Behringer DEQ2496 und Kopfhörer

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0le9
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jan 2007, 22:31
Nach langen Überlegen bin ich auf die Idee gekommen, sich einen Behringer Equalizer zu kaufen.

Bevor ich das mache, werde ich sehr dankbar sein, wenn Leute, die mit Gerät sich auskennen, einige Fragen beantworten, die bei mir aufgetaucht sind, da ich von Studiotechnik absolut keine Ahnung habe:

1. Das Ding hat 2 X 6.3 klinkeausgang mit bezeichnung L und R (2 kanal).
Normalen kh kann man also ohne Lötarbeit nicht anschließen, oder doch?

2. XLR ausgänge hat mein Player nicht, Cinch hat der Behringer nicht, also optisch anschließen? Ist es einzige sinnvolle Variante?

3. Wenn direktes anschließen von KH an EQ nicht geht, muss ich zwingend einen KHV dazu kaufen?
Mit optischen eingang?

4.CDP-->DEQ2496-->KHV, alles optisch angeschlossen, welcher Wandler wird am ende wirken? Der von KHV


[Beitrag von 0le9 am 02. Jan 2007, 22:33 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#2 erstellt: 03. Jan 2007, 06:25

0le9 schrieb:
1. Das Ding hat 2 X 6.3 klinkeausgang mit bezeichnung L und R (2 kanal).
Normalen kh kann man also ohne Lötarbeit nicht anschließen, oder doch?

Nein, kannst Du nicht. Würde ich wegen der mangelnden Pegelregelungsmöglichkeit auch nicht machen wollen.

0le9 schrieb:
2. XLR ausgänge hat mein Player nicht, Cinch hat der Behringer nicht, also optisch anschließen? Ist es einzige sinnvolle Variante?

Ja, Du solltest digital-optisch in den EQ reingehen.

0le9 schrieb:
3. Wenn direktes anschließen von KH an EQ nicht geht, muss ich zwingend einen KHV dazu kaufen?

Nein, zwingend nicht. Du kannst nach dem EQ auch analog einen Vollverstärker anschließen und daran dann Deinen KH.

0le9 schrieb:
Mit optischen eingang?

4.CDP-->DEQ2496-->KHV, alles optisch angeschlossen, welcher Wandler wird am ende wirken? Der von KHV :?

Wenn Du den EQ digital einschleifst, wandelt der Wandler im KHV.

Grüße

Frank
Apalone
Inventar
#3 erstellt: 03. Jan 2007, 08:08
Anschluss per Kabel geht auch; Adapter XLR - Cinch kosten bei Reichelt weniger als ein Euro.

Der DEQ 2496 wandelt doch auch direkt D/A, oder? Warum nicht normalen KHV (2-Kanal-Stereo wie gehabt OHNE D/A Wandler) dran hängen? Das zu verneinen würde nur Sinn machen, wenn man einen hochwertigen D/A Wandler hat und den gerne verwenden will.
Also mit der Ultradrive DCX 2496 ging die Kette CD > DCX > KHV problemlos.

Viele Grüße
Marko
0le9
Stammgast
#4 erstellt: 03. Jan 2007, 19:00
Einen Verstärker habe ich nicht, ich muss also doch einen KHV kaufen.
Die gute frage ist, welchen?
Meiers Opera mag ich von aussehen nicht,
Benchmark DAC 1? - laut Hersteller, wurde für hochohmige khs optimiert, passt also nicht wirklich oder doch?
Grace m902 gut, nur ist mir zu teuer.
Was gibt es da noch in 1000euro klasse(keine röhre)?
Gibt es professionelle khv oder dac/khv?

Oder soll ich doch besser zur rationalen Lösung greifen, billige Arietta nehmen und sie über xlr -cinch Adapter an Behringer anschließen.

p.s.

Kann ich eigentlich mit messmikro von Behringer bei kh verwenden, oder ist er nur ls tauglich?


[Beitrag von 0le9 am 03. Jan 2007, 19:12 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#5 erstellt: 03. Jan 2007, 19:12

0le9 schrieb:
Gibt es professionelle khv oder dac/khv?

