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Beyerdynamic DT880 600/250 Ohm

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Gl0rfindel
Stammgast
#1 erstellt: 08. Feb 2011, 14:52
Hallo.

Meine Eltern beklagen sich zunehmend, dass ich mit den UM3x unansprechbar wäre. Und ich kann sie verstehen. Um den häuslichen Frieden zu wahren, soll also ein offener Bügelkopfhörer angeschafft werden. Ganz selbstlos, natürlich

Dieser soll natürlich keinen Rückschritt von irgendwas bedeuten, also sollte es schon einer der grossen Drei sein. Ich mache es kurz: Die Entscheidung ist auf den Beyer gefallen.

Ich bin mir allerdings noch nicht sicher, ob ich die Version mit 250 Ohm oder 60 Ohm kaufen sollte. Die Meinungen, ob die Unterschiede hier wirklich gravierend sind, gehen ja offenbar sehr auseinander:


Wir hatten die Tage ja auch im Stammtisch kurz drüber diskutiert, dabei ging es aber mehr um 250 Ohm vs 600 Ohm. Ich habe am nächsten Tag mal ein bißchen bei den Amis recherchiert (und dabei alle Fanboy Beiträge ignoriert). Am Ende blieb übrig, daß einige erfahrene Graurücken den Unterschied im Direktvergleich eher als geringfügig eingestuft hatten (minimal weicherer Hochton, etwas diversifizierter Bass), unterm Strich kaum lohnend.

Der 250Öhmer bietet wohl nach wie vor das beste Verhältnis zwischen Preis und Klang.


Aber vom selben User kam 15 Monate später folgende Aussage:

Die 600 ohm Variante kam etwas später auf den Markt, sie ist teurer, und sie war anfangs ausschließlich über die Beyerdynamic Manufaktur erhältlich.

Rein akustisch läuft sie Kreise um die 250 ohm Version. Im einzelnen ist die Auflösung bemerkbar höher, der Bass deutlich schneller und vielschichtiger, die Mitten sind wärmer & natürlicher, und ganz oben rum wird auch nicht mehr so gezischt. Je nach Gusto negativ zu vermerken ist, daß die Bassmenge etwas abgenommen hat, und -Stichwort Höhenzähmung- ist der 600-Öhmer insgesamt auch weniger ätherisch und luftig als der 08/15 DT880.


Hmjah.
Dass die 600Ohm-Variante Vorteile hat, ist für mich eindeutig absehbar. Hier in der Schweiz kann ich beide Versionen für den selben Preis erwerben.
Problem ist nur, dass ich im Moment ohne KHV da stehe. Es soll sowieso einer kommen, aber aus Kostengründen kann ich als Schüler nicht beides Zeitgleich kaufen. (Je nach dem, ob es mir das Mehr an Möglichkeiten wert ist oder nicht, wird es dann wohl ein Dr.Dac2 dx oder ein Audinst HUD-MX1).

Im Klartext reden wir von etwa drei bis vier Monaten, die der Kopfhörer ohne KHV betrieben werden müsste. Ich höre allerdings *sehr* leise. Mit dem UM3x sowohl am MacBook als auch am iPod Touch 3G auf der niedersten Stufe, wobei ich am Lappi noch zusätzlich in iTunes runterregle.

Kann ich einen 600er mit dem MacBook oder iPod Touch auf Zimmerlautstärke hieven, oder ist man da ohne dedizierten KHV einfach angeschmiert?
Und wie gross sind die Unterschiede zwischen 250Ohm und 600Ohm tatsächlich? Ist das ein Verhältnis wie Dual-Driver zu Triple-Driver oder reden wir hier von Nuancen?

Was würdet ihr mir raten?

lg
Gian
Leipziger
Stammgast
#2 erstellt: 08. Feb 2011, 14:58
Mit dem Touch (europäisch kastriert) wird es mit dem 600-Öhmer auch vorübergehend zu leise sein. Mit dem 250er aber auch.

Es sei denn, es wird nur hochgradig dynamikkastierte Musik a la "Loudness War" gehört. Da könnte es vorübergehend reichen.

Zum Unterschied 250 / 600 - er ist als graduell zu bezeichnen. Vorteile für den 600er höre ich schon, ein anderer Hörer wird aber nicht draus. Hell bleibt er. Würde zum 600er die schwarzen Polster empfehlen.

Gruß
Frank


[Beitrag von Leipziger am 08. Feb 2011, 15:02 bearbeitet]
Kharne
Inventar
#3 erstellt: 08. Feb 2011, 15:22
Eine Anmerkung: Den DAc1 (Dr.DAC Prime) kriegst du für ~250€, der DAC2 kostet 60€ mehr, ohne wirkliche Unterschiede (Der DAC2 hat einen Eingang weniger glaube ich).

Ich würde den Unterschied 250 Ohm vs 600 Ohm in der Mitte der beiden Zitate ansetzen: Weniger Hochton, dadurch wärmer, schnellerer Bass? Vielleicht ein bischen.
Vorteil der 600 Ohm Version ist, dass du sie eher an hochohmige Ausgänge hängen kannst ohne dass der zuviel am Klang dreht, wogegen der 250 Öhmer sehr viel wärmer wird laut nickchen (Such mal im DT880CB Thread hier und im Asyl). Das kann dann aber nach hinten los gehen, wenn du dich an den wärmeren Klang gewöhnt hast und ihn dann an einen KHV gehängt hast...

