KHV an Klinke anschließen

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maky100
Inventar
#1 erstellt: 08. Nov 2006, 15:25
...ist das grundsätzlich gegenüber dem Anschluß an einen Chinchausgang von Nachteil? Klar, man benötigt einen Adapter von Klinke auf Chinch, aber sonst?

Hintergrund:
Ich würde mir gerne den AKG K-701, für meinen Denon Receiver 1803, zulegen. An diesen Receiver hab ich so ziemlich alle Geräte (CD-Player, DVD-Player, SAT-Receiver, XBox) digital angeschlossen. An den Tape-Ausgang werden beim Denon aber keine digitalen Signale weitergeleitet. Also ergibt sich ein Anschlußproblem. Zweiter Grund wäre der benötigte Balance-Regler (ich höre leider auf meinem rechten Ohr geringfügig schlechter), der ja beim Tape-Ausgang wohl keine Funktion haben wird.
Falls der K-701 nun ohne KHV am Denon nicht zufriedenstellend klingt würde ich gerne den gepimpten b-tech dazunehmen, aber dann sollte er auch an der Klinke was bringen.
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 08. Nov 2006, 15:58
Hä? Kopfhörer stöpselt man grundsätzlich nie direkt an Cinchausgänge - das sind vergleichsweise hochohmige Hochpegelausgänge mit festem Pegel. Selbst als es noch keine KH-Ausgänge gab (früher auch für DIN-Würfelstecker), war das so - da kamen Kopfhörer schlicht an die Lautsprecherausgänge.

Anyway - häng den K701 doch einfach mal an den Denon ran, mehr als suboptimal klingen kann's nicht.
maky100
Inventar
#3 erstellt: 08. Nov 2006, 16:12
Ich habe KHV sprich Kopfhörerverstärker geschrieben, nicht Kopfhörer. Den schließt man normalerweise an einen Chinchausgang an.
Einen K-701 kauft man nicht mal so nebenbei, wenn ich ihn dann nicht meinen Bedürfnissen entsprechend betreiben kann.
der_yeti
Stammgast
#4 erstellt: 08. Nov 2006, 16:30
...hat Dein Verstärker einen Pre-Out?

Ansonsten spricht nichts gegen den Betrieb an der Klinke. Viele betreiben ihre Portis über den KH-Ausgang an einem separaten KHV. Habe ich auch einige Zeit gemacht. Allerdings ist der Klang unter Umgehung der zusätzlichen KH-Verstärkerstufe dramatisch besser - zumindest bei meinem iPod.


[Beitrag von der_yeti am 08. Nov 2006, 16:33 bearbeitet]
maky100
Inventar
#5 erstellt: 08. Nov 2006, 16:37
nein, die Vor-Endstufe läßt sich nicht trennen. Du meinst also, dass bei Anschluß des KHV an der Klinke ev. gar keine Verbesserung gegenüber dem Betrieb ohne KHV gegeben ist, bzw. nicht im vollen Umfang?
Apalone
Inventar
#6 erstellt: 08. Nov 2006, 16:55

maky100 schrieb:
nein, die Vor-Endstufe läßt sich nicht trennen. Du meinst also, dass bei Anschluß des KHV an der Klinke ev. gar keine Verbesserung gegenüber dem Betrieb ohne KHV gegeben ist, bzw. nicht im vollen Umfang?


nun werd' doch mal konkret: Denon an Klinke heißt für mich an der KH-Out-Klinke, da er sonst keine hat, oder? und unter der Prämisse war der Einwand v dem das Hören liebenden Menschenfreund nicht nur nicht dumm sondern recht stichhaltig: der Klinkenout an normalen Receivern ist bereits verstärkt, da er ja normalerweise einen KH treiben soll und keinen KHV. Eine nachgeschaltete Elektronik läuft Gefahr, relativ einfach geschossen zu werden. Das soll gar nicht so selten vorgekommen sein.

Ökonomisch ist das sowieso nicht: da kauft man sich einen Porsche 996 und betreibt ihn mit runderneuerten Reifen...

Viele Grüße
Marko
Hüb'
Moderator
#7 erstellt: 08. Nov 2006, 18:04
Hi!

Meine Empfehlung: kauf Dir den AKG K 701 und höre damit erst mal zufrieden direkt am Denon Musik. Eine spätere "Aufrüstung" mittels KHV ist dann immer noch möglich.

