Kleine Frage zur Impendanz

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seppelchen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Okt 2005, 16:55
Hallo,

ich will erstmal ein großes Lob an das Forum hier aussprechen. Da kann man wirklich viele interessante Dinge lesen, vorallem wenn man in Sachen HiFi noch ein Anfänger ist.

Im Forum habe ich mir den einen Artikel mit der Impedanz durchgelesen und da sind mir ein Paar Fragen gekommen.

Angenommen ich habe einen Lautsprecher mit 4 Ohm. Wenn ich 2 davon parallel schalte komme ich auf 2 Ohm.
Falls ich aber einen mit 4 und den anderen z.B. mit 8 Ohm habe, läuft der Verstärker mit 8 Ohm, also immer mit dem größten Widerstand?
Und was passiert wenn ich die beiden mit einer Frequenzweiche betreibe?

Ich hoffe ich habe die 2 Fragen verständlich beschrieben .

Danke für Eure Antworten
Sebastian
astral67
Stammgast
#2 erstellt: 01. Okt 2005, 17:25
Hallo,

meinst Du mit Lautsprecher die reinen LS-Chassis oder LS-Boxen?

Die Frage nach der Frequenzweiche deutet an, dass Du eventuell Chassis meinst.

Schaltest Du einfach zwei Chassis mit der gleichen Impedanz parallell halbiert sich die Gesamtimpedanz. Schaltest Du jedoch Chassis mit unterschiedlicher Impedanz parallell ändert sich die Gesamtimpedanz analog zur Gleichung der Parallellschaltung rein ohmscher Widerstände

I = (I1 * I2) / (I1 + I2)

und wird somit kleiner als die kleinste Einzelimpedanz.

Betreibst du nun unterschiedliche Chassis an einer Frequenzweiche, arbeiten diese idealerweise nicht mehr im selben Frequenzbereich. Der Verstärker, in diesem Fall die Spannungsquelle, sieht dann, vereinfacht gesagt, frequenzabhänig nur die jeweilige Impedanz des einzelnen Chassis.

Dieses gibt nur grob vereinfacht das Zusammenspiel mehrerer Chassis in einer LS-Box wieder.

Gruss,
Jens
**5000w_basemachine**
Stammgast
#3 erstellt: 01. Okt 2005, 17:29
HI!

In einer reihenschaltung von widerstäden summierst(zusammenzählen) du einfach alle werte, das ist ja klar, wenn du mehrere widerstände parallel schaltest, dann nimmst du den kehrwert aller widerstände, summierst diese auf und bidest dann wider den kehrwert der summe!!

in deinem Fall also:1\4+1\8=3\8 und davon dann wieder den kehrwert: also 8\3= 2,6_!!

Und de frequenzweiche hat nen sehr komplizierten widerstand, muss sie ja auch haben, da sie bei z.B tiefen frequenzen ja net soooo viel Strom fliessen lassen soll wie bei hohen, also ist der widerstand auch noch frequenzabhängig, etc. übricgens "hat " dein Lautsprecher auch nicht nur 4 Ohm, dass ict nur der reine Spulenwiderstand.....les mal hier n Paar Basic Threats durch, da iss das alles erklärt, wo weiss ich allerdings nich....SRY

Der Tobi
georgy
Inventar
#4 erstellt: 01. Okt 2005, 18:16
Ausser den Lautsprecherchassis hat auch die Weiche einen gewissen Einfluss auf die Impedanzkurve, ein Beispiel sind die niederohmigen Infinity Boxen, deren Impedanzminima hauptsächlich durch die Weiche zustande kommen.
Cinch-Master
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 01. Okt 2005, 19:07
Hallo!
Wer heiss auf Grundlagen ist kann
sich hier mal abschrecken
[http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/index.htm#1]

Viel Spass
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