Lautsprecher aus Beton??

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jenzon
Neuling
#1 erstellt: 07. Okt 2004, 20:46
Also: Ist es nicht so dass mann versucht eine Boxenwand so wenig wie möglich vibrieren zu lassen? Beton schwingt weniger als jedes Holz. Gibt es Boxen aus Beton? Wie klingt diese Idee?

Im Rahmen eines Studienprojektes des Fachbereichs Design muss ich mir gedanken über Beton machen. Vieleicht klingt diese Idee ein wenig sonderbar aber Beton lässt sich erstens gießen, vibriert nicht und ist gar nicht so schwer wie mann denkt. Aluminium zum Beispiel ist fast doppelt so schwer wie Beton...

Über Anregungen und Einwände freue ich mich jetzt schon!!!
Heimwerkerking
Inventar
#2 erstellt: 07. Okt 2004, 20:53
Hi
Du bist nicht der erste der auf diese idee kommt. Schau dir hier im Forum mal die Fotostory der Pacal XT RTB an. Da hat ein User zumindest schon die Frontplatte aus Beton gebaut. Ansonsten habe ich selbst bisher noch keine Boxen aus Beton gesehen. Bei ebay wurde vor kurzem ein Sub aus Marmor verkauft aber das war es auch. Die klanglichen Eigenschaften von Beton in allen Ehren aber ich denke der Bauaufwand bzw das GEwicht steht in keinem verhältnis zu einem Gehäuse aus MDF eventuell in Sandwichbauweise.


[Beitrag von Heimwerkerking am 07. Okt 2004, 20:59 bearbeitet]
georgy
Inventar
#3 erstellt: 07. Okt 2004, 21:17
Wie der König schon geschrieben hat, ist die Idee wirklich nicht neu. Kannst z.B. mal da schauen.: http://www.akustiklabor.ch/

georgy
Lotion
Inventar
#4 erstellt: 08. Okt 2004, 09:48
Der Vergleich mit Aluminium hinkt. Zwar hat ALuminium eine etwas höhere Dichte (2,7 g/cm³) als Beton (1,8), es lassen sich aber erheblich dünnere Wände produzieren von 1 bis 2 mm. Versuche das einmal mit Beton. Dort sind 1 cm Wandstärke nötig. Berechne dann das Gewicht erneut.

Trotzdem viel Spaß!
audiofisk
Inventar
#5 erstellt: 08. Okt 2004, 09:54
Im RTB Thread findest Du auch eine Liste mit Links zu Betonboxenprojekten und Herstellern.
Überschrift vom Abschnitt ist: "Beton im Boxenbau - geht das überhaupt?" ...


]-audiofisk°<

[edit] Link [/edit]


[Beitrag von audiofisk am 08. Okt 2004, 11:05 bearbeitet]
ntfs
Stammgast
#6 erstellt: 08. Okt 2004, 10:17
Moin Moin,
bitte nochmal den Link zum RTB Projekt bearbeiten...

Mit freundlichen Grüßen
georgy
Inventar
#7 erstellt: 08. Okt 2004, 10:21
Hättest du eigentlich auch suchen können.
http://www.hifi-foru...104&thread=883&z=0#0
FRAG-P
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 08. Okt 2004, 11:29
Find ich sinlos, ist nur wertfole Zeit die du für den Bau der BOXEN vergeudest und das ganze für eine fast nicht hörbare verbesserung des Klangs.

Es ist aber bestimmt eine tolle Herausforderung


lg Philipp
mst-ton
Stammgast
#9 erstellt: 08. Okt 2004, 11:47

FRAG-P schrieb:
Find ich sinlos, ist nur wertfole Zeit die du für den Bau der BOXEN vergeudest und das ganze für eine fast nicht hörbare verbesserung des Klangs.

Es ist aber bestimmt eine tolle Herausforderung


lg Philipp


Merkwürdiges Statement, aber es muss doch jeder selbst wissen in welche Projekte er wertvolle Zeit investiert.

Es handelt sich um eine Designstudie hier sollte und muss man ungewöhnliche Wege gehen.

Für mich stellen sich bezüglich der Betonbox zwei wichtige Fragen.

