Beyerdynamic DT770 600 Ohm

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vaneyk
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 18. Aug 2010, 02:35
Hallo,
hat hier jemand den DT-770 mit 600 Ohm bzw. Erfahrungen mit ihm gemacht?
Mich würde sehr interessieren, wie die 600 Ohm Variante im Vergleich zur normalen 250 Ohm Variante klingt.
Auch wüßte ich gerne, wo der Unterschied zum DT-990 im Hinblick auf Klang und Details liegt.
m00hk00h
Inventar
#2 erstellt: 18. Aug 2010, 04:09
Der Unterschied 250 und 600 Ohm ist nicht groß, aber wahrnehmbar und für mich durchaus groß genug, um zwischen "ja!" und "nein!" zu entscheiden. Die 250 Ohm-Version wäre mir nicht in's Haus gekommen.

Ansonsten muss erwähnt werden, dass die Editionsmodelle vom DT770 weniger "bumsig" sind, als die DT990s, egal welche. Das war auch schon mal anders (bzw. ist es noch, was die Pro-Versionen angeht).

m00h
vaneyk
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 18. Aug 2010, 18:26
Wie würdest du denn den Unterschied zwischen einem DT-770 600 Ohm und einem guten In-Ear-Kopfhörer sehen (z.B. Westone Um3x)?
m00hk00h
Inventar
#4 erstellt: 18. Aug 2010, 20:32
Die Frage könnte ich dir beantworten, wenn ich in jemals einen InEar verwendet hätte...

m00h
ragnar295
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 18. Aug 2010, 21:50

m00hk00h schrieb:
Die Frage könnte ich dir beantworten, wenn ich in jemals einen InEar verwendet hätte...

m00h


vaneyk
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 18. Aug 2010, 22:59
Kein In-Ear-Fan?
m00hk00h
Inventar
#7 erstellt: 18. Aug 2010, 23:01

vaneyk schrieb:
Kein In-Ear-Fan?


Anatomisch inkompatibel.

m00h
McMusic
Inventar
#8 erstellt: 19. Aug 2010, 07:59
Ich hab auch mal einen DT770 600 Ohm besessen und nutze auch InEars (allerdings die sehr teuren Custom-Modelle JH13 und UE11). Bei diesem Vergleich braucht man den DT770 gar nicht erwähnen, so unterlegen ist er. Lahmer Bass, weniger Abschirmung, weniger Auflösung, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Bühne in etwa gleichauf.
Mit universal fit InEars kann das natürlich anders aussehen, ab Dual-Driver aufwärts würde ich aber potenziell immer den InEar vorne sehen.
vaneyk
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 19. Aug 2010, 18:00
@McMusic
Wie schätzt du denn den Westone UM3X ein?
McMusic
Inventar
#11 erstellt: 19. Aug 2010, 18:34

vaneyk schrieb:
Wie schätzt du denn den Westone UM3X ein?


Die UM3X hab ich nur kurz auf einem Meet hören können. Ich würde sie auflösungstechnisch und von der Schnelligkeit deutlich über dem DT770 600Ohm einordnen.
sai-bot
Inventar
#12 erstellt: 19. Aug 2010, 20:47

McMusic schrieb:
Die UM3X hab ich nur kurz auf einem Meet hören können. Ich würde sie auflösungstechnisch und von der Schnelligkeit deutlich über dem DT770 600Ohm einordnen.

Kann ich bestätigen. Den 600-Öhmer hab ich ja auch mal besessen, weil ich grundsätzlich große Bügel-KH angenehmer finde als In-Ears, die ich nach längerer Zeit immer ein wenig als Fremdkörper empfinde (dafür schwitzt man im Sommer unter den Velourspolstern). Er konnte sich trotzdem nicht gegen den UM3x durchsetzen: Auflösung kam mir beim UM3x besser vor, Impulstreue auch, die Bühne beim DT770 ist jetzt auch nicht wahnsinnig und last but not least: Die Isolation von InEars ist deutlich (!) besser.