Wenn du sie zum gleichen Preis kriegst würde ich den 600er nehmen.

Btw: Den 600er krieg ich mit meinem iPod Toch 3G auf ausreichende Lautstärke.
No_Fun
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 08. Feb 2011, 15:31
Der 600er nimmt Dir durch den höheren Widerstand etwas Leistung wech vom KHV.

250er u. 600er können je nach Abschlusswiderstand des KHV zu wie schon von den Anderen beschrieben (wenn auch sehr geringem) Klangunterschied führen.

Ich benutze u.a. einen 250 Ohmer, würde aber im Zweifel den 600 Ohmer bevorzugen.


[Beitrag von No_Fun am 08. Feb 2011, 15:32 bearbeitet]
Gl0rfindel
Stammgast
#5 erstellt: 08. Feb 2011, 15:55
Danke @Kharne, das hilft mir sehr. In dem Fall wird's wohl der 600er.

Was ich allerdings gesehen habe, ist der Dr.Dac2 dx deutlich günstiger als der Prime. Deshalb tendiere ich auch zum dx.

lg

EDIT: Wo ist denn meine Antwort auf @Leipziger geblieben?
Naja. Auf jeden Fall auch Danke an dich. Das hilft.


[Beitrag von Gl0rfindel am 08. Feb 2011, 15:58 bearbeitet]
Kharne
Inventar
#6 erstellt: 08. Feb 2011, 16:18

Gl0rfindel schrieb:
Was ich allerdings gesehen habe, ist der Dr.Dac2 dx deutlich günstiger als der Prime. Deshalb tendiere ich auch zum dx.


Das stimmt schon, aber auf ebay kriegst du auch noch den DAC1 der quasi der Prime ist, nur aus dem Direktvertrieb ohne Umweg über Audiotrak. Der ist wie beschrieben 60€ günsitger als der DAC2

PS: Bei mir ist der Beitrag von Leipziger noch da
NoXter
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 08. Feb 2011, 16:28
Am besten ist der 600ohm Treiber ja im 2003er Gehäuse. Dort produziert der nämlich dieses bisschen mehr an Bass was mir sehr gut gefällt. Insgesamt klingt der dort auch nochmal etwas wärmer und kohärenter.

Ganz allgemein finde ich den Sprung von 250ohm auf 600ohm schon sehr beachtlich und wenn man die Wahl hat...

Die von Leipziger erwähnten schwarzen DT880 Polster sollte man auch auf jedenfall in Betracht ziehen. Mit denen klingts besser als mit den silbernen. Und bevor sich jemand wundert: nein, die sind nicht identisch. Das Obermaterial der schwarzen ist ein anderes und das macht diesen kleinen aber feinen Unterschied aus.
Tob8i
Inventar
#8 erstellt: 08. Feb 2011, 17:02
Auch wenn die Höhen manchmal wirklich spitz sind, gefallen mir die 250er eigentlich besser. Am liebsten mag ich noch den 250er Pro.

Also ich würde sagen, dass es auch immer eine Frage des persönlichen Geschmacks ist. Wie ja schon gesagt wurde, wird kein total anderer Kopfhörer draus.

Und falls es eher in Richtung von deinem In-Ear gehen soll, vielleicht doch eher ein Sennheiser?
Gl0rfindel
Stammgast
#9 erstellt: 08. Feb 2011, 17:13
Danke für das ausgiebige Feedback.


Kharne schrieb:

Das stimmt schon, aber auf ebay kriegst du auch noch den DAC1 der quasi der Prime ist, nur aus dem Direktvertrieb ohne Umweg über Audiotrak. Der ist wie beschrieben 60€ günsitger als der DAC2

Also ich sehe den Dr.Dac2 dx für 240 Euro, während der Dac1 immer noch 260 Euro kostet


NoXter schrieb:

Ganz allgemein finde ich den Sprung von 250ohm auf 600ohm schon sehr beachtlich und wenn man die Wahl hat...

Die von Leipziger erwähnten schwarzen DT880 Polster sollte man auch auf jedenfall in Betracht ziehen. Mit denen klingts besser als mit den silbernen. Und bevor sich jemand wundert: nein, die sind nicht identisch. Das Obermaterial der schwarzen ist ein anderes und das macht diesen kleinen aber feinen Unterschied aus.

Okay. Ich sehe schon, dass die überwiegende Mehrheit hier für den 600er ist. Ob ich mir die schwarzen Polster noch besorge, sehe ich dann im Nachhinein. Sind ja doch nicht ganz billig....


Tob8i schrieb:
Auch wenn die Höhen manchmal wirklich spitz sind, gefallen mir die 250er eigentlich besser. Am liebsten mag ich noch den 250er Pro.

Und wieso genau? Aufgrund der Abstimmung?


Tob8i schrieb:

Und falls es eher in Richtung von deinem In-Ear gehen soll, vielleicht doch eher ein Sennheiser?

Ja, das hatte ich auch gedacht. Ein Hörtest hat mir aber schnell gezeigt, dass das nicht in Frage kommt. Bei Bügelkopfhörern scheine ich einfach andere Vorlieben zu haben. Da erschien mir der Sennheiser regelrecht dumpf (auch im Vergleich zu meinen UM3x). Ob es an der weiteren Bühne liegt, oder am berüchtigten Sennheiser-Teppich weiss ich nicht,aber das war jedenfalls kein geeigneter Partner für eine längerfristige Zusammenarbeit

lg
Gian
Uriex
Inventar
#10 erstellt: 08. Feb 2011, 17:19

Gl0rfindel schrieb:



Tob8i schrieb:

Und falls es eher in Richtung von deinem In-Ear gehen soll, vielleicht doch eher ein Sennheiser?