1. Die Größen und Gewichtsfrage, wenn kein Transport der Boxen notwendig ist kann dies aber auch weniger wichtige sein.

2. Die Oberflächenbearbeitung, wie lässt sich das Material in eine ansprechende Optik versetzen?
FRAG-P
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 08. Okt 2004, 12:43
@mst-ton

Das war eigentlich nicht böse gemeint, ich hab das geschreiben weil ich selber auch soetwas ausprobiert habe, und mir eigenlich nicht fiel forteile gebracht hatt. Natürlich hat der Bau sehr fiel spas gemacht und aucht die ausergewöhnliche materialbearbeitung.

lg Philipp
audiofisk
Inventar
#11 erstellt: 08. Okt 2004, 13:03
@FRAG-P:

Ich teile Deine neg. Meinung nicht oder zumindest nicht ganz.
Die Vorteile sind schon deutlich genug um weiterzumachen,
der Aufwand ist aber erheblich.

Kannst Du ein bischen was zu deinem Versuch Posten?

]-audiofisk°<
audiofisk
Inventar
#12 erstellt: 08. Okt 2004, 13:13

mst-ton schrieb:


Es handelt sich um eine Designstudie hier sollte und muss man ungewöhnliche Wege gehen.



mst-ton schrieb:

Für mich stellen sich bezüglich der Betonbox zwei wichtige Fragen.

1. Die Größen und Gewichtsfrage, wenn kein Transport der Boxen notwendig ist kann dies aber auch weniger wichtige sein.

2. Die Oberflächenbearbeitung, wie lässt sich das Material in eine ansprechende Optik versetzen?


zu 1:
kannst Du über die Dichte und das Volumen der Wände ausrechnen: die Pascal RTB wäre in Vollbeton auf ca 86 kg
roh Leergewicht gekommen.
Jetzt sind es in 'Hybridbausweise' ca. 47 kg.

Mit speziellen Betontechniken sind sehr dünne Wandstärken möglich.

zu 2:
Beton:
- hat verschiedene Eigenfarben
Beton kann:
- eingefärbt werden, z.B. mit Eisenoxydpigmenten
- mit einem guten Rezept und einer guten Form sehr glatt werden
- oder mit einer entsprechenden Form mit Strukturen versehen werden
- geätzt werden
- geschliffen werden
- mit einer Art teiltransparenter Lasur behandelt werden
- Lackiert werden (bis dahin, das er nicht mehr erkennbar ist)
- transparent beschichtet werden (Epoxid)

Google mal ein bischen zu den Themen,
sieh mal bei den Links aus dem RTB Thread nach.
Ansehnliches gibts z.B. noch beim Kanzleramt, bei den Stelen des Holocaustdenkmals usw. ...

]-audiofisk°<
breitband
Stammgast
#13 erstellt: 08. Okt 2004, 13:15
Bei uns im Bahnhof stehen (tragende) Betonsäulen rum. Die sind abgeschliffen, mit klarem Kunstharz gestrichen und nachpoliert. Das sieht richtig gut aus. Je nach Oberfläche der Verschalung und Dicke des Kunstharzes kommt man vielleicht auch ohne Schleifen aus.

MfG
jenzon
Neuling
#14 erstellt: 09. Okt 2004, 02:58
Es ist dringend anzuraten ohne schleifen auszukommen da es das Material erlaubt "leckere" Oberflächen zu bekommen ohne zu schleifen.
Vielen Dank erstmal für Eure Meinungen. Zwei Sachen sind aber noch nicht zur Sprache gekommen die den gestalterischen Aspekt betreffen:
-1. Beton kann transluzent sein! Durch die Verarbeitung von Fieberglas ist es möglich einen Transluzenten Beton herzustellen..