Mittlerweile hab ich Nicos verbastelten K271 - der isoliert besser, auch wenn er nicht an die UM3x rankommt. Dafür find ich ihn bequemer. Irgendwas ist immer...
notengewirr
Stammgast
#13 erstellt: 10. Apr 2011, 07:31

m00hk00h schrieb:
Der Unterschied 250 und 600 Ohm ist nicht groß, aber wahrnehmbar und für mich durchaus groß genug, um zwischen "ja!" und "nein!" zu entscheiden. Die 250 Ohm-Version wäre mir nicht in's Haus gekommen.

Ansonsten muss erwähnt werden, dass die Editionsmodelle vom DT770 weniger "bumsig" sind, als die DT990s, egal welche. Das war auch schon mal anders (bzw. ist es noch, was die Pro-Versionen angeht).

m00h



@ m00h

Hast Du nicht auch mal geschrieben, das der 600Ohm etwa die gleiche Empfindlichkeit hat, wie ein AKG 701. Richtig ?

Ich frage , weil ich gerne den 600 Ohm hätte ,aber den auch an einem portablen KHV mit 9V Block und AD 8620 OPs betreiben will.
Den AKG 701 treibt der ganz schön laut und knackig. Sogar den T1 mit 600 Ohm kann ich laut hören, der hat aber auch noch ein Paar dB mehr Wirkungsgrad, als der DT 770.
Du schreibst auch ,das der klangliche Unterschied zum 250Ohm für Dich doch gut hörbar ist. Kannst Du das mal näher beschreiben?
Mehr Punch ,feinere Ansprache,keine vorlauten Höhen usw.?
Ich rede hier natürlich nur vom Edition Modell !

Gruß
powderlounge
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 10. Mrz 2012, 20:49

m00hk00h schrieb:
Der Unterschied 250 und 600 Ohm ist nicht groß, aber wahrnehmbar und für mich durchaus groß genug, um zwischen "ja!" und "nein!" zu entscheiden. Die 250 Ohm-Version wäre mir nicht in's Haus gekommen.

Ansonsten muss erwähnt werden, dass die Editionsmodelle vom DT770 weniger "bumsig" sind, als die DT990s, egal welche. Das war auch schon mal anders (bzw. ist es noch, was die Pro-Versionen angeht).

m00h

00_DT770_600_ohm

Ist der DT 770 Edition 600 Ohm wirklich so wenig bummsiger wie in dem Grafen dargestellt?
(Wenn es der von dem Edition ist...)
Das ist ja Rufschädigend!
wertzius
Stammgast
#15 erstellt: 11. Mrz 2012, 13:16
Also ich habe auch den 600er und der Bass entspricht durchaus deinem Messbild.
kopflastig
Inventar
#16 erstellt: 11. Mrz 2012, 15:00

powderlounge schrieb:
Ist der DT 770 Edition 600 Ohm wirklich so wenig bummsiger wie in dem Grafen dargestellt?

Ich habe beide Modelle hier (600 und 250 Ohm Edition) und kann für mich sagen: Ja, der 600er ist "untenrum" weniger "bumsig" als die 250 Ohm-Variante.


Das ist ja Rufschädigend!

Inwiefern?

Grüße,
Markus
wertzius
Stammgast
#17 erstellt: 11. Mrz 2012, 15:53
Er bezieht sich sicher darauf, das der 770 als Pro ja eher für den Bass bekannt ist.
powderlounge
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 11. Mrz 2012, 17:47
Ja genau, danke für die Infos.
Suche einen Spaßkopfhörer für Film.
Sollte der DT770 600 Ohm werden, aber wenn den neueren Modellen nun der übermäßige Bass fehlt, könnte das ja auch der DT990 werden (wenn's ein Beyer sein muss) oder ich muss mich nochmal umschaun.

Vermute aber, dass der blaue Graf den DT770 250 Ohm in der "nicht-Edition"-Variante darstellt, und der starke Unterschied im Bass nicht durch die Ohm-Variante herrührt sondern durch das Edition-Modell.
kopflastig
Inventar
#19 erstellt: 12. Mrz 2012, 11:57

wertzius schrieb:
Er bezieht sich sicher darauf, das der 770 als Pro ja eher für den Bass bekannt ist.

Mag sein, habe die Pro- nicht gegen die Editions-Modelle gegengehört. Aber letztere sind - auch wenn's mal wieder auf die Erwartung/Wahrnehmung ankommt - nicht unbedingt schlank abgestimmt, weshalb ich sagen würde, ...


powderlounge schrieb:
Suche einen Spaßkopfhörer für Film.

