Lautsprecher selbst bauen

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tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 26. Jun 2017, 15:50
Guten Tag,

ich habe Lautsprecherchassis und möchte mir jetzt gerne Lautsprecher bauen.

Ich brauche Hilfe und Tipps.
Ich möchte gerne eine T.Amp E400 haben. Die Endstufe hat folgende Werte:
2x 190 W an 4 Ohm
2x 120 W an 8 Ohm (@1kHz, THD<=0,1%)
Frequenzbereich: 20 - 20.000 Hz
Damping Factor: >120

Ich habe pro Lautsprecher diese Chassis und Hochtöner:
2 x Monacor SP-302PA 100 W RMS und 200 W max. an 8 Ω
1 x Hochtonhorn mit 8 Ω
1 x Mitteltonhorn mit 8 Ω

1. Wie viel Leistung kann ich an die fertigen Lautsprecher anschließen?
2. Reicht die t.Amp E 400 oder ist die sogar zu groß?
3. Wie muss ich die Verkabelung machen um 4 Ω oder 8 Ω an den Lautsprechern zu erreichen?

Vielen Dank für eure Hilfe.
S04-Hotspur
Stammgast
#2 erstellt: 26. Jun 2017, 19:50
hallo tempting,

hilfreich wäre, wenn Du sagen würdest, welches Hoch- und Mitteltonhorn zum Einsatz kommen soll.

Zu Deinen Fragen:

1. Die beiden Tieftöner schaltest Du parallel, so dass 4 Ohm anliegen. Die Hörner laufen im 8 Ohm-Betrieb - das ist kein Problem Die Ausgangsleistung des T.Amp passt zur Belastbarkeit der Lautsprecher, die Du einsetzen willst. Die nominale Belastbarkeit der Box, die Du bauen willst, errechnet sich überschlägig zu 250 Watt (200 Watt die beiden Tieftöner, 35 Watt Mittelton, 15 Watt Hochton). Passt also zu den 190 Watt des T.Amp.

Bei entsprechendem "Missbrauch" bekommst Du jeden Lautsprecher mit fast jedem Verstärker kaputt. Deswegen nicht so an den Wattzahlen kleben.

2. Die T.Amp reicht und ist nicht zu groß. Fraglich ist jedoch die Qualität der beiden Hörner, von denen ich vermute, dass sie auch im sehr preiswerten Bereich angesiedelt sind. Da die Hörner zumeist lauter sind als die Tieftöner, brauchst Du Widerstände in der Frequenzweiche, die die Hörner leiser machen und zugleich Verstärkerleistung "verbrennen", die den Hörnern nicht mehr gefährlich werden kann.

3. Wie gesagt: Tieftöner parallel schalten zu vier Ohm. Dass beide Hörner 8 Ohm haben, ist für den Verstärker kein Problem.

Worauf es ankommt: Du brauchst eine Frequenzweiche und ein Gehäuse. Dir ist sicher bekannt, dass es sich um sehr preiswerte Tieftöner handelt, die nicht in der Lage sind, Tiefbass zu erzeugen: Gesamtgüte (Qts): 0,89; 45 Hz Freiluftresonanzfrequenz. Es kommt ja darauf an, wie Du die Boxen einsetzen willst. Ich vermute mal, Du willst die bauen, um im Partykeller Spaß damit zu haben. Wenn Du Platz hast, solltest Du für die beiden Tieftöner ein möglichst großes, geschlossenes Gehäuse bauen, das Du vollständig mit Dämmmaterial füllst. Ich empfehle Dir eine Gehäusegröße von 100 Litern netto oder mehr. Eine Standbox mit den Innenmaßen 32 cm Breite x 36 Tiefe x 120 cm Höhe brächte schonmal 138 Liter netto.

Bezüglich der Frequenzweiche wäre hilfreich, wenn Monacor etwas fertiges anbietet. Um die Frequenzweiche selbst zu berechnen, brauchst Du schon Ahnung und Meßtechnik, Wenn es einen Bauvorschlag mit einem der Tieftöner und den beiden Hörnern gibt, ließe sich das auf den Einsatz von zwei Tieftönern umrechnen. Theoretisch wäre auch ein aktiver Betrieb denkbar. Das wäre aber angesichts der Qualität der Lautsprecher viel zu hoch gegriffen und zu teuer.

Wenn Du Dir bewusst bist, dass Du keine herausragend gute Klangqualität bekommst und Deine Ansprüche gering bleiben, dann ist das machbar. Es wäre etwas für den Partyspaß und für das stolze Gefühl, Lautsprecherboxen selbst gebaut zu haben.

Gruß, Andreas
sverre73
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Jun 2017, 16:57
Hallo Tempting,
um etwas Brauchbares zu bekommen, solltest Du Dir Literatur über Lautsprecherbau besorgen (und lesen ) sowie die notwendige Ausrüstung zum Messen. Du kannst dann ein Gehäuse aufbauen und mit viel Spucke und viel Geduld mit Hilfe der Messeinrichtung eine Frequenzweiche entwickeln, die die einzelnen Chassis so ansteuert, dass es a) keinen "Kurzen" und keine Überlastung gibt und b) einen halbwegs anständigen Klang.
Ein wenig Kenntnis dazu sollte aber schon vor dem Kauf der Chassis vorhanden sein, irgendwas zusammenstoppeln führt in 99,9% der Fälle zu
Gute Einführungen dazu bieten z.B. HSB oder auch donhighend.

