PhasePlug für FE206e???

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Gelscht
Gelöscht
#1 erstellt: 29. Apr 2006, 11:01
Hallo,

hat schon jemand Erfahrungen mit Phase-Plugs beim FE206e???
Oder evtl. mit Beschichtungen???
validator
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Apr 2006, 11:54
Hallo,

in USA gibt es zwei Anbieter: Planet10 und Decware.

Planet10 versteigert die auch im US ebay http://cgi.ebay.com/...ReBay_Pr4_PcN_BID_IT
Seine Homepage http://www.planet10-hifi.com/

Decware nimmt z.B. eine Nuß von einer Ratsche und baut damit seine Fostexe um http://www.decware.com/newsite/speaker%20line.htm (Modell NFX und NDT). Detail http://www.decware.com/newsite/fe206em.htm

Gruss
Vali



[Beitrag von validator am 29. Apr 2006, 11:56 bearbeitet]
Blackhole
Stammgast
#3 erstellt: 29. Apr 2006, 15:38
Hi all,

wenn einer ein paar Maße für die Phaseplugs hat würde ich mal ein paar für den Fostex FE206e drehen,
da ich für meine FE206e auch welche probieren möchte . Würde die Plugs aus Messing, VA und/oder Alu drehen/herstellen.
In diesem Zuge würde ich bei Interesse gleich ein paar mehr drehen.


Gruß Blackhole
Gelscht
Gelöscht
#4 erstellt: 29. Apr 2006, 17:21
Interesse besteht auf jeden Fall.
Hab leider keinen Zugang mehr zu einer Drehbank

Bin auch schon am suchen was die Maße angeht.
Auf den Bilder sieht es so aus als wäre alles innerhalb des Schwirrkonus entfernt. Stimmt das??
Dann hätten wir zumindest mal einen Durchmesser.

Länge könnte man so pi mal Daumen abschätzen.
Blackhole
Stammgast
#5 erstellt: 29. Apr 2006, 17:32
Hi,

die Maße kann ich aus dem Link oben sehen das ist kein prob.,
aber mir geht es um den Anfang des Plugs , d.h. nur Kegel, nur Radius oder Kegel und Radius,
oder Radius-Kegel-Radius oder oder oder...... , hoffe du weisst was ich meine.
Sonst müßte ich ins blaue schießen und messen,drehen,messen,drehen..... .
Das wollte ich mir ersparen, drehe die Dinger aufner CNC so das die Plugs auch immer gleich sind.

Gruß
validator
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Apr 2006, 17:39

Pat981 schrieb:
Auf den Bilder sieht es so aus als wäre alles innerhalb des Schwirrkonus entfernt. Stimmt das??


Sorry wenn ich grinse aber natürlich muss alles innerhalb des Schwirrkonus weg, sonst wäre der Phaseplug ja nur eine Dustcap mit Hut

An einem Paar oder zwei Phaseplugs wäre ich zum testen auch interessiert! Ich mochte ja die von den alten Coral Betas - einfach nur geil, die Optik....

Gruss
Vali
Blackhole
Stammgast
#7 erstellt: 29. Apr 2006, 17:46
Huch ich dachte die Plugs kommen auf den Dustcap

Nein im ernst, könnte die Plugs auch noch Hochglanz polieren ,
vll werden da durch ja die Höhen besser .

Aber bis dahin wären Maße oder ein Muster schon hilfreich.

Gruß


[Beitrag von Blackhole am 29. Apr 2006, 17:47 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#8 erstellt: 29. Apr 2006, 17:50
Mmmmhhhh....CNC...
Da werden Erinnerungen wach..
Egal.

Typ 1:


Wird in vielen Chassis verbaut. Kann also nicht so verkehrt sein.

Typ 2:



Sorry für die komischen Zeichnungen hab leider kein Vector mehr.

