
Wie misst du den SNR und Dynamic Range?
Spidi90
Stammgast
#23 erstellt: 29. Sep 2012, 11:08
Ich lese ihn aus dem Datenblatt des DAC ab
Ist im Startpost verlinkt, der PCM2707.
Seite 12 unten. Dahinter wird sich was ggf etwas verschlechtern, das messen kann ich aber nicht. Klingt gut und rauschfrei.
Stampede
Inventar
#24 erstellt: 29. Sep 2012, 12:18
Hi Leute,


Und habe oben in der Liste noch R11 100k vergessen einzutragen und zu bestellen. Floating gehts aber auch, man muss den DAC noch als "Standardgerät" einstellen.

Floating sollte man vermeiden.


Nur wird der chip gerade sehr warm, mein IR-Thermometer meint 58°C... Weiß nicht, ob das so muss Sonst kommt noch nen mini chipkühler drauf.

Die Verlustleistung ist laut Datenblatt ca. 250mW, das gibt bei einem thermischen Widerstand des Gehäuses 20°C Temperaturhub des Dies gegenüber der Umgebung. Das ist gar kein Problem, Kühler ist definitiv nicht nötig.
IR-Thermometer sind auch mit Vorsicht zu geniessen. Wenn der Emissionskoeffizient nicht stimmt (bei schwarz durchaus wahrscheinlich), dann messen die Dinger meist eine viel zu hohe Temoperatur. Bei den billigen Dingern ist der Koeffizient nicht einstellbar und man müsste das noch per Hand reinrechnen.


Ich habe auch eine Stückliste erstellt, aber für Reichelt. Natürlich sind viele Bauteile Geschmackssache und wie immer: "Alle Angaben ohne Gewähr".

Die Reicheltliste sieht ok aus, aber der 10 Pol Wannenstecker ist falsch. Der heißt "WSL 10G".


Soundqualität ist gut und bisher rauschfrei, auf jeden Fall deutlich besser als die Onboardkarte

Die Performance des Chips ist wirklich gut, der Nachbau lohnt sich definitiv.

Noch ein paar Hinweise nebenbei. Der Bestückungsdruck für den Jumper der zwischen SP/DIF und I2S umschaltet ist falsch. Ohne Jumper ist SPDIF aktiviert, mit Jumper I2S. Zu erwähnen ist noch, dass bei I2S der DAC gemutet wird.
Die meisten Bauteilewerte sind recht unkritisch, wenn man einen ähnlichen Wert zur Hand hat sollte das auch gehen. Nur R2 muss mit genau 1,5kOhm bestückt werden. Sonst wird der Chip am USB Port nicht korrekt erkannt.

Grüße
Stefan


[Beitrag von Stampede am 29. Sep 2012, 12:19 bearbeitet]
Spidi90
Stammgast
#25 erstellt: 29. Sep 2012, 13:03
Ich weiß, dass man Floating vermeiden sollte, aber habe keine SMD-Widerstände hier :/ Wenn 1M geht könnte ich den vom Quarz nehmen.

Das IR-Temp ist kein "gutes", 20°C über Umgebung könne auch hinkommen (ist halt schon sehr warm bis heiß per "Fingertest" ;))
250mW - kann hinkommen mit der Erwärmung

Danke für den Hinweis zum Jumper, hatte ihn zuerst gesetzt und es ging nicht, jetzt erklärt sich warum

Zu den Bauteilwerten: Und das Quarz will auch den korrekten Kondensatorwert haben, das muss ja sauber 12.000...MHz schwingen.
D1675
Inventar
#26 erstellt: 29. Sep 2012, 15:43

Spidi90 schrieb:
Ich lese ihn aus dem Datenblatt des DAC ab

Alles klar, ich hatte das nur falsch verstanden.


Stampede schrieb:
Die Reicheltliste sieht ok aus, aber der 10 Pol Wannenstecker ist falsch. Der heißt "WSL 10G".

Mist, hast recht. Aber ist ja nicht so wichtig, für was ist der Anschluss überhaupt?

Was meinst ihr die ganze Zeit mit "Floating", ich kapiers grad nicht.

Grüße,
Michael

PS: Ist der Anschluss für I2S und SPDIF?


[Beitrag von D1675 am 29. Sep 2012, 15:45 bearbeitet]
Spidi90
Stammgast
#27 erstellt: 29. Sep 2012, 15:53
An den Anschluss kommt das I2S-Kabel (I²S) LINK.