Ja, das hatte ich auch gedacht. Ein Hörtest hat mir aber schnell gezeigt, dass das nicht in Frage kommt. Bei Bügelkopfhörern scheine ich einfach andere Vorlieben zu haben. Da erschien mir der Sennheiser regelrecht dumpf (auch im Vergleich zu meinen UM3x). Ob es an der weiteren Bühne liegt, oder am berüchtigten Sennheiser-Teppich weiss ich nicht,aber das war jedenfalls kein geeigneter Partner für eine längerfristige Zusammenarbeit



Kenn ich irgendwoher, ist bei mir genauso... Bei Inears mag ich den UM2 und UM3x sehr gerne, aber mit Sennheiser-Büglern kann ich auch recht wenig anfangen.
Tob8i
Inventar
#11 erstellt: 08. Feb 2011, 17:32
Ja, mir gefällt die Abstimmung besser. Gerade die leichte Höhenbetonung ist oft ganz schön. Nicht immer und manchmal hat man halt wirklich etwas stechende Höhen, aber das ist nur selten.

Mir haben die Sennheiser damals auch nicht gefallen. Gäbe sicher auch ein paar Alben, wo sie bei mir ganz gut passen würden, aber das war es mir nicht wert.
Alpha-Pinguin
Inventar
#12 erstellt: 08. Feb 2011, 19:31
Ja, ja. Mir den Dt880 ausreden wollen und paar Wochen später selber zugreifen; ich glaub's nicht!:D

Spass beiseite. Ich hab die 600er Version und Nickchen hat den CB Mod für mich durchgeführt. Darüberhinaus habe ich noch alte Beyer-Bügel bekommen: Er ist nun wirklich musikalisch und darüberhinaus sehr bequem. Gefällt mir besser als der Um3x (der in der Zwischenzeit übrigens verkauft ist:))...


viele Grüße
Jan
NoXter
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 08. Feb 2011, 19:36

Alpha-Pinguin schrieb:
und Nickchen hat den CB Mod für mich durchgeführt.


Genaugenommen habe ich den zusammengebaut.
Alpha-Pinguin
Inventar
#14 erstellt: 08. Feb 2011, 19:38

NoXter schrieb:

Alpha-Pinguin schrieb:
und Nickchen hat den CB Mod für mich durchgeführt.


Genaugenommen habe ich den zusammengebaut. :Y

Oh, sagte ich Nickchen? Ich meinte natürlich, dass ich die Ehre habe, einen Team Tinker Beyer zu besitzen!

viele Grüße
Jan


[Beitrag von Alpha-Pinguin am 08. Feb 2011, 19:38 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 09. Feb 2011, 14:03

NoXter schrieb:

Die von Leipziger erwähnten schwarzen DT880 Polster sollte man auch auf jedenfall in Betracht ziehen. Mit denen klingts besser als mit den silbernen. Und bevor sich jemand wundert: nein, die sind nicht identisch. Das Obermaterial der schwarzen ist ein anderes und das macht diesen kleinen aber feinen Unterschied aus.


Wo genau liegt der klangliche Unterschied zwischen den schwarzen- und silbernen Polstern?

Gruß
Thomas
Leipziger
Stammgast
#16 erstellt: 09. Feb 2011, 17:42
Es ist schon eine Weile her, ich schau einmal, was von den Erinnerungen (höchst subjektiver Art) nicht durchs Sieb gefallen ist:

Ich hatte den Eindruck, die schwarzen Polster dämpfen die ohnehin etwas vorlauten Höhen ein wenig und bringen die oberen Mitten etwas besser zur Geltung. Funktionierte beim 600-Öhmer gut.

Für den 250er empfehle ich die schwarzen Polster nicht, da dieser im nun mehr betonten Bereich Auflösungsmängel hat, die mit den schwarzen Polstern deutlicher zu Tage treten.

Vom Komfort her sind die silbergrauen Polster aber besser, weil dicker und flauschiger.

Gruß
Frank
NoXter
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 09. Feb 2011, 17:51
Ich hatte seinerzeit 2 nagelneue Polster-Sets in grau und schwarz. Nach langem Vergleich bin ich dann bei den schwarzen hängen geblieben. Ist aber zu lange her als das ich den Unterschied noch sinnvoll in Worte fassen könnte.
Bei den DT770 Varianten ist ein Unterschied nebenbei bemerkt so ziemlich nicht vorhanden.
Katanga
Stammgast
#18 erstellt: 09. Feb 2011, 22:08

Tob8i schrieb:
Auch wenn die Höhen manchmal wirklich spitz sind, gefallen mir die 250er eigentlich besser. Am liebsten mag ich noch den 250er Pro.

Genau die spitzen Höhen waren der Grund warum ich mich für die 600er-Version entschieden habe. Diese "Peaks" sind hier abgerundet und deutlich weniger anstrengend.


Class_B schrieb:
Wo genau liegt der klangliche Unterschied zwischen den schwarzen- und silbernen Polstern?