Nachtrag: Durchmesser müßte 33mm sein.
Gruß
Patrick
Gelscht
Gelöscht
#9 erstellt: 29. Apr 2006, 17:54
Ja ja, macht euch mal lustig

Wie sollen die Dinger befestigt werden??
validator
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 29. Apr 2006, 17:57
die meisten "hand-made" PhasePlugs haben eine fette Schraube, schön versenkt, in der Mitte und den Rest übernimmt die Physik = der Magnet

Gruss
Vali
Gelscht
Gelöscht
#11 erstellt: 29. Apr 2006, 18:03
Bei den AER werden die Dinger eingeschraubt. Bei den Fostex geht das nicht.
Mit der Schraube funzt nur bei Alu, Holz und Plaste.
Messing Plug dürfte zu schwer sein. Es sei denn er wird innen ausgebohrt/gedreht . Dann Gewinde rein und Schraube z.B.M12.
validator
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 29. Apr 2006, 18:22
Hier ist mein optischer Favorit, ist aber zu aufwendig in der Fertigung:



Ich denke du bekommst das nur magnetisch hin. Planet10 macht das auch so und die Nuß von Decware hält ja automatisch weil aus Metall.

Gruss
Vali
psone
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 29. Apr 2006, 18:26

validator schrieb:
Ich mochte ja die von den alten Coral Betas - einfach nur geil, die Optik....

Gruss
Vali


Ja ja, die Coral Betas, schöne Sache, aber mit drehen ist nix bei der Form.





übrigens, der wesentlich Unterschied vom Phaseplug zur Dustcap ist, das der Phaseplug nicht an der Schwingspule sondern am Magneten hängt, also NICHT mitschwingt - nur so am Rande.

grüsse, matze

Edit: UHPS da war einer schneller....


[Beitrag von psone am 29. Apr 2006, 18:29 bearbeitet]
Blackhole
Stammgast
#14 erstellt: 29. Apr 2006, 18:29
Alter Falter, das geht ja garnicht da kommt meine Frau/Kinder noch auf die Idee das Ding als
Zitronenpresse zu verwendern, was meinst du wie die Membranen des FE206e nach ein paar Stück aussehen

Aber machbar ist alles .

Gruß
Ezeqiel
Inventar
#15 erstellt: 29. Apr 2006, 19:23
Was bringt ein nachträglich aufgepflanzter Phase-Plug?

Gruss,
Ezeqiel
Gelscht
Gelöscht
#16 erstellt: 29. Apr 2006, 19:24
Natürlich magnetisch.
Aber Messing sollte ausgedreht werden. Ein Stück Messing dieser Größe wiegt halt einiges. Bin aber auch für Messing. Wegen der Optik.
Dann wie schon gesagt ne große Schraube rein und fertig.
Alternativ kann auch nur ausgedreht werden und ein Stück Stahl eingeklebt werden. So spart man sich das Gewindeschneiden. Zum Kleben würde ich UHU Endfest 300 ( oder heisst der 3000??) nehmen. Ab in Ofen dann bekommt der ne höhere Endfestigkeit. Eher rostet dann der Stahl weg bevor die Klebestelle nachgibt.
Oder Presspassung.
validator
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 29. Apr 2006, 19:31

Ezeqiel schrieb:
Was bringt ein nachträglich aufgepflanzter Phase-Plug?


Hallo,

wenn Englisch kein Problem ist, lies dir den Artikel mit Messungen von Decware durch http://www.decware.com/paper79.htm. Die Wirkung der "einfachen" Holzplugs beschreibt Planet10 auch im ebay Auktionstext.

Gruss
Vali

P.S. Gestern habe ich die neuen Audio Nirvana "Super" Versionen bekommen. Die sind jetzt auch mit Kupfer-Phaseplug. Mal sehen/hören, ob es besser oder anders klingt.
Blackhole
Stammgast
#18 erstellt: 29. Apr 2006, 19:45
Hi über das Befestigen mache ich mir momentan keinen Kopf,
gibt etliche Möglichkeiten der Befestigung unter anderem
wenn der Ls eine Polkernbohrung hat....., weis ich jetzt aber nicht
da es schon länger her ist das ich die Ls verbaut habe.

