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Sennheiser hev70 wieder im Eimer.

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Wolfiman
Stammgast
#51 erstellt: 20. Sep 2006, 03:17
Ach, meine aktivitätszeiten wechseln immer.
Gewollt und ungewollt.

Also ich hör fast alles von Klassik bis Rock (ok, keine charts, volksmusik usw), ich hab auch an klängen und geräuschen allgemein viel freude.
Für mich gibt es einen Kh nicht speziell für ein Genre, wenn ein Kh defizite bei Rock hatt fehlt mir das auch bei klassik und umgekehrt.
Auch wechsel ich nicht gern den KH, für mich ist es wichtig das die ohren an einen KH gewöhnt sind, jede neugewöhnung (kann wochen dauern) der ohren mindert den genuss.

Also wenn dein Stax amp keine fehlkonstruktion ist wirst du warscheinlich keinen Unterschied hören.
Bei normalen amps ist eh schon lange so das es keine unterschiede mehr bei halbwegs ordentlichen konstruktionen gibt.
Es sei den du bildest dir den besseren klang ein wie es ja sehr viele tun, denke aber gehörst eher nicht dazu.

Tendenziel hab ich es bisher für möglich gehalten das bei Elektrostatenamps es eher zu fehlkostruktion kommen könnte (100V für 100db), bzw es schwierieger ist, deshalb der SRM-313.
an meinem HE60 stört mich das er zischlaute etwas überbetont, ist normalerweise ein indiz auf fehlkontruktionen.
Das hatt sich mit dem SRM-313 nicht spürbar geändert, zumindest darauf hatt ich schon recht stark gehofft. (Hingegen der SR-303 hatt etwas weniger als der HE60, aber immer noch nicht ideal)
Daher hatt sich auch der SRM-717 erledigt, wird sicher genauso klingen.

Das Thema Elektrostaten Amps hatt sich für mich erledigt, auch hier ist es sinnvoll sich nur noch mit den KH zu beschäftigen, und den rest elektronik abzuhacken.
Der Omega würde mich schon noch sehr interesieren, könnte man auch ohne schande am SRM-313 betreiben, könnte nur etwas knap werden mit dem Pegel bzw Reserven bei leisen aufnahmen, wenn der omega etwas leiser spielt wie manche erzählen. (SRM-717 hatt wohl etwas mehr power)
Den der SRM-313 spielt auch etwas leiser als der HEV70, so um 6db.
Der SRM-313 hat nicht die wahnsinnigen Reserven, ich hab noch ca 20db resevere bei aufnahmen mit 0db aussteuerung, um meine 85-95db Lautstärke am Kh zu erreichen.
Bei sehr leisen aufnahmen könnte es knapp werden, bei sehr leisen passagen die mit -20db ausgesteuert sind muß ich schon fast an anschlag gehn wenn ichs laut haben will.
Kommt aber eher selten vor, halt eher bei klassik.
Bei aufnahmen mit vollem Pegel häng ich bei Poti Stellung 4-5, da hatt man dann noch ca 20db reserve.


Deine Karierten Ohren.
Hehe, ein großer vorteil vom HE60, das gibst da nicht, der HE60 ist der KH mit dem besten tragekomfort der mir bisher untergekommen ist.



Naja, der Stax SR-303 macht mehr tiefbass, das würdet mir schon sehr sehr gefallen, aber sonst ist der HE60 in so ziemlich allem besser, letztenendes auch im bass, da er viel natürlicher, detailreicher ist.
Der Bass vom SR-303 ist etwas brummig breig, wie das gesamte klangbild, zumindest im vergleich zum HE60, der auch viel räumlicher, klarer und weiter spielt.
So läßt der erst schöne eindruck vom Tiefbass einen faden beigeschmack, weil etwas langweilig, konturlos.
Der HE60 bass bietet mehr details, und ist daher auch für mich besser.
Aber ich bin auch an ihn gewöhnt, das ist nich unerheblich, wenn man an den SR-303 gewöhnt ist, wird einem der HE60 wohl etwas bassschwach vorkommen, was er nicht ist.

Einen aber nicht unerheblichen teil seines basses wird der SR-303 aber aus seinem viel geringeren Koppelvolumen ziehn.
Die Membranen sind viel dichter am Ohr als bem HE60, dichter gehts ja nicht mehr.


Der SR-303 Bass ist auch fetter als vom K240, durchaus mal eine überlegung für bassheads, je nachdem wie weit sies treiben.
Wolfiman
Stammgast
#52 erstellt: 27. Sep 2006, 05:52
Hab jetzt mal den den HEV70 an die linke KH seite gehängt und den SRM-313 an die rechte.
Verschiedene Tests mit Mono signalen und auch Testsignalen = kein Unterschied.
Und würde eine Amp zb auch nur eine winzigkeit S Laute überbetonen würde das dann sofort überdeutlich auffallen.
Schon krass, und der HEV70 hatt sogar noch 5db mehr Verstärkerpower.

Immerhin ist der SRM-313 ist abslolut rauschfrei, der HEV70 rauscht ja immer eine winzigkeit.
Auch der gleichlauf vom Poti ist besser.

Werd mir aber nochmal einen passenden schalter zum direktumschalten besorgen zum testen, auch wenn die klangunterschiedsfrage jetzt eigentlich schon recht eindeutig geklärt ist.


Was mir übriegens dabei aufgefallen ist, was beim HEV70 als innere Elektrode beschaltet ist wird beim Stax als äußere Elektrode beschaltet.
Das sieht man wenn man sich mal die Bilder eines offenen SR-303 im Inet ansieht, und ich konnte das auch so am Kabelanschluß messen.


Beim Test, HEV70 betreibt die linke KH seite, SRM-313 die rechte.
Es wird nur Phasenrichtig wiedergegeben wenn was der SRM-313 beim SR-303 für die innere Elektrode vorsieht beim HE60 an die äußere Elektrode führt (Linke KH seite hängt am HE60 wie es der HEV70 vorsieht)

Hatt zwar keine echten klanglichen auswirkungen, den falsche Phase hört man nur wirklich raus wenn nur eine seite verpolt ist, und es sind ja beide vertauscht.
Insofern aber schon etwas merkwürdig.
embe
Stammgast
#53 erstellt: 27. Sep 2006, 08:55
Hi Wolfiman,

Was experimentierst du denn da rum?