Einfacher und wahrscheinlich zielführender ist der Nachbau eines bewährten Modells, z.B. h-audio oder 10-34 mkII.

Mit den Monacor SP-300PA (statt des SP-302PA) könntest Du auch den Cheap Trick CT 204 nachbauen, der nach den Berichten hier im Forum wirklich gut klingen soll.


[Beitrag von sverre73 am 27. Jun 2017, 17:07 bearbeitet]
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 18. Jul 2017, 13:24
Hallo S04 Hotspur.

Vielen Dank für deinen Beitrag.
Ich dachte, dass bei der Paralleschaltung 8 Ohm rauskommen.
8 + 8 = 16 / 2 = 8 Ohm
Bin ich da falsch?

Den Mittel- und Hochtöner schalte ich dann wieder Parallelan einen Tieftöner an?

Danke
RocknRollCowboy
Inventar
#5 erstellt: 18. Jul 2017, 13:38

Bin ich da falsch?

Ja.

4 Ohm kommt raus.

Siehe hier

Gruß
Georg
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 18. Jul 2017, 13:41
Vielen Dank RocknRollCowboy.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#7 erstellt: 18. Jul 2017, 13:51
Für zwei parallele Widerstände gilt:
Rg = (R1 * R2) / (R1 + R2)
Rg = ( 8 * 8 ) / ( 8 + 8 )
Rg = 64 / 16 = 4 Ohm



Die Mittel- und Hochtöner brauchen ZWINGEND eine Frequenzweiche!
Sonst sind sie binnen Sekunden zerstört!
Sie sind nur dafür gemacht, alles ab einer relativ hohen Frequenz, beispielsweise 1.000Hz, wiederzugeben. Tiefere Frequenzen sind absolut schädlich für solche Teile!

Um was handelt es sich denn genau?



Zu den Tieftönern:
Joa, nicht so dolle. Die gehen als "Subwoofer" in einem 4th Order Bandpass ganz OK.
Schau:SP-302PA Bandpass Subwoofer

Ansonsten pro Tieftöner 50L netto geschlossen. Dann gibts nen leichten Buckel bei 70-80Hz. Für Charts und Schlager ist das schon OK.
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 18. Jul 2017, 14:03
Danke Reference 100 Mk II.

Die Lautsprecher funktionieren schon seit ca. 42 Jahren. Es wurden bisher nur an jedem Lautsprecher ein Monacor gewechselt. Die Hoch- und Mitteltöner hatten noch nie einen Schaden. Es waren auch noch nie Weichen im Einsatz.
Der Verstärker hatte bisher auch immer ca. 200 Watt Sinus.

Welche Weiche soll ich denn nehmen? Ist das egal?
Diese Weichen habe ich noch:
https://www.ltt-vers...lussfeld::32001.html


In deinem unteren Bild hast du eine Zeichnung. Wie viel Liter haben die jeweiligen Kammern? 35 und 40?
Wie viel Durchmesser soll das Bassrohr haben?
Sollen die jeweiligen Kammern mit Dämmmaterial ausgekleidet werden?

Vielen Dank.


[Beitrag von tempting am 18. Jul 2017, 14:05 bearbeitet]
RocknRollCowboy
Inventar
#9 erstellt: 18. Jul 2017, 14:05

Die Hoch- und Mitteltöner hatten noch nie einen Schaden. Es waren auch noch nie Weichen im Einsatz.

Dann sind es vermutlich Piezo-Hörner, oder?

Gruß
Georg
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 18. Jul 2017, 14:06
Oh ja.
Es sind keine mit Membrane.

Sehen so aus:
https://www.ltt-vers...-DX-2522::31952.html
jehe
Inventar
#11 erstellt: 18. Jul 2017, 14:11
da ist aber hoffentlich noch ein Treiber hinten dran, denn das Horn selber macht nur Töne wenn du hinten rein bläst.
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 18. Jul 2017, 14:12
Klar ist da noch was dran :-)
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 18. Jul 2017, 14:23
Hier mal eine Zeichung von den neuen Lautsprechern.

neuer Entwurf


So sahen die Lautsprecher die letzten ca. 42 Jahre aus:

alte Version
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 18. Jul 2017, 14:33
Hey Reference,

kannst du nochmal bitte das Volumen für diesen Lautsprecher rechnen:

http://www.steinigke...er-dx-1222-8ohm.html

Danke dir.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#15 erstellt: 18. Jul 2017, 17:16
Einen SP-302PA pro Box als "Subwoofer" verbauen bringt dir nicht. Er wird einfach zu leise sein.
Aber sonst müsste dein Rohr, wie erwähnt, 280cm² Fläche und 40cm Länge aufweisen.
Ein DN100 HT-Rohr aus dem Baumarkt hat ca. 82cm² Fläche, davon also mal übern Daumen 3 Stück mit je 35cm Länge.
Bedenke, falls du das bauen solltest, dass die ROhre ja auch Volumen von den 35L abziehen. Das musst du bei der Gehäuseplanung also mit drauf rechnen. Pro Rohr sinds nämlich schon satte 3L.

