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Sennheiser hev70 wieder im Eimer.

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embe
Stammgast
#1 erstellt: 10. Jul 2006, 07:21
Hi,
jetzt ist der Verstärker meines Elektrostaten He60 zum 4. mal innerhalb 4 Jahren kaputt.
Lohnt sich ne 4. Reparatur
Der Fehler ist immer gleich.
Es treten leise Ploppgeräusche links im Hörer auf, das steigert sich dann zum wilden Pfeifen, endet in einer lauten Rauschorgie, unabhängig davon ob ich leise oder laut
drehe, Rauschen bleibt konstant.
Sennheiser war bisher sehr kulant aber was solls...
es wird wohl wieder passieren
Ich hab keine Lust mehr das Teil zu verschicken....

Mein Stax Lambda Pro Set läuft seit 1986 ohne Aussetzer
Gibt es eine Möglichkeit den He60 an das Speiseteil des Stax zu friemeln?
Das Mk3 hat einen Pro Ausgang und einen für normale Staxe.
Kennt jemand die Belegungen der Pins in den Buchsen von Senni und Stax?
Beide haben 6 Pins.
Hat jemand das schon mal ausprobiert?


Gruß
embe
Musikaddicted
Inventar
#2 erstellt: 10. Jul 2006, 08:18
Solche Adapter gibts. Betser Tipp: Mach bei head-fi einen Thread im Suche/Biete Forum für Kabel auf.
Wenn du es selbst machen willst, dan frag dort einfach mal im Forum nach.

Sei aber nicht abgeschreckt, wenn dann die Preise kommen. Solche Adapter werden vornehmlich von head-fi Freaks benutzt und sind dementsprechend gebaut.
cosmopragma
Inventar
#3 erstellt: 11. Jul 2006, 00:50
So ein Adapterkabel ist separat extrem schwer zu bekommen, da sie nicht mehr gebaut werden und normalerweise zusammen mit den HE 60 verkauft werden.
Der HEV70 wird allgemein als schlimme Fehlkonstruktion betrachtet.Fast alle entwickeln recht schnell irgendwelche Macken und dazu klingt er noch vergleichsweise mässig.
Mögliche praktikable lösungen:
1)Verkaufen.Dafür bekommst du ordentlich was auch ohne funktionierenden HEV70.
2)den HEV70 ausschlachten und die Buchse mit zusätzlichem Widerstand in einen für Staxe gebauten Amp einbauen.
3)Neuen Amp kaufen.
Teuer.
Rudistor(Italien) bietet seine Amps alternativ auch mit Senn connector an.
Ich hatte mal einen Rudistor Egmont.Sehr guter Amp, vieeeel besser als der HEV70 und auch besser als die Stax Amps.
embe
Stammgast
#4 erstellt: 11. Jul 2006, 08:33
Hi,
danke für die Tipps.
Leider ist mein Englisch

Verhökern auf eBay bringt ja schön Kohle,
letztens hat einer 888 Euros für den Hörer geblecht

Den Hev ausschlachten kam mir auch schon in den Sinn,
nur, dass es eben nicht eine Buchse ist sondern
die Pins sind auf der Platine direkt verlötet und die sichtbare Buchse wird beim Zusammenbau erst eine komplette Buchse. Das liesse sich aber meistern...irgendwie....
nur die Belegung

Der Stax hat 580 Volt, Senni 540....muss man die Paar Volt
echt mit fiesen Widerständen killen?

Amp kaufen, z.Zt. ist Ebbe in meiner Kasse

Das Senni Set hatte ich vor 4 Jahren für 100 Euro als Vorführmodell erstanden. Den Händler gibts nun nicht mehr....

Vielleicht doch verkaufen und vom Erlöss was leckeres anschaffen....
....hmpf....mal schaun...

Gruß
embe
Musikaddicted
Inventar
#5 erstellt: 11. Jul 2006, 12:53

embe schrieb:
Das Senni Set hatte ich vor 4 Jahren für 100 Euro als Vorführmodell erstanden. Den Händler gibts nun nicht mehr....

Oh my fu**** god - das darf doch nicht wahr sein. Ich träume doch, oder?!?
Wieso passiert mir sowas nie?!? Unglaublich - aber wirklich....
m00hk00h
Moderator
#6 erstellt: 11. Jul 2006, 14:38
...fehlt da nicht (mindestens!) eine "0"? Tippfehler? Wenn nicht dann...

m00h


[Beitrag von m00hk00h am 11. Jul 2006, 14:39 bearbeitet]
Silent117
Inventar
#7 erstellt: 11. Jul 2006, 19:09
Rattenscharfer Preis *auchwill*
embe
Stammgast
#8 erstellt: 11. Jul 2006, 21:39
Hi,
der Preis stimmt tatsächlich.
Seriennummer 10200 also ein ganz Früher und dementsprechend
alt...
Damals war aber kein so Hype auf eBay wegen dem Teil.

Wenn ich das so verfolge, sollte ich später vielleicht mal meine Rente mit dem Teil finanzieren.
Einer bietet doch immer mehr....

Wie sagte mein alter Chef früher: Jede Morje steht e Dumma uff.

Gruß
embe
cosmopragma
Inventar
#9 erstellt: 12. Jul 2006, 02:25

embe schrieb:
Hi,
der Preis stimmt tatsächlich.
Seriennummer 10200 also ein ganz Früher und dementsprechend
alt...
Damals war aber kein so Hype auf eBay wegen dem Teil.

Wenn ich das so verfolge, sollte ich später vielleicht mal meine Rente mit dem Teil finanzieren.
Einer bietet doch immer mehr....