Pass mal auf, dass dir der HE60 nicht abraucht bei so wilden
Aktionen.

Ich hab vor lauter anderem Kophörertuning und Sofabassbau noch keine Zeit für die Friemelei am Stax gehabt.

Hab immer noch keine gescheiten Steckhülsen gefunden...
Ehrlich gesagt hab ich etwas Mores vor der Löterei

Muss mir wohl einen Ruck geben

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#54 erstellt: 28. Sep 2006, 02:45
Ach das ist nich so wild, die beiden elektroden sind ja im grunde identisch, hauptsache bias ist richtig gesetzt, aber das ist eh klar.
Selbst Bias is im amp ja mit 5 Mega Ohm beschaltet am ausgang, deshalb kann man mit nem normalen multimeter (Einganswiederstand 10 Mega Ohm) das garnicht messen, die spannung bricht dann sofort ein.


Bei Conrad gibts ne 100er packung steckschuhe für 2Eur oder so.
Bestell Nr. 526164
Muß man aber noch etwas aufbiegen, die nächst größeren sitzen etwas locker und können auch einen kurzschluß verursachen.
Wolfiman
Stammgast
#55 erstellt: 25. Okt 2006, 19:57
Ich hab jetzt systematisch nochmal alle teile durchgecheckt, und einen kauputten kondenstaor und wiederstand ersetzt.
Er funktioniert jetzt fast wieder einwandfrei, keine Pegelabfall und zerren mehr der rechten seite, auch nach langem betrieb.
Aber, in kaltem zustand hab ich die ersten minuten manchmal immer noch störgeräusche.
Nach ein paar minuten ist dann aber ruhe.
Weiß ich auch nicht mehr woran das noch liegen soll, ich hab alle teile durch des ampsbereichs der für die entsprechende elektrode verantwortlich ist, auch die transistoren.
george
Stammgast
#56 erstellt: 25. Okt 2006, 23:44
Da hört man mal einige Zeit tatsächlich nur Musik anstatt sich darüber in Foren zu verlieren und schon beginnen die Konstruktionen an einen halben Atomsprengkopf ;-)

Respekt, ich habe auch rudimentäre Fähigkeiten in E-Technik und Löterei - aber an Geräte oberhalb von ein paar Euronen traue ich mich nicht heran...

Habe ich das jetzt richtig gelesen, weder die Fehler im Betrieb noch widerkehrende Fehler lassen sich reproduzieren? Alles getauscht?

Ich habe einfach in den sauren Apfel gebissen und HE60+HEV70 komplett renovieren lassen, alles läuft jetzt seit über einem halben Jahr perfekt, kein Zischeln, keine Störgeräusche, kein Aufwärmen, keine Gleichlaufschwankungen.

Das Resultat bzgl. des Klangvergleiches sollte einigen Fledermausöhrchen zu denken geben, WO in ihrer Kette sie optimieren...
embe
Stammgast
#57 erstellt: 25. Okt 2006, 23:46
Hi Wolfiman,
gratuliere
den Restfehler findest du bestimmt auch noch

Ich hab immer noch nicht gebastelt...
wird wohl was für die langen Winterabende werden.

In letzter Zeit höre ich fast nur noch mit meinem alten Lambda Pro...viel besser kann der He60 am Staxamp wohl nicht werden

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#58 erstellt: 26. Okt 2006, 03:34

george schrieb:

Habe ich das jetzt richtig gelesen, weder die Fehler im Betrieb noch widerkehrende Fehler lassen sich reproduzieren? Alles getauscht?


Weiß nicht so geanu was du da mit meinst.


genaugenommen waren 3 teile eindeutig kaputt

1 Diode die die rechte seite komplett lahmlegte

1 Kondensator und 1 Wiederstand die die rechte seite um 3db dämpfte und zu zerren der rechte seite führte.

Das ist jetzt behoben.
Aber störgeräusche rechts hab ich oft noch die ersten minuten bei kaltem amp, ebenso das der amp die ersten 5-10 sec rot leuchtet, was klanglich aber nix macht.

Ich hab alle teile vom Vorvertärker durch + die Endstufe der rechten äußeren elektrode (bei der linken elektrode der rechten seite ist ruhe)

Mein fehler ist das ich zwischenzeitlich wieder teile zurückgebaut habe die offensichtlich in ordnung sind, damit am ende nur die teile getauscht sind die wirklich im eimer sind.
Offenbar ist es die kombi von mehren teilen die noch zu diesem fehler führt.


Bei dir war ja wohl der Poti und mehr am amp kaputt, und eine KH seite hatte auch was weg und wurde getauscht.

Also das zischen (S Laute) liegt ja nun am KH wie der Stax amp eindeutig gezeigt hatt, falls das durch alterung, defekt ect wirklich auftritt müßtest du es einseitig ja immer noch haben, den bei dir haben sie ja nur eine Membrankapsel getauscht, und das zischen war ja sowieso schon immer beidseitg vorhanden.
Ich tippe aber das ist noraml bei dem KH, der stax KH hatt es etwas abgeschwächt ja auch.

Ich hab mich mitlerweile dran gewöhnt.



Werd wohl beim SRM-313 bleiben, den die absolute rauschreiheit ist schon nicht schlecht.
HEV70 ist zwar fast an der hörschwelle, hör ich mitlerweile aber doch in pausen.

Wenn der dumme Trafo vom Stax doch bloß nicht brummen würde wär alles perfekt.
Er brummt zwar (Nicht über KH) viel leiser als der HEV70 rauscht, aber brummen ist schon unangenehmer als rauschen.
george
Stammgast
#59 erstellt: 25. Dez 2006, 21:37
Sorry - habe in letzter Zeit ein wenig mit dem Stück Technik gekämpft, an der meine Sennheiser-Kombo angestöpselt ist... ;-)

Ich hatte Sennheiser um eine ausführlichere Erläuterung der Reparaturen gebeten, bekam aber nie eine Antwort - so bleibt wieder nur Raum für Spekulationen.