Floating bedeutet: nicht an eine definierte Spannung angeschlossen (wie hier per widerstand an 3,3V). Viele Bausteine können über ein high- oder low-signal (an 3,3Vö.ä. oder Masse) gesteuert werden, z.b. Stummschalten.

Das Problem dabei ist, dass nicht alle Chips Floating handhaben können, viele haben dann aber auch ein definiertes Verhalten wg. Idiotensicherheit und Schaltplanvereinfachung.
Bei dem CM2706 steht dazu nix im Datenblatt, ob man den Eingang undefiniert lassen kann, eigentlich sollte da also was dranhängen.
Daher sollte man das vermeiden. "Zum Glück" klappt es aber auch so.


[Beitrag von Spidi90 am 29. Sep 2012, 15:55 bearbeitet]
Stampede
Inventar
#28 erstellt: 30. Sep 2012, 08:15
Hi,


Ich weiß, dass man Floating vermeiden sollte, aber habe keine SMD-Widerstände hier :/ Wenn 1M geht könnte ich den vom Quarz nehmen.

Besser als nichts.


Mist, hast recht. Aber ist ja nicht so wichtig, für was ist der Anschluss überhaupt?

Das ist ein zusätzlicher I2S oder SPDIF Ausgang. Für die meinsten wird der ohnehin irrelevant sein.

Grüße
Stefan
D1675
Inventar
#29 erstellt: 04. Okt 2012, 16:51
Hallo,

heute ist mein Paket gekommen, leider ist die USB Buchse auch falsch, welche wäre den die richtige?

Gruß,
Michael
Spidi90
Stammgast
#30 erstellt: 04. Okt 2012, 17:27
Hi,

http://www.reichelt....&START=0&OFFSET=500&

Das müsste der "richtige" sein.

Grüße,
SpidiG

€: Bevor ich den gefunden habe... Man sieht es aber an den Beinchen, dass diese wie auf der Platine sitzen.


[Beitrag von Spidi90 am 04. Okt 2012, 17:28 bearbeitet]
D1675
Inventar
#31 erstellt: 05. Okt 2012, 16:36
Danke, das sieht nach dem richtigen aus.
D1675
Inventar
#32 erstellt: 12. Okt 2012, 11:01
Hallo zusammen,

für mich war das Löten doch ziemlich schwierig, wenn man das noch nie gemacht hat. Zumindest braucht man etwas Übung.

Nur leider funktioniert es nicht, vielleicht habe ich ein paar Bauteile geschmort.
Wenigstens wird es von Windows erkannt, aber das wars dann auch.

Sehr schade, wenn jemand Interesse hat, könnte ich das schöne neue Alu Gehäuse abgeben.

Gruß,
Michael
Spidi90
Stammgast
#33 erstellt: 12. Okt 2012, 11:41
Wenn es von Windows erkannt wird und Windows auch Treiber installiert, dann sollte wenigstens auf dieser seite alles richtig sein.
Hörst du den Ton weiterhin aus der "normalen" Audiobuchse?

Bei Win7: rechtsklicke mal auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste - Wiedergabegeräte - den usb dac anklicken und unten "als Standard" anklicken.
_erst_ dann wird der sound über den DAC wiedergegeben.

Mit rechtsklick - Eigenschaften kannst du noch die Samplerate einstellen, die an den DAC geliefert werden soll, dort müsste das höchste eingestellt sein, was der dac unterstützt.

€: Ja, SMD löten ist am Anfang nicht leicht, besonders beim Chip, die Widerstände und Kondensatoren sind da zum Glück unempfindlicher.


[Beitrag von Spidi90 am 12. Okt 2012, 11:42 bearbeitet]
D1675
Inventar
#34 erstellt: 12. Okt 2012, 14:10
Zuerst hat Windows ( 7 ) den USB DAC erkannt, konnte aber keinen Treiber finden und meinte dass das Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert. Nach einem aus-und einstecken des USB Kabels hat er aber sofort den richtigen Treiber installiert und fehlerfrei im Gerätemanager angezeigt.
Klar habe ich den Onboard Sound deaktiviert und den USB DAC richtig zugewiesen. Sonst habe ich aber keine Einstellungen gemacht.

Wenn man auf vollem Anschlag aufdreht, hört man sogar etwas von der Musik, aber verzerrt, verrauscht und vorallem extrem leise. Das klingt so, wie wenn man an einem Vollverstärker eine CD anhört, den Quellenwahlschalter aber z.B. auf "Tuner" stellt und dann voll aufdreht (übersprechen).