Zur Optik: Möglich wäre Alu und dann eloxieren, geht
in blau,rot,gold,farblos....., oder polieren. Messing muß gelackt werden das es schon durch
min. Handschweiß anläuft, mal vom Kühlmittel bei der Fertigung abgesehen.

Gruß
Gelscht
Gelöscht
#19 erstellt: 29. Apr 2006, 19:58
Oder Edelstahl. Da reicht dann polieren.
cyr1ll
Stammgast
#20 erstellt: 01. Mai 2006, 12:25
Ich wäre auch an einem Paar der gedrehten Plugs interessiert.

Fragt doch mal MiWi, der hat schon mit verschiedenen Formen rumexperimentiert. Der Durchmesser seiner Phaseplugs beträgt 30mm, und der des Dustcap-Ausschnittes 33mm. (Schwingspule: 35mm)

Polkernbohrung gibt es beim Fe206 nicht. Die einzige mir bekannte Befestigungsmethode ist mit Spax in den aus Holz gedrehten Phaseplug und auf den Magnet "pappen". Da der Magnet nicht gerade der schwächste ist, sollte das auch klappen.
cumbb
Gesperrt
#21 erstellt: 01. Mai 2006, 14:44
Hai.
Versuche etwas anderes: Verschließe die kleine Öffnung in der Chassismitte. Wenn Du noch kannst. Es wird einen faulen Zahn ziehen, von dem Du nicht einmal wusstest.
Du kannst Belüftungslöcher in die Schwingspulenträger bohren. Nur Vorsicht bei deren Positionierung - Spulenzuleitung.
C.
jhohm
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 01. Mai 2006, 15:53
Moin C.,


cumbb schrieb:
Hai.
Versuche etwas anderes: Verschließe die kleine Öffnung in der Chassismitte. Wenn Du noch kannst. Es wird einen faulen Zahn ziehen, von dem Du nicht einmal wusstest.
Du kannst Belüftungslöcher in die Schwingspulenträger bohren. Nur Vorsicht bei deren Positionierung - Spulenzuleitung.
C.


das ist ja lustig; Alle Welt rät, in die Dustcap von BB's ein Loch zu machen, um das Schrille, Klirrende zu eliminieren, und Du rätst, das Loch zu schliessen...
Könntest Du das evtl mal näher erklären, wie Du zu der Meinung kommst

Gruß Jörn
cumbb
Gesperrt
#23 erstellt: 01. Mai 2006, 18:11
Hai.
Mit einem Loch in der Membran fängt man sich nur "akustische Kurzschlüsse" ein. Die klingen schrecklich. All die phase plugs...
Mach ein wenig Silikon drauf. Das genügt. Und schon gibt es keine Zahnschmerzen mehr.
C.
jhohm
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 01. Mai 2006, 19:34
Hallo C.,


cumbb schrieb:
Hai.
Mit einem Loch in der Membran fängt man sich nur "akustische Kurzschlüsse" ein. Die klingen schrecklich. All die phase plugs...
Mach ein wenig Silikon drauf. Das genügt. Und schon gibt es keine Zahnschmerzen mehr.
C.


wo soll da was kurzgeschlossen werden??
Das Volumen innerhalb der Schwingsule und der Dustcap ist geschlossen und wird kompriniert. Durch das Loch in der Dustcap wird lediglich die Kompression der Luft unterbunden...
Der Fostex hat keine Polöffnung; es ist also keine Öffnung zur Innenseite vorhanden.

Alles in Allem ist Dein Rat Quatsch und irgendwie unausgegoren!

Gruß Jörn
cumbb
Gesperrt
#25 erstellt: 01. Mai 2006, 20:01
Hai.
Probiert es.
"Durch das Loch in der Dustcap wird lediglich die Kompression der Luft unterbunden..." Hm. Was genau passiert hier?
Ansonsten: "Du kannst Belüftungslöcher in die Schwingspulenträger bohren."
C.