Das scharfe "S" ist weg - dem "warum?" bleiben die Wedemarker mir schuldig.
Ich hatte allerdings keine Probleme mit dem HE60 (zumindest nicht einseitig) direkt - auch die Lautstärkeänderung beim Aufwärmen war zwar nicht gleichmäßig, aber dennoch auf BEIDEN Seiten vorhanden.

Ich denke beide Seiten wurden repariert - die Rechnung ist auch anderswo oberflächlich ausgefallen (z.B. durch generelle Werkstattanweisung einseitige Reparaturversuche zum Vermeiden von anschließenden Gleichlaufproblemen zu vermeiden).

Das Rauschen ist ebenfalls kein Problem, weil es stets unterhalb der Quelle liegt - aber meine EWX24/96 hat sich ja auch ansonsten immer sehr merkwürdig verhalten ;-)

Gab es inzwischen ein Happy-End? Ich meine das ständige Rumlöten mit immer wiederkehrenden Macken macht sicherlich ebenso wenig glücklich wie der Gedanke, 400€ für eine zweifelhafte, offizelle Reparatur auf Raten eines Forenten durchzuführen!?
Probleme im Griff? Sennheiser-Service? Stax?
So ein Omega ist bestimmt schnuckelig ;-) Oder hast du den Ebay-Orpheus erstanden? Oder doch lieber gar keine KH mehr:
http://cgi.ebay.de/w...e=2#ebayphotohosting



Gruß
Georg
Wolfiman
Stammgast
#60 erstellt: 25. Dez 2006, 22:26
Naja, mit den "S" Lauten, sie kamen sowieso nie vom Amp, den der Stax Amp (SRM-313) produziert genau den gleichen Level.
Hatte ja mitlerweile auchmal den Stax Röhren Amp 006TA geliehen aus interesse am Röhrenklang, bzw auf 240V umgelötet für bremsenicht.
Auch er klang gleich beim Direktumschalten, was ich nicht erwartet hatte, ohne Direktumscahler hatte ich mir mit noch leichte unterschiede eingebildet.
Liegt wohl am fehlenden Übertrager die Röhrenamps normalweise haben, und/Oder einfach gut konstruiert.
Siehe auch hier
http://www.hifi-foru...m_id=110&thread=3858

Aktueller stand beim HEV70 ist:
Beim einschalten leichte bis mitlere Störgeräusche rechts, nach ein paar Stunden gehn sie fast weg.
Kümmert mich aber nicht mehr so sehr, den ich hör ja eh nicht mehr mit ihm, der der SRM-313 ist perfekt Rauschfrei, was der HEV70 sowieso nie war.
Die 300Eur die ich mit SRE-725 Kabel effektiv dafür gelöhnt hab ist mir die rauschfreiheit wert.

Wobei man sagen muß das der HEV70 so wenig rauscht das die Musik sowieso meist mehr rauscht.

Wenn mal das Teil/e kaputt geht das für die macke der rechten seite da ist, und daher leicht zu finden ist, schau ich ihm mir mal wieder an.
Wär ja doch ganz nett wen er mal wieder geht.
Aber bleiben tu ich beim SRM-313.


Übriegen der Stax KH SR-303 den ich mit dem Amp gekauft hatte, er hatt auch de S Laute, allerdings etwas schwächer.


Warum bei dir das S Zischen weg ist, einziege erklärung im grunde, es war schon vorher stärker (Defekt?) bei dir als bei mir, wohl eher am HEV70. (was bei mir ja nicht der Fehler ist)
Den bei dir haben sie ja nur eine KH seite (Elektrodenmembran) gewechselt.
Und wenn es vorher auf beiden seiten war, kann es ja jetzt nicht weg sein. bzw müßte vorher auf einer seite gewessen sein.
War wohl bei dir der HEV70, dafür spricht auch das wo ich meinen noch nicht größer repariert hatte, wo er rechts noch ca 3db leiser war (-3db warns glaube ich), da neigte er dann manchmal zum zerren rechts, wenn man weit aufdrehte.
Die Aufwärmthematik hatt ich ja so auch nie, nur die probs mit der rechten seite.



Demnächst kann ich mir wohl mal den Omega anhören und mit dem HE60 vergleichen.
Wird bestimmt sehr interesant, vor allem Basstechnisch.
Der SR-303 hatte ja schon mehr bass als der HE60, und wenn der Omega noch mehr haben sollte...
Und mal mal sehn wie die höhen, der raum, weite und volumen so sind, den die Find ich beim HE60 deutlich besser als beim SR-303.

Den den Bass finde ich beim HE60 doch einen Tick zu wenig bei vielen aufnahmen, wenn der Omega zusammen mit mehr bass mit dem HE60 mithalten kann, denke ich auch über den mal nach, aus japan grade noch erschwinglich.

An die S Laute hab ich mich übriegens mitlerweile gewöhnt, scheint mir auch etwas weniger geworden.
Als Manko seh ich sie natürlich immer noch.


[Beitrag von Wolfiman am 25. Dez 2006, 22:30 bearbeitet]
george
Stammgast
#61 erstellt: 31. Dez 2006, 16:12
Ich denke man kann zusammenfassend sagen, dass die Technik doch recht diffizil ist.
Rauschen ist wie gesagt kein Thema (mein Rechner ist wassergekühlt) - die EWX24/96 rauscht IMMER stärker. Der Rauschabstand liegt laut technischen Daten auch bei >90dB - in der Praxis also unbedeutend - es sei denn etwas ist defekt.
Das Zischen kommt wahrscheinlich vom HEV70, was auf einen Defekt/Verschleiß unserer Geräte schließen lässt, welcher bei mir (wie auch immer) behoben wurde.
Ich denke du solltest bei derzeitigen Marktpreisen den HE60/HEV70 verkaufen und zum Omega greifen - oder schlicht die Euronen für die Reparatur bei Sennheiser investieren.

