Mit Cyburgs Needles und MivocSub das Heimkino auffüllen

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Fefix
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Feb 2012, 13:34
Hallo!
Vorab: ich habe noch null Erfahrung mit DIY-Lautsprechern aber ich wills mal probieren.
Der eigentlich Grund warum ich auf die DIY Rubrik gestoßen bin ist, dass ich meine Stereo anlage auf ein 5.0System erweitern will.
Da man als Student laut Definition pleite ist dachte ich mir "selbst ist der Mann".
Als Anfänger wollte ich mir die Needles mit den Tang Band Breitbändern als RearLS bauen.
Meine Angst ist nun, dass die als Rear zu schwach sind um gegen meine Tannoy Profile 637 zu spielen....jaja ich weiß ich weiß die werden klanglich sowieso nicht zusammen passen aber den kompromiss geh ich gerne ein.
Was meint ihr?
Ars_Vivendi
Inventar
#2 erstellt: 09. Feb 2012, 00:13
Ich kenn mich mit 5.1 nicht so aus, mir fällt aber nichts ein was dagegen spricht. Soviel Pegel wird den Rears doch nicht abgefordert, oder? Sind die nicht sogar vom Tiefton entlastet? Und im Zweifelsfall stehen die Rears ja auch näher am Hörer als die Fronts.
bAD_kARMA
Stammgast
#3 erstellt: 09. Feb 2012, 09:57
Also wenn die Rears als Small betrieben werden, werden die tiefen Frequenzen ohnehin nicht nach hinten geschickt. Damit fühlt sich der kleine Breitbänder auf jeden Fall wohler.
Wobei ich froh bin, dass meine Sticks als "Large" laufen, da kommt bei Star Wars von hinten richtig Druck .
Fefix
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 10. Feb 2012, 13:12
Danke für die Antworten.
Ich werds einfach mal testen.
Schon lange spiele ich mit dem Gedanken Ls selber zu bauen. Deshalb werd ich jetzt einfach mal mit den Needles anfangen....wenns am ende doof klingt kommen sie eben nicht ins Wohnzimmer.
Irgendwo kann man immer Lautsprecher gebrauchen(Küche, Schlafzimmer...)
Demented_are_go
Stammgast
#5 erstellt: 10. Feb 2012, 15:30
Ui hier könnts noch interressant werden...

Du wirst erstaunt sein was da alles feines aus der Needle raus kommt. Die können schon richtig edel klingen. Obwohl so ein Koax wie von deinen Tannoy bestimmt kein leichter gegner ist.

Ich warte auf deinen Klangbericht! und viel erfolg beim Bau.
Fefix
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Feb 2012, 03:50
Holz ist gekauft!
Da hab ich heute glatt bei der 20%-Aktion einer größeren Baumarktkette zugeschlagen.
mty55
Inventar
#7 erstellt: 11. Feb 2012, 17:59
Die Needle mit den Daytons kennst Du schon?

Schau mal auf lautsprecherbau.de nach, sind fein die Dinger (und auch bei mir im Schlafzimmer ;:) )
Fefix
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Feb 2012, 12:40
Ja an die Daytons hab ich auch schon gedacht....nur leider hab ich nicht die nötige Technik zum ausmessen da.
Die Formeln für den Sperrkreis sollte man ja aus einigen einfachen Schulphysikformeln zusammenschmeißen können.
Aber naja am messen scheiterts eben und für Udo's Bausatz ist es zu spät, da ich das Holz schon hier habe.

Edit: Ich Trottel...Holz müsste ich ja sowieso kaufen....verurteilt mich nicht


[Beitrag von Fefix am 12. Feb 2012, 14:30 bearbeitet]
mty55
Inventar
#9 erstellt: 12. Feb 2012, 16:26
naja, trottel ist bissle hart, aber ich denke du kannst einfach das geamte Zeugs bei Udo bestellen und gut ist
Fefix
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 12. Feb 2012, 23:51
So ich hab die Bausätze bestellt.
Müssen die Rs100 eigentlich versenkt werden oder ist das egal?
Ich habe leider keine Oberfräse zur Hand und hab auch noch nie damit gearbeitet.
audiojck
Inventar
#11 erstellt: 12. Feb 2012, 23:56
Sieht auf jeden Fall netter aus und man hat keine Kantenreflexionen am Korb.

Wenn du irgendwie an eine Fräse kommen kannst, würde ich das machen. So kompliziert ist das nicht.