und
2. Es gibt eine Technick Photos auf Beton zu "drucken". Die endgültige Farbe des ausgehärteten Betons hängt von der Geschwindigkeit mit der er trocknet zusammen. Es gibt eine Möglichkeit der Phototechnick mit Folien die in die Form gebracht wreden müssen den Beton an bestimmten stellen am trocknen zu hindern. Das passiert duch ne menge Chemie die an bestimmten Stellen den Trocknungsprozess behindern. Das ergebnis sind feine Graustufungen und gleicht dem Spektum einer Photokopie.
Ich selber erarbeite gerade Konzepte in Beton. Es ist nicht sicher ob tatsächlich ein Bau statfinden wird. Sicherlich wrede ich wenn es doch der Fall sein soll weiter posten und meine Erfahrungen mit euch teilen!
ip192
Neuling
#15 erstellt: 22. Nov 2004, 09:25
Ich habe welche gebaut und kann euch sagen das ich sie immer und immer wieder gerne höre. Es ist in jedem Fall ein absoluter Genuß. Hatte mich vor langer Zeit einmal damit beschäftigt solche Dinger serienreif zu machen und eine Variante zu finden sowas ohne großen Aufwand herzustellen. Heraus kam etwas mit absolut besonderen Eigenschaften hinsichtlich Bauform, Gewicht und Klangeigenschaften. Was mir immernoch nicht klar ist, gibt es denn einen Markt dafür? Bin Damals wegen Neuen Job von der Sache abkekommen habe jetzt aber schon die Absicht alles wieder aufleben zu lassen. Sollte sich soetwas noch lohnen in der heutigen Zeit?
diesitewerkstatt
Neuling
#16 erstellt: 22. Nov 2004, 11:12
Hallo,

meine Betonboxen stehen noch im Rohbau. Bin sehr gespannt wie sie klingen werden. Im Forum habe ich auch gute Ratschläge bekommen, wie ich die Chassis befestigen kann, denn ich muss sie bei diesem Bausatz kleben.

Die Oberfläche werde ich nur hydrophobieren, nicht mehr. Man soll schon erkennen können, dass die Lautsprecher aus Beton sind.

Hier das Bild:





Viele Grüsse

http://www.forminfunktion.de
curve64
Neuling
#17 erstellt: 08. Apr 2008, 21:11
Habe durch Zufall deine Frage gesehen.
Besitze 2 Wege Bassreflex Betonboxen.
Hersteller war AVANCE aus Dänemark.
Leider existiert die Firma nicht mehr.
Habe sie jetzt schon seit 24 Jahren.
Leider mußte ich vor kurzem die Chassis(wieder von Vifa) erneuern, ungebetener Kleinkindbesuch hat gepuhlt
War damals und auch heute noch sehr überzeugt von den Teilen.
Das Material hält was es verspricht und das ohne Spikes.
Der Hersteller hatte aber Gußformen und die selbst herzustellen dürfte schwierig sein. Zumal bei dem Volumen,dass ich besitze (ca. 35 - 40 Liter ).
Sie sind 95 cm hoch und besitzen eine konische Form.

Hoffe sie noch lange spielen zu könne.

curve64
MaxxDD
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 09. Apr 2008, 16:09
@jenzon
Hier mal ein Bild einer aus transluzenten Beton realisierten Vitrine (bessere Bilder gern, aber erst zum WE da ich dann erst wieder in Deutschland bin). Die Form kommt zumindestens einer "Männerbox" ziemlich nah. Das Material lässt sich ähnlich wie Naturstein bearbeiten und auch auf Gehrung verkleben bzw. in jeder Form fräsen (entsprechenden Maschinenpark vorausgesetzt).
Neben dem hier verwendenten Material gibt es mittlerweile auch noch einen rötlichen, hellgrauen und einen fast weißen Farbton. Die Oberfläche ist geschliffen und dadurch extrem glatt. Materialstärke ist abhängig von den statischen Erfordernissen (12-40mm sind aber möglich). Der Preis für den qm liegt allerdings weit über dem was üblicher Weise im DIY verbaut wird.

Tommes_Tommsen
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 10. Apr 2008, 16:24
Hi,


ich hatte selber auch schon Betonboxen gebaut. Ein Zweiweger in Kompaktform. War mal ne Cantonbox Karat 30 aus den 90 zigern.Die Gehäusewände waren zum teil bis zu 3 cm stark und hatten als Gewicht ca 50 kg. Ich hatte sie mit HDF Platten in 3mm verkleidet und mit Montagekleber beklebt.
Die Teile klangen super, schade das ich keine Bilder mehr habe.
Auch wenn es ein enormer Aufwand ist , ich denke es lohnt in jedem fall. Zumal man ja sone Teile nicht alle tage bastelt.Die Klangverbesserung vom Holzkasten zum Betonklotz ist hörbar gewesen.
moby_dick
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 10. Apr 2008, 17:57
Es geht mit speziellen Betonrezepturen, die gießbar sind.