Mit den Verstärkern nähert man sich schon der Voodoo-Thematik, wenn man die minimalen Unterschiede völlig verschiedener Geräte betrachtet, zeigt es auch die Ausgereiftheit dieser Technik (die Frequenzgänge sind ja auch seit Jahrzehnten fast perfekt).
Wolfiman
Stammgast
#62 erstellt: 02. Jan 2007, 20:42
Ähm, sicher rauscht die EWX minimalst, das kommt aber nur bei fast Poti Anschlag zum tragen, ansonsten rauscht der HEV70 immer mehr, gleich ob Poti min oder mitte.
Auch ohne angeschlossene EWX rauscht er vor sich hin. (wobei es sehr wenig ist)

Beim SRM-313 hingegen ist totenstille, wobei natürlich bei Potianschlag das rauschen der EWX auch minmal hörbar wird.
Selbst wenn die Quelle Extrem rauschen würde, kommt das beim HEV70 nicht zum tragen wenn man ihn nicht aufdreht.


wie gesagt, das zischen kommt bei mir nicht vom HEV70, und da der Stax KH auch Zischt, wenn auch etwas weniger, scheint mir das beim HE60 auch eher nicht behebbar.


Das der Amp wechsel Klanglich nichts bringt hab ich schon gesagt, und das das alles eher auf die Voodoo schiene geht.
Aber die rauschfreiheit, besserer Poti Gleichlauf und feinfühligerem Reglen bringt was. (Mein Poti ist nicht Defekt)


Was evtl noch Interesant wäre, die Elektroden/Membran Kapsel Tauschen beim HE60 um so einen neuen KH zu erhalten, das das Klanglich was bringt bei mir, bezweifle ich aber stark.
embe
Stammgast
#63 erstellt: 05. Feb 2007, 13:46
Hi,
am Wochenende ging mal wieder ein HE 60 + HeV 70 weg.
weg isser
Mann, ich glaub ich lass meinen doch nochmal reparieren...
was man dafür noch absahnen kann.
Bis jetzt hab ich mich noch nicht getraut die Staxadapter zu löten

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#64 erstellt: 05. Feb 2007, 17:32
Das ist noch garnix, 1500 sind mit einem in Neuzustand auch drin.
Das es einer von 2000 ist nehm ich dehm aber bei der Serienummer am HEV70 nicht ab, das ist eher einer der alten ca 1994-97.
Die nummer kann man nicht sauber erkennen, aber unter 1001000 ist sie.
Würde auch die Totalüberholung erklären.

Ihn gabs von 1994 bis 2001
Und die nummern erstrecken sich ca von 1000001 bis 10002000
Und ca 1997 warn die nummern unter 1001000

Ohne HEV70 holst du vieleicht nur 200 Eur weniger raus da die extrem bieter nur den HE60 wollen, aber wenn du ihn eh fast gratis bei Senn Reparieren kannst...
H-J-H
Neuling
#65 erstellt: 15. Feb 2007, 14:42
Hallo embe und Wolfiman,

ich verfolge diesen Thread hier schon eine Weile.

Jahrelang hat mein HE60/HEV70 im Schrank gelegen, da er nach einer Reparatur bei Sennheiser bald wieder anfing mit Blubbern und Ploppen. Er hatte genau die selben Symptome, wie sie embe beschrieben hat. Die Reparatur wurde damals kostenlos vorgenommen, obwohl die Garantiezeit bereits verstrichen war.

Ich vermute, dass Sennheiser damals eine problematische Charge gefertigt hatte. Die "verbratenen" Dioden deuten darauf hin, dass sie nachträglich bestückt wurden. Sie haben mit den Plopp-Erscheinungen wohl eher nichts zu tun und sind auch kein Hinweis auf irgendwelche Reparaturversuche.

Meine Seriennummern sind von euren nicht sehr weit entfernt. Es dürften daher Geräte aus der selben Fertigung sein.

Mit Hilfe des Schaltplans, der hier im Forum veröffentlicht wurde, ist es mir gelungen die Reparatur selbst vorzunehmen. Seitdem spielt er wieder in altem Glanz.

Noch ein paar Bemerkungen zu den Bauteilen:
Der Transistor-Typ BSP125 ist definitiv der richtige. Die Zusatzbezeichnungen, wie S9339 oder S0350, sind nichts weiter als Chargenbezeichnungen, meistens Fertigungsjahr und Kalenderwoche. Sie haben absolut nichts mit dem Typ selbst zu tun.
Wenn es mit den neuen Transistoren nicht mehr funktionierte, kann das nur zwei Gründe gehabt haben:
- defekte Ware geliefert bekommen
- Fehler beim Einlöten gemacht

Die "Dioden mit blauem Ring" sind sogenannte Zener-Dioden. Der erforderliche Spannungswert ist im Schaltplan vermerkt.

Einer der Headwize-Gurus, Kevin Gilmore, hat doch allen Ernstes behauptet, der Hev70 wäre mit den uralten 741-OpAmps aus der Steinzeit der IC-Elektronik bestückt. Da kann man nur eines sagen: Mr. Gilmore braucht eine Brille. Selbstverständlich benutzt der HEV70 nicht diese Art von Altmetall sondern einen durchaus hochwertigen 4fach OpAmp vom Typ TL074I. Kevin Gilmore's damaliges Urteil über den HEV70 beruht wahrscheinlich eher auf einem Sehfehler, als auf einem ausführlichen Hörtest.