Bau einfach beide SP-302PA in ein gemeinsames, geschlossenes Volumen mit ~100L netto.
Wird ne schöne, fette Männerbox.
40cm breit, 40cm tief und 80cm hoch aus 19er MDF zum Beispiel.

Was genau hast du denn für Hochtöner? Das stehen ja Teilenummern hinten drauf. Oder mach mal richtige Fotos.

Die Frequenzweiche, hmm ja. Ne.
Eine FQW muss genau angepasst und ausgemessen werden. Nix mit berechnen oder "einfach eine kaufen".
Aber verbau sie lieber, besser als nichts, denn sie schützt den/die Hochtöner.



Für den DX-1222 kann/werde ich dir nichts berechnen. Der ist unbrauchbar. Und zudem gibt es für dein keine TSP die man zur Simulation heranziehen könnte.
Wenn du günstige PA-Chassis suchst guck dich in der Kappa Serie von Eminence um. Z.B. Kappa 15 LF. Der geht auch schon als Einsteiger-Subwoofer ganz gut.
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 19. Jul 2017, 08:10
Danke Reference 100 MK II.

Meinst du mit "Bau einfach beide SP-302PA in ein gemeinsames, geschlossenes Volumen mit ~100L netto."
Ein richtig geschlossenes Gehäuse ohne Löcher für den Luftstrom?

Hier mal ein Bild, so wie ich es verstehe:
neuer Entwurf
Peter.1997
Inventar
#17 erstellt: 19. Jul 2017, 08:50

Ein richtig geschlossenes Gehäuse ohne Löcher für den Luftstrom?

Jup, aber nicht so, wie auf dem Bild. Einfach eine Kiste bauen mit 100l innen und die Lautsprecher dann von außen drauf.
Verstrebungen nicht vergessen, und wirklich dicht muss es sein.

So wie du das bauen willst, mit random Chassis und ohne weiche, bzw sogar komplett ohne aufeinander abgestimmte Chassis, wird das Ergebnis eher mäßig. Klar brauchst du bei Piezos keine Weiche, aber man abgesehen davon, dass Piezos eh eher untere Schublade sind, kann es dann sein, dass dein Mitteltöner lauter spielt als der Hochtöner, und der Hochtöner wieder lauter als die tieftöner. So entsteht ein Klangbild, welches eigentlich kein Klangbild ist.


Was genau hast du denn für Hochtöner?



Beantwortet das doch mal. Und Mitteltöner wären auch interessant.
Reference_100_Mk_II
Inventar
#18 erstellt: 19. Jul 2017, 11:49
Ich meine es so wie in diesem Bild von dir:
alte Version

Nur mit einem gesamten Volumen von 100L netto und OHNE Bassreflexrohr!
Ein dichtes, geschlossenes Gehäuse.
Soundy73
Inventar
#19 erstellt: 19. Jul 2017, 12:59
Moin. Pffft...

Klar brauchst du bei Piezos keine Weiche, ...r. So entsteht ein Klangbild, welches eigentlich kein Klangbild ist.

Na da ist aber 'was dran.
Piezo-Hochtöner, auch die so genannten Piezo-Mitteltöner, mit etwas größerem Hörnchen, sind zähmbar, wie jeder Timmermanns weiß.
Selbiger hat nämlich, einfach aber genial, die kapazitive Kennlinie und die Empfindlichkeit der Dinger durch einen passenden Spannungsteiler weitgehend linearisiert. Was soll ich sagen, habe ich jetzt bei inzwischen 3 Lautsprechern, die schon mal, von leicht angetüterten Nutzern, mit leicht clippenden Verstärkern betrieben werden (Tod jedes Hochtöners, möchte man meinen), mit gutem und Ohren-schonendem Erfolg so verbaut => funzt klaglos.
Man schlage nach, unter Cobra-Horn
Für einfach-mal-so-Fetenlautsprecher funzt's allemal. Piezo ohne Anpassung/Frequenzbiegemaschine geht hingegen gar nicht.
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 19. Jul 2017, 14:03
Danke Peter.

Ein Bild kann ich machen, sobald ich die Lautsprecher auseinander gebaut habe. Das wird ca. am 30.07.17 sein. Ich kann dann am 01.08.17 die Bilder laden.

Wenn die Chassis außen hängen, dann sind sie ja nicht geschützt. Wie kann ich das ändern?

LS außen
Peter.1997
Inventar
#21 erstellt: 19. Jul 2017, 14:10
Ich glaube, du stehst gerade bisschen auf dem Schlauch
Nix außen anhängen, einfach so, wie normale Lautsprecher aussehen:

Unbenannt

bzw eben mit dem zweiten Chassis darüber/daneben, je nachdem wie du es bauen willst.
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 19. Jul 2017, 14:13
Danke Peter.