Viel Spaß mit den Needles, sind tolle Lautsprecher.
mty55
Inventar
#12 erstellt: 13. Feb 2012, 10:28
hörbaren Unterschied machts laut Udo nicht.

Kannst ja mal beio speakerspace anfragen was ne Schallwand dafür kosten würde, kann nicht soviel sein - die fräsen CNC, sehr ordentlich!

Alternativ kannste auch was aus Kork 3mm draufkleben und mit dem Messer ausschneiden, gibts ein paar Beispiele zu bei Udos seite

Oder du fragst mal rum ob jemand in der Nähe ne Fräse zur Verfügung hat
Fefix
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 16. Feb 2012, 20:16
So die ersten Schritte im Diy Lautsprecherbereich sind getan.
Heute habe ich die Löcher und die Versenkungen gefräst(glücklicherweise kam ein kumpel an eine Oberfräse),
Wir waren allerdings die meiste Zeit mit dem Bau des Fräszirkels beschäftigt...
Dafür ist er jetzt immer da, sodass wir auch seine Ls schnell gebaut haben dürften
Morgen werden die nuten gesägt und zum Schluss geleimt \o/

Da ich ja bald RearLS habe liebäugele ich mit dem Onkyo TX NR 609.
Der gibt den Rears allerdings ziemlich Feuer(Sinusleistung 5-Kanal 4 Ohm 98,0 W). Glaubt ihr das haut hin?
Ars_Vivendi
Inventar
#14 erstellt: 16. Feb 2012, 22:06
Wenn du nicht zu sehr aufdrehst, schon...
mty55
Inventar
#15 erstellt: 17. Feb 2012, 09:24
98W bei 4Ohm, und bestimmt auch nur wenn ein Kanal läuft - wahrscheinlich darf man aber nur 8Ohm anschließen ... wieviel Watt der gibt hängt davon ab wie weit du aufdrehst.
Besser Leisstungsreserve im Verstärker als dass der zu früh keinen Saft mehr hat und ins Clipping kommt.
Dadurch gehen nämlich dann die LAutsprecher kaputt, nicht durch zuviel Watt sondern zu wenig. Mach Dir darum keine Sorge, Watt ist fast unbedeutend, reines Marketing Gequatsche.

Der Onkel ist bestimmt ein feines Gerät, aber zu viel Watt hat der sicherlich nicht. Die Verantwortung über das Wohl seiner Lautsprecher hat immer der der am Knopf dreht.


[Beitrag von mty55 am 17. Feb 2012, 09:26 bearbeitet]
mty55
Inventar
#16 erstellt: 17. Feb 2012, 09:29
by the way - Nuten brauchst Du eigentlich nicht, nimm Ponal Fugenleim, einmal ne ordentliche Wurst drumrum und drauf gelegt, brauchst nicht mal Schraubzwingen - das passt auch so.

Frohes Bauen heute!
bAD_kARMA
Stammgast
#17 erstellt: 17. Feb 2012, 09:32

mty55 schrieb:
Der Onkel ist bestimmt ein feines Gerät, aber zu viel Watt hat der sicherlich nicht. Die Verantwortung über das Wohl seiner Lautsprecher hat immer der der am Knopf dreht.


Geb ich dir völlig recht. Und wenn man mal schaut...viele sind mit ihren Röhrenverstärkern mit 20 Watt oder weniger pro Kanal hochzufrieden und können genauso hohe Pegel fahren. Wenn ich an meinen kleinen Chipamp denke, da bin ich auch bei 34 Watt an 8 Ohm irgendwann taub .
Deshalb...die Needle ist ein ordentlicher Lautsprecher und kann problemlos so laut spielen, dass eine vernünftige Unterhaltung nicht mehr möglich ist...das reicht für normales Heimkino völlig aus.
Fefix
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 17. Feb 2012, 13:38
Danke!
Jetzt ist alles verleimt und trocknet...kanns irwie nicht erwarten.