Nach erneutem Versuch war aber komplette Funkstille. Wahrscheinlich hatte ich beim Löten den Chip gegrillt. Aber immerhin gab es keine Anzeichen von einem Kurzschluss.

PS: Die USB Buchse war extrem schwer zu löten, wahrscheinlich habe ich da auch einen Wackler. Die Beinchen waren nämlich viel zu kurz und reichten nicht durch die Platine.


[Beitrag von D1675 am 12. Okt 2012, 14:13 bearbeitet]
Spidi90
Stammgast
#35 erstellt: 12. Okt 2012, 14:21
hast du eine starke Lupe/Mikroskop? schau dir mal jede Lötstelle genau an, vielleicht ist dort der Hund begraben.
Den Chip habe ich auch nicht unbedingt sanft behandelt... Lebt

Schau mal nach einer Lötbrücke oder einer kalten Lötstelle, letztere sind eher schwer zu finden, erstere können ggf mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sein. Habe hier eine 15x Lupe mit Beleuchtung und durfte einige "saubere" Lötstellen nachlöten am Chip, weil sich haarfeine Lötbrücken gebildet haben.

Jedes Bauteil an der richtigen Stelle? Passender Kondensator zum Quarz?

Mach mal ein hochaufgelöstes, scharfes Makrobild, vllt. sieht man da schon was drauf.


[Beitrag von Spidi90 am 12. Okt 2012, 14:22 bearbeitet]
D1675
Inventar
#36 erstellt: 12. Okt 2012, 16:34
Danke für deine Hilfe! Lupe oder Mikroskop habe ich nichts gescheites, aber recht gute Makroobjektive und Nahlinsen. Jetzt habe ich mal Bilder gemacht, habe es in 1080p hochgeladen, geht natürlich auch noch in höherer Auflösung:

USB DAC
USB DAC
USB DAC
USB DAC
USB DAC
USB DAC

Welchen Kondensator am Quarz meinst du? Es sind 2 Kondensatoren?


EDIT:
Ich habe einen ganz groben Fehler entdeckt und zwar habe ich zwei Kondensatoren falsch herum eingelötet und zwar C8 und C12. Jetzt habe ich es aber ausgebessert.

Der DAC wird jetzt von Windows sofort und ohne Probleme erkannt. Es ist wieder leise Musik zu hören, diesmal zumindest so laut, das es keine Einbildung ist, aber trotzdem muss man sehr genau hinhören. Kann der DAC überhaupt einen Kopfhörer antreiben?
Jedenfalls ist es aber noch sehr verzerrt.

Zumindest dürfte das aber der Beweis sein, dass der DAC irgendwie funktioniert, sonst würde ich ja rein gar nichts hören. Aber zwischen DAC und Klinkenbuchse gibt es nicht wirklich viele Bauteile.

Was mir noch aufgefallen ist: Das Gehäuse der USB Buchse müsste doch Masse sein? Es hat aber keinen Kontakt zur restlichen Masse. Warum hat die USB Buchse überhaupt 5 Pins, USB hat doch nur 4 Leitungen? Ein Pin hat bei mir jedenfalls keinen Kontakt zu irgendwas. Ist da was faul?


[Beitrag von D1675 am 12. Okt 2012, 19:07 bearbeitet]
Spidi90
Stammgast
#37 erstellt: 12. Okt 2012, 21:37
Du musst die Bilder extern hochladen und dann in voller Qualität (z.b. über abload.de). Hier übers Forum sind sie verkleinert.
Und keine "Panoramafotos", sondern so nah dran wies scharf geht: nur die Platine drauf, ggf. sogar nur teile davon. Möglichst viele Pixel/mm, dann kann man auch was sehen.
Die zwei Kondensatoren sind ja schon mal ein Anfang.

Zur USB-Masse: nur Mini/Micro-USB hat diesen 5. Pin, er wird vom "normalem" USB aber nicht verwendet.
Sind die Beinchen der USB-Buchse nicht ganz durch die Platine gekommen? da sieht man keine Spitzen.

sonst: alle Lötstellen mit sehr wenig Flussmittel bestreichen und nochmal nachlöten. erstmal auf kalte Lötstellen prüfen. Kaputte Bauteile kommen später


Meine Lupe hat beim großen C 2,95€ gekostet, habe seitlich ein Loch gebohrt und eine LED eingesetzt mit Vorwiderstand, Kabel und Stecker, jetzt brauchts nur 12V für die Beleuchtung, sonst braucht man arg viel seitliches Licht.

