Umbau DT880 von 250 auf 600 Ohm.

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tf32h
Stammgast
#1 erstellt: 29. Mai 2008, 21:00
Was würde mich beim Umbau auf 600 Ohm erwarten? Ist der Schritt klangtechnisch überhaupt sinnvoll? Lieber erst mal den K701 testen?

Kriegt man das überhaupt ohne zu Löten hin?

Ich höre eigentlich nur noch mit dem DT250, da isses mir in den Höhen doch sehr viel angenehmer, als beim 880, sobald ich ein gewisses Maß an bescheidener Lautstärke überschreite, wird mir der obenrum etwas zu aggressiv... Mit dem DT250 fehlt mir dann aber doch ab und zu der Raum, daher die Überlegung...

Was meint ihr so dazu?
aureus
Stammgast
#2 erstellt: 29. Mai 2008, 21:04
Wie kommst du darauf, sowas zu machen? Gibt’s dafür irgendeine Anleitung oder war das einfach mal eine Idee von dir?
Ohne Löten? Na, irgendwo müssen die Widerstände ja hin, und Steckplätze hat der DT880 sicherlich nicht..
Würde den Klangunterschied auch marginal einschätzen, der DT880 hat nunmal seine Höhen. Vielleicht solltest du eher nach einem anderen KH schauen, wenn du das nicht abkannst.
knopfy
Stammgast
#3 erstellt: 30. Mai 2008, 08:32
Hallo

Erstmal: Kann deine Quelle 600 Ohm überhaupt ab? Dann: 600 Ohm heisst nicht, einfach Widerstände einlöten, sondern es sind andere Treiber verbaut, mit dünnerem Drahtdurchmesser und höherem Widerstand.
Ein Umbau ist möglich, aber er ist nur durch Treibertausch zu machen (mit löten)
McMusic
Inventar
#4 erstellt: 30. Mai 2008, 09:38
Mich würde mal interessieren: was bringt das Ganze denn?
Slanderscree
Stammgast
#5 erstellt: 30. Mai 2008, 10:18
Man sagt der höheren Ohmzahl eine etwas andere Klangcharakteristik nach, da die 600 Ohm-Spule eine geringere Masse hat als die Spulen mit geringerer Ohmzahl. Damit hat sie auch eine geringere Masseträgheit, was der Impulswiedergabe zugute kommen kann. Das zeigt schon, das zumindest dieser Effekt über zusätzliche Widerstände nicht imitiert werden kann, da die Spule nicht verändert wird.

Aber das ist hier wohl auch nicht das Ziel. Eine Anhebung des Ausgangswiderstandes an der Kopfhörerbuchse bewirkt gegenüber einem geringeren Ausgangswiderstand eine stärkere Abnahme der Signalstärke im Hochtonbereich und eine Zunahme der Signalstärke im Tieftonbereich. Dafür muss man aber nicht am Kopfhörer herumlöten. Da nimmt man doch besser einen Metallkasten mit Eingangsbuchse, Widerstände, Ausgangsbuchse. Funktioniert auch und der Kopfhörer bleibt unangetastet.

Jan Meier empfiehlt übrigens, die Widerstände nicht höher zu wählen als den drei- bis vierfachen Wert der Kopfhörerimpedanz.
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