Auf dem Schlauch stand ich tatsächlich :-)
Peter.1997
Inventar
#23 erstellt: 19. Jul 2017, 14:44
Also nochmal zusammenfassend:
Beide Monacor Tieftöner in ein geschlossenes Gehäuse mit 100l Netto (also Chassis und Verstrebungen mit einberechnen nicht vergessen!).
Du hast nun immer noch nicht gesagt, welche Hoch- und Mitteltöner das genau sind. Ich nehme aber mal an, dass die einen höheren Wirkungsgrad haben werden, als die Tieftöner. Du müsstest den Tieftöner mittels Weiche von hohen Frequenzen trennen und den Pegel der Hoch- und Mitteltöner absenken. Letzteres lässt sich schon mit einem einfachen Widerstand in Reihe zum Signal realisieren, oder mit Equalizer am Abspielgerät. Unentzerrt und nichts abgestimmt wird das halt einfach nicht geil, und du wirst hier im Forum auch auf recht wenig Resonanz stoßen, da so ein Projekt einfach keinen Sinn macht. Es werden so zwar Töne rauskommen, ob die jedoch schön sind, ist höchst fragwürdig.

So wie du es vorhast, das Ding komplett ohne irgendwelche Weichen zu bauen..da würdest du jedem den Gefallen tun, wenn du die Dinger als mittelmäßig gewählte Deko passiv stehen lässt
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 19. Jul 2017, 14:51
Danke Peter.

Die Piezo Hörner werde ich, wie gesagt, am 30.7.17 ausbauen und dann mal ein Bild ins Thema stellen.

Die Lautsprecher laufen, wie gesagt, seit ca.42 Jahren und hören sich garnicht so schlecht an.
Ich hatte immer einen Equalizer dazwischen. Die Chassis und das Gehäuse sind auch schon an die 42Jahre alt, wobei ich die Monacor vor ca. 10 Jahren mal getauscht habe.

So sehen die eigentlich aus:

alte Version

Im Prinzip wollte ich nur das Holz erneuern. Dabei kam mir dann der Gedanke, auch eine Weiche o.ä. einzubauen. Desweiteren stelle ich den Anschluss von XLR auf Speakon um und verbaue Griffe.

Aus den beiden Bassrohren kam auch immer gut Luft :-) Deshalb verstehe ich auch nicht, warum ich die weglassen soll.

Danke
Soundy73
Inventar
#25 erstellt: 19. Jul 2017, 15:18
Mit einer Gesamtgüte (Qts) von 0,89, wüsste ich nun auch nicht recht, was gegen eine "kontrollierte Undichtigkeit" sprechen sollte, liebe Diskutantinnen und Diskutanten. Ein viel zu tief abgestimmter Bassreflex-Resonator ist im Prinzip sowas, ob's noch "Variovents" gibt, weiß ich nicht.
Nicht alles, was nach der "reinen Lehre" eben nicht der "Norm" entspricht, muss sich auch gleich shice anhören.

Weitere Tipps ins Blaue los zu lassen, wage ich aufgrund der vielen Unbekannten, wie "1 x Hochtonhorn mit 8 Ω; 1 x Mitteltonhorn mit 8 Ω" nun nicht wirklich.
Wenn's wirklich "8-Öhmer" sind, vielleicht gar solche (Piezos), wie diese:
8-Ohm-Piezo 8-Ohm-Piezo
...welche sich schon mit etwas Filz "pimpen" ließen.
8-Ohm-Piezo-Pimp (Text zur zweiten Grafik passte nicht, daher editiert, verwirrte nur )
Der Hochpass (-Kondensator) war bei denen übrigens schon drin, habe nur Elko gegen Folie getauscht. Die Dinger habe ich latürnich nicht verbaut, aber man könnte...
Also bräucht's für mich nun mehr Daten, seitens des TE. Ein Komplettumbau muss nicht unbedingt eine Verbesserung bringen. Sowas wurde bisweilen "vor 42 Jahren" so gebaut.


[Beitrag von Soundy73 am 19. Jul 2017, 15:21 bearbeitet]
tempting
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 19. Jul 2017, 15:26
Danke Soundy 73.

Ich will die Dinger eigentlich nur umbauen weil die Farbe nicht mehr gut ist und weil die Kanten sehr abgeschlagen sind.
Soundy73
Inventar
#27 erstellt: 19. Jul 2017, 17:10
Das ist'n Grund.
Wenn's - und so wie's ausschaut ist das so - mehr so Lautsprecher für Partybeschallung u.ä. sein sollen, solltest Du mal bei Thomann durch die virtuellen Regale schlendern, um z.B. Alu-Kanten, Griffe, Ecken... zu ergattern. (-nur'n Tipp, gibt's auch anderswo.)
Peter.1997
Inventar
#28 erstellt: 19. Jul 2017, 17:42

Bilder von Soundy


Selbst gepimpt ist der Frequenzverlauf doch alles andere als schön..oder bin ich da einfach nur pingelig geworden? Eine Beschriftung der y-Achse wäre schön gewesen. Wobei, selbst wenn man von einer Skala von 1dB/Schritt geht..da sind Einbrüche von 4dB, die sich über mehrere hundert Hz ziehen.