[Beitrag von cumbb am 01. Mai 2006, 20:03 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#26 erstellt: 01. Mai 2006, 20:12
So. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin und vor kaum etwas zurückschrecke, hab ich mal ein wenig rumprobiert:

1.Also, das Loch verschliessen ist Humbug. Habs ausprobiert. Kann keine Änderungen feststellen.

2. Hab die Dustcap komplett entfernt. Ein minimaler Unterschied ist für mich hörbar. Kann aber nicht sagen obs besser oder schlechter klingt.

3. Da ich keinen Besenstiel in der passenden Größe habe, musste eine 21er Nuss herhalten. Länge 57mm, Durchmesser 27mm. Ich war sehr erstaunt. Sehr ausgewogen. Keine lästigen Überhöhungen mehr. Der Hochtonbereich klingt sehr ausgewogen. Also eine deutliche Verbesserung.
Allerdings weiß ich nicht ob das Nur durch die Form kommt oder durch eine Beeinflussung des Mangnetes.

Ein großes Problem gibt es bzw. gab es bis eben noch:

Das Lösen der Nuss. Da der Magnet stärker ist als ich erwartet hatte, musste ich ne Viertelstunde rumprobieren.
Mit ner Rohrzange gings dann endlich. Allerdings gabs einige Zusammenstösse mit der Membran. Optisch ist noch alles o.k. Die Membran hat halt nur sehr große Auslenkungen gemacht.
cumbb
Gesperrt
#27 erstellt: 01. Mai 2006, 20:22
Hai.
Ich tippe bei der Verbesserung des Hochtones auf die Form. Eine Umlenkung des deftigen Hochtonschalls wird als angenehm empfunden. Es sei, mal lenkt ihn an nahe Wände und sorgt für mehr Diffusität.
So denke ich momentan.
C.
cyr1ll
Stammgast
#28 erstellt: 02. Mai 2006, 13:13

cumbb schrieb:
Hai.
Ich tippe bei der Verbesserung des Hochtones auf die Form. Eine Umlenkung des deftigen Hochtonschalls wird als angenehm empfunden. Es sei, mal lenkt ihn an nahe Wände und sorgt für mehr Diffusität.
So denke ich momentan.
C.


Darum gehts ja bei der ganzen Sache; die abgegebene Energie ist die gleiche, nur eben bei weniger Bündelung -> subjektiv weniger Hochton (zumindest axial)

@Pat981

War der Vorgang des Ausschneidens irgendwie schwierig, oder geht das alles ganz gut von der Hand? Alle, die das bisher gemacht haben, haben gemient es wäre ganz gut gegangen. Ich hätte es auch schon ausprobiert wenn mir die 200€ für einen neuen Satz FE206e nicht zu kostspielig währen

Messungen auf Achse und unter Winkel wären bestimmt nicht nur für mich sehr interessant
Gelscht
Gelöscht
#29 erstellt: 02. Mai 2006, 14:54
Hab kein MessEquipment.
Das Ausschneiden war easy.
hab ne neue Klinge vom Teppichmesser genommen und hab rundherum geritzt. Nach 2-3 Durchgängen war der Ausschnitt fertig.

Die Bündelung (der Sweetspot) war mit der Nuss immer noch da. Das heißt auf Achse war der Hochtonbereich immer nochlauter. Allerdings klang der Hochtonbereich nicht so schrill (nervig), weder auf Achse noch unter 30 Grad.
Vieleicht sind dadurch einige Verzerrungen beseitigt worden.
SRAM
Inventar
#30 erstellt: 02. Mai 2006, 19:21
Normaler plug:



--> keine wesentliche Verbesserung der Abstrahlung


Abreißkegel als plug:



--> deutlich homogenere Abstrahlung

Die Nuß ist ein Zwischending auf dem weg und klingt daher schon deutlich homogener. Der Kegel ist hingegen optimal.

Gruß SRAM
Blackhole
Stammgast
#31 erstellt: 02. Mai 2006, 19:35
Hi SRAM, wie sieht es dann mit einem Pils aus .
Kannst du das auch simulieren?