Ich würde mir dieses Gerät mal genauer anschauen und dort evtl. auch mal anrufen:
http://www.lake-people.de/Smart-Series_Deutsch/C460de/c460de.html
http://www.lake-people.de

Testen würde ich den Benchmark aber auf jeden Fall!

Grüße

Frank


[Beitrag von Hüb' am 03. Jan 2007, 19:13 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#6 erstellt: 03. Jan 2007, 19:51
Hier wird übrigens ein sehr guter KHV angeboten:
http://www.hifi-foru...rum_id=172&thread=75
0le9
Stammgast
#7 erstellt: 04. Jan 2007, 00:14
@Hüb' danke für die Hinweise.
Lake People scheint ernstes gerät zu sein, aber ist mir von aussehen zu puristisch.

Benchmark, sehe ich, hat keinen ein/ausschalter.

Hmm, ich bestelle mir doch Opera, sieht zwar nach Aldi aus, dafür aber sehr massiv und solide gebaut.
Oligo
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 04. Jan 2007, 02:59
Hallo!

Wofür brauchst Du denn den Behringer EQ?

Behringer ist im Studiobereich eine absolute billig Firma. Ein ordentlicher Toningenieur vermeidet dieses Gerät zu verwenden.

Dieser EQ ist nichts Halbes und nichts Ganzes.
1) Wenn Du hochwertige Komponenten und genügend Hörerfahrung, um einen komplexen EQ einzustellen hast, wird dieser EQ deinen Ansprüchen nicht gerecht.

2)Wenn Du keine hochwertigen Komponenten hast und durch diesen EQ den Klang verbessern willst, investierst Du an der falschen Stelle.

Um einen EQ so einzustellen, damit sich der Klang auch objektiv verbessert, benötigt man eine gewisse Hörerfahrung. Hat man diese, möchte man den Behringer EQ höchstens als Notlösung verwenden um überbetonte Frequenzen abzusenken .

Ich würde für das Geld lieber einen Kopfhörer kaufen, der deinen Klangvorstellungen schon ohne EQ entspricht. Solltest Du diesen für die 300€ nicht finden, musst du für einen guten EQ deutlich mehr in die Hand nehmen.

Gruß
Oligo


[Beitrag von Oligo am 04. Jan 2007, 03:01 bearbeitet]
Peer
Inventar
#9 erstellt: 04. Jan 2007, 03:03
Alles unbegründete Aussagen. Behringer ist sicherlich keine Topfirma, aber der Equalizer wird seine Sache schon machen. Er ist natürlich mit einem echten Studio/hifi EQ nicht zu vergleichen, aber bei begrenztem Budget macht ole sicherlich nichts falsch.
Oligo
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Jan 2007, 03:23

p32r schrieb:
Alles unbegründete Aussagen. Behringer ist sicherlich keine Topfirma, aber der Equalizer wird seine Sache schon machen. Er ist natürlich mit einem echten Studio/hifi EQ nicht zu vergleichen, aber bei begrenztem Budget macht ole sicherlich nichts falsch.


Du scheinstdich ja wirklich auszukennen, wenn Du meine Aussagen als grundsätzlich falsch beurteilst.
Außerdem habe ich meine Aussagen ja begründet :).

Es ist einfach relativ zu sehen.

Bei einem begrenzten Budget macht der EQ wenig Sinn, wenn man nach objektiv höherer Klanqualität strebt. Dann ist es sinvoller die 300€ (was ja auch nicht gerade wenig Geld ist) für einen guten Kopfhörer auszugeben.

Wenn man allerdings einfach einen EQ haben will, mit dem man den Klang nach seinen Wünschen etwas verbiegen kann (alla Rock, Jazz Presets in manchen Geräten), ist der Behringer EQ sicherlich in Ordnung.

Es kommt halt einfach auf den Anspruch an.


[Beitrag von Oligo am 04. Jan 2007, 03:30 bearbeitet]
Peer
Inventar
#11 erstellt: 04. Jan 2007, 03:30
?
Ich wollte nur, dass du sagst wieso das Ding schlecht ist. Wieso sollte man einen neuen Kopfhörer kaufen, wenn einem der Sinn danach strebt, einen Equalizer einzusetzen?
Oligo
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Jan 2007, 04:04
Achso!