Das mit den Nuten ist zwar nicht notwendig aber wenn man eine Tischkreissäge hat geht das ziemlich schnell.
Der Vorteil ist, dass man beim leimen nurnoch lego spielt.
Wir haben gleich alles zusamengeleimt, da geben die Federn schön Stabilität.
mty55
Inventar
#19 erstellt: 17. Feb 2012, 15:21
ich hab den Class D von Hifiakademie,
verbraucht (gemessen) 20 Watt bei Zimmerlautstärke, kommt nicht auf 30Watt bei viel zu laut, hat dabei aber viel mehr Kontrolle und Souveränität & Reserve als viele andere die ich dagegen getestet habe, die dann aber 200-300 Watt aus der Dose gezogen haben...
Ne Röhre zieht sogar im Leerlauf knapp 200W, ein Class AB von Cambridge um die 100, und alle spielen die gleiche Lautstärke...
Beim Lautsprecher selbst kommt meist nicht mehr als 1-5 Watt an, Rest ist Wärme und Reserve


[Beitrag von mty55 am 17. Feb 2012, 15:21 bearbeitet]
Fefix
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 21. Feb 2012, 10:38
WOW.....
...nein im Ernst, WOW!!!
Seit gestern Abend spielen sie nun bei mir im Zimmer und ich bin begeistert.
Im Stereobetrieb sind sie durchaus eine Konkurenz für meine Tannoy.
Sieht man vom Pegel und vom Tiefgang ab, stehen sie ebenbürtig nebeneinander
Im Rear hört man sie nicht wirklich...aber wenn ich dann auf Stereo umschalte fehlen sie trotzdem.
Zu Bedenken gebe ich, dass ich mit meinem Technics Reciever kaum Einstellungsmöglichkeiten habe und er nur Dolby Prologic unterstützt.
Das ändert sich hoffentlich mit dem neuen Reciever.

Kurz um:
Für 50€ pro Box ein kleines Wunder, und die Bastelei macht auch noch wahnsinnig Spaß.
audiojck
Inventar
#21 erstellt: 21. Feb 2012, 12:52

Viel Spaß damit!
Fefix
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 22. Feb 2012, 23:25
So nagut....wie hier schon oft beschrieben wird der Boxenbau zu einer Art Sucht....naja mich hats auf jeden Fall gepackt
Da ihr mir schon soweit geholfen habt könnt ihr mir evtl noch helfen ein bischen mehr zu verstehen.

Ich habe mir also mal WinIsd pro installiert und hab da einfach mal was eingetragen:
Treiber ist der Mivoc AWM124
die Bassanhebung des am120 bei 32hz hab ich als Parametic EQ eingetragen(richtig?)
Das Ergebnis:

der erste Versuch SUB

Das Diagramm an sich kann ich lesen, aber wie ist das nun zu werten?
Er kommt recht Tief aber hat eben diese beiden Huckel.
Dazwischen sinkt der Graph auf -3db,was der halben Lautstärke entspricht, wenn ich das richtig verstanden habe.
Aber wie groß ist das Problem, dass diese Senke verursacht wirklich?
Ist es positiv oder negativ wenn die beiden "Berge" über die 0db Marke gehen?
mty55
Inventar
#23 erstellt: 23. Feb 2012, 00:43
soweit ich mich erinnere ist halbe LAutstärke ein Schritt von 10db, wikipedia weiß aber sicherlich mehr.
Fefix
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Feb 2012, 01:57
Ich habe mich, brav wie ich bin ,weiter belesen und habe jetzt einen aw3000 an einem am120 simuliert.
Die Bassanhebung habe ich jetzt mittels "Peaking 2nd Highpass" eingestellt und einen Lowpass bei 80hz
Das ganze sitzt in 60l br und sieht wesentlich freundlicher aus.
Series resistance: 0,3 ohm (für die Raumanbassung 20-25m^2...hab ich gelesen)
Temperatur bei 25°
Resultat bis jetzt:
Klappe die 2.

Welche Einflussgrößen sollte ich bei der Simulation noch einstellen/berücksichtigen?
Das Gehäuse soll am Ende wie die meisten Vorschläge on ippahc aussehen....also Würfel und rechteckiger Port. Find ich einfach hübsch

Die 60l die ich jetzt für die Simulation angenommen sind ohne Reflexkanal, oder?
Muss ich zu den Verstrebungen auch noch das Chassi im Volumen beachten?
Und zu guter letzt: Ich habe mal gelesen, das Dämmmaterial das Volumen erhöht...was sagt ihr dazu?

In der Hoffnung niemandem zu sehr auf die Nüsse zu gehen...

Fefix
Ars_Vivendi
Inventar
#25 erstellt: 23. Feb 2012, 08:59
Das sieht doch schon viel besser aus. Also abstimmungsmäßig zumindest. Was dein Raum draus macht ist eine andere Sache. Simulier das ganze nochmal in gleichem Volumen als geschlossen, nur zum Vergleich. Könntest, falls es zu dröhnig wird, den Reflexkanal zustopfen.