Es wird schwer und ist aufwendiger.

Klanglich kein Vorteil zu Holzwerkstoff in genügender Dicke mit Verstrebung und Bitumen-Sandwich. Schon damit kommt man auf Dämpfungswerte von 40 dB, bis 30 ist ev. hörbar.

Optische Gestaltung ist begrenzt.

Fazit: unnötig.
Pechi
Stammgast
#21 erstellt: 11. Apr 2008, 16:10
ich finde schon das beton das optimum ist
habe eine temprance 3 aus beton gebaut bin aber noch nicht fertig

http://img80.imageshack.us/img80/8933/dsc00262dr9.jpg

Die schallung war ziehmlich kompliziert


da vibriert uberhaupt nichts aber das stück hat ca 110 kg

klingt sehr toll kann aber nich sagen ob das am beton liegt(hab keinen vergleich)

grüsse pechi
SeeTon
Stammgast
#22 erstellt: 11. Apr 2008, 21:26
Hollo jenzon ! vieleicht solltest Du dir mal gedanken über das Schleuderverfahren machen. Wenn du dich mit Beton schon befasst hast kennst Du ja deren vorteile. Und Du hast die Möglichkeit die front zu Modelieren indem Du in die Schalung ein Negativ aus festem Polysterol oder weichem Purinit einlegst. Eventuelle Teilungen des Gehäuses kannst Du nachträglich mit Quellbeton einbringen ( Amierung vorsehen Schalung drunter 2cm eingießen fertig) Als Schleuder dürfte ein Röhnradmischer aus dem Wekstoffprüflabor reichen. Darf ich noch erfahren wo Du Studierst ? Bei uns an der Hochschule haben sie schonmal ein Kanu aus Beton gemacht.

SeeTon
ghk.B
Stammgast
#23 erstellt: 11. Apr 2008, 21:51

Pechi schrieb:
http://img80.imageshack.us/img80/8933/dsc00262dr9.jpg


O mein Gott. Was für eine Optik. ich würde die Box fast so lassen. Die Symbiose aus rauhem, massiven Beton und den edelen Chassis ist einfach umwerfend. Zumindest auf dem Foto sieht das echt gelungen aus
SeeTon
Stammgast
#24 erstellt: 11. Apr 2008, 21:57
HI HI ! das kommt dabei raus wenn man ( Maurer ) sich nicht genügend mit Beton auskennt ! Es kommt eben nicht nur darauf an was man daraus macht! sondern auch wer es macht. Erinnerung an den abgesoffenen Schürmannbau !

SeeTon
Joe_Fender
Stammgast
#25 erstellt: 13. Apr 2008, 18:47
hi!
Hab seit einiger zeit einen BR-sub aus beton [mit TIW 250XS]
fotos gibts hier, weiter sind auch kein problem...
lg
Joe_Fender


[Beitrag von Joe_Fender am 13. Apr 2008, 18:48 bearbeitet]
leinadx.
Stammgast
#26 erstellt: 13. Apr 2008, 21:54
hi @all,
die gezeigten betonboxen sehen ja wirklich allererste sahne aus!

@joe fender schreib mal bitte wie du das realisiert hast? die front sieht aus wie aufgeklebt?

sehr geile sache wenn man beton so in form bingen kann....
das boxengewicht wäre mir dann egal. die boxen sollen ja stehen bleiben und nicht immer gerückt werden...

gruss daniel


[Beitrag von leinadx. am 13. Apr 2008, 21:54 bearbeitet]
focal_93
Inventar
#27 erstellt: 14. Apr 2008, 20:07
Hi Joe,

sieht wirklich edel aus, wie Granit

Grüsse

Uwe
Gelscht
Gelöscht
#28 erstellt: 14. Apr 2008, 20:41
Hallo,
wie dick ist den die Wandstärke bei den Boxen ?



