Welcher Lochsägen (Hersteller/Marke) sind zu empfehlen?

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Mario_BS
Stammgast
#1 erstellt: 25. Mrz 2017, 12:11
Hallo!

Welcher Hersteller von Lochsägen oder welche Marke ist zu empfehlen?
Ich suche kein Set, sondern würde gezielt bestimmte Durchmesser kaufen.

Habe bislang einen Billig-Satz aus dem Baumarkt verwendet. Hier kann nach mehrmaligen Gebrauch die Befestigungsschraube nicht stark genug angezogen werden. Nun dreht sich der Bohrer aber nicht das Lochsägeblatt.

Danke euch!

Gruß,
Mario
totü
Stammgast
#2 erstellt: 26. Mrz 2017, 09:31
moin moin,

ich habe beste Erfahrungen mit dem sog. "Power Change" System von Bosch gemacht. Da wackelt nix, da fliegt dir nix um die Ohren und du bleibst variabel in der Werkzeugauswahl, um deine Arbeiten an den Werkstoff anzupassen. Ich habe mir im Laufe der Zeit ein ganzes Arsenal dieser Lochsägen zugelegt und meine früheren Billig-Lochsägensets aus dem Baumarkt in die Tonne gehauen. Die Dinger waren nicht ungefährlich und ein gutes Arbeitsergebnis war reine Glücksache.

Schöne Grüße


[Beitrag von totü am 26. Mrz 2017, 09:35 bearbeitet]
Mario_BS
Stammgast
#3 erstellt: 26. Mrz 2017, 11:44
Moin totü,

danke dir!

Werde ich mir genauer anschauen, gibt ja einiges an Auswahl bzw. Konfigurationsmöglichkeiten.

Schönen sonnigen Sonntag noch!

Gruß,
Mario
frank60
Inventar
#4 erstellt: 31. Mrz 2017, 21:53
Das Wichtigste an sich ist sowieso der Schaft, da habe ich einen LSS von Pferd (auf den Bildern jeweils die mittlere Variante, genau Größe habe ich nicht im Kopf, müßte der 6mm sein).
Sägen selbst passen nicht nur die von Pferd, sondern z.B. auch die Lux von OBI. Ich selbst habe einen ganzen Satz von Pferd und nicht enthaltene Zwischengrößen die Lux. Die typischen Materialien beim Boxenbau schneiden auch die preiswerten Sägen vollkommen problemlos und präzise, Verschleiß an den Sägen hatte ich bislang nicht, obwohl auch Hartholz und Metall damit geschnitten wird.
Von den OBI Nachkäufen abgesehen habe ich das Set 26 Jahre, es wurde noch nichts ersetzt, die Dinger halten also im Gegensatz zu den 10-20€ Sätzen ewig.

Durch das System mit den 2 gefederten Stiften verdreht sich absolut nichts, der Sägenwechsel dauert keine halbe Minute.


[Beitrag von frank60 am 31. Mrz 2017, 21:56 bearbeitet]
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 01. Apr 2017, 12:51
Hi Zusammen

Nur zum Verständnis: Wofür braucht man beim Lautsprecherbau eine Lochsäge?

Gerade bei den vielen verschiedenen geforderten ,oftmals "krummen", Durchmessern macht doch eine gute Stichsäge mehr Sinn.


Viele Grüße

Kalle
kinodehemm
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Apr 2017, 13:49
Moin


Nur zum Verständnis: Wofür braucht man beim Lautsprecherbau eine Lochsäge?


Kalle, wenn mannicht immer nur subwoofer mit mindestens 15"-Treibern baut, ist ein Lochsägensatz für HT und kleine MT oder auch Terminals einzubauen nicht so verkehrt..
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 01. Apr 2017, 14:21
Hi

O.K. , eigentlich war die Frage so gestellt , überflüssig.
Natürlich weiß ich wofür man die Dinger gebrauchen kann.

Nur frage ich mich,ob die Anschaffung einer solchen Lochsäge mit wohlmöglich zig verschiedenen Aufsätzen lohnt,wenn man die Löcher in der selben Zeit mit einer Stichsäge gesägt bekommt.

Erst recht wenn ich beim Hochtönerloch für die Aussparungen für die Lötfähnchen sowieso die Stichsäge brauche.

Aber als Werkzeugfetischist kann ich nachvollziehen,das man einfach gutes Werkzeug haben möchte

Dann viel Spaß beim Löcher sägen..