...dass du imho mit den 770er-Modellen (Edition) gar nicht verkehrt liegst.
Leih ihnen doch einfach mal ein Ohr (sofern du noch einen neu kaufen kannst).

Grüße,
Markus
powderlounge
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 12. Mrz 2012, 15:51
Es muss aber kein Offener sein, dann würde also auch ein DT990 PRO/Edition gehen?
Sollte sich auch genug zu meinem T70p abgrenzen.
Gruß
quadrophoeniX
Inventar
#21 erstellt: 12. Mrz 2012, 18:41

powderlounge schrieb:
Es muss aber kein Offener sein, dann würde also auch ein DT990 PRO/Edition gehen?

??? Der 770 ist geschlossen...
Eine Frage an die Leute, die sich auf praktische Erfahrung mit dem 770 Pro Version beziehen: seit geraumer Zeit ist der Pro m.E. ja nur noch als 250 und 80Ohm erhältlich, früher gab es allerdings auch mal eine 600er Version.... von welchem redet Ihr da nun? Die klingen nämlich alle 3 komplett unterschiedlich...
powderlounge
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 12. Mrz 2012, 18:55
Äh ne, tschuldigung, meinte natürlich "muss kein geschlossener sein"!
Rede von dem DT 770 PRO 600 Ohm.
quadrophoeniX
Inventar
#23 erstellt: 12. Mrz 2012, 18:59
Ah... dann machts Sinn...
Wie gesagt, gibt's den Pro in 600 soviel ich weiss schon ne ganze Zeit nicht mehr, nur 250 und 80 - die gefallen mir persönlich aber nicht so gut wie mein alter 600er...und der geht schon in den Keller. Für Film nebenbei m.M.n. ganz gut geeignet, da die Tiefenstaffelung gut ausgebaut ist.
Die Pro haben ja einen stärkeren Anpressdruck und schon allein daher dürften sie gefühlt mehr Bass haben...
Demnächst soll's ja auch ne Sonderedition vom 770 Pro in 32(?!)Ohm für 200,- geben....


[Beitrag von quadrophoeniX am 12. Mrz 2012, 19:17 bearbeitet]
=Berty=
Stammgast
#24 erstellt: 12. Mrz 2012, 19:37

quadrophoeniX schrieb:

Demnächst soll's ja auch ne Sonderedition vom 770 Pro in 32(?!)Ohm für 200,- geben....


oh gott, wieso? das sieht mir nach reinem marketing aus.
die lautstärke zwischen 80 und 250 ohm fand ich schon schwindend gering. im klang sehe ich den 250er dem 80er jedoch deutlich überlegen.
quadrophoeniX
Inventar
#25 erstellt: 12. Mrz 2012, 21:49
Na ja kommt halt immer drauf an, woran man ihn betreibt... nicht zu vergessen, es ist die Pro Version die primär für den professionellen Einsatz (auch) mit mobilen Recordern und Kameras im Broadcastbereich gedacht ist. Bei den niedrigen Spannungen und auf Laufzeit optimierten Schaltungen wird dann wieder ein Schuh draus. Weisst Du noch, dass es den DT 48 mit 8(!) und 25 Ohm für den Betrieb an der Nagra gab? Die 600er gaben damals am hhb Portadat so gut wie nix raus und der KHV geriet schnell ins übersteuern. Ich hab damals sogar selber eine niederohmigere Variante angeregt - obwohl mir persönlich der 600er sehr gut gefiel.
Elhandil
Inventar
#26 erstellt: 13. Mrz 2012, 11:49

=Berty= schrieb:

oh gott, wieso? das sieht mir nach reinem marketing aus.
die lautstärke zwischen 80 und 250 ohm fand ich schon schwindend gering. im klang sehe ich den 250er dem 80er jedoch deutlich überlegen.


Der 32 Ohmer wird der Hörer zum 88 Jahre Jubiläum von Beyer, hat mit reinem Marketing also nichts zu tun. Laut Auskunft von Herrn Grooff bei Beyerdynamic klanglich wie der 250 Ohm mit leicht mehr Bass. Ich hab ihn schon vorbestellt.
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