Ich sehe das Thema halt aus der Sicht eines Tontechnikers. Man versucht bei einer Mischung oder beim Mastering so wenig EQ wie möglich zu verwenden, da ein EQ einen Eigenklang hat, der vor allem bei billigen EQs nicht zur Verbesserung der Klangqualität beiträgt. Das wird vor allem bei Anhebungen deutlich.

Ich will den Behringer EQ eigentlich gar nicht beurteilen. Die Frage ist eher, ob der EQ einem wirklich das liefert, was man von ihm erwartet. Das ist besonders bei einem begrenzten Budget wichtig.

Wenn man erwartet, dass der EQ Reproduzierungsfehler (z.B. "zu viel Bass") eines günstigen Kopfhörers ausgleicht, würde ich dazu raten gleich einen neuen Kopfhörer zu kaufen.

Wenn man ein unerfahrener Benutzer mit wenig Hörerfahrung und einem kleinen Budget ist, dann ist der Behringer EQ eigentlich schon zu teuer. Dann sollte man sich auch die Frage stellen, ob ein billigerer EQ ausreicht.

Wenn man nach High End strebt, kauft man sich eh kein Behringer Gerät.

Ich finde den Behringer EQ also nicht unbedingt schlecht, sondern einfach in den meisten Situationen (vor allem bei Kopfhörern) unpassend und würde ihn mir deshalb nie kaufen.

Als Tontechniker kann ich mich einfach nicht mit dem Gedanken eines billigen EQs zur Klangformung auf der Summe anfreunden.
Beim Mischen und vor allem beim Mastern werden EQs verwendet die ein vielfaches des Behringer EQs kosten. Diese werden von Leuten bedient, die damit auch umgehen können (meistens).
Der Behringer EQ kann dann, meines Empfindens nach, nur eine Notlösung sein, um einen schlecht klingenden Kopfhörer auszugleichen.


[Beitrag von Oligo am 04. Jan 2007, 04:18 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#13 erstellt: 04. Jan 2007, 05:59

Oligo schrieb:
, da ein EQ einen Eigenklang hat,

Der Behringer EQ soll digital eingeschleift werden. Wo soll sich da der "Eigenklang" abspielen?

Grüße

Frank
Apalone
Inventar
#14 erstellt: 04. Jan 2007, 08:14

p32r schrieb:
Alles unbegründete Aussagen. Behringer ist sicherlich keine Topfirma, aber der Equalizer wird seine Sache schon machen. Er ist natürlich mit einem echten Studio/hifi EQ nicht zu vergleichen, aber bei begrenztem Budget macht ole sicherlich nichts falsch.


Da muss ich widersprechen! die Statements v Oligo in Bezug auf Beh. sind annähernd 100 % korrekt. Ich habe so viele Behr. gekauft u getestet, dass ich das nur unterstreichen kann. Der 2496 ist v der Qualität her nicht besser als andere Beh.: >> wackelige Schalter, Kanalabweichungen, LED-Ausfälle usw.
Das KANN gutgehen, die Wahrscheinlichkeit ist aber recht groß, dass es schiefgeht. Sollte man berücksichtigen, wenn man Beh. kauft!

Marko
Oligo
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 04. Jan 2007, 15:49

Hüb' schrieb:

Oligo schrieb:
, da ein EQ einen Eigenklang hat,

Der Behringer EQ soll digital eingeschleift werden. Wo soll sich da der "Eigenklang" abspielen?

Grüße

Frank
:prost



Auch bei digitalen EQs gibt es unabhängig vom Wandler Klangunterschiede.
Stellt man die gleiche Veränderung bei verschiedenen digitalen Eqs ein, wird man verschiedene Ergebnisse bekommen. Das wird, wie ich schon geschrieben habe, besonders bei Anhebungen deutlich. Schlechte digitale EQs haben z.B. die Tendenz bei starken Anhebungen der Höhen scharf, spitz,... zu klingen. Bessere EQs schaffen es, diese Bearbeitung unauffälliger, weniger prozessiert klingen zu lassen.