Gruß
HJH
Jo_LE
Ist häufiger hier
#66 erstellt: 15. Feb 2007, 15:22
Hallo,

Kevin Gilmore gilt sicher bei den Ami`s als KHV Pabst. Er hat aber in der Vergangenheit mit seinen veröffentlichten DIY Verstärkern für Elektrostaten immer wieder bewiesen, daß er für tolle Schaltungsschnitzer und Konstuktionfehler sehr anfällig ist. Das beste Beispiel ist sein vielgelobter KGHB. Der Blue Hawaii ist die reinste Fehlkonstuktion. Besonders problematisch ist die Ausgangsstufe mit den 4 EL 34!. Thermische Drifts der Ausgangsspannung von bis zu 50 V!!!! sind da normal. Da genügt es bereits, eine der EL 34 etwas anzupusten!?Thermische Stabilität ist da Fehlanzeige. Im übrigen der Grund, warum der KGBH nicht mehr von HeadAmp gebaut wird. Die uneingeschränkte und vorbehaltlose Müstifizierung von bestimmten Geräten und das Vergöttern von bestimmtem "Gurus" ist bei den Ami`s üblich. Davon sollte man sich nicht blenden lassen!!!

viele Grüße

Jo_Le
Wolfiman
Stammgast
#67 erstellt: 15. Feb 2007, 21:48

H-J-H schrieb:
Hallo embe und Wolfiman,

ich verfolge diesen Thread hier schon eine Weile.

Jahrelang hat mein HE60/HEV70 im Schrank gelegen, da er nach einer Reparatur bei Sennheiser bald wieder anfing mit Blubbern und Ploppen. Er hatte genau die selben Symptome, wie sie embe beschrieben hat. Die Reparatur wurde damals kostenlos vorgenommen, obwohl die Garantiezeit bereits verstrichen war.

Ich vermute, dass Sennheiser damals eine problematische Charge gefertigt hatte. Die "verbratenen" Dioden deuten darauf hin, dass sie nachträglich bestückt wurden. Sie haben mit den Plopp-Erscheinungen wohl eher nichts zu tun und sind auch kein Hinweis auf irgendwelche Reparaturversuche.

Meine Seriennummern sind von euren nicht sehr weit entfernt. Es dürften daher Geräte aus der selben Fertigung sein.

Mit Hilfe des Schaltplans, der hier im Forum veröffentlicht wurde, ist es mir gelungen die Reparatur selbst vorzunehmen. Seitdem spielt er wieder in altem Glanz.

Noch ein paar Bemerkungen zu den Bauteilen:
Der Transistor-Typ BSP125 ist definitiv der richtige. Die Zusatzbezeichnungen, wie S9339 oder S0350, sind nichts weiter als Chargenbezeichnungen, meistens Fertigungsjahr und Kalenderwoche. Sie haben absolut nichts mit dem Typ selbst zu tun.
Wenn es mit den neuen Transistoren nicht mehr funktionierte, kann das nur zwei Gründe gehabt haben:
- defekte Ware geliefert bekommen
- Fehler beim Einlöten gemacht

Die "Dioden mit blauem Ring" sind sogenannte Zener-Dioden. Der erforderliche Spannungswert ist im Schaltplan vermerkt.

Einer der Headwize-Gurus, Kevin Gilmore, hat doch allen Ernstes behauptet, der Hev70 wäre mit den uralten 741-OpAmps aus der Steinzeit der IC-Elektronik bestückt. Da kann man nur eines sagen: Mr. Gilmore braucht eine Brille. Selbstverständlich benutzt der HEV70 nicht diese Art von Altmetall sondern einen durchaus hochwertigen 4fach OpAmp vom Typ TL074I. Kevin Gilmore's damaliges Urteil über den HEV70 beruht wahrscheinlich eher auf einem Sehfehler, als auf einem ausführlichen Hörtest.


Gruß
HJH


Das ist super interesant

Was war den bei dir genau kaputt, war es nur der BSP125 ?
Wo hattest du ihn her ?, meiner war von Conrad, ist wohl einer von Infineon.

Eine vermutung von mir ist, das der neue vieleicht anders gepolt ist und es deswegen streß gab.
H-J-H
Neuling
#68 erstellt: 16. Feb 2007, 00:11
Hallo Wolfiman,

bei meinem HEV70 waren alle BSP125 in Ordnung.

Wenn Du einen Transistor vom Typ BSP125 kaufst, dann kann es keinen Zweifel an dessen "Polung" geben. Mit dem Typ ist das eindeutig festgelegt. Es gibt auch nur noch einen einzigen Hersteller: Infineon (als Nachfolger von Siemens).

Mein HEV70 begann zuerst mit den bekannten Störgeräuschen. Dann ging die LED permanent auf rot. Danach kam der Totalausfall, dann eine mehrjährige "Ruhepause" im Schrank.

Durch euren Thread wurde ich dann ermutigt selbst einmal nachzusehen. Ohne Schaltplan und Oszilloskop wäre die Fehlersuche allerdings hoffnungslos gewesen. Aber da ich diese Hilfsmittelzur Verfügung hatte, habe ich den Verstärker wieder zum Laufen gebracht.

Für den Totalausfall war der Schalttransistor Q15 im Netzteil verantwortlich. Die Geräusche wurden anscheinend durch defekte Kondensatoren (C41 und C57) im Übersteuerungsdetektor verursacht, obwohl die Störungen nur in einem Kanal auftraten.

Nach dem Austausch zeigte eine visuelle Überprüfung mit dem Oszilloskop, dass alle Signalspannungen rauschfrei und in beiden Kanälen gleich waren. Der Klang bestätigt dieses Ergebnis.

Vor der Reparatur war eine starke Asymmetrie der Aussteuerung zu beobachten (daher Geräusche nur in einem Kanal).


Gruß
HJH
embe
Stammgast
#69 erstellt: 16. Feb 2007, 11:10
Hi,
es tut sich ja wieder was hier...
HJH macht mir Hoffnung.
Leider bin ich kein Elektroniker und
verfüge über 0 Oszi und anderen Prüfkrempel
Ob das bei mir die gleiche Fehlerquelle ist
Ich werd den Senni wohl doch nochmal einschicken...
Würde aber gerne vorher den Senni ans Staxspeiseteil friemeln.
Vielleicht gefällt mir der Klang ja so auch.
Ich würd gerne mutig sein und einen Adapter basteln...
Ich trau mich nicht
Ich bin eine MEMME!