Grüße

Frank
der_yeti
Stammgast
#8 erstellt: 08. Nov 2006, 18:12

maky100 schrieb:
nein, die Vor-Endstufe läßt sich nicht trennen. Du meinst also, dass bei Anschluß des KHV an der Klinke ev. gar keine Verbesserung gegenüber dem Betrieb ohne KHV gegeben ist, bzw. nicht im vollen Umfang?


...genau (!), zusätzlich zu den elektrischen Gefahren, die Apalone beschreibt.

Möglicher Weise hilft ein KHV mit Balance an Tape-Out. Ich nehme doch an, dass die digitalen Quellen ein D/A-Wandler durchlaufen bevor sie an Tape-Out ankommen, oder? Bitte um Verbesserung, sollte ich mich täuschen.
burki_111
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 08. Nov 2006, 18:51
Hi,
ich sehe es wie Frank: spare Dir (zumindest zunaechst) den KHV.

Möglicher Weise hilft ein KHV mit Balance an Tape-Out.

leider funktioniert das bei so gut wie keinem AVR, da eben keine D/A-Wandler in diesem Pfad integriert ist.

Was aber machen kann, um unbedingt einen KHV (sinnvoll) an dem kleinen Denon einzusetzen:
(i) den AVR selbst auftrennen (da geht zumindest beim 1801er noch ganz einfach; den 1803er kenne ich nicht von innen)
(ii) LS-Ausgang benutzen und dahinter einen Spannungsteiler einsetzen (siehe auch den gepinnten thread)
(iii) KHV mit Digi-In benutzen
(iv) alle Geraete zusaetzlich analog anschliessen und den TapeOut benutzen, wobei hier der Regelung (ausser Quellenumschaltung) vom Denon nicht benutzt werden kann (wie auch bei (iii) !).
Gruss
Burkhardt
maky100
Inventar
#10 erstellt: 08. Nov 2006, 19:59

Apalone schrieb:
nun werd' doch mal konkret: Denon an Klinke heißt für mich an der KH-Out-Klinke, da er sonst keine hat, oder? und unter der Prämisse war der Einwand v dem das Hören liebenden Menschenfreund nicht nur nicht dumm sondern recht stichhaltig: der Klinkenout an normalen Receivern ist bereits verstärkt, da er ja normalerweise einen KH treiben soll und keinen KHV. Eine nachgeschaltete Elektronik läuft Gefahr, relativ einfach geschossen zu werden. Das soll gar nicht so selten vorgekommen sein.


ich dachte, dass das klar war, dass ich diese Klinke meine, da ich keinen Verstärker kenne, der mehrere hat. Wann habe ich jemanden als dumm bezeichnet?


Apalone schrieb:
Ökonomisch ist das sowieso nicht: da kauft man sich einen Porsche 996 und betreibt ihn mit runderneuerten Reifen...


wenn ich alle Antworten (für die ich dankbar bin) in diesem Thread schon gewußt hätte, hätte ich gar nicht fragen brauchen. Ich gehöre schon zu denen,die zuvor Google oder die Suchfunktion betätigen. Ich wollte einfach abklären, ob es diese Möglichkeit gibt und hab mir zugegebenerweiße keine Gedanken über die physikalischen Hintergründe gemacht.


Hüb' schrieb:
Meine Empfehlung: kauf Dir den AKG K 701 und höre damit erst mal zufrieden direkt am Denon Musik. Eine spätere "Aufrüstung" mittels KHV ist dann immer noch möglich. :prost


du meinst also, dass das am Denon keine allzugroßen Probleme bereitet?


burki_111 schrieb:
Was aber machen kann, um unbedingt einen KHV (sinnvoll) an dem kleinen Denon einzusetzen:
(i) den AVR selbst auftrennen (da geht zumindest beim 1801er noch ganz einfach; den 1803er kenne ich nicht von innen)
(ii) LS-Ausgang benutzen und dahinter einen Spannungsteiler einsetzen (siehe auch den gepinnten thread)
(iii) KHV mit Digi-In benutzen
(iv) alle Geraete zusaetzlich analog anschliessen und den TapeOut benutzen, wobei hier der Regelung (ausser Quellenumschaltung) vom Denon nicht benutzt werden kann (wie auch bei (iii) !).


danke für die Mühe wobei:
(i) für mich nicht in Frage kommt.
(ii) wäre einen Versuch sicherlich wert
(iii) ist mir vermutlich vorerst zu teuer (müßte ja auch noch einen Balanceregler besitzten)
(iv) ich habe derzeit den Eindruck, dass die D/A-Wandlung im DENON bei meinen Geräten zu einem besseren Ergebnis führt als die analoge Verkabelung. Da verliere ich dann ev.wieder Qualität an anderer Stelle.
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