Edit nach dem Post von Stampede (hierunter): Kopfhörer treibt der DAC ohne Probleme an und in guter Lautstärke


[Beitrag von Spidi90 am 13. Okt 2012, 06:52 bearbeitet]
Stampede
Inventar
#38 erstellt: 13. Okt 2012, 02:37
Hi,

die verlinkte USB Buchse ist die richtige. Die kommen aber alle nicht richtig durch eine 1,6mm Platine, daher muss in die Lötstelle ordentlich Lot rein.



Nur leider funktioniert es nicht, vielleicht habe ich ein paar Bauteile geschmort.
Wenigstens wird es von Windows erkannt, aber das wars dann auch.

Die Bauteile sind heutzutage extremst robust. Dass der IC kapputt ist, ist eher unwahrscheinlich.
Wird der Chip am PC erkannt, funktioniert er ja prinzipiell, also der Quarz, die USB Verbindung, die Stromversorgung.


Der DAC wird jetzt von Windows sofort und ohne Probleme erkannt. Es ist wieder leise Musik zu hören, diesmal zumindest so laut, das es keine Einbildung ist, aber trotzdem muss man sehr genau hinhören. Kann der DAC überhaupt einen Kopfhörer antreiben?
Jedenfalls ist es aber noch sehr verzerrt.

Das ist doch schon mal gut. Der DAC kann Kopfhörer treiben und sollte auch recht laut spielen.
Schau nochmal ganz exakt nach, ob die Pins korrekt verlötet sind. Vor allem die Masse Pins, da die aufgrund der Massfläche sich nur langsam erwärmen und dann sich manchmal kein guter Kontakt einstellt.
Checke nochmals die Kondensatoren und Widerstände auf dem Weg vom Chip zur Buchse.

Miss mal die Spannungen an Pin 32, 28 und 29 sowie an Pin2 von JP1.

Gruß
Stefan
D1675
Inventar
#39 erstellt: 13. Okt 2012, 18:20
Hallo,

man kann die Bilder auch hier im Forum in voller Größe anschauen, muss man nach dem richtigen Button suchen. Morgen mache ich aber neue Bilder.

Ich habe den Schaltplan genommen und habe wirkliche alle Verbindungen und Pins überprüft, es passt alles, es gibt auch keine falschen Übergänge. Die Widerstände habe ich auch gemessen, sie passen alle.

Das einzige was nicht stimmt ist die USB Buchse. Es sind 5 Pins: (+), (-) und VBUS. Die restlichen 2 Pins und das Gehäuse der USB Buchse haben zu nichts Kontakt. Aber irgendwie muss ja die Masse vom USB Kabel zur Schaltungsmasse, sonst funktioniert es ja nicht. Die USB Buchse hat praktisch keine Verbindung zur Masse, könnte das der Fehler sein?

Zu den Spannungen:

Pin 32: 0,35V
Pin 28: 0,07V
Pin 29: 0,11V
JP1: 3,8V

Das ist alles Gleichsspannung, Pin 28 und 29 müsste man mit Wechselspannung messen, aber da kann ich nichts vernünftiges messen.

Gruß,
Michael


EDIT, die Bilder:











[Beitrag von D1675 am 14. Okt 2012, 09:54 bearbeitet]
Spidi90
Stammgast
#40 erstellt: 14. Okt 2012, 13:24
Schau dir die Bilder mal genau an:

Erstes Bild: rechts, reihe R11 und runter: R2&R3 sieht man jeweils links einen Schatten oder vllt. einen Bruch in der Lötstelle. Mal nachlöten
Und R2 sieht bei dir nach "105" aus, da gehört ein 1,5k rein. Heißt bei mir 152, bei dir müsste es ein 1501 sein wie R1. Dort kann D+ ggf. nicht genug nach "High" gezogen werden über den verbauten 1MOhm.
Beim Chip auf Bild 2 und Bild 1 obere Reihe: von Links zwischen Pin 5 und 6 könnte eine Lötbrücke sein. Der Rest sieht "sauber" aus. Im Datenblatt ist das Pin 11-12. Quarzeingang und Suspend.
An R6 würde ich auf Verdacht die Rechte Seite nachlöten.