Viele Grüße

Kalle
totü
Stammgast
#8 erstellt: 01. Apr 2017, 15:34
hi,

besonders bei engen Radien komme ich mit einer Lochsäge besser zu Potte als mit einer Stichsäge.

Ich kann nach rund 40 Jahren Werkzeugerfahrung wirklich nur empfehlen, nicht zu geizen. Mein Maschinenpark besteht heute nur noch aus Qualitätswerkzeug. Aber selbst mit (m)einer richtig guten Stichsäge wird es bei engen Radien irgendwie "unprofessionell" ... daher kommen Lochsägen zum Einsatz, aber nur richtig gute - die habe ich für den Rest meiner Zeit.
DjDump
Inventar
#9 erstellt: 01. Apr 2017, 16:08
Hi,
ich würde keine Lochsägen benutzen, sondern einen Lochschneider/Kreisschneider. Der hat nur zwei Klingen die Stufenlos verstellbar sind. Dadruch lässt sich Holz soo viel besser schneiden, denn die Späne können nach oben abgeführt werden. Ich habe seit bestimmt 5 Jahren ein Modell von Falke, das schneidet wie am ersten Tag. Seitdem nehme ich Lochsägen nur noch ganz selten.
Falls jemand ein anderes Model sucht: Unbedingt eins mit Haube nehmen, ohne die Haube ist das Teil echt beängstigend.

Die Einstellung vom Durchmesser geht überraschend gut. Auf der Oberseite ist eine Skala mit der man genau einstellen kann, da bekommt man die Löcher schon auf +-0,5mm hin. Dadurch sind auch Bassrelfexrohre die eingepresst werden müssen gar kein Problem.
totü
Stammgast
#10 erstellt: 01. Apr 2017, 16:40
das hört sich auch viel versprechend und vor allen Dingen recht flexibel und dauerhaft an. Kannst du bitte etwas Konkretes empfehlen? - Danke
DjDump
Inventar
#11 erstellt: 01. Apr 2017, 17:47
Ich habe einen Falke FKS X 150 und bin damit wirklich sehr zufrieden.
totü
Stammgast
#12 erstellt: 01. Apr 2017, 17:58
mein lieber Schwan, der Preis ist aber nicht von schlechten Eltern
frmax
Stammgast
#13 erstellt: 01. Apr 2017, 19:21
Kostet gut ein Drittel und funktioniert top:
https://www.feinewerkzeuge.de/kreisschneider.html
totü
Stammgast
#14 erstellt: 01. Apr 2017, 20:11
das sieht sehr gut aus, welche Standzeiten haben die Schneiden in MDF?
frmax
Stammgast
#15 erstellt: 01. Apr 2017, 22:15
keine Ahnung, ist ein "Familienallgemeinheitsschneider" und wird noch für viele andere Materialien verwendet. Hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel und bestimmt ein paar hundert Löcher geschnitten und läuft noch 1a!

Wenn er mal stumpf ist könnte ein "Sägeblattschärfer" bestimmt auch die Klingen des Kreisschneiders schärfen. Und selbst wenn nicht, gibt es ja für nen guten 10er Ersatz.


[Beitrag von frmax am 01. Apr 2017, 22:16 bearbeitet]
Psychobilly_71
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 02. Apr 2017, 00:50
Guten Morgen

Ich noch einmal...

Natürlich haben Lochsägen und Kreisschneider durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Aber wirklich Sinn machen die doch nur bei Arbeiten über Kopf mit ensprechenden Staubschutz und/oder wenn ich wirklich viele Löcher mit dem selben Durchmesser schneiden muß.

Bis ich so einen Kreisschneider eingestellt habe,habe ich ein Loch in 19er MDF,auch mit kleinen Durchmesser und auch mit einer schlechten Stichsäge,ausgesägt.
Mit einer guten Säge erst recht..
Und selbst wenn man das Loch nicht hundertprozentig ausgesägt hat,ist das nicht weiter tragisch...man sieht es ja nicht.

Ich habe bis zum heutigen Tag Lochsägen,bzw. Kreisschneider nur zur Installation von Steckdosen/Schaltern/Lampen in Mauerwerk oder Rigips benutzt.

Was nicht heißen soll das man sie im Lautsprecherbau nicht gebrauchen kann.
Nur würde ich sie mir aussschließlich dafür nicht kaufen.

Aber wie gesagt,jeder macht seine Löcher wie er es am besten kann und wie er möchte.

Gute Nacht
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