Gruß
bergteufel_2
Inventar
#29 erstellt: 14. Apr 2008, 20:59

Joe_Fender schrieb:
hi!
Hab seit einiger zeit einen BR-sub aus beton [mit TIW 250XS]
fotos gibts hier, weiter sind auch kein problem...
lg
Joe_Fender


Optisch wirklich gelungen

Täuscht es mich, oder hast Du die "am Stück" gegossen?
Joe_Fender
Stammgast
#30 erstellt: 18. Apr 2008, 21:35
sry dass die antworten so spät kommen...

@bergteufel_2: also aus einem stück ist er nicht, die frontplatte ist extra gemacht und aufgeklebt.

@leinadx.: naja, weiß ich ehrlcih gesagt nicht ganz genau, hat mein vater gemacht. aber soviel ich weiß hat er in eine schalung styropor als "abstandhalter" eingebracht.
zum finish: ist x-mal poliert und gespachtelt...

@ilovehifi: frontplatte: 3,5cm gehäuse: 5cm [stahlbeton ]


[Beitrag von Joe_Fender am 18. Apr 2008, 22:03 bearbeitet]
bergteufel_2
Inventar
#31 erstellt: 18. Apr 2008, 22:09

Joe_Fender schrieb:
sry dass die antworten so spät kommen...

@bergteufel_2: also aus einem stück ist er nicht, die frontplatte ist extra gemacht und aufgeklebt.

@leinadx.: naja, weiß ich ehrlcih gesagt nicht ganz genau, hat mein vater gemacht. aber soviel ich weiß hat er in eine schalung styropor als "abstandhalter" eingebracht.
zum finish: ist x-mal poliert und gespachtelt...

@ilovehifi: frontplatte: 3,5cm gehäuse: 5cm [stahlbeton ]


Wie und womit hast Du die denn aufgeklebt, mann kann´s nicht wirklich sehen - gut gemacht
Gelscht
Gelöscht
#32 erstellt: 20. Apr 2008, 12:34
DANKE

Gruß
Holger
herzaaa
Neuling
#33 erstellt: 06. Jul 2008, 13:38
Moin,

schaut mal hier: http://focht-beton.de/feinix.htm

Ist auch sehr interresant Ich Arbeite da zur Zeit als "Aushilfe"
ölich
Neuling
#34 erstellt: 13. Aug 2008, 22:53
Moin, moin,

schaut mal unter Form-und-Ton, ist auch sehr interessant, hat ein Kumpel mal gekauft. Optischer Überflieger!
hugaduga
Inventar
#35 erstellt: 13. Aug 2008, 23:14
@ herzaaa

nett, aber die Seite hat das letzte mal der kleine Sohn des Aushilfsazubis überarbeitet, der jetzt aber wohl erwachsen ist.

Mit so einer Internetpräsenz macht man sich keine Freunde.


[Beitrag von hugaduga am 13. Aug 2008, 23:14 bearbeitet]
HaHa
Stammgast
#36 erstellt: 14. Aug 2008, 15:17
...allein schon der unschätzbahre Vorteil in die Rückwand mim Finger das Jahr des erbauens reinschreiben zu können spricht für Betonboxen


Ernst beiseite: Grad wenn ich mir das die Bilder vom Pechi ansehe. Hier über die Klangvorteile von Betongehäusen zu diskutieren, wenn der Bassbereich von hubenden 18cm Minibässen, die passiv beschalten werden und allerübelst dazu noch im Resonator(!) betrieben werden ist doch äußerst müßig.


Allerdings seh ich schon auch Vorteile. Man kann sich zum Beispiel die Front aus Beton machen. Die dann halt nicht nur grade sondern halt schön geboten, mit ordentlichen Fasen und das ganze natürlich inklusive Chassis "Einfräßungen".

Grad wenn ich mir ein 7.1 Set baue (oder sich sogar eine Gruppe zusammentut) hab ich schon eine enorme Arbeitserleichterung wenn ich mir einen Rohling bastle und die Fronten am Fließband rauslasse. Allerdings kann ich das auch mit Harz machen...
boa22
Neuling
#37 erstellt: 17. Aug 2008, 10:01
Hallo,

hier noch schnell ein Beitrag zu Betonboxen bevor ich in Urlaub fahre.
Es handelt sich um eine Rauna of sweden "Leira".
Ich habe sie mit neuen Seas Chassis "aktualisieren" lassen.
(Dank an A.Guhde/Cantare). Es ist eine TML mit externer serieller Weiche. Klingt unglaublich schnell und druckvoll.
Werde ich allerdings im Laufe meines Umzugs abgeben entweder wie zu sehen oder in Originalbstückung(auch Seas)oder beides.
http://www.bilder-space.de/show.php?file=yDIHHHlKtr6EWpU.jpg.