Nicht umsonst gibt es digitale EQs (auch Plugins, also nur die Software) die einen vierstelligen Betrag kosten.

Wenn man sich da näher informieren möchte, könnte man ja mal in ein Forum wie http://forum.soundandrecording.de/forum/ schauen. In solchen Foren, in denen sich auch viele Profis aus der Musikproduktion aufhalten, ist die Qualität von EQs immer ein wichtiges Thema.

Ein weiter Startpunkt für nähere Informationen ist auch http://de.wikipedia.org/wiki/Equalizer, http://de.wikipedia.org/wiki/Filter_%28Elektronik%29, http://de.wikipedia.org/wiki/Digitales_Filter


[Beitrag von Oligo am 04. Jan 2007, 16:07 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#16 erstellt: 04. Jan 2007, 18:01
Hallo Oligo,

das Behringer nicht absolute Nonplusultra ist mir bekannt.
Wenn du davon was verstehst, nenne mir einen guten, der von Funktionsumfang mit deq2496 vergleichbar ist und nicht weit über 1k euro kostet.

Einen neuen kh werde ich nicht kaufen, da es keinen gibt, der je nach Aufnahme seinen Klang verändern kann, und mehrere khs will ich nicht haben.

Ich zu blöd dafür, eine passende Einstellung für meine Ohren mittels EQ zu finden?
Es ist durchaus verständlich, das Ergebnis nicht professionellen Ansprüchen gerecht wird aber, mir geht es hauptsächlich darum, eine angenehme Musikreproduktion mit EQ machen.

Die Fähigkeit sich an verschiedene Töne zu erinnern und miteinander zu vergleichen, in Gegensatz zu manchen Mischpult Affen, habe ich; die Regler zu bedienen kriege ich auch hin. Sehe also keinen Grund, wieso es nicht klappen soll.


[Beitrag von 0le9 am 04. Jan 2007, 18:01 bearbeitet]
Oligo
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 04. Jan 2007, 23:35

0le9 schrieb:

Ich zu blöd dafür, eine passende Einstellung für meine Ohren mittels EQ zu finden?


Wo hab ich das den geschrieben?

Ich bin schon etwas überrascht, dass mir hier so aggressiv ("Alles unbegründete Aussagen...") begegnet wird und mir Aussagen in den Mund gelegt werden, die ich nie gemacht habe.

Du hast in deinem Post nicht geschrieben wofür Du den EQ verwenden willst (Klanggestaltung oder Entzerrung).
Das was ich geschrieben habe, sollte lediglich aussagen, dass das Behringer Gerät eventuell das falsche für deine Anwendung sein könnte. Darum habe ich gefragt, was Du mit dem EQ machen willst.

Zusätzlich habe ich grundlegendes zum Thema EQ gesagt.

Einen anderen Hardware EQ kann ich Dir nicht empfehlen, da ich nur mit Software arbeite.

EQs verwende ich fast ausschließlich zur Entzerrung. Wenn ein Kopfhörer gut klingt, dann klingt er immer gut. Einstellungen je nach Album finde ich nicht nötig. Der unterschiedliche Klang gehört, für mich, zum Album dazu.

Deshalb sehe ich den Behringer EQ eher in einem mittelmäßigen Hifi Rack, um Überbetonungen, die u.a. durch den Raum entstehen, auszugleichen.

Ansonsten würde ich mir mal verschiedene EQs anhören und den nehmen, der den Klang, nach meinem Empfinden, nicht negativ beeinflusst. Das könnte ja auch einer sein, der billiger als der DEQ2496 ist.

Aber mach was Du willst, ist ja nicht mein Geld.


[Beitrag von Oligo am 04. Jan 2007, 23:38 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#18 erstellt: 05. Jan 2007, 03:16
@Oligo

Wo hab ich das den geschrieben?

gut, ich habe überinterpretiert.

Ich bin schon etwas überrascht, dass mir hier so aggressiv ("Alles unbegründete Aussagen...") begegnet wird

Normal hier ist, dass jemand, der Gerät X kritisiert, macht einen Gegenvorschlag.