Und ich beneide dich um die Kamera/Objektiv, so hoch aufgelöster Makro, schick
Und mir ist auch schon bei meiner Lupe aufgefallen, wie grauslig Lötstellen unter der Lupe aussehen o.O

Grüße, Peter


[Beitrag von Spidi90 am 14. Okt 2012, 13:31 bearbeitet]
Stampede
Inventar
#41 erstellt: 16. Okt 2012, 06:24
Hi,


Zu den Spannungen:

Pin 32: 0,35V
Pin 28: 0,07V
Pin 29: 0,11V
JP1: 3,8V

Das ist alles Gleichsspannung, Pin 28 und 29 müsste man mit Wechselspannung messen, aber da kann ich nichts vernünftiges messen.

Da ist was faul. Ohne dass der DAC was abspielt sollten es an Pin 28 und 29 ca. 1,65V sein (nicht am Ausgang, am Pin), Pin30 ca. 3,3V und an Pin32 ca. 1,65V.


Das einzige was nicht stimmt ist die USB Buchse. Es sind 5 Pins: (+), (-) und VBUS. Die restlichen 2 Pins und das Gehäuse der USB Buchse haben zu nichts Kontakt. Aber irgendwie muss ja die Masse vom USB Kabel zur Schaltungsmasse, sonst funktioniert es ja nicht. Die USB Buchse hat praktisch keine Verbindung zur Masse, könnte das der Fehler sein?

Im Schaltplan ist doch zu erkennen, dass von den 5 USB Pins nur 5 benutzt werden: GND, Vbus, D+, D-. Der letzte Pin (ID) kommt nur bei USB OTG zum Einsatz. Die beiden Pins am Gehäuse sind nur für die Mechanik und haben keinen elektrischen Kontakt.


Ich habe den Schaltplan genommen und habe wirkliche alle Verbindungen und Pins überprüft, es passt alles, es gibt auch keine falschen Übergänge. Die Widerstände habe ich auch gemessen, sie passen alle.

R2 ist auch falsch, das muss der selbe sein wie R1. Und das ist ja offensichtlich bei dir nicht der Fall.

Gruß
Stefan
D1675
Inventar
#42 erstellt: 17. Okt 2012, 09:18
Vielen Dank für die Antworten, leider habe ich diese Woche keine Zeit mir das näher anzuschauen.
Ich kann nur sagen dass die USB Buchse bei keinem Pin Kontakt zur Masse hat.
Die Widerstände habe ich alle gemessen, aber ich bin auch nicht so recht mit der Beschriftung auf der Platine zurecht gekommen, vielleicht bin ich da durcheinander gekommen.
Gibt es auch einen Bestückungsplan oder Layout der Platine, um die Bestückung besser zu überprüfen?

Gruß,
Michael
D1675
Inventar
#43 erstellt: 20. Okt 2012, 15:30
Hallo,


Spidi90 schrieb:
Und R2 sieht bei dir nach "105" aus, da gehört ein 1,5k rein.

Ohne Witz, der Widerstand hat exakt 1,5k! Ich glaube die "1" ist weggangen oder geschmolzen.
Ich habe bei Reichelt genau die Bauteile bestellt, die ich brauche. So müsste ich den Widerstand ja an anderer Stelle verbaut haben, weil es ja aufging.


Spidi90 schrieb:
Beim Chip auf Bild 2 und Bild 1 obere Reihe: von Links zwischen Pin 5 und 6 könnte eine Lötbrücke sein.

Das habe ich geprüft, es gibt keinen Übergang.


Stampede schrieb:
Da ist was faul. Ohne dass der DAC was abspielt sollten es an Pin 28 und 29 ca. 1,65V sein (nicht am Ausgang, am Pin), Pin30 ca. 3,3V und an Pin32 ca. 1,65V.

Sorry, ich habe den DAC gemessen als er was abspielte.

Ansonsten habe ich die USB Buchse nochmals gemessen, das passt doch.

Aber Danke für die Hinweiße! Klar könnte ich die ein oder andere Lötstelle nachlöten, aber ob das was bringt? Vielleicht bestelle ich irgendwann mal alle Bauteile neu.

Gruß,
Michael
Stampede
Inventar
#44 erstellt: 21. Okt 2012, 11:08
Hi,


Stampede schrieb:

Da ist was faul. Ohne dass der DAC was abspielt sollten es an Pin 28 und 29 ca. 1,65V sein (nicht am Ausgang, am Pin), Pin30 ca. 3,3V und an Pin32 ca. 1,65V.


Sorry, ich habe den DAC gemessen als er was abspielte.

Das macht nur einen kleinen AC Anteil auf die DC Spannung. Miss mal mit dem Mulitmeter im DC Bereich die Spannungen. Der DAC sollte dabei eingesteckt und angemeldet sein aber nichts abspielen.