Bassreflex kannst du bauen, ist halt nicht optimal, aber wenns dir gefallen hat. Da du wohl aber sowieso keine klanglichen Ansprüche an den LS hast, und die eh nur in ein neues Gehäuse wegen Optik verfrachten willst, dann tu es einfach.


Die Lautsprecher laufen, wie gesagt, seit ca.42 Jahren


Man hat früher auch Mist gebaut. Das ist kein Argument.


und hören sich garnicht so schlecht an.


Wie gesagt, anscheinend keine Ansprüche. Ich kann nur empfehlen, die mal richtige, gut entwickelte LS anzuhören, auch Bausätze, z.B. die von Alex auf Donhighend.de; Ich wette, sogar die Save Up klingt besser als das, was du hast, da das einfach ein komplett gut entwickelter LS für sehr wenig Geld ist. Aber genug des Bashings, eine Diskussion ist eh überflüssig, da du
die eh nur in ein neues Gehäuse wegen Optik verfrachten willst
.


[Beitrag von Peter.1997 am 19. Jul 2017, 17:45 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#29 erstellt: 20. Jul 2017, 12:06
Schon mal ein Hochton-Horn im Nahfeld gemessen, Peter.1997? So ganz unge-smootht, im Wohnraum?

Mit einem Qts von bummelig 0,9 kann ich in keinem Falle eine lehrbuchmäßige Abstimmung generieren, soviel zur Theorie. Empfohlen wird "von der reinen Lehre" entweder KU oder OB - also was spricht denn, wenn es doch nicht soo schlecht klang, gegen die Beibehaltung der Ausmaße und Abstimmung der "Bassbox"?
Oder wie der Techniker schonungslos und richtig sagt: Never change a running system.

Durch Bernd Timmermanns Cobra-Horn mit Piezo, wurde einigermaßen brauchbaren Piezos sowas ähnliches, wie Manieren beigebracht, nachvollziehbar und reproduzierbar. Da kann man z.B. ansetzen mit der Verbesserung. Dass es sicher bessere Konzepte in rauhen Mengen gibt - what matters.
Man vergesse nicht:

Ich habe pro Lautsprecher diese Chassis und Hochtöner:
2 x Monacor SP-302PA 100 W RMS und 200 W max. an 8 Ω
1 x Hochtonhorn mit 8 Ω
1 x Mitteltonhorn mit 8 Ω

Also gilt es, daraus das Maximum zu generieren - Aufgabe/Lösung.

Wenn nun jemand mit den TSP, weil er ein "begnadeter Simulant" ist, ein besseres, Erfolg-versprechenderes Gehäuse ermitteln kann, ist er/sie hier sicher total richtig. Denn so soll Forum: gegenseitige Unterstützung, Kritik, Wissenstransfer und ein wenig social media.

Mit Platitüden wie: "Bassreflex kannst du bauen, ist halt nicht optimal, aber wenns dir gefallen hat." - "Man hat früher auch Mist gebaut. Das ist kein Argument" und solchen Dingern kreierst Du aber nur "random" = nutzloses Zeugs. So meine harsche Kritik
Peter.1997
Inventar
#30 erstellt: 20. Jul 2017, 12:56
Darauf ein dickes Häääää?!
Ich glaube, du übst die Kritik hier an der falschen Person aus. Ich gehe mal deine Punkte nacheinander durch..Um einen Punkt gleich mal vorweg zu nehmen: Der TE möchte alle Treiber unbeschaltet lassen.


Mit einem Qts von bummelig 0,9 kann ich in keinem Falle eine lehrbuchmäßige Abstimmung generieren, soviel zur Theorie. Empfohlen wird "von der reinen Lehre" entweder KU oder OB - also was spricht denn, wenn es doch nicht soo schlecht klang, gegen die Beibehaltung der Ausmaße und Abstimmung der "Bassbox"?
Oder wie der Techniker schonungslos und richtig sagt: Never change a running system.


Das ist richtig, perfekt wird es nie, aber muss es ja auch gar nicht. Sinnvoll ist hier aber einfach eine große CB. Mit kontrolliert undicht kenne ich mich nicht wirklich aus. Habe davon gehört, soll gehen, aber scheint nicht einfach realisierbar zu sein. Das will ich aber auch gar nicht schlecht reden, das ist ja anscheinend auch eine sinnvolle Lösung.
Gleich eine Frage an den TE: Was für eine Abstimmung des BR-Gehäuses wurde denn gewählt, bzw. was für Dimensionen hat denn das Rohr?
Gegen einen Gehäusebau sprechen einfach die TSP des Chassis. Es hat sich schon seeehr oft gezeigt, dass Simus recht nah an die Realität kommen, und bei der Simu kommt einfach nix g'scheits bei rum (großer Buckel zu den tieferen Frequenzen bis 50Hz), also auf gut deutsch: Viel Bass. Das kann man mögen, so wie der TE hier, also soll es doch die Abstimmung einfach so lassen. Das hatte ich, zugegebenermaßen etwas harsch, auch zum Audrcutk gebracht:
tu es einfach.



Schon mal ein Hochton-Horn im Nahfeld gemessen, Peter.1997? So ganz unge-smootht, im Wohnraum?