Du hast in deinem Post nicht geschrieben wofür Du den EQ verwenden willst (Klanggestaltung oder Entzerrung).

Schreib mal genauer hin, was ein Tontechniker unter Klanggestaltung und was unter Entzerrung vorstellt, um Missverständnisse zu vermeiden.


Einen anderen Hardware EQ kann ich Dir nicht empfehlen, da ich nur mit Software arbeite.

Mein Rechner ist nicht für Musikwiedergabe optimiert. Es ist eine laute, übertaktete, auf Leistung optimierte Kiste, die über 0.5kw pro Stunde schluckt und viel Wärme produziert. Musik genießen ist damit problematisch. Deshalb kommt eine Softwarelösung für mich leider nicht in die Frage.


Wenn ein Kopfhörer gut klingt, dann klingt er immer gut. Einstellungen je nach Album finde ich nicht nötig. Der unterschiedliche Klang gehört, für mich, zum Album dazu.

Ich will Musik genießen, nicht damit arbeiten. Der gefällt mir sehr, nur in bestimmten Frequenzbereichen will ich, das er bisschen anders abgestimmt wird, ohne sein Charakter zu verlieren. Einen kh der so klingt zu finden ist fast unmöglich. Es gibt in meinen Fall keinen kh, der genauso wie mein SA5000 klingt, nur ein wenig natürlicher und wärmer ist.
Und da sehe ich vorteil von eq Benutzung, da ich durch Frequenzveränderung es realisieren kann.


[Beitrag von 0le9 am 05. Jan 2007, 17:59 bearbeitet]
Oligo
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 06. Jan 2007, 13:30

0le9 schrieb:
Normal hier ist, dass jemand, der Gerät X kritisiert, macht einen Gegenvorschlag.


Ich habs ja schon mal geschrieben:

0ligo schrieb:
Das was ich geschrieben habe, sollte lediglich aussagen, dass das Behringer Gerät eventuell das falsche für deine Anwendung sein könnte. Darum habe ich gefragt, was Du mit dem EQ machen willst.

Hättest Du einen schlechteren Kopfhörer gehabt und dir vom DEQ2496 Verbesserung versprochen, wäre es sinnvoll gewesen für die 300€ einen neuen Kopfhörer zu kaufen.
Da Du, wie ich jetzt weiß, aber einen Kopfhörer für >500€ hast, sind 300€ für einen EQ sicher nicht zu viel.

Im Studiobereich sieht es mittlerweile so aus, dass nur noch Hardware EQs deutlich jenseits der 1000€ besser sind als Softwarelösungen. Deshalb stand ich einem Hardware EQ für 300€ erstmal kritisch gegenüber.

Darum habe ich mal im Sound&Recording Forum dein Anliegen ("nicht mehr als 1000€") gepostet und mir wurde tatsächlich, von einem der angesehensten Benutzern dort, der Behringer empfohlen.
Es scheint also, für deine Verwendung, nichts gegen den Behringer zu sprechen.



0le9 schrieb:
Schreib mal genauer hin, was ein Tontechniker unter Klanggestaltung und was unter Entzerrung vorstellt, um Missverständnisse zu vermeiden.


Wikipedia - Equalizer schrieb:
Klanggestaltung:

In HiFi-Anlagen werden Equalizer verwendet, um je nach Medium Höhen, Mitten und Tiefen zu verändern und so den Klang zu verbessern bzw. den eigenen Wünschen anzupassen. Dabei wird von Laien oft der eigentliche Sinn, nämlich die Entzerrung des Signals zwecks linearem Frequenzgang ins Gegenteil verkehrt (Die typische "U"-Form der Stellung, auch "Badewanne" genannt: Bässe und Höhen angehoben, Mitten abgesenkt), um Unzulänglichkeiten der Anlage zu kaschieren.