Wie sagte mein alter Chef früher: Jede Morje steht e Dumma uff.
Man kann aber auch zuuuu schlau sein.
Ich denke mal, dass der hype (es ist übrigens ein head-fi hype, ebay ist nur sekundär)auf seinem Höhepunkt ist.Mehr als jetzt wirst du nie mehr bekommen.
Tencanto_1908
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 12. Jul 2006, 05:24
Hi embe,

Würde dir zum Verkauf raten.Hole dir von dem Geld eine Stax 3020,3010.

Grüße,Otwin
striezel
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Jul 2006, 05:24
hab meine kombi he60 hev70 vor 5 wochen bei ibää
verkauft, ist für 980 € nach england gegangen
Wolfiman
Stammgast
#12 erstellt: 02. Aug 2006, 11:48
Mein HEV70 ist jetzt auch grade im eimer, mit den gleichen sintoomen wie bei dir, bei mir allerdings die rechte seite.
Ging zuletzt noch nach 30-120 min betrieb weg, dann aber nicht mehr.
Sollte die tage von senn unrepariert zurück kommen, da die nicht fähig sind ihn ohne HE60 zu repariern zum testen, den ich aber nicht mit bzw nachschicken wollte.

Werde ihn selber reparieren, die teile von der simplen schaltung gibt es alle noch und kosten natürlich nur ein paar cent.

Hätte ich schon einen stax würde ich ihn garnicht mehr reparieren, aber so brauch ihn noch zum vergleichen ob der neue amp überhaupt was bringt.



Was hast du den jeweils für deine Reparaturen bezahlt ???
embe
Stammgast
#13 erstellt: 02. Aug 2006, 20:53
Hi Wolfiman,
bezahlen musste ich nur das Porto, hin und zurück...
3 mal halt
Momentan brauche ich den Senni nicht.
Spiele gerade mit div. Playern aufm Notebook...
hab jede Menge Plugins heruntergeladen zum experimentieren
Dafür reichen meine HD 560 + 600er

Selbst reparieren kann ich nicht, null Messequipment
Vielleicht baut mir mal jemand so ein Teil mit Röhren...
schmacht...
Leider bin ich aber knapp bei Kasse
(wie so oft)

Viel Erfolg bei der Reparatur.

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#14 erstellt: 05. Aug 2006, 00:29
Oh, das ist aber kulant, wo die Garantie sicher schon abgelaufen ist.

Mehr als ein Multimeter hab ich auch nicht.
Einfach ein teil nach dem andern austauschen, sind ja nicht sehr viele bei dem teil.
Der Hochspannungsteil fällt auch weg, da er sich auf beide seiten auswirken würde laut schaltplan, den ich mitlerweile mal auftreiben konnte.

Ich tippe aber darauf das es der BSP125 Endstufen Transistor ist, für 0,89 ct bei Conrad.
Ist 8x Vorhanden, 4x pro seite bzw 2 Pro elektrode.

Also Class A kann der Amp eigentlich nicht sein wie laut werbung behauptet.
Peer
Inventar
#15 erstellt: 05. Aug 2006, 09:08
Multimeter gibbet beim Conrad für 5€, kaufen
Wolfiman
Stammgast
#16 erstellt: 07. Aug 2006, 01:24
@embe
Was hatt senn eigentlich bei dir als Reparaturgrund bzw austauschteil vermerkt ?
Währe mal interesant
embe
Stammgast
#17 erstellt: 07. Aug 2006, 07:30
Hi,
Sennheiser hat nur aufn Schmierzettel geschrieben.
Verstärker kostenlos repariert und abgeglichen.
Viel Spass weiterhin damit.

Falls deine Reparatur hinhaut würde mich das echt interessieren....
vielleicht wage ich ja auch die Lötorgie....

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#18 erstellt: 07. Aug 2006, 21:05
Die meisten Teile sind bestellt, sollten die tage eintreffen.

Transistor, Dioden, Vorstufen IC.

Wiederstände hab ich erstmal gelassen, da es genau die gleichen nicht bei Conrad gibt.


Abgleichen brauch man eigentlich auch nix, das es nur einen Poti im Hochspannungsgenerator gibt, an dem es aber kaum liegen kann.
Wolfiman
Stammgast
#19 erstellt: 13. Aug 2006, 15:36
Also ich hab ihn jetzt fast repariert, zumindest ist das gröbste behoben.
Und zwar war es eine diode am eingang, eine messung gab auch defekt an.
Der Ton ist rechts jetzt wieder da, und die störgeräusche sind auch erstmal weg.
Allerdings hab ich noch weiterhin 2 kleinere Probleme, die rechte seite ist um genau 3db gedämpft, was aber nach ca 30 min betrieb wieder weg geht.
Und ist der Amp längere zeit aus gewesen leuchtet die LED immer noch 10-30 sec Rot beim einschalten, der Ton ist aber schon da.

Naja, reicht mir erstmal wieder zum hören und ggf mit stax Amp vergleichen.

Der BSP125 von conrad muß übriegens der falsche sein, den hatte ich zuerst getauscht, damit war aber ganz der ofen aus, und nach ein paar sekunden fing es noch leicht zu brummen im rechten KH an.
Also wieder den alten reingelötet.
Allerdings weiß ich nicht welchen anderen ich da noch nehmen soll, es gibt keinen anderen BSP125 am markt soweit ich das sehe, und die daten würden eigentlich auch stimmen.
Bei den originalen steht noch mit "S9339" drauf, bei dennen von conrad "S0350", lustigerweise auch noch eine andere S nummer gegenüber dem Katalog, wo die als ordering code bezeichnet wird.



Was steht bei dir eigentlich über dem BSP125 auf dem Transistor?
Wenn Senn die ausgetauscht hatt wär interesant ob die die alten S9339 genommen haben oder neuere modelle.
Evtl kannst du auch erkennen wo die überall rumgelötet haben, das wäre sehr interesant zur fehlereingrenzung.