Ich habe vor kurzem einen DT-880 (600Ohm) aus der Manufaktur mit schwarzen Polstern bekommen und die grauen als Ersatzteile mitbestellt. Wenn es sich ausgeht werde ich morgen vergleichen und etwas dazu schreiben. Interessanterweise kommen mir - im Gegensatz zu NoXters Erfahrungen - die schwarzen flauschiger vor, die grauen Polster haben eine etwas glattere Oberfläche. Das kann aber auch daran liegen, dass letztere frisch aus der Verpackung kamen während die schwarzen schon im Einsatz waren.

- K
Katanga
Stammgast
#19 erstellt: 10. Feb 2011, 21:54
So, eine SACD eingeworfen, den DT-880 an den KHV gestöpselt und ...

... ja es gibt Unterschiede zwischen schwarzen und grauen Polstern. Zwar geringe aber doch hörbare Unterschiede. Mit den grauen Polstern tendiert der 600er klanglich ein wenig Richtung 250er. Sprich er ist etwas heller und höhenbetonter als mit den schwarzen Polstern, die dem DT-880 fast einen Hauch vom Sennheiser HD650 verleihen. Bitte um Entschuldigung für die geschwollene Formulierung aber mehr ist heute nicht mehr drin.

- K


[Beitrag von Katanga am 10. Feb 2011, 21:54 bearbeitet]
Class_B
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 11. Feb 2011, 00:15
Danke für eure Berichte!
Ich glaube ich muss die schwarzen demnächst mal ausprobieren.

Thomas
My$ter¥
Stammgast
#21 erstellt: 22. Feb 2011, 01:46
Nochmal was zu den schwarzen Polstern am DT 880...
Ich habe die Polster für die DT 770 bestellt und bin ehrlich gesagt sehr überrascht, wie sich der Klang ändert.....

Die Höhe klingen nicht mehr nervig, S-Laute Gezische fällt mir nicht mehr auf, der Bass verstärkt sich auch....die Bühne scheint sich auch verbessert zu haben....

Das wichtigste allerdings.....mir kommen die Kopfhörer wesentlich bequemer vor, aber das kann subjetiv jeder anders empfinden.....
Für mich hat sich das aber eindeutig gelohnt, da meine DT 880 600 kurz vor der Rücksendung standen wegen den nervigen Höhen und ihrer Erbarmungslosigkeit gegenüber schlechten Aufnahmen....jetzt haben sie eine neue Chance erhalten....:D


[Beitrag von My$ter¥ am 22. Feb 2011, 01:46 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#22 erstellt: 22. Feb 2011, 02:12
Moooment. Du hast DT880-Polster für den DT770 bestellt und DT770-Polster auf deinen DT880 gemacht?

Der DT880 spielt mit DT770-Polstern unter aller Kanone. Das hättest du auch billiger haben können.

Oder verstehe ich dich falsch...?

m00h
My$ter¥
Stammgast
#23 erstellt: 22. Feb 2011, 03:23

m00hk00h schrieb:
Moooment. Du hast DT880-Polster für den DT770 bestellt und DT770-Polster auf deinen DT880 gemacht?

Der DT880 spielt mit DT770-Polstern unter aller Kanone. Das hättest du auch billiger haben können.

Oder verstehe ich dich falsch...?

m00h


Nene....nur DT 770 Polster für DT 880....
Ich empfinde es nicht als Verschlechterung....
Der Klang war mir viel zu hell....mit den Polstern klingen sie etwas wärmer....was mir etwas eher gelegen kommt.....

Ich muss sie aber nochmal mit den TF 10 gegenhören, falls mich mein Ersatzkabel erreicht....weil deine Aussage mich doch etwas verunsichert.....:P

Edit:

Okay....nochmal zwischen den beiden hin- und hergewechselt....
Die Auflösung scheint mit den DT 880 Polstern besser zu sein...klingt detaillierter, brillianter, Stimmen überzeugen mehr....mir erscheint m00hk00hs Aussage da nicht mehr ganz unberechtigt, vor allem wenn man diese Eigenschaften liebt...

Der bass ist mit den schwarzen DT 770 Polstern dagegen wesentlich besser...präziser und trockener....und schlechte Aufnahmen sind endlich erträglich...Höhen werden entschärft, zu Kosten der Auflösung....

Vielleicht werde ich mir nochmal die Schwarzen für die DT 880 besorgen und nochmal vergleichen....könnte ein guter Kompromiss sein....


[Beitrag von My$ter¥ am 22. Feb 2011, 04:17 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#24 erstellt: 22. Feb 2011, 04:18
"wärmer" ist gut, "mumpfig, dröhning und dumpf" trifft es irgendwie eher.
Basspräzision? Der war auch gut.

Gerade noch mal probiert, ich hab ja auch die schwarzen 770er.

m00h

[€dit]
So in etwa klingt der Teufel-Kopfhörer...
[/€dit]


[Beitrag von m00hk00h am 22. Feb 2011, 04:20 bearbeitet]
My$ter¥
Stammgast
#25 erstellt: 22. Feb 2011, 04:47

m00hk00h schrieb:
"wärmer" ist gut, "mumpfig, dröhning und dumpf" trifft es irgendwie eher.
Basspräzision? Der war auch gut.