Gruß
SRAM
Inventar
#32 erstellt: 02. Mai 2006, 19:45
Ein Pils ? jederzeit, wann gibst Du eines aus ?

Ne, ist nicht von mir, ist von der AKABAK-homepage. Aber der Pilz ist auch nichts anderes wie der Kegel. (IMHO: wahrscheinlich wurde die abgerundete Kante des Pilzes von lowther z.B. dem Kundengeschmack entsprechend geformt, schließlich sind scharfe Kanten ja verpönt. Quasi-strömungstechnische Überlegungen aus dem Bauch heraus "der Schall muß doch durch den schönen, bullet-förmigen phase-plug so richtig in den Raum flutschen" sind in der Ingenieurtechnik und so auch in der Akustik eher fehl am Platze. Die scharfe Kante des abgebildeten Kegels bewirkt, daß die Abstrahlung quasi von dessen Grundfläche (eigentlich dem Totwasser) ausgeht. Weil deren Durchmesser deutlich kleiner als der Membrandurchmesser ist, wird die Abstrahlung breiter und man kann Nebenmaxima unterdrücken).

Gruß SRAM
Michith
Inventar
#33 erstellt: 02. Mai 2006, 19:49
Hallo

mal ne ganz unqualifizierte (hab keine FE206, nur FE166) Randbemerkung: Also ich hätte Hemmungen die ultraleichten Papiermembranen meiner Fostexe mit Silikon zu beschweren, da ändern sich doch als erstes mal alle Parameter...

und sowieso.. ich lese ja nur mit, werde also nach einem verschnittenen BG20 sicher die Finger von den Fostexen lassen. Man kann auch mit Sperrkreisen Klangveränderungen hervorrufen

Gruss, Michi
cyr1ll
Stammgast
#34 erstellt: 02. Mai 2006, 20:17

Michith schrieb:
Man kann auch mit Sperrkreisen Klangveränderungen hervorrufen

Gruss, Michi


Kann man durch einen Sperrkreis auch ein homogeneres Abstrahlverhalten hervorrufen?

@SRAM
wieso ist dann die "unvorteilhafte" Form eines normalen Plugs so verbreitet?
Granuba
Inventar
#35 erstellt: 02. Mai 2006, 20:41

wieso ist dann die "unvorteilhafte" Form eines normalen Plugs so verbreitet?


Breitbänder haben eh selten einen PP, Tiefmitteltöner werden meist nicht so hoch eingesetzt (Stichwort Bündlung!), daß sich ein spezieller PP lohnen wurde, d.h. in dem Bereich, wo der modifizierte PP wirken würde, spielt schon der Hochtöner. Gibbed sicherlich Ausnahmen...

Harry

P.S.: Hoffentlich habe ich jetzt keinen Mist verzapft...
SRAM
Inventar
#36 erstellt: 02. Mai 2006, 20:48
Wieso hat mein Auto so breite Reifen ?
Wieso sind die teuren Waren im Supermarkt rechts ?
Wieso durchläuft man einen Supermarkt entgegen des Uhrzeigersinns ?
Wieso sind Felgen nicht einfach glatte Außenfläche ?
Warum beschäftigen Firmen sound-designer für Autos, Haushaltsgeräte und sogar Rasierer ?
Warum ........... ?

Design and psychology sells !

Mal Ehrlich: Welchen Lautsprecher kauft der geneigte dilettierende Hobbyist eher: den mit dem schönen bulletförmigen, auf Hochglanz polierten Kegel (Poliert ist auch so was --> was soll das bringen, bei den Wellenlängen des Hörspektrums ?) oder den mit dem merkwürdigen knubbel dran (Lowther) ?

---- siehste !

Wohlgemerkt: ich fahre Autos mit Reifen die unpraktisch breit sind, mein Zweitwagen hat einen Wendekreis wie ein LKW und verbraucht etwa genausoviel bei einem Hunderstel der Zuladung, ich wähle meinen Rasierer auch nach den Klang aus (Hochschule für design war das ganz groß, bevor von einer saudummen Landesregierung wegen politischer Unpäßlichkeit geschlossen), ich habe extrem große Fensterflächen in meiner Wohnung, und und und......