Bis in drei Wochen ...:-)

Andreas
Tommes_Tommsen
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 17. Aug 2008, 10:11
Moin moin,

wenn ich mich nicht irre war die Box mal im Auktionshaus ??
boa22
Neuling
#39 erstellt: 17. Aug 2008, 10:59
Moin,

aber nicht diese.
Ich bin der Erstbesitzer seit 1992.

Gruß

Andreas.
altaopa
Schaut ab und zu mal vorbei
#40 erstellt: 18. Aug 2008, 18:09
Hallo,

ich habe früher mal einige Betongehäuse gebaut. Bevor man anfängt mit Beton zu experimentieren sollte man mal auf den Bau gehen und mal n alten Hasen fragen was man überhaupt alles Beton nennen kann, welche Mischungen es gibt und welche wofür besser ist.

Ich kann nur sagen das Beton keineswegs ein schlechter Stoff für ein Gehäuse ist. Ich habe alle Gehäuse komplett in einem Stück gegossen - was allerdings nicht sehr einfach ist! Zugang zum Inneren bekam ich nur über den Boden wobei ich da verschiedene Materialien je nach Box nahm. Einfach n bischen herumgespielt und geschaut was ich so am Besten fand.

Eine Standbox von 95 cm Höhe die einen grosen Fuß besass, wie eine Säule nach oben verlief und oben ein kleines Stückchen nach vorne gebogen war wo dann die Front war auf der sich die LS befanden. Dadurch das sie gebogen waren war es nicht ganz so einfach den Hohlraum hinzubekommen da nur ein 11,5 cm Bass reinkam und oben also nur eine kleine Öffnung war in die man mit der Hand nicht bestens hineinkommt. Ähnlich der die bei boa22 zu sehen sind und viel mehr Ecken ;-)

Ebenso auch mal ne TML mit nem 15er Bass, in einem Stück gegossen, nur der Boden nicht. Und ein paar andere noch.... . Alle waren aber keineswegs schlecht und ich bin beim Gedanken daran geneigt da auch mal wieder was zu machen aber der Platz fehlt momentan wo ichs machen könnte..... . Von meiner Seite kann aber nur kommen das ich Beton auch für einen empfehlenswerten Stoff halte aus dem man Gehäuse machen kann!

Da Draht im Beton war und der korrodieren kann habe ich diesen immer erst zugeschnitten und dann in der Galvanik Verzinken lassen. Man sollte aber erpicht darauf sein das kein Draht von aussen Sichtbar ist - sieht einfach nicht gut aus und kann daher auch später noch korrodieren!

LG altaopa
bergteufel_2
Inventar
#41 erstellt: 18. Aug 2008, 19:26

altaopa schrieb:
Hallo,

ich habe früher mal einige Betongehäuse gebaut. Bevor man anfängt mit Beton zu experimentieren sollte man mal auf den Bau gehen und mal n alten Hasen fragen was man überhaupt alles Beton nennen kann, welche Mischungen es gibt und welche wofür besser ist.

Ich kann nur sagen das Beton keineswegs ein schlechter Stoff für ein Gehäuse ist. Ich habe alle Gehäuse komplett in einem Stück gegossen - was allerdings nicht sehr einfach ist! Zugang zum Inneren bekam ich nur über den Boden wobei ich da verschiedene Materialien je nach Box nahm. Einfach n bischen herumgespielt und geschaut was ich so am Besten fand.