Gerade noch mal probiert, ich hab ja auch die schwarzen 770er.

m00h

[€dit]
So in etwa klingt der Teufel-Kopfhörer...
[/€dit]


Okay....jetzt verstehe ich das unterschiedliche Klangempfinden....Test-Equalizer war eingeschaltet...ohne EQ ist die Sache klar....mit EQ ist aber bei den DT 770 Polstern einiges zu retten....

Ich denke ich werde die DT 880 nicht behalten.....


[Beitrag von My$ter¥ am 22. Feb 2011, 04:48 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#26 erstellt: 22. Feb 2011, 05:00

My$ter¥ schrieb:
mit EQ ist aber bei den DT 770 Polstern einiges zu retten


Mit EQ ist auch ohne DT770-Polster einiges zu retten!

m00h
My$ter¥
Stammgast
#27 erstellt: 22. Feb 2011, 05:11

m00hk00h schrieb:

My$ter¥ schrieb:
mit EQ ist aber bei den DT 770 Polstern einiges zu retten


Mit EQ ist auch ohne DT770-Polster einiges zu retten!

m00h


Nun....ich kriege einfach kein zufriedenstellendes Ergebnis, vor allem in den Höhen...muss noch ein wenig rumprobieren....
Ach...hätte ich noch den SA5000...der hat nicht soviel Probleme gemacht...:D

Es lagen übrigens noch Schaumstoffpolster dabei zu den schwarzen DT 770....die habe ich nicht verwendet....ich nehme an die haben keine nennenswerten Klangauswirkungen?

Ist das schwarze Velours der DT 880 zu den DT 770 ähnlich?
Ich finde die angenehmer als die grauen....
Tob8i
Inventar
#28 erstellt: 11. Mai 2011, 22:50
Muss mal einen älteren Thread ausgraben. Ich konnte jetzt übrigens den DT880 Pro mal direkt gegen den Edition 600 Ohm vergleichen. Bisher konnte ich den mit 600 Ohm nur mal ohne direkten Vergleich zu meinem 250 Ohm und Pro hören.

Beim Probe hörem vom 600 Ohm nach dem Lesen der Einschätzung hier im Forum hatte ich wohl einen größeren Unterschied wahrgenommen. Im direkten Vergleich zwischen Pro und 600 Ohm muss ich allerdings sagen, dass ich den Unterschied doch eher ziemlich gering finde. Der 600 Ohm hat wirklich weniger Höhen, was angenehm sein kann, aber auch eine Frage des Geschmacks ist. Beim Bass dagegen würde ich eher sagen, dass er nicht deutlich schneller ist als beim Pro. Ich würde sagen, dass er vor allem ähnlich stark betont ist.

Habe jetzt danach auch mal wieder etwas mehr mit dem Edition 250 Ohm gehört. Der Pro hat noch die stechensten Höhen, die beim 250 Ohm schon etwas gemäßigter sind. Generell würde ich den 250 Ohm noch als den Neutralsten der drei einscätzen. Alle drei sind aber schon recht ähnlich und man erkennt sie als DT880. Also speziell empfehlen würde ich jetzt keinen, denn das ist wirklich eher persönlicher Geschmack. mir gefehlen die beiden Modelle mit betonteren Höhen irgendwie doch besser.
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 15. Mai 2011, 01:32
Auch Beyer teilte mir damals mit, dass ein "Klangunterschied" zwischen 250/600Ohm nicht existent sei und wenn überhaupt, wäre theoretisch nur ein verbessertes Impulsverhalten zu erwarten, weil die Schwingspule leichter wäre. Die haben den entwickelt und sollten das auch wissen.

Alles Andere würde mich auch wirklich wundern.
m00hk00h
Inventar
#30 erstellt: 15. Mai 2011, 01:43
Tja, also ganz so viel Vertrauen wie du bringe ich beyerdynamic in der Hinsicht nicht entgegen, schließlich sagen die die auch, dass es egal sein, ob die Ausgangsimpedanz 0 oder 120 Ohm sei, das höre man eh nicht.

m00h
NoXter
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 15. Mai 2011, 03:05
Der DT880 2003 und Edition klangen ja auch schon gleich...


[Beitrag von NoXter am 15. Mai 2011, 03:06 bearbeitet]
djs
Stammgast
#32 erstellt: 15. Mai 2011, 04:38
Es ist auch schon wichtig, mit welchen Kopfhörern man vergleicht und worauf das Gehör getrimmt oder gewöhnt ist. Wenn man nur die beyerdynamic einer Serie untereinander vergleicht, fallen da einem die Unterscheide nicht so offensichtlich auf.

Bei mir werkeln im DT880pro die 600 Ohm und hier ist ein sehr spürbarer Unterscheid zu den 250 Ohm zu hören, wobei beide Systeme am Auditor richtig unterschieden werden können.

Die 250 Ohm in der Pro Version sind ständig anämisch, überschlagend, haben zu wenig Körper und bilden Instrumente dünn grundtonal ab. Daher auch die Kälte durch Körper und Obertondefizite. Im Vergleich zu den 600 Ohm klingen die 250 Ohm jetzt auch oben rum metallisch. Lässt sich auch per EQ nicht weg bügeln. Bass Multilayering ist in den unteren Frequenzen schlicht nicht vorhanden. Natürliche Räumlichkeitsabbildung auch nicht, aber dafür gute Bühne. Nachtschwarz zwischen den Instrumenten und Ausblendung der Raumakustik. Perfekt für Detailanalysen an Tönen.

Vorallem durch die agressive Detailbetonung wirken die 250 OHM Systeme etwas anspornend.