Ja, das Volumen im Reflexkanal und das des Chassis zählt nicht mit. Du brauchst also theoretisch 60l + Kanalvolumen + Versteifungsvolumen + Chassisvolumen. Aber tatsächlich kommt es nicht auf den ml an. Das sind meist nur geringe Unterschiede. Auch ja: Dämpfungsmaterial erhöht das Volumen etwas. Aber bitte darauf achten, dass der Weg zwischen Chassisrückseite und Bassreflexkanal frei bleibt.
Fefix
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 23. Feb 2012, 10:12
Zu Befehl...
Br CB Mivoc AW3000 @65l

Was kann ich jetzt daraus erkennen?
Was sind Dröhngefährdete Bereiche?
losloco
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 23. Feb 2012, 15:12
Ich würde sagen setz die Tuningfreq. auf jeden Fall höher an. Ein wenig mehr Volumen vielleicht. Man darf nicht vergessen, dass winISD zwar ne relativ gute Simulation ist, jedoch immernoch eine Simulation bleibt. Erfahrungsgemäß liegt die tatsächliche Tuningfrequenz um ca. 2Hz niedriger als die Angestrebte!

Mach auch mal ein Screenshot von deiner Porteinstellung.


Wenn ich heute abend zuhause bin Simuliere ich auch mal drüber. Bin grade mit meinem Laptop unterwegs und der Schneeleopard mag (win)ISD leider nicht. Woran das wohl liegen mag?


[Beitrag von losloco am 23. Feb 2012, 15:17 bearbeitet]
audiojck
Inventar
#28 erstellt: 23. Feb 2012, 16:06
Das hängt vom Raum ab. Je nach Raumbreite Länge und Höhe gibt es bei bestimmten Frequenzen stehende Wellen. Da ist der Bass dann deutlich zu laut und dröhnt. In den meisten Räumen sind die ersten Moden irgendwo zwischen 30 und 50 Hertz (behaupte ich einfach mal, kommt natürlich stark auf die Raumbreite an. Kann man aber im Internet berechnen, da gibt's Tools für.)
Fefix
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 23. Feb 2012, 17:09
Port
65l bei 29Hz

Inwiefern kann man die Portdaten einfach übernehmen?
Ich hatte mal gelesen, dass man bei einem kanal nahe der Außenwand gut 10% länge wegnehmen muss....
Ars_Vivendi
Inventar
#30 erstellt: 23. Feb 2012, 20:01
Das ist die End Correction bei WinISD. WinISD hat übrigens ein gutes Manual.

Also falls es dröhnt, kannst den Kanal verschließen und hättest immer noch deutlich unter 50Hz f3 und eine deutlich langsamer fallende Flanke. Das sollte für Vieles reichen.
losloco
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Feb 2012, 20:26
Berechnung der 1. Raummode
Frequenz = Schallgeschwindigkeit / (Raumabmessung*2)

Besser noch du nimmst nen Subwoofer und nen Sinuswavegenerator, gehst die Frequenzen durch und hörst wann es anfängt zu dröhnen. Wenn du sicher gehen willst, mutest du das Signal plötzlich und es sollte ein deutliches "Nachhallen" des Basses zu hören sein!

Zum Port...Sieht gut aus. Sorg nur dafür, dass er nicht zu lang wird. Dann lieber weiter Öffnen. Also 1/4 luft sollte schon zur Rückwand abstand halten. Ansonsten kannste (wenn er läger werde muss zb. wegen der Optik) Den Port um die Ecke legen also hinten falten. Bitte nur dann wieder das geringere Volumen Berücksichtigen!

=> Bitte um Verbesserung bzw. Ergänzung wenn ich was falsches von mir gegeben habe
Fefix
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 23. Feb 2012, 20:57
alles klar..
Aber wenn ich 343 m/s durch eine Fläche rechne komme ich auf [1/ms] als Einheit.
Da kann keine Frequenz bei rauskommen oder nehme ich nur eine Länge?
wenn ja welche? in "Schallrichtung" oder quer zur Membran? ich vermute in Schallrichtung bis zur nächsten wand,richtig?
dann lande ich ungefähr zwischen 25 und 35Hz...grob überschlagen.
Der Sub soll aber genau in eine Ecke zeigen...könnte das helfen?
audiojck
Inventar
#33 erstellt: 23. Feb 2012, 21:08
Hehe