Eine Standbox von 95 cm Höhe die einen grosen Fuß besass, wie eine Säule nach oben verlief und oben ein kleines Stückchen nach vorne gebogen war wo dann die Front war auf der sich die LS befanden. Dadurch das sie gebogen waren war es nicht ganz so einfach den Hohlraum hinzubekommen da nur ein 11,5 cm Bass reinkam und oben also nur eine kleine Öffnung war in die man mit der Hand nicht bestens hineinkommt. Ähnlich der die bei boa22 zu sehen sind und viel mehr Ecken ;-)

Ebenso auch mal ne TML mit nem 15er Bass, in einem Stück gegossen, nur der Boden nicht. Und ein paar andere noch.... . Alle waren aber keineswegs schlecht und ich bin beim Gedanken daran geneigt da auch mal wieder was zu machen aber der Platz fehlt momentan wo ichs machen könnte..... . Von meiner Seite kann aber nur kommen das ich Beton auch für einen empfehlenswerten Stoff halte aus dem man Gehäuse machen kann!

Da Draht im Beton war und der korrodieren kann habe ich diesen immer erst zugeschnitten und dann in der Galvanik Verzinken lassen. Man sollte aber erpicht darauf sein das kein Draht von aussen Sichtbar ist - sieht einfach nicht gut aus und kann daher auch später noch korrodieren!

LG altaopa


Hi altopa,

hört sich interessant, Bilder wären schön


[Beitrag von bergteufel_2 am 18. Aug 2008, 19:26 bearbeitet]
antares98
Stammgast
#42 erstellt: 18. Aug 2008, 19:58
Hallo


Da Draht im Beton war und der korrodieren kann habe ich diesen immer erst zugeschnitten und dann in der Galvanik Verzinken lassen


...unnötig, da der Beton einen hohen pH-Wert hat-Passivierung und die Box ja höchstwahrscheinlich im Wohnraum betrieben wird.

Grüße,
Alex
SeeTon
Stammgast
#43 erstellt: 18. Aug 2008, 21:13
Es kommt darauf an was man daraus macht.
Erste erfolgreiche versuche mit der herstellung eines Betongehäuses mit verhältnissmäßig geringem Gewicht konnte ich bereits im Betonschleuderverfahren machen. Daran mach ich sicher auch weiter. Und Hier noch ein Tipp für die offene Schallwand ! Kabelabdeckungen aus Beton für Erdverlegte Kabel ! Gibt es in verschiedenen größen. Auf 2/3 höhe versetzt ein loch für nen Breitbänder rein 2 L-Schienen als Standfuß angeschraubt und fertig ist das ding. Je besser der Breitbänder je besser dann die Box.

SeeTon macht künftig in BeTon
altaopa
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 19. Aug 2008, 20:34
@ bergteufel_2

Bilder würde ich gerne hergeben aber die habe ich vor ca 20 Jahren verkauft und zwischendurch war ich leider mal Obdachlos weshalb ich keinerlei Unterlagen mehr besitze. Sehr schade denn ich hatte jedes Projekt in Wort und Bild festgehalten.

@ antares98

Feuerverzinken lassen ist bei solch kleinen Dingen recht günstig und je nach Mischung kann der PH-Wert schwanken. Im Besonderen wenn der Draht an die Luft kommt kann er korrodieren ... Metall + Sauerstoff = Rost. Rost kann schwerwiegend zerstören! Wenn ich dran denke das solche Gehäuse für die Ewigkeit gebaut werden lass ich den Draht lieber verzinken, da bin ich dann immer auf der richtigen Seite!

lg altaopa
Wischo
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 16. Sep 2008, 22:56
Hallo

ich habe auch ein paar lautsprecher aus beton gebaut. Habe ca 5 versuche gebraucht um die richtige betonmischung zu ermitteln. der klang ist recht gut obwohl ich erstmal nur billiglautsprecher verwendet habe. vorteil ist wirklich das der schall nur aus den lautsprechern kommt das gehaüse ist auch bei hoher lautstärke ohne vibrationen. Als student leide ich unter geldknappheit und ziehe in erwägung die boxen zu veräusern. wenn jemand iteresse hat hier gibt es 2 einzelstücke.

bild kommt noch
Tom05
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 17. Sep 2008, 01:02

Als _s_tudent

leide ich unter _g_eldknappheit und ziehe in _e_rwägung die _b_oxen zu veräusern.



He he, vom Erlös aber bitte in Rechtschreibkenntnisse investieren !

Soviel sollte einem das Studium schon wert sein
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