Alternative Lautsprecherdämmung?

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Sören
Stammgast
#1 erstellt: 22. Feb 2004, 14:02
Hallo

Gibt es eigentlich Alternatives Material zu diesem Dämmzeug von Conrad&co im Baumarkt o.ä.? Das ist ja, wenn man es mal betrachtet (Preis/Menge) ziemlich teuer. So ne Rolle reicht ja wenn überhaupt grad mal für einen Subwoofer und kostet knapp 5EUR (das günstige. das andere 8 oder 9EUR)

Sören
Muckl
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 22. Feb 2004, 18:05
Erstens kannst Du deine Lautsprechergehäuse bereits durch die Wahl des Materials aus dem sie gefertigt werden beeinflussen. MDF-Platten z.B. haben einen relativ günstigen Eigendämmwert und Stabilität. Baust Du die Lautsprecher gar aus Stein/Marmor, kann in den allermeisten Fällen sogar gänzlich auf Bedämpfung verzichtet werden. Leider ist dieser Spaß etwas sehr teuer (hätte ich aber gerne).
Wenn Du "normale" Spanplatten oder MDF benutzt, kannst Du z.B. auch mit einem Bitumenanstrich (Baumarkt, Autozubehör) im Gehäuseinneren einiges bewirken und zur sonstigen Bedämpfung, ist die billigste Version Mineralwolle aus dem Baumarkt. Die akkustischen Eigenschaften sind bei richtiger Dosierung nicht mal von schlechten Eltern. Weiterer Vorteil: Mineralwolle (oder "Glasfaser"- Wolle) fällt im Gegensatz zu Naturwolle nicht mit der Zeit in sich zusammen und ist billig.
Nachteil: Jucken und Kratzen, deshalb nicht gerade angenehm zu verarbeiten.
Sören
Stammgast
#3 erstellt: 22. Feb 2004, 18:42
achso du meinst so richtige Glaswolle?
Das ist mir etwas ätzend bei Bassreflex (kommt dann ja vorne immer die kacke raus... diese kratzpartikelchen)
Hat mineralwolle die auch? ist die giftig?

Wo liegt der genaue unterschied zw. dämpfen und dämmen? dämmen ist gehäuseschwingung vermeiden, right? und dämpfen akustische volumenvergrößerung?

Sören
0408SUSI
Gesperrt
#4 erstellt: 22. Feb 2004, 19:09
Was von Glas- und Steinwolle zu halten ist, wurde im Visatonforum wunderbar beschrieben.

Dämpfen: Grob gesagt = eine Schwingung leiser machen. Dazu gehört das bedämpfen von Gehäuseschwingungen durch z. B. Materialauswahl und Versteifungen.

Dämmen: Grob gesagt = das Verhindern von stehenden Wellen im Gehäuse. Deshalb müßen viele Bassgehäuse garnicht gedämmt werden. Andererseits bewirkt das dämmen eine virtuelle Volumenvergrößerung; deshalb kann es dennoch sinnvoll und erforderlich sein.

An der Dämmung sparen ist sparen am falschen Ende.
Sören
Stammgast
#5 erstellt: 22. Feb 2004, 19:33
Okay. Am falschen Ende sparen will ich natürlich auch nicht
Also doch das Zeuch von Conrad? Oder Sonofil? Oder is das bei jedem Zweck anders? Gibt es Ausführungen dazu, die ich mir mal durchlesen könnte? Würde mich nämlich sehr interessieren. Wenn man sich schon so Mühe gibt beim Bau, dass man auch das Optimum rausholt

Sören
Muckl
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 22. Feb 2004, 20:04
Kann 0408SUSI nur beipflichten, schau Dich lieber nach vernünftigem Material um. Gerade die akkustischen Eingeschaften, sind in den letzten Jahren wesentlich perfektioniert worden. Zudem ist weder Glas-, Stein oder Mineralwolle völlig gesundheitlich Unbedenklich, auch wenn man gerade Mineralwolle, aus Kostengründen noch Heute in den meisten Fertiglautsprechern vorfindet.
Dämmen oder Bedämpfen? Meiner Meinung nach, verschwimmen hier die Grenzen etwas, denn durch richtige Bedämpfung, werden auch Gehäuseresonanzen unterdrückt. Man kann jedoch wie bereits erwähnt, durch die richtige Materialwahl Vorsorge treffen.
Ansonsten bleibt die gesamte Konstruktion, Bedämpfung, etc., immer ein kleines Experiment und dem persönlichen Geschmack des Hörers überlassen.
Das ist doch aber doch "das Salz in der Suppe"?!
Sören
Stammgast
#7 erstellt: 22. Feb 2004, 20:36
das stimmt schon
aber ich finde es ist zuviel salz in der suppe, immer das chassis rein und wieder rauszuschrauben;)
aber das macht das basteln aus =)

Sören
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