Gruß
embe
H-J-H
Neuling
#70 erstellt: 16. Feb 2007, 13:41
Hallo embe,

was würde denn so eine Reparatur bei Sennheiser kosten?

Hast Du da schon eine Vorstellung oder vielleicht sogar einen Kostenvoranschlag?


Gruß
HJH
embe
Stammgast
#71 erstellt: 18. Feb 2007, 01:44
Hi,
bisher hatten die Reparaturen nix gekostet,
ist aber schon 3 Jahre her die letzte.
Ich möchte ja auch nicht aufn Arsch fallen,
sollte evtl. doch vorher mal anfragen.
Ein gewisser Herr Strehling bei Sennheiser hat das damals veranlasst.

Gruß
embe
killertiger
Inventar
#72 erstellt: 18. Feb 2007, 16:38
Und wieder ein HE60/HEV70 bei Ebay.

http://cgi.ebay.de/w...0090981847&rd=1&rd=1

Aber der Knaller ist der Anzeigentext.
Da schreibt der Ganove doch glatt:
Neupreis über 5000 (äh was denn genau).
Der hat natürlich extra nicht EUR etc. dahinter geschrieben, damit man ihn nicht festnageln kann.

Und wenn man ihn darauf anspricht, verhöhnt er einen auch noch.
Na ja, auf diese dreiste Verhöhnung habe ich die Auktion mal bei Ebay gemeldet und die Verhöhnungsnachrichten gleich dran gehängt.

Also ich kann mich über solche Preis Lügner echt aufregen.
Einfach bei Ebay die Leute verarschen.
NoXter
Hat sich gelöscht
#73 erstellt: 18. Feb 2007, 16:51
Meinst du die Leute welche sowas kaufen wissen nicht um die Preise bescheid?
Davon abgesehen habe ich auch noch nie erlebt das eine Auktion durch erwähnung eines NP besser ausgefallen wäre.
Wolfiman
Stammgast
#74 erstellt: 18. Feb 2007, 22:16

H-J-H schrieb:
Hallo Wolfiman,

bei meinem HEV70 waren alle BSP125 in Ordnung.

Wenn Du einen Transistor vom Typ BSP125 kaufst, dann kann es keinen Zweifel an dessen "Polung" geben. Mit dem Typ ist das eindeutig festgelegt. Es gibt auch nur noch einen einzigen Hersteller: Infineon (als Nachfolger von Siemens).

Mein HEV70 begann zuerst mit den bekannten Störgeräuschen. Dann ging die LED permanent auf rot. Danach kam der Totalausfall, dann eine mehrjährige "Ruhepause" im Schrank.

Durch euren Thread wurde ich dann ermutigt selbst einmal nachzusehen. Ohne Schaltplan und Oszilloskop wäre die Fehlersuche allerdings hoffnungslos gewesen. Aber da ich diese Hilfsmittelzur Verfügung hatte, habe ich den Verstärker wieder zum Laufen gebracht.

Für den Totalausfall war der Schalttransistor Q15 im Netzteil verantwortlich. Die Geräusche wurden anscheinend durch defekte Kondensatoren (C41 und C57) im Übersteuerungsdetektor verursacht, obwohl die Störungen nur in einem Kanal auftraten.

Nach dem Austausch zeigte eine visuelle Überprüfung mit dem Oszilloskop, dass alle Signalspannungen rauschfrei und in beiden Kanälen gleich waren. Der Klang bestätigt dieses Ergebnis.

Vor der Reparatur war eine starke Asymmetrie der Aussteuerung zu beobachten (daher Geräusche nur in einem Kanal).


Gruß
HJH


Bei Totalausfall ist der Q15 natürlich sehr plausibel, das prob hatte ich aber nie, hab auch gleich 600V auf den Kondensatoren nach dem Einschalten.

Den C41 und C57 hab ich jetzt nochmal getauscht, hatt aber nix verändert, mußte allerdings beim C57 100nf nehmen, hatte jetzt keinen 10nf hier.

Den Übersteuerungsdetektor hatte ich eigentlich immer ausgeschlossen, weil der doch in mono beide kanäle zusammenschaltet, und kann mir garnicht erklären wie er nur auf eine seite auswirkung haben kann.
Um den Übersteuerungsdetektor für Rechts auszuschließen hab ich mal den C10 ausgelötet, was nix gebracht hatt, dann hab ich noch als letzte verbindung die Leiterbahn gekapt die von R9/R11 zu R14/R12 führt, was etwas anderes merkwürdiges verursacht hatt.
Die Störgeräusche warn auch wieder da, aber die rechte seite war tot, zudem war das winzige rauschen rechts weg was er schon immer auf beiden seiten hatte, und was besonders verückt ist, die LED wird Rot wenn man den KH abzieht, angeschloßen ist sie grün.
Das die schaltung auf den KH der fast keinen wiederstand darstellt so reagiert ist mir neu.

Der LM339D ist doch nur für die Peak LED da wenn ich das richtig sehe ?

Auf welcher seite hattest du den die Störgeräusche ?, war es immer die selbe ?


george erzählte mal das senn mit dem HEV70 eigentlich ganz zufrieden ist, nur mit der Peak LED wären sie nicht so ganz glücklich (hatte für mich bisher aber keinen sinn ergeben bzw wieso)



@embe
Da brauchst du eigentlich keine große angst haben, selbst verpolen sollte keinen schaden machen, nur kurzschluß würde ich nicht ausbrobieren.
Und berühren der Pole der KH Buchse ist auch nicht tragisch, ist mir auch schonmal passiert, durch den 5 Megaohm Wiederstand den die staxe haben kann man eigentlich keinen schlag bekommen, und das betrift eh nur die bias leitung, auf den anderen polen ist kein saft drauf ohne Musiksignal, was zudem viel weniger spannung hatt und auch nochmal (beim mir mit SRM-313) 5K Ohm abgesichert ist zur KH Buchse.