Ansonsten habe ich die USB Buchse nochmals gemessen, das passt doch.

Nicht weiter verwunderlich.


Aber Danke für die Hinweiße! Klar könnte ich die ein oder andere Lötstelle nachlöten, aber ob das was bringt? Vielleicht bestelle ich irgendwann mal alle Bauteile neu.

Ich verstehe wirklich nicht, was man bei dem Projekt falsch machen kann. Ich würde den Schwierigkeitsgrad als "einfach" bezeichnen.

Grüße
Stefan
D1675
Inventar
#45 erstellt: 26. Okt 2012, 11:07
Hallo Stefan,


Das macht nur einen kleinen AC Anteil auf die DC Spannung. Miss mal mit dem Mulitmeter im DC Bereich die Spannungen. Der DAC sollte dabei eingesteckt und angemeldet sein aber nichts abspielen

Ich habe es nochmal gemessen, es sind die selben Spannungen, wie wenn ich etwas abspiele.


Ich verstehe wirklich nicht, was man bei dem Projekt falsch machen kann. Ich würde den Schwierigkeitsgrad als "einfach" bezeichnen.

Den Schwierigkeitsgrad kann man nicht objektiv messen. Man kann immer etwas falsch machen. Aber insgesamt würde ich es auch als "einfach" betrachten.

Meine plausible Erkläung: Ich habe ausversehen doch Teile des ICs gegrillt und deshalb verhält er sich nicht richtig. Es ist übrigens durchaus möglich, dass Chips ein fehlverhalten haben können, wenn sie defekt sind oder zu heiß werden. Es muss nicht sein das ein Chip entweder komplett funktioniert, oder gar nicht mehr. Das habe ich in der Praxis schon erlebt.

Hast du noch ICs übrig, die du verkaufen kannst?

Gruße,
Michael
Stampede
Inventar
#46 erstellt: 01. Nov 2012, 10:48
Hi,


Ja. Denke schon :)


Grüße
Stefan
D1675
Inventar
#47 erstellt: 05. Jan 2013, 18:20
Hallo zusammen,

ich habe den DAC komplett mit neuen Teilen, neu aufgebaut (Danke an Stefan!).
Er hat jetzt sofort auf Anhieb funktioniert.
Ich kann den DAC empfehlen, er klingt sehr gut!

Hier ein paar Bilder:

USB DAC

USB DAC

USB DAC

USB DAC

Gruß,
Michael
Stampede
Inventar
#48 erstellt: 06. Jan 2013, 11:35
Hallo Michael,

na also, geht doch. Wobei es mir immer noch nicht klar ist warum es nicht auf Anhieb geklappt hat.

Ich muss sagen, dass das Gehäuse sehr sehr schick aussieht. Wo hast du das?
Wäre möglich, wenn du deine Teilelist inklusive dem Gehäuse hier reinstellst?

Grüße
Stefan
D1675
Inventar
#49 erstellt: 06. Jan 2013, 11:51
Hallo Stefan,

ich weiß nicht ob du es richtig verstanden hast:
Ich habe den DAC zwei mal gebaut, der erste funktioniert immer noch nicht und der neue hat sofort auf Anhieb funktioniert.
Aber bei der letzten Reichelt Bestellung haben die 1,5k SMD Widerstände anderes ausgeschaut, aber vielleicht liegt es an einem anderen Hersteller.

Hier noch einmal die Reichelt Teileliste:

USB DAC Stückliste

Wer es als Excel haben will, muss sich bei mir über PN melden.

Grüße,
Michael
Stampede
Inventar
#50 erstellt: 06. Jan 2013, 12:20
Hi Michael,


ich weiß nicht ob du es richtig verstanden hast:

Doch, doch hatte ich. Ich hätte schreiben sollen: "Mir ist nicht klar warum der erste Aufbau nicht geklappt hat".

Vielen Dank für die Teileliste. Darf ich die Bilder von dem Nachbau auf meiner Homepage übernehmen?

Grüße
Stefan


[Beitrag von Stampede am 06. Jan 2013, 12:21 bearbeitet]
D1675
Inventar
#51 erstellt: 06. Jan 2013, 12:59
Hallo Stefan,


Darf ich die Bilder von dem Nachbau auf meiner Homepage übernehmen?

Kannst du gerne machen, ich habe noch viel mehr Bilder gemacht, in welcher Auflösung brauchst du die?

Grüße,
Michael
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