Die 600 Ohm sind da ein ganz anderes Kaliber. Die Membran schwingt deutlich dynamisch und variabler aus, ist präziser und bildet Körper und Tonalität besser und wärmer aus, smoothed dennoch unnatürlich alles. Dadurch eine leichte Anämieschwäche und legt beyer typisch Wert auf Grundtonalität und Seperation. Damit ist er weder richtig analytisch separierend, noch wirklich musikalisch dynamisch oder rythmisch.

Mich würde mal die Membrandicke der Systeme interessieren. Ich tippe mal so um 50-60µm.
Class_B
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 15. Mai 2011, 07:55

m00hk00h schrieb:
Tja, also ganz so viel Vertrauen wie du bringe ich beyerdynamic in der Hinsicht nicht entgegen, schließlich sagen die die auch, dass es egal sein, ob die Ausgangsimpedanz 0 oder 120 Ohm sei, das höre man eh nicht.

m00h


x2
Ich kann am Meier direkt von 0 auf 120 Ohm umstecken und höre den Unterschied(selbst am DT880/600 Ohm) deutlich.

Thomas


[Beitrag von Class_B am 15. Mai 2011, 09:42 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#34 erstellt: 15. Mai 2011, 09:37

servicegedanke schrieb:
Auch Beyer teilte mir damals mit, dass ein "Klangunterschied" zwischen 250/600Ohm nicht existent sei und wenn überhaupt, wäre theoretisch nur ein verbessertes Impulsverhalten zu erwarten, weil die Schwingspule leichter wäre. Die haben den entwickelt und sollten das auch wissen.

Alles Andere würde mich auch wirklich wundern. :prost


Da kann ich mich m00hk00h nur anschließen. Solche Fragen werden ja eher nicht die Entwickler selbst, sondern irgendwer vom Kundendienst, beantworten, der den vielleicht selbst noch nie gehört hat und nur aus seinen Informationen abliest.

Wie gesagt gibt es einen Klangunterschied zwischen den einzelnen Modellen, wobei ich den halt nur weniger deutlich empfinde, als er hier im Forum oft beschrieben wurde. Wenn man weniger Höhen möchte, kann der 600 Ohm den Aufpreis schon wert sein, da die anderen Modelle auch wieder teurer geworden sind. Als ich mir meine beiden gekauft habe, waren sie noch deutlich günstiger, so dass es mir den Aufpreis auf keinen Fall wert gewesen wäre, und der 600 Ohm war, glaube ich, noch nicht auf dem Markt.


[Beitrag von Tob8i am 15. Mai 2011, 09:42 bearbeitet]
ZeeeM
Inventar
#35 erstellt: 15. Mai 2011, 12:36

Class_B schrieb:

Ich kann am Meier direkt von 0 auf 120 Ohm umstecken und höre den Unterschied(selbst am DT880/600 Ohm) deutlich.


Das beim direkten Umtecken der Pegel sich nicht unerheblich ändert, ist klar?
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 15. Mai 2011, 12:41
Jaja, ist ja schon gut! Habe ja selbst den DT880 in 250Ohm und kann Vieles, dass dem Hörer angelastet wird, aber nicht wirklich nachvollziehen. Der DT880 klingt, immer verglichen mit dem HD650 und AKG601, von allen am stimmigsten! Präziser Bass, feine und niemals stressige Höhen. Das Einzige, was ich ihm ankreiden könnte, wäre vielleicht ein wenig fehlende Direktheit im Mitteltonbereich. Hier ist der K601 "ehrlicher".

Der AKG K601 klingt daher etwas "kühler" als der DT880, weil er auch im Präsenzbereich etwas mehr Schalldruck hat oder eben eine kleinere Senke bietet. Der HD650 klingt irgendwie bedeckt, hatte schon daran gedacht, den Schaumstoff zu entfernen, damit die Höhen nach Luft schnappen können.

Der DT880 und der AKG K601 sind sich aber deutlich näher als der HD650 den anderen beiden. Beide stecken den HD650 bei der Durchhörbarkeit komplexer Passagen, was sicherlich auch am präsenteren oberen Wiedergabesprektrum liegt, spielend in die Tasche. Wenn ich mir also eure Klangbeschreibungen zur 600 Ohm Variante durchlese, dann habe ich diesen offenbar und die technischen Daten sind falsch auf'm Karton.

Gut, dass Impedanzen sich aufgrund von Pegelveränderungen bemerkbar machen ist klar. Ich glaube auch kaum, dass Beyerdynamic das ernsthaft anzweifelt. Aber ein einigermaßen sorgfältig konstruierter KHV sollte dem Einhalt gebieten. Bleibt also tatsächlich das theoretisch bessere Impulsverhalten der 600 Ohm Version. Das vermag ich allerdings nicht zu beurteilen, weil ich am DT880/250 nichts vermisse.

Die Antwort bon Beyerdynamic damals, kam von einem Techniker, da man detailiert auf meine Fragen antwortete (vorbildlich, im Gegensatz zu Sennheiser!). Ne ticketbearbeitende Teilzeittuse wäre mit der Antwort weit überfordertgewesen.

Mahlzeit!
Class_B
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 15. Mai 2011, 13:00

ZeeeM schrieb:

Class_B schrieb:

Ich kann am Meier direkt von 0 auf 120 Ohm umstecken und höre den Unterschied(selbst am DT880/600 Ohm) deutlich.