Tatsächlich nicht. Ich weiß jetzt nur nicht, was du mit dem Sarkasmus erreichen willst. Willst du mir damit sagen, dass die total geil klingen und man das auf jeden Fall so verbauen sollte? Wenn du mir damit aber sagen willst, dass das absolut besch**** klingt, dann hast du in den Posts davor wohl nicht aufgepasst, denn das habe ich auch schon mehrfach gesagt.


Durch Bernd Timmermanns Cobra-Horn mit Piezo, wurde einigermaßen brauchbaren Piezos sowas ähnliches, wie Manieren beigebracht, nachvollziehbar und reproduzierbar. Da kann man z.B. ansetzen mit der Verbesserung.

Dazu möchte ich einen Ausschnitt von Strassacker zitieren:
Bernd Timmermanns zeigt anhand dieser Box, wie man Piezohochtöner mithilfe einer Frequenzweiche tonal ausgewogen zum Einsatz bringen kann.


Das sollte in den Posts davor auch schon zum Vorschein gekommen sein, dass man die Piezos mit einer Weiche zähmen muss, damit da was brauchbares rauskommt. Aber TE will das nicht, weil es davor ja schon gut klang. Ist also hinfällig, wird nicht passieren, weil einfach das Wissen und Equipment zur Weichenentwicklung nicht da sind (bei mir ja auch, ich kanns auch nicht). Ich kann nur sagen, dass alles unbeschaltet einfach nicht gut klingen kann, da kannst du mir noch so viel erzählen und ich werde es nicht glauben.


Mit Platitüden wie: "Bassreflex kannst du bauen, ist halt nicht optimal, aber wenns dir gefallen hat." - "Man hat früher auch Mist gebaut. Das ist kein Argument" und solchen Dingern kreierst Du aber nur "random" = nutzloses Zeugs.

Mal vorab: Ich möchte hier gar nichts kreieren, sondern der TE. Der hat an seine Box anscheinend gar keine Ansprüche, deswegen sagte ich "dann mach doch, wenns dir gefallen hat". Ich verstehe nicht, warum du die gleichen Ansichten hast, wie ich, aka
Never change a running system.
, aber mich dann doch irgendwie fertig machst. Das widerspricht sich doch.

Ganz am Anfang sagst du, wie ich auch schon, dass er es einfach so machen soll, wie es ihm gefallen hat, und ganz unten sagst du dann, dass dabei nur nutzloses Zeug rauskommt.
Ich bin dann auf jeden Fall mal weg, viel Spaß dir noch, mit deinen widersprüchlichen Aussagen


[Beitrag von Peter.1997 am 20. Jul 2017, 13:00 bearbeitet]
Soundy73
Inventar
#31 erstellt: 20. Jul 2017, 14:03
Hmm, ich kann meine Frage nicht so recht sarkastisch finden. und adressiere, wie ich meine, schon richtig.

Schöne Striche auf's Papier malen kann jedes (LSP-Mess-)Programm, muss man nur ausreichend "glätten". Hörnchen zu messen ist nicht völlig trivial - und das bebilderte Konstrukt wurde mir tatsächlich als PA Hochtonhorn 8 Ohm verkauft und ohne weitere Beschaltung gemessen.
-Okay, das Horn war zu gebrauchen, der Treiber nur in Notwehr Wie er klingen würde? - Kann gern jemand ausprobieren, sie liegen noch rum, allerdings ja ohne ihr angestammtes Horn, das mit "8-Ohm-Treiber" günstiger zu erwerben war, als das Horn allein.

Ein, wie lässt Du so schön schreiben, "Piezohochtöner mithilfe einer Frequenzweiche tonal ausgewogen" - verwendet, klingt eben nicht soo shice und bringt bei - wie angemerkt: Lautsprechern, den Vorteil mit, fast unkaputtbar zu sein. "Total geil" klingt erst recht keine Kalotte, wenn sie ständig in beide Endlagen geprügelt wird.
Weiter schrieb unser TE:

Im Prinzip wollte ich nur das Holz erneuern. Dabei kam mir dann der Gedanke, auch eine Weiche o.ä. einzubauen. Desweiteren stelle ich den Anschluss von XLR auf Speakon um und verbaue Griffe.
(von mir markiert!)

Geschlossene 100 Liter, wie ja auch Reference 100 MKII empfiehlt - ich würd' (Erfahrungs-/Gefühls-Daumenwert) vielleicht gar 140 sagen - spricht ja nix dagegen. Gegen gleiche Dimension, wie bisher - die kennen wir doch noch gar nicht - spricht jedoch was? KU durch zu tief abgestimmte BR-Ports dagegen spricht?
Schön wäre aber ja wohl eine Analyse mit den vorhandenen Fakten, des Status Quo umfassend aufgenommen. Wie groß sind sie jetzt, Bassports...
Was sagt dazu die Simu.? - Welche MT, HT sind denn überhaupt verbaut? Haben sie, wie mein Beispiel, einen Hochpass drin? So würde ich ran gehen. Erstmal analysieren, was ich habe, dann versuchen Verbesserungen zu erzielen. Piezo ohne Weiche geht nunmal gar nicht, da gibt's nix zu streiten, das führen mannigfaltig Billig-Böxle immer wieder vor.