Schalt vor dem öffnen aber nochmal mit KH ohne netzteil ein, die kondensatoren haben nämlich sonst noch saft drauf wie u.a. das kurze LED aufleuchten anzeigt.
embe
Stammgast
#20 erstellt: 14. Aug 2006, 08:04
Hi Wolfiman,
danke für die Infos.
Ich werd demnächst mal den Verstärker aufschrauben.
Wenn ich diesen BSP 125 finde, nenne ich dir die komplette
Bezeichnung.
Was sind das idiotische Dioden die so oft abkacken
Woher kommt sowas nur

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#21 erstellt: 14. Aug 2006, 22:29
Also die diode heißt "LL4148"

Warum die diode im eimer ist, keine ahnung, ist schaltungstechnisch evtl nichtmal besonders wichtig wenn ich den schaltplan sehe, aber da fehlt mir die kenntnis.
Hier gabs den schaltplan

http://gilmore.chem.northwestern.edu/he70-1.jpg
http://gilmore.chem.northwestern.edu/he70-2.jpg

D1 oder D2 war meine kaputte, die die rechte KH seite lahm legte.

Ich hab mal das wichtigste von einem Bild meines archivs vor dem Löten eingezeichnet.
Der weiße Pfeil ist meine kapute Diode, der rote sind die eingangsdioden der linken seite, könnten also evtl deine fehlerquelle sein.

http://img111.imageshack.us/img111/7954/imgp0092qc9.jpg



Leider hatte ich mitlerweile auch schon mal wieder leichte störgeräusche, es muß also noch noch mehr im eimer sein.


Ich hatte auch mal alle LL4148 Dioden der rechten seite getauscht, behob aber nicht die 3db dämpfung und rote LED.
Es gibt da auch noch ein paar dioden mit blauem ring, steht aber nicht im schaltplan welcher typ das ist, hab sie deswegen noch nicht getauscht.
Mein Multimeter zeigt aber an das alle restlichen dioden in ordnung sind, was natürlich keine 100% Garantie ist.



Interesieren würde mich vor allem wo senn bei deinem gelötet hatt, wär super wenn du das auf meinem bild markieren könntest, oder machst ein großes foto von deiner platine.
Dann könnte man den fehler evtl schon etwas mehr eingrenzen.
Wobei ich momentan ja schon an der nichtbeschafbarkeit des passenden BSP125 scheitere...
Der dürfte geschätzt bis zu 100C heiß werden, ob das so gut ist auf dauer, mein Infraot Thermoter zeigt bis zu 65C an (Was noch ok wär), da die meßfläche aber zu klein ist dürfte da noch eingiges mehr sein + dann noch im warmen geschloßenen gehäuse.
Da ich das rot/Grün LED spiel aber auch ohne BSP125 hatte vermute ich fast das er noch in ordnung ist.


[Beitrag von Wolfiman am 14. Aug 2006, 22:50 bearbeitet]
embe
Stammgast
#22 erstellt: 15. Aug 2006, 07:02
Hi Wolfiman,
wow, danke, danke!

Mist, dass die Störgeräusche wieder kamen...
vielleicht doch besser einen anderen Verstärker bauen...
mit Röhren vielleicht...hach...schwärm...
Hab noch ein paar ECLL800 rumliegen und zwei Grundig Steuergeräte dazu...ABER KEINE AHNUNG WIE MAN SO WAS MACHT!!!


Diese SMD Bauteile sind ja so klein, kann man die überhaupt gefahrlos löten.
Hab nämlich keine Lötstation nur einen kleinen Lötkolben.

Ein Bild versuch ich hinzubekommen, bin aber kein Meisterfotograf...
Und mit der Digicam steh ich eh auf Kriegsfuß

Mal sehen obs heut abend klappt.

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#23 erstellt: 15. Aug 2006, 20:38
Das mit den SMD Teilen geht schon, ist halt noch etwas fummeliger als normales Löten.
Ich nehm ein Pinzette zum halten und einen sehr kleinen billigen (conrad restposten unter 3Eur) 12V Lötkolben der am Akku hängt + dünnes Lötzinn, geht aber auch normales mit etwas übung.
Der Lötkolben ist sehr schwach, bei kleinen steckern scheiter der schon.

Normalerweise nehm ich einen 30W Elektroniklötkolben da ich nicht sehr viel SMD löte, der ist aber viel zu groß und stark für SMD, da lötet man dann schon mal gleich mehrere teile zusammen.


Der HEV70 geht noch von der SMD größe her, wenn du normale Elektronik problemlos löten kannst, wirst du auch das schaffen.
Der BSP125 ist etwas fummelig beim auslöten, da die kühlkörperfahne auch mit einer freien leiterbahn verlötet ist zu kühlung.
Sollte man auch wieder anlöten, da er sonst gleich mal 10-20C wärmer wird bei mir.
Dafür hab ich schon wieder meinen normalen genommen, da der kleine lötkolben das nicht wirklich schaft.
embe
Stammgast
#24 erstellt: 16. Aug 2006, 07:24
Hi Wolfiman,
leider hat meine Tochter die Digicam mit in Urlaub genommen
(hab ich nach einer Stunde Suche erfahren )
und meine Webcam produziert keine gestochen scharfe Bilder...
so wirds wohl erst nächste Woche was mit den Platinenfotos.

Kleinen Lötkolben mit 10 Watt hab ich noch...ich hab tatsächlich 3 Lötkolben, kaum zu glauben...ich sollte mal wieder aufräumen im Hobbyraum

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#25 erstellt: 16. Aug 2006, 23:57
Ok, kann man nix machen.
Bis dann
embe
Stammgast
#26 erstellt: 26. Aug 2006, 16:14
Hi Wolfiman,
hier die Bilder:
http://img243.imageshack.us/my.php?image=platltpunkte1ly9.jpg
http://img243.imageshack.us/my.php?image=plattltpunkte2pd1.jpg

So, hoffentlich klappts.
Die roten Kringel bezeichnen die Lötaktionen von Senn.,
vermute ich jedenfalls

Der LL4148 sieht irgendwie verschmort aus

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#27 erstellt: 26. Aug 2006, 18:18
Vielen dank für die Bilder.