Ich finde das nicht schlimm, aber ich weis bei vielen Sachen auch, daß das design dem Zweck nicht dienlich ist.

Wenn man viel verkaufen will gilt eben nicht das hehre Ideal:

form follows function

Gruß SRAM


[Beitrag von SRAM am 02. Mai 2006, 20:50 bearbeitet]
usul
Inventar
#37 erstellt: 02. Mai 2006, 23:23

cyr1ll schrieb:
Kann man durch einen Sperrkreis auch ein homogeneres Abstrahlverhalten hervorrufen?

Nein, dann benutzt man einfach keinen grossen Breitbänder
Bastelwut
Inventar
#38 erstellt: 03. Mai 2006, 15:09
Bleibt für mich eine Frage...

Ich denke mal, ich stehe nicht alleine mit der Meinung, dass der (mein) FE 207 E mit einer gut gemachten PP richtig gut aussehen würde. Kosten täte es in einer Grosserie sicher nicht die Welt. Warum zum T... baut Fostex die Teile nicht von Haus aus so, wenn es auch noch besser klingt???
Immerhinque scheint hier ja eine der function follownden form auch noch gut auszusehen
cyr1ll
Stammgast
#39 erstellt: 03. Mai 2006, 15:17

Nein, dann benutzt man einfach keinen grossen Breitbänder


Das stimmt natürlich! Es ging mir in erster Linie darum zu erfahren, ob man da nicht doch noch etwas "rausholen" kann.
Immerhin versieht, wie validator weiter oben schon gesagt hat, Audio Nirvana die neue Reihe von "grossen Breitbändern" ( ) auch mit einem PP und überhaupt gibt es ja genügend Modifikationen vom FE206e. (Und hoffentlich nicht nur um damit ordentlich Geld zu machen)

Aber wie schon gesagt; Messschriebe wären wirklich mal von Interesse
Gelscht
Gelöscht
#40 erstellt: 03. Mai 2006, 15:24
Mich würden mal eher Erfahrungen von Leuten die damit schon rumprobiert haben, reizen.

Nur Messschriebe sind ja auch nicht das gelbe vom Ei
Blackhole
Stammgast
#41 erstellt: 03. Mai 2006, 15:31

Mich würden mal eher Erfahrungen von Leuten die damit schon rumprobiert haben, reizen.

Nur Messschriebe sind ja auch nicht das gelbe vom Ei





Gruß
cyr1ll
Stammgast
#42 erstellt: 03. Mai 2006, 15:38

Pat981 schrieb:
Mich würden mal eher Erfahrungen von Leuten die damit schon rumprobiert haben, reizen.

Nur Messschriebe sind ja auch nicht das gelbe vom Ei


Naja, was verstehst du unter Erfahrungen? Hörberichte? Das es sich irgendwie anders anhört als vorher ist klar. Das es besser/schlechter ist kann man dann subjektiv auch noch sagen. Da spielt dann aber, da man das Abstrahlverhalten untersucht, der Hörraum auch noch eine zu große Rolle.
(Gescheite)Messschriebe sind da IMHO angebracht, so kann man doch verschiedene Formen usw. durchprobieren.

Hier im Forum gibt es aber mindestens 2 Leute, die ihre FE's umgerüstet haben. (MiWi und wolfman (glaube ich))
Da diese nicht unbedingt über diesen Thread stolpern werden kannst du es ja mal per email probieren
Gelscht
Gelöscht
#43 erstellt: 03. Mai 2006, 16:17
Ideal wäre eine Kombi aus Messschrieb und Hörbericht.

Es bringt aber meiner Meinung nach überhaupt nichts im Internet auf irgendwelchen Seiten(wahrscheinlich Firmenseiten, die das Produkt auch verkaufen) Messschriebe, Klangbeschreibungen, Lobpreisungen, Diagramme etc. zu lesen und dann tagelang darüber zu diskutieren.