Alternativ wenn du einen Stax Stecker hättest, würde ich dir auch so einen adapter löten, da meine version aber eine ziemliche frickelarbeit ist (ich hab 2 etwas nervige Stunden gebraucht) steht da der geldwert den ich nehmen müßte nicht mehr im verhältnis zu so einem adapter.
Und zusammen mit den teuren stax steckern die man noch braucht kann ich das nicht wirklich guten gewissens jemandem empfehlen, da es sowas eigentlich nicht wert ist.



1997 stand der HE60/HEV70 mit 2300DM Listenpreis im Senn Katalog, und da warn sicher noch 100-200DM weniger je nach Händler drin.
Hatte mich damals schon dafür interesiert.
H-J-H
Neuling
#75 erstellt: 20. Feb 2007, 13:45
Hallo Wolfiman,

Wenn Du C57 größer wählst als im Schaltplan angegeben, dann dauert es länger bis nach einer Übersteuerung die LED wieder auf grün geht.

Eine sehr wichtige Funktion erfüllt die Zenerdiode D26. Sie erzeugt eine Referenzspannung in Höhe der halben Betriebsspannung, also 5V. Diese Spannung wird über R9/R11 und R12/R14 auf die OpAmps geführt. Sie bewirkt, dass auch der Hochspannungs-Ausgangspegel auf halber Betriebsspannung liegt (gemessen an den Messpunkten MP7/MP8), hier also 300V.

Ohne Signal sollte an den Elkos C16/C17 und C23/C25 5V messbar sein.
Die selbe Spannung sollte auch an den Elkos C15/C18 und C24/C26 anliegen.

Miniatur-Elkos, wie sie hier verbaut wurden, sind nach jahrelangem Betrieb schon mal Ausfall-gefährdet. Sie können (aber müssen nicht) im Laufe der Zeit an Kapazität verlieren. Auch kann der Parallel-Widerstand abnehmen, woraufhin eine wacklige, leitende Verbindung entsteht. Diese Alterungserscheinungen können sich durchaus in den beschriebenen Symptomen bemerkbar machen.

Dass der KH "fast keinen Widerstand" darstellt ist nicht richtig. Im Gegenteil. Er stellt sogar einen nahezu unendlich großen Widerstand dar, eher einen Kondensator. Aber wahrscheinlich hast Du genau das gemeint.

Am Ausgang MP15/MP16 und MP17/MP18 darf keine Gleichspannung anliegen. Dafür sorgen die Koppelkondensatoren C31/C32 und C33/C34. Falls dort eine Gleichspannung von mehr als ca. 6V anliegt, wird der Schaltregler U4 über D7 und Q4 heruntergefahren, erkennbar an der roten LED. Es wird dann die Hochspannung reduziert oder ganz abgeschaltet.

Der LM339D ist tatsächlich ausschließlich für die Peak-Anzeige da.

Da ich den HE60/HEV70 mehrere Jahre nicht mehr im Einsatz hatte, kann ich mich leider nicht mehr erinnern, auf welcher Seite die Störgeräusche aufgetreten sind.


Gruß
HJH
Wolfiman
Stammgast
#76 erstellt: 20. Feb 2007, 19:53
Also erstmal vielen dank für die vielen sehr Interesanten Erklärungen
Find ich sehr Interesant wie die HEV70 schaltung genauer funktionert.


An D26 liegt 5V an.
An C15/C16/C17/C18 und C23/24/25/26 liegt auch 5,02-5,08V An.


Kaputt warn bei mir auf jedenfall D2 die praktisch den eingang kurzschluß und zum Totalausfall der rechten seite führte.
Und dann warn auch C15 und R6 kaputt, bzw sorgten für Zerren und und Tonabfall von ca 3db Rechts. (Kann auch sein das ich statt C15/R6 die C18/R10 getauscht habe, ich kann die Platine dem Schaltpaln bei dennen nicht geanu zuordnen, die sind so Identisch geschaltet)


Übriegens der einziege Trimpoti R128 ist zum justieren des netzteils bzw der 600V/10V da denke ich ?


Bei MP6/MP7 zu masse (also meine rechte Problemseite ) hab ich 290-308V.
Bei MP8/MP9 (Die immer intakte seite) zeigt mein Mulimeter Overload an und meint die Spannung liegt über 1000V, was aber ein messfehler sein muß.

Am Rechten ausgang MP15/MP16 kann ich momentan gar keine gleichspannung messen.
Am Linken Ausgang MP17/MP18 nur ca 100mV



Funktionieren tut er ja, nur ist er wenn lange nich in betrieb ist die LED rot beim Einschalten, und kann schon mal die ersten 30sek Leuchten.
Und natürlich das Prazeln die ersten minuten, was aber je nach lust und laune auch wieder ausuffern könnte.



Als Wiederstand hatt der KH ja nur die Luft zwischen den Elektroden/Membran.
Messen kann ich auch nix (Multimeter geht bis 2000Mega Ohm)

Bei Stax steht aber zb 145K Ohm inkl Kabel bei 10Khz
Und messen kann ich da auch nix.
Es hängt wohl damit zusammen das der KH einen kondensator darstellt wie du schon sagst
H-J-H
Neuling
#77 erstellt: 20. Feb 2007, 21:53
Hallo Wolfiman,

ich erinnere mich jetzt, dass es bei meinem Kopfhörer auch so anfing. Die "ROT"-Phase der LED nach dem Einschalten wurde immer länger, bis sie dann nach ein paar Monaten gar nicht mehr auf grün ging. Im selben Maße nahm auch die Häufigkeit der Störgeräusche zu.

Dass bei Deinem HEV70 auch Widerstände defekt waren ist eigentlich eher unwahrscheinlich, aber auszuschließen ist es auch nicht.

Überprüfe zuerst die +/-10V Versorgungsspannung. Bei meinem betrug die negative Spannung vor der Reparatur nur -8V.