Also, fast alle "manuellen" lötstellen der Rückseite sind ok, die hab ich auch, die meisten sind von dem blech des hochspannungsteils, und dann noch die schwarze diode.

Rückseite:
Das einziege was anders ist, kann ich jetzt aber nicht so 100% sehn auf den bildern, ist die LED und evtl der Trafo.
Die LED sollte eh unbedeutend sein, und der Trafo selbst wenn er es ist (was sehr unwarscheinlich ist), kanns eigentlich nicht sein, da der hochspanunngsteil Rechts/Links gleichzeitig versorgt, und so nicht nur auf eine seite auswirkung haben dürfte.


Vorderseite:
Der eingekreiste Wiederstand und der Kondensator ist auch bei mir "Manuell" verlötet, das haben die sicher schon bei allen HEV70 in der herstellung gemacht.
Kommt schonmal vor das solche teile bei ganzen serien von hand eingelötet werden.

Die eingekreiste diode wär auf jedenfall für die linke seite da.
Verschmort kann ich nicht so richtig erkennen, nur ein wenig Grünspan?, hatte ich auch bei meiner, aber auch schon zu einem zeitpunkt wo er noch funktionierte.


Um evtl Fehler bauteile etwas einzukreisen.
Der Hochspannungsteil kanns wie gesagt kaum sein, und da es ja jeweils nur eine seite betrifft (bei mir die Linke, bei dir die rechte) kann man die teile auch weiter eingrenzen.
Die seiten hatt ich ja bei den Bilden von eingezeichnet.
Deine Diode würde zumindest in frage kommen.



Also ehrlich gesagt bin ich jetzt eher ratlos was senn bei dir gemacht hatt, denn ich kann nix bei dir erkennen.
Und klar ist wenn senn teile getauscht hatt bzw gelötet hatt würde man das sehn, wenn man da manuell rumlötet sieht man das immer.
Dein Bild von der vorderseite ist eigentlich ausreichend von der quali um das zu erkennen, es sei den der senn techniker lötet super gut (was man aber immer noch sehn würde) und auf dem Foto könnte man das nicht erkennen.


Das Rückseitige Bild ist leider zu verwackelt um das sicher erkennen zu können, die dickeren bauteile von vorne die auf der rückseite "klassisch" verlöte sind würden also evtl noch in betracht kommen.
Vieleicht könntes du davon nochmal ein foto machen.


Ich habs zb so gemacht das ich Platine gegen einen Karton gestellt hab und die kamera davor, dann mit langzeitbelichtung und selbstauslöser.
Was steht den bei dir auf dem BSP125 ? und könntest du auch noch mal bei dem Chip der Vorstufe schaun?
Das wär super.



Hier nochmal meine Bilder in Vollauflösung inkl Rückseite (Vor jeglichem Löten von mir selber)
Und meine HEV70 sollte noch nie in der werkstatt gewesen sein.
Übriegen bei meiner rückseite ist so weißes zeugs was sich anscheinend? von dem stromverlauf etwas hatt leiten lassen.

http://img241.imageshack.us/img241/7594/imgp0083fs4.jpg
http://img68.imageshack.us/img68/6068/imgp0092so3.jpg



Mein momentaner Stand ist.
Nach dem einschalten Klang einwandfrei aber 3db dämpfung der rechten seite, die mitlerweile auch nicht mehr weg geht.
Nach 1 Stunde fängt die seite dann zu zerren an.

Reicht mir erstmal, da anfangs der klang in ordnung ist, und die 3db kann ich ja ausgleichen.
Zum Direktvergelich gegen einen anderen Amp (Stax) kann ich ihn also erstmal verwenden.

Hab nur die nächsten wochen nicht so sehr zeit und muße (u.a. Führerschein), sonst wär der stax schon bei mir.
Würde den HEV70 aber schon gern wieder komplett in ordnung bekommen...
embe
Stammgast
#28 erstellt: 27. Aug 2006, 11:03
Hi Wolfiman,
auf dem BSP steht fast nicht zu entziffern,
S 9336...mit Lupe gings
Bild kommt nach, ich hab null Ahnung von der Digicam,
meine Tochter hat sich bemüht...

Auf der Diode ist kein Grünspan, sieht nach matter Lötstelle aus. Dunkelgrau im Gegensatz zu den anderen Stellen.

Ach noch was, mein Hörer macht doch auch Mucken im linken Kanal, hab ich geschrieben rechts
Also es war nach der 1. Reparatur rechts aufgetreten,
nach den beiden letzten immer wieder links.

Gruß
embe
embe
Stammgast
#29 erstellt: 27. Aug 2006, 14:38
Wolfiman
Stammgast
#30 erstellt: 28. Aug 2006, 11:57
He, super, nochmal danke für die Fotos
Die sehn sehr gut aus , hast du die auflösung noch runtergeschraubt? oder eine andere digicam?
Die ersten von dir hatten die 4fache auflösung, konnte man die löststellen besser sehn.

Bei meinem BSP125 steht S9339 und beim vorstufen chip ist die nummer auch etwas anders.

Richtig, ich komm schon ganz durcheinander
Bei mir macht nur die rechte seite streß und bei dir war es die linke.
Gut das du noch gesagt hast das es früher auch mal die rechte betroffen hatt, ich dachte immer es wär immer die gleiche seite nach jeder reparatur gewesen.