Entzerrung:

Bei Konzerten werden Equalizer, neben der Entzerrung einzelner Signalquellen (Kanäle), vor allem dazu verwendet, den Gesamtklang der Beschallungsanlage = "PA" (Public Address) den Örtlichkeiten anzupassen. Der Grund: Jeder Raum beeinflusst das Klangbild aufgrund seiner Geometrie. Durch Reflexion der Schallwellen an den Wänden werden Frequenzen verstärkt und/oder gedämpft (Interferenz). Diese "Beulen" im Gesamt-Frequenzgang der Anlage und des Raums werden mit dem Equalizer (beim Soundcheck) "eingeebnet". Hierzu wird der Equalizer in die sogenannte "Summe" (Audioausgang, an dem das Gesamtsignal anliegt) eingeschleift.


[Beitrag von Oligo am 06. Jan 2007, 13:31 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#20 erstellt: 06. Jan 2007, 16:02
Danke für die Recherche.
Ich habe selber auch nach bezahlbaren profi-EQ intensiv in Netz gesucht, vergleichbare Modelle kosten mind. das 10-fache.
Alternativen gibt es also nicht.
Bleibt nur zu hoffen, das ich kein Montagsgerät von Behringer kriege.

Hättest Du einen schlechteren Kopfhörer gehabt und dir vom DEQ2496 Verbesserung versprochen, wäre es sinnvoll gewesen für die 300€ einen neuen Kopfhörer zu kaufen.
Da Du, wie ich jetzt weiß, aber einen Kopfhörer für >500€ hast, sind 300€ für einen EQ sicher nicht zu viel.

Ich dachte, du wusstest, welche khs ich benutze, es steht doch in Profil drin.

Du hast in deinem Post nicht geschrieben wofür Du den EQ verwenden willst (Klanggestaltung oder Entzerrung).

Da ich in kh Abteilung des Forums meine frage gestellt habe, und keine Boxen besitze, steht in Profil,(Lohnt sich momentan nicht wegen katastrophaler Akustik und ich zeihe erst in 2-3 Jahre in eine vernünftige Wohnung um.), fand ich die Frage, ob ich entzerren will, seltsam.

KHV frage ist bei mir gelöst, habe eine Corda Prehead MK2 bei Jan bestellt. Die letzte.

Wenn alle Geräte und Zubehör (Mikro, Kabel, Gummifüße für EQ , Adapter) ankommen, will ich paar Blindtests bezüglich Klinkenklang an CDP/KHV durchführen.
Die Ergebnisse dürfen recht interessant sein, denke ich.
Peer
Inventar
#21 erstellt: 06. Jan 2007, 19:18
Glückwunsch zum Prehead, Beileid zum sony

Im Ernst, ich würde mich über einen kleinen Bericht über den Behringer freuen!
Vul_Kuolun
Inventar
#22 erstellt: 06. Jan 2007, 19:19
Der Behringer hat ja z.B. auch eine Funktion, mit der sich das Stereopanorama stufenlos reduzieren lässt. Quasi ein Crossfeed ohne zeitliche Verzögerung.

Damit dürfte man zwar die "Im-Kopf-Lokalisation" nicht beeinflussen können, aber da sind dem "echten" Crossfeed ja auch relativ enge Grenzen gesteckt.
Zumindest wird man nicht mehr direkt von der Seite angesungen.

Wenn ich nicht so knausrig wäre, würde ich mir auch so ein leckeres Teilchen holen. Naja, kann ja noch kommen.

Auch von mir: Bericht bitte!


[Beitrag von Vul_Kuolun am 06. Jan 2007, 19:21 bearbeitet]
Oligo
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 06. Jan 2007, 21:46

0le9 schrieb:
Danke für die Recherche.
Ich habe selber auch nach bezahlbaren profi-EQ intensiv in Netz gesucht, vergleichbare Modelle kosten mind. das 10-fache.
Alternativen gibt es also nicht.


Ich denke, das liegt an den guten Software EQs. Wie ich schon geschrieben habe, bessere EQs kosten dann 3000€.

In dein Profil habe ich nicht geschaut. Daher wußte ich nicht, was Du für ein Equipment hast. Daher waren meine Antworten auch recht allgemein.
Auch einen EQ kann man entzerren. Mach ich immer wenn ich mit dem "The Plug" höre .
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