Das beim direkten Umtecken der Pegel sich nicht unerheblich ändert, ist klar? ;)


Doch,das der Pegel sich ändert höre ich auch deutlich
Der Pegel lässt sich aber wieder angleichen und ändert natürlich nichts am Frequenzgang

Gruß
Thomas
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 24. Mai 2011, 14:01
So, habe nun einen Vergleich 600/250 machen können. Der 600er klingt minimal glatter, eher etwas langweilig, der 250er etwas topfiger und frischer und vor allem räumlicher. Was aber wohl eher aufgrund der etwas älteren Polster beim 600er zurückzuführen ist (weniger Raum).

Für mich altes Holzohr klingt der 250er zudem irgendwie etwas lebendiger oder dynamischer und somit interessanter, auch wenn auf dem Karton des 600er "audiophile Version" steht, was immer das auch zu bedeuten haben mag. Keine Ahnung, was ihr alle habt. Ich sehe absolut keinen Grund, meinen 250er gegen den 600er zu tauschen. Weiß Gott nicht. Vielleicht Serienstreuung?
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 24. Mai 2011, 14:06
Ich hab' ebenfalls beide Varianten, und ich empfinde den Unterschied auch als minimal. Tob8i, der mich letzthin mal besucht hat und beide bei mir gehört hat, sah' das ganz ähnlich.

Ich find' den 600er minimal besser (wenn man einen KHV hat, der ihn gescheit antreiben kann), aber kein Grund, deswegen gleich eine Welle zu machen.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 24. Mai 2011, 14:07 bearbeitet]
servicegedanke
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 24. Mai 2011, 14:27
Die Unterschiede waren wirklich gering. Ich musste auf jeden Fall immer ganz schnell wechseln, um überhaupt Unterschiede auszumachen. Wenn die Pause länger als 5 Sekunden war, konnte ich beide fast nicht unterscheiden. Zumindest nicht eindeutig, also klar beschreibbar. Auch eine Zurückhaltung in den Höhen konnte ich nicht wirklich ausmachen. Eher etwas anders balanciert, aber nicht weniger "harsch", wobei mir dieser Begriff im Zusammenhang mit den Beyers eigentlich nie in den Sinn kam. Die haben einen "eigenen" Klang und der ist unverwechselbar. Denke, ich könnte einen Beyer immer erkennen. Auch blind und im Suff.

Naja, jedenfalls wieder ein Thema für mich erledigt. Gott sei dank. Irgendwann muss ja auch mal Ruhe einkehren.
TobiB123
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 02. Okt 2011, 17:28
Mal eine Frage:

Wie groß ist der Lautstärken-Unterschied zwischen der 250 Ohm und der 600 Ohm Version? Das der theoretisch erheblich sein müsste, ist mir klar. Aber wie sieht's denn nu in der Praxis aus?

Zum Hintergrund:

Hab mir Zigis CMoy als KHV (Hifi-Forum Version mit Gain 2)und den DT880/600 Ohm bestellt und betreibe beide hauptsächlich an mobilen Geräten. Die Kombo klingt super, nur leider ein gutes Stück zu leise, auch wenn ich sowohl KHV als auch Player maximal aufdrehe. Ich überlege nun, ob ich den 600er gegen den 250er eintausche. Lohnt sich das? Alternativ überlege ich, den Gain des KHV auf 4 zu erhöhen. Da ich aber absolut kein Techniker bin und keine Ahnung vom Löten habe, müsste ich das wohl machen lassen.

Besten Dank
Bad_Robot
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 02. Okt 2011, 17:41
Hallo,

so groß ist der Unterschied nicht, wie man von "250 Ohm" zu "600 Ohm" vielleicht denken könnte. Die haben nämlich beide einen ähnlichen Wirkungsgrad.

Ich hab's gerade mal ausprobiert; bei Zigis CMoy macht das gerade mal einen Strich mehr Lautstärke auf der Lautstärkeregelung aus. (Die Regelung hat 10 Striche; und der 600 Ohmer auf Strich 6 ist so laut wie der 250 Ohmer auf Strich 5).

Davon abgesehen spielt der 600 Ohmer auch bereits ziemlich laut. Den Cmoy drehe ich damit nie weiter als bis zur Hälfte auf.

Viele Grüße,
Markus


[Beitrag von Bad_Robot am 02. Okt 2011, 17:42 bearbeitet]
NoXter
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 02. Okt 2011, 17:51
Der Wirkungsgrad ist sogar der selbe.
Wenn man nun den 600er nicht laut genug bekommt, dann reißt der 250er es auch nicht raus.

Sinnvoller wäre es dem cmoy einen höheren gain zu spendieren.
TobiB123
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 02. Okt 2011, 17:58
1000 Dank für die schnellen Antworten!!!

Na denn bin ich zumindest mal beruhigt, dass ich meinen DT880 nicht wieder zurücksenden muss. Allerdings muss ich mich dann jetzt wohl auf die Suche nach einer Werkstatt machen, die den Gain meines CMoy anpasst. Falls da jemand nen Laden in Münster empfehlen kann, immer her damit...

Und das alles nur, weil mein Touchpad keine anständige Leistung bringt... selbst bei meinen Jogging-Kopfhörer von Koss (Sporta Pro) reichts kaum...