War deine seite auch mal komplett tod? bei mir war es sie teilweise und zum schluß dauerhaft, bis ich die diode getauscht hab.
Dann würde dir diode auch bei dir eher in betracht kommen.


Bei dir fällt nur auf, das 3 Rote Kondensatoren weiße spuren auf der platine haben, ausgelaufen?, das sind eigentlich folienkondensatoren oder dergleichen, da läuft nicht viel aus.
Und der Trafo hatt unten überall Flußmittel vom Löten oder so ähnlich, der kanns aber eigentlich nicht sein.


Naja, ich werd mir demnächst mal die kondensatoren anschaun, und mit der intakten seite tauschen zum testen.
embe
Stammgast
#31 erstellt: 28. Aug 2006, 20:32
Hi Wolfiman,
keine Ahnung was wir da verändert haben.
Meine Tochter hat was an der Kamera gedingelt und ich auch...
nach Studium der Anleitung war ich so schlau als wie zuvor

Komplett tot war der Linke noch nie, nur die Nebengeräusche variieren eben vom zischeln, pfeifen, blubbern und knacken.

Die Diode hab ich mal unter die Lupe genommen, sieht echt nach Überhitzung aus....
Das komplette Teil ist eingedunkelt, wie angeschmort.

Das weiße Zeug scheint das Verschlussmaterial des Kondis zu sein...vielleicht doch überhitzt

Weiß der Geier

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#32 erstellt: 30. Aug 2006, 20:02
Also bei dir fällt mir noch auf das ein roter großer Kondensator gedreht eingebaut ist, den hatt senn sicher gestaucht.
Bei einem Folienkondensator ist die Polung egal, der senn techniker hatt darum auch nicht drauf geachtet in welcher richtung er zeigt.

Ich hab mitlerweile alle Roten und grünen Kondensatoren mal getauscht, was aber nix gebracht hatt.
Zudem hab ich festgestellt das ein Wiederstand und Becherkondensator völlig tod sind in meiner rechten Vorstufe, ein tausch derrer hatt aber leider auch nix gebracht.

Langsam bin ich mit meinem Latein am ende da ich bald alle teile durch habe, alle wiederstände und dioden sind auch in ordnung laut multimeter, evtl isses doch der BSP125 den ich nicht noch nicht mit der anderen seite getauscht habe (nur mit den neuen die nicht gehn)
Den nochmal zu tauschen hab ich demnächst aber keinen bock in nächster zeit, den das bedeutet wenn ich ihn wieder zurück tausche insgesamt 32x ein/auslöten dieses etwas zähen teils.
embe
Stammgast
#33 erstellt: 30. Aug 2006, 20:35
Hi Wolfiman,
ist echt ein Kreuz mit dem Teil.
Wenn ich mich nur trauen würde einen Adapter zu basteln,
um das Teil an meinem Stax Speiseteil anzuschliessen
Aber ich mag den Hörer nicht himmeln.
Der Stax Lambda Pro hat 580 Volt, der Senni 560 wenn ich nicht irre.
Solange bleibt der jetzt mal Museumsstück.

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#34 erstellt: 30. Aug 2006, 21:00
Der Senn hatt laut specs 540 Volt

Adapter bauen ist eigentlich nicht so schwer, zumindest Provosorisch.
Für den HE60 Steker hab ich mir schon ein paar steckstifte besorgt, um den Stecker nicht abknipsen zu müssen fürs erste, wobei man ihn evtl auch so aufbekommen kann.
Und in den Stax Amp einfach kabel ode stifte rein in die buchse.
Laut headfi usw kann man ihn auch mit den StaxPro 580 Volt Betreiben.
Ansonsten kommen ein paar wiederstände in die Bias leitung, war im Megaohm bereich, müßte ich noch erstmal schaun welcher wert das war, aus erinerung ca 5 Mega Ohm?
Laut Senn schaltplan generiert der HEV70 600V und dämpft das danna uch mit ein paar megaohm wiederständen auf 540 Volt ab.


Ich will ihn ja am SRM-313 Testen, fürs erste werd ich da auch erstmal ein einen wiederstand nehmen, und dann mal testen wie sich ein verzicht auswirkt.
Wenn der SRM-313 besser klingt werd ich den behalten und der HEV70 bleibt wie er ist.
Wenn er deutlich besser klingt werd ich mir wohl auch noch mal den SRM-717 anschaun.

Ich befürchte aber das sich da nicht viel tut bis auf eine evtl verminderung der scharfen "S" laute.
Aber das würde mir schon reichen.


Welchen Stax Amp hast du den?
embe
Stammgast
#35 erstellt: 31. Aug 2006, 07:15
Hi Wolfiman,
hab den SRM 1 Mk 2 Pro, von 1986.
War noch nie was kaputt seit damals.

540 Volt gegen 580...geht da was kaputt

Wenn das möglich wäre würde ich die Pinns aus dem Sennverstärker löten und irgendwie am Stax anfummeln.
Vielleicht Käbelchen an Stax-Platine löten und nach aussen führen
Dann da die Pinns dran....
Muss den Stax mal aufmachen....
Vielleicht kommt mir dann noch ne Idee...

Mal gespannt wie du das löst.

Gruß
embe
Jo_LE
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 31. Aug 2006, 11:54
das kann man einfach so lösen wie in http://headwize.com/projects/showfile.php?file=gilmore4_prj.htm. Statt des Orpheussteckers eien Staxstecker z.B. von Verlängerungskabel mit einem Stück Kabel abscheiden, Adapterplatien mit Steckkontakten anlöten, isolieren nicht vergessen!!!!!da Hochspannung - und schon ist der Anschluß möglich.