Brauchst Dir also nicht mit Anlauf auf die Füße getreten vorkommen, Peter.1997, sondern ich bitte lediglich um eine produktive Streitkultur.
Denn unser TE ist völlig neu im Thema, da kann er/sie sicher das "random", die nutzlosen, ja überflüssigen Platitüden:

Wie gesagt, anscheinend keine Ansprüche. Ich kann nur empfehlen, die mal richtige, gut entwickelte LS anzuhören, auch Bausätze, z.B. die von Alex auf Donhighend.de; Ich wette, sogar die Save Up klingt besser als das, was du hast, da das einfach ein komplett gut entwickelter LS für sehr wenig Geld ist. Aber genug des Bashings, eine Diskussion ist eh überflüssig, da du

die eh nur in ein neues Gehäuse wegen Optik verfrachten willst
eben nicht gebrauchen, die immer wieder gern rezitiert werden, erprobte Konzepte blabla. Hier ist ein vorhandenes Setup - etwas draus machen. NICHT Du hast da ja Äpfel, aber im Moment sind Birnen leckerer.
Verständlich geworden?
Nix für ungut aber als Neu-Böxle-Bauer würde mich das unnütz verunsichern, wie von mir oben vorgeschlagen jedoch, könnten aus sowas mehrere Foren-Nutzer lernen. Ich fände das besser. Kann mich aber auch anders beschäftigen, no problem.
Peter.1997
Inventar
#32 erstellt: 20. Jul 2017, 15:16

Ein, wie lässt Du so schön schreiben, "Piezohochtöner mithilfe einer Frequenzweiche tonal ausgewogen" - verwendet, klingt eben nicht soo shice

Ich sagte doch nie, dass Piezos mit Beschaltung schlecht sind! Wo liest du denn das raus?! Das ist so durchaus brauchbar, aber bei der Beschaltung gestaltet sich eben schon die Schwierigkeit.


Im Prinzip wollte ich nur das Holz erneuern. Dabei kam mir dann der Gedanke, auch eine Weiche o.ä. einzubauen. Desweiteren stelle ich den Anschluss von XLR auf Speakon um und verbaue Griffe.


Okay, das ist bei mir zugegebenermaßen im Eifer dieser Diskussion untergegangen, da der TE ja geschrieben hat

Die Lautsprecher laufen, wie gesagt, seit ca.42 Jahren und hören sich garnicht so schlecht an.


Hier zitiere ich auch mal Reference:

Eine FQW muss genau angepasst und ausgemessen werden. Nix mit berechnen oder "einfach eine kaufen".
Aber verbau sie lieber, besser als nichts, denn sie schützt den/die Hochtöner.


Da scheinst du dich aber gut auszukennen und wirst das bestimmt hinkriegen, damit die Box am Ende auch "soundy" klingt.


Gegen gleiche Dimension, wie bisher - die kennen wir doch noch gar nicht - spricht jedoch was

Wie schon mehrfach gesagt jetzt. Es spricht nichts dagegen, wenn es TE gefällt. Ich meine eher, ich wäre damit nicht zufrieden, ich würde CB bauen.


eben nicht gebrauchen, die immer wieder gern rezitiert werden, erprobte Konzepte blabla


Naja, wenn man sich eben nicht an erprobten Konzepten orientieren will, dann kann man auch das Rad neu erfinden und einen auf "Just do it!" machen. Ob da am Ende was bei rauskommt, wenn man Neuling in Sachen LS-Bau ist, fragwürdig.


Zusammenfassend heißt das also: Piezos mit Beschaltung - Ja! Orientierung an erfolgreichen Entwicklungen der Vorgänger - Ja! Never change a running System - Ja! Auch wenn es, zumindest objektiv gesehen, besser ginge; es muss ja subjektiv gefallen.

Das ist meine Meinung, so würde ich es machen. Weichen für alle Treiber finden, auch wenn es nur ein einfacher Tiefpass mittels Spule ist und Hochpässe mit Kondensatoren und Pegelsenkung mit Widerständen. Oder eben einfacher, mit DSP. TT würde ich beide in eine große Kiste packen, aber das Thema wurde ja schon durchgekaut jetze.
Somit gibt es für mich hier nichts mehr zu sagen
Soundy73
Inventar
#33 erstellt: 21. Jul 2017, 12:45
Ja nee, genau so ist im Moment auch alles, völlig richtig, zusammen gefasst
Klar sind die Bässe suboptimal, aber eben da => werfen keine Kosten auf

DSP wäre allerdings, bei solchen (wie nenn' ich sie immer so treffend?) Rumms-Bumms-Boxen doch Kanonen auf Spatzen abfeuern, aber Weiche für alle Treiber, das sollte schon sein. Bin erstmal gespannt auf die Anneliese - äh Analyse.

Dazu ein kleiner Fragebogen an tempting:

  1. Maße der bisherigen Gehäuse und Material/Materialstärke? Evtl. Skizze.
  2. Bassreflex-Ports, Maße, wo eingebaut?
  3. Hochtöner, genaue Beschreibung, Typ, was steht drauf, Bild?
  4. Mitteltöner, dito
Peter.1997
Inventar
#34 erstellt: 21. Jul 2017, 12:59
Da haben wir ja wohl völlig aneinander vorbeigeredet, wenn wir schon von Anfang an die gleichen Ansichten hatten!