[Beitrag von TobiB123 am 02. Okt 2011, 18:01 bearbeitet]
NoXter
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 02. Okt 2011, 18:05
Frage mal den User rille2 ob er dir den gain erhöht. Da müssen soweit ich weiß eh nur ein paar Widerstände getauscht werden.
econsumer666
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 20. Jan 2012, 02:30
Höre heute den halben Abend mit DT 880 600 Ohm, der Kopfhörer hat viele positive Seiten, was mich zum Teil etwas stört sind die häufig gezischten S-Laute. Wird sich das noch ändern? Ich habe noch keine Regelmäßigkeit dahinter entdecken können, ich meine wenn jemand wirklich laut und schnell etwas mit "s" singt dann wird es fast immer gezischt, leises Singen klingt ok. Das finde ich echt albern, wirkt in dem Moment ziemlich unangenehm. Hier war die Rede von irgendwelchen schwarzen Polstern, sind es die hier: http://www.justmusic...lster-edt-990-v.html oder meint ihr was anderes....?


[Beitrag von econsumer666 am 20. Jan 2012, 02:34 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#47 erstellt: 20. Jan 2012, 02:59

econsumer666 schrieb:
Wird sich das noch ändern?


Nein. Das liegt am Höhenpeak, sobald in dem Frequenzbereich was los ist, zischelt's eben (bei dem Einen oder Anderen). Leise oder stimmhafte S-Laute sind da eben unkomplizierter.
Das wird höchst wahrscheinlich auch mit anderen Polstern nicht verschwinden, die sorgen nur für mehr oder weniger Bass und Grundton.

m00h
econsumer666
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 20. Jan 2012, 03:08

m00hk00h schrieb:

econsumer666 schrieb:
Wird sich das noch ändern?


Nein. Das liegt am Höhenpeak, sobald in dem Frequenzbereich was los ist, zischelt's eben (bei dem Einen oder Anderen). Leise oder stimmhafte S-Laute sind da eben unkomplizierter.
Das wird höchst wahrscheinlich auch mit anderen Polstern nicht verschwinden, die sorgen nur für mehr oder weniger Bass und Grundton.

m00h


Vielen Dank für die schnelle Antwort. Nach etwas probieren mit dem EQ bin ich zu dem Schluss gekommen, dass mir auch etwas die Mitten fehlen. Und dabei steht ja DT880 für nahezu unverfälschtesten Klang. Bin ich durch andere Kopfhörer schon dermaßen "verdorben" worden? Ich brauche mehr Mitten, kein Zischen bei den S-Lauten und Bass finde ich perfekt beim Modell, überraschenderweise klingen die DT880 für mich am besten bei Rock (etwas überraschend), Klassik und etwas tieferen männlichen Stimmen. Soll ich mir also den T1 kaufen oder was... man o man.... ich finde den viel unbequemer als den DT880.

P.S. Nichts bis jetzt kommt auch nur annährend an meine Adam A3X (und das ist wohl das absolute Anfängermodell) mit dem Sub, echt unglaublich die Dinger.

Ratlose Grüße


[Beitrag von econsumer666 am 20. Jan 2012, 03:19 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#49 erstellt: 20. Jan 2012, 03:17

econsumer666 schrieb:
Bin ich durch andere Kopfhörer schon dermaßen "verdorben" worden?


Nö. Das nennt sich schlicht "persönlicher Geschmack".

Schau dich mal bei Sennheiser um, HD600 oder HD598 gehen eher in die Richtung, die suchst.

m00h

PS: Lautsprecher, und Subwoofer erst Recht, sind nur so gut (bzw. schlecht) wie der Raum, in dem sie stehen.


[Beitrag von m00hk00h am 20. Jan 2012, 03:24 bearbeitet]
econsumer666
Ist häufiger hier
#50 erstellt: 20. Jan 2012, 03:34
Einen Sennheiser habe ich hier (HD 590) nun weiss nicht so recht, ob ich mir noch weitere Sennheisers zulegen will (schlecht ist mein HD 590 keinesfalls), ich würde den eh verkaufen, will keine 10 Kopfhörer haben, aber der ist alt und ihn braucht keiner, ich nutze ihn am Digitalpiano.
Das mit dem Lautsprechern glaube ich dir aber das bezieht sich wohl nicht auf Nahfeldmonitore oder? Man hört ja direkt am Ding sitzend, kann mir nciht vorstellen, dass der Raum da so eine erhebliche Rolle spielt nun jedenfalls klingen die bei mir ganz toll und mein Raum ist wirklich nichts Außergewöhnliches.

P.S. Höre gerade Beethoven Sonaten mit DT 880, das ist faszinierend, wirklich besser als bei jedem Kopfhörer davor. Grandios! Aber die Mitten fehlen etwas :)) Mit vokal-booster in Itunes klingt das finde ich realistischer.... sogar am Klavier.
Kakapofreund
Inventar
#51 erstellt: 20. Jan 2012, 05:01
Der HD590 ist wirklich nicht zu verachten, auch wenn er etwas von dem typischen Sennheiser-Teppich/Schleier hat...

Der DT880 ist ja auch kein schlechter Hörer, weswegen Ludwigs Sonaten auch nicht wirklich schlecht klingen können mit ihm...

Ich verkneife mir jetzt mal zu sagen, mit welchem Hörer Ludwigs Musik sich am besten anhört...


[Beitrag von Kakapofreund am 20. Jan 2012, 05:02 bearbeitet]
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