Nicht Fläche du Dummerchen

Länge, Breite und Höhe. Du bekommst drei Moden raus. Eine pro Richtung.
Fefix
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 23. Feb 2012, 21:22
Gut dann brauch ich nurnoch 180Euronen
audiojck
Inventar
#35 erstellt: 23. Feb 2012, 23:31
Das Forum ist ja hilfsbereit, aber ich glaube so wird das nicht klappen
losloco
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 24. Feb 2012, 18:32
Also ehrlich...Um Raummoden würde ich mit Gedanken machen, wenn sie dich nerven! Glaub mir sie sind zu Unberechenbar. Es gibt nur wenige Möglichkeiten dagegen anzukämpfen.

Klaro wenn dir die Raummode bekannt ist kannst du sie Kompensieren indem du sie bei der Konstruktion deines Subwoofers berücksichtigst. Vielleicht funktioniert das ganze auch (wenn wir davon ausgehen das winISD fehlerfrei ist und Theorie = Praxis bedeutet), bis du den Subwoofer 1cm von Platz bewegst und sich der Klang wieder Grundlegend ändert. Das ist nunmal das Dilemmer an der Raumakustik. Kein Raum kann als Ideal angesehen werden aber je Quadratischer desto komplizierter ist er. Hätten wir einen idealen Raum, indem die Raummoden GENAU berechenbar wären, wo der Druckkammerneffekt perfekt greift, könnten wir uns Subwoofer bauen die Linear bis auf 1Hz runterdonnern
Damit wären wir bei Möglichkeit 2. Aufstellung des Subwoofers. Einige schwören auf 1/4 abstand zur Raumecke oder Mittig. Faktum ist jedenfalls dass man das nicht sagen kann. Das kommt wieder auf deinen Raum an. Pauschal kann man sagen, dass eine Eckaufstellung des Subs bis zu 9db mehr schalldruck erzeugt, die Raummoden aber maximal anregt. In den Raum hineingestellt raubt zwar etwas vom Schalldruck aber !KÖNNTE! die Raummoden weniger anregen.
Möglichkeit 3: 2 Subwoofer, Dipole, Single oder Double Bassarrays oder Helmholzresonatoren. Bei interesse die Suchfunktion nutzen.
Moglichkeit 4: Elektronische Korrekturen sprich Parametrische Equalizer usw. Ich mag die dinger nicht, da sie nichts anderes machen als den Klang verfälschen.

Du merkst also das Thema ist sehr verstrickt. Ich würde mir erstmal weniger gedanken um Raummoden machen. Simuliere das Gehäuse, stimm die Tuningfreq. ab und berechne den Raum maximal Grob ein. Wenn du wirklich probleme hast dass arbeite später an der Aufstellung des Subs oder du baust dir irgendwann einen identischen.
Ich kenne das Problem selber. Habe einen Rechteckigen Raum FAST quadratisch und ein Eckhorn. Ich kann das Eckhorn nicht in die Ecke stellen! Das ist echt mies. Die Ecke ist quasi die Daseinsberechtigung für meinen Sub und ich kann sie nicht nutzen. Die raummoden dröhnen bei mir nämlich nicht sondern schlucken die Frequenzen. Nun hab ich es gegen die Wand genau mittig unter den Fernseher gelegt. Seither hab ich nurnoch einen basstoten Bereich in der Raummitte was normal ist.
Fefix
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 05. Mrz 2012, 22:33
Heute hab ich mich mit Solidworks hingesetzt und ein Gehäuse entworfen.
450*450*500mm Außenmaß mit 19mm MDF macht knapp 80 Liter Brutto...
sollte wohl reichen....hoffentlich
Nun habe ich aber noch ein bisschen bei WinIsd hin und hergeschaut und festgestellt, dass die Impendanz bei 50Hz auf 25ohm hochschnellt...sollte man das korrigieren oder ist das normal?

BTW: Das Finish steht nun auch fest...für Needles,Sub und Tosti:
Front,Deckel und Rücken mit weißem Kunstleder und an den Seiten schwarzes hochglanz Acrylglas.


[Beitrag von Fefix am 05. Mrz 2012, 22:35 bearbeitet]
Demented_are_go
Stammgast
#38 erstellt: 05. Mrz 2012, 22:44
Ich denke das kannst du vernachlässigen... Wird wohl ohne es nachzulese n die Resonanz Frequenz sein..
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