Naja, ein Sure DSP kost' ja nicht die Welt. Scheint aber nicht ganz einfach zu sein, das Programmieren etc., das kommt bald auch auf mich zu, mal sehen wie ich damit klarkomme.
2 DSPs mit Programmer kosten auch nur etwas mehr als 60€ und je nach Aufwendigkeit der passiven Weiche ist das fast noch günstiger, und man ist flexibler. Und das wäre mMn auch eine sehr sinnvolle Investition, da man damit eigentlich alles machen kann: Equalizer, Hochpass, Tiefpass etc etc, so könnte man aus den Woofern evtl. ein GHP machen.

Aber warten wir erstmal, was TE sagt. Dauert ja nicht mehr lange.


Die Piezo Hörner werde ich, wie gesagt, am 30.7.17 ausbauen und dann mal ein Bild ins Thema stellen.
P.Krips
Inventar
#35 erstellt: 21. Jul 2017, 16:34
Hallo,

Peter.1997 (Beitrag #32) schrieb:
Hochpässe mit Kondensatoren und Pegelsenkung mit Widerständen.

Dummerweise funktioniert das so "klassisch" bei Piezos NICHT, da muss man ein wenig mehr Aufwand treiben....


Gruß
Peter Krips
Soundy73
Inventar
#36 erstellt: 21. Jul 2017, 18:47
Stimmt, erst die Impedanz linearisieren, dann filtern.
Apalone
Inventar
#37 erstellt: 22. Jul 2017, 16:48

Soundy73 (Beitrag #36) schrieb:
:prost Stimmt, erst die Impedanz linearisieren, dann filtern.


Bei Piezos wird eine Pegelabsenkung mit Kondensatoren vorgenommen.
Soundy73
Inventar
#38 erstellt: 22. Jul 2017, 18:46
Joh, das habe ich früher auch so gehalten - Bis Timmi kam und Geistesblitz, oder was auch immer, sowas (Speibiel!) gemacht hat:

Weiche feddich

In diesem Falle musste ich dem Piezo-Hörnchen keinen Pegel klauen, es brauchte nur eine saubere Filterflanke. Ansonsten handelsüblicher Spannungsteiler (siehe HH, Cora-Horn mit Piezo ).
Bei der kapazitiven "Abmilderung" brauchte ich stets seeehr lange, bis es einigermaßen - nie richtig zufriedenstellend - funzte. Grund: Ich arbeite dabei mit zwei "krummen" Kennlinien. Während ich bei obigem Beispiel die Impedanz erheblich glätte, bei ~2 kHz habe ich mal bei einem Piezo so bummelig 48 [U/I] gemessen.
Hoffe, das passt hier ins Thema, wegen der beiden Hochtöner, die oben angeführt waren.
Schönes Knochenende
Apalone
Inventar
#39 erstellt: 23. Jul 2017, 08:29
Vielen Dank für die zusätzlichen Erläuterungen!

Ich muss aber auch sagen, trotz mittlerweile 37 Jahren "Lautsprecherbasteln" habe ich Piezoerfahrung nur mit den quadratischen 2 DM -heute 2,99 €- Hörnchen, die es seit 40 Jahren zu kaufen gibt.

Musste man halt den TT auf 4.000 Hz Trennfrequenz trimmen, damit man die HTs einfach anknipsen konnte...
Soundy73
Inventar
#40 erstellt: 24. Jul 2017, 12:32
Doa nich füa, Marko.
Da ich seit Unzeiten mit "Rumms-Bumms-Lautsprechern" zu tun hatte, habe ich oftmals, als Geldsparmaßnahme, mit Piezos, als ziemlich unkaputtbare Hochtönerchen arbeiten müssen.
Richtig zufrieden war ich eigentlich nie. Da wurden die (damals Motorola-) -Hörnchen aufgeschraubt, mit Filz gedämpft und irgendwie versucht den Dingern das Quietschen auszutreiben.

Dann kam Bernd Timmermanns, mit seinem Piezo im Cobra-Horn..und die Dinger wurden irgendwie leidlich berechenbar.
In diesem Falle wird einfach die frequenzabhängige Widerstandsänderung des (hauptsächlich kapazitiven) Piezo-Hochtöners, durch den Parallelwiderstand auf ein erträgliches Maß "stabilisiert", so dass man wieder mit einer festen Impedanz sein Filter rechnen kann.

Ich habe inzwischen in drei "Rumms-Bumms"-Projekten so gefiltert und kann nur eine Danksagung nach DORT los schicken, weil lesen nämlich doch bildet. Der Herr Timmermanns schreibt seine Erklärungen ständig so, dass auch Leute ohne Doktorhut, solche, wie ich, verstehen, wie es geht.

Einfach erklären_Einstein


[Beitrag von Soundy73 am 24. Jul 2017, 12:38 bearbeitet]
Simonetreuhand
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 25. Jul 2017, 22:44
Kann man auch 16 Ohm verwenden ?
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