Werde mich gleich mal auf die Socken machen und Rundhölzer organisieren und mir nen paar provisorische Plugs wasteln.

Zu der Abstrahlcharakteristik:

Wenn, sollten Vergleiche mit gleichlangen Plugs gemacht werden.


@Cyr1ll: Gerade das ist ja der Vorteil (IMO) von Erfahrungsberichten. Der eine kann sagen das bei der Ausrichtung und der Raumausstattung oder bei seinem subjektiven Hörempfinden( jeder hört gern anders) dieses oder jenes besser klang. Das sagt mir eine Messung im schalltoten Raum nicht.


Gruß
Patrick
cyr1ll
Stammgast
#44 erstellt: 03. Mai 2006, 20:57

Werde mich gleich mal auf die Socken machen und Rundhölzer organisieren und mir nen paar provisorische Plugs wasteln.


Dann freue ich mich auf deine Erfahrungsberichte



Wenn, sollten Vergleiche mit gleichlangen Plugs gemacht werden.


Ja obwohl man auch herausfinden sollte, was denn die richtige Länge ist



Ideal wäre eine Kombi aus Messschrieb und Hörbericht


Hmmm, eigentlich plane ich die Anschaffung eines Messystems schon seit Ewigkeiten! Ich denke ich werde mir mal den Messsystem für 20 Euro Thread durchlesen


[Beitrag von cyr1ll am 03. Mai 2006, 20:59 bearbeitet]
cumbb
Gesperrt
#45 erstellt: 04. Mai 2006, 09:11
Hai.
Ich hatte bisher drei Paar Lautsprecher mit verschiedenen ACR-Fostex in verschiedenen Konzepten gebaut. Mir war es nie möglich, über die sehr deutlichen Papierresonanzen und den sehr lauten Hoch-, Mittelton hinwegzuhören. Ich hatte deutliche Tuning-Maßnahmen durchzuführen, damit der Klang "einrastete".
Auch überlege ich, ob es Sinn macht, den lauten und unsauberen Hoch-, Mittelton durch Umleitung als Direktschall zu entschärfen, damit aber Raumreflexionen - wenn der Raum zu klein oder ungenügend bedämpft ist - zu verstärken, die das Klangbild noch diffuser und unsauberer wirken lassen.
Das sind meine momentanen Überlegungen dazu.
C.
Bastelwut
Inventar
#46 erstellt: 04. Mai 2006, 09:24
Hallo Cumb...
ging mir ähnlich...habe die FE 103 E im Horn und die FE 207 E in einem 25l-BR-Gehäuse.
War immer ein wenig unglücklich über den Klang, weil sie halt nun mal ein wenig "anders" tönen. Habe meinen kleinen Dynaudio Audience 5 fast schon ein wenig nachgetrauert....bis....
Neulich habe ich die Audience 5 eines Bekannten in meiner Wohnung gehabt und wollte sie gar nicht anschliessen, vor lauter Panik, dass ich meine Fostexxe in die Tonne trete. Schliesslich tat ich es doch und mir wurde schlagartig klar, dass es für mich trotz aller tonalen Schwächen keinen Weg zurück gibt.
Was nützt mir ein noch so tolles Mehrwegsystem, dass angeblich richtig klingt, aber mit Sicherheit nicht richtig spielt?
ICh werde definitiv mit Breitbändern alt werden :-)

mfg
Martin
cumbb
Gesperrt
#47 erstellt: 04. Mai 2006, 09:36
Hai.
Hoch den Breitbändern und Einweglern! Hoch dem Hören ohne Grauzonen! Auch ich werde mit ihnen alt werden. Nach einem umfangreichen aber angemessenen Tuning.
C.
ghostdogg
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 06. Mai 2006, 12:54
ich werde definitiv einen (oder zwei) BBs mit ins Grab nehmen (anstatt dem Katana)...und wenn ichs mir recht überlege, werde ich wohl im Horn begraben

mfg
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