Konzentriere dann die Fehlersuche auf die Vorstufe des defekten Kanals. Miss die Spannung an den Elkos sofort nach dem Einschalten und beobachte, wie lange sie braucht um 5V zu erreichen. Dauert es länger als 2 Sekunden, dann kann der zugehörige Elko an der genannten Altersschwäche leiden.

Wenn die Störgeräusche nur zeitweise auftreten, dann miss die Spannung während der Störung. Vorher die Lautstärke auf null drehen, damit das Audiosignal das Ergebnis nicht beeinflusst. Nach Möglichkeit solltest Du ein Zeigerinstrument verwenden, da mit einem Digitalmultimeter Spannungsschwankungen nur sehr schwer zu erkennen sind. Denjenigen Elko, bei dem die Spannung schwankt, solltest Du austauschen.


Folgende Bemerkungen von Dir könnten auf einen weiteren Defekt hinweisen:
1. Die Spannung an den Messpunkten MP8/MP9 führt zu Overload am Messinstrument;
2. Die Gleichspannung nach dem Kondesator an den Messpunkten MP17/MP18 von ca. 100mV;

Normalerweise sollte die Gleichspannung 0V sein. 100mV sind eigentlich unkritisch. Aber da der selbe Kanal an MP8/MP9 eine deutliche Abweichung von den erwarteten 300V zeigt (nämlich Overload), kann das auf hochfrequente Schwingungen hindeuten. Da sie meist hochfrequent sind, kann man sie nicht hören, aber sie sind ebenfalls Störungen und sie beeinflussen den Klang sicher nicht auf positive Weise.

Nehmen wir erst einmal an, dass es doch nur ein Messfehler war. Schließlich kann sowas ja mal vorkommen.


Gruß
HJH
Wolfiman
Stammgast
#78 erstellt: 21. Feb 2007, 00:09
Hab grad nochmal gemessen:

+10,05V
-9,10V

-9,10V wären tatsächlich etwas wenig.


Die Kondensatoren alle beim Einschalten durchprobiern ist fummelig, und jetzt nach der durchprobiererei ist die LED auch nur 1sek rot, müßte jedesmal ein paar tage liegen lassen damit das wieder zunimmt.
Zeigermeßgerät hab ich nicht mehr, und das was ich mal hatte war auch schrottig.

Die sache ist ja auch die, die ganzen Kondensatoren hatte ich vor längerer zeit ja alle mal getauscht (beim messen waren sie auch alle ok, bis auf der eine)
Und auch die ganzen wiederstände und Dioden.
Teile die ich nicht hatte wie die grünen und Roten Kondensatoren hab ich testweise einfach mal mit dem Linken Kanal getauscht.

Der Wiederstand R6 war auf jedenfall tod, ich konnte nix mehr messen, auch der Kondensator C15 und Diode hatten keine werte mehr. (Ich hab kondensator messung am Multimeter)
Und der tausch dieser hatt auch direkt die Fehler behoben. (Diode = Rechte seite tod und Elko + Wiederstand = Zerren/-3db)

Das einziege was ich nicht bearbeitet hab ist der TL074I und die Peakschaltung + Netzteil.

Das kann gut sein das da Hochfrequente Störungen sind, mein Multimeter weicht bei Frequenzen über 500Hz schon ab, hatt aber nur bei wechselspnnungn eine Rolle gespielt.
Tja, ein True RMS Multimeter müßte ich haben.


Das letzte was ich vor einieger zeit noch gemacht habe, ich hab eine Elektrode abklemmt vom KH so das nur Bias + eine Elektrode läuft, ton ist dann auch da, nur viel schwächer, die störungen warn stark genug das man sie trotzden ncoh leicht hören konnte.
Und der Clou, es trat nur mit einer Elektrode auf, ich glaub es war die äußere am KH (Is schon eine weile her)
Ich vermutete dann es ist die Endstufe, hab darauf hin die jeweils zwei BSP125 von den beiden Elektroden getauscht, aber die Störungen warn immer noch auf der gleichen Elektrode.

Testen tu ich eh ohne quelle, Tonanschluß, und Regler auf null, das Prazeln hört man sonst kaum.
paulus1969
Neuling
#79 erstellt: 29. Jan 2017, 15:51
hallo hatte gelesen das ihr hev 70 wider kaputt war.
falls sie den noch haben kann ich ihnen anbieten der zu reparieren und so das er wider ein ganzes neues leben hat.
weil durch lehrlauf von sauere aus kondensatoren die platine und andere komponenten beschaedigen, wissen die meisten nicht wie man die hev70 richtig reparieren muss.
ich habe viel erfahrung damitt mit nur positieven erfolg
gruesse paul
master030
Inventar
#80 erstellt: 29. Jan 2017, 16:27
amazon.de
milio
Stammgast
#81 erstellt: 29. Jan 2017, 18:20
Im postfaktischen Zeitalter dürfte aber auch der DUDEN etwas an Bedeutung verlieren . . .
entertain_me
Stammgast
#82 erstellt: 31. Jan 2017, 15:01
Super!
DebianFan
Neuling
#83 erstellt: 30. Aug 2017, 19:49
Ich habe jetzt mal meinen HEV70 repariert. Ursache für die Störgeräusche war bei mir ein Konstruktionsfehler: die Kriechstrecke zwischen dem Anoden-Pad von D18 und der benachbarten Masse-Leiterbahn war für die dort anliegenden bis zu 600 Volt zu knapp bemessen, über die nicht ganz saubere Isolierfläche sprangen optisch kaum wahrnehmbare Funken. Nach dem Reinigen der Platine, Sauberkratzen der Isolierstrecke und Anfasen des Pads funktionierte der Verstärker wieder einwandfrei.

Trotzdem müsste das Layout für so eine Schaltung ganz anders ausgelegt werden, die erforderlichen Mindestkriechstrecken sind der DIN EN 60664-1 zu entnehmen. Daher erwarte ich, dass in Zukunft ähnliche Probleme auch an anderen Stellen des Layouts auftreten.
frale
Inventar
#84 erstellt: 02. Sep 2017, 08:13
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