Viele Grüße

Jo_Le
Wolfiman
Stammgast
#37 erstellt: 31. Aug 2006, 14:57
Also wenn man den HEV70 Telweise Opfert, was ich sicher nicht machen werde, dann könnte man die Pins mit nem Stück Platine absägen ect, und ebenso das Plasteteil vorne entfernen.
Das ganz noch irgenwie fest verbinden und schon hatt man eine Gegenbuchse.
Provosorisch könnte man auch erstmal die Leiterbahnen kappen und ein kabel anlöten.
Klar, und für den Stax amp ein verlängerunsgkabel ausschlachten.
Natürlich kann man auch ein kabel nach aussen führen, ggf buchse ausbauen.

Meine Steckschuhe sind ähnlich wie die vom Link bei dem adapter (den punkt am ende muß man entfernen sonst gibts error)

Man könnte auch einfach den HE60 Öffnen, da kann man das kabel problemlos ablöten, und einfach ein stax kabel samt stecker ran.
Zumindest passend für die voodoo kabel freaks, das dickere unpraktischere stax kabel brauch ich aber nich unbedingt zum "besserfühlen"


Ich werde es so machen, an die pins vom HE60 komm ich mit Steckschuhen ran, ggf noch mit schrumpfschlauch überziehn.
Und in die Stax buchse werden die kabel einfach so reingesteckt.
Ist auch relativ sicher gegen kurzschluß falls ein kabel abrutscht.
Das ist erstmal provosorisch zum testvergleich, falls ich beim stax amp bleibe kommt der Stecker ab vom HE60, entweder geöffnet oder abschneiden, dann kommt ein Stax Stecker ran.
Aus der Stax gegenbuchse vom verlängerungskabel und dem HE60 Stecker wird dann ein adapter gemacht um ihn wieder schnell am HEV70 betreiben zu können.


Wenn ich den Stax in Japan bestelle werd ich dort gleich relativ günstig ein verlängerungskabel mitbestellen, ansonsten ein altes gebrauchtes.
Leider scheint der Stax stecker vergossen, was einen anschluß auch nicht grad schön macht am ende.
Dummerweise ist der Stecker auch nicht anderweitig aufzutreiben und man muß das überteuerte stax kabel kaufen.
Wohlob der Stecker soweit ich das mitbekommen habe ein Mikrofon Stecker von Amphenol ist.


Und dann gabs auch eine adapter von nem headfimember der einen recht ordentlichen gebenbuchse in kleinserie aufgelegt hatte.
Wollt ich mir auch erst besorgen, aber da hätte ich mich nich auf andere verlassen sollen, und war dann auch zu spät dran bzw hab zulange gewartet.


540V gegen 580V, ich sehs so, das sind grad mal 7,5% mehr spannung, das muß er zumindest für kurze zeit schonmal problemlos wegstecken können.
Ich werde dauerhaft warscheinlich keinen Wiederstand verwenden falls sich klangvorteile ergeben, ansonsten kommt einer rein.
embe
Stammgast
#38 erstellt: 01. Sep 2006, 07:14
Yeah,
danke für den Link Jo-Le
Und danke für deine Vorschläge Wolfiman.
Wenn das wirklich so simpel ist werd ich das auch versuchen.

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#39 erstellt: 01. Sep 2006, 14:30
Dann berichte mal, und ob sich klamgmäßig was getan hatt, auch im vergleich zum Stax KH
embe
Stammgast
#40 erstellt: 03. Sep 2006, 12:01
Hi,
den Stax hab ich gerade geöffnet und siehe da,
die Farben der Litzen an den Buchsen weichen vom
Bild des Headwize Bastlers ab
Ich hab Grau statt Blau für den Pro580V und anscheinend Weiß statt Schwarz.
Ground ist Grün.
Wat is nu Weiß
Grün, Gelb und Rot dürften wohl identisch sein.

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#41 erstellt: 03. Sep 2006, 17:56
Was die farben sind kann ich dir auch nicht sagen.
Aber hier ist ein Stax Pinbelegung zu sehn.
http://headwize.com/projects/showfile.php?file=gilmore_prj.htm
Zum HE60 steht auch die belegung.


Welche jeweligen 3 Adern beim HE60 für rechts und links sind ist ja klar.
Die jeweilige Leitung in der Mitte ist die Bias Leitung mit 540V, weiß ich genau da ich den HE60 ja schonmal offen hatte.
Sieht man auch auf dem ersten Link, da die beiden leitungen von rechts/links zusammengefügt werden, das mußt du auch machen, bei Stax Pro Kophörern geschieht das im Stecker.
Bein HE60 halt erst im Amp HEV70, aber auch dort gehn die leitungen gleich zusammen.
In die Leitung würde auch ein 5 MegaOhm Wiederstand reinkommen falls du die spannung senken willst.
Würde es auf 550V drücken nach meinen berechnungen.


Ansonsten kannst du auch die belegung mit deinem Stax KH vergleichen, das wäre am sichersten.
Bias bzw Membran ist die mitlere schicht, und die äußere auch die äußere Elektrode, ebenso die innere



Übriegens ein paar Bilder vom inneren deines Amps wären cool
Scheint mit ja nicht schlecht auszusehn.


[Beitrag von Wolfiman am 03. Sep 2006, 19:40 bearbeitet]
embe
Stammgast
#42 erstellt: 03. Sep 2006, 20:54
Hallo Wolfiman,
danke für den Link.
Das hilft mir schon e bisserl weiter.
Jetzt muss ich erst mal Material sichten, in Form von Steckerpins....
Computerkabel und so Fummelkram.

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#43 erstellt: 14. Sep 2006, 18:55
Hast du den HE60 schon am Stax Amp ausbrobiert?
Wär übriegens cool wenn du mal ein bild vom inneren des stax machen könntest, würde mich mal interesieren wir dieses ältere modell innen aussieht.
embe
Stammgast
#44 erstellt: 14. Sep 2006, 20:18
Hi Wolfiman,
leider noch nix gefummelt.
Hab auf eBay Amphenol Stecker und Buchsen ersteigert sind aber noch nicht da...
Ein Bild vom Inneren...was tust du mir da an?
Dann muss ich den Verstärker ja ausm Schrank ausbauen...
evtl. wenn ich am rumlöten bin...

Werde einfach Drahtstücke in die HE60 Buchse stecken und
die Enden an die Amphenolstecker löten, so sie denn passen

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#45 erstellt: 14. Sep 2006, 20:43
Wow, wo hast du den die Amphenol Stecker her bekommen???
Könnt ich den ebay link mal sehn? (Per PN falls es dir lieber ist)

Heut ist ja mein Stax 3030 set gekommen, hab auch ein verlängerungskabel mitbestellt, aber wie schon erwartet sind die stecker dort verschweißt.
Das würde einen unschönen übergang am kabel zum HE60 geben.
Daher, falls es einen stecker und buchse einzeln gibt wär mir das lieber.


Wär echt super wenn du dann ein bild mit machen könntest vom Amp.

Ich weiß ja wie ich den HE60 anschließen kann, wenn du willst kann ich dir dann die kabelfarben die im inneren des amps an den buchsen liegen sagen. (muß ich selber noch machen)
Wenns die gleichen wie bei dir sind hilft dir das vieleicht, ansonsten kann ich auch auf einem bild markiern wo was hin muß.

Drähte einfach in den HE60 Stecker stecken?, pass auf das es keinen kurzschluß gibt, irgendwelche kleinen steckschuhe ect wären schon besser.
embe
Stammgast
#46 erstellt: 15. Sep 2006, 07:48
Hi Wolfiman,
du hast Post

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#47 erstellt: 18. Sep 2006, 02:59
Ok, ich hab hier mal von der rückansicht der buchse eingezeichnet wo was am HE60 ran muß.
Ich würde auf die farben aber nicht so viel geben, das muß nicht bei jedem amp gleich sein.
Wichtig ist das du die richtigen buchsenpole nimmst, ich hab deswegen die buchse auch nochmal von vorne markiert, falls deine buchse in einem anderen winckel eingebaut sein sollte.



http://img157.imageshack.us/img157/7038/richtig1sa1.jpg



http://img237.imageshack.us/img237/9538/richtig2tf3.jpg



Achja, die Stax Pinbelgung von einem der Links ist teilweise falsch, die haben rechts/links vertauscht.
Zumindest wenn ich es mit meinem SRM-313 vergleiche, dort sind die seiten auf der Platine mit R L und Bias markiert, und stimmt auch mit dem KH Überein bzw kommt so raus.
Sonst ist die Stax belegung richtig, nur rechts links vom KH ist vertauscht.
Meine zeichnung ist wie ich es gemacht hab, nicht wie vom Link.
Und es funktioniert einwandfrei mit dem HE60.

Zum 5 Mega Ohm Wiederstand.
Es macht null Unterschied ob ich 10 oder 5 Mega Ohm oder garkeinen Wiederstand zwischenschalte.
Nichtmal der Lautstärkepegel ändert sich im geringsten, das hatte ich eigentlich schon erwartet.
So mach ich sicherheitshalber 5 Mega Ohm zwischen, den auf headfi hatten schon manche streß mit dem Orpheus auf 580V, naja der läuft sonst auch mit 500V, da ist die erhöhung schon etwas drastischer.

Interesant ist auch wenn ich nur Bias abziehe, läuft der KH noch locker 5-10 sec weiter ohne Pegelabfall.



Nun, bisher merke ich keinerlei klanglichen unterschied zum HEV70, bzw er ist so gering da er nach einer 5sec pause nicht nennenswert auffällt.
Schon etwas entäuschend.
Ich werd mir wohl noch einen Umschalter bauen müssen, den nur im verzögerungsfreien direktvergleich könnte man evtl noch unterschiede entdecken.



Bin ja gespannt ob dir ein Unterschied auffält...
embe
Stammgast
#48 erstellt: 18. Sep 2006, 07:16
Hi Wolfiman,
1000 Dank für diese Infos

Diese Einbaubuchsen von Ebay sind natürlich alle falsch

Naja wenn alle Stricke reissen kann ich sie halt anderweitig nutzen.
Mir kam noch ne Idee, ich hab noch 5 Pol DIN Buchsen, richtig schöne aus Metall und eben die Plastikteile.
Zum Teil noch Überspielkabel aus der Tonbandära.
Die liessen sich noch leichter anlöten, am Stax.
Kabel sind tlw. noch dran...

Wenn mir das zu fummelig wird mit der Sennheiser-Buchse
knipse ich die einfach ab und löte direkt an die DINStecker.

Sollte ich einen SenniVerstärker jemals wieder nutzen löte ich den Originalstecker halt wieder an

Mal sehen ob ich diese Woche dazu komme...

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#49 erstellt: 19. Sep 2006, 00:28
Also ich habs mit den Steckschuhen von Conrad gemacht, noch etwas aufbiegen damit besser past, und schrumpfschlauch über jeden.
So hab ich hier 6 kleine stecker, sieht richtig gut aus, past und kann man anfassen.
Ich glaub so lass ich das, den mit dem stax kabel hätt ich auch einen Isolierübergang im kabel.
Nur wenns einen stax stecker zum aufschrauben gibt würde ich den stecker noch abschneiden, wobei mir der nicht verschweißt aussieht, könnte man evtl aufbekommen.

Aber die frage stellt sich mir in zukunft wohl eh weniger, den der SRM-313 klingt genauso wie der HEV70.
Und der stax KH SR-303 klingt für mich eine ganz ecke, ja fast deutlich schlechter als der HE60.
Aber den Stax KH hatte ich eh nur zum testhören mitgekauft, und war schon abzusehn das er den HE60 nicht erreicht.
Hätte er besser geklungen hätte ich wohl den Omega angepeilt, den die Stax sind ja wohl ein witz vom tragekomfort.
Und er ist ganz klar ohraufliegend, nicht wie behauptet ohren berühren nix, überhaupt nicht mit dem HE60 zu vergleichen, da sind die ohren wirklich frei.
Macht aber nix, hätte ihn ja trotzdem gekauft zum testhören.


Also wenn ich nicht noch unterschiede mit dem SRM-313 feststelle wird der ganze kram wieder verkauft.
Für den SR-303 war das so oder so vorgesehn.
embe
Stammgast
#50 erstellt: 19. Sep 2006, 07:01
Hi Wolfiman,
du machst mir ja Hoffnung
Nee im Ernst, der SRM1 MK2 muss besser klingen als der HEV70,
weil, der ja futsch ist.
Schade, dass das Ergebnis nicht deinen Wünschen entspricht.
Darf ich fragen welche Musik du so hörst?

Bei meinen Staxen hat sich übrigens das Schaumstoffpad vor den
Membranen aufgelöst. Wenn ich lange höre drücken sich die feinen Maschen des Abdeckgitters in meine Ohrmuscheln.
Sieht geil aus ..karierte Ohren....

Noch ne neugierige Frage...schläfst du eigentlich nie?
Deine Postings zu abenteuerlichen Zeiten....

Gruß
embe
Wolfiman
Stammgast
#51 erstellt: 20. Sep 2006, 01:17
Ach, meine aktivitätszeiten wechseln immer.
Gewollt und ungewollt.

Also ich hör fast alles von Klassik bis Rock (ok, keine charts, volksmusik usw), ich hab auch an klängen und geräuschen allgemein viel freude.
Für mich gibt es einen Kh nicht speziell für ein Genre, wenn ein Kh defizite bei Rock hatt fehlt mir das auch bei klassik und umgekehrt.
Auch wechsel ich nicht gern den KH, für mich ist es wichtig das die ohren an einen KH gewöhnt sind, jede neugewöhnung (kann wochen dauern) der ohren mindert den genuss.

Also wenn dein Stax amp keine fehlkonstruktion ist wirst du warscheinlich keinen Unterschied hören.
Bei normalen amps ist eh schon lange so das es keine unterschiede mehr bei halbwegs ordentlichen konstruktionen gibt.
Es sei den du bildest dir den besseren klang ein wie es ja sehr viele tun, denke aber gehörst eher nicht dazu.

Tendenziel hab ich es bisher für möglich gehalten das bei Elektrostatenamps es eher zu fehlkostruktion kommen könnte (100V für 100db), bzw es schwierieger ist, deshalb der SRM-313.
an meinem HE60 stört mich das er zischlaute etwas überbetont, ist normalerweise ein indiz auf fehlkontruktionen.
Das hatt sich mit dem SRM-313 nicht spürbar geändert, zumindest darauf hatt ich schon recht stark gehofft. (Hingegen der SR-303 hatt etwas weniger als der HE60, aber immer noch nicht ideal)
Daher hatt sich auch der SRM-717 erledigt, wird sicher genauso klingen.

Das Thema Elektrostaten Amps hatt sich für mich erledigt, auch hier ist es sinnvoll sich nur noch mit den KH zu beschäftigen, und den rest elektronik abzuhacken.
Der Omega würde mich schon noch sehr interesieren, könnte man auch ohne schande am SRM-313 betreiben, könnte nur etwas knap werden mit dem Pegel bzw Reserven bei leisen aufnahmen, wenn der omega etwas leiser spielt wie manche erzählen. (SRM-717 hatt wohl etwas mehr power)
Den der SRM-313 spielt auch etwas leiser als der HEV70, so um 6db.
Der SRM-313 hat nicht die wahnsinnigen Reserven, ich hab noch ca 20db resevere bei aufnahmen mit 0db aussteuerung, um meine 85-95db Lautstärke am Kh zu erreichen.
Bei sehr leisen aufnahmen könnte es knapp werden, bei sehr leisen passagen die mit -20db ausgesteuert sind muß ich schon fast an anschlag gehn wenn ichs laut haben will.
Kommt aber eher selten vor, halt eher bei klassik.
Bei aufnahmen mit vollem Pegel häng ich bei Poti Stellung 4-5, da hatt man dann noch ca 20db reserve.


Deine Karierten Ohren.
Hehe, ein großer vorteil vom HE60, das gibst da nicht, der HE60 ist der KH mit dem besten tragekomfort der mir bisher untergekommen ist.



Naja, der Stax SR-303 macht mehr tiefbass, das würdet mir schon sehr sehr gefallen, aber sonst ist der HE60 in so ziemlich allem besser, letztenendes auch im bass, da er viel natürlicher, detailreicher ist.
Der Bass vom SR-303 ist etwas brummig breig, wie das gesamte klangbild, zumindest im vergleich zum HE60, der auch viel räumlicher, klarer und weiter spielt.
So läßt der erst schöne eindruck vom Tiefbass einen faden beigeschmack, weil etwas langweilig, konturlos.
Der HE60 bass bietet mehr details, und ist daher auch für mich besser.
Aber ich bin auch an ihn gewöhnt, das ist nich unerheblich, wenn man an den SR-303 gewöhnt ist, wird einem der HE60 wohl etwas bassschwach vorkommen, was er nicht ist.

Einen aber nicht unerheblichen teil seines basses wird der SR-303 aber aus seinem viel geringeren Koppelvolumen ziehn.
Die Membranen sind viel dichter am Ohr als bem HE60, dichter gehts ja nicht mehr.


Der SR-303 Bass ist auch fetter als vom K240, durchaus mal eine überlegung für bassheads, je nachdem